Social Media Grundlagenworkshop auf der IBM BusinessConnect 2013 in Mannheim

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Die Präsentation meines Social Media-Grundlagenworkshops für Business Partner auf der IBM BusinessConnect am 16.10.2013 in Mannheim.

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Social Media Grundlagenworkshop auf der IBM BusinessConnect 2013 in Mannheim

  1. 1. Social Media für Unternehmen: Chancen erkennen und Risiken minimieren Workshop auf der IBM BusinessConnect 2013 Oliver Nickels blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  2. 2. 2 Information blue herring Strategische Beratung für Social Media Individuelle Konzepte, für das Unternehmen einfach umsetzbar, mit nachhaltigen Vorteilen Fokus auf schnell erreichbare, meßbare Ergebnisse Blick auf Investitionsredite und Kostenoptimierung Oliver Nickels Langjährige Erfahrung im nationalen und internationalen Brand- und Lösungsmarketing Business Development & strategische Markenentwicklung für StartUps, KMUs und Konzerne 8 Jahre Erfahrung mit Social Media © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  3. 3. 3 Ziele des Workshops Die Besonderheiten sozialer Netze insgesamt und in der B2B-Kommunikation erkennen Die Potentiale sozialer Netze ausloten und eine Entscheidungsgrundlage erarbeiten Die Basis für eine erfolgreichen Umgang mit sozialen Netzen schaffen und erste Schritte für einen sinnvollen Einstieg kennenlernen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  4. 4. 4 Agenda Grundlagen sozialer Netze  60‘ Ziele setzen und Erfolge messen 45‘ Planung von Inhalten und Auswahl sinnvoller Plattformen 45‘ Diskussion, Fragen und offene Themen 30‘ © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  5. 5. 5 Social Media? © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  6. 6. 6 Information @DB_Bahn Olympiade London 2012 Revolution doesn‘t happen when society adopts new technology, it happens when society adopts new behaviors. Clay Shirky - Here comes everybody Kickstarter My Starbucks Idea CarrotMob © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  7. 7. 7 Motivation Social Media ≠ Facebook! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  8. 8. 8 Social Media = Business-Beschleuniger! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  9. 9. 9 Information Social Media = Internet ! 2 Keine zentrale Steuerung Gruppenbildung Selbstkontrolle Benutzer ... erstellen Inhalte bewerten & verteilen Inhalte entwickeln Inhalte weiter entwickeln Inhalte im Team Interaktive Kommunikation Dialog alle mit allen Freiwillige Teilnahme Kosten = Zeitaufwand + Information © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  10. 10. 10 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  11. 11. 11 Social ≠ Eigene Präsenz Keine eigene Präsenz zu haben heißt nicht, in sozialen Netzen nicht vertreten zu sein. Keine eigene Präsenz zu haben schützt Sie nicht! Es wird auf jeden Fall über Sie gesprochen. Die Frage ist, ob Sie sich beteiligen wollen! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  12. 12. 12 Information Social = Überzeugung! Mitarbeiter 37% der Arbeitnehmer verzeichnen höhere Produktivität mit Social Media 74% wollen mit neuen Technologien arbeiten* Unternehmen 59% der Twitter-User besuchen B2BTech Brand Sites (40% sonst) Lead conversion ist 13% höher als der Durchschnitt anderer Aktivitäten ** Quellen: * Microsoft Studie 05/2013 „Social Tools am Arbeitsplatz“: http://www.microsoft.com/de-de/news/bild.aspx?id=4984 ** Hubspot 04/2013 „Current State of Social Media Marketing“ http://blog.hubspot.com/18-fresh-stats-about-social-media-marketing Mittwoch, 16. Oktober 13 Aufwand 27% der Internetzeit = social 46% der Online User treffen Kaufentscheidungen auf Basis von Informationen in Social Media ** © blue herring GmbH
