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  • … oder auch GESPERRT schreiben…
  • Was soll man sagen – Beispiel aus einer Arbeit, die Assimina bekommen hat…
  • Bei der Verwendung der weiblichen Form besser Plural verwenden, weil sonst wird das unverständlich.
  • Bei der Verwendung der weiblichen Form besser Plural verwenden, weil sonst wird das unverständlich.
  • Bei der Verwendung der weiblichen Form besser Plural verwenden, weil sonst wird das unverständlich.
  • Einleitungssatz unter 2.1 sehr holprig… besser inhaltlicher Einstieg und dann Satz, wie Kapitel strukturiert ist. Fraglich ist, ob man Entwicklung (wovon??) und Theoretisches (worüber??) in einem Kapitel zusammenfassen kann.
  • Gutes Beispiel

10.PS_Einführung_Bichler 10.PS_Einführung_Bichler Presentation Transcript

  • PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten Herzlich Willkommen im PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten Gruppe: Robert M. Bichler Donnerstag: 13:15 - 15:45 | HS 386 Virtuelle Lerneinheit
  • :: Menu
    • Begriffsdefinitionen
    • Geschlechtersensible Sprache
    • Gliederung
    • Wissenschaftliches Schreiben
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Begriffsdefinition
    • Eingrenzung
    • Abgrenzung
    • Klarheit schaffen
    • Begründen!!!
    • Worum geht es?
    • Was heißt „...“?
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Begriffe: Bedeutung I
    • Die Bedeutung der Begriffe, die Sie in Ihrer Arbeit verwenden, müssen genau festgelegt, also definiert werden.
    • Definition:
    • Worum (genau) geht es?
    • Was meinen Sie, wenn Sie von „Suchtverhalten im Internet“, „Internetgewohnheiten“ oder „Internet- nutzung“, etc. sprechen?
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • In diesem Abschnitt ist es mir ein Anliegen jene Begriffe zu definieren bzw. genauer zu erläutern, welche ich in meiner wissenschaftlichen Arbeit des Öfteren verwende. Unter medialen Markenzeichen verstehe ich Medienprodukte jeglicher Art und Kosumprodukte in Form von Merchandisingartikeln, die sich auf Medienfiguren beziehen.
    • Unter „medialen Markenzeichen“ werden in der vorliegenden Arbeit Medienprodukte und Kosumprodukte in Form von Merchandisingartikeln verstanden, die sich auf Medienfiguren beziehen.
    :: Beispiele Irrelevant, da selbstver- ständlich Begriffe, die Sie definieren unter „Anführungs- zeichen“ oder kursiv setzen! korrekt! PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Es handelt sich dabei vorwiegend um amerikanische Produktionen, wie beispielsweise die Klassiker Tom & Jerry, Popeye, Fred Feuerstein, Bugs Bunny, Yogi Bear, um nur einige zu nennen.
    • 1. Es handelt sich dabei vorwiegend um amerikanische Produktionen, wie beispielsweise die Klassiker „Tom & Jerry“, „Popeye“, „Fred Feuerstein“, „Bugs Bunny“, „Yogi Bear“, um einige zu nennen.
    • 2. Es handelt sich dabei vorwiegend um amerikanische Produktionen, wie beispielsweise die Klassiker Tom & Jerry , Popeye , Fred Feuerstein , Bugs Bunny , Yogi Bear , um einige zu nennen.
    :: Beispiele Begriffe, die Sie definieren unter „Anführungs- zeichen“ oder kursiv setzen! PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Die Definition von Merchandising erscheint mir als wichtig, da ich in meiner Arbeit des Öfteren von Merchandisingartikeln spreche. Wie schon unter 2.1 Begriffsdefinitionen erläutert, verstehe ich unter Markenzeichen Medienprodukte und Konsumprodukte. Konsumprodukte werden in meiner Arbeit synonym mit Merchandisingartikeln verwendet.
    • Erster Satz nicht notwendig.
    :: Beispiele PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Die Definition von Merchandising erscheint mir als wichtig, da ich in meiner Arbeit des Öfteren von Merchandisingartikeln spreche. Wie schon unter 2.1 Begriffsdefinitionen erläutert, verstehe ich unter Markenzeichen Medienprodukte und Konsumprodukte. Konsumprodukte werden in meiner Arbeit synonym mit Merchandisingartikeln verwendet.
    • Erster Satz nicht notwendig.
    • „ Markenzeichen“ beschreiben in dieser Arbeit Medienprodukte und Konsumprodukte (vgl. Kapitel 2.1). Die Begriffe „Konsumprodukte“ und „Merchandisingartikel“ werden im Folgenden synonym verwendet.
    :: Beispiele PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Die obige Abbildung soll ergänzend betrachtet werden und zu einem besseren Verständnis den Stellenwert verdeut-lichen, den Medien im Alltag einnehmen. In der vorliegenden Arbeit interessiert allerdings die Bedeutung und Funktion von Medien, weniger das Rezeptionsverhalten der Kinder. Deshalb möchte ich im Folgenden kurz auf die Bedeutung und Funktion von Medien für Kleinkinder und Babys eingehen.
    • Abbildung xx verdeutlicht den Stellenwert, den Medien im Alltag haben.
    • In der vorliegenden Arbeit steht die Bedeutung und Funktion von Medien für Kinder im Mittelpunkt, weniger ihr Rezeptionsverhalten. Im Folgenden gehe ich kurz auf diese Fragen in Bezug auf Kleinkinder und Babys ein. Es folgt …
    :: Beispiele Abbildungen zu- mindest kurz in- haltlich er- läutern. PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Schulz analysierte die Nachrichtenfaktoren weiter und differenzierte sie genauer mittels Nachrichten-dimensionen. Bei ihm gibt es sogar zwei Dimensionen, nämlich Dynamik und Valenz, die Nachrichtenfaktoren enthalten, die oft bei Meldungen mit gewaltsamem Inhalt eingesetzt werden (vgl. Kapitel 3.1).
    • Schulz (2008) entwickelte die Nachrichtenfaktoren-forschung weiter. Er führte die Faktoren „Dynamik“ und „Valenz“ein. Diese sind häufig bei Meldungen über Gewalt relevant (vgl. Kapitel 3.1).
    :: Beispiele PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Wir wissen schon, was embedded journalists sind und kennen auch die Geschichte dieser neuen Art der Kriegsberichterstattung in Kurzform. Jetzt lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die ersten und wichtigen Probleme des embedded journalists .
    • Als Hilfe benütze ich 4 Werke, die detailliert am Ende der Arbeit im ausführlichen Literaturverzeichnis aufgelistet wurden. Ich beginne meine Überlegungen mit dem Zitat, dass „[...] Medien die Realität nicht abbilden [können], sondern uns in der Regel eine höchst selektive, ungenaue, tendenziöse, verzerrte und daher konstruierte Weltsicht bieten“ (Burkart 2002: 286). Das heißt, dass die Medien den Rezipienten nur eine „verzerrte“ Abbildung der Wirklichkeit liefern können. Jetzt möchte ich recherchieren, wie die Medien die Nachrichten oder die Ereignisse aus dem Irakkrieg zeigen, die durch embedded Journalisten geliefert wurden.
    :: Beispiele „ embedded journalists“ oder: embedded journalists einheitlich das ist wohl selbstver- ständlich! klingt nach Märchen- erzählung... PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • So beschreibt zum Beispiel der Psychologe Prof. Dr. Franz Petermann (1994: 436f), dass wenige Interessen des Kindes und kaum vorhandene familiäre Freizeitaktivitäten zu einem extremen Mediengebrauch führen können.
    • Keine Titel anführen!
    • Außer z.B. Franz Petermann, Professor am Fachbereich Psychologie,...
    :: Beispiele PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Im Gegensatz zu Müller (2008) vertrete ich jedoch nicht die Meinung, dass Eltern eine derart große Macht besitzen den Fernsehkonsum ihrer Kinder ständig zu kontrollieren und somit von allen negativen Auswirkungen zu bewahren. Eltern sind sich meist nicht darüber im Klaren, welche Fernsehinhalte schädliche Folgen haben können (wie zum Beispiel Fernsehnachrichten)
    • Wie bzw. basierend auf welcher Quelle begründen Sie Ihre Meinung?
    :: Beispiele PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Gatekeeper-Forschung: Hier wird der Journalist als Schleusenwärter interpretiert. Seine subjektive Einstellung, aber auch institutionelle Faktoren fließen in die Nachrichtenauswahl ein.
    • Gatekeeper-Forschung: Hier wird der/die Journalist/in als Schleusenwärter/in interpretiert. Seine/ihre subjektive Einstellung, aber auch institutionelle Faktoren fließen in die Nachrichtenauswahl ein.
    • Gatekeeper-Forschung: JournalistInnen werden als „SchleusenwärterInnen“ verstanden. Ihre subjektiven Einstellungen, aber auch institutionelle Faktoren fließen in die Nachrichtenauswahl ein.
    :: Geschlechtersensible Sprache http://www.bmukk.gv.at/medienpool/7108/PDFzuPubID403.pdf PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Beispiele
    • • Studentinnen und Studenten müssen bereits in der Studieneingangsphase lernen, wie wissenschaftliche Arbeiten verfasst werden.
    • • Das Proseminar „Einführung in das kommunikations-wissenschaftliche Arbeiten“ unterstützt die Studierenden beim Lernen der Grundkenntnisse für wissenschaftliche Arbeiten.
    • • Maria ist Informatikstudentin . Sie möchte Programmiererin werden.
    • • Drei Personen waren als ReferentInnen geladen.
    • • Drei Frauen waren als Referentinnen geladen.
    • http://www.bmukk.gv.at/medienpool/7108/PDFzuPubID403.pdf
    :: Geschlechtersensible Sprache PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Beispiele
    • Frauen und Buben handeln unterschiedlich:
    • • Frauen und Männer handeln unterschiedlich.
    • • Mädchen und Buben handeln unterschiedlich.
    • • Damen und Herren handeln unterschiedlich.
    • Weglassprobe:
    • der/die SchulärztIn:
    • des/der ProfessorInnen:
    • http://www.bmukk.gv.at/medienpool/7108/PDFzuPubID403.pdf
    :: Geschlechtersensible Sprache Auf Symmetrie achten! „ Schulärzt“ gibt es nicht! des Professor s PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Aufbau und Gliederung PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Gliederung Literaturarbeit
    • Titelblatt
    • Eidesstattliche Erklärung
    • Inhaltsverzeichnis
    • Abbildungs-, Tabellen-, Abkürzungsverzeichnis
    • EINLEITUNG
    • HAUPTTEIL
    • SCHLUSS
    • Literatur-/Quellenverzeichnis
    • Anhang (nicht in jeder Arbeit erforderlich)
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Dem Inhalt Struktur geben
    • Die Gliederung zeigt auf
    • welche Inhalte Sie zur Beantwortung Ihrer wissenschaftlichen Fragestellung als relevant halten,
    • welche Bedeutung die jeweiligen Teilaspekte haben und
    • wie diese Einzelteile zusammenhängen.
    • Die Gliederung bzw. Strukturierung bezieht sich vor allem auf den Hauptteil der Arbeit , der in mehrere Hauptkapitel mit jeweiligen Unterkapiteln unterteilt ist (als Basis für die Entwicklung könnte eine Mindmap dienen).
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Gliederung
    • Die Gliederung zwingt Sie, Struktur in Ihre Ideen zu bringen, die Sie bereits haben. Sie legen damit Ihren Arbeitsplan fest.
    • Die Gliederung hilft Ihnen bei der Zeitplanung.
    • Im Laufe des Lesens und Schreibens wird sich die Gliederung immer wieder verändern.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Formale Aspekte I
    • Üblich ist numerische Klassifikation :
    • 1 Einleitung S.
    • 2 Hier beginnt der Hauptteil… S.
    • 2.1 …. S.
    • 2.2 …. S.
    • 2.3 …. S.
    • 3 Hauptteil – 2. Abschnitt S.
    • 3.1 …. S.
    • 3.2 …. S.
    • 3.3 …. S.
    • 4 Hauptteil – 3. Abschnitt S.
    • 4.1 …. S.
    • 4.2 …. S.
    • 5 Zusammenfassung S.
    • Quellenverzeichnis S.
    Mischformen (alphanumerisch oder römische und arabische Ziffern kombiniert) sind möglich ; in (Pro-) Seminararbeiten allerdings unüblich! PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Formale Aspekte II
    • Konsistenz : Gliederungen sollen formal und inhaltlich möglichst konsistent sein.
    • Gliederungslogik : in der Gliederungssystematik kann ein Oberpunkt nie nur einen Unterpunkt haben.
    • Prägnanz und Aussagekraft : die Überschriften in der Gliederung sollten kurz, prägnant und aussagekräftig sein.
    • Tiefe der Gliederung und des Inhaltsverzeichnisses für Proseminar- und Seminararbeiten maximal drei Ebenen verwenden.
    • Literaturarbeiten und empirische Arbeiten haben einen unterschiedlichen Aufbau.
    (vgl. Ebster/Stalzer 2003: 87-89) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Gliederung Literaturarbeit
    • Titelblatt
    • Eidesstattliche Erklärung
    • Inhaltsverzeichnis
    • Abbildungs-, Tabellen-, Abkürzungsverzeichnis
    • EINLEITUNG
    • HAUPTTEIL
    • SCHLUSS
    • Literatur-/Quellenverzeichnis
    • Anhang (nicht in jeder Arbeit erforderlich)
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Einleitung
    • • Darstellung des untersuchten Problems – Kontext, Ausgangsüberlegungen
    • • Darstellung der Forschungsfrage und
    • • Ziel /Ziele der Arbeit
    • • Begründung der Relevanz des Themas
    • • Eingrenzen des Gegenstands/Themas
    • • Abgrenzung des Gegenstandsbereiches
    • • Übersicht über den Aufbau der Arbeit
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Einleitung
    • „ Die Einleitung soll zum Lesen einladen. Geben Sie dem Leser oder der Leserin einen Anreiz, wecken Sie Interesse. Die Funktion der Einleitung liegt darin, den Gegenstand Ihrer Arbeit zu skizzieren.“
    (Dahinden/Sturzenegger/Neuroni 2006: 151) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Einleitung
    • „ Die Einleitung soll zudem einen Überblick über die Arbeit geben. Sie ist eine erste kurze Erläuterung von deren Inhalten. […] Die Leserinnen und Leser sollen eine kurze Übersicht über Ihre Überlegungen und die Argumentation bekommen. […] Eine Einleitung kann außerdem erste grobe Begriffsklärungen enthalten und Probleme aufzeigen, die sich bei der Bearbeitung des Themas ergeben. Eine umfassende Begriffsklärung oder eine vertiefte Erörterung der angewandten Theorien erfolgt jedoch erst im Hauptteil.“
    (Dahinden/Sturzenegger/Neuroni 2006: 151) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Einleitung
    • „ In die Einleitung gehören keine Dankesreden und nichts, was nicht unmittelbar mit dem Thema zu tun hat!“
    (Dahinden/Sturzenegger/Neuroni 2006: 151) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Hauptteil
    • • Besteht aus mehreren zentralen Kapiteln mit Unterkapiteln
    • • Logische (!) Unterteilung in einzelne Kapitel und Unterkapitel („roter Faden“)
    • • Klärung der relevanten Begriffe = Definitionen
    • • Mit Fachliteratur arbeiten
    • • Was ist notwendig, um meine Forschungsfrage zu beantworten?
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Hauptteil
    • Bei Literaturarbeiten
    • Systematische Unterteilung der Inhalte in einzelne Kapitel (relevante Aspekte/Themen, um die Forschungsfrage zu beantworten).
    • Bei empirischen Arbeiten
    • Theoretischer Ausgangspunkt, Stand der Forschung, Hypothesen
    • Methodisches Vorgehen
    • Ergebnisse
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schluss
    • • Rundet die Arbeit ab; benannt als: Fazit, Zusammenfassung, Ausblick, Resümee
    • • Es enthält immer:
    • - eine kurze Zusammenfassung
    • - eine Bewertung der Ergebnisse/Erkenntnisse
    • - einen Ausblick : Was ist offen geblieben? Wo sollte die Forschung weiterarbeiten? Welche Fragen stellen sich?
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • Achten Sie beim Lesen
    • wissenschaftlicher Literatur
    • auf den Aufbau der Arbeiten, insbesondere bei Monographien.
    • Sie können als Vorlage bzw. Beispiele hilfreich sein.
    :: Tipp PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
    • 2.1 Einführung in die Thematik und Begriffsdefinitionen
    • Um strukturiert in die Thematik einzusteigen, wird zuerst auf den Werdegang der Internet- und gedruckten Zeitungen eingegangen und anschließend werden einige Begriffsdefinitionen eingeführt.
    • 2.1.1 Geschichtliches und Theoretisches
    • Schon in den 80er Jahren ….
    • Wichtig: Nach jeder Überschrift folgt zunächst Text, bevor Sie die nächste (Unter-)Überschrift schreiben.
    • Nicht:
    • 2.1 Einführung in die Thematik und Begriffsdefinitionen
    • 2.1.1 Geschichtliches und Theoretisches
    :: Beispiel PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • Faszination MMORPG - Harmloser Zeitvertreib oder Direkter Weg in die Sucht? Zu den Merkmalen und Konsequenzen von Online-Rollenspielen
    • 1. Einleitung
    • 2. Beschreibung von MMORPGs
    • 2.1. Definition der MMORPGS
    • 2.2. Geschichte der MMORPGs
    • 2.3. Bekannte MMORPGs
    • 3. Auswirkungen von Computerspielen und MMORPGs im Speziellen
    • 3.1. Positive Auswirkungen
    • 3.2. Negative Auswirkungen
    • 4. Online-Spielsucht
    • 4.1. Definition von „Online-Spielsucht“
    • 4.2. Motivation und suchtauslösende Faktoren
    • 4.3. Das Verhalten betroffener SpielerInnen
    • 4.4. Auswirkung auf die Umwelt betroffener SpielerInnen
    • 4.5. Wer ist besonders davon betroffen? / Wer spielt MMORPGs?
    • 5. Wege aus der Online-Spielsucht?
    • 5. Fazit
    • 6. Literaturverzeichnis
    Risiken PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • Darstellung von Gewalt in Ego-Shooter-Spielen. Mit welchen Mitteln wird Gewalt in Computerspielen ausgedrückt?
    • 1. Einleitung
    • 2. Die Geburtsstunde der Ego-Shooter
    • 3. Die Gewaltdarstellung in Computerspielen
    • 3.1. Die Gewaltdarstellung im Spiel DOOM
    • 3.2. Die Gewaltdarstellung im Spiel DUKE NUKEM 3D
    • 3.3. Die Gewaltdarstellung im Spiel SOLDIER OF FORTUNE
    • 3.4. Die Gewaltdarstellung im Spiel UNREAL TOURNAMENT
    • 3.5. Die Gewaltdarstellung im Spiel COUNTERSTRIKE
    • 4. Kurzfristige Effekte der Nutzung gewalthaltiger Computerspiele
    • 5. Fazit
    • 6. Literaturverzeichnis
    Relevanz? Alternativ: Entwicklung der Ego-Shooter und Merkmale – mit Unter- kapiteln Unter- kapitel dazu PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • Computerspiele als Werbeträger. Wie effektiv kann in und mit Computerspielen geworben werden?
    • 1. Einleitung 4
    • 2. Werbeträger 5
    • 2.1. Printmedien 5
    • 2.2. Rundfunk 6
    • 2.3. Werbebanner 7
    • 2.4. Adgames 9
    • 2.5. Werbung in Computerspielen 9
    • 2.5.1. Möglichkeiten 10
    • 2.5.2. Werbewirkung und -akzeptanz 12
    • 2.5.3. Negative Entwicklungen 13
    • 3. Vor- und Nachteile im Überblick 14
    • Klassische Werbeträger 14
    • Online-Werbung 15
    • 4. Ausblick 17
    • Literaturverzeichnis 18
    Eine Linie! einrücken Nummer- ierung fehlt! Alternativ: 2. Traditionelle Medien als Werbeträger 2.1. Print 2.2. Rundfunk 3. Digitale Werbe- träger 3.1. Adgames 3.2. = 2.5 PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Wissenschaftliches Schreiben PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Wissenschaftliches Schreiben
    • „ Wissenschaft ist ohne geschriebene Texte nicht denkbar. Schreiben ist für die Wissenschaft eine konstituierende Handlung [...]. Auch wenn viele Arten von wissenschaftlichen Daten auf nicht sprachgebundene Weise erhoben werden, müssen Daten immer versprachlicht werden und auf die Fragestellung eines Forschungsvorhabens rückbezogen werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind überdies einem Veröffentlichungsgebot unterworfen“ (Kruse/Jakobs 1999: 20).
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreiben als Prozess...
    • … um nachzudenken : neue Zusammenhänge, neue Perspektiven notieren, skizzieren, strukturieren
    • … um zu sammeln und zu lernen : vorliegende Erkenntnisse: Mitschriften, Exzerpte
    • … um zu arbeiten , um neues Wissen zu generieren : Forschungsinstrument entwickeln, Arbeitsprotokoll erstellen, Korrespondenz, Anleitungen etc.
    • … um neues Wissen zu dokumentieren und kommunizieren Abschlussarbeiten, Projektberichte, Publikationen in Zeitschriften, Bücher etc.
    • … und um zu entwickeln: Schreiben als kreativer Prozess
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Wissensch. Abschlussarbeit
    • Anspr ü che an die Wissenschaftlichkeit
    • Nachvollziehbarkeit, Überprüfbarkeit, Transparenz
    • Wertungsfreiheit („Objektivität“)
    • Methodisch-systematisches Vorgehen:
    • Daraus ergeben sich
    • Anforderungen an wissenschaftliche Texte : - Aufbau - Sprache/Stil - Inhalt
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden
    • 1. Wissenschaftlich Schreiben kann man oder kann man eben nicht...
    • Gedanken in verständlicher Form zu verschriftlichen, lässt sich erlernen!
    • bewusste Auseinandersetzung damit, wie (interessante, verständliche) Texte geschrieben sind (Aufbau, Sprache)
    • analytisches Lesen von Texten
    nach Franck (2006) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden
    • 1. Wissenschaftlich Schreiben kann man oder kann man eben nicht...
    • Schreiben als schrittweises Vorgehen : Gliederung, Exposé, Umfang, Kapitel für Kapitel
    • „ [F]ür sehr viele Berufe ist die Fähigkeit, Sachverhalte angemessen darstellen zu können, eine Schlüsselqualifikation“ (Franck 2006: 120).
    nach Franck (2006) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden
    • 2. Perfekt oder gar nicht...
    • Beginn Sie mit einer Erstfassung :
    • Wissenschaftliches Schreiben erfordert häufiges Umschreiben ; Rohfassungen werden überarbeitet.
    • Problem des 1. Satzes wird so vermieden.
    • „ Chaos ist meist das Problem beim Schreiben – nicht Leere. Um Ordnung in dieses Chaos zu bringen, müssen die Gedanken eine konkrete Form erhalten; sie müssen aufs Papier“ (Franck 2006: 120).
    nach Franck (2006) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden
    • 3. Das Problem des ersten Satzes... I
    • Notizen machen , mit welchen Gedanken Sie einen Text zu einem neuen Thema beginnen k ö nnten (z.B. Zitat aus aktueller Medienberichterstattung, aus der Literatur, Hinweis auf ein Ereignis, Ergebnis einer Studie etc.).
    • Erst beginnen, wenn Sie wissen, wie der Text strukturiert sein wird (Struktur verändert sich vermutlich während des Schreibprozesses).
    Ergänzung zu Franck (2006) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden
    • 3. Das Problem des ersten Satzes... II
    • Mit Stichworten beginnen!
    • Die ersten S ä tze erst dann formulieren, wenn Sie “im Schreiben (im Thema) drinnen” sind.
    • Das Geschriebene erst dann ü berarbeiten, wenn der erste Entwurf fertig ist, um sich nicht durch laufende Korrekturen zu blockieren.
    • Und: Texte ansehen, wie andere begonnen haben!
    Ergänzung zu Franck (2006) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden - Auswege
    • Wissenschaftliches Schreiben ist erlern- und steuerbar! I
    • Prozess : zielgerichtet arbeiten – eine klare Forschungsfrage erlaubt geplantes Arbeiten
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden - Auswege
    • Wissenschaftliches Schreiben ist erlern- und steuerbar! II
    • Textstruktur und Sprache : Grundmuster für Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten, Standards für einzelne Aspekte (z.B. Quellentransparenz), viele gebräuchliche Formulierungen
    • Ziel dieser Arbeit ist…; Abbildung X zeigt, dass… Die zentrale Forschungsfrage dieser Arbeit lautet… XY (1999) haben beschrieben, dass … ZA (2001) setzt in ihrer Studie einen anderen Aspekt. Sie untersucht… In meiner Arbeit interessiert – daran anknüpfend – die Frage, ob…
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Schreibhürden - Auswege
    • Wissenschaftliches Schreiben ist erlern- und steuerbar! III
    • Verständlichkeit : Wissenschaftlich schreiben heißt nicht , möglichst viele Fremdwörter und komplexe Satzkonstruktionen zu verwenden
    • Lesbarkeit und Verständlichkeit als Ziel!
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben
    • Präzises und verständliches Schreiben ist für viele Berufe wichtig (v.a. Kommunikationsberufe).
    • Durch präzises und verständliches Schreiben erleichtern Sie sich selbst das Schreiben.
    • Verständliches Schreiben erleichtert das Textverständnis (im eigenen Interesse – und im Interesse der LeserInnen)
    • „ Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s kann.”
    • Karl R. Popper (1902–1994)
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben
    • Wiederholen von Begriffen I
    • Wer ist die Zielgruppen von Texten?
    • Wissenschaftliches Schreiben unterscheidet sich vom Schreiben für die Schule, von journalistischem und von literarischem Schreiben. => Eigenes Genre!
    • Klarheit und Verständlichkeit sind oberste Kriterien.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben
    • Wiederholen von Begriffen II
    • Das bedeutet aber nicht , dass Texte langweilig (und von ihren Formulierungen her redundant) verfasst werden sollten.
    • Bei Fachbegriffen bleiben (evtl. Synonyme einführen).
    • Verben, Adjektive, Formulierungen nicht permanent wiederholen z.B. Aufbau der Arbeit am Ende der Einleitung: Im ersten Kapitel wird ... dargestellt, anschließend ein Überblick über ... gegeben. In Kapitel 3 wird ... eingegrenzt, im Anschluss werden ... referiert.
    • Klarheit und Verständlichkeit sind oberste Kriterien.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 1a
    • Kurt Tucholsky (1993)
    • Beschreibung eines runden Tisches
    • „ Der Tisch ist rund.“
    • „ Rein möbeltechnisch hat der Tisch eine kreisrunde Gestalt.“
    • Definition von Fachbegriffen : mit wissenschaftlicher Fachliteratur arbeiten & überlegen, welche Art von Definition für jeweiliges Thema angemessen ist nicht: Duden, Brockhaus, Wikipedia etc. (!)
     PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 1b
    • Exkurs: „Definition“ Begriffsdefinition: „Digital Divide“ nach Riehm/Krings (2006: 75; geringfügig verändert) Der Begriff „Digital Divide“ wurde Mitte der 1990er Jahre in den USA geprägt. Man versteht darunter, dass trotz einer allgemeinen Zunahme der Zugangsmöglichkeiten zum Internet bzw. der Internetnutzung das Wachstum eher in privilegierten als in weniger privilegierten soziodemographischen Bevölkerungsgruppen stattfindet und diese Kluft sich im Zeitablauf vergrößert statt verringert (vgl. National Tele-communications and Information Administration 1998: o.S.).
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 2
    • Ü berfl ü ssiges streichen: gemachte Erfahrungen angef üh rte Gr ü nde; aufgetretene St ö rungen
    • F ü llw ö rter streichen: rein (rechnerisch); auch; aber; also; sodann; somit; nun; eigentlich; bekanntlich; gewissermassen; hinl ä nglich; immerhin; in der Tat; keineswegs; ungemein; zuweilen
    Bsp. aus Franck (2006: 127ff) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 3a
    • „ Da das Begreifen von Zusammenh ä ngen optimal nur durch t ä tiges Erproben gewonnen wird, unser Alltag jedoch immer weniger Anl ä sse gibt, praktische Erfahrungen zu machen, m ü ssen wir in der p ä dagogischen Arbeit bewusst entwickelte Gelegenheiten zur F ö rderung , Entfaltung und Differenzierung sinnlicher Aktivit ä ten bieten.”
    • „ bewusst entwickelte Gelegenheiten”
    • „ sinnliche Aktivit ä ten”
    Bsp. aus Franck (2006: 125ff) unbewusst entwickelte Gelegenheiten? unsinnliche Aktivitäten? PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 3b
    • „ Da das Begreifen von Zusammenh ä ngen optimal nur durch t ä tiges Erproben gewonnen wird, unser Alltag jedoch immer weniger Anl ä sse gibt, praktische Erfahrungen zu machen, m ü ssen wir in der p ä dagogischen Arbeit bewusst entwickelte Gelegenheiten zur F ö rderung , Entfaltung und Differenzierung sinnlicher Aktivit ä ten bieten.”
    • Korrektur:
    • “ Zusammenh ä nge k ö nnen nur durch den praktischen Umgang mit ihrer Umwelt richtig begriffen werden. Nachdem es in unserem Alltag immer weniger M ö glichkeiten gibt, praktische Erfahrungen zu machen, m ü ssen wir beim Unterricht bewusst erm ö glichen, mit allen Sinnen zu lernen.”
    Bsp. aus Franck (2006: 125ff) Diese L ö sung weicht von der in Franck (2006: 126) ab.
  • :: Verständlich schreiben 4
    • „ Wir m ü ssen in der praktischen Arbeit bewusst entwickelte Gelegenheiten zur F ö rderung, Entfaltung und Differenzierung sinnlicher Aktivit ä ten bieten, denn denn das Begreifen von Zusammenh ä ngen wird optimal nur durch t ä tiges Erproben gewonnen. In unserem Alltag gibt es jedoch immer weniger Anl ä sse, praktische Erfahrungen zu machen.”
    Bsp. aus Franck (2006: 125ff) Begreiffen von Zusammenhängen wird gewonnen??? PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 5
    • Auf Personal- und andere Pronomen achten!
    • Von Drogen abh ä ngige Menschen halten sich meist dort auf, wo sie gespritzt oder geraucht werden.
    • Wer seinen Hund liebt, muss nicht auch seine Fl ö he lieben.
    Bsp. aus Franck (2006: 128) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 6
    • Vorsicht beim Verwenden von Fremdwörtern!
    • Wenn Sie sich der Bedeutung des Wortes nicht sicher sind, besser nicht verwenden bzw. ü berpr ü fen, was es hei ßt und in welchen Zusammenh ä ngen es verwendet wird.
    • http://www.openthesaurus.de/
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 7
    • Aktiv statt passiv!
    • Passiv verleitet zu Schachtelsätzen
    • Texte bekommen einen langweiligen (passiven) Charakter.
    • Aktive Verben führen zu mehr Klarheit etwas wird gemacht => wer macht das? etwas wird entwickelt => wer entwickelt das?
    • Passivform nur dann, wenn nicht relevant ist, wer handelt oder wenn ein Handlungsträger fehlt.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 8a
    • Ich? Man? Wir?
    • Grundsätzlich: „Ich” sollten Sie vermeiden Eliminieren Sie Subjektivität (formal)
    • „ Wer in einer Haus- oder Diplomarbeit Fragen formuliert und Schwerpunkte setzt, meint, feststellt oder schlussfolgert, sollte ich schreiben: ‘Ich gehe der Frage nach…’, ‘Deshalb konzentriere ich mich auf…’” (Franck 2006: 137).
    • Unterschiede in Disziplinen
    • Kulturelle Unterschiede
    • Historische Veränderungen
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 8b
    • Ich? Man? Wir?
    • „ Wir” nur dann, wenn Sie wirklich in der Gruppe eine Arbeit verfassen!
    • „ Man” ebenfalls vermeiden. Im Zweifelsfall: „ich” wenn Sie eine Aussage treffen „man” wenn es um allgemeine Aussagen geht passiv, um „ich” oder „man” zu vermeiden
    Problem- atisch!
    • Ich gehe der Frage nach… => In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen…
    • Ich untersuche… => In dieser Arbeit wird untersucht…
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 8c
    • Ich? Man? Wir?
    • Am verständlichsten (= eindeutigsten und nachvollziehbarsten) ist es, wenn Sie immer klar zum Ausdruck bringen, wer was warum sagt/meint.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 9
    • Schachtel- und Bandwurmsätze vermeiden
    • Zusammengesetzte Verben zusammen lassen oder durch nicht zusammengesetzte Verben ersetzen:
    • mitteilen/teilt mit -> informieren;
    • teilnehmen/nimmt teil -> beteiligen;
    • m ö glich sein -> k ö nnen;
    • vortragen/tr ä gt vor -> formulieren, sagen
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 10
    • Text neutral verfassen!
    • Bewertende Adjektive vermeiden gut, schön, schlecht etc. ersetzen durch: wünschenswert, funktional immer in Bezug zu theoretischem Anspruch!
    • Keine Rufzeichen (!)
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 11
    • Ist der Text verständlich? – Zum Abschluss
    • Wenn der Text fertig ist
    • jemandem zum Lesen geben
    • sich selbst laut vorlesen
    • mindestens ein paar Stunden Pause zwischen Schreiben und Lesen (besser zumindest ein Tag), um etwas Abstand zum Text zu haben. „ Betriebsblindheit ”
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Verständlich schreiben 12
    • Gliederung des Textes
    • optisch:
    • durch Zwischenüberschriften (die nicht immer nummeriert werden müssen), Absätze, Aufzählungen
    • sprachlich :
    • erstens, zweitens, drittens; einerseits, andererseits; zum einen, zum anderen; Im folgenden Abschnitt wird … behandelt
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Do's and Dont's I
    • Keine persönlichen Offenbarungen – schon gar nicht als Begründung für die Wahl eines Themas
    • „ Soap Operas haben mich schon immer fasziniert. Ich verbringe nach wie vor Stunden vor dem Fernseher. Deshalb habe ich mich für dieses Thema für meine BA-Arbeit entschieden.”
    • Inhaltliche (nicht subjektive) Begründungen; „ etwas ist sehr interessant” – ist keine Begründung; was ist das Interessante am Thema?
    • Was macht die Faszination von Soap Operas aus? Warum orientieren sich Fans in ihrem Tagesablauf nach dem Beginn „Ihrer” Soap?
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Do's and Dont's II
    • So viel wie nötig und so kurz wie möglich.
    • Brauche ich die Biographie des Autors eines Buches, wenn ich mich mit dem Thema dieses Buches auseinandersetze?
    • Brauche ich die „ Geschichte des Internet”, wenn ich über die Internetnutzung von Kindern schreibe? Am ehesten sehr kurzen Überblick über die Entwicklung der Verbreitung des Internet in privaten Haushalten, kaum, dass das Internet im militärischen Kontext entwickelt wurde.
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Do's and Dont's III
    • Nicht mit der Tür ins Haus fallen
    • Der erste Satz der Einleitung einer schriftlichen Arbeit sollte nicht den Titel der Arbeit mehr oder weniger 1:1 wiederholen. Besser (im Zusammenhang mit Thema):
      • Behauptung formulieren
      • Frage stellen
      • Erfahrungsbericht, der zum Thema führt
      • Beschreibung, die zum Problem führt
      • Treffendes Zitat (aus Literatur, Medienberichterstattung, Populärkultur)
    • Beiträge in Fachzeitschriften als Beispiele konsultieren
    Beispiele bei Franck (2006: 146f.) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Do's and Dont's IV
    • Vorsicht mit „ Phrasen ” !
    • natürlich , logischerweise , selbstverständlich , automatisch ersetzen durch: erscheint plausibel, ist zu erwarten, bekannter Befund
    Quellen nicht vergessen! PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Do's and Dont's IV
    • Vorsicht mit generellen Aussagen!
    • „ Alle ” UserInnen: sind es wirklich ausnahmslos alle? Besser: viele, die meisten, einige (je nachdem)
    • „ Es ist ein Faktum/eine Tatsache, dass... ” ersetzen durch Phänomen, Beobachtung, Zusammenhang
    • „ Wie Studien gezeigt haben ”
    • „ Bis heute ist unerforscht, ob ...”
    • „ Bewiesen ist...”
    Quellen nicht vergessen! Mind. 2 (!) Quellen Sind Sie sich ganz sicher? Anspruch auf Allgemeingültigkeit: in den SoWis sehr selten! Besser: „Es konnte gezeigt werden, dass...“ ( Quelle! ) PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • :: Darüber hinaus...
    • Was sonst noch zu beachten ist:
    • Grammatik , Rechtschreibung , Zeichensetzung
    • Titel von Zeitungen , Zeitschriften , Büchern , Filmen etc. in „Anführungszeichen“ oder kursiv
    • Geschlechtersensible Sprache (gesetzliche Grundlage)
    • Korrekturlesen am Papierausdruck
    • Einheitlichkeit bei Zitierweise und Literaturverzeichnis und auf Vollständigkeit achten
    PS Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
  • Wir sehen uns wieder am 12. Jänner 2012 um 13:00 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an mich: [email_address] Schöne Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr!