Facebook Instant Personalization
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  • Über die Instant Personalisation-Funktion erlaubt Facebook ausgewählten Partnern den Zugriff auf Informationen, die Facebook-Nutzer in ihrem Konto angelegt haben. Partnerseiten von Facebook werden durch die Funktion ermöglicht, auf vom Nutzer freigegebene Daten zuzugreifen und zu verarbeiten und weiterhin um Inhalte besser auf die Nutzer abstimmen zu können, entsprechend an deren Facebook-Profile anzupassen, um auf diese Art und Weise personalisierte Webseiten anzubieten. Der neue Service soll es einfacher machen, automatisiert dem registrierten Facebook Nutzer personalisierte Inhalte zur Verfügung zu stellen, die anhand der im eigenen Facebook-Profil hinterlegten Informationen und Interessen dafür ausgewählt werden. Darüber hinaus werden angeblich auch die Informationen der jeweiligen Freunde ausgewertet, um diesen wiederum ebenfalls ein besseres Inhaltsangebot zu bieten. Durch die Einstellung werden zum Beispiel Werbeanzeigen und andere Dinge auf Ihre Interessen abgestimmt und anschließend ausgeliefert. So werden die Daten für Facebook Partner zugänglich gemacht und diese können dann wie erwähnt die Werbeanzeigen und andere Dinge auf Ihre Interessen abstimmen. Aber auch die Aktivitäten im Freundeskreis und die allgemeinen Daten von Ihrem Facebook Profil werden für Statistiken und andere Tools verwendet. Doch Facebook erhält nicht nur Informationen, die jeder Nutzer selbst in sein Profil schreibt oder über Statusupdates mitteilt, sondern auch über den Like-Button. Damit ist es Facebook auch möglich, Informationen über das Surfverhalten der Nutzer zu sammeln. Welche Website “liked” der Nutzer? Durch die Strukturierung, Kombination und statistischen Auswertung dieser ganzen Information ergibt sich ein Profil und Facebook kann zielgenau Werbung aussteuern oder uns gezielt Inhalte anzeigen.
  • Seitens Facebook bzw. laut der Einstellungs-Seite, die in den Privatsphäre-Einstellungen zu finden ist, heißt es immer wieder, es werden (anscheinend nur) die Daten an einige Dienstleister weiter gegeben, die auch vom Nutzer als solche gekennzeichnet sind und für alle freigegeben haben. Also mit anderen Worten die Daten, die sowieso jeder Besucher eines Profils lesen kann. Laut Facebook handelt es sich bei diesen Daten um öffentliche Informationen (Name, Profilbild, Geschlecht, Statusmeldungen, Freundesliste, Netzwerke) und Daten, die man mit Allen teilt, also auch Fotos, Beziehungsstatus und wer Familienangehöriger ist. Das Problem dabei: Niemand außer Facebook und den Partnern weiß eigentlich so genau, welche Daten die Unternehmen bekommen, da nirgends genau erklärt wird, welche Daten genau abgerufen werden.
  • Bing ist eine Internet-Suchmaschine von Microsoft u. wurde im Juni 2009 in Betrieb genommen. (Sie ersetzte die vorherige Suchmaschine Live Search komplett) Am 29. Juli 2009 gab Microsoft eine Kooperation mit Yahoo bekannt, wonach Yahoo demnächst Bing einsetze. Bing bietet die Möglichkeit, seine Suchanfrage in den Kategorien Bilder, Videos, Nachrichten und Karten anzeigen zu lassen. Unter dem Punkt Shopping wird in Deutschland das Portal ciao eingebunden sie ermöglichen Suchanfragen zu den Themen: Web, Bilder, Videos, Shopping und Maps. Shopping leitet einen weiter zu Ciao, einem von Microsoft übernommenem Shopping- und Bewertungsportal.
  • Yelp ist ein Online-Stadtführer. Hier können Besucher angesagte Orte ausfindig machen, wo man etwas essen, einkaufen, trinken, sich erholen und spielen kann. Diese Orte werden von einer aktiven Community von Einheimischen beschrieben. Yelp ist die neue und spaßige Möglichkeit, herauszufinden und Beiträge darüber zu schreiben, was in Deiner Region und darüber hinaus toll und was nicht so toll ist. Wo der nächste Döner Laden der offen hat? Oder vielleicht nach einer nahe gelegenen Kneipe? Einer Tankstelle, an der Du noch kurz vorbeifahren kannst bevor dein Auto vor Benzinmangel abstirbt Auf Yelp.de können User nun auch auf deutsch ausführliche Kommentare und Bewertungen zu großartigen Geschäften vor Ort abgeben und lesen. Die "Yelper" haben mehr als elf Millionen Rezensionen geschrieben und machten Yelp dadurch zur ersten Adresse in den USA, wenn es darum geht, Infos aus erster Hand über Unternehmen von Boutiquen und Werkstätten bis zu Restaurants und Zahnärzten zu bekommen.
