Manifest für ein physikalisches internet 1.10.1 2012 04-05 ger ml-de
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Manifest für ein physikalisches internet 1.10.1 2012 04-05 ger ml-de Manifest für ein physikalisches internet 1.10.1 2012 04-05 ger ml-de Presentation Transcript

  • Manifest für ein Physikalisches Internet Globale Veränderung der Art und Weise, wie physikalische Objekte behandelt, befördert, gelagert, produziert, identifiziert, geliefert und verwendet werden, zum Ziel der globalen Effizienz und Nachhaltigkeit Professeur Benoit Montreuil Chaire de Recherche du Canada en Ingénierie dEntreprise CIRRELT Centre interuniversitaire de recherche sur les réseaux on dentreprise, la logistique et le transport Université Laval, Québec, Canada Übersetzt von Dr. Mustapha Lounès Version 1.10.1: 2012-04-05 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 1/73
  • Danksagungen Das Physikalische Internet-Manifests erfuhr bedeutende Beiträge von geschätzten KollegenAmerica CIRRELT Research Center: • Teodor Crainic - UQAM • Michel Gendreau - Université de Montréal • Olivier Labarthe, Mustapha Lounès & Jacques Renaud - Université Laval CICMHE, College-Industry Council for Material Handling Education: • Russ Meller – University of Arkansas • Kevin Gue & Jeff Smith – Auburn University • Kimberley Ellis – Virginia Tech • Leon McGinnis – Georgia Tech • Mike Ogle – MHIAEurope • Éric Ballot, Frédéric Fontane – Mines ParisTech • Rémy Glardon – EPFL • Rene De Koster – Erasmus University • Detlef Spee – Fraunhofer Institute for Material Flow and Logistic Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 2/73
  • Makroskopische Positionierung BEHAUPTUNG Die Art und Weise des Umgangs mit physikalischen Objekte, ihrenTransport, ihre Behandlung, Lagerung, Realisierung, Identifizierung, Auslieferung und ihre Nutzung, als physikalische Objekte sind weltweit nicht nachhaltig ökonomisch, ökologisch und sozial ZIEL Die globale Effizienz und Nachhaltigkeit der Beförderung, der Behandlung, der Lagerung, der Realisierung, der Versorgung und der Nutzung physikalischer Objekte ermöglichen VISION Entwicklung in Richtung eines weltweiten Physikalischen Internet Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 3/73
  • Die Inspiration für die Vision des Physikalischen Internet • Eine fabelhafte Schlagzeile – Interessant, aber nur Mainstream Supply Chain- Artikel – Nichts, was ich unter einem Physikalischen Internet verstehen würde • Ich begeisterte mich sofort für die Frage, wie oder was ein voll entwickeltes Physikalisches Internet sein könnte? – Was wären seine Schlüsseleigenschaften? – Welche zusätzlichen Fähigkeiten würden es haben? • Eine andere Frage tauchte schnell auf: Warum würden wir ein Physikalisches Internet brauchen? Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 4/73
  • Warum würden wir ein Physikalisches Internet brauchen? Behauptungder logistische Ineffizienz und der Nicht-NachhaltigkeitDie Art und Weise des Umgangs mit physikalischen Objekte, ihren Transport, ihre Behandlung, Lagerung, Realisierung, Identifizierung, Auslieferung und ihre Nutzung, als physikalische Objekte sind weltweit Ineffizient und nicht nachhaltig ökonomisch, ökologisch und sozial Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 5/73
  • Warum wir uns ändern müssen?Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit ÖKONOMISCHLogistik: eine Belastung von 10-20 % des Bruttoinlandsprodukt in den meisten Ländern Die weltweite Logistikkosten wächst schneller als der Welthandel ÖKOLOGISCH Einer der größten Umweltverschmutzer, Energieerbraucher und Emittenten von Treibhausgasen Wachsender negativer Beitrag während die Ziele der Nationen starker Kürzungen anstreben GESELLSCHAFTLICH Mangel an schnellen, zuverlässigen und preiswerten Zugänglichkeit und Mobilität der physikalischen Objekte, für die große Mehrheit der Weltbevölkerung Die Arbeitsbedingungen in der Logistik sind allzu oft unsicher Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 6/73
  • Ineffizienz und nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 1. Luft und Verpackung wird transportiert 2. Leerfahrten sind eher die Regel als die Ausnahme 3. Fernlastfahrer: moderne Cowboys 4. Produkte lagern meist nutzlos dort, wo nicht benötigt und sind nicht verfügbar dort, wo sie gebraucht werden 5. Produktion und Lagerraum bleiben unausgelastet 6. Viele Produkte werden nie verkauft, nie verwendet 7. Produkte erreichen nicht diejenigen, die sie am meisten brauchen 8. Produkte wandern unnötigerweise kreuz und quer auf dem Globus 9. Schneller, zuverlässiger, multimodaler Transport: Traum oder Witz? 10. Ein Alptraum: Produkttransport in und aus den Städten heraus 11. Netzwerke sind weder sicher noch robust 12. Intelligente Automation und Technologie sind schwer zu rechtfertigen 13. Innovation wird stranguliertMontreuil B. (2011) Towards a Physical Internet: Meeting the Global Logistics Sustainability Grand Challenge, Logistics Research,currently available as online publication, 2011-02-12, http://www.springerlink.com/content/g362448hw8586774/fulltext.pdf Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 7/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 1. Luft und Verpackung wird transportiert ‒ Lastkraftwagen und Container sind häufig halb leer bei der Abfahrt, wobei der nicht-leere zu einem wesentlichen Anteil aus Verpackung besteht 2. Leerfahrten sind eher die Regel als die Ausnahme ‒ Fahrzeuge und Container kehren oft leer zurück, oder nehmen Sonderwege, um Ladung für die Rückfahrt zu finden ‒ Die bei der Abfahrt voll geladenen Fahrzeuge werden leerer und leerer, während sich ihre Route von Anlieferungsort zu Anlieferungsort ausweitet 3. Fernlastfahrer sind moderne Cowboys geworden ‒ Immer sind zu viele Fahrer auf der Straße, zu oft weit und für lange Zeit weg von zu Hause ‒ Ihr Familien- und soziales Leben, wie auch ihre persönliche Gesundheit sind prekär ‒ Im allgemeinen, die Logistik Arbeitnehmern und die Lagerarbeiter haben ähnliche prekäre Positionen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 8/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 4. Produkte lagern meist nutzlos dort, wo nicht benötigt und sind nicht verfügbar dort, wo sie gebraucht werden ‒ Fabrikanten, Verteiler, Einzelhändler und Nutzer, sie alle lagern Produkte ein, oft in riesengroßen Mengen über ihre Netzwerke aus Lagerhäusern und Distributionszentren; dennoch sind das Serviceniveau und die Reaktionszeiten gegenüber den lokalen Nutzern eingeschränkt und unzuverlässig 5. Produktion und Lagerraum bleiben unausgelastet ‒ Die meisten Unternehmen investieren in Produktions-, und Lagereinrichtungen, welche meistens