DQM und Change Management am Beispiel der West Lb

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DQM und Change Management am Beispiel der West Lb

  1. 1. Spend Quality Time with your Data! DQM und Change Management am Beispiel der WestLB DGIQ Best Practice Day, Köln, 27. Mai 2008 Dipl.-Volkswirt Jan Hüfner, TIQ Solutions GmbH © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Agenda Die TIQ Solutions GmbH Methodischer Hintergrund unseres DQM-Ansatzes Das vergessene Kapitel des DQM DQM-Change Management-Framework Prozessorientierte Kommunikationsstrategie als wichtiger Teil des DQM-Change Managements © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 2
  2. 2. Charakteristiken von TIQ Solutions Gegründet in 2004, Sitz in Leipzig, 10 Mitarbeiter, breites Netzwerk Beratungsfokus auf Datenqualitätsmanagement, Datenmigration, Business Intelligence Unternehmensspezifische DQM-Dienstleistungen DQ-Messung, -Bewertung und -Verbesserung sowie DQ-gerechte Projektunterstützung Unternehmensweite DQM-Strategielösungen Softwareunabhängig Aber breites Wissen über Stärken und Schwächen von DQM-Tools Kritisch gegenüber blinder Technik- bzw. Toolgläubigkeit und monolithischen, funktional überfrachteten „Allroundlösungen“ Methodengetriebene Herangehensweise: ganzheitlich, ursachenorientiert, nachhaltig IT, Prozesse, Organisation, Mitarbeiter Sowohl praktischer als auch wissenschaftlicher Hintergrund MIT- bzw. DGIQ-zertifizierte Consultants Engagiert bei DGIQ und EIDIQ © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 3 TIQ‘s Produkte und Entwicklungsvorhaben TIQChange – Finetuning-Framework für die unternehmensweite DQM- Strategie TIQView Interaktives Data Profiling-Werkzeug für den Fachanwender … … bezahlbar auch für den Mittelstand TIQ… TIQ… © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 4
  3. 3. Agenda Die TIQ Solutions GmbH Methodischer Hintergrund unseres DQM-Ansatzes Das vergessene Kapitel des DQM DQM-Change Management-Framework Prozessorientierte Kommunikationsstrategie als wichtiger Teil des DQM-Change Managements © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 5 Integriertes Datenqualitätsmanagement-Modell teg ie tur tra ruk .S -St l tu r -u u. -Ku DQ u e itik m s te DQ ne l -Po -Sy -E run DQ DQ r- g DQ ieru m -O n g pt Konkurrenz DQ-Führung Shareholder i- DQ-Planung DQ-Lenkung Staat DQ-Sicherung Informationskon- sument (int./ext.) DQ-Verbesserung Informationsver- Öffentlichkeit walter (int./ext.) Ressourcen Modelle u. Werte Informations- Kunden Interessen lieferant (int./ext.) Mitbestimmung Technologie Natur Wirtschaft Gesellschaft © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 6
  4. 4. Agenda Die TIQ Solutions GmbH Methodischer Hintergrund unseres DQM-Ansatzes Das vergessene Kapitel des DQM DQM-Change Management-Framework Prozessorientierte Kommunikationsstrategie als wichtiger Teil des DQM-Change Managements © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 7 Verstä Hin zu einem gemeinsamen Verständnis und Handeln zur Informationsqualitä Verbesserung der Informationsqualität Für ein gemeinsames Verständnis und Herangehen an das Thema Informationsqualität müssen die abteilungsspezifischen Kommunikationsgrenzen aufgebrochen werden Dies kann aber nur Schritt für Schritt erfolgen… Quelle: nach Neuss 2004 © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 8
  5. 5. Phasen von Veränderungsprozessen Wahrgenommene eigene Kompetenz Integration Erkenntnis Ablehnung Lernen Rationale Einsicht Emotionale Schock Akzeptanz Zeit © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 9 Der organisationale Eisberg Struktur Organisatorische Festlegungen Reglemente, Vorschriften, Handbücher Örtliche und räumliche Festlegungen Informationstechnische Festlegungen Werte und Normen Einstellungen und Handlungen Lokale Theorien mit Argumentations- und Denkmustern Kollektive Erwartungen und Hintergrundüberzeugungen Sprachregelungen Kultur © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 10
  6. 6. Schlechtes Change Management beeinflusst Produktivitä Produktivität und Qualität Qualitä © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 11 Mikropolitik Ordnungsmomente keineswegs nur rationalen Ursprungs im Sinne der Orientierung an einem (fiktiven) Gesamtinteresse Auch Interessen und Macht berücksichtigen, denn alle Mitarbeiter, Anspruchsgruppen und Koalitionen verfolgen Eigeninteressen Realisierung persönlicher Lebensprojekte Realisierung von institutionalisierten Zielen der Anspruchsgruppen Herausbildung von Ordnungsmomenten und Einzelzielen durch mikropolitische Aushandlungsprozesse Vertreten spezifischer Interessen Argumentation für die Legitimität spezifischer Anliegen Ringen um Akzeptanz Durchsetzung spezifischer Interessen durch Bildung von Koalitionen Herausbildung von Führungsgremien als „dominante Koalition“ mit verstärkten Einflussmöglichkeiten auf die Ordnungsmomente © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 12 Rüegg Stürm 2003
