Medienresonanzanalyse Datenqualitätsmanagement
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  • 1. Datenqualitätsmanagement im Dornröschenschlaf Ergebnisse einer elektronischen Medienresonanzanalyse Jan Hüfner, TIQ Solutions GmbH Bad Soden, 13. Oktober 2005
  • 2. Media Meter GmbH Leipzig Mehr als Medienanalyse: • Kontinuierliche Beobachtung der Medienberichterstattung (ca. 450 deutsche und ausgewählte englischsprachige Print-Medien) • Detaillierte Analysen von Themen und Bewertungen • Filterung aktueller u. dominanter Argumentationslinien • Portfolio-Analysen der Image-Position innerhalb der Branche • Identifikation von Meinungsführern und PR-Kontrolle • Aktuell am Morgen des Erscheinungstages abrufbar Technische Umsetzung: • Webbasierte, elektronische u. benutzerdefinierte Analysen des Media-Impact • Per Mausklick von der Analyse bis hin zur Artikelquelle • Automatische Berichterstellung für internes Reporting (PPT- / PDF- oder PNG- Präsentationen) 2
  • 3. TIQ Solutions GmbH Jena Kundenindividuelle Lösungen für ein nachhaltiges Datenqualitätsmanagement • DQ-Messung / Bewertung: Data Profiling, Data Quality Mining, Data Quality Audit, Kosten-Nutzen-Analyse, TIQ- Scorecard • DQ-Verbesserung: Datenbereinigung, Datenanreicherung, Fehlerprävention, Harmonisierung der IT-Systemlandschaft, Prozessoptimierung, Mitarbeiterschulung • DQM-gerechte Projektunterstützung: Toolevaluierung, Datenqualitätsmanagement auf Zeit, Konzeption, Begleitung bei Datenmigration, Datenintegration u.ä. aus ganzheitlicher Perspektive und in Anlehnung an ISO-Qualitätsstandards • Ganzheitliche Strategielösungen: Erstellung kundenindividueller Rahmenkonzepte und deren Umsetzung zur Etablierung eines nachhaltig effizienten Datenqualitätsmanagements 3
  • 4. Einleitung • Untersuchung von 42.340 wirtschaftsnahen Artikeln aus 430 ausgewählten Tageszeitungen, Wirtschafts- und Branchenmagazinen vom 1.1. bis 31.5.2005 zum Thema Datenqualität. • Gleichzeitig wurden 20 auf dem deutschen Markt agierende SW-Anbieter im Themenumfeld der Datenqualitätssicherung beobachtet. • Dem Thema Datenqualität und den damit zusammenhängenden Problemen z.B. bei der Datenintegration bzw. in Datenbanken für Kunden-, Vertriebs- oder Konto- verwaltung, für Produktmanagement und zur Prozesssteuerung widmeten sich ganze 84 Artikel. • Zum Vergleich: im gleichen Zeitraum wurden fast 3.200 Artikel zum Thema IT- bzw. Datensicherheit verfasst. 4
  • 5. Thema Datenqualität nach Softwareanbietern 35 30 Mindestens die Hälfte der Artikel zum Thema Datenqualität wurde von der Datenqualitäts-Industrie 25 selbst angeregt. Anzahl der Artikel Journalistische Eigeninitiative außerhalb der IT-Branche 20 war kaum zu bemerken; sicherlich auch dem spröden und noch sehr verwissenschaftlichten Thema 15 geschuldet. 10 5 0 ft t P M S so os tics ee atik nce ium er v ro n of SA IB SA r o og n y os rm re ill ni s ik m s ic i /L to fo fe Tr U m to M C aa In In O Au C y an z Fuz um H 5
  • 6. Thema Datenqualität in der Fachpresse 7 6 Propagiert werden zwar Supply Chain Management, CRM-Systeme, Data Warehousing 5 und Business Intelligence. Anzahl der Artikel Doch deren Grundstock – qualitativ hochwertige 4 Datensätze – werden kaum oder nur am Rande berührt. 3 2 1 0 k er t nt l er ft an i tun g af s n ng el a m tik ung B ag sch au izo u fe itu tu rg ig iu is r ha ze an oh or ka sze Ak ts o ze ed Log he sc er el irt ut er an ic irt iz itt M w A H t ng En e M M ers w w e H E gs V ta a fu tr i M til ch sm C run n & S af us rV T ex S en he be ch e ch In d ze Leb ic er is es ei rs W yer B hw Ve B a Sc 6