unausgelastet, oder schlecht genutzt sind. Sie befassen sich mit Produkten, die besser woanders behandelt würden, und folglich viel unnötigen Transport erzwingen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 9/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 6. Viele Produkte werden nie verkauft, nie verwendet ‒ Ein signifikanter Teil der Verbrauchsgüter erreicht niemals rechtzeitig den Zielmarkt. Diese Güter bleiben oft unverkauft und/oder ungenutzt, während sie woanders notwendig Rusting new cars in disused airfield gewesen wären 7. Produkte erreichen nicht diejenigen, die sie am meisten brauchen ‒ Das trifft besonders zu in weniger entwickelten Ländern und in den von Katastrophen und Krisen betroffenen Zonen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 10/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 8. Produkte wandern unnötigerweise kreuz und quer auf dem Globus ‒ Produkte werden gewöhnlich Tausende von Kilometern transportiert, die man hätte vermeiden können, wenn sie viel näher am Nutzungsort gefertigt oder zusammengesetzt würden. 9. Schneller, zuverlässiger, multimodaler Transport: Traum oder Witz? ‒ Obwohl es großartige Intermodalen Beispiele gibt, im allgemeinen die Synchronisation ist so schwach, die Schnittstellen so schlecht konzipiert, dass multimodale Reiserouten meist kostenineffizient und riskant sind. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 11/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 10.Ein Alptraum: Produkttransport in und aus den Städten heraus ‒ Die meisten Städte sind nicht konzipiert und ausgestattet, um Gütertransport, Behandlung und Lagerung zu erleichtern. Gerade das macht die Versorgung der Unternehmen und der Verbraucher in Städten zum Alptraum 11.Netzwerke sind weder sicher noch robust ‒ Es gibt eine extreme Konzentration von Operationen in einer beschränkten Anzahl zentralisierter Produktions- und Distributionseinrichtungen. Das erzeugt Verkehr auf einem reduzierten System intensiv genutzter Routen ‒ Das macht die logistischen Netzwerke und Supply Chains vieler Unternehmen unsicher angesichts räuberischer und terroristischer Angriffe, und nicht robust gegenüber Naturkatastrophen und Nachfrage-Krisen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 12/73
  • Logistische Ineffizienz und Nicht-Nachhaltigkeit Symptome die uns führen heftig und kraftvoll eine Mauer zu schlagen 12.Intelligente Automation und Technologie sind schwer zu rechtfertigen ‒ Fahrzeuge, Bearbeitungssysteme und Arbeitseinrichtungen müssen sich mit einer großen Anzahl von Baustofftypen, Formen und Einheitsladungen befassen und dabei mit jedem Akteur unabhängig und lokal dessen Belange verhandeln ‒ Das rechtfertigt kaum den Einsatz von „smart connective Technologies“ (z.B. RFID), die systemische Behandlung und Transportautomatisierung, sowie intelligente Steuerungs- und Kooperations-Software 13. Innovation wird stranguliert ‒ Innovation wird erstickt, namentlich durch Mangel an generischen Standards und Protokollen, Transparenz, Modularität und einer systemischen, offenen Infrastruktur ‒ Das verhindert Schlüsselinnovationen, so dass der Blick auf marginale und Mini-Innovationen gerechtfertigt scheint Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 13/73
  • Kartographierung der Ineffizienz und der Nicht-Nachhaltigkeit Symptomeversus der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten Gesellschaftlich Ökonomisch Ökologisch Nicht-Nachhaltigkeits-Symptome 1 Luft und Verpackung wird transportiert 2 Leerfahrten sind eher die Regel als die Ausnahme 3 Fernlastfahrer: moderne Cowboys Produkte lagern meist nutzlos dort, wo nicht benötigt und sind nicht verfügbar 4 dort, wo sie gebraucht werden 5 Produktion und Lagerraum bleiben unausgelastet 6 Viele Produkte werden nie verkauft, nie verwendet 7 Produkte erreichen nicht diejenigen, die sie am meisten brauchen 8 Produkte wandern unnötigerweise kreuz und quer auf dem Globus 9 Schneller, zuverlässiger, multimodaler Transport: Traum oder Witz? 10 Ein Alptraum: Produkttransport in und aus den Städten heraus 11 Netzwerke sind weder sicher noch robust 12 Intelligente Automation und Technologie sind schwer zu rechtfertigen 13 Innovation wird stranguliert Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 14/73
  • Das Gesamtziel in Richtung der globalen Logistische Effizienz und Nachhaltigkeit entlocken Ökologisches Ziel Die Treibhausgasemissionen, der Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung die von der Logistik induziert sind durch eine Größenordnung nachhaltig verringern Ökonomisches Ziel Die globalen ökonomischen Belastungen der Logistik durch eine Größenordnung nachhaltig verringern und gleichzeitig die Erhöhung der Geschäftsproduktivität erzeugen Gesellschaftliches Ziel Die Lebensqualität der Beschäftigten in der Logistik und zuggleich der Weltbevölkerung erheblich und dauerhaft verbessern, durch die Verbesserung der rechtzeitige Erreichbarkeit und Mobilität der physikalischen ObjekteHinweis: Im folgenden ist die Logistik in ihrem weitesten Sinn. Sie schließt Transport, Handhabung, Lagerung, Lieferung und Realisierung (Herstellung,Montage, Endbearbeitung Personalisierung, Recycling) und die Verwendung ein Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 15/73
  • Digitales Internet Die Information-Highway Metapher nutzen vor Jahrzehnten, die Gemeinschaft von Informations- und Kommunikationstechnologien steckte in einem riesigen ineffizient und unhaltbare Gewirr infolge Millionen unverbundenen Computern Als die digitale Weltnach einem Konzept für ihre eigene Transformation suchte, bezog sie sich auf eine physikalische Transport und Logistik inspirierte Metapher : Ausbau des Information-Highway Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 16/73
  • Digitales InternetAusbau jenseits der Information-Highway Metapher Sie haben das getan und gingen weiter, indem sie die Art und Weise digitaler Datenverarbeitung und Kommunikation vollkommen umgestaltetenSie erfanden das Internet, das den Weg in das World Wide Web eröffnete Sie ermöglichten den Aufbau einer offenen, verteilten und vernetzten Infrastruktur, die momentan so viele Facetten unserer gesellschaftlichen und ökonomischen Realität revolutioniert Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 17/73
