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Urlaubslust statt UrlaubsfrustProf. Dr. Michael StarkPsychotherapeutisches Zentrum zur Behandlung von Stress und Erschöpfu...
}  Wie im Alltag schrauben sich auch bei derUrlaubsplanung die Erwartungen höher undhöher. Wer im Alltag schon tagtäglich...
ErholungsnotwendigkeitStatussymbol
}  Urlaub kommt vom althochdeutschem Wort„urloup“: Lehnsherren erlaubten ihrenunterstellten Rittern längere Zeit fort zub...
Wohin schlägt die Waage aus ?ErholungsnotwendigkeitStatussymbol
April 27, 2013 Prof. Dr. M. Stark 6
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April 27, 2013 12Prof. Dr. M. Stark}  Überhöhte Anforderungen}  Geringe Beeinflußbarkeit}  Geringe Berechenbarkeit(Expe...
April 27, 2013 13Prof. Dr. M. Stark13• erhöhte Konzentrationsanforderungen• verstärkte Emotionsarbeit• häufiger Wechsel vo...
April 27, 2013 14Prof. Dr. M. Stark14• Durch erhöhte psychomentale Anforderungensowie Anforderungen an höhere Flexibilität...
April 27, 2013 15Prof. Dr. M. Stark15• fehlende Handlungs- und Entscheidungs-/Zeitspielräume• Zunahme von Kontrollverlust ...
April 27, 2013 16Prof. Dr. M. Stark16• befristete Arbeitsverhältnisse, Schwinden desKündigungsschutzes• Ängste vor Outsour...
April 27, 2013 17Prof. Dr. M. Stark0 50 100 150 200DAK GesamtRechtsberatungHandelSonst. DienstleistungenDatenverarbeitungB...
April 27, 2013 18Titel der Präsentation 18Persönliche Ursachen	•  ungünstiges Stressmanagement	•  hohe Erwartungen und Ans...
April 27, 2013 1919Quelle: F. Richter, 2009
April 27, 2013 20Prof. Dr. M. Stark20Quelle: F. Richter, 2009Das Arbeitsumfeld01:45
April 27, 2013 21Prof. Dr. M. StarkSelbstbestimmung FremdbestimmungSensibilität FröhlichkeitErfolgswille Harmoniebedürfnis...
April 27, 2013 22Prof. Dr. M. StarkKonstellationen, die eine Burnoutgefährdung nahelegen:}  Starke Emotionalität, Sensibi...
April 27, 2013 23Quelle: F. Richter, 2009
April 27, 2013 24Prof. Dr. M. Stark
April 27, 2013 25Prof. Dr. M. Stark•  Wie steht es mitunserer Kraft
April 27, 2013 26Prof. Dr. M. StarkEs gibtSituationen,Erlebnisse,Aufgaben,die uns Kraft kosten01:45
April 27, 2013 27Prof. Dr. M. StarkEs gibtDinge,Erlebnisse,Aktivitäten,die uns Kraft geben01:45
April 27, 2013 28Prof. Dr. M. StarkWie voll ist unser Energiefass?01:45
April 27, 2013 29Prof. Dr. M. StarkDas EnergiefassLebensfelder1 Gesellschaftl. Rolle;Arbeit/ Leistung2 Emotionale Heimat:F...
April 27, 2013 30Prof. Dr. M. StarkDas Energiefass:Burnoutzustand224Arbeit	  KraftspenderKrafträuberQuelle: Stark & Sandme...
Wohin schlägt die Waage aus ?
Forderungen, Alltagsbelastungen- Finanzielle Vorteile, Gehalt- Selbstwert- Beförderung / SicherheitMotivation, Alltagskraf...
April 27, 2013 Prof. Dr. M. Stark 3301:45
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April 27, 2013 35Prof. Dr. M. StarkFocus	  32/2010	  
April 27, 2013 36Prof. Dr. M. Stark
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Burnout Prävention Urlaub39Wie stark ist Ihr beruflicher Alltag belastet?} Welche Art der Belastung•  körperliche, einsei...
Burnout Prävention Urlaub40Wie stark ist Ihr Familienleben / IhrePartnerschaft belastet?} Wovon?– Wenig Zeit miteinander,...
Burnout Prävention Urlaub 41Wie vollständig sind Ihre sozialen Kontakte?•  Wenig Zeit für Freunde,•  kaum Außenkontakte,• ...
Prof. Dr. M. Stark 42Wie groß ist Ihr Interessen- undAktivitätsspektrum?• Hobbies sind verlorengegangen,• einseitige Ausri...
