Socialbar Stuttgart-Statement-08062010
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  • Dialog: durch die Online Vernetzung ist ein Dialog mit Stakeholdern und der Öffentlichkeit leichter möglich. Dialog ist Voraussetzung für den Aufbau eines Beziehungsnetzwerkes, aus dem eine NPO Ressourcen ziehen kann (Stichwort „Soziales Kapital“). Voraussetzungen für den Dialog: auf Augenhöhe, transparent und offen. Vernetzung: Social Media erlauben die Vernetzung einer NPO mit Individuen und Organisationen. Nutzen: Ressourcen werden zusammengelegt. Neue Handlungschancen entstehen für gemeinsame Angebote, gemeinsame Kampagnen, um neues Wissen zu generieren, Unterstützung zu mobilisieren. Ein Vernetzungsbeispiel ist die Socialbar, die in vielen Städten angeboten wird. Fundraising online über Plattformen, soziale Netzwerke, die eigene Plattform, mobil per SMS Partizipation: Bürger, Angehörige, Unterstützer …können stärker einbezogen werden, wenn es darum geht, Programme/Strategien auszuarbeiten oder umzusetzen. Aktuelles Beispiel: die Ausarbeitung einer Social Media Policy des Österreichischen Roten Kreuzes im Rahmen eines Wikis. Aber auch die NPO kann mit Hilfe von Social Media stärker im öffentlichen Raum partizipieren, d,h ihre Interessenvertretungsfunktion effektiver und wirtschaftlicher ausüben als in der Vergangenheit. Koproduktion: Über Social Media können Bürger an der Produktion von Dienstleistungen mitwirken. Beispiel: Fixmystreet oder maerker-Brandenburg, wo Bürger online Probleme Schäden/Probleme im städtischen Raum melden und so die Kommunen von Überwachungsaufgaben entlasten. Beispiel: kommunale Bürgercafés. Online-Dienste/mobile Dienste: Beratung online, mobile Notfallmeldung. Hier müsste sich der Nonprofit-Sektor noch mehr Gedanken machen, was online möglich ist (z.B. Formularbereitstellung, Online-Betruung usw.)

Socialbar Stuttgart-Statement-08062010 Socialbar Stuttgart-Statement-08062010 Presentation Transcript

  • Dr. Brigitte Reiser http://blog.nonprofits-vernetzt.de Das Weblog zu Stakeholder-Management und Web 2.0 Welche Chancen bietet Web 2.0 gemeinnützigen Organisationen? Statement für die erste Socialbar Stuttgart am 8. Juni 2010 im Coworking-Space
  • Was bedeutet „Web 2.0“? Nutzer vernetzen sich unter- einander Nutzer produzieren Inhalte Nutzer handeln im Netz Nutzer verbinden online und offline Handeln
  • Im Mittelpunkt: Nutzer-Beziehungen Social Media Social Web
  • Folgen für gemeinnützige Organisationen
    • arbeiten mit am Bild einer NPO
    • am NPO-Marketing
    • am NPO-Fundraising
    • an NPO-Kampagnen
    Nutzer produzieren Inhalte und vernetzen sich
    • Verlust
    • Kontrollverlust der Organisation im Internet
    • Chance
    • Die Organisation profitiert vom Engagement der Nutzer und deren Ressourcen
    • (Ideen, Wissen, politische Unterstützung, Spenden usw.)
  • Chancen durch Social Media Dialog Ressourcen gewinnen Partizipation Vernetzung Interessenvertretung
  • Bsp. 1: Sich vernetzen
    • Über Twitter http://twitter.com/ Oxfam_DE
  • Bsp. 2: Dialog führen
    • Über Communities wie Facebook, Ning, Xing http://www.facebook.com/Welthungerhilfe
  • Bsp. 3: Interessenvertretung/Partizipation
    • Über Weblogs Im Blog der Caritas informierten „Menschen am Rand“ und ihre Helfer über das Leben auf der Straße, in Armut, im Gefängnis… blog.soziale-manieren.de
  • Kollektive Chancen für den gemeinnützigen Sektor einer Stadt
    • Gemeinsame Fundraising-Plattform aufbauen
    • Beispiel: http://givemn.razoo.com
    • Gemeinsame lokale Vernetzungs- und Informationsplatt- form aufbauen
    • Beispiel: talk2croydon.co.uk
  • Ziele für das Verhältnis NPO - Nutzer im Social Web Verhältnis auf Augenhöhe Dialog führen Offenheit Ressourcen entdecken Zuhören Transparenz
  • Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. Brigitte Reiser Beratung für Nonprofits