  7. 7. Agenda Die TIQ Solutions GmbH Methodischer Hintergrund unseres DQM-Ansatzes Das vergessene Kapitel des DQM DQM-Change Management-Framework Prozessorientierte Kommunikationsstrategie als wichtiger Teil des DQM-Change Managements © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 13 TIQChange: DQM-Change Management-Framework Unternehmenskonzept Strukturen Aktivitäten Verhalten Normativ - tik ur DQ sun g Po li ult Q- -K rfas D D Q Ve DQ-Mission n r- Ve g Strategisch re ktu e ne klun tru e ie og ic -S tem teg ez tw QM S ys tra -b sen D M- -S DQ ten DQ DQ l ha DQ-Planung ng ru se Operativ g un ng es er ku rb i ch -L en -V e -S DQ DQ DQ © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 14
  8. 8. DQ-Kultur-Dimensionen im Spannungsfeld von Extrempolen © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 15 Mehrwert des DQM-Change Manangement-Frameworks Betonung von Änderungsprozessen, die mit Umsetzung der DQ-Strategie einhergehen Fördert Blick für unternehmensspezifische DQM-Gestaltungsspielräume Vielzahl potenzieller Stellhebel, die Hemmschwellen beseitigen helfen Ausgangssituation realistisch beurteilbar, nicht mit Kopf durch die Wand! Bessere Abstimmung mit Managementkonzept Liefert Benchmark für effizientes Fortschrittscontrolling von Veränderungsprozessen Gibt wichtige Hinweise zur Bestimmung des Reifegrades © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 16
  9. 9. Agenda Die TIQ Solutions GmbH Methodischer Hintergrund unseres DQM-Ansatzes Das vergessene Kapitel des DQM DQM-Change Management-Framework Prozessorientierte Kommunikationsstrategie als wichtiger Teil des DQM- Change Managements © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 17 Instrumente des Change Management Change Management Befähigung Bereitschaft Kommunikation Qualifikation Motivation Organisation “Data Governance is actually somewhere between 80 and 95% communications!” Data Governance Institute © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 18
  10. 10. Eine Kommunikationsstrategie ist erfolgreich, wenn: Mitarbeiter die Veränderungsstrategie verstehen und annehmen Mitarbeiter unmittelbare Ziele aus der Gesamtstrategie ableiten können Top- und mittleres Management kooperativ Orientierung vermitteln kann Kommunikation in alle Richtungen frei fließt Feedback-Schleifen einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung ermöglichen © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 19 Kommunikationsstruktur: dreidimensional Nutzung der vorhandenen Kommunikationsinfrastruktur Der Kommunikationsprozess ▼ Situationsanalyse ▼ Messbare Ziele ▼ Kernbotschaften, Themenmanagement Zweiweg- Einweginformation ▼ Zielgruppen differenzieren kommunikation ▼ Dialog gestalten ▼ Mittel und Medien auf Kommunikationsziele ausrichten ▼ Wirkungskontrolle Entwicklung spezieller Kommunikationsinstrumente © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 20 Buchholz: Interne Kommunikation im Change Management, Bernecker, Reiss: Kommunikation im Wandel
  11. 11. Prinzipien für DQM-Kommunikationsstrategie Frühzeitig starten, besser proaktiv als reaktiv. Persönlich kommunizieren, wann immer es möglich ist. Nicht alles auf einmal vermitteln, sondern das, was die Mitarbeiter wissen müssen. Die Kommunikation auf zwei, drei Kernbotschaften beschränken. Den persönlichen Bezug herstellen: „Was bedeutet es für mich?“ Kommunikation muss eindeutig, überzeugend und glaubwürdig sein. Botschaften über verschiedene Kanäle wiederholen. Kommunikation soll Handeln bewirken. In Prozessen denken, nicht in Produkten. Zeit gleichwertig einsetzen für Planung, Definieren von Botschaften, Feedback einholen und bearbeiten. © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008 Seite 21 Vielen Dank! TIQ Solutions GmbH Industriestraße 85-95 04229 Leipzig Jan Hüfner, Web: www.tiq-solutions.de Geschäftsführer TIQ Solutions GmbH eMail: info@tiq-solutions.de Phone: +49 341 355 903-00 Fax: +49 341 355 903-25 © 2007 TIQ Solutions GmbH • All Rights Reserved. – DGIQ-Best Practice Day, Köln 27.5.2008

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