Vortrag "Spend Quality Time with your Data" zum WELT POKAL 2011
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Like this? Share it with your network

Share

Vortrag "Spend Quality Time with your Data" zum WELT POKAL 2011

  • 891 views
Uploaded on

Informationen sind eine wichtige Ressource im 21. Jahrhundert. Aber leider werden nur Bruchteile von Informationen für Entscheidungen genutzt. ...

Informationen sind eine wichtige Ressource im 21. Jahrhundert. Aber leider werden nur Bruchteile von Informationen für Entscheidungen genutzt.
Die Aussagekraft der Informationen ist teilweise unbekannt. Entscheidungen fallen daher oft unter großer Unsicherheit.

More in: Technology , Business
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
    Be the first to like this
No Downloads

Views

Total Views
891
On Slideshare
891
From Embeds
0
Number of Embeds
0

Actions

Shares
Downloads
5
Comments
0
Likes
0

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Spend Quality Time with your DataEin Datenqualitätsmanagement der ZukunftVortrag zum WELT POKAL 2011, Future Ship 2020 Ralf Becher© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 1
  • 2. Die Krise im IT (Daten-)Management Anzahl der Informationsobjekte (z.B. Dateien) 6700% Informationsmenge allgemein 4400% Anzahl der IT Mitarbeiter 100% 140% 2009 2011 2020Quelle: IDC Digital Universe Study, sponsored by EMC, 05/2010© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 2
  • 3. Daten- und Informationsqualität ist allgegenwärtig … Sehr geehrte Frau Ralf Becher Telefonrechnung über 3 Mio. Euro Falsches Bein amputiert …© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 3
  • 4. Informationsqualität, einige Beispiele: 8 DQ- Probleme in 4 Datensätzen!© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 4
  • 5. Top 5 Probleme beim Einsatz von BI-Software Schlechte Datenqualität 18% Unternehmenspolitik 16% Abfragegeschwindigkeit zu langsam 16% Keine Einigungen über Anforderungen 15%Administrative Probleme (personenbezogen) 14% 0% 5% 10% 15% 20% Quelle: BARC, The BI Survey 9 (n = 2173, Multiple Choice)© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 5
  • 6. Was ist Business Intelligence?Der Versuch*, … Daten verschiedener Quellsysteme in einem System zusammenzuführen und zu historisieren, eine Vergleichbarkeit (Korrelationsfähigkeit) herzustellen, Dimensionen und Fakten für eine Analyse zu bilden (s. Star Schema, OLAP) und Kennzahlen (KPIs) für die Entscheidungsfindung zur Unternehmenssteuerung bereitzustellen. BI-Projekte häufig IT-getrieben (bottom up scenario) * eigene, etwas provokative, Definition© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 6
  • 7. 2/3 aller Business Intelligence Projekte scheitern! Quelle: Computerwoche, 09/2009© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 7
  • 8. Top 5 Probleme beim Einsatz von BI-Software Schlechte Datenqualität 18% Unternehmenspolitik 16% Abfragegeschwindigkeit zu langsam 16% Keine Einigungen über Anforderungen 15%Administrative Probleme (personenbezogen) 14% 0% 5% 10% 15% 20% Quelle: BARC, The BI Survey 9 (n = 2173, Multiple Choice)© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 8
  • 9. Wie kritisch ist die Qualität Ihrer Unternehmensdaten fürunternehmerische Entscheidungen? Sehr kritisch 52% 30% Etwas kritisch 38% 59% Deutschland Frankreich Nicht kritisch 10% 11% 0% 20% 40% 60% 80% Quelle: BARC, The BI Survey 9, Ländervergleich (n = 142)© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 9
  • 10. © 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 10
  • 11. Herausforderung Informationszeitalter Daten  Informationen  Wissen© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 11
  • 12. Herausforderung Informationszeitalter Informationen sind wichtige Ressource im 21. Jahrhundert Informationen sind zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen im 21. JahrhundertProblem: Zu verarbeitende Datenmenge und Verarbeitungszeit nimmt zu Anzahl der Datenquellen und Komplexität der Zusammenführung steigt Anteil unstrukturierter Daten wird sich erhöhen (Dokumente, E-Mails, Social Media…) Die Realität (Geschäft, Märkte und deren Beteiligte) ändert sich schnell© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 12
  • 13. Informationszeitalter, aber… Nur Bruchteile von Informationen werden für Entscheidungen genutzt Aussagekraft der Informationen teilweise unbekannt Entscheidungen fallen daher oft unter großer UnsicherheitUrsachen: Unübersichtlichkeit Komplexe Zusammenhänge Mangelhafte Qualität von Informationen© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 13
  • 14. IQ-Dimensionen aus der Sicht der DatennutzerQuelle: DGIQ e.V.© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 14
  • 15. Ursachen mangelnder Datenqualität Datenerfasser, -verwalter, -nutzer Methoden Untersch. Auffassung zu Semantik u. Relevanz der Unzureichende Unsachgemäße Unzureichende Plausibilitätsprüfungen bzw. Daten Anwendung von Fertigkeiten Fehlerprävention Analyseverfahren Vorsätzliche Konzentrations- u. Verfälschung Motivationsmängel Defekte oder Unsystematische Missbräuchliche unzureichend justierte Datenintegration Mangelndes Verwendung von Messgeräte Problembewusstsein Datenfeldern Mangelnde DatenqualitätFehlerhafte Modellierung von Verteilte Datenhaltung in Fehlende Definition vonDatenschemata heterogenen Datenwelten Zuständigkeiten Unbestimmte Datenqualitäts- Politik Historisch verwachsene Technische Verarbeitungs- und Fehlende Detaildefinition Infrastruktur Übertragungsfehler bestehender Regelungen Anforderungen vor- u. nachgelagerter Systeme bei Systemneueinführung nicht Datenverluste Programmierfehler, Fehlendes hoch genug priorisiert Konfigurierungsfehler Datenqualitätsteam Systemlandschaft Prozesse/Organisation © 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 15
