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  • 1. Zeitung für Digitale Immobilieninnovationen apps Ausgabe 1, Dezember 2012SMARTEXPOSÉTablet first! CROWD INNOVATION • Collective Intelligence,lassen Sie die Nutzer für sich entscheiden– Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer TABLET FIRST. MOBILE SECOND... • Immobilienrichtig vermarkten – Jürgen Böhm DIGITALES IMMOBILIEN-MARKETING • DiskreteOnline-Vermarktung über Online-Markt-plätze – Thomas GawlittaInnovationsforum * Die besten Immobilien iPad Apps * Tipps für die Immobi-lienvermarktung über das iPad * Zahlen & Fakten 01 AUSGABE
  • 2. SMARTEXPOSéThomas Gawlitta V.i.S.d.P.Veronica Colombi DesignOranienburger Str. 2710117 Berinthomas.gawlitta@smartexpose.comwww.smartexpose.com
  • 3. INNOVATIONSFORUMDIGITAL REAL ESTATEBerlin, 01. Februar 2013 ● 17 – 19 Uhr Berlin – Münzsalon ● Münzstraße 23 - 10178 Berlin iPads und andere Tablets werden immer mehr fester Bestandteil des pri- vaten sowie des geschäftlichen Lebens. In weniger als 2 Jahren wurden über 100 Millionen iPads verkauft. Bereits heute erfolgen über 50% aller Suchanfragen auf den großen Immobilienportalen über mobile End- geräte. Tendenz stark steigend. Diskutieren Sie mit Persönlichkeiten aus der digitalen Welt diese und weitere Möglichkeiten für die Immobilien- branche. AGENDA 17.00 Uhr – Begrüßung Florian Frey, Geschäftsführer SmartExposé 17.10 Uhr – Crowd Intelligence Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Direktor IEB & Google Institut für Internet und Gesellschaft 17.30 Uhr – Tablets first. Mobile second.  Jürgen Böhm, Internetvordenker & Gründer ImmobilienScout24 17.50 Uhr – Digitale Immobilienkommunikation Tablet gedacht. Thomas Gawlitta, Geschäftsführer SmartExposé 18.10 Uhr – Vorstellung SZ Neubau. Stefan Rihacek, Verkaufsleiter Immobilien, Süddeutsche Zeitung 18.20 Uhr – Diskussion & Empfang appsAnmeldung auf Einladung unter: innovationsforum@smartexpose.com SMARTEXPOSÉ
  • 4. appsSMARTEXPOSÉ
  • 5. O“ nline, Mobile und Social Media sind mehr als Eine Milliarde Facebook-Nutzer, 500 Millionen ein Trend – Asien und die USA leben es vor. Twitter-Nutzer, 150 Millionen LinkedIn-Nutzer. Ist Deutschland hat Nachholbedarf in der Online- das etwas, was Sie interessieren könnte? Jeden Tag Vermarktung von Immobilien. werden über 46 Millionen iPhone/iPad-Apps herun- tergeladen. Jedes Jahr werden mehr als 30 Millionen Online-Vermarktung, erweiterte Realität und mobile iPhones verkauft. Bis heute wurden über 130 Millio- Anwendungen werden die Vermarktung von Immo- nen iPads verkauft. Das Weihnachtsgeschäft 2013 wird bilien bis 2015 gravierend verändern – vor allem in die Verkäufe von Tablets stark anwachsen lassen. Deutschland, wo im Vergleich zu den USA und Asien viel Nachholbedarf herrscht. Wir halten Sie auf dem Laufenden, um gemeinsam mit Ihnen Vorreiter in der digitalen Immobilienkommuni- Halten Sie die Entwicklungen im Internet für einen kation zu werden. Trend, eine Spielerei, um die Sie sich nicht kümmern müssen? Oder wollen Sie zu den Vorreitern in diesem Ihr Thomas Gawlitta Bereich zählen und Ihre Kunden direkt über die Digi- talen Medien erreichen?