  13. 13. 13 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  14. 14. 14 Paid, owned and earned © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  15. 15. 15 Earned: Die Währung in sozialen Netzen Aktion Likes Favorites Interaktion Teilen Re-Tweets Erwähnungen Aktive Teilnahme Kommentare Diskussion Weiterentwicklung © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  16. 16. 16 Information Worst practice! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  17. 17. 17 Information Social = neue Anforderungen! Geschäftsmodell & Aufgaben neue Märkte und neuer Wettbewerb verändertes Kundenverhalten Flexibilität und Geschwindigkeit Arbeitsplatz Wissen & Aufgaben technische Ausstattung & Mobilität Neudefinition der Privatsphäre Unternehmenskommunikation Offener Dialog Richtlinien & Compliance rechtliche Grundlagen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  18. 18. 18 Information Epic Fails! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  19. 19. 19 Decision Social = unternehmerische Regeln! Verantwortung Klare Zuordnung der Verantwortung Klare Aussage der Geschäftsleitung zu Social Media Durchgängige Integration in die Kommunikation Weiterführende Information: *http://blog.blueherring.de/ceo-in-social-media-bringen/ ** http://blog.blueherring.de/thinking-inside-the-box/ *** http://blog.blueherring.de/von-der-messung-des-roi-in-social-media/ Mittwoch, 16. Oktober 13 Teamwork Projekte werden mit Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen besetzt Das Management geht mit gutem Beispiel voran* Relevanz Relevanz für das Unternehmen schaffen** Klare, messbare Ziele setzen, die Zielerreichung kontrollieren und unterstützen*** © blue herring GmbH
  20. 20. 20 Social Media Guidelines Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Nutzung Eigenverantwortung der Mitarbeiter Transparenz in der Kommunikation Kenntlichmachung einer privaten Meinung Einhaltung gesetzlicher Vorgaben Betriebsrat & Mitbestimmung Verhalten bei Verbreitung unternehmensschädlicher Äußerungen Netiquette: Respekt im Umgang Kontinuität und Kapazität Zuständigkeiten, Monitoring & Expertise Quelle: BitKom http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-SocialMediaGuidelines.pdf Zusätzlich Spezifische Richtlinien zum Datenschutz, Umgang mit Passwörtern etc. Weiterführende Information: * http://blog.blueherring.de/regeln-sind-besser-als-verbote-das-gilt-auch-fur-social-media/ Mittwoch, 16. Oktober 13 © blue herring GmbH
  21. 21. 21 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  22. 22. 22 Wie mit kununu umgehen? © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  23. 23. 23 Ziele und Erfolgsmessung © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  24. 24. 24 Motivation Social Media = zielgerichtet! Klare Ziele setzen Messbarkeit und Sinnhaftigkeit prüfen Relevanz und Realismus prüfen Aktivitäten und Plattformen an den Zielen orientieren, nicht umgekehrt Zielerreichung regelmäßig kontrollieren © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  25. 25. 25 Social media User Types Quelle: Forrester Research 2010: http://de.slideshare.net/jbernoff/social-technographics-defined-2010?ref=http://imocial.nl/2011/04/social-media-users-types-age-gender-country/ Mittwoch, 16. Oktober 13 © blue herring GmbH
  26. 26. 26 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  27. 27. 27 Monitoringmethoden Momentaufnahme Ergebnis: Erwähnungen Intervall: Individuell (Tag) Methode: Google Alert Social Media Monitoring Ergebnis: Themen und Dialoge Intervall: Individuell (Woche) Methode: individuelles Monitoring (Netvibes, uberMetrics etc.) Markenanalyse Ergebnis: Image Intervall: wird im Einzelfall bestimmt Methode: Agentur/Analysetool © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  28. 28. 28 Monitoring Tools © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  29. 29. 29 Welche Ziele definieren? Marketing Networking im Vertrieb © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  30. 30. 30 Decision Social = eigene Regeln! Verantwortung Sinnvoller Einsatz im Rahmen der eigenen Aufgaben & Möglichkeiten Regelmäßigkeit & Ernsthaftigkeit Teamwork Gegenseitige Unterstützung und Hilfe im gesamten Team Offenheit & Ehrlichkeit, auch und gerade, wenn es schwierig wird Relevanz Mit gleichen Aufwänden mehr erreichen, nicht mehr Arbeit haben Die eigene Aufgabe unterstützen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  31. 31. 31 Information Don‘t be lame! © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  32. 32. 32 Information Social Media ≠ Mehr Spam! Eigene Planung Wo finde ich meine Kunden? Was möchte ich erreichen? Womit kann ich mir den Job erleichtern? Was ist für meine Kunden relevant? © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  33. 33. 33 Decision Social = klare Erfolge! Messbarkeit Ziele anhand der Aufgabe setzen und messbar machen Regelmäßige Kontrolle und Korrektur der Aktivitäten Sichtbarkeit Erfolge kommunizieren und von den Erfolgen der Kollegen lernen Sichtbare, interessante Diskussionen sorgen für weitere Erfolge Realismus Nicht zu hohe Ziele setzen Die Nutzertypen berücksichtigen Auch Kleinigkeiten zählen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  34. 34. 34 Auswahl der Plattformen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  35. 35. 35 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  36. 36. 36 Persönlicher Dialog News Ticker Videos Bilder Hintergrundinformationen und Diskussionen Professionelle Netzwerke Präsentationen und White Papers Foren: Tiefgehende (auch fachliche) Diskussionen Direkte Ansprache & Neuigkeiten © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  37. 37. 37 B2B Best practice - Krones AG © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  38. 38. 38 Social = fokussieren Nicht viele Präsenzen unterhalten, sondern wenige, aber diese gut! Social Media ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um die eigenen Ziele besser zu erreichen. Also intelligent integrieren! Als Unternehmen den Mitarbeitern Aktionsrahmen setzen Messbare Ziele setzen. Und diese in den Mittelpunkt stellen © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  39. 39. 39 Social Media im Praxiseinsatz Quelle: FAZ Blogs: http://blogs.faz.net/netzwirtschaft-blog/2011/04/29/der-einfluss-von-social-media-auf-das-marketing-waechst-2484/ Mittwoch, 16. Oktober 13 © blue herring GmbH
  40. 40. 40 Auswahl und Bewertung der Netzwerke Bewertung nach Rankingfaktoren http://www.ebizmba.com/articles/social-networking-websites Bewertung nach Zahlen http://ijustdid.org/wp-content/uploads/2012/11/Top-20-Social-Networks-Infographic.jpg Bewertung nach Funktionalität Businessfunktionen, Lokale Stärken, Integrationsfähigkeit, Kundenpräsenz Bewertung nach Aufwand Aufwand für Aufbau und Unterhalt der Präsenz, die Erstellung und Verteilung von Inhalten, Schulung von Mitarbeitern etc. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  41. 41. 41 B2B Best Practice - IBM BlueBlog © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  42. 42. 42 B2B Best Practices - Twitter © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  43. 43. 43 B2B Best Practices - Slideshare © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  44. 44. 44 Ein (ausführlicher) Social Media-Redaktionsplan Termin der Veröffentlichung Liefertermine, bis wann Bilder, Texte etc. vorliegen müssen Thema Kurzbeschreibung Autor und Verantwortlicher Kanal: Wo soll der Beitrag erscheinen? Bearbeitungsstatus Seeding: Auf welchen Plattformen soll eventuell auf den Beitrag hingewiesen werden oder wen wollen Sie zum Seeding motivieren? © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  45. 45. 45 Decision Social = neue Aufgaben! Xing Xing-Profil aufbauen bzw. aktualisieren Aktiver werden, Netzwerk in Xing aufbauen und erweitern Aufgaben und Aktionen Aktionen, Ziele und Messwerte aus dem Workshop konkretisieren Arbeit teilweise in Social Media verschieben, nur Wichtiges doppelt Weniger Aktionen, aber regelmäßig Aktivitäten Ggf. neue Plattformen besetzen Den Kunden aktiv auf Social Media ansprechen und einladen Im Team arbeiten © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  46. 46. 46 Rechtliche Fragestellungen in Social Media Risiken im Umgang Arbeitsrecht: Der Mitarbeiter als Sprachrohr des Unternehmens Mitbestimmungspflicht Risiken für den Mitarbeiter als Angestellter Risiken für das Unternehmen Datenschutz Speicherung von Kundendaten innerhalb Deutschlands/der EU Sicherstellung des Datenschutzes (Compliance) Kundendaten Patente und Rechte Datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Erhebung von Daten aus Facebok & Co. Copyright, Marken- und Patentrechte Bilderrechte & Postings fremder Personen auf Unternehmenspräsenzen Nutzungsrechte und AGBs der jeweiligen Plattformen in Social Media Recht der Nutzung fremder Informationen zu eigenen geschäftlichen Zwecken © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  47. 47. 47 Rechtliche Fragestellungen in Social Media Haftungsrecht Haftungsrecht bei fremden Inhalten Kopieren und Zustimmung Persönlichkeitsrechte Nutzung von Bildern Schutz vor Diskriminierung © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  48. 48. 48 Die Social Media Checkliste Grundlagen im Unternehmen legen Beobachten und planen Plattformen auswählen und präsent sein © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  49. 49. 49 Decision Social = blue herrings! Finden Identifizieren Sie Mitarbeiter, die Erfahrung mit Social Media haben Lassen Sie diese Mitarbeiter teilhaben und nutzen Sie deren Wissen und Erfahrung Binden Sie Kunden und Geschäftspartner frühzeitig ein Aktivieren Führen Sie die Diskussion an, und diskutieren Sie neue Ideen immer im Team Diskutieren Sie nur über das, was möglich und sinnvoll ist. Nutzen Sie auch intern soziale Netze Setzen Sie klare Ziele und Milestones, und gehen Sie mit gutem Beispiel voran © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  50. 50. 50 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  51. 51. Oliver Nickels blue herring GmbH nickels@blueherring.de blueherring.de Mittwoch, 16. Oktober 13
  52. 52. 52 Anhang 1 © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  53. 53. 53 Die Social Media Checkliste - Grundlagen Verantwortlichkeiten Legen Sie fest, wer im Unternehmen die Verantwortung für Social Media hat. Marketing, Vertrieb, Kundenservice und IT-Leitung müssen eingebunden und die jeweiligen Aufgaben koordiniert werden. Der Gesamtverantwortliche braucht Handlungsspielräume und ggf. abteilungsübergreifende Weisungsbefugnis für sein Aufgabenfeld. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  54. 54. 54 Die Social Media Checkliste - Grundlagen Guidelines & Netiquette Social Media Guidelines legen fest, was Sie im Unternehmen mit sozialen Netzen erreichen wollen. Sie beschreiben eine klare Erwartungshaltung an den einzelnen Mitarbeiter und geben Rechtssicherheit im Umgang mit dem neuen Medium. Die Netiquette beschreibt das Verhalten (im Sinne von Stil & Form), das Sie von Ihren Mitarbeitern beim täglichen Umgang mit sozialen Netzen erwarten, und legt Richtlinien fest, z.B. für Antwortzeiten. Unbedingt beachten: Die Nutzung sozialer Netze ist mitbestimmungspflichtig. Binden Sie ggf. den Betriebsrat von Anfang an mit ein Compliance-Richtlinien Im Normalfall sind die Compliance-Richtlinien Teil der Social Media-Guidelines. Bei einigen Unternehmen, die z.B. mit sensiblen Produkten oder Dienstleistungen arbeiten, sind spezifische Compliance-Richtlinien für den Umgang mit sozialen Netzen notwendig und müssen ggf. in Arbeitsverträge integriert und regelmäßig geschult werden. Mittwoch, 16. Oktober 13 © blue herring GmbH
  55. 55. 55 Die Social Media Checkliste - Grundlagen Mitarbeiterinformation Soziale Netze sind nicht selbsterklärend, und jeder Mitarbeiter interpretiert die Nutzung anders. Deswegen ist es wichtig, die Ziele des Unternehmens in diesem Medium zu erläutern und die Erwartungshaltung der Geschäftsführung klar zu artikulieren. Für die Mitarbeiter ebenso wichtig ist die Festlegung eines oder mehrerer Ansprechpartner bei Fragen und Unsicherheiten, aber auch für Anregungen. Technische Ausstattung der beteiligten Mitarbeiter Die notwendige technische Ausstattung der Mitarbeiter sowie die Zugriffsmöglichkeiten auf interne Systeme richtet sich nach den Anforderungen an die Teilnahme (mobil, ad hoc, am Wochenende etc.). Dieses schließt auch technische Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. standardisierten Virenschutz für Mobilgeräte ein © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  56. 56. 56 Die Social Media Checkliste - Beobachten/Planen Social Media Monitoring Die Beobachtung sozialer Netze und die Erfassung sowohl der das eigene Unternehmen betreffenden Kommentare als auch die des Wettbewerbs sind die Grundlage für jede Teilnahme. Abhängig von den Zielen wird das Monitoring ausgelegt und ggf. externe Services eingebunden. V iele Unternehmen beginnen mit einer einfachen Lösung, die mit den Anforderungen wachsen kann. (Achtung: kostenlose Angebote beziehen sich fast immer auf den privaten Gebrauch und sind von der Nutzung im professionellen Umfeld ausgeschlossen). © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  57. 57. 57 Die Social Media Checkliste - Beobachten/Planen Erwartungshaltung des Kunden herausfinden Es ist wichtig, die Erwartungshaltung Ihrer Kunden herauszufinden und auch eine Prognose über die zukünftigen Erwartungen zu wagen. So kann das Unternehmen gezielt Kundendialoge anbieten und verhindern, dass Kunden enttäuscht oder auch überfordert werden. Die Erwartung des Kunden kann über Kundenbefragungen, z.B. durch das Vertriebsteam, ermittelt werden. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  58. 58. 