Ein Blog:
[blɔg] oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], Wortkreuzung aus
engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf
einer Website geführtes und damit – meist öffentlich –
einsehbares Tagebuch oder Journal.
Quelle: wikipedia.de
Weblogs sind häufig aktualisierte Webseiten, bei
denen die Einträge – genannt “posts” – einen
Zeitstempel haben und in einer umgekehrt
chronologischen Reihenfolge mit dem jüngsten
Eintrag am Anfang einer Seite präsentiert werden.
Quelle: Peter Baumgartner
Tumblelog:
Eine Mischform der traditionellen Weblogs und
Microblogging-Tools (z.B. Twitter). In der Regel
kürzere Einträge, großer Anteil verschiedener
Medienformate, sind schneller zu bedienen, verfügen
aber über weniger Funktionen als herkömmliche
Weblogs.
Quelle: wikipedia.de
RSS:
Rich Site Summary oder Really Simple Syndication.
RSS wird von Websites genutzt, um Inhalte (meist
eine Überschrift, ein kurzer Text und ein
weiterführender Link) weiterzugeben. Mit einem
Newsreader können Sie RSS-Nachrichten lesen.
Quelle: htmfactory.com
Beispiele:
http://tr.im/linksammlung
Die Frage
des Anbieters.
Interne Anbieter:
für Studierende: http://life.epb.uni-hamburg.de/
Testphase: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/
für Lehrende: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/
Externe Anbieter:
für Studierende & Lehrende: http://de.wordpress.com/
http://www.tumblr.com/
Wie sieht es hinter der Oberfläche aus?
Das „Content-Management-System“
Was für Funktionen könnten Blogs in der Lehre
übernehmen?
Weblogs als Wissensmanagement-Werkzeug
(knowledge blogs):
Die Teilnehmer lernen, mit Hilfe der Weblogs ihr
eigenes Wissensmanagement zu professionalisieren.
Sie schreiben z.B. Weblog-Artikel über Texte, die sie
gelesen haben, sie nennen und beschreiben Links,
oder sie schreiben Artikel über eigene, kreative
Gedankengänge.
Weblogs als Lerntagebuch:
Die Teilnehmer reflektieren ihre Lernprozesse in
ihrem Weblog.
Weblogs als ePortfolio:
Weblogs können zum Sammeln und Abgeben von
Leistungen (z.B. wöchentlichen Aufgaben) im
Rahmen eines Seminars verwendet werden,
oder Studierende sammeln über einen größeren
Zeitraum (Studium und darüber
hinaus) ihre Lernprodukte.
Weblogs als Diskursmedium:
Weblogs werden eingesetzt, um die Diskussion
unter den Teilnehmern zu forcieren. Die Teilnehmer
können sich asynchron über die Inhalte der
Veranstaltung austauschen. Wenn jeder Teilnehmer
ein eigenes Weblog führt, dann findet die
Diskussion über die verschiedenen Weblogs verteilt
statt. Dabei können persönliche Positionen und
Argumentationsweisen besser wahrgenommen
werden.
Weblogs zum Erwerb von Medienkompetenz:
Die Teilnehmer sollen den bewussten,
vernünftigen, effektiven und zielstrebigen Umgang
mit dem Internet und seinen Anwendungen
erlernen.
Wer kann alles ein
Weblog führen?
Dozentenweblog:
Der Dozent führt als einzige Person ein Weblog. Er
stellt dort Materialien und Links zur Verfügung.
Die Teilnehmer haben bei Bedarf die Möglichkeit
zu kommentieren. So kann der Dozent z.B. Inhalte
der Vorlesung einstellen und Diskussionen dazu
anregen.
Gruppenweblog:
In einer Veranstaltung gibt es entweder ein Weblog
für alle Teilnehmer (Dozent und Studierende) oder
mehrere Blogs, an denen jeweils mehrere
Studierende schreibend und lesend zugreifen (z.B.
Weblogs von Projektgruppen).
Dies ermöglicht es Gruppen, an einer Stelle
Informationen zusammenzutragen und sich darüber
austauschen zu können.
Teilnehmerweblogs:
Jeder Teilnehmer (und u.U. auch der Dozent) führt
ein eigenes Weblog und verfasst darin Artikel.