Was kann die Touristik beitragenErholungsnotwendigkeitStatussymbol
Prof. Dr. M. Stark
Prof. Dr. M. Stark 45Worauf muss ich achten, damit der UrlaubErholung wird?
Prof. Dr. M. Stark 46}  Ich gehe seit Monaten auf demZahnfleisch.}  Abends falle ich wie ein Baum um.}  Ich komme abend...
Prof. Dr. M. Stark 47}  Mich auf andere Menschen einzustellen, istmir derzeit zuviel.}  Ich bin froh, wenn der Tag vorbe...
Prof. Dr. M. Stark 48}  Wie überlastet, ausgebrannt sind Sie?}  Wie viel Energie haben Sie, um einenabwechslungsreichen ...
Prof. Dr. M. Stark 49Wie viel Kraft haben Sie noch, sich auf andereMenschen einzulassen, Partner, Freunde, Gruppe?} Wie v...
Prof. Dr. M. Stark 50Umgang mit Geldausgaben:} Verschwenderisch oder pedantischUmgang mit Nähe und Distanzwünschen:} mal...
Prof. Dr. M. Stark 51Umgang mit fremden Sitten und Gebräuchen:} gemeinsames Interesse oder DesinteresseUmgang mit Ungewoh...
Prof. Dr. M. Stark 52Umgang mit Bedürfnissen:} nie Lust mit dem anderen mal eine Kirche zubesichtigen oder Bedürfnisse we...
53}  Nervosität / Labilität / Sensibilität}  Extraversion / Kontaktfreude /Unternehmungslust}  Offenheit / Fantasie}  ...
Die beste Burnout Prävention ist,Erholungsinseln im Alltag zu schaffen
April 27, 2013 55Prof. Dr. M. StarkInnere Einstellung zu sich selbst überprüfen:}  Selbstfürsorge und Achtsamkeit stärken...
Alle Sinne wieder mobilisieren:• Düfte• Musik• Sich „glücklich“ Essen• KleidungGesunde Strukturen schaffen:• Den Alltag re...
Urlaubsstart} Anreisestress vermeiden,} Nicht vom Büro ins Auto} Staus zu Schulferienbeginn vorprogrammiert
Urlaub} Handy aus! Notfalls Kontaktzeiten absprechen} Im Urlaub Kontraste zum Alltag schaffenØ KörperlichØ Psychisch –...
Urlaubsende}  Langsamer Wiedereinstieg z.B. Mittwochs}  Positive Erinnerungen wachhalten}  Erlebte und erkannte Kraftqu...
}  Nach diesem Vortrag}  Machen Sie sich jetzt bloß keinen Stress mit demUrlaub}  Entwickeln Sie nur ein wenig Achtsamk...
April 27, 2013 61Prof. Dr. M. StarkRössler, 2009
April 27, 2013 62Prof. Dr. M. StarkVielen Dank für Ihre AufmerksamkeitWeitere Informationen zum Thema Burnouthttp://www.pr...
April 27, 2013 63http://www.prof-stark.de
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Falsche Erwartung trifft austauschbare Leistung?

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Vom Urlaubswunsch zur Urlaubswirklichkeit

// Keynote DestinationCamp 2013
// Prof. Dr. Michael Stark
// Hamburg, 2013-04-26

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  • Seite 22. Dieser Kommentar geht als Frage direkt an Prof. Stark, denn meine implizite Frage steht im Kontext seines Wissens und Glaubens:
    Hier stecken viele Ideen für die Entstehung sozialer Energie drin. Auch wenn die Gründe, die zwischen Erwartung und geringer Leistung zu Burnout führen, aus der Psychologie stammen, sind sie vielleicht auf Gesellschaften übertragbar?
    Am Offensichtlichsten wird der Grund meiner Idee bei dem Begriff 'Fremdbestimmung'. Wenn eine Gesellschaft sich dann nicht erhebt, unter Berücksichtigung der anderen Faktoren, wie z.B. Gerechtigkeitssinn und geringe Kampfbereitschaft, wird sie unter einem sozialen Burnout leiden.
