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Web 2.0 und Rechtsfragen im Unterricht
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Web 2.0 und Rechtsfragen im Unterricht

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Vortrag in der DaF Live Online Community am 17.11.2009 über die Nutzung fremder Materialien im Unterricht.

Vortrag in der DaF Live Online Community am 17.11.2009 über die Nutzung fremder Materialien im Unterricht.

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  • 1. DaF Live Online: 17. November 2009 Dr. Rüdiger Riechert, IIK Düsseldorf e. V. Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Copyright 2009 IIK Düsseldorf www.iik-duesseldorf.de 21.11.09 Arbeiten mit Web 2.0 im Unterricht unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher Aspekte
  • 2. Überblick
    • Grundlegendes zur Medienverwendung im Unterricht
    • Von der Vervielfältigung zur Verbreitung – was passiert, wenn ich den Klassenraum mit Web 2.0 öffne?
    • Selber produzieren und vielleicht auch bewusst Arbeitsmaterial verteilen?
    • Links und Skripte gibt es hier:
    • fortbildung-daf.podspot.de
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 3. 1. Grundlegendes zur Medienverwendung im Unterricht
    • Das Urheberrecht schützt den Schöpfer eines Werkes und gesteht ihm ausschließliche Verwertungsrechte zu.
    • Schrankenregelungen erlauben einwilligungsfreie Nutzung im nicht-kommerziellen Unterricht
    • Voraussetzung:
    • Die Zugänglichmachung der analogen und digitalen Inhalte darf sich nur an einen abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern richten (Schulklasse, Seminar)
    • und muss zweckgebunden sein (kein Anlegen von Archiven!)
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 4. 1. Grundlegendes zur Medienverwendung im Unterricht
    • Beispiele:
    • Textwerke:
    • analog =>bis max. 12% oder 20 Seiten eines Werkes digital => bis 25% oder 100 Seiten. Aber: Nur einmal pro Schuljahr!
    • Schulbuchinhalte nur analog erlaubt
    • Werke mit weniger als 25 Seiten frei, aber nie im Ganzen. Einzelne Beiträge aus Zeitungen/Zeitschr. auch im Ganzen (aber nicht die ganze Zeitschrift)
    • Bilder, soweit Personenrechte beachtet werden
    • Musik: analog => 20% digital => 12% Werke bis 5 Minuten ganz
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 5. 2. Von der Vervielfältigung zur Verbreitung
    • Podcasts, Soundslides, Online-Romane, Audio- und Video-Blogs …
    • Die rechtliche Situation ändert sich, wenn wir oder Schüler und Studenten selbst zu Produzenten werden.
    • Bei Nutzung von Intranets oder passwortgeschützten LMS wie Moodle ändert sich grundsätzlich nichts
    • Bei frei zugänglicher Veröffentlichung von Unterrichtsprodukten ändert sich viel (=> die Schrankenregelungen fallen weg)
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 6. 2. Von der Vervielfältigung zur Verbreitung
    • Beispiele (angeregt durch Lehrer-Online, lo-recht: http://www.lehrer-online.de/recht.php) :
    • Webmaster A der Goethe-Schule stellt fest, dass Lehrerin B eine von A erstellte Illustrationsgrafik von der Schulhomepage heruntergeladen und auf ihrer eigenen Homepage eingebaut hat. Darauf angesprochen, stellt sich Lehrerin B auf den Standpunkt, dass die Illustrationsgrafik keinen Copyright-Vermerk enthalten habe und sie ja auch an der Schule arbeite. Wenn er einen Copyright-Vermerk anbringe, werde sie ihn auch übernehmen.
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    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 7. 2. Von der Vervielfältigung zur Verbreitung
    • Beispiele (angeregt durch Lehrer-Online, lo-recht: http://www.lehrer-online.de/recht.php) :
    • Lehrer L erstellt zusammen mit seinen Schülern eine Projekthomepage zum Thema "Automobile und Technik". Im Rahmen der Homepage ist auch eine Rubrik "Links" enthalten. Bei ihrer Suche im Internet haben die Schülerinnen und Schüler einige Seiten gefunden, die bereits hervorragende Linksammlungen zu diesem Thema enthalten, darunter vom Bundesforschungsministerium, von Automobilclubs und Privatpersonen. Sie erstellen ihre Linkliste hauptsächlich aus den Links anderer Linklisten
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    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 8. Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09 Lehrerblog von Reinhard Donath
  • 9. Lernerblog aus Reinhard Donaths Klasse
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    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 10. 2. Von der Vervielfältigung zur Verbreitung
    • Beispiele (angeregt durch Lehrer-Online, lo-recht: http://www.lehrer-online.de/recht.php) : Der Deutschlehrer M hat eine umfangreiche private Sammlung von Schallplatten und (nicht kopiergeschützten) CDs. Er speichert einige Lieder sowie kurze Ausschnitte aus Konzerten im Format MP3 passwortgeschützt auf dem schulischen Intranet-Server ab, wobei er in den MP3-Dateien (das heißt in den ID3-Tags) die Quelle angibt. Während einer Unterrichtsstunde im schuleigenen Computerraum, in der die Schülerinnen und Schüler die Musikbeispiele hören und die Texte analysieren sollen, gibt er die Dateien zum Online-Zugriff durch die Kursmitglieder frei.
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    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 11. 2. Von der Vervielfältigung zur Verbreitung
    • Beispiele:
    • Dozentin L überspielt mit dem Download-Helper in Firefox Videos von Youtube auf Ihren USB-Stick. In ihrem Sprachkurs zeigt sie die Videos über Beamer ihrem Kurs, da sie mit Videoarbeit sehr gute Erfahrungen gemacht hat.
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    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 12. 3. Selber produzieren und vielleicht auch bewusst Arbeitsmaterial verteilen?
    • Schöpfungshöhe:
    • Geistiges Eigentum sind rechtlich alle Werke/Inhalte ab einer bestimmten Schöpfungshöhe
      • Diese wird in Deutschland von den Gerichten sehr gering angesetzt (natürlich unter Beachtung von Markenrecht, Schutz vor Plagiaten u. a.)
    • In Deutschland (und z. B. den USA, aber nicht in allen Ländern) ist bereits die Schöpfung mit einem Urheberrecht versehen, nicht erst die Veröffentlichung – diese ist also automatisch für den Urheber mit allen Rechten geschützt.
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 13. 3. Selber produzieren und vielleicht auch bewusst Arbeitsmaterial verteilen?
    • Creative Commons Lizenzen:
    • Wenn man eigene Arbeiten in gewissen Grenzen verbreiten will:
      • Mit Namensnennung (immer)
      • Erlaubnis zur Veränderung der Arbeit (ja/nein)
      • Wiederveröffentlichung nur mit gleicher Lizenz (ja/nein)
      • Kommerzieller Gebrauch (ja/nein)
    • GNU Lizenzen:
    • Früheres, eigentlich für Softwaredokumentationen gedachtes Lizenzwerk (Wikipedia). Kombiniert Namensnennung/Wiederveröffentlichung unter gleicher Lizenz für die Verbreitung freier Inhalte.
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09
  • 14. Kontakt
    • Dr. Rüdiger Riechert
    • [email_address] Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e. V.
    • (IIK Düsseldorf e. V.)
    • Instituts-Website:
    • www.iik-duesseldorf.de
    • Deutschportale: www.deutsch-als-fremdsprache.de www.wirtschaftsdeutsch.de
    • www.daf-netzwerk.org
    Copyright 2009 IIK Düsseldorf 21.11.09

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