  • 7. Querschnittsthema DQM: Beispiel Versicherungen Kundenwertmanagement zur Nutzung lang- Sechs Felder, auf denen fristiger Potenziale: identifizieren, bewerten, Versicherungen in Zukunft ihre prognostizieren Wettbewerbsfähigkeit nachweisen müssen Kundenbeziehungen managen: Die Zeit des Marketings mit der Gießkanne ist vorbei Datenqualität: Kaum eine andere Branche ist so sehr auf eine konsis- Schadenscontrolling: Effiziente Steuerung von tente und korrekte Datenbasis Finanz- u. Performance-Management durch angewiesen wie die Versicherungs- rechtzeitige und genaue Prognose von Schaden- wirtschaft ersatzansprüchen Fast Close: Zeitnahe Bilanzierung zur Erfüllung von regulatorischen Vorgaben u. Analysten- anforderungen Management der operationellen Risiken Vgl. Diermann, BI-Strategien in der Versicherungspraxis, in: Versicherungswirtschaft, 1.1.2005 7
  • 8. Querschnittsthema DQM: Beispiel Banken Externe Geldwäsche Basel II Sarbanes Oxley Anforderungen Interne Customer Risk- and Transaction Anforderungen Relationship Portfolio Management Management Management and Account Datenqualitäts- Management IT- & Datenmanagement Vgl. Libor 2004 8
  • 9. Thema Datenqualität in der Presse „Eine Befragung von mehr als 1.700 Banken aus 63 Ländern 7 durch den österreichischen Softwarehersteller Aim und die Wirtschaftsuniversität Wien ergab, dass die Verbesserung der 6 Datenqualität in fast allen Häusern höchste Priorität hat. 84 Prozent der befragten Institute in Mitteleuropa unternehmen 5 Anzahl der Artikel beträchtliche Anstrengungen, ihr Datenmanagement zu vertiefen und die Datenqualität zu erhöhen.“ (HB 9.3.2005) 4 3 2 1 0 t en g Z e l. l at ht n FA nc Dt zin ne e n tun g sb itu a ga ei ht el r ic Ze Fi n e s a em ic Ze i nd h n- m m hr ac Ti r llg ac te r Ha i-N rse al ge rA N ar vd Bö ci a ge r tt g an an ur a r te tu n m b Fi s ttg S A ug S tu 9
  • 10. Thema Datenqualität in IT-Zeitschriften Typisch Techniker? Verkürzte Sicht auf das DQM-Problem in der Computer Zeitung: „Die richtige Stelle für die Sicherung der Datenqualität 16 liegt im ETL-Prozess… Dann kann im Data Warehouse 14 mit bereinigten Informationen gearbeitet werden.“ Anzahl der Artikel 12 „Die Ursachen für die Fehler im Datenmaterial sind vielfältig: Neben mangelhaften Eingaben kommen 10 Probleme durch externe Daten sowie falsche 8 Kodierungen und das Vermischen von korrekten und falschen Informationen hinzu.“ (CZ 28.2.05) 6 4 2 0 t t ng el c´ in tu w az ei er ag Z ut M er p p ut om iX C Com 10
  • 11. Thema Datenqualität nach Branchen 25 Das Gros findet sich – neben der dominierenden IT-Presse – in den Branchenblättern derjenigen, 20 die dem Thema aufgrund externen Drucks besonders aufgeschlossen sein müssen: Anzahl der Artikel Handel/Marketing, Banken und 15 Versicherungen. 10 5 0 g k rie ng a n e rt tin an t ru rm tio tiv po ke B us e ha ka o ns ar In d ch /P ni to m ra l/ M si ie u Au T de er m m n V e om Ha Ch l ek Te 11