    Wenn man sehr weit geht, hat Hitler die Deutschen zuerst kurz vor den Burnout Ihrer sozialen Identität getrieben, mit all dem Missbrauch an Symbolen und Mystik ('Volk ohne 'Raum''), und diese Energie dann auf die anderen Völker gejagt ('Kettenhunde'). An Absicht kann ich hier jedoch nicht glauben. Wie heisst es doch so schön: gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Aber es ist nur ein theoretisches Bild, ich kenne keinen Hitler persönlich. Die 'geringe Kampfbereitschaft' wäre dann, nicht genug Energie für die Ablehnung der 'Nation' aufzubringen. Zumal sich die Deutschen immer so sehr gewünscht haben, eine Nation zu sein ('Hohes Harmoniebedürfnis'). Als 'Land der Dichter und Denker' muss ich zur hohen sozialen Sensibilität und Emotionalität wenig sagen. Viele bedeutende Künstler haben Hitler zu Beginn unterstützt. Die Frage lautet: ist so etwas denkbar? Finden wir deswegen keine Worte für dieses Grauen, das tatsächlich alles übersteigt, was _ein_ Mensch sich vorstellen kann?
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  1. 1. Urlaubslust statt UrlaubsfrustProf. Dr. Michael StarkPsychotherapeutisches Zentrum zur Behandlung von Stress und Erschöpfung,Hamburg
  2. 2. }  Wie im Alltag schrauben sich auch bei derUrlaubsplanung die Erwartungen höher undhöher. Wer im Alltag schon tagtäglich überseine Kräfte hinaus agiert, erlebt im Urlaubdann oft eine bittere Enttäuschung.}  Was ist der Ausweg aus dem tagtäglichenDilemma als Anbieter?
  3. 3. ErholungsnotwendigkeitStatussymbol
  4. 4. }  Urlaub kommt vom althochdeutschem Wort„urloup“: Lehnsherren erlaubten ihrenunterstellten Rittern längere Zeit fort zubleiben}  Heute: gesetzlich und tarifrechtlichgenehmigte Freistellung vom Dienstverhältniszur Erholung}  Sogar: Das Bundesurlaubsgesetz verbieteterwerbstätige Arbeit während des Urlaubs
  5. 5. Wohin schlägt die Waage aus ?ErholungsnotwendigkeitStatussymbol
  6. 6. April 27, 2013 Prof. Dr. M. Stark 6
  7. 7. April 27, 2013 7Quelle: F. Richter, 2009Stress-DosisLeistungLeistungsleck LeistungsverlustmittlereStress-Dosis(Leistungspositiv)0++April 27, 2013 7
  8. 8. April 27, 2013 8Prof. Dr. M. Stark}  Die zukünftige Rolle Europas◦  rechtshirnige Leistungen im Technikbereich,◦  Innovationen und Kreativität,◦  Dienstleistungen,
  9. 9. April 27, 2013 9Prof. Dr. M. Stark}  Arbeitsverdichtung }  Erosion des Normalarbeitsverhältnisses }  Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft }  Entgrenzung und Vereinzelung (Expertenurteil DAK Reports 2005-2013)
  10. 10. April 27, 2013 10Quelle: F. Richter, 200901:45  
  11. 11. April 27, 2013 1125.4.2005
  12. 12. April 27, 2013 12Prof. Dr. M. Stark}  Überhöhte Anforderungen}  Geringe Beeinflußbarkeit}  Geringe Berechenbarkeit(Expertenurteil DAK Report 2005)
  13. 13. April 27, 2013 13Prof. Dr. M. Stark13• erhöhte Konzentrationsanforderungen• verstärkte Emotionsarbeit• häufiger Wechsel von Aufgaben undZuständigkeiten• zunehmender Leistungsdruck undAnforderungen, die viele vor allem ältereArbeitnehmer nicht mehr erfüllen können oderwollen• Überforderung und zeitliche Belastung mitKonsequenzen für dieGesamtlebensgestaltung
  14. 14. April 27, 2013 14Prof. Dr. M. Stark14• Durch erhöhte psychomentale Anforderungensowie Anforderungen an höhere Flexibilitätund „soft skills“ entsteht ein höheresKonfliktpotential im psychosozialen Bereich• gestiegene Qualitätsanforderungen,Zurückverfolgbarkeit von Fehlern, hoheInformationsdichte, Druck zu lebenslangemLernen, Erwartung schneller Reaktionszeiten• in manchen Bereichen wird Arbeitsleistung invirtuellen Teams über Zeitzonen und kulturelleGrenzen hinweg gefordert
  15. 15. April 27, 2013 15Prof. Dr. M. Stark15• fehlende Handlungs- und Entscheidungs-/Zeitspielräume• Zunahme von Kontrollverlust und Erlebnisgeringer persönlicher Einflussmöglichkeiten:Arbeitsumwelt birgt immer mehrUnsicherheiten (Arbeitslosigkeit, Jobwechsel,Qualitätsanforderungen) und immer wenigerZukunftsperspektiven• Die Stimmung in der Öffentlichkeit wirdschlechter, es entsteht ein Ohnmachtsgefühlfür den Einzelnen
  16. 16. April 27, 2013 16Prof. Dr. M. Stark16• befristete Arbeitsverhältnisse, Schwinden desKündigungsschutzes• Ängste vor Outsourcing, Arbeitsplatzverlust• Unsicherheit in Verantwortung undAufgabenstellung• Unternehmensentscheidungen haben immerkürzere Bestandsdauer und Verlässlichkeit. Dasvergrößert das Unsicherheitsempfinden
  17. 17. April 27, 2013 17Prof. Dr. M. Stark0 50 100 150 200DAK GesamtRechtsberatungHandelSonst. DienstleistungenDatenverarbeitungBanken, VersicherungenBildung, Kultur, MedienOrganisationen u. VerbändeÖffentliche VerwaltungGesundheitswesenQuelle: DAK AU Daten für Krankschreibungen aus psychischen Gründen 2004  
  18. 18. April 27, 2013 18Titel der Präsentation 18Persönliche Ursachen •  ungünstiges Stressmanagement •  hohe Erwartungen und Ansprüche an sich selbst •  starke Emotionalität •  labiles und geringes Selbstwertgefühl •  ausgeprägter Wunsch nach Anerkennung •  unrealistische Situationswahrnehmung bzw. Erwartungen 01:45
  19. 19. April 27, 2013 1919Quelle: F. Richter, 2009
  20. 20. April 27, 2013 20Prof. Dr. M. Stark20Quelle: F. Richter, 2009Das Arbeitsumfeld01:45
  21. 21. April 27, 2013 21Prof. Dr. M. StarkSelbstbestimmung FremdbestimmungSensibilität FröhlichkeitErfolgswille HarmoniebedürfnisIntellektualität SicherheitsstrebenHilfsbereitschaft KampfbereitschaftSentimentalität GerechtigkeitssinnQuelle: Wenn die Seele SOS funkt. Stark & Sandmeyer, 1999
  22. 22. April 27, 2013 22Prof. Dr. M. StarkKonstellationen, die eine Burnoutgefährdung nahelegen:}  Starke Emotionalität, Sensibilität}  Hoher Wunsch nach Selbstbestimmung, Autarkie}  Ablehnung von Fremdbestimmung}  Hohes Harmoniebedürfnis}  Geringe Kampfbereitschaft}  Hoher Gerechtigkeitssinn
  23. 23. April 27, 2013 23Quelle: F. Richter, 2009
  24. 24. April 27, 2013 24Prof. Dr. M. Stark
  25. 25. April 27, 2013 25Prof. Dr. M. Stark•  Wie steht es mitunserer Kraft
  26. 26. April 27, 2013 26Prof. Dr. M. StarkEs gibtSituationen,Erlebnisse,Aufgaben,die uns Kraft kosten01:45
  27. 27. April 27, 2013 27Prof. Dr. M. StarkEs gibtDinge,Erlebnisse,Aktivitäten,die uns Kraft geben01:45
  28. 28. April 27, 2013 28Prof. Dr. M. StarkWie voll ist unser Energiefass?01:45
  29. 29. April 27, 2013 29Prof. Dr. M. StarkDas EnergiefassLebensfelder1 Gesellschaftl. Rolle;Arbeit/ Leistung2 Emotionale Heimat:Familie/ Partner3 Soziale Integration:Freunde/ Freizeit4 Innere Einstellung:Wertigkeit/ GesundheitKraftspenderKrafträuberQuelle: Stark & Sandmeyer, Wenn die Seele SOS funkt, Rowohlt, 199901:45
  30. 30. April 27, 2013 30Prof. Dr. M. StarkDas Energiefass:Burnoutzustand224Arbeit  KraftspenderKrafträuberQuelle: Stark & Sandmeyer, Wenn die Seele SOS funkt, Rowohlt, 199901:45Lebensfelder1 Gesellschaftl. Rolle;Arbeit/ Leistung2 Emotionale Heimat:Familie/ Partner3 Soziale Integration:Freunde/ Freizeit4 Innere Einstellung:Wertigkeit/Gesundheit
  31. 31. Wohin schlägt die Waage aus ?
  32. 32. Forderungen, Alltagsbelastungen- Finanzielle Vorteile, Gehalt- Selbstwert- Beförderung / SicherheitMotivation, AlltagskraftImbalance chronisch• keine Alternativen verfügbar• akzeptiert aus strategischen Gründen• aus motivationalen Gründen (Überengagement)AnstrengungBelohnungMotivation, Kraftquellen,Urlaub, Freizeit
  33. 33. April 27, 2013 Prof. Dr. M. Stark 3301:45
  34. 34. April 27, 2013 34224ArbeitDas EnergiefassmodellLebensfelder1 Arbeit2 Familie3 Freizeit4 Gesundheit(Wieder) Aufbau derKraftspenderIdentifizierung derKrafträuberQuelle: Stark & Sandmeyer, Wenn die Seele SOS funkt,Rowohlt, 1999Relativierendes LebensfeldesArbeit
  35. 35. April 27, 2013 35Prof. Dr. M. StarkFocus  32/2010  
  36. 36. April 27, 2013 36Prof. Dr. M. Stark
  37. 37. Burnout Prävention Urlaub37}  Hohe Fremdbestimmung}  Eintöniger Alltag}  Partnerkonflikte}  Hohe Verantwortung}  Hohe Fürsorgeeinstellung, Helfersyndrom}  Hohe Sensibilität}  Hohe Dauerspannung, Sisisyndrom
  38. 38. Burnout Prävention Urlaub38}  Wie gut ist Ihre physischeVerfassung?}  Was fehlt Ihnen?}  Stresszeichen?}  Chronische Erschöpfung?}  Was täte Ihnen gut ?
  39. 39. Burnout Prävention Urlaub39Wie stark ist Ihr beruflicher Alltag belastet?} Welche Art der Belastung•  körperliche, einseitige Belastung,•  wechselnde Arbeitsrhythmen, Schichtarbeit,•  hohe Konzentrationsanforderungen,•  hohes Tempo,•  Termindruck} oder•  zwischenmenschlicher Stress,•  Mobbing,•  hohes Mitgefühl in helfenden Berufen.
  40. 40. Burnout Prävention Urlaub40Wie stark ist Ihr Familienleben / IhrePartnerschaft belastet?} Wovon?– Wenig Zeit miteinander,– unausgesprochene Probleme,– auseinanderklaffende Interessen undLebensvorstellungen,– nicht verziehene Enttäuschungen.
  41. 41. Burnout Prävention Urlaub 41Wie vollständig sind Ihre sozialen Kontakte?•  Wenig Zeit für Freunde,•  kaum Außenkontakte,•  wenig tiefe Freundschaften
  42. 42. Prof. Dr. M. Stark 42Wie groß ist Ihr Interessen- undAktivitätsspektrum?• Hobbies sind verlorengegangen,• einseitige Ausrichtung auf Beruf,• keine Zeit für kulturelle Interessen,• Kein Interesse an Bücher, Spiele,Freizeitaktivitäten.
  43. 43. Was kann die Touristik beitragenErholungsnotwendigkeitStatussymbol
  44. 44. Prof. Dr. M. Stark
  45. 45. Prof. Dr. M. Stark 45Worauf muss ich achten, damit der UrlaubErholung wird?
  46. 46. Prof. Dr. M. Stark 46}  Ich gehe seit Monaten auf demZahnfleisch.}  Abends falle ich wie ein Baum um.}  Ich komme abends nicht mehr ohneAlkohol oder Tabletten zur Ruhe.}  Ich schaffe nur noch Routineaufgaben,alles, was Nachdenken und Überlegenerfordert, fällt mir derzeit schwer.}  Ich bin eigentlich derzeit ständig gereizt.
  47. 47. Prof. Dr. M. Stark 47}  Mich auf andere Menschen einzustellen, istmir derzeit zuviel.}  Ich bin froh, wenn der Tag vorbei ist.}  Am freien Wochenende beschleicht micheine unerklärliche innere Unruhe.}  Ich kann kaum noch stillsitzen und in Ruheeine Zeitung lesen.
  48. 48. Prof. Dr. M. Stark 48}  Wie überlastet, ausgebrannt sind Sie?}  Wie viel Energie haben Sie, um einenabwechslungsreichen Urlaub zu gestalten?}  Können Sie noch alleine abschalten oderbrauchen Sie dazu starke Außenreize, dieSie ablenken?
  49. 49. Prof. Dr. M. Stark 49Wie viel Kraft haben Sie noch, sich auf andereMenschen einzulassen, Partner, Freunde, Gruppe?} Wie viel Kraft haben Sie noch, um sich aufUnwägbarkeiten einzulassen?} z.B. Rundreise ohne geplante Stopps in reservierten,bekannten Hotels,} Last-Minute-Reise, ohne zu wissen in welchemHotel man landet.
  50. 50. Prof. Dr. M. Stark 50Umgang mit Geldausgaben:} Verschwenderisch oder pedantischUmgang mit Nähe und Distanzwünschen:} mal allein sein wollen, dürfen oderunzertrennlich sein wollen/ sollen.Umgang mit Sex und Zärtlichkeit:} genug, zu wenig, immer am falschen Ort
  51. 51. Prof. Dr. M. Stark 51Umgang mit fremden Sitten und Gebräuchen:} gemeinsames Interesse oder DesinteresseUmgang mit Ungewohntem:} Sprache, Essen, FahrplanunzuverlässigkeitUmgang mit Krisensituationen:} Flexibilität, Humor, Gereiztheit, Streit
  52. 52. Prof. Dr. M. Stark 52Umgang mit Bedürfnissen:} nie Lust mit dem anderen mal eine Kirche zubesichtigen oder Bedürfnisse werden gegenseitigrespektiert und auch umgesetztUmgang mit Aufgaben, Organisation:} immer alleine oder gemeinsam oder abwechselndUmgang mit Zeit:} Frühaufsteher versus Langschläfer, im Urlaubkommt es doch nicht auf eine Minute an oder dochUmgang mit Kindern:} Balance der Bedürfnisse der Eltern und Kinder oderständiger Konflikt
  53. 53. 53}  Nervosität / Labilität / Sensibilität}  Extraversion / Kontaktfreude /Unternehmungslust}  Offenheit / Fantasie}  Kontrolliertheit / Normorientierung}  Fürsorglichkeit / Hilfsbereitschaft}  Risiko- und Kampfbereitschaft
  54. 54. Die beste Burnout Prävention ist,Erholungsinseln im Alltag zu schaffen
  55. 55. April 27, 2013 55Prof. Dr. M. StarkInnere Einstellung zu sich selbst überprüfen:}  Selbstfürsorge und Achtsamkeit stärken Ernährung:}  Gesunde ausgewogene Inhaltsstoffe undEssensrhythmus planenBewegung:}  Sport und Stressabbau, Rituale}  Welcher Sport passt zu mirErholung bewusst planen:}  Schlaf, Wohlfühlinseln, Rückzugsräume zu Hause,}  Urlaubsplanung
  56. 56. Alle Sinne wieder mobilisieren:• Düfte• Musik• Sich „glücklich“ Essen• KleidungGesunde Strukturen schaffen:• Den Alltag reformieren• Die Auftank – Zeiten absichern• Urlaube planen, Erholungsqualität sichern
  57. 57. Urlaubsstart} Anreisestress vermeiden,} Nicht vom Büro ins Auto} Staus zu Schulferienbeginn vorprogrammiert
  58. 58. Urlaub} Handy aus! Notfalls Kontaktzeiten absprechen} Im Urlaub Kontraste zum Alltag schaffenØ KörperlichØ Psychisch – mental} Welche „Urlaubspersönlichkeit“ bin ich?} Familienurlaub: Freiheiten für die Einzelneneinplanen
  59. 59. Urlaubsende}  Langsamer Wiedereinstieg z.B. Mittwochs}  Positive Erinnerungen wachhalten}  Erlebte und erkannte Kraftquellen ritualisieren◦  Spieleabend◦  Sport
  60. 60. }  Nach diesem Vortrag}  Machen Sie sich jetzt bloß keinen Stress mit demUrlaub}  Entwickeln Sie nur ein wenig Achtsamkeit für denKunden}  Nutzen Sie Fragen: Leiten Sie den Kunden an zurAchtsamkeit für sich selbst}  Prüfen Sie die Vorschläge für sich selbst}  Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamennächsten Urlaub!!
  61. 61. April 27, 2013 61Prof. Dr. M. StarkRössler, 2009
  62. 62. April 27, 2013 62Prof. Dr. M. StarkVielen Dank für Ihre AufmerksamkeitWeitere Informationen zum Thema Burnouthttp://www.prof-stark.deInformationen zu Beratung und Coaching:http://www.wips-hamburg.deTests und Infos zum Thema Urlaubhttp://www.urlaubslust.info
  63. 63. April 27, 2013 63http://www.prof-stark.de
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