  • 6. Grossmann & Berger Neubau istein Immobilien-Magazin und einMarktplatz für außergewöhnliche Neubau-Wohnimmo-bilien in exklusiven Lagen in Hamburg. Lassen Sie sichinspirieren von spannenden Artikeln und wunderschönaufbereiteten Immobilien-Exposés. Die App “lebt”.Regelmäßig finden Sie neue Artikel und neue, aktuellam Markt verfügbare Immobilien. Alles Wichtige über den AverhoffPark erfahren Sie in der Grossmann & Berger Averhoff App.Bekommen Sie einen ersten Eindruck dieser modernen Wohnungen und seienSie immer auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen dieses außer-gewöhnlichen Neubauprojekts in der Hansestadt. G&B Neubau
  • 7. 4 CROWD INNOVATION Collective Intelligence, lassen Sie die Nutzer für sich entscheiden – Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Direktor IEB & Google Institut für Internet und Gesellschaft 8 TABLET FIRST. MOBILE SECOND... Immobilien richtig vermarkten – Jürgen Böhm, Internetvordenker & Gründer ImmobilienScout2410 Infografiken Die mobile Tablet Welt in Zahlen12 apps Diese Apps müssen Sie haben13 DIGITALES IMMOBILIEN-MARKETING Diskrete Online-Vermarktung über Online-Marktplätze – Thomas Gawlitta, Geschäftsführer SmartExposé
  • 8. Collective Intelligence, lassen Sie die Nutzer für sich entscheiden Text: Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer Crowdsourcing N icht nur die Internetnutzung steigt in allen Altersgruppen weiter an, auch die Nutzer werden immer aktiver. Ob sie nun einfache Einträge in sozialen Netzwerken posten, Fotos hochladen, Webinhalte aller Art in Social Networks weiterempfehlen („liken“) oder aufwendige Videos erstellen, die millionenfach abgerufen werden – die Aktivitäten nehmen weiter zu. Breitbandverbindun- gen, kostengünstige Internet-Flatrates und immer leistungsstärkere Computer sind weitere förderliche Faktoren. Die Möglichkeit, selbst erstellte Inhalte unmittelbar einem großen Personenkreis präsentieren zu können – über soziale Medien – übt einen großen Reiz auf Nutzer aus. Sie erstellen Inhalte nicht für sich • Collective Intelligence: eine Verbindung der allein, sondern um diese mit anderen zu teilen und Mechanismen aus Crowd Voting und Crowd4| auf diese Weise Aufmerksamkeit und Anerkennung zu gewinnen. Creation – Nutzer erstellen Inhalte und arbeiten gemeinsam an deren Verbesserung, zum Beispiel durch Möglichkeiten zur Abstimmung oder durch Von Unternehmen bis zu politischen Parteien können Kommentare Organisationen diese Bereitschaft und Fähigkeiten • Crowdfunding: Nutzer finanzieren Projekte, an der Nutzer nutzen, um beispielsweise eigene Auf- deren Erfolg sie glauben – verwandt dem Crowd gaben bearbeiten zu lassen, Produkte zu testen und Voting, aber mit deutlich höherem Gewicht; zum zu verbessern, Ideen und sogar Konzepte für neue Teil fließen Millionenbeträge Produkte oder Kommunikationskampagnen oder mehr Bürgerbeteiligung bei demokratischen Prozes- Im Folgenden ein Überblick der Crowdsourcing-Stu- sen, z.B. Petitionen zu gewinnen. Crowdsourcing ist fen im engeren Sinne: Crowd Voting, Crowd Creation der Begriff, unter dem diese Einbindung der Inter- und Collective Intelligence. netnutzer gefasst wird, eine Zusammensetzung der Begriffe „Crowd“ für die Masse der Internetnutzer und Crowd Voting D „Outsourcing“, der Auslagerung von Aufgaben aus dem Unternehmen. ie einfachste Art, die Nutzer aktiv für konkrete Aufgaben und Ziele einzubeziehen, ist Crowd Systematisch lassen sich fünf verschiedene Arten der Voting. Nutzer können über die verschie- Nutzung der Aktivitäten der „Crowd“ identifizieren: densten Fragestellungen zur Abstimmung • User Generated Content: Auswertung von Inhal- aufgerufen werden, die Hürde der Teilnahme ist sehr ten, die von Nutzern ohne Auftrag erstellt werden niedrig. Meist werden einfache Fragen gestellt, mit – also eine Vorstufe zum Crowdsourcing der Möglichkeit, sich für eine Antwort zu entscheiden. • Crowd Voting: Nutzer stimmen über vorgegebene Entsprechend einfach fällt auch die Auswertung aus. Themen oder Produkte ab Der Online-Designmöbelhändler Fashion For Home • Crowd Creation: Nutzer erstellen aktiv Inhalte, nutzt diese Möglichkeit, um Besucher auf der Websei- zum Beispiel im Rahmen eines Wettbewerbs te über neue Designvorschläge abstimmen zu lassen.
