Your SlideShare is downloading. ×
Digital Natives, Digital Immigrants
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×

Saving this for later?

Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime - even offline.

Text the download link to your phone

Standard text messaging rates apply

Digital Natives, Digital Immigrants

6,857
views

Published on

Präsentation einer Studienarbeit, die sich mit den Begriffen "Digital Natives" und "Digital Immigrants" befasst hat

Präsentation einer Studienarbeit, die sich mit den Begriffen "Digital Natives" und "Digital Immigrants" befasst hat

Published in: Technology, Economy & Finance

0 Comments
3 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

No Downloads
Views
Total Views
6,857
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
3
Actions
Shares
0
Downloads
123
Comments
0
Likes
3
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide
  • Transcript

    • 1. Digital Natives & Digital Immigrants Dresden, 19.02.2009 Robert Helmdach Lukas Wiederhold
    • 2. Agenda
      • Kontext und Fragestellung
      • Strömungsrichtungen
      • Entwicklung der Definitionen
      • Fazit und Ausblick
    • 3. Fragestellung Was ist unter Digital Natives zu verstehen? Was ist unter Digital Immigrants zu verstehen? Gibt es eine neue Generation? Und wenn ja,...
    • 4. Kontext
      • Neue Begriffe in Literatur
      • Begriffsproduktion vs. Begriffssynthese
      •  Begriffswolke:
    • 5. Agenda
      • Kontext und Fragestellung
      • Strömungsrichtungen
        • Generationenkonzepte
        • Technologie und Technik als Einflussfaktoren
        • Der neue Lerner
      • Entwicklung der Definitionen
      • Fazit und Ausblick
    • 6. Generationenkonzepte
      • Theorie historischer
      • Generationen
      • Karl Mannheim
      • Bsp. 68er, Mauerfall
      • 2 wesentliche Prinzipien :
        • Altersgrenzen
        • gemeinsame Erfahrung
      •  aber: Ansatz über Generationenkonzepte allein nicht ausreichend
      Quelle: Sackmann (2004)
    • 7. Technologie und Technik als Einflussfaktoren
      • Entstehung von Digital Natives?
      • relevante Medientypen (ältere vs. moderne Technologie)
      • Rolle der Mediennutzung:
      • Bildung von Kompetenzen allein durch Mediennutzung?
      • neue kulturelle Eigenschaften (z.B. Forschergeist, ...)
      •  Fokus liegt auf Mediennutzung und Kommunikation!
    • 8. Der Neue Lerner
      • Intensive Mediennutzung seit der Kindheit als Ausgangspunkt
        • Interaktivität und Vernetzung
      Quelle: Seuffert (2007, S.4) Wodurch zeichnet sich der neue Lerner aus?
    • 9. Mark Prensky Marc Prensky Redner , Autor, Berater, Visionär im Bereich Erziehung und Bildung Gründer von Games2train – eLearning-Unternehmen www.marcprensky.com / www.games2train.com
      • Veröffentlichungen:
        • The Digital Game-Based Learning Revolution
        • Digital Natives, Digital Immigrants Part 1
        • Digital Natives, Digital Immigrants Part 2
        • … .viele weitere Artikel
      • Studenten haben sich radikal verändert
        • Andere Denkweise
      • Revolutionierung der Lehre
        • Digital Game-Based Learning
    • 10. Die Games-Generation
      • Twitch Speed
      • Parallel Processing
      • Graphics First
      • Random Access
      • Connected
      • Active
      • Play
      • Payoff
      • Fantasy
      • Technology as Friend
      Conventional Speed Linear Processing Text First Step-by-Step Standalone Passive Work Patience Reality Technology as Foe Wie unterscheidet sich die Games-Generation von ihren Vorgängern?
      • Was macht Computerspiele so interessant?
      • Motivation als ausschlag-gebender Faktor
      • Erlernen bestimmter Fähigkeiten
      Quelle: Prensky (2001C) vs.
    • 11. Digitale Sprache Von der Games-Generation zu den Digital Natives
      • Überleitung zu Digital Immigrants
        • Haben einen Akzent
      • Verallgemeinerung des Games-Generation Konzeptes zu den Digital Natives
        • „ Native Speakers“
      “ The Games Generations […] are native speakers of the digital language of computers, video games and the Internet.” (Prensky, 2001d, S. 10, Anm. d. Verf.) Die Metapher der Digitalen Sprache: Kompetenter Umgang mit modernen Technologien Vergleich mit Kleinkindern die ihre Muttersprache erlernen Quelle: Prensky (2001A; 2001B)
    • 12. Kritik an der Debatte
      • Studien meist nur über die Tatsache, dass Medien genutzt werden
      • Anekdoten und Appelle
      • Einzelfall-Berichte, eigenes Erleben und ungeprüften Meinungen
      • Verallgemeinerung
      • Viele Autoren übernehmen die Konzepte ohne zu hinterfragen
      Mediennutzung Eigenschaften moderner Technologien Eigenschaften der Neuen Lerner ??? ???
    • 13. Agenda
      • Kontext und Fragestellung
      • Strömungsrichtungen
      • Entwicklung der Definitionen
      • Fazit und Ausblick
    • 14. Harmonisierung
      • Digital Natives
        • In allen Strömungen Moderne Informations-
        • und Kommunikationstechnologien Ursache für
        • die Veränderung
        • Teilweise Synonyme Verwendung verschiedener Begriffe
        • Prensky als Schöpfer der Begrifflichkeiten
      •  Aufsplittung der Definition
      • Digital Immigrants
        • Im Gegensatz zu Digital Natives wenig Beachtung
        • Sind nicht das Gegenstück zu den Digital Natives
    • 15. Entwicklung der Definitionen
      • Definition der Digital Natives im weiteren Sinne:
        • Sind nach 1982 geboren
        • Nutzen seit frühester Kindheit moderne Informations- und Kommunikationssysteme
        • Besitzen die folgenden Kompetenzen:
            • Schnelle Informationsaufnahme und -verarbeitung,
            • Multitasking-Fähigkeit,
            • Fähigkeit, visuelle Bilder zu erfassen sowie visuelle und räumliche Dimensionen zu verbinden
            • „ Hyperlinking“ anstelle einer linearen Denkweise,
            • „ always Connected“ und bevorzugen Teamwork,
            • induktives Entdecken bzw. „Trial-Error-Prinzip“
            • Tendenz zur Aktion,
            • Präferenz für Spiele, Phantasie-Welten, Wettbewerb,
            • schnellen Feedback-Mechanismen,
            • Steuerung der Aufmerksamkeit
    • 16.
      • Definition der Digital Immigrants:
        • Sind ohne moderne Informations- und Kommunikationssysteme aufgewachsen bzw. wurden später davon fasziniert
        • Sprechen die Digitale Sprache mit einem Akzent
      Entwicklung der Definitionen
      • Definition der Digital Natives im engeren Sinne:
        • Baut auf der Definition im weiteren Sinne auf
        • Sprechen die Digital Sprache
        • Eine andere Denkweise
    • 17. Agenda
      • Kontext und Fragestellung
      • Strömungsrichtungen
      • Entwicklung der Definitionen
      • Fazit und Ausblick
    • 18. Fazit
      • Zusammenfassung
        • drei wichtige Strömungsrichtungen identifiziert
        • Definitionen
      • Empfehlungen
        • weitere Begriffsdefinitionen
        • Untersuchung von Eigenschaften
        • konsequente Integration verschiedener Disziplinen
        • Untersuchungen durch Pilotprojekte
    • 19. Ausblick
      • weitere Forschungsarbeiten
      • langsamer Wandel im Alltag
      • Fortführung bereits begonnener
      • Umstrukturierungen
      • Mark Prensky publiziert weiter:
        • Unterscheidung DN und DI nicht
        • länger entscheidend
      •  Digital Wisdom als neues Konzept
      • Digital Wisdom:
        • zweifältiges Konzept: Nutzung von Technologie und richtiger Einsatz
        • Zurückrudern bzgl. Mediennutzung
        • Erweiterung des Wissens und der menschlichen Kapazitäten
    • 20. Literaturquellen
      • PRENSKY, M. (2001A). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 1 . On the Horizon, 9 (5). S. 1-6.
      • PRENSKY, M. (2001B). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 2: DO THEY REALLY THINK DIFFERENTLY?. On the Horizon, 9 (6). S. 1-6.
      • PRENSKY, M. (2001C). THE GAMES GENERATIONS: HOW LEARNERS HAVE CHANGED. (Aus dem Buch Digital Game-Based Learning - Chapter 2, McGrwa-Hill 2001). http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Ch2-Digital%20Game-Based%20Learning.pdf [22.10.2008].
      • PRENSKY, M. (2009). H. SAPIENS DIGITAL: FROM DIGITAL IMMIGRANTS AND DIGITAL NATIVES TO DIGITAL WISDOM. Innovate, 5 (3).
      • SACKMANN, R. (2004). INSTITUTIONALISTISCHE GENERATIONSANALYSE SOZIALER UNGLEICHHEIT. In M. Szydlik (Hrsg.), Generation und Ungleichheit (S. 25-48). Wiesbaden: VS Verlag
      • SACKMANN, R. & WEYMANN, A. (1994). TECHNISIERUNG DES ALLTAGS. GENERATIONEN UND TECHNISCHE INNOVATIONEN. 1. Aufl., New York: Campus-Verlag
      • SEUFERT, S. (2007). NET GENERATION LEARNING: WAS GIBT ES NEUES ÜBER DAS LERNEN? . In D. Euler & S. Seufert (Hrsg.) http://www.scil.ch/fileadmin/Container/Leistungen/Veroeffentlichungen/2007-02-euler-seufert-next-generation-learning.pdf [20.10.2008], 2007
    • 21. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
    • 22. Propagandisten
      • Tapscott (1998)
        • Fernsehen vs. Internet
        • kulturelle Veränderungen im Vordergrund
        • Eigenschaften der Kinder (z.B. Unabhängigkeit, keine Tabus, emotionale und intellektuelle Offenheit, Abneigung gegen Unternehmensinteressen)
      • Brown (2000)
      • Frand (2000)
    • 23. Digital Enhancement
      • Datenverfügbarkeit
      •  Digitale Technologien als Hilfe im Umgang mit Daten
      • Tiefenanalysen
      •  auf größerer Datenbasis
      •  ständige Erweiterung der Datenbasis für wissenschaftliche Zwecke
      • Planen und Prioritäten setzen
      •  Folgen von Entscheidungen in mehreren Stufen absehen
      • Änderung des Blickwinkels
      •  Gedankenlesen
      • Alternative Perspektiven
      •  Probleme mit mehreren Sichten
      •  Abhilfe durch digitale Technologien
    • 24. Hypothesen
      • Hypothese 1:
      • „ Menschen die nach 1982 geboren sind und seit ihrer Kindheit moderne, interaktive Informations- und Kommunikationssysteme intensiv nutzen, besitzen die in KAPITEL 4.3.2 DEFINITION aufgezählten Kompetenzen.“
      • Hypothese 2 :
      • „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik nach 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Natives im engeren Sinn.“
      • Hypothese 3:
      • „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik vor 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Immigrants.“
    • 25. Kritiker
      • Schulmeister , Universität Hamburg
      • Umfassende Literaturrecherche inkl. Studien (Deutsche, Europäische und Amerikanische)
      •  Erkenntnis: neue Medien sind neue Möglichkeiten für alte Rituale und Verhaltensweisen
      •  Zusammenfassung in neun Thesen
      • Bennette, Maton, Kervin , Critical Review of Evidence
      • Autoren gehen von zwei Behauptungen aus:
        • es existiert eine eindeutige Definition für Digital Natives
        • fundamentale Änderungen des Bildungssystems nötig
      • Zur eindeutigen Definition:
        • zwei Annahmen für die Existenz von Digital Natives:
          • fortgeschrittenes Wissen und Fähigkeit bzgl. IuK-Systemen
          • Lernmethodik, die sich von früheren Generationen unterscheidet
    • 26. Neues Lerndesign
      • Schüler/Studenten müssen gefordert werden
      •  schneller, multi-tasking, random-access
      • Inahalt
        • Legacy Content – traditionelle Inhalte (Lesen, Schreiben, Mathe,…)
        • Future Content – Software, Hardware, Robotics, Nanotechnologie
      • Unter Verwendung der Digitalen Sprache miteinander verbinden
      • Umsetzug mit Hilfe von Computerspielen
    • 27.