  • Der Kerngehalt des digitalen Internet Für Anwender ist das Digitale Internet bezüglich der Verbindung zwischen Netzwerken in gewisser Weise transparent. Es erlaubt die standardisierte Transmission formatierter Datenpakete, so dass sie heterogene Systeme durchlaufen können, indem sie das TCP/IP Protokoll einhaltenReferences: Kurose J., Ross K. and Wesley A. “Computer Networking: A Top Down Approach Featuring the Internet”, 3rd edition., July 2004. Parziale L., Britt D.T., Davis C., Forrester J., Liu W., Matthews C. and Rosselot N. “TCP-IP Tutorial and Technical Overview”, 2006. http://www.redbooks.ibm.com/redbooks/pdfs/gg243376.pdf “Interconnection of access networks, MANs and WANs “, http://images.google.ca/imgres?imgurl=http://www.exfo.com/ Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 18/73
  • Was schlagen wir vor um die logistischen Herausforderungen zu erreichen? In Richtung ein Physikalisches Internet Das digitale Internet als Metapher für die physikalische Welt Obwohl es grundlegende Unterschiede zwischen der Physikalischen- und der Informations-Welt gibt, So hat die Physikalische Internetinitiative zum Ziel die Metapher des Internets auszuwerten, um eine Vision für eine nachhaltige und fortschrittliche Schlüssellösung zu globalen Problemen vorzuschlagen, die eng verknüpft sind mit der Art wie wir weltweit physikalische Objekte transportieren, bearbeiten, lagern, realisieren, versorgen und konsumierenMontreuil B. (2011) Towards a Physical Internet: Meeting the Global Logistics Sustainability Grand Challenge, Logistics Research,currently available as online publication, 2011-02-12, http://www.springerlink.com/content/g362448hw8586774/fulltext.pdf Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 19/73
  • Aussetzung der Schlüsseleigenschaften der Vision vom Physikalischen InternetEvolution in Richtung eines weltweiten Physikalischen Internet Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 20/73
  • What is the Physical Internet? Ein offenes und globales Logistik System, dass auf die physikalische, digitale und operative Interkonnektivität aufgebaut ist ermöglicht bei der Verkapselung, Protokollen und Schnittstellen Physical Internet: PI, πAktuelle Version einer Arbeitsdefinition für das Physikalisches Internet, gemeinsam ausarbeitet von Benoit Montreuil, Eric Ballot und Russ Meller Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 21/73
  • Positionierung des Physikalischen Internet World Wide Web (WWW) Digital Internet Digitale Informationen Pakete Intelligentes Stromnetz Physikalischer Objekte durch WWW anschließen Internet der Dinge Energie Vernetzte Intelligente Objekte Internet Energie Offenen Supply Web Pakete Physikalische Internet Intelligente Physikalische Pakete Original Schaltplan von Benoit Montreuil, 2010, Physical Internet Manifesto, www.physicalinternetinitiative.org Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 22/73
  • Kerneigenschaften der Vision vom Physikalischen Internet1. Universelle Interkonnektivität anstreben2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden3. Vernetzte Zuverlässigkeit und Netzstabilität priorisieren4. Güter in Weltstandardmodularen grünen Container einkapseln5. Übergang von Lagerungs- und Behandlungssystemen von Material zu Lagerungs- und Behandlungssystemen von -Containern6. Intelligente vernetzte Container mit eingebetteten intelligenten Objekten nutzen7. Ein offenes und globales Mobilität Web aktivieren und nutzen8. Ein offenes und globales Supply Web aktivieren und nutzen9. Leistungszertifizierung und offene Leistungskontrolle einsetzen10. Design von Produkten die optimal in den Container passen11. Physikalische Bewegungen und Lagerungen minimieren durch digitale Übertragung der Konstruktionsinformation und die Materialisierung der Produkte so lokal wie möglich12. Geschäftsmodellinnovation stimulieren13. Eine offene Infrastruktur-Innovation ermöglichenMontreuil B. (2011) Towards a Physical Internet: Meeting the Global Logistics Sustainability Grand Challenge, Logistics Research,currently available as online publication, 2011-02-12, http://www.springerlink.com/content/g362448hw8586774/fulltext.pdf Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 23/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet? 1. Die universelle Interkonnektivität anstreben Hochleistungs-Logistikzentren und -Systeme, ermöglichen eine schnelle, billige, leichte und zuverlässigeContainerverbindung unabhängig von Modalität und Route, mit dem übergreifenden Ziel einer universellen Interkonnektivität Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 24/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden Intra-Zentrum Inter-Prozessoren Netzwerk Zentrum 1 Ausstattung 1 Ausstattung 3 Ausstattung 5 Ankunfts- Abgangs- Station Station Ausstattung 2 Ausstattung 4 Ausstattung 6 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 25/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden Intra-Anlage Inter-Zentren Netzwerk Anlage 1 Zentrum 1 Zentrum 4 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 de sortie de sortie d’arrivée d’arrivée Station Station Station Station Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Außen Lieferant Innen Lieferant Zentrum 2 Zentrum 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 de sortie de sortie d’arrivée d’arrivée Station Station Station Station Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Zentrum 3 Zentrum 6 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 de sortie de sortie d’arrivée d’arrivée Station Station Station Station Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 26/73
  • Centre 1 Anlage 3 Centre 4 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Centre 2 Centre 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Centre 3 Centre 6 Außenlieferant Innenlieferant Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Innenlieferant Innenlieferant Station Station Station Station Station Station d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Centre 1 Centre 1 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Centre 3 Centre 2 Centre 3 Centre 2 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Station Station Station Station Station Station de sortie de sortie de sortie de sortie de sortie de sortie Station Station Station Station Station Station d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée d’arrivée Anlage 1 Anlage 2 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Équipement 2 Équipement 1 Centre 5 Centre 5 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Équipement 4 Équipement 3 Centre 6 Centre 4 Centre 6 Centre 4 Standort 1 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Équipement 6 Équipement 5 Station Station Station Station Station Station de sortie de sortie de sortie de sortie de sortie de sortie Außenlieferant Außenlieferant Centre 1 Anlage 4 Centre 4 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Centre 2 Centre 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Centre 3 Centre 6 Außenlieferant Innenlieferant Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Équipement 1 Équipement 3 Équipement 5 Station de sortie Station de sortie Station d’arrivée Station d’arrivée Intra-Standort Inter-Anlage Netzwerk Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Équipement 2 Équipement 4 Équipement 6 Was sind die Designziele des Physikalische Internet? 