Motivation!?
fremdbestimmt motiviert:
Weblog-Beiträge werden bewertet. Teilnehmer
müssen zu bestimmten Zeitpunkten Leistungen als
Weblog-Artikel abgeben.
selbstbestimmt motiviert:
Weblog-Beiträge werden nicht bewertet. Die
Teilnehmer verfassen aus eigenem Antrieb und
eigenem Interesse Weblog-Beiträge.
Die Frage der Öffentlichkeit.
Wer soll mein Blog
lesen können?
Öffentliche Weblogs:
Die Weblogs sind komplett im Netz sichtbar und
können von potenziell allen Menschen und
Suchmaschinen gefunden werden.
Gruppeninterne Weblogs:
Nur die Teilnehmer einer Veranstaltung können die
Weblogs lesen und kommentieren.
Private Weblogs:
Weblogs können nur vom jeweiligen Teilnehmer und
vom Dozenten gelesen werden.
Rechtliche Aspekte.
Nenne immer deine Quelle(n) !!!
Urheberrecht:
Studierende müssen lernen, keine urheberrechts-
problematischen Inhalte zu veröffentlichen.
Creative Commons:
(englisch, „schöpferisches Gemeingut“) ist eine
gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet
verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht,
mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum
Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw., der
Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können.
Quelle: wikipedia.de
Persönlichkeitsrechte:
Studierende dürfen die Privatsphäre und Intimsphäre
anderer Personen nicht verletzen. Hierzu zählt
beispielsweise auch das Recht am eigenen Bild
anderer Personen, wenn Fotos online gestellt werden.
Datenschutz:
Der Datenschutz spielt beim Bloggen eine besondere
Rolle. Wenn Studierende Bedenken am öffentlichen
Äußern von Gedanken haben, dann muss Ihnen die
Möglichkeit eröffnet werden, in einem geschützten
Raum zu bloggen, da die Angst um die eigene
Privatsphäre hemmend sein kann.
(siehe Öffentlichkeit!)
Einsatz-Szenarien?
2 Schöne Beispiele:
http://loveitorchangeit.com/seminars/summer2008/
oder
http://www.loveitorchangeit.com/2008/09/24/
rueckblick-auf-ein-seminar-mit-einem-wiki-blogs-
und-mehr/
Quellen:
Texte:
- Akbari, M., Schmidt, T. & Spannagel, C. (2008). Ein Planungsraster zum Einsatz von
Weblogs in der Lehre. In U. Lucke, M. C. Kindsmüller, S. Fischer, M. Herczeg & S.
Seehusen (Hrsg.), Workshop Proceedings der Tagungen Mensch & Computer 2008,
DeLFI 2008 und Cognitive Design 2008 (S. 305-310). Berlin: Logos.
- Appelt, R. (2008). Rückblick auf ein Seminar mit einem Wiki, Blogs und mehr. http://
www.loveitorchangeit.com/2008/09/24/rueckblick-auf-ein-seminar-mit-einem-wiki-blogs-und-mehr
- Appelt, R. (2008). Premises of Virtual Learning. http://loveitorchangeit.com/seminars/
summer2008/
- Baumgartner, P. (2007). Eine neue Lernkultur entwickeln: Kompetenzbasierte
Ausbildung mit Blogs und E-Portfolios
- Stangl, W. (2008). Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen.
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml
Bilder (flickr with common craft license):
http://www.flickr.com/photos/dbdbrobot/140068142/
http://www.flickr.com/photos/inju/112082907/
http://www.flickr.com/photos/pasotraspaso/2147206536/
http://www.flickr.com/photos/subcess/3723699858/
http://www.flickr.com/photos/cblumens/3665410448/
http://www.flickr.com/photos/booleansplit/3407202210/
http://www.flickr.com/photos/28771658@N03/3338208665/
http://www.flickr.com/photos/lenore-m/2515800654/
Akbari, M., Schmidt, T. & Spannagel, C. (2008). Ein Planungsraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre. In U. Lucke, M. C. Kindsmüller, S. Fischer, M. Herczeg & S. Seehusen (Hrsg.), Workshop Proceedings der Tagungen Mensch & Computer 2008, DeLFI 2008 und Cognitive Design 2008 (S. 305-310). Berlin: Logos. http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/spannagel/publikationen/Akbari_et_al-Planungsraster_Weblogeinsatz.pdf less
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