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Tagebuch des Austauschs Coloegio Helios - Neues Gymnasium Oldenburg

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1379 tagebuch-des-spanien-austauschs 1379 tagebuch-des-spanien-austauschs Document Transcript

  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOVom 05.03.- 16.03 waren 20 Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen FrauSchilling und Frau Imbernón zu Gast an unserer Partnerschule Colegio Helios imsonnigen Valencia. Gefördert wurde dieses Projekt durch Comenius. Hier ein paarEindrücke von ihrem Aufenthalt dort.05.03. Anreise und Ankunft in Valencia (Alex)Wir trafen uns um 8.40 Uhr am Flughafen in Bremen und waren alle sehr gespannt auf Spanienund die Spanier. Wir warteten, bis alle da waren und dann checkten wir ein. Als wir endlich inden Flieger einsteigen konnten, waren alle noch aufgeregter, denn einige von uns waren nochnie zuvor geflogen. Erst flogen wir nach Mallorca und nach kurzem Aufenthalt dann nachValencia. Dort gab es leichte Komplikationen, da L. den PC der Spanischfachschaft imFlugzeug vergessen hatte, doch das war auch schnell geregelt.Am Ausgang in Valencia begrüßten uns unsere spanischen Freunde mit dem Schild„Willkommen NGO“. Alle waren froh, sich nach den paar Monaten wiederzusehen.Zunächst fuhren wir zum Helios, wo wir herzlich vom Schulleiter begrüβt wurden. Dann kamenauch die Familien, um uns abzuholen. Ich fühlte mich sofort sehr willkommen, da meineAustauschmutter und der Bruder meiner Austauschpartnerin sehr nett waren. Die Begrüßungwar anfangs sehr ungewohnt, da man direkt mit einem Kuss auf der Wange begrüßt wurde, was 1 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOja in Deutschland nicht üblich ist. Aber ich fand das irgendwie sympathisch.Wir fuhren zu dem Haus meiner Gastfamilie, was sehr schön und groβ war. Allgemein machteValencia auf uns alle einen wunderschönen Eindruck, denn es war auch sehr warm, was nachdem Winter sehr schön war, und auch die Palmen und ”Berge” lieβen den Ort wie ein Paradieswirken.Zuerst wurde mir das ganze Haus gezeigt und anschlieβend das Zimmer meinerAustauschpartnerin, wo ich auch schlief. Ich bekam ein richtiges Bett und einen Platz für meineSachen im Schrank. Wir spielten Gitarre und unterhielten uns ein bisschen und dann gab esEssen. Da ich vom Flug sehr müde war, gingen wir ziemlich früh schlafen. Es war ein schönererster Tag.06.03. Besuch beim Fallerokünstler (Marica u. Kai)Heute haben die deutschen und ein Teil der spanischen Schüler einen Ausflug mit dem Busgemacht. Zuerst haben wir einen ehemaligen Schüler des Colegio Helios besucht, der in einer 2 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOFallas-Werkstatt arbeitet. Die Fallas gehören zur valenzianischen Tradition: Es werden riesigebemalte Figuren aus Pappmaché aufgestellt, die im Laufe des letzten Jahres gebaut wurdenund nun am 19. März auf einer großen Feier verbrannt werden. Die schönste bleibt jedoch vomFeuer verschont. Uns wurden die Schritte zum Bau einer Fallas-Figur (auch Ninot) erklärt undder Schüler hat über sein Leben als Fallerokünstler berichtet; darüber, wie viele Fallas ergebaut hat und wie lange er schon in diesem Beruf arbeitet.StadtrundfahrtDanach sind wir wieder in den Bus gestiegen und haben eine Stadtrundfahrt gemacht. EinigeSpanier haben Fakten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten genannt, welche wären: LaCiudad de las Artes y las Ciencias, las Torres de Serrano y de Quart, das Stadion Mestalla, derKongresspalast, der Strand und der Hafen von Valencia. Wir haben an jedem Ort angehaltenund ein Video, das von spanischen Schülern aufgenommen worden war, gesehen, in dem siedie interessantesten Informationen über diese auf Deutsch zusammengefasst haben. Ein paarjüngere Schüler des Colegio Helios haben uns außerdem überall herumgeführt. Für diejenigen,die nicht ganz mitgekommen sind, gab es außerdem Informationszettel, die vor Ort verteiltwurden. So haben wir viel Neues über die spanische Kultur