2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwendenManifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 27/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwendenIntra-Stadt -transits und -hubs Inter-Standorten Netzwerk In Richtung dauerhafte Stadtlogistik durch -ermöglicht Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 28/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden Québec, Canada Intra-Staat -transits und -hubsInter-Städten NetzwerkNord-est américain, U.S.A. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 29/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden Weltweit Interkontinentale Netzwerke Intra-Kontinental Inter-Land Netzwerk Intra-Land Inter-Staat Netzwerk Intra-Staat Inter-Städten Netzwerk Intra-Stadt Inter-Anlage Netzwerk Intra-Anlage Inter-Zentren Netzwerk Intra-Zentrum inter-Prozessoren Netzwerk Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 30/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?3. Vernetzte Zuverlässigkeit und Netzstabilität priorisieren Das Gesamtnetz der Netze des globalen Physikalischen Internets sollte seine eigene Reliabilität und diejenige seiner Container und seinen Speditionen rechtfertigen. Die Verflechtung der Netzwerke und die Multiplikation der Knoten sollten die Robustheit und Resilienz des PhysikalischenInternet gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen sicherstellen Wenn Z.B., ein Knoten oder ein Netzwerksegment ausfällt, sollte der Containerverkehr so leicht und automatisch wie möglich umgeleitet werden können Reference: Peck H., “Supply chain vulnerability, risk and resilience”, Chap. 14 in Global Logistics New Directions in Supply Chain Management, 2007 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 31/73
  • Was sind die Designziele des Physikalische Internet?3. Vernetzte Zuverlässigkeit und Netzstabilität priorisierenAkteure, Beförderern, Routen, Knoten und fließendeContainern des Physikalischen Internet sollen aufeinander inSynergie wirken, um zu garantieren: – die Integrität der in -Containern Physikalischen eingekapselte Objekte – die physikalische und informationelle Integrität von -Container, -Beförderern, -Wege und -Nodes – die informationelle Integrität der  -Akteure (Menschen, Software Agenten) – die Robustheit der Klient-fokussiert Performance für das Liefern und Speichern von -Containern Reference: Peck H., “Supply chain vulnerability, risk and resilience”, Chap. 14 in Global Logistics New Directions in Supply Chain Management, 2007 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 32/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? 4. Güter in Weltstandardmodularen grünen Container einkapseln• Die Ware innerhalb eines -Containers ist als Inhalt des -Containers modularisiert, und wird nicht explizit vom Physikalischen Internet bearbeitet• Abgestuft vom Cargo Container bis hin zu winzigen Größen• Konzipiert, um auf einfache Weise durch verschiedenartige Transport-, Behandlungs-, und Lagerungsmittel durchgeschleust zu werden• Umweltfreundliche Materialien mit minimalem sekundären ökologischen Fußabdruck• Intelligente Tags, möglicherweise mit Sensoren, um ihre korrekte Identifizierung, Routenführung und Instandhaltung zu ermöglichen• verschiedene nutzungsangepasste strukturelle Größen• Falls notwendig, Konditionierungsfähigkeiten (z.B. Temperatur-Kontrolle)• Versiegelbar aus Sicherheitsgründen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 33/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet?-Container : Weltweit dimensional und funktionell modularisiert und standardisiert Y X Z Illustrative modulare Abmessungen 0,12 m 0,24 m 0,36 m 0,48 m ! "#$ &( && %& ) *+& ! "#$ &( && %& ) *++& 0,6 m 1,2 m 2,4 m 3,6 m 4,8 m 6m 12 m ! "#$ &( && +& %& ) *, B. Montreuil, B. Gilbert Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 34/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? -Container: konzipiert für das Physikalisches Internet Einfach zu laden, entladen, manipulieren, lagern, transportieren, versiegeln, knacken, verketten, zu konstruieren und abzubauen, zusammenzusetzen und zu zerlegen Composi on Decomposi onReference: Montreuil, B., R.D. Meller, E. Ballot (2010)Towards a physical internet: the impact on logistics facilities and material handling systems design and innovation,in Progress in Material Handling Research, Edited by K. Gue et al., Material Handling Industry of America, 23 p., 2010. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 35/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? Kerneigenschaften der -containers Sicher Zurückverfolgbar, Routable Knackbar Einfach abzubauen Wiederverwendbar WiederverwertbarOriginal Zeichnung von Eric Ballot, Mines ParisTech,2011-06-27, adaptiert von Benoit Montreuil Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 36/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? 5. Übergang von Lagerungs- und Behandlungssystemen vonMaterial zu Lagerungs- und Behandlungssystemen von -Containern Lagerungs- und Verarbeitungssysteme von -Containern mit innovativen Technologien und Prozessen, die die Eigenschaften der -Container nutzen, um auf schnelle, preiswerte, leichte und zuverlässige Weise ihre Beladung, Lagerung, Komposition, Dekomposition, Monitoring, Schutz und Entladung durch intelligente, nachhaltige und nahtlose Automation und humanes Handling zu ermöglichen Reference: Montreuil, B., R.D. Meller, E. Ballot (2010) Towards a physical internet: the impact on logistics facilities and material handling systems design and innovation, in Progress in Material Handling Research, Edited by K. Gue et al., Material Handling Industry of America, 23 p., 2010. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 37/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? 5. Übergang von Lagerungs- und Behandlungssystemen vonMaterial zu Lagerungs- und Behandlungssystemen von -Containern Lagerungs- und Verarbeitungssystemen von -Containern: – Schnelle und zuverlässige Eingang- und Ausgangs- Performance ermöglichen – dass sie nahtlose Schnittstellen mit Fahrzeugen und Systemen haben, die die Produkte hinein und hinaus transportieren, sowie Client-Softwaresysteme für Container-Kommunikation und Verfolgung – die Integrität der -Container kontrollieren und sichern – Container im gewünschten Ausmaß absichern – dass sie eine real-time Dokumentation vorsehen, für spezifische Performance und Funktionen und für gezeigte Performance und Funktionen, aktualisiert durch laufende Operationen Das betrifft gegenwärtig bekannte Distributionszentren, Cross-Docking Zentren, Zug-Stationen, multimodale Zentren, Seehäfen, Flughäfen usw. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 38/73
