Das materielle Objekt in der digitalen Welt

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Vortrag beim Einstein-Zirkel Digital Humanities am 11. Oktober 2013
Digital Humanities Berlin

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  • Verfall der Datenträger, Veralten der Lesegeräte article and picture : David S.H. Rosenthal, Keeping Bits safe: how hard can it Be?, Doi:10.1145/1839676.1839692, november 2010 | vol. 53 | no. 11 | communications of the acm
  • eigentlich einfaches Rezept... ... viele Kopien Two StorageTek Libraries SL8500 with 18 tape drives (LTO/3) and 3000 tapes (50-400 GB) each are used by WDC-MARE/PANGAEA for buckup and archiving large datasets and binary objects, e.g. from seismic, bathymetry, image material or modelling. The total capacity is up to 1200 TerraByte mirrored with full redundancy in two building at different locations. http://www.wdc-mare.org/service/, http://www.wdc-mare.org/images/silo_highdens.jpg
  • Förderer schon lange, Missbrauch (neg.) aber wenig beachtet DFG, Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, 1998
  • letzten Jahre prominenter, Nachnutzung (pos.) Teil der Begutachtung DFG, Antragsformular, Kapitel 3.7 Umgang mit den im Projekt erzielten Forschungsdaten, 2010
  • Ja, man sollte es sich WIRKLICH ansehen.
  • Da der reine Produktionsprozess mittlerweile standardisiert ist...
  • Eröffnen sich Räume für anspruchsvollere Erschließungsaufgaben
  • Eine sinnvolle Rolle zu Partnereinrichtung Zuordnung ist notwendig. Etliche Rollen werden hierbei von mehreren Partnern ausgefüllt – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So mag Softwareentwicklung sowohl an der Informatik, aber auch an der Bibliothek stattfinden. Dies öffnet zum einen neue, spannende Kooperationsräume, birgt aber auch die Gefahr von Kompetenz- und Ressourcenstreitigkeiten
  • Dem bisher diskutierten, erweiterten Workflow können nun die Rollen/Einrichtungen zugeordnet werden. Eine Sonderrolle kommen den Wissenschaftlern zu – sie sind Initiator, Begleiter (eResearch) als auch „Kunde“ der gesamten Kette. Über die Zuordnung müssen – zusammengehalten von der Gesamtkoordination – die Kompetenzen, Verbindlichkeiten und Ressourcen geregelt sein.
  • Das materielle Objekt in der digitalen Welt

