Gentechnik Übersicht
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Ein Präsentation über Gentechnik im Allgemeinen.

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Gentechnik Übersicht Gentechnik Übersicht Presentation Transcript

  • Gentechnik
  • Gliederung
    • 1. Definition
    • 2. Ziele
    • 3. Bedeutung
    • 3.1 Bedeutung in Landwirtschaft und Tierzucht
    • 3.2 Bedeutung in der Pharmaindustrie
    • 4. Grenzen
    • 5. Risiken
    • 6. Quellen
  • 1. Definition
    • Gentechnik ist ein Verfahren zur gezielten Veränderung der genetischen Eigenschaften eines Organismus durch Eingriffe in dessen Erbinformationen
    • Bei diesem Eingriff wird fremde DNA in das Genom einer Zelle oder eines Organismus eingeschleust
    • Gentechnik ist nicht artgebunden
    • Der Empfängerorganismus soll neue Eigenschaften annehmen
  • 2. Ziele
    • Erzeugung eines Organismus mit neuen (vorteilhaften) Eigenschaften
    • Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Landwirtschaft, Tierzucht, Medizin oder Pharmazie
    • Dabei sollen Organismen nach menschlichen Ansprüchen angepasst und verbessert werden
    • Ziele bei Pflanzen: Resistenz gegen Schädlinge, Herbizide und Klima, Anpassung der Qualität an die Industrie, Produktivität verbessern
    • Beispiele: Mais, Tomaten oder Sojabohnen
    • Ziele bei Tieren: Schutz gegen Krankheiten, schneller wachsende Tiere, leistungsstärkere Tiere (mehr Muskelmasse, besseres Fleisch-Fett-Verhältnis)
    • Beispiele: Ratten, Schweine, Rinder etc.
    • Ziele in Medizin und Pharmazie: Erschaffung von neuen Medikamenten und Wirkstoffen gegen verschiedene Krankheiten
    • Beispiele: Insulin, Vitamine…
  • 3. Bedeutung
  • 3.1 Bedeutung in Landwirtschaft und Tierzucht
    • Vor allem gentechnisch Pflanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung
    • Weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
    • Anpassung der Pflanzen an neue klimatische Bedingungen
    • Kostengünstigere Erzeugung
    • Drohender Nahrungsmangel in der Zukunft soll so aufgehalten werden
    • In der Tierzucht bisher eher nur Versuche
    • Tiere haben schon große Bedeutung für Produktion von Wirkstoffen in Medikameten
  • 3.2 Bedeutung in der Pharmaindustrie
    • Wachstumshormone, Antibiotika, etc. lassen sich schneller und kostengünstiger herstellen
    • 2 Beispiele:
    • Das bei Diabetikern defekte Gen wird über Bakterien eingeschleust und vermehrt
    • Bei der Hämophilie wird der fehlende Gerinnungsfaktor zugeführt ohne Verunreinigungen anzurichten (AIDS, Hepatitis)
    • Klonen: ein fremdes Gen wird in eine Zelle eingebaut und vervielfältigt
    • Seit 1997 DNA-Impfstoffexperimente am Menschen
    • 1998: Impfstoff gegen Cholera wird aus genetisch manipulierten Kartoffeln gewonnen
    • Rinderwachstumshormon BST lässt sich künstlich erzeugen
    • Pflanzen werden auf dem genetischen Weg Schädlingsresistent gemacht
    • Das heißt letztendlich:
    • Sehr hohe Gewinne für die Pharmaindustrie, da ein sehr großer Bedarf an Verwendungsmöglichkeiten besteht.
  • 4. Grenzen
  • Gentechnisch veränderte Organismen (GVO): Innverkehrbringen nach der Freisetzungs-Richtlinie
    • Will etwa jemand Saatgut einer gv-Pflanze in Verkehr bringen, damit Landwirte diese in der EU anbauen können, braucht er dafür eine Genehmigung nach der Freisetzungs-Richtlinie.
    • In diesem Genehmigungsverfahren wird geprüft, welche Auswirkungen ein großflächiger Anbau auf die Umwelt haben könnte.
    • Eine Zulassung nach der Freisetzungs-Richtlinie ist auch erforderlich, wenn die betreffende gv-Pflanzen nicht in der EU angebaut, sondern eingeführt wird. Entscheidend ist, ob die eingeführten Agrarprodukte vermehrungsfähig sind.
    • So ist die Einfuhr von gv-Maiskörnern oder gv-Rapssaat genehmigungspflichtig.
    • Diese könnten in die Umwelt gelangen und sich möglicherweise ausbreiten.
    • Eine Genehmigung nach der Freisetzungs-Richtlinie ist jedoch nicht erforderlich, wenn etwa Maisstärke oder Rapsöl eingeführt werden.
    • Sie sind verarbeitet und im Sinne der gesetzlichen Definition keine Organismen mehr.
  • Lebens -und Futtermittel, die aus GVO hergestellt werden...
    • ... fallen unter eine eigene Verordnung, die in allen EU-Ländern seit April 2004 rechtswirksam ist.
    • Sie gilt sowohl für Lebensmittel, die ein GVO sind (etwa ein Süßmais-Kolben), als auch für verarbeitete Lebensmittel (etwa Maisstärke), die aus GVO hergestellt sind, diese jedoch nicht mehr enthalten.
    • Diese Verordnung gilt für Futter- und Lebensmittel.
    • Sie regelt die Anforderung an die Sicherheit und gesundheitliche Verträglichkeit der Produkte sowie die Kennzeichnung.
  • „ Ohne Gentechnik“…Wirklich? - Kennzeichnungspflicht
    • Bei Schweinen ist nur in den letzten vier Monaten vor der Schlachtung auf gv-Futterpflanzen zu verzichten, bei Milch produzierenden Tieren reichen die letzten drei Monate, bei Hühnern für die Eiererzeugung die letzten sechs Wochen.
    • Zufällige, technisch unvermeidbare Beimischungen von zugelassenen gv-Pflanzen in den Futtermitteln sind nicht kennzeichnungspflichtig, sofern sie unterhalb des Schwellenwerts von 0,9% bleiben.
    • Futtermittelzusätze wie Vitamine, Aminosäuren oder Enzyme, bei deren Herstellung gentechnisch veränderte Mikroorganismen eingesetzt wurden,
    • sind nicht kennzeichnungspflichtig.
    • Die Tiere dürfen auch mit gentechnisch hergestellten Arzneimitteln oder Impfstoffen behandelt werden.
  • 5. Risiken
  • Die größten Risiken
    • Unbekannte Nachwirkungen (eventuell Gesundheitsschäden)
    • Artengrenze verschwimmt
    • Artenvielfalt wird eingeschränkt
    • Unkontrollierbarer Einfluss auf die Umwelt
    • Eingriff in die natürliche Entwicklung des Organismus
    • Korrigieren angewandter Gentechnik nicht mehr möglich
    • Enormer Profit für den Hersteller, manchmal auf kosten der Verbraucher
    • Obwohl noch nicht voll erforscht breitet sich die Gentechnik rasend aus
    • Konventionelle Landwirtschaft wird zerstört
    • Verbraucher sind nicht gut genug über die Folgen ihrer Handlungen informiert
  • Belege
  •  
  • 6. Quellen
    • http://www.zum.de/Gentechnik/Anwendungen.html
    • http://www.transgen.de/
    • http://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik
    • http://www.sg.hdh.bw.schule.de/
    • http://www.brainworker.ch/
    • Microsoft Encarta
    • Netzwerk Biologie 9 / 10 – Schroedel
    • Copyright: Florian Nitschmann (f.nitschmann@gmail.com)