  • Was sind die Bestandteile des Physikalisches Internet? 6. Intelligente vernetzte Containermit eingebetteten intelligenten Objekten nutzen Die Fähigkeiten der intelligenten -Container des Digitalen Internet und dem World Wide Web und ihrer gekapselten intelligenten Objekte so gut wie möglich auswerten, um die Performance wie sie die Kunden wahrnehmen, sowie die Gesamtleistung des Physikalischen Internet zu verbessern Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 39/73
  • Das Physikalische Internet und das "Internet der Dinge"  Das Internet der materiellen Dinge erlaubt die allgegenwärtige Verbindung physikalischer Objekte, die mit einer intelligenten Verbindungs- Technologie (RFID, GPS, Internet, usw) ausgerüstet sind, die die Objekte kontinuierlich verbessert und die Selbstkontrolle der Objekte durch Netzwerke ermöglicht  Das Physikalische Internet soll so gut wie möglich die Fähigkeiten der in intelligenten Containern gekapselten Intelligenten Objekte nutzen, um die vom Kunden und Nutzer wahrgenommene Performance sowie die Gesamtleistung des Physikalischen Internet verbessern Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 40/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet?7. Ein offenes und globales Mobilität Web aktivieren und nutzenUmstellung vom Punkt-zu-Punkt Transport zum verteilten multimodalen Transport Québec 20 Montréal 20-401 81Alexandria Bay, US border 90 Syracuse 90 Buffalo 71 Cleveland 70 Columbus 70 Indianapolis 44 St-Louis 44 Springfield 44 Tulsa Aktuell Vorgeschlagen 40 Oklahoma City P2P Verteilte 40 Amarillo Zurückzulegende Distanz (Km): 5030 5030 40 Albuquerque Fahrer: 1 17 40 Flagstaff Lastkraftwagen: 1 17 40 Needles Anhänger: 1 1 Barstow Einwegfahrzeit (Std): 48 51+ 15-10 Rückkehr Fahrzeit (Std): 48+ 51+ Los Angels Totalzeit an Transitpunkten(Std): 0 9 Einwegzeit des Anhängers von Quebec nach LA (Std) 120 60+ Mehrstufige Reise Rückkehrzeit des Anhängers von Quebec nach LA (Std) Totalreisezeit des Anhängers (Std): 120+ 240+ 60+ 120+von Quebec nach Los Angeles Durchschnitt Fahrzeit pro Fahrer (Std): Durchschnitt Zeitreise pro Fahrer (Std): 96+ 240+ 6 6,5 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 41/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet?7. Ein offenes und globales Mobilität Web aktivieren und nutzen Transport zwischen den Knoten + Handhabung innerhalb der Knoten : Die Objekte bewegenEine Serie von offenen unimodalen und multimodalen Hubs, Transits, Häfen, Straßen und Wege miteinander verbundenen Luftweg Straße Offenes π-Hafen Maritim Weg Autibahn Offenen multimodalen π-Hubs & π-Transits Zone Schienenweg Offenen unimodalen π-Hubs & π-Transits Zone Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 42/73
  • 7. Ein offenes und globales V12 C8 C1 B1 B2 Mobilität Web V8 C5 C6 B3 B4 aktivieren und nutzen V13 C9 B5 C7 B6 C3 B7 B8 V6 C4 B9 -Transit Zentren C2 B10 : π-containers die den mehrstufigen Transport : π-carrier durch das Physikalisches Internet : π-vehicle ermöglichen : π-bay Status of ! -car r ier s cur rently in ! -tr ansit" I ncoming deposit Outgoing pickup estimation ! -car r ier ! -bay ! -vehicle T ime ! -vehicle T ime (min, mode, max) C1 B2 V1 04:35 V14 (06:04, 06:05, 06:15) C2 B10 V3 05:15 V15 (06:05, 06:09, 06:12) C3 B7 V4 05:20 V13 (06:04, 06:07, 06:10) C4 B9 V6 05:35 V11 (06:02, 06:02, 06:02) C5 B3 V8 05:45 V12 (06:01, 06:01, 06:01) C6 B4 V9 05:48 V16 (06:10, 06:12, 06:18) C7 B6 V11 05:55 V19 (06:15, 06:20, 06:30) C8 B1 V12 05:58 V18 (06:10, 06:15, 06:20) C9 B10 V13 06:00 V25 (06:20, 06:30, 06:45)Reference: Montreuil, B., R.D. Meller, E. Ballot (2010)Towards a physical internet: the impact on logistics facilities and material handling systems design and innovation,in Progress in Material Handling Research, Edited by K. Gue et al., Material Handling Industry of America, 23 p., 2010. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 43/73
  • Ozean, See oder Fluss Water Wasser 7. Ein offenes und globales Mobilität Web aktivieren und nutzen Straßen-Wasser -Hub: Konzipiert um verteilten mehrstufigen intermodalen Transport von -Containern durch das Physikalische Internet zu ermöglichen Strasse RoadReference: Montreuil, B., R.D. Meller, E. Ballot (2010)Towards a physical internet: the impact on logistics facilities and material handling systems design and innovation,in Progress in Material Handling Research, Edited by K. Gue et al., Material Handling Industry of America, 23 p., 2010. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 44/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? 8. Ein offenes und globales Supply Web aktivieren und nutzen Ein offenes Web aus Produktions- und Distributionszentren, Lagerhäusern, Hubs und Transitzentren, die es den Produzenten, Groß- und Einzelhändlern ermöglicht, ihre -Produktcontainer in zahlreichen, geographisch Distributionszentren dynamisch abzusetzen, sie zu produzieren, bewegen und zu lagern, als schnelle, effiziente, und zuverlässige Bearbeitung spontaner Anfragen Physikalische Äquivalente zum Intranet, zu Virtuellen Privaten Netzwerken, Cloud Computing und Cloud Storage entwickelnReferences: Montreuil B., Labarthe, O., Hakimi, D., Larcher, A., & Audet, M. Supply Web Mapper. Proceedings of Industrial Engineering and Systems Management, Conference, IESM, , Conference Montréal, Canada, May 13-15, 2009 Hakimi D., B. Montreuil, O. Labarthe, “Supply Web: Concept and Technology”, 7th Annual International Symposium on Supply Chain Management, Conference Toronto, Canada, October 28-30, 2009Montreuil, B., Hakimi, D. , B. Montreuil, O. Labarthe, ”Supply Web Agent-Based Simulation Platform” Proceedings of the 3rd International Conference on Information Systems, Logistics and Supply Chain Creating value through green supply chains, ILS 2010 – Casablanca (Morocco), April 14-16<. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 45/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Offenes Distributionsweb Intra-Knoten Lagerung : Die Objekte einsetzenEine Serie von offenen Lagerhäusern und Distributionszentren miteinander verbunden Hafen Straße Offenes π-Hafen Maritim Weg Schienenweg Offenen π-Geschäfte & π-Distributoren Zone Luftweg Autobahn Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 46/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Ein offenes und globales Supply Web aktivieren und nutzenDie meisten Unternehmen konzipieren, ausführen und optimieren selbständig ihre privaten Distributionsnetzwerk. Sie investieren in Distributionszentren (DZ) oder siebinden sich an langfristige Mietverträge oder VerträgeNur in den Vereinigten Staaten,es gibt 535 000 DistributionszentrenDie Meisten von ihnen sind von einer einzigen FirmaverwendetDie meisten Firmen verwenden weniger als 20 DZStellen Sie sich das Potenzial vor, wenn jeder Firmaseine Produkte durch ein offenes Web einsetzenkönnte, einschließlich in die 535 000 offenen DZ in denUSAReference: Montreuil and Sohrabi, From Private Supply Networks to Open Supply Webs, IERC 2010 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 47/73