    1. 1. Das materielle Objekt in der digitalen Welt Einstein-Zirkel Digital Humanities am 11. Oktober 2013 Digital Humanities Berlin Ralf Stockmann, Staatsbibliothek zu Berlin Innovationsmanagement und wissenschaftliche Onlinedienste
    2. 2. Nur ein digitales Objekt ist ein gutes Objekt
    3. 3. Nur ein Digitalisiertes Objekt ist ein gutes Objekt
    4. 4. Der klassische Digitalisierungsprozess
    5. 5. Was sollten wir digitalisieren?
    6. 6. Was sollten wir digitalisieren?
    7. 7. Digitalisierung von Flachwaren und Büchern
    8. 8. Scanroboter
    9. 9. Grazer Buchtisch
    10. 10. Göttinger Digitalisierungszentrum GDZ
    11. 11. (Objekt) Photographie
    12. 12. Hohlkehle
    13. 13. Google Art Project
    14. 14. Blumenbach-Vitrine (Sammlungszusammenhang)
    15. 15. Rotationsphotographie
    16. 16. Beispiel: Blumenbach Online Vorteil: „echte“ Images im Dateisystem
    17. 17. 3D Scanverfahren
    18. 18. 3D Scan
    19. 19. Zwischenstufe: Wireframe
    20. 20. Texturen reproduzieren (täuschen Exaktheit nur vor)
    21. 21. http://www.bsb-muenchen.de/Aktuelles.3782+M53a06e73942.0.html
    22. 22. 3D Drucker
    23. 23. Erweiterte Scanverfahren
    24. 24. CT
    25. 25. Nur ein Digitalisiertes und erschlossenes Objekt ist ein gutes Objekt
    26. 26. Metadaten
    27. 27. Metadaten
    28. 28. Metadaten
    29. 29. Beispiel Blumenbach Online: Verknüpfung von Objekten
    30. 30. (Langzeit)Archivierung
    31. 31. Quelle: David S.H. Rosenthal, Keeping Bits safe: how hard can it Be?, Doi:10.1145/1839676.1839692, november 2010 | vol. 53 | no. 11 | communications of the acm
    32. 32. DFG 1998 „Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre aufbewahrt werden.“ DFG, Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, 1998
    33. 33. DFG 2010 „[...] Wenn aus Projektmitteln systematisch (Mess-)Daten erhoben werden, die für die Nachnutzung geeignet sind, legen Sie bitte dar, welche Maßnahmen ergriffen wurden bzw. während der Laufzeit des Projektes getroffen werden, um die Daten nachhaltig zu sichern und ggf. für eine erneute Nutzung bereit zu stellen [...]“ DFG, Antragsformular, Kapitel 3.7 Umgang mit den im Projekt erzielten Forschungsdaten, 2010
    34. 34. (Langzeit)Archivierung
    35. 35. Robustheit von Datenformaten: GIF vs. TIFF Ein Bit verändert (GIF) hunderte Bits verändert (TIFF)
    36. 36. (Langzeit)Archivierung
    37. 37. Nur ein Digitalisiertes, erschlossenes und vernetztes Objekt ist ein gutes Objekt
    38. 38. Bereitstellung
    39. 39. Linked (Open) Data Cloud Wo bleiben die Anwendungen?
    40. 40. Europeana Linked Open Data (LOD) Anschauen! Nur 2 Minuten! http://vimeo.com/36752317
    41. 41. Bereitstellung
    42. 42. Beispiel: Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin http://digital-beta.staatsbibliothek-berlin.de
    43. 43. Portale
    44. 44. NOW Selection Selection Scanning Scanning Selection Selection Production Production THEN Image Optimization, Image Optimization, Processing Processing Quality Control Quality Control OCR OCR Metadata Metadata Upload, Upload, CMS / / DMS CMS DMS
    45. 45. NOW Selection Selection Scanning Scanning Image Optimization, Image Optimization, Processing Processing Quality Control Quality Control OCR OCR Metadata Metadata Selection Selection Production Production Bibliographic && Bibliographic structural structural Metadata Metadata Named Entity Named Entity Recognition Recognition Linked Open Data Linked Open Data Upload, Upload, CMS / / DMS CMS DMS Upload, Upload, CMS / / DMS CMS DMS THEN Wir brauchen eine Schwerpunktverschiebung: Digitalisierung ist Standard, nun Focus aus Erschließung
    46. 46. Computerlinguistische Verfahren über Volltexte Semantisches Netz: Suchbegriff „Mephisto“ in Titeldaten und Inhaltsverzeichnissen von wissenschaftlichen Artikeln
    47. 47. http://www.eaqua.net/~fbaumgardt/flare/GDZ2/intraElement_filter2/ http://www.eaqua.net/~fbaumgardt/flare/GDZ/title_title/ Dieselbe Datengrundlage, allerdings zusätzlich mit Volltexten
    48. 48. Beispiel: Europeana 4D Raum/Zeitvisualisierung Metadaten als Forschungsdaten http://dev2.dariah.eu/e4d/
    49. 49. Workflow-Steuerung und arbeitsteilige Prozesse http://www.goobi.org
    50. 50. Verteilte Zuständigkeiten
    51. 51. Management Roles Partners ?/! Faculties Faculties Scientists Library Library Technical Infrastructure Curators <code> Computing Centre Computing Centre Collection Holders Collection Holders Coordinators Computer Science Computer Science Software Developers Metadata Experts GUI / Designers Production Digitization Centre Digitization Centre
    52. 52. Management – Workflow Collection Holders Collection Holders Faculties Faculties Digitization Centre Digitization Centre Computer Science Computer Science Library Library Computing Centre Computing Centre GUI / Designers Metadata Experts Curators Selection Selection Technical Infrastructure Production Production Production Bibliographic && Bibliographic structural structural Metadata Metadata Named Entity Named Entity Recognition Recognition Linked Open Data Linked Open Data Upload, Upload, CMS / / DMS CMS DMS VREs, Visualization, VREs, Visualization, Explorative search, Explorative search, Datamining, …… Datamining, <code> ?/! Software Developers Scientists ?/! Scientists Coordinators
    53. 53. Nur ein Digitalisiertes, erschlossenes und vernetztes* Objekt ist ein gutes Objekt *Vernetzt beinhaltet: frei zugänglich

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