  • Rotten tomatoes ist eine englischsprachige Website , die sich aus Informationen und Rezensionen über Filme zusammensetzt. Es handelt sich quasi um eine Seite, auf der alle wichtigen und weniger wichtigen Pressestimmen zu anlaufenden Filmen kundgetan werden. Ein Aggregator durchsucht das Internet , um möglichst viele Filmkritiken von Amateuren bis hin zu professionellen Rezensionen zu finden. Wenn ein Bericht positiv ist, wird dieser durch ein fresh (dt.: „frisch“) gekennzeichnet (kleines Icon einer roten Tomate), entsprechend negative Kritiken als rotten (dt.: „verfault“) eingestuft und durch grüne, aufgeplatzte Tomaten hervorgehoben. Wenn keine Note vergeben ist, quantifiziert die Redaktion selbst Durch diese Verknüpfungen werden z.B. auf einer Videoseite zu erst die Rezensionen und Bewertungen der Facebook-Freunde angezeigt. Logisch, da den Nutzer die Meinung seiner Freunde womöglich eher interessiert als die eines völlig unbekannten.
  • Clicker ist ein online TV guide, mit dem man verschiedene TV-Programme und Filme online mit nur einem Klick sehen kann. Vergleichbar mit einer “Fernsehzeitschrift” – aber online. Hauptsächlich für amerikanische Filme. Links führen dann zu den Webseiten, auf denen die Videostreams abgerufen werden können. Die Inhalte können bewertet, kommentiert und weiterempfohlen werden. Den Anspruch, ein lückenloser Guide für Internet-TV zu sein, kann Clicker nicht erfüllen. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf englischsprachige Angebote aus den USA. Optik und Aufbau in Form eines Kataloges erinnern mehr an eine Filmdatenbank, nicht aber an einen Guide. Informationstiefe bei den Beschreibungen zu den Videos sucht man vergebens.
  • Haben deutsche User überhaupt Zugriff auf die Seite? Wenn nicht, sollten wir das kurz erwähnen!!?
  • Problematisch dabei ist, dass die Nutzer dort ungefragt für das System freigeschaltet werden und von sich aus abdrehen müssen. Gerade bei solchen fragwürdigen Diensten sollte Facebook nicht das “Opt-Out”, sondern das “Opt-In”-Prinzip anwenden – also die Nutzer zuerst fragen, ob sie auch mitmachen wollen. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Technologie überhaupt sehr sinnvoll ist. Bei Musik oder Restaurants mögen die Empfehlungen der Freunde Sinn machen, doch bei Fachärzten, Wohnungssuche oder Kreditvergaben sind professionelle Informationen von seriösen Webseiten-Betreibern wohl eindeutig zu bevorzugen.
  • In den Vereinigten Staaten ist die Funktion bereits seit April 2010 im Einsatz. Der Start der umgehenden Personalisierung in Deutschland war aufgrund von Protesten der Datenschützer auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Derzeit ist die „Umgehende Personalisierung“ noch standardmäßig aktiviert. Das bedeutet, dass Facebook Ihre Grunddaten (Name, Profilbild und alle Daten, die Sie in Ihrem Facebook-Profil zur Veröffentlichung freigeben) an die Partnerseiten übermittelt. Vielen Usern ist es nicht bewusst, dass diese Funktion standardmäßig aktiviert ist. Von all denjenigen können bereits Daten übertragen werden. Gerade bei solchen fragwürdigen Diensten sollte Facebook nicht das “Opt-Out”, sondern das “Opt-In”-Prinzip anwenden – also die Nutzer zuerst fragen, ob sie auch mitmachen wollen. Bisher ist es auch noch nicht jedem Facebook-Nutzer möglich, diese Einstellung zu deaktivieren. Falls dies nicht möglich ist, kann man sich zwar zu der Einstellung hinnavigieren lassen, das Feld zum Entfernen des Häkchens ist allerdings nur grau hinterlegt und kann nicht angeklickt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb seine Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook regelmäßig kontrollieren. Sobald die Umgehende Personalisierung freigeschaltet ist, kann sie auch wieder abgeschaltet werden. Oder Sie tricksen Facebook aus. Denn wenn Sie die Sprache auf “Englisch (US)” stellen, können Sie die neue Einstellung schon jetzt setzen. FB betont, dass auch bei aktivierter "umgehender Personalisierung ausgeschlossen sei, dass die Partnerfirmen auf private Daten eines Nutzers zugreifen könnten. Es würde keine Informationen von deutschen IP-Adressen weitergegeben. Inwiefern die fremde Webseite die Daten auch extern, also außerhalb von Facebook, speichert und verwendet (was seit kurzem auf lange Dauer seitens Facebook erlaubt ist), ist allerdings nicht oder nur sehr schwammig bekannt. Allerdings müssen diese Nutzerdaten von den Partnerwebseiten bei der Verwendung dieser Funktion nicht nach einem Tag gelöscht werden, sondern behalten im schlimmsten Fall alle gesammelten Informationen ohne Beschränkung. Die Folge: Die eigenen Daten landen nicht nur bei Facebook, sondern mitunter auch auf Dutzenden Partnerseiten – und können dort nicht mehr entfernt werden Bei aktivierter umgehender Personalisierung ist es ausgeschlossen, dass die Partnerseiten auch auf die privaten Daten zugreifen können. Bei deutschen IP-Adressen würden keine Informationen weitergeleitet werden. Auf die weitergehende Frage, ob dies auch für deutsche Nutzer gilt, die aus dem Ausland auf Facebook zugreifen, konnte keine Auskunft gegeben werden.