  • Unternehmen 1 Unternehmen 2 Unternehmen 3 Unternehmen 4 1 11 3Anlagen: 4 3 3Firma gewidmete DZ: 16D2C max: 3 mittl.: 1,75 2F2D max: 9 mittl.: 3,92 2 4 4 unabhängigen Anlage: 1 Anlage: 1 Anlage: 1 Anlage: 1 Firma gewidmete DZ : 4 Firma gewidmete DZ : 4 Firma gewidmete DZ : 4 Firma gewidmete DZ : 4 Privaten Supply D2C max: 3 mittl.: 1,73 D2C max: 3 mittl.: 1,78 D2C max: 3 mittl.: 1,75 D2C max: 3 mittl.: 1,73 Netzwerke F2D max: 8 mittl.: 4,11 F2D max: 7 mittl.: 3,00 F2D max: 7 mittl.: 3,69 F2D max: 9 mittl.: 4,88 Geteiltes Supply Web Geteiltes Supply Web 1 1 mit gemeinsamen mit unabhändigen 3 3 durchgeführten DZ durchgeführten DZ Werke: 4 Werke: 4 Firma gewidmete DZ: 0 2 2 Firma gewidmete DZ: 0 Gruppe gewidmete DZ: 16 4 4 Gruppe gewidmete DZ: 3 D2C max: 3 mittl.: 1,08 D2C max: 3 mittl.: 1,48 F2D max: 9 mittl.: 4,36 F2D max: 10 mittl.: 4,39 Offenes Supply Web 1 Werke: 4 mit einer hohen Menge von offenen DZ 3 Firma gewidmete DZ: 0 verfügbar für vielen anderen Kunden Gruppe gewidmete DZ: 0 Offene DZ verwendet: 60+ 2Ausführungszeiten induziert durch Inter-Regionen Transport 4F2D : Anlage zu DZ Ausführungszeit D2C max: 3 mittl.: 0,00D2C : DZ zu Kunde Ausführungszeit F2D max: 12 mittl.: 4,75 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 48/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Offenes Realisierungsweb Objekte sind assembliert, personalisiert und umgerüstetEine Serie von offenen Herstellungs-, Personalisierungs- und Umrüstungszentren, tatsächlich von offenen Fabriken aller Art miteinander verbundenHafen Straße Offenes π-Werke ZoneMaritim Weg SchienenwegLuftweg Autobahn Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 49/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Offenes Supply WebDie Verbindung von ein offenes Distributionsweb & ein offenes RealisierungswebHafen Straße Offenes π-HafenMaritim Weg Schienenweg Offenen π-Geschäfte & π-Distributoren ZoneLuftweg Autobahn Offene π-Werke Zone Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 50/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Offenes Supply Web Supply Netzwerk 1 Supply network 2 + + Supply Supply Offenes Supply web Open supply Web Netzwerk 1 network 1 = = exploited 2 genutzt 2 von 1 et by 1 and Supply ≠vs Web 1U2Source: Ballot E., O. Guodet & B. Montreuil (2011), Physical Internet enabled open hub network design for distributed networked operations, Proc. of SOHOMA 2011 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 51/73
  • Geteiltes Supply Web Geteiltes Supply Web mit geteilten Werken mit geteilten Werken und geteilten DZ unabhängig ausgeführt und geteilten DZ gemeinschaftlich ausgeführtFirma gewidmete Werke: 0 Firma gewidmete Werke: 0Gruppe von gemeinsamen Werke: 4 Gruppe von gemeinsamen Werken : 4Gruppe von gewidmeten DZ: 0 Gruppe von gewidmeten DZ: 0Gruppe von gemeinsamen DZ: 16 Gruppe von gemeinsamen DZ: 3Mittl. Ausführungszeit ZD-nach-Region: 1,08 Mittl. Ausführungszeit ZD-nach-Region: 1,48Max Ausführungszeit ZD-nach-Region: 3 Max Ausführungszeit ZD-nach-Region: 3Mittl. Ausführungszeit Werk-nach-Region: 1,11 Mittl. Ausführungszeit Werk-nach-Region: 0,83Max Ausführungszeit Werk-nach-Region 3 Max Ausführungszeit Werk-nach-Region: 3 Firma gewidmete Werke: 0 Gruppe von gemeinsamen Werken : 4Offenes Supply Web Gruppe von gewidmeten DZ: 0mit einer hohen Dichte von offenen DZ Gruppe von gemeinsamen DZ: 0verfügbar für vielen anderen Kunden Offenen verwendeten DZ 60+ Mittl. Ausführungszeit ZD-nach-Region: 0und gemeinsam genutzte Werken Max Ausführungszeit ZD-nach-Region: 0zwischen der vier Firmen Mittl. Ausführungszeit Werk-nach-Region: 2 Max Ausführungszeit Werk-nach-Region: 4 Firma gewidmete DZ: 0 Gruppe von gemeinsamen Werken : 4Offenes Supply Web Offenen verwendeten Werke 64+ Gruppe von gewidmeten DZ: 0mit einer hohen Dichte von offenen Gruppe von gemeinsamen DZ: 0Distributions- und Produktionszentren Offenen DZ verwendet 64+verfügbar für vielen anderen Kunden Mittl. Ausführungszeit ZD-nach-Region: 0 Max Ausführungszeit ZD-nach-Region: 0 Mittl. Ausführungszeit Werk-nach-Region: 0* Ausführungszeiten verursacht durch Inter-Regionen Transport Max Ausführungszeit Werk-nach-Region: 0 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 52/73
  • Was sind die Ziele des Physikalischen Internet? Offenes Logistik Web Die Verbindung von ein offenes Mobilitätsweb & ein offenes Supply WebHafen Luftweg Offenen multimodal π-Hubs & π-Transits ZoneMaritim Weg Straße Offenen unimodal π-Hubs & π-Transits Zone Offenes π-hafenAutobahn Schienenweg Offenen π-Geschäfte & π-Distributoren Zone Offenes π-Werk Zone Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 53/73
  • Offene Realisierungs-Web Objekte sind assembliert, personalisiert und umgerüstet Eine Serie von offenen Herstellungs-, Personalisierungs- und Umrüstungszentren, tatsächlich von offenen Fabriken Offenes aller Art miteinander verbunden Supply Web Offenes Distributions-Web Intra-Knoten Lagerung : Die Verbindung von ein offenes Offenes Die Objekte einsetzen Distributionsweb & ein offenes Logistik Eine Serie von offenen Lagerhäusern und Realisierungsweb Web Distributionszentren Die Verbindung von miteinander verbunden ein offenes Mobilitätsweb & Offenes Mobilitäts-Web ein offenes Transport zwischen den Knoten + Handhabung Supply Web innerhalb der Knoten : Die Objekte bewegen Eine Serie von offenen unimodalen und multimodalen Hubs, Transits, Häfen, Straßen und Wege miteinander verbundenenHafen Straße Offenes π-HafenMaritim Weg Schienenweg Offene π-Werke Zone Offenen multimodal π-Hubs & π-Transits ZoneLuftweg Autobahn Offenen π-Geschäfte Offenen unimodal π-Hubs & π-Transits Zone & π-Distributoren Zone Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 54/73