58 Die Social Media Checkliste - Beobachten/Planen Bezug zum Tagesgeschäft setzen: Ziele, SLAs und KPIs festlegen Der Einsatz sozialer Netze dient keinem Selbstzweck, sondern dem Erreichen Ihrer aktuellen und zukünftigen Geschäftsziele. Mit diesen ist der Einsatz sozialer Netze in Einklang zu bringen und der Effekt möglichst messbar zu machen. Hierzu gehören klare Kennzahlen (KPIs) sowie für das Ergebnis relevante Rahmenbedingungen in Form von Service Level Agreements (SLAs). © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  59. 59. 59 Die Social Media Checkliste - Plattformen Sicherstellung einer regelmäßigen und zielgerichteten Kommunikation In sozialen Netzen erwarten Ihre Kunden mehr als nur Marketingbotschaften. Sie erwarten einen regelmäßigen und zielgerichteten Dialog. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Engagement nicht nach kurzer Zeit im Sande verläuft. Achten Sie auf eine klare und kundenorientierte Präsenz. Richten Sie eine regelmäßge Abstimmung aller Verantwortlichen ein und erstellen Sie einen einfachen Kommunikationsplan. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  60. 60. 60 Die Social Media Checkliste - Plattformen Regelmäßige Prüfung auf Anfragen und fremde Inhalte Stellen Sie sicher, dass Kundenanfragen rechtzeitig gesehen und beantwortet werden. In sozialen Netzen wird während der normalen Geschäftszeiten eine Reaktionszeit von maximal vier Stunden erwartet. Eine schnelle Reaktion ist auch wichtig, falls andere Unternehmen ohne Absprache Werbung oder andere, unerwünschte Inhalte auf Ihrer Plattform schalten. Die durch Ihren Unternehmensnamen, Logos und Impressum als Ihre Präsenz gekennzeichneten Kanäle unterliegen Ihrer unternehmerischen Verantwortung, auch wenn die Plattform durch einen Dritten bereitgestellt wird. Sie sind daher verpflichtet, diese Präsenzen regelmäßig zu prüfen und rechtlich einwandfrei zu betreiben. Dazu gehört auch ein rechtsgültiges Impressum in jedem Kanal. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  61. 61. 61 Die Social Media Checkliste - Plattformen Durchgängiger und ansprechender Auftritt Stellen Sie Bilder, Standardtexte und Designrichtlinien bereit, um es allen Beteiligten einfach zu machen, sich ansprechend und den Richtlinien ihres Unternehmens entsprechend zu präsentieren. Passen Sie ihre Präsenzen an das Unternehmensdesign an, wo Sie können. Präsentieren Sie ihr Unternehmen, damit Ihre Mitarbeiter einen Bezugspunkt haben (z.B. mit einer Unternehmensdarstellung auf Xing). Aktive Einladung zum Dialog Laden Sie Ihre Kunden immer wieder ein, ihre neuen Kommunikationskanäle zu nutzen. Auf Ihrer Webseite, in Briefen und Kampagnen, in E-Mail- Fußtexten, auf den Visitenkarten der Mitarbeiter, usw. © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  62. 62. 62 Die Social Media Checkliste - Plattformen Auswahl von zusätzlichen Werkzeugen Zur Optimierung der Präsenz und Einhaltung der SLAs können zusätzliche Werkzeuge eingesetzt werden, die die individuelle Kommunikation über mehrere Plattformen erleichtern und zentralisieren. Sinnvoll sind z.B. einfache Redaktionssysteme wie HootSuite oder Seesmic, oder Werkzeuge, um mehrere Autoren einer Unternehmensplattform zu koordinieren. Diese kosten in der Grundausbaustufe oft nur wenige Euro im Monat (Achtung: kostenlose Angebote beziehen sich fast immer auf den privaten Gebrauch und sind von der Nutzung im professionellen Umfeld ausgeschlossen). © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  63. 63. 63 Information Social = Hohe Motivation! Für mich Öffentlich = Reputationsgewinn Transparenz = Sofortige Belohnung Einsatz vieler = Sichtbarer Eigenanteil Für alle Arbeiten im Schwarm = Gemeinschaftsgefühl Nicht hierarchisch = Demokratisch Permanenz = Auffindbare Quellen & Ergebnisse © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13
  64. 64. 64 Priorisieren und Social Media in die täglichen Aufgaben integrieren! Informationen verteilen (ggf. selbst erstellen) Bedarf schaffen bzw. ermitteln Technische Diskussionen führen Events & Kampagnen vermarkten Beziehungen und neue Kontakte – Networking Thought leadership Communities schaffen und führen Betreute Kunden Neue Kunden Analysten / Presse / Influencer Andere Wie verstehe ich meine Rolle? Mit welchen Aktivitäten unterstütze ich meine wichtigsten Ziele? Was verstehe ich als meine Aufgabe vor dem Hintergrund unserer Ziele und des sich rapide verändernden Marktes? Wie kann ich meine Rolle kommunikativ erweitern? © blue herring GmbH Mittwoch, 16. Oktober 13

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