  • 16. Qualitätsanalyse für alle geschäftskritischen Daten Analyse der Datenqualität und Überwachung von Verbesserungsmaßnahmen Übernahme von Daten aus allen Geschäftsbereichen und Datenbanken Lieferanten- Marketing & Entwicklung Einkauf Produktion Logistik management VertriebW e r t s c h ö p f u n g s k e t t e Personal- IT- Finanzen wesen Management© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 16
  • 17. Datenqualitätsanalyse und -monitoringunternehmensweit einführen Data Steward DQ-Dashboard Zero Wait Data / Process Owner Quellsysteme Fachbereich(e) IT-Bereich Bildquelle: QlikTech© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 17
  • 18. Datenqualitätsanalyse und -monitoringunternehmensweit einführen IT Support Finance Marketing Sales HR Bildquelle: QlikTech© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 18
  • 19. Operative DQM-Plattform Kommunikation Termine Strukturen Foren Issue Tracking FAQAudits, Umfragen, Self AssessmentsInterviews Workflows Weiterbildung Tools SLA© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 19
  • 20. DQ-Rollenmodell(als Organisationsinstrument) Data Quality Board Executive Sponsor Corporate Steward/CC Data Steward Technical Steward Data Owner Data Maintainer Fachliche Weisungsbefugnis Ständige Mitgliedschaft und Methodenkompetenz Nicht-Ständige Mitgliedschaft frei nach [Schemm, 2009]© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 20
  • 21. Regelkreis für operatives Datenqualitätsmanagement Definieren Systeme, Beobachtungsobjekte DQ-Merkmale, DQ-Metriken, DQ-Ziele Sonderanalysen und domänen- spezifische Indikatoren Verbessern Messen Maßnahmen-Abstimmung und Durchführung der Messung Adressierung Messberichterstellung Verbesserung des DQMC Bewerten Fehler-Verifizierung Fehler-Priorisierung Maßnahmencontrolling© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 21
  • 22. Data Governance A convergence of data quality, data management, data policies, business process management, and risk management surrounding the handling of data in an organization. Quelle: Wikipedia© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 23
  • 23. Data Governance, 10 wichtige Regeln Ursachenorientierung statt Symptombehandlung Proaktiv statt reaktiv Lebendig statt mechanistisch Dynamisch statt statisch Tool-Mix statt „Allroundlösung“ „Built In“- statt „Add On“-Lösung Methodischer Tooleinsatz statt Toolgläubigkeit Unternehmensweites Datenmanagement statt Business Intelligence-Fokus Einbeziehung unstrukturierter Daten statt ERP-Fokus Anwendungsspezifisch statt anwendungsunabhängig© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 24
  • 24. Data Governance, Empfehlungen für Führungskräfte Gesamtverantwortung bei Unternehmensleitung statt Delegation zu unteren Ebenen DQ-Politik als Willensausdruck der Führung, als deren Handschrift Vorbild leben, damit es bei Mitarbeitern ankommt und die DQ-Organisation unterstützt Unternehmensbezogene bzw. unternehmensübergreifende Betrachtung Blick nach außen, wie machen es die anderen? Nutzenstiftung statt alleiniger Blick auf Risikominimierung Langfristiger Gewinnmaximierung statt kurzfristige Kostenoptimierung Aktive Verantwortungsübernahme statt passive Aufgabenerfüllung aller Mitarbeiter Konstruktive Kritik, unternehmerisch Denken statt Sicherheitsdenken, unauffälliges Verhalten DQ von allen Mitarbeitern gestaltet und mitentschieden statt Erfüllung detaillierter Anweisungen Förderung und Training on the job statt Kontrolle Spontane Anreize wie Lob, Belohnung, Publikation usw. statt nur formale, monetäre Anreize© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 25
  • 25. Unser Einstieg: TIQ Assess Datenqualitätsassessment Erweiterung zum Datenqualitätsprojekt Bereinigung von DQ-Analyse DQ-Mängeln Themen, Ziele Konzeption DQ- Analyse Informa- Analyse und Umsetzung Verbesserungs- DQ-Monitoring tionsumgebung Fehlerursachen festlegen maßnahmen Bestimmung Vermeidung von Businessimpakt DQ-Mängeln Kommunikation DQ-Assessment als Einstiegspaket in das Datenqualitätsmanagement vor Ort Ziel: Schaffung von Grundlagen für die Initiierung eines Datenqualitätsprojektes Inhalt: Daten- und Problemanalyse / Datenqualitätsprüfung und –bewertung© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 26
  • 26. Unser Angebot: Change Management(zur Förderung der Organisationskultur) Instrumente des Change Management Veränderungs- Veränderungs- fähigkeit bereitschaft Kommunikations- Qualifikations- Motivations- Organisations- instrumente instrumente instrumente instrumente  Information  Fachkompetenz  Innere Anreize  Projektorganisation  Kommunikation  Methodenkompetenz  Äußere Anreize  Promotoren  Sonderaktivitäten  Sozialkompetenz  Gegengeschäfte  Begleitung … … … … Modul 2: Kennen Modul 3: Können Modul 4: Wollen Modul 5: Sollen© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 27
  • 27. Das Ziel: die vernetzte Organisation IT Support Finance bereichsübergreifendes Denken und Handeln ist Voraussetzung Marketing für eine gut entwickelte DQ-Kultur Sales HR Bildquelle: QlikTech© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. Seite 28
  • 28. Spend Quality Timewith your Data! Ralf Becher© 2011 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. 29