Your SlideShare is downloading. ×
Sind die üblichen Denkmodelle der BWL auf die Shareconomy anwendbar?
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Sind die üblichen Denkmodelle der BWL auf die Shareconomy anwendbar?

243

Published on

Referat und Chat in der …

Referat und Chat in der
7. kollektiven Intelligenz Eventwoche
Donnerstag 3.4.2014 10:00 – 11:00 Uhr
Referent: Wolfhart Hildebrandt
www.netbaes.com

Mehr Informationen im Chat auf
www.netbaes.net

Published in: Business
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
243
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
3
Actions
Shares
0
Downloads
2
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. Sind die üblichen Denkmodelle der BWL auf die Shareconomy anwendbar? Referat und Chat in der 7. kollektiven Intelligenz Eventwoche Donnerstag 3.4.2014 10:00 – 11:00 Uhr Referent: Wolfhart Hildebrandt www.netbaes.com Mehr Informationen im Chat auf www.netbaes.net
  • 2. Nein, aber! Was sind denn übliche Denkmodelle der BWL? Nehmen wir den alten Wöhe und sagen was dort seit Jahrzehnten erwähnt wird sind die wesentliche Teile der BWL. Verändern sich diese Grundsätze der Betriebswirtschaftslehre? Nein nicht alle, aber einige zum Teil sehr! Abgrenzung! Was wird sich nur leicht verändern: Kostenrechnung, Produktion, Investitionsrechnung, Personalwesen, Steuern, Veränderung der Denkmodelle: Vertrieb, Marketing, Kommunikation, Preisbildung, Logistik, IT, Management, Produktentwicklung, Organisation, Um nur die Wichtigsten zu nennen.
  • 3. Vertrieb Zwei wesentliche Veränderungen sind feststellbar. Der Kunde sieht nicht den Kauf der Ware (Besitz) im Vordergrund seiner Entscheidung, sondern die jeweilige bzw. mehrmalige Nutzung. Deshalb müssen Kunden auch viel öfter vertrieblich betreut werden. Vertrieb erklärt nicht die Ware oder den Nutzen sondern ein anderes Besitzdenken und damit die Verfügung über die Ware. Marketing Image, Besitz, Nutzung und Preis der Ware sind nicht mehr eine Kette der wesentlichen Bestimmungsfaktoren des Marketing-Mix. Besitz fällt raus, damit alle Faktoren der Definition der eigenen Person über den Besitz einer Ware. Es tritt an diese Stelle die intelligente, temporäre Nutzung der Ware. Es bildet sich eine neue Kette im Marketing-Mix.
  • 4. Kommunikation Das Marketing-Mix verändert sich grundlegend. Dadurch auch die Kommunikation zum Kunden und im Unternehmen. Der Kauf der Ware als finale Bestätigung des Kommunikations-Prozesses existiert nicht mehr. An diese Stelle tritt die einmalige oder wiederholte Nutzung der Ware. Somit die ständige Kommunikation über die Möglichkeiten der Nutzung der Ware für den Kunden. Preisbildung Der einmalige Kaufpreis einer Ware (Besitz) ist etwas grundlegend anderes als der Preis für die Nutzung der Ware. Der Kunde wird in der Shareconomy viel öfter sich die Frage stellen, ob ihm der Preis und Leistung gefallen. Relativ statische Preisbildungen sind nicht mehr haltbar. Dynamische Preisbildungsprozesse, auf viel niedrigerem Preisniveau, treten an diese Stelle.
  • 5. Logistik Der Eigentümer der Ware wird und ist nicht der Kunde. Der Kunde will nur die Ware nutzen und genau dort wo er und wann er den größten, persönlichen Nutzen erwartet. Somit tritt auch bei der Logistik eine starke Dynamisierung aller Prozesse ein. Dort wo der Kunde die Ware nutzen will, muss sie zur rechten Zeit sein. Der Preis pro Nutzungsvorgang ist deutlich geringer als der einmalige Kaufpreis (Besitz) der Ware. Somit sind auch die Logistikkosten deutlich niedriger anzusetzen. IT Zentrale Funktion aller Geschäftsprozesse der Shareconmy ist die IT und damit das Internet. Die vollständige Geschäftsabwicklung erfolgt im Internet. Das Unternehmen muss hier mit die höchste Kompetenz haben. Es besteht eine starke Verbindung zwischen dem Leistungsversprechen und der Qualität der digitalen Prozesse.
  • 6. Management Manager in der Shareconomy arbeiten mit den zukünftigen wesentlichen Geschäftsmodellen des Konsums. Innovationen werden hier noch für Jahre das Klima der Märkte bestimmen. Hinzu kommt die Forderung der Kunden nach Professionalität und Vertrauen in die Geschäftsabwicklung. Drei Faktoren, die höchste Ansprüche schon jetzt an das Management stellen und weiterhin stellen werden. Produktentwicklung Zentrale Funktion der Produktentwicklung ist häufige Nutzung der Sache durch unterschiedliche Kunden. Der Kunde nutzt die Ware und gibt sie nach dem Gebrauch zurück. Der Grad der Abnutzung wird viel höher sein als in der Besitzfunktion. Das muss das Produkt leisten. Anwendungsschwächen der Ware durch den Kunden werden stärker sanktioniert und führen zur Ablehnung.
  • 7. Organisation Die oben genannten Punkte geben eine grobe Übersicht der wesentlichen Faktoren der BWL in der Shareconomy. Zusammengefasst zeigen sie auch auf, dass die beiden Bereiche der Organisation sich umfassend verändern. Insbesondere wird die Ablauforganisation erheblich dynamischer und kostengünstiger zu gestalten sein. Vertrauen in das Unternehmen und Professionalität der Geschäftsabwicklung werden erhebliche Anstrengungen des gesamten Unternehmens erfordern. Nächsten Schritte Wer sich tiefer in diese Gedanken einarbeiten und für sein Unternehmen nutzen möchte, spricht uns bitte an. Auch die notwendigen Software-Lösungen haben wir in unserem Angebot. Kontakt: info@netbaes.com
  • 8. In dieser Woche werden 11 Referenten in 18 Präsentationen zeigen wie erfolgreich heute Shareconomy schon ist. Sie sind eingeladen sich daran zu beteiligen. Teilen Sie unser Wissen. 31.3.2014 – 4.4.2014 www.netbaes.net

×