und die Architektur erfahren. Aneinigen Orten - wie den Serrano- oder Quarttürmen oder dem Strand - sind wir ausgestiegenund haben die mitgebrachten „Bocadillos“ verspeist. Das Wetter war gut und wir hatten von derSpitze der Serrano-Türme einen guten Ausblick über Valencia.Traditionelle Kleider der FallerosAm Nachmittag haben die 5., 6. und 7. Klassen eine von ihnen vorbereitetePowerpoint-Präsentation gezeigt und dabei die traditionellen Kleider getragen. Die Falleros 3 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOtragen bunt bestickte Kleider und aufwendig gemachte Frisuren. Es dauert mehrere Stunden,diese Kleider anzuziehen und die Frisuren zu machen. Die meisten Teile der Frisuren sindjedoch unecht (Haarteile). Das Kleid besteht aus mehreren Schichten und einem Ringrock fürdie prächtige Form. Am Ende der Präsentation haben wir noch ein Gruppenfoto mit denFalleros gemacht. Es war eine sehr interessante Präsentation und wir haben viel über dieTradition gelernt.07.03. El Colegio Helios (Selina)Heute wurden wir von dem Direktor des Colegio Helios herumgeführt und haben so sehr vielüber die Schule erfahren. Das Colegio Helios ist eine Privatschule, in die Kindergartenkinder,Grundschüler und ältere Schüler gehen. Die jüngeren Schüler müssen Schuluniformen tragenund haben im Erdgeschoss Unterricht, die älteren Schüler tragen keine Schuluniformen mehr.Das Colegio Helios besitzt zwei Bibliotheken, eine im Obergeschoss und eine im Erdgeschoss,wo auch der Leseclub stattfindet. Zudem besitzt das Colegio Helios einen tollen Schulhof, woviel Sport getrieben werden kann (z.B. Fußball, Basketball oder Rugby). Außerdem gehören zurSchule eine Sporthalle und ein eigener Pool.Vor allem ist das Colegio Helios für seine Sportart Rugby bekannt. Durch Rugby hat dasColegio schon viele Trophäen gewonnen.Ein Unterschied zum NGO ist eine Sache, die besonders den Eltern gefällt und den Schülerneher weniger. Die Lehrer tragen die Schüler in eine Klassenliste auf der Homepage des ColegioHelios ein und immer, wenn ein Schüler seine Hausaufgaben oder sein Material vergisst, wirddies von den Lehrern in die Klassenliste eingetragen. Die Eltern der Schüler können sich aufder Homepage anmelden und so ihr Kind/ ihre Kinder kontrollieren.Mir persönlich gefällt das Colegio Helios sehr gut, da man merkt, wie viel Mühe sich die Lehrerund die Schüler mit der Schule geben. Alles ist sehr ordentlich und sauber und überall hängenBilder, die die Schüler selber gemalt haben und von jeder Klasse hängt in der Schule einKlassenfoto aus.Außerdem sind wirklich alle Schüler sehr freundlich und hilfsbereit und besonders die jüngerenSchüler sind sehr herzlich und sehr offen.Arbeit mit der 9. Klasse (Tammo) 4 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOWir haben mit der 9. Klasse ein Sprachspiel gemacht. Dafür wurden Sätze gesammelt, die manin einer ersten Kontaktmail verwenden könnte. Die meisten Sätze waren zu kurz, aber einigeauch sehr interessant. Bei dem Spiel wurden wir in Gruppen eingeteilt, die sich die Sätzeüberlegen und dann auf ein Blatt schreiben sollten. Danach sind jeweils zwei aus der Gruppenach vorne gegangen und haben ihre Sätze vorgelesen. Die Deutschen mussten dasSpanische lesen und die Spanier das Deutsche.08.03. Empfang beim Bürgermeister (Lasse u. Lina)Am Donnerstag hat uns der Bürgermeister von La Eliana im Rathaus empfangen. Er erzählteuns viele Dinge über die Stadt.Um eine Mascletà anzuschauen, sind wir dann auf das Dach des Rathauses gestiegenDas ist eine Tradition der Fallas: eine Art Feuerwerk, bei dem es so gut wie nur knallt. Vorherwurde uns schon gesagt, dass wir während der Mascletà den Mund öffnen sollten, damit unserTrommelfell nicht platzt. Das hat uns allen ein wenig Angst gemacht.Wir waren sehr früh auf dem Dach des Rathauses, um gute Plätze zu bekommen. Wir konntenalso noch unsere Bocadillos (belegte Brötchen) aus der Schulküche essen.Kurz bevor es losging, ging dann der "Kampf um die besten Plätze" los. Wir alle erwarteten einesehr laute Show, aber es war lauter als laut. Alles rauchte, bis man nur noch höchstens zweiMeter weit sehen konnte.Am Ende dachten wir alle, es sei vorbei, aber dann kam doch noch ein lauter Knall, bei dem wiruns alle erschreckten.Über die Mascletà gab es geteilte Meinungen, da es schon ziemlich laut war. Aber wir alle sindder Meinung, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, die Mascletà anzuschauen.Nach der Mascletà geht’s in den ParkDanach gingen wir in den Park, wo uns ein Lehrer namens Rafa viele Dinge über Pflanzen undden Park, wie zum Beispiel das Wappen auf dem großen Platz, erklärte, was sehr interessantwar.09.03. Besuch der Warenbörse und der Kathedrale (Marcel)Die Börse wurde zwischen 1482 und 1492 gebaut. Sie wird auch die Seidenbörse genannt, weil 5 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOSeide damals der wichtigste Handelsgegenstand war. Sie ist seit 1996 Weltkulturerbe und einesder bedeutendsten gotischen Bauwerke. Den Schülern wurde gezeigt, wie diese von innenaussieht und aus welchen Teilen sie besteht. Der interessanteste Teil war die Säulenhalle, inder früher die Geschäfte abgeschlossen wurden.Der Rest bestand aus dem Turm (16 Meter Höhe), dem Versammlungssaal und dem Garten. Die Kathedrale von Valencia wurde von 1262 bis zum 18. Jahrhundert gebaut. Unter ihrbefinden sich die Reste einer arabischen Moschee. Hier konnten die Schüler sich dieKathedrale von innen ansehen.Das Apostelportal war am interessantesten, weil hier die 12 Apostel Jesu Christi als Türbogenzu sehen sind. Das Highlight war die Besichtigung des Turms (50,85 Meter hoch), von dem ausdie Aussicht wirklich traumhaft war. Er wird auch der Miguelete genannt und auch heute nochals Glockenturm benutzt. Die Hauptfassade (auch Eisenportal genannt) ist Teil des Plaza de laReina. Sie wurde von dem Deutschen Architekten Konrad Rudolf entworfen.10./11.03. Mein Wochenende (Silas)Am Wochenende hatten wir Zeit unsere neuen Familien besser kennen zu lernen. Morgens gabes ein leckeres Frühstück und danach ging es zum Basketballspiel meines Austauschschülers.Natürlich hat seine Mannschaft gewonnen. Nach dem Basketballspiel sind wir nach Hausegefahren, um uns ein wenig auszuruhen, denn wir hatten ja noch einiges vor. Nach einigenSpielen Modern Warfare 3 ging es zu Aitor, nach L’Eliana, denn dort haben Enric und ich nacheiner Fiesta geschlafen. Als erstes sind wir durch die Stadt gelaufen und haben die anderengetroffen, um mit ihnen gemeinsam in ein Restaurant zu gehen. Das Essen beim Chinesen warsehr lecker und danach sind wir wieder in die Stadt gelaufen, wo die Fiesta stattgefunden hat.10./11.03. Mein Wochenende (Celine)Da Freitagnachmittag bis abends noch alle zusammen eine Bootstour gemacht und danach ineinem Bistro gegessen haben, fing mein Wochenende erst am Samstag wirklich an. Wir habenlange geschlafen und gegen zwei kamen ein paar Verwandte meiner Austauschschülerin Sarazum Essen. Mit ihrem Onkel habe ich mich sehr gut unterhalten können, da er ein wenigDeutsch kann. Nach dem Essen hat Saras Vater mich und Sara zum Shoppen in ein 6 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOEinkaufszentrum in Valencia gebracht. Als wir gegen Abend wieder zu Hause waren, haben wiruns fertig gemacht, um dann mit der gesamten Austauschgruppe essen zu gehen. DieserAbend war sehr schön und auch sehr lustig. Am Sonntag haben wir tagsüber nicht so vielgemacht, aber gegen Abend bin ich dann mit Sara und ein paar ihrer Freundinnen ins Kinogegangen. Das war ein sehr schönes Wochenende.12.03. Mit dem Fahrrad durch Valencias Sonnenschein und Freizeit (Florian)Heute haben wir eine kleine Fahrradtour durch Valencias Stadtpark gemacht. Der„Turia-Garten“ ist ein öffentlicher Stadtpark der Stadt Valencia. Er ist der meist besuchte ParkSpaniens und wurde 1986 nach einer Groβen Flut gebaut. Begleitet von viel Sonne undVorfreude haben wir die Fahrräder geholt, um uns auf den Weg in den Park zu machen. Diegrünen Pflanzen und die Sonne haben wir in Oldenburg vermisst. Deshalb haben wir die Sonnebesonders genossen. Valencias Stadtpark kann man nicht mit unserem Schlossgartenvergleichen. Er ist gröβer und hat viele kleine Spielplätze. Die Palmen und viele Rückzugsortemachen den Park sehr gemütlich. Auβerdem gibt es Sportgeräte, die von den Joggern benutztwerden. An besonders schönen Plätzen haben wir Pause gemacht, um die Natur zu genieβenund das zu sehen, was es in Oldenburg nicht gibt. Nach einigen Kilometern haben wirgemeinsam Baseball auf einer Wiese gespielt. Es hat allen viel Spaβ gemacht und es war einegute Abwechslung zum Fahrradfahren. Nach einem schönen, aber auch anstrengenden Tagwaren wir froh, es geschafft zu haben. Es hat allen sehr gefallen.Freizeit nach der Schule (Tom)Am Montag, den 12.03.12 fuhr die Mutter meines Spaniers mich und ihn direkt zumBowlingcenter in "Heron City". Dort bowlten wir mit einem Großteil des Austausches in 7 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOverschiedenen Gruppen, wobei wir uns zunächst vor dem Center versammelten undunterhielten. Es machte uns allen großen Spaß und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.Anschließend gingen wir noch zu Mc Donalds, wo die meisten eine Kleinigkeit aßen undtranken.13.03. Stadtrallye durch Valencia (Anka)Am Dienstagmorgen haben wir uns zusammen mit unseren Austauschschülern und einigenanderen von ihrer Schule mit dem Bus auf den Weg ins Stadtzentrum von Valencia gemacht,um eine Stadtrallye zu machen. In vorher eingeteilten gemischten Gruppen gingen wir mitNeugier an die Sache ran und versuchten die verschiedenen Aufgaben zu lösen. Es gab 8verschiedene Stationen. Jede Gruppe startete von einer anderen Station. Dabei lernten wir dieStadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Die Leute, die die Aufgaben schnell erledigthatten, hatten Freizeit und setzten sich auf eine Wiese, kauften sich ein Eis oder machtenandere Sachen, zu denen sie Lust hatten. Alle waren am Ende sehr erschöpft vom Laufen inder prallen Sonne, aber es hat allen Spaß gemacht.13.03. Musikworkshop (Luca)Mit allen Deutschen und einigen Spaniern haben wir an einem Musikworkshop teilgenommen.Die Valencianer hatten sich im Voraus das Lied "Un Rayo Del Sol" von Los Diablos ausgesucht.Zuerst haben wir in kleinen Gruppen mit jeweils einem Spanier und zwei Deutschen dieAussprache des Textes gelernt, was zum Teil sehr unterhaltsam war. Einige haben sich schonim Singen des Liedes versucht, wobei einige lustige Versionen entstanden. Bevor alle anfingenzu singen, haben die Spanier es den Deutschen einmal vorgesungen mit der Gitarrenbegleitungvon zwei Valencianern. Als wir dann in Begleitung des Originals sangen, waren alle mit Freude 8 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGObei der Sache. Der Text des Liedes war leicht zu verstehen und das Lied ein echter Ohrwurm.Es ging wie in den meisten Liedern um Liebe und war sehr fröhlich. Wir sangen das Lied einigeMale und beendeten den Workshop mit einem Applaus.14.03. Besuch im Oceanográfico (Ronne)Heute Vormittag sind wir mit dem Bus nach Valencia zum Oceanográfico gefahren. Am Eingangtrafen wir auf eine Klasse mit sehr jungen, aufgeregten Schülern. Das Oceanográfico bestehtaus mehreren modernen Gebäuden. Draußen gibt es auch Freigehege, in denen wirverschiedene Vogelarten und Pinguine sahen. Wenn man eine Treppe runterging, gelangteman zu den Aquarien mit vielen verschiedenen Meerestieren. Man konnte sie von unten auseinem Glastunnel sehen. Es schwammen auch große Fische wie Haie dort herum, währendTaucher das Korallenriff säuberten. Wir waren in Gruppen unterwegs.Am Mittag trafen wir uns dann alle am Delfinbecken. Uns wurde eine fantastische Show mitDelfinen präsentiert, bei der die Delfine viele akrobatische Tricks vorführten. Sie sprangenmanchmal hoch aus dem Wasser und machten Saltos oder andere Kunststücke.Zwischendurch durften ein paar Kinder die Delfine streicheln, unter anderem auch zweiMädchen aus unserer Gruppe. Nach der Veranstaltung fuhren wir wieder zurück zur Schule.Tischtennismeisterschaft (Celine)Gemeinsam mit unseren Austauschschülern und spanischen Schülern aus verschiedenenKlassen haben wir eine Tischtennismeisterschaft gemacht. In einem Team waren immer zweiPersonen, ein/e deutsche/r Schüler/in und einer der spanischen Schüler. Am Anfang wurden wirunseren Partnern & einem anderen Team als Gegner zugeteilt. Wer ein Spiel verlor, warausgeschieden, und wer gewann, war eine Runde weiter, so ging es weiter bis zum Finale. Die 9 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOGewinner waren Florian und Victor.16.03. Sprach- und Bewegungsspiele (Jorina)Heute haben wir mit den 8-Klässlern des Colegio Helios Sprach- und Bewegungsspielegespielt. Als erstes haben wir die Sprachspiele gespielt. Dafür wurden wir in zweier Gruppeneingeteilt und sind dann zu zweit von Station zu Station gegangen. Es gab viele Stationen.Wir mussten uns zum Beispiel spanische Wörter merken, dem Partner Pantomime vormachenoder zeichnen, während der andere dafür das spanische Wort errät.Danach haben wir mit allen Austauschschülern und den 8-Klässlern die Bewegungsspielegespielt. Dafür wurden wir wieder in Gruppen aufgeteilt. Es gab sieben Stationen. Wir musstenzum Beispiel Seilspringen, mit dem Fußball eine Tüte treffen, Basketball spielen, Twister, HulaHoop usw. Es war eigentlich ganz lustig.15.03./16.03. Partybus und emotionaler Abschied (Sibel)Nach dem gelungenen Abschiedsabend mit bewegenden Reden, leckerem Essen und vielSpaß ging es los – ab nach Valencia, um den letzten Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.Lehrer, Eltern, Geschwister und natürlich die Austauschschüler waren dabei. Es herrschte sehrgute Stimmung und der Bus der Schüler wurde spontan zum Partybus. Zuerst machten wir Halt bei ein paar Fallas und bewunderten diese ein wenig. Danach ging esweiter zu ‚Las calles iluminadas‘. Die Siegerstraße bestand aus einer hellerleuchteten Straße, 10 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGOdie am Ende zu einem aus Lämpchen bestehenden Eifelturm führte. Natürlich wurden andiesem wunderschönen Ort Erinnerungsfotos gemacht. Als leckeren und typisch spanischenAbschluss gab es „Chocolate con Churros“. Die heiße Schokolade mit den frittiertenTeigstäbchen hat allen wie immer geschmeckt und auch auf der darauf folgenden Fahrt, zurückzur Schule, herrschte, trotz des morgigen Abschieds gute Stimmung. In der Schuleangekommen, fuhren alle nach Hause, um die letzte Nacht in den Gästebetten zu verbringenund Energie für die Reise zu tanken.Der Morgen ging los wie jeder andere auch, da wir erst in die Schule fuhren (und später von daaus direkt zum Flughafen). In der Schule nahmen wir an den Aktivitäten der Fallas der Schuleteil und spielten Sprach- und Bewegungsspiele. Bis dahin dachte noch keiner an den traurigenAbschied, doch beim letzten gemeinsamen Mittagessen ging es langsam los. Die Minutenwurden gezählt und immer wieder hörte man die Worte „No quiero ir“, was einem die Sachenicht leichter machte. Nach dem Essen nutzten wir die Zeit, um ein paar letzte Fotos zu machenund zusammen, wie immer, nur zu lachen. Doch irgendwann war die Mittagspause vorbei undes war so weit – Abschied nehmen.Der Bus stand bereit und die Koffer waren verladen, nur das mit dem Einsteigen klappte nochnicht so ganz. Keiner wollte gehen und keiner wollte gehen lassen. Die Tränen flossen wieerwartet und auch die fünfte Umarmung war nicht genug. Niemand wollte sich trennen, wasgezeigt hat, wie sehr wir in den Wochen, die wir gemeinsam verbracht haben,zusammengewachsen sind. Es war eine wunderschöne Zeit, in einem wunderschönen Ort, dieeinfach viel zu kurz war. Man hat neue Freunde gefunden, mit denen man unvergesslicheErlebnisse teilt. Und damit diese Freundschaften auch trotz der Entfernung bestehen bleiben,sind die nächsten Wiedersehen schon geplant.(6/25.3.2012) 11 / 12
  • Tagebuch des Spanien-AustauschsGeschrieben von: Austauschteilnehmern/Innen/Bilder: Schilling/NGO   Weitere Artikel im NGO Onlinemagazin: - Schüleraustausch mit Valencia (2.-13.3.2011) - Valencianer am NGO (21.12.2011) 12 / 12