  • Wie die Anspruchsgruppen dem Physikalischen Internet gedeihen können? 9. Kompetenzzertifizierung und offenes Performance Monitoring einführen aktuelles, offenes Monitoring der tatsächlich erreichten Leistungsfähigkeit aller zertifizierten -Akteure und Entitäten bezüglich der wichtigsten Erfolgskennziffern, der kritischen Parametern wie Geschwindigkeit, Dienstlevel, Zuverlässigkeit, Schutz und SicherheitEin derartiges Monitoring der Leistungsfähigkeit ist weltweit öffentlich verfügbar, um tatsachenbezogene Entscheidungen treffen zu können und um kontinuierliche Verbesserung zu stimulieren Offene Information soll gewährleistet werden unter Beachtung von Vertraulichkeit der spezifischen Transaktionen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 55/73
  • Wie die Anspruchsgruppen dem Physikalischen Internet gedeihen können? 9. Déployer des certifications d’habilité et de monitoring de performance ouvertMehrstufige Zertifizierungen im Physikalischen Internet für Container, Bearbeitungssysteme, Fahrzeuge, Informationssysteme Häfen, Distributionszentren, Straßen, Städte und Gebiete, Protokolle und Prozesse, usw. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 56/73
  • Wie die Anspruchsgruppen dem Physikalischen Internet gedeihen können? 10. Produktdesign unter Berücksichtigung optimaler Container-Raumnutzung Produkte sind so konzipiert, um die Last die sie auf dem Physikalischen Internet erzeugen zu minimieren, mittels Anpassung der Dimensionen an Standardcontainer Dimensionen,und mit maximaler volumetrischer und funktionaler Dichte für ihre Verpackung in ContainernReference: Seliger G., “Sustainability in Manufacturing - Recovery of Resources in Product and Material Cycles” Ed. by Günther Seliger, Sringer Verlag, 2007 Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 57/73
  • Wie die Anspruchsgruppen dem Physikalischen Internet gedeihen können? 10. Produktdesign unter Berücksichtigung optimaler Container-Raumnutzung Produktdimensionen sind in die Standardcontainer Dimensionen angepasst – Damit das gepackte Produkt in einen Container mit kleinem Ökologischen Fußabdruck passt Um Transport und Lagerung von Luft zu vermeiden, sollten Produkte entworfen und konstruiert werden, so dass sie eine maximale volumetrische Dichte haben solange sie sich in Physikalischen Internet Containern befinden, bei Gebrauch extrahierbar entsprechend ihren Anwendungsdimensionen Produkte sollten entworfen werden, so dass nur Key-Komponenten und Module intensiv durch das Physikalisches Internet geschickt werden müssen: – in der Gebrauchsnähe zusammen mit am Ort verfügbaren Objekten einfach zu komplettieren sind Produkte in den Containern des Physikalischen Internet sollten so funktionell dicht wie möglich sein – Die Funktionsdichte kann als das Verhältnis der genutzten Funktionalität zum Produkt aus Gewichts und Volumens ausgedrückt werden Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 58/73
  • Wie die Anspruchsgruppen dem Physikalischen Internet gedeihen können? 11. Physikalische Bewegungen und Lagerung minimieren durch digitale Übertragung des „Know-Hows“ und möglichst lokale Materialisierung der Produkte durch die offene Realisierung web Das Physikalisches Internet soll die wissensbasierte Dematerialisierung physikalischer Produkte und ihre Rematerialisierung als physikalische Objekte am Gebrauchsort umfassend ausnützen Mit zunehmender Reife des Physikalisches Internet soll es immermehr offene, verteilte und flexible Produktionszentren umfassen die für die Kunden eine Vielzahl von Produkten realisieren (erstellen, assemblieren, endfertigen) können aus digital übertragenen Spezifikationen, aus lokalen physikalischen Objekte und ggf. aus kritischen physikalischen Objekten von entfernten Quellen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 59/73
  • Wie wird Synergie zwischen Unternehmen und das Physikalisches Internet hergestellt ? 12. Geschäftsmodellinnovation anregen Innovative Geschäftsmodelle für die Kommerzialisierung des Physikalischen Internet ermöglichen Angeboteunterschiedlichster Art mit innovativen Gewinnmodellen für verschiedenen Akteure Wie werden die potenten Äquivalente von Amazon, eBay und Google heißen? Wie werden sich die Hersteller, Großhändler, Einzelhändler, Transporteure und Logistik-Versorger so weiterentwickeln, um das Physikalische Internet optimal einzusetzen? Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 60/73
  • Wie wird Synergie zwischen Unternehmen und das Physikalisches Internet hergestellt ? 12. Geschäftsmodellinnovation anregen Vergütung der Spieler Im Digitalen Internet wird die Informationsübertragung meistens refinanziert durch Pauschalgebühren für Paketangebote basierend auf den Grenzkosten Im Physikalischen Internet erzeugt die Containertransmission nicht unbedeutende Kosten für jeden Operateur, der die Betreuung eines Teilstück der Transmission übernommen hat Es ist infolgedessen notwendig, Geschäftsmodelle für Kommerzialisierungsangebote, sowie für Gewinnmodelle zu definieren – zur Zeit existieren Beispiele, um die Realisierung in die Wege zu leiten, namentlich in der Luftverkehrsbranche Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 61/73
  • Wie wird Synergie zwischen Unternehmen und das Physikalisches Internet hergestellt ?13. Eine offene Infrastruktur-Innovation ermöglichen Systemische Kohärenz und Interoperabilität der Werkzeuge müssen die transparente Inanspruchnahme des belastbaren Umgangs, der Lagerungs- und Transportmittel, die momentan oder zukünftig existieren, ermöglichen. Diese sind zur Zeit nur schwer anwendbar und verringern folglich ihre mögliche positive Umweltentlastung Die Homogenität des Physikalischen Internet bezüglich der Containermodule mit ihren gekapselten Objekten sollte eine bessere Nutzung der Mittel ermöglichen und infolgedessen die Kapazitäten der Infrastrukturen durch zur Zeit unerreichbare Innovationen vergrößern indem Standardisierungen, Rationalisierungen und Automatisierungen intensiv genutzt werden Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 62/73
  • FoodTubes und CargoCap: Beispiele von aktuelle Infrastrukturinitiativen in Übereinstimmung mit dem Physikalischen Internet http://www.ilookforwardto.com/2010/12/foodtubes-really-fast-food-delivered-in-a-physical-Internet-of-underground-pipes.html http://www.cargocap.com/content/what-is-cargocap Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 63/73
  • Kerneigenschaften der Vision vom Physikalischen Internet1. Universelle Interkonnektivität anstreben2. Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Rahmenkonzept anwenden3. Vernetzte Zuverlässigkeit und Netzstabilität priorisieren4. Güter in Weltstandardmodularen grünen Container einkapseln5. Übergang von Lagerungs- und Behandlungssystemen von Material zu Lagerungs- und Behandlungssystemen von -Containern6. Intelligente vernetzte Container mit eingebetteten intelligenten Objekten nutzen7. Ein offenes und globales Mobilität Web aktivieren und nutzen8. Ein offenes und globales Supply Web aktivieren und nutzen9. Leistungszertifizierung und offene Leistungskontrolle einsetzen10. Design von Produkten die optimal in den Container passen11. Physikalische Bewegungen und Lagerungen minimieren durch digitale Übertragung der Konstruktionsinformation und die Materialisierung der Produkte so lokal wie möglich12. Geschäftsmodellinnovation stimulieren13. Eine offene Infrastruktur-Innovation ermöglichenMontreuil B. (2011) Towards a Physical Internet: Meeting the Global Logistics Sustainability Grand Challenge, Logistics Research,currently available as online publication, 2011-02-12, http://www.springerlink.com/content/g362448hw8586774/fulltext.pdf Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 64/73
  • Die Ineffizienz und nicht-Nachhaltigkeit Symptome vom Physikalischen Internet untersucht Kerneigenschaften vom Physikalischen Internet 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 eingebetteten intelligenten Objekten nutzen Vernetzte Zuverlässigkeit und Netzstabilität Materialisierung der Produkte so lokal wie Lagerungs- und Behandlungssystemen von Universelle Interkonnektivität anstreben Design von Produkten die optimal in den Güter in grünen Containermodulen nach Geschäftsmodellinnovation stimulieren Ein offenes und globales Mobilität Web Ein offenes und globales Supply Web Intelligente vernetzte Container mit Eine offene Infrastruktur-Innovation Ein mehrstufiges vereinheitlichtes Leistungszertifizierung und offene globalem Standard einpassen Leistungskontrolle einsetzen Rahmenkonzept anwenden aktivieren und nutzen aktivieren und nutzen Container passen Ineffizienz und nicht-Nachhaltigkeit ermöglichen priorisieren Containern möglich Symptome 1 Luft und Verpackung wird transportiert 2 Leerfahrten sind eher die Regel als die Ausnahme 3 Fernlastfahrer: moderne Cowboys Produkte lagern meist nutzlos dort, wo nicht 4 benötigt und sind nicht verfügbar dort, wo sie 5 Produktion und Lagerraum bleiben unausgelastet 6 Viele Produkte werden nie verkauft, nie verwendet Produkte erreichen nicht diejenigen, die sie am 7 meisten brauchen Produkte wandern unnötigerweise kreuz und quer 8 auf dem Globus Schneller, zuverlässiger, multimodaler Transport: 9 Traum oder Witz? Ein Alptraum: Produkttransport in und aus den 10 Städten heraus 11 Netzwerke sind weder sicher noch robust Intelligente Automation und Technologie sind 12 schwer zu rechtfertigen 13 Innovation wird stranguliert Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 65/73
  • Realisierung der VisionÜbergang zu einem weltweiten Physikalischen Internet Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 66/73
  • Physikalisches Internet: Globale, systemische und nachhaltige Vision einer stimulierenden und prägenden Aktion weltweit Individuelle Initiativen durch Unternehmen, Industrien und Regierungen sind notwendig aber nicht ausreichend Es besteht die Notwendigkeit einer makroskopischen, holistischen, systemischen Vision,die einen einheitlichen, inspirierenden und stimulierenden Rahmen anbietet Es gibt einen Bedarf für eine kombinierte Menge globaler und lokaler Initiativen auf diese Vision hin. Diese kann aufbauen auf derzeitigen Aktivposten und Projekten, um vom aktuell global Ineffizient und nicht nachhaltigen zum gewünschten global Effizient und nachhaltigen Zustand zu kommen. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 67/73
  • Physikalisches Internet Implementierung Progressive Installation, Zusammenarbeit und Zertifizierung Die weitreichende Entwicklung und der Einsatz des Physikalischen Internet werden nicht über Nacht in einer Bick-Bang-Logik sondern eher in einer kontinuierlichen Logik der Kohabitation und der progressiven Entwicklung erreicht, angetrieben von Akteuren,die stufenweise die Physikalischen Internetnormen integrierenund immer wertvolleren Gebrauch und Nutzung davon machen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 68/73
  • Physikalisches Internet Implementierung Progressive Installation, Zusammenarbeit und Zertifizierung eine sanfte Übergangsphase wird mit Umdenken und Anpassungen beginnen und dann eher transformative Phasen realisieren Das Physikalische Internet könnte sich deshalb allmählich konstituieren durch mehrstufige Zertifizierung der: – Protokolle – Container – der Bearbeitungs- und Lagerungs-Technologien, Distributionszentren, Produktionszentren, Bahnstationen, der Häfen, und multimodalen Hubs – der Informationssysteme (z.B. für Reservierung, intelligente Etiketten, Portale) – der städtischen Zonen und Regionen, der Ländergrenzen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 69/73
  • Zusammenfassung (1/2) Dieses Manifest umreißt eine Vision, ein neues Paradigma für die Zukunft des Umgangs mit Gütern,ihren Transport, ihre Nutzung, Lagerung, Identifizierung und Auslieferung als physikalische Objekte weltweit. Es beinhaltet den Vorschlag, das Internet, das die digitale Welt revolutioniert hat, als Basis-Metapher und Leitmotiv von Innovationen in der physikalischen Sphäre zu nutzen. Das dargestellte physikalische Internet soll nicht das digitale Internet kopieren. Es soll vielmehr eine umfassende, handfeste, systemische Vision inspirieren und kreieren, um wirklich nachhaltige Lösungenfür die Probleme der Vergangenheit und Gegenwart zu finden und unserer Vision ein Ziel zu bieten. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 70/73
  • Zusammenfassung (2/2) Mit diesem Manifest und dem Forschungsvorhaben, das seine schriftliche Fassung ermöglichte, wurde einen ersten Schritt verwirklicht. Weit mehr sind erforderlich, um diese Vision auszugestalten - und noch wichtiger -um ihr mit realen Initiativen und Projekten Substanz zu verleihen. Damit entwickeln wir in positiver Art und Weise unsere gemeinsame Zukunft. Das erfordert einen hohen Grad der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Regierungen über Kontinente, Länder und lokale Institutionen hinweg. Ihre Hilfe ist willkommen Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 71/73
  • Questions and comments are welcome Questions et commentaires sont les bienvenus Fragen und Kommentare sind willkommenLas preguntas y los comentarios son bienvenidos Benoit.Montreuil@cirrelt.ulaval.ca Mustapha.Lounes@cirrelt.ulaval.ca www.physicalinternetinitiative.org Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 72/73
  • Danksagung Wir danken Herrn Eckhard Dietzfür die Überarbeitung der deutschen Texte dieser Präsentation. Manifest für ein Physikalisches Internet, version 1.10.1 Professeur Benoit Montreuil, CIRRELT, Université Laval 2012-04-05, 73/73