Social media-e commerce-mediaplanet_juni2010
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

Social media-e commerce-mediaplanet_juni2010

on

  • 1,405 views

 

Statistics

Views

Total Views
1,405
Views on SlideShare
1,404
Embed Views
1

Actions

Likes
0
Downloads
7
Comments
0

1 Embed 1

http://www.slideshare.net 1

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Adobe PDF

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

Social media-e commerce-mediaplanet_juni2010 Social media-e commerce-mediaplanet_juni2010 Document Transcript

  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET nr. 1/Juni 2010unternehmen Web-basierte lösungen für ihr e-business 6 Tipps für ihren e-business-erfolg Webanalytics Erfolg des Auftritts im Netz messen E-Commerce Der Aufbruch hat gerade erst begonnen Cloud Computing Neuste Möglich- keiten aus der Rechenwolke die macht der sozialen netzwerke Jürg stuker erklärt, wie Unternehmen Social Networks foto: Boris Baldinger chrisTian wanner schweizer e-commerce erfolgsgeschichte. erfolgreich nutzen können Photo: leshoP.chAnzeige Mehr als 90‘000 Firmen weltweit vertrauen auf die mehrfach preisgekrönten Sicherheitsappliances von Barracