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Wer spricht mit wem?

From rklocke, 1 year ago

Kooperationscontrolling per Netzwerkanalyse

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Slide 1: Wer spricht mit wem? Kooperations- Controlling per Netzwerkanalyse Ralph Klocke PZN Kooperationsberatung www.pzn.de www.netzwerkanalyse.org

Slide 2: Kurzvorstellung • Ralph Klocke, Diplom-Volkswirt • Seit 1996 PZN Kooperationsberatung Aufbau und Beratung von Unternehmensnetzwerken • Gründungsmitglied des KNM (-> B11) Kompetenzzentrum Netzwerkmanagement e.V. pzn.de netzwerkanalyse.org Agenda ->

Slide 3: Agenda • Organisationelle Netzwerkanalyse • Einsatzbereiche • KooperationsControlling • Beispiel NIWE • Vorgehen • Ergebnisse (Unternehmen) • Strategieempfehlungen • Demo? <- Titel Agenda -> Organisationelle Netzwerkanalyse ->

Slide 4: Organisationelle Netzwerkanalyse • SNA / ONA • Die Soziale Netzwerkanalyse wurde und wird in mehreren Wissenschaftsbereichen entwickelt • Betrachtet ihren Analysegegenstand (Organisationen) als Netzwerke • Ermittelt und untersucht Beziehungen zwischen Personen, Organisationen oder Aktionen • Beziehungen können z.B. Kommunikation, Informations-, Waren oder Geldflüsse, Machtverhältnisse, Einschätzungen etc. sein • Stellt die Strukturen als Knoten und Links zwischen ihnen dar. • Anschauliche Visualisierung von Netzwerken • Einige Kernbegriffe: Degree, Density, Centrality, Structural Holes, Bridges Einsatzbereiche ->

Slide 5: Einsatzbereiche in Organisationen • Controlling des Netzwerkmanagements • Teamentwicklung • Führung • Organisationsentwicklung • Marketing • Beschaffung / Supply Chain Management • Wissensmanagement • Personalentwicklung Es braucht ... • Erfahrung mit Netzwerken • Unternehmerisches Verständnis • Kenntnis der untersuchten Organisation ... um die Ergebnisse der Analyse sinnvoll interpretieren zu können und Strategieempfehlungen abzuleiten. KooperationsControlling ->

Slide 6: KooperationsControlling • Bei Strategischen Allianzen und Kooperationen • Nach Fusionen – Wie gut ist die Integration gelungen? • Wie gut ist das Netzwerk verknüpft? • Wie stabil ist das Netzwerk? • Gibt es „Löcher“ im Netzwerk? • Wer sind die wichtigsten / die aktivsten Mitglieder? • Wie verletzlich ist das Netzwerk? An welchen Stellen? • Welche Untergruppen gibt es und wie gut sind diese eingebunden? • Wie muss die Netzwerkstruktur verändert werden, um die Ergebnisse zu verbessern? NIWE ->

Slide 7: Netzwerk Initiative Wirtschaft Eschwege (NIWE) • Ca. 70 Unternehmen aus dem Landkreis Eschwege, darunter etwa die Hälfte aus dem „Cluster“ Metallverarbeitung • Im Januar 2003 von der Wirtschaftsförderung Eschwege initiiert (Koordinationsstelle) • In 2006 „Vernetzungsinitiative“; Workshops und Arbeitsgruppen mit Unterstützung von PZN • Zielsetzung: intensivere und konkretere Kooperation zwischen den Unternehmen des Clusters beginnen Vorgehen ->

Slide 8: Vorgehen • Abgrenzung auf 65 Personen in 30 Organisationen • Fragebogen mit der Liste aller Personen und den Fragen nach Beziehungen aus: Zulieferung, Problemlösung, Zusammenarbeit und Empfehlung (wie oft haben Sie die Person kontaktiert, um ...) • Antwortskala von 0 bis 4 (Nie – Häufiger als einmal im Monat) bezogen auf das Jahr 2006 • 33 Personen aus 20 Unternehmen haben sich beteiligt Ergebnisse ->

Slide 9: Ergebnisse Unternehmen • Die teilnehmenden Unternehmen haben durchschnittlich Kontakt zu mehr als einem Drittel der anderen Unternehmen • Bestätigung der meisten Kontakte durch die Gegenseite • Große Spannbreite zwischen Betrieben beim Vernetzungsgrad In Degree: 11 - 72% (0 – 78%) Out Degree: 7 – 59% (7 – 97%) • Hoher In Degree: Wichtiger Netzwerkpartner Hoher Out Degree: Bemühen um Vernetzung • Keine signifikante Korrelation zwischen Größe und Vernetzung • Es gibt eine Subgruppe, an der drei der vier größeren Unternehmen beteiligt sind Ergebnisse ->

Slide 10: Ergebnisse Unternehmen Netzwerk der Unternehmen gesamt (Fragen 1 – 4) Ergebnisse ->

Slide 11: Ergebnisse Unternehmen Netzwerk der Unternehmen Frage 4: Empfehlung Ergebnisse ->

Slide 12: Ergebnisse Unternehmen Netzwerk der Unternehmen Frage 4 – ohne Koordinatoren Egonet ->

Slide 13: Egonet Unternehmen Beide Unternehmen sind etwa gleich große technische Dienstleister; beide haben an den meisten Veranstaltungen teilgenommen. Direkte Kontakte der Unternehmen 12 und 19 Strategieempfehlungen ->

Slide 14: Strategieempfehlungen • Organisatorische Installation eines Kernteams, das Verantwortung für das Netzwerk übernimmt • Aktivierung der peripheren Mitglieder • Vertrauensbildende Maßnahmen, insbesondere die gemeinsame Verabschiedung von Kooperationsregeln • Entwicklung einer NIWE CI, u.a. durch gemeinsame öffentliche Auftritte • ... Demo ->

Slide 15: Danke für Ihr Interesse! Eine kleine Demo-Netzwerkanalyse • Wer mitmachen möchte, heftet seine Visitenkarte (ein kleiner Zettel mit Name, Firma und Email tut es auch) an die PinWand. • Wenn alle Karten hängen, verbinden Sie bitte Ihre Karte per Pfeil mit allen Karten, deren Inhaber sie kennen. • Auch wenn jemand, den Sie kennen bereits einen Pfeil zu Ihrer Karte gezeichnet hat, tragen Sie bitte einen Pfeil von Ihrer Karte zu der anderen. • Es wird übersichtlicher, wenn Kollegen Ihre Karten nah beieinander befestigen. Die „Auswertung“ wird Ihnen per Email zugesandt. Ende ->