  • 9. Wenn ein Möbelstück dann produziert wird, erhalten Reaktion auf eine Antwort besteht für den Fragesteller die Teilnehmer der Abstimmung 10% Preisnachlass. die Möglichkeit, die Qualität der Antwort zu bewerten. Der helfende Autor bekommt entsprechende Punkte Crowd Creation gutgeschrieben („Dankeschöns“). So ergibt sich eine I Rangliste der besten – hilfreichsten – Autoren, und n der nächsten Stufe werden Nutzer selber kreativ: Fragesteller gewinnen auf diese Weise sofort eine sie erstellen eigene Inhalte, oft im Rahmen von Idee, wie sie eine erhaltene Antwort einschätzen kön- Wettbewerben, wo am Ende die Beteiligten auf nen. der Plattform und/oder eine Jury den Gewinner auswählt. In diesem Bereich geht es oft um Kommuni- Weiter getrieben wird dieses Prinzip auf Interme- kationskampagnen (Gestaltung von Anzeigen, Wer- diärsplattformen, auf denen Unternehmen ihre bevideos oder Zubehör) oder Design- und Produktge- Aufgaben direkt einer bereits vorhandenen (offenen staltung. Die Zielgruppe ist möglichst breit gefasst. oder geschlossenen) Community stellen können. Diese Jeder soll sich grundsätzlich beteiligen können, der Plattformen, auch wenn sie in der Regel zunächst Wettbewerb selbst ist oft in der Kommunikation wich- allen Nutzern offen stehen, bieten oft Zugang zu tiger als das Endergebnis selber. Spezialisten, wie Designern oder Wissenschaftlern. Es handelt sich also nicht mehr unbedingt um die So rief Volkswagen Denmark Internetnutzer dazu auf, generelle Internetöffent-lichkeit, die vornehmlich zu im Rahmen der Kampagne „The Polo Principle“ einen Marketingzwecken angesprochen wird, sondern eine Designentwurf für die Lackierung eines VW Polo ein- Zielgruppe, die auch mit komplexeren Fragestellun- zureichen. Die 40 Gewinner-Designs wurden im Mai gen betraut wird. 2012 im Danish Design Centre bekanntgegeben und als 3D-Ausdrucke präsentiert. Die Designs konnten Auf Crowdsourcing.org findet sich ein Überblick über direkt auf der Seite im Browser ausgeführt werden, mehr als 1900 verschiedene Sites, im von den Teilnehmern bei den Teilnehmern wurde also Wesentlichen Intermediäre. Diese können nach6| keine besondere Software noch andere Gestaltung- smittel vorausgesetzt. verschiedenen Kategorien, Ländern und Sprachen ausgewählt werden. Collective Intelligence Jovoto ist eine deutsche, auch international tätige B Plattform, auf der inzwischen über 35.000 Kreative eim Einsatz von „Collective Intelligence“ angemeldet sind. Zu den bisherigen Auftraggebern wird Crowdsourcing wirklich interessant: im gehören unter anderem Coca Cola, Renault, das Wesentlichen handelt es sich um eine Verbin- Bundesfamilienministerium, Greenpeace, Starbucks, dung der Mechanismen aus Crowd Voting und Unicef, Opel, Airberlin, Easyjet und Paypal. Kunden Crowd Creation. Nutzer reichen einerseits auf eine haben einerseits die Möglichkeit, öffentliche und Mar- Aufgabenstellung hin ihre Beiträge ein, diese werden keting-wirksame Ideenwettbewerbe zu beauftragen, von anderen Teilnehmern bewertet. Gleichzeitig bietet sie können dies aber auch in kleinerem, nicht-öffent- sich die Möglichkeit, durch das Hinterlassen von lichen Rahmen tun. Jovoto unterstützt seine Kunden Kommentaren an der Verbesserung der eingereichten zunächst bei der Findung der passenden Form und Beiträge mitzuwirken. So entsteht im Idealfall durch der Formulierung der Aufgabe. Wenn der Wettbewerb einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern ein läuft, wird die Community betreut und motiviert, Im- Endergebnis, dessen qualitative Mängel deutlich ver- pulse gegeben und Fragen beatwortet. Nutzer haben ringert sind, da bereits mehrere Perspektiven in den einerseits die Möglich-keit, Ideen einzureichen, aber Entstehungsprozess eingeflossen sind. es gehört auch zum Prozess, die Ideen untereinander detailliert zu bewerten und zu kommentieren. Die Diese Prinzip kommt beispielsweise bei Hewlett- Diskussion in Kommentaren dient dazu, die Ideen Packard zum Einsatz: im HP Kundenforum können zu verbessern oder Kreative auf gegebenenfalls nicht Kunden ihre Fragen zu HP-Produkten einstellen, berücksichtigte Aspekte hinzuweisen. Diese Kom- andere HP-Kunden und Nutzer bemühen sich um mentare können ihrerseits wieder bewertet werden. eine hilfreiche Antwort. Andere Autoren können Weiterhin werden die Teilnehmer selbst bewertet: Antworten ergänzen oder Korrekturen anbringen. Als über das „Karma“-System erhalten sie Punkte in den
  • 10. Kategorien Ideen, Kommentare und Bewertungen. überschaubarer Vorgang, unter Umständen einfachJe höher das „Karma“ eines Teilnehmers, umso eher und schnell durchzuführen, für den Auftraggeberwird er zu „höheren“ Aufgaben eingeladen: nicht- relativ einfach in der Entscheidungsfindung. Deröffentliche Wettbewerbe unter „jovoto.Private“ oder Crowdsourcing-Prozess, auch mit Einsatz von Collec-eine Teilnahme an „jovoto.Labs“, die den besten 5% tive Intelligence, liefert hingegen eine ungleich größe- |7vorbehalten ist. re Anzahl von Ideen (oft mehrere Hundert). In diesem Fall ist der Einsatz eines Filters angeraten, zumHier tritt ein entscheidender Unterschied zur „all- Beispiel die Marktforsch-ung zur Reflektion der Ideengemeinen“ Form von Crowd Voting und Crowd in der relevanten Zielgruppe, die die Anzahl der inCreation zu Tage: die abstimmende „Crowd“ bei Frage kommenden Ideen bereits drastisch reduzierenJovoto stimmt nicht mehr unbedingt mit der eigen- muss. Diese Ideen empfiehlt es sich, durch den Ein-tlichen Zielgruppe des Unternehmens überein; die satz eines zweiten Filters weiter zu konzentrieren, zumvon der Community höchstbewerteten Ideen sind Beispiel über eine Jury aus Experten, sowohl aus demnicht zwangsläufig diejenigen, die der Zielgruppe des Unternehmen als auch von außerhalb. Dieser ProzessUnternehmens am besten gefallen. Die Entscheidung, kann von einer klassischen Agentur, etwa der be-welche Idee letztlich verwendet und umgesetzt wird, treuenden Lead-Agentur, begleitet oder übernommentrifft aber letztlich immer das auftraggebende Unter- werden. Zu beachten ist allerdings, dass dadurch dienehmen. Kosten für einen internetbasierten Crowd-Creation- Contest immer weiter ansteigen. Am Ende kann dasCrowdsourcing /Collective Intelligence auftrag- gebende Unternehmen sich jedoch bezüglichund die Bewertung und Umsetzung von des Umfangs und der Qualität der selektierten IdeenIdeen sicherer fühlen. Gleichzeitig werden noch Erkenntnis-I se gewonnen, die ein konventionelles Vorgehen nicht m herkömmlichen Prozess der Ideengene-rierung hervorgebracht hätte. ♦ (stark vereinfacht) werden von einer Agentur auf Basis eines Briefings und gegebenenfalls aufgrund Schildhauer/Voss (Auszug aus dem Autorenbeitrag der Vorkenntnis der Agentur über das Unter- erschienen im Fachbuch „Leitfaden Digitaler Dialog“nehmen und seine Angebote einige wenige Ideen 2012, Marketingbörse)entwickelt, eine Auswahl daraus (oft nur zwei bisdrei Alternativen) wird dem Kunden präsentiert. Ein
  • 11. Digitale Immobilienkommunikation Online, Mobile und Social Media - Wie Sie Ihre Immo- bilien mit Digitalen Medien besser vermarkten Fachbuch, Ratgeber Autor: Thomas Gawlitta Verlag: Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft 39,00 € inkl. MwSt.* sofort lieferbar 1. Auflage, 2012, 148, Paperback TABLET FIRST. MOBILE SECOND... Text: Jürgen Böhm8| Lieber Herr Böhm, vor 12 Jahren haben Sie ImmobilienScout24 gegründet. Was hat sich seitdem grundlegend digital verändert? Die renommierte Fachzeitschrift Wired hat schon vor mehreren Monaten provokant getitelt: The web is dead.  Gemeint war damit natürlich die Revolution, die durch Smartphones und Tablets ausgelöst wird.  Jüngste Analysen zeigen, dass heute schon mehr Internet-Traffic über Smartphones und Tablets verur- sacht wird, als über traditionelle Computer. Das schafft neue Spielräume für neue Player, die ge- nau die Besonderheiten von mobile verstehen und auf existierende Märkte übersetzen können. Strategie einschlagen und die anderen digitalen Geräte darauf abstimmen.  Wenn Sie ImmobilienScout24 heute neu grün- den würden, auf welches Medium würden Sie Die Geschäftsmodelle haben sich aus meiner Sicht seit primär setzen und wie würde das Geschäfts- Jahrzehnten kaum verändert: am Ende zahlt derjeni- modell aussehen? ge, der etwas zu verkaufen hat an jemanden, der ihm dabei hilft, einen Teil des Ertrags. Manchmal als Pro- Nach meiner festen Überzeugung, gilt heute für viele vision, manchmal für eine Insertion, manchmal eine Märkte: Tablet first, mobile phone second and yes, Gebühr für eine definierte Dienstleistung. Am Ende there are still computers around. wird er dies nachhaltig nur tun, wenn er damit auch Ich würde also eine technologische, tablet-orientierte rechenbaren Gewinn macht. Erfolgreiche Geschäfts-
  • 12. |9modelle müssen den Kunden nutzen - dann kommt Exposé finanziell beteiligt. Was hat Sie über-der Ertrag fast unvermeidbar. zeugt? Die Gründer und ich teilen die Euphorie zum ThemaWo sehen Sie die gröSSten Trends im Internet? mobile Revolution und Tablets. Darüber hinaus, istWelche digitalen Geschäftsmodelle sind aus der Immobilienmarkt nach wie vor ein sehr interes-ihrer Sicht spannend? santer und großer Markt, der genügend Nischen für neue innovative Themen mit sich bringt. Kein Un-Wie schon gesagt, Tablet, Smartphone und dies, in der ternehmen, das ich bislang kennen gelernt habe, istvernetzten Welt, möglichst social - d.h. in der Inte- soweit in dieses Thema in Verbindung mit Immo-raktion mit anderen Nutzern.  bilien eingetaucht. Daneben hat mich Zusammen-Empfehlungen spielen dabei eine große Rolle, im übri- setzung und Qualifikation des Gründerteams faszi-gen auch nicht neu - schon früher galt: Empfehlung- niert.smarketing ist das effizienteste Marketinginstrument.Als Geschäftsmodelle finde ich Modelle spannend, die And last but not least, hat es mich gefreut, dass Tho-über Umsatzteilungen (revenue share deals) versu- mas Gawlitta 10 Jahre nach meinem Buch “E-Busi-chen, Kooperation, z.B. zwischen Medienpartner und ness in der Immobilien Wirtschaft” mit seinem BuchAnbietern, zu ermöglichen, bei denen am Ende hof- “Digitale Immobilienkommunikation - Online, Mobilefentlich jeder einen gerechten Teil des zu verteilenden und Social Media” eigentlich alles oben gesagte schonKuchens abbekommt. geschrieben hat.  ♦Sie haben sich an dem Unternehmen Smart-
  • 13. Interesse am Kauf innerhalb der kommenden 6 Monate Interesse am Kauf innerhalb der kommenden 6 Mona 65 + - 15 15-24 55-64 iPad 21%IPAD REVOLUTION Computer 19% 45-54 39 Alter 25-34 Tablet Nintendo Wii 18% 17% iPhone 14% 35-44 70.000 60.000 2010-2012 130 Mio. verkaufte iPads 50.000 Globale Auslieferungen (000) QUARTALE NACH VERKAUFSSTAR 40.000 30.000 20.000 10.000 iPad iPod 0 iPhone 0 1 2 3
  • 14. ate Jährliches Haushaltseinkommen/Bildung 71% Universität 63% Über Durchschnitt 16% Höherer Bildungsgrad 50 Mio. App Downloads pro Tag weltweitRT 4 5 6 7 8
  • 15. von Occipital 360 Panorama Eine sehr geniale iPhone- und iPad App zur Erstellung von Panoramen von Lagen und Innenansichten von Immobilien. itunes.apple.com/de/app/360- panorama/ id377342622von Houzz Inc. Houzz Interior Design Ideas Immobilienvermarktung und Innenein- richtung gehören zusammen. Lassen Sie sich inspirieren. itunes.apple.com/de/app/houzz-interior- design-ideas/id399563465von Flipboard Inc. Flipboard: Deine soziale Nachrichten Zeitschrift Bleiben Sie immer informiert. itunes.apple.com/de/app/360- panorama/ id377342622
  • 16. von sueddeutsche.de GmbH SZ Neubau Finden Sie mit der Immobilien-App der Süd- deutschen Zeitung aktuelle Top-Neubauobjekte namhafter Bauträger aus ausgewählten Metro- polen in Deutschland wie Berlin, Hamburg und München. itunes.apple.com/de/app/sz-neubau/ ­ id566553819 DISKRETE ONLINE-VERMARKTUNG ÜBER ONLINE-MARKTPLÄTZE Text: Thomas Gawlitta S eit rund zwei Jahren lässt sich ein spannender Trend innerhalb der Internetwirtschaft erken- nen, der auch mehr und mehr die professio- nelle Immobilienwirtschaft verändern wird. Hierbei handelt es sich um Online-Marktplätze für geschlossene Nutzergruppen, auf denen große In- vestment- oder Immobiliendeals angebahnt und abge- schlossen werden. Nachweis-Makler haben auf geschlos- senen Online-Marktplätzen klar das Nachsehen Was bedeuten diese neuen Entwicklungen für Im- mobilienmakler? Immobilienberater mit einer hohen das eine größere Transparenz für Profis von Profis. Fachkompetenz und einem starken Beratungsansatz werden von geschlossenen Online-Marktplätzen Transparenz für Profis von Profis profitieren. Das neue Medium kann einerseits für die Akquise von Kunden genutzt werden sowie anderer- Der Takt in der weiteren Entwicklung wird derzeit seits im Auftrag von Kunden eine breitere Zielgruppe durch viele kleine Investoren vorgegeben, die über für den An- und Verkauf von Investmentimmobi- Online-Marktplätze die Finanzierung von Internet- lien ansprechen. Nachweismakler haben hier das Unternehmen anbahnen und realisieren. So wurde Nachsehen – sie werden von solchen Marktplätzen zum Beispiel im Juli 2012 die Plattform Bergfürst ausgeschlossen. Für den Markt insgesamt bedeutet gegründet. Hinter der Gründung stehen zwei erfah-
  • 17. 14| rene Manager aus der Internet-Community und der In der Immobilienwirtschaft gibt es die Idee der di- Bankenwelt. gitalen Datenräume bereits seit mehreren Jahren. So wickelte der deutsche Marktführer DRS aus Frankfurt Der Crowdinvestment-Marktplatz Bergfürst bietet insgesamt sechs von zehn der größten deutschen Privatinvestoren außerhalb der Börsen die Mögli- Gewerbeimmobilientransaktionen über ihren vir- chkeit, sich mit kleinen Beträgen an jungen, inno- tuellen Datenraum (VDR) ab. Seit geraumer Zeit vativen Unternehmen in ihrer Wachstumsphase mit kooperiert das Unternehmen mit dem geschlossenen Eigenkapital zu beteiligen. Diese Beteiligungen kön- Marktplatz für Immobilien-Investments Commercial- nen dann später wie an einer klassischen Aktienbörse Network. ImmobilienScout24 hat das Unternehmen frei gehandelt werden. Sowohl die Unternehmen als Ende 2011 vom Gründer Thomas Gawlitta gekauft auch die Investoren werden überprüft und können und entwickelt es nun zur geschlossenen Plattform nach der Zulassung im geschlossenen Bereich den für die Anbahnung und Abwicklung von Investments Deal anbahnen und abwickeln. Im geschlossenen in Gewerbeimmobilien weiter. Dass die Plattform Bereich erhalten die Investoren in einem Dataroom inzwischen in der Branche akzeptiert wird, zeigt alle notwendigen Firmenunterlagen zur Prüfung ihrer die aktuelle Entwicklung: Auf CommercialNetwork Investmentpotenziale. stehen rund 4 Mrd. EUR an Objektvolumen und knapp 700 Ankaufsprofile bereit. ♦ Nicht wirklich neu – DRS bereits mit langjähriger TransaktionsErfahrung
  • 18. apps SMARTEXPOSÉwww.smartexpose.com // Online-Software für die Erstellung und Publikation von iPad Immobilien Magazin -Marktplätzen.