  • 12. Medienanalyse: stets aktuelle branchen- bzw. themenspezifische Informationen und Argumente, z.B.: Handelsblatt 9.3.05: Banken setzen auf individuelle Angebote „Eines von zehn Instituten beschäftige noch immer mehr als 50 Mitarbeiter für die Stammdatenverwaltung…“ „Außerdem planen viele Kreditinstitute, individuellen Kundenservice in den nächsten drei Jahren massiv auszubauen und zu verbessern… Für die Anbieter von Customer Relationship Management-Software (CRM) ist das eine gute Nachricht.“ Und natürlich auch für DQM-SW-Anbieter und -Dienstleister! Schweizer Bank 20.1.05: Konsequenzen für die Beförderungskultur „Ein weiteres Problem ist die Datenqualität zum Beispiel im Risk Management. Die Prioritäten in Richtung Datenqualität hätten sich in der letzten Zeit geradezu dramatisch verändert, bestätigt Buytendijk von Gartner. Bisher sei die Bedeutung der Datenqualität unterschätzt worden.“ Computerwelt 10.5.05: Stammdatenverwaltung wird für viele zum Mega-Projekt der nächsten Jahre „Berlecon Research, dass von 400 deutschen Unternehmen weniger als die Hälfte regelmäßig die Konsistenz ihrer Stammdaten überprüfen.“ „Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst in Branchen wie der Nahrungsmittel- und Finanzindustrie, deren Geschäftsmodelle besonders stark von verlässlichen Artikel- beziehungsweise Transaktionsstammdaten abhängen, noch ein großer Nachbesserungsbedarf existiert.“ „So offenbarte eine Umfrage von Capgemini und der Global Commerce Initiative im Mai 2004, dass 51 Prozent aller Artikelstammdaten von Verbrauchereinheiten (Verpackungen und Paletten) Fehler aufwiesen und dadurch den Handel behinderten.“ 12
  • 13. Zusammenfassung • 2005 noch nicht das „Jahr der Datenqualität“ in der Presselandschaft: Konsequenzen für das unternehmerische Bewusstsein in 2006 ff.? • CRM-Bereich klarer Vorreiter, allerdings auch hier noch hoher Bedarf. • Vor allem Banken im Vormarsch: DQM mit höchster Priorität, konzernweite Vereinheitlichung der internen Systeme inzwischen Branchentrend. • Stammdaten als Herzstück aller Geschäftsprozesse mit Kerninformationen über Artikel, Produkte, Tarife, Konten, Partner und Kunden. Daher wird inzwischen DQM nicht nur bzgl. Vertriebsseite, sondern auch bzgl. Beschaffungsprozessen sowie sonstiger interner u. übergreifender Unternehmens- aktivitäten verstärkt diskutiert. • Selbst für effizienten Einsatz unternehmensinterner E-Learning-Systeme wird DQM als erforderlich betrachtet! • Bei der öffentlichen Hand als einer der großen Datensammler spielt DQM noch gar keine Rolle. • Datenqualität wird als Querschnittsthema über Anwendungen wie CRM, BI, SCM und EAI sowie effizientes Datenmanagement und Real-time-Enterprise getrieben. 13
  • 14. Schlussfolgerung • Bei den Autoren oft höchstens allgemeines Verständnis, aus nachhaltiger Perspektive unzureichend. Vor allem fehlt meist Verständnis für Datenqualität als Prozessproblem. • Meist nur Wiedergabe der Verkaufsstrategie der SW-Anbieter: Propagierung der Software selbst als spielend einfache „Lösung“. • Eine kritische Sicht ist aufgrund fehlender Kenntnisse zumeist nicht möglich, was aber eigentlich eine wichtige journalistische Herangehensweise wäre. • Aufgaben für die Pressearbeit der DGIQ e.V.: verstärkte, kontinuierliche Zusammenarbeit mit Journalisten sowie deren fachliche, also konkret inhaltliche und methodische Unterstützung. 14
  • 15. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Media Meter GmbH TIQ Solutions GmbH Industriestraße 85-95 c/o Intershop Tower 04229 Leipzig Leutragraben 1 07743 Jena Internet: www.media-meter.de E-Mail: info@media-meter.de Internet: www.tiq-solutions.de E-Mail: info@tiq-solutions.de Telefon: 0341 - 35 590 300 Telefon: 03641 – 66 45 62 Fax: 0341 - 35 590 305 Fax: 03641 – 66 45 61 15