Transcript

  • 1. Farbcodes
    • Blau: #021E78
      • Hellblau: #566EBC
      • Dunkelblau: #01134E
      • (Ocker: #B17A00)
    • Grün: #A9C215
      • Dunkelgrün: #6D7E07
      • Hellgrün: #D1E172
      • (Lila: #781083)
    • Grau: #B9BDBE
      • Hellgrau: #DBDEDF
      • Dunkelgrau: #8C8E8F
    • http://colorschemedesigner.com/ oder http://kuler.adobe.com
  • 2. Web 2.0 Anwendungen im Unternehmen Vorlesung im Sommersemester 2011
  • 3. Gliederung
    • Funktionsweise / Definition
    • Welche Daten werden weitergegeben
    • Partner(seiten)
    • Vorteile für User
    • Datenschutz
    • Instant Personalization im Unternehmenskontext
    • Fazit
    Grundlagen und Funktionsweisen sofortiger Personalisierung von Websites am Beispiel Facebook Instant Personalization 1. 3. 4. 5. 6. 7. 2.
  • 4. Was ist Instant Personalization?
    • Ausgewählte Partner erhalten Zugriff auf User-Informationen von Facebook-Profilen
    • Bessere Abstimmung der Partner-Webseiten auf die Nutzer
    • Partner stellen Nutzern personalisierte Inhalte zur Verfügung
    • (anhand der auf Facebook hinterlegten Informationen)
    •  Angebot einer personalisierten Webseite
    • Gleichzeitige Auswertung der Daten von „Freunden“
    • Steuerung individueller und zielgenauer Werbeanzeigen
    • Weitere Informationen über Statusupdates bzw. „Like-Button“
    •  Funktion ist vorhanden, aber noch nicht für jeden aktiviert
  • 5. Welche Infos werden weitergegeben?
    • Alle öffentlich zugängliche Informationen
        • Name, Geschlecht
        • Profilbild / Fotos
        • Statusmeldungen
        • Freundesliste
        • Beziehungsstatus
        • Familienangehörige
    • ABER:
    • Nur Facebook und die Partner wissen die genauen Daten
    •  keine eindeutige und offizielle Aussage seitens Facebook
  • 6. Partnerseiten Suchmaschine von Microsoft
  • 7. Partnerseiten Bewertungsnetzwerk für Restaurants, Geschäfte uvm.
  • 8. Partnerseiten Filmkritik - Portal
  • 9. Partnerseiten Guide für Internet-TV
  • 10. Partnerseiten Bewertungsnetzwerk für Hotels, Reisen, etc.
  • 11. Partnerseiten Netzwerk für soziales Lesen und Veröffentlichen
  • 12. Partnerseiten Netzwerk zum Teilen von MS Office Dokumenten
  • 13. Partnerseiten Personalisiertes Internet-Radio
  • 14. Vorteile für User „ Wir haben mit einigen ausgewählten Webseiten Partnerschaften geschlossen, damit diese Webseiten nützlicher werden und du deine Freunde und Interessen mitbringen kannst.“ Zitat aus dem facebook-Hilfebereich Umgehende Personalisierung Das Internet ist besser mit Freunden.
  • 15. Datenschutz
    • Einführung der „IP“ aufgrund von Protesten der Datenschützer verschoben
    • „ IP“ unter den Privatsphäre-Einstellungen noch standardmäßig aktiviert
    • Deaktivierung nicht für jeden Nutzer möglich
    • Nutzerdaten müssen bei den Partnern nicht gelöscht werden
    • Lt. FB keine Weitergabe privater Daten von deutschen IP-Adressen
    • Unsicherheit bei deutschen Usern mit ausländischen IP-Adressen
    • Ungewiss, wer Daten sonst noch bekommt
    •  Laut Datenschützern eine massive Beeinträchtigung der Privatsphäre
  • 16. Instant Personalization im Unternehmenskontext
    • Verbesserter Webauftritt
    • Personalisiertes Werben
    • Daten, Daten, Daten,…
    Längere Verweildauer auf Websites
  • 17. Fazit
    • Eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit in Deutschland
    • Opt-Out anstatt Opt-In; Deaktivierungsbarrieren
    • Datenschutzproblematik
    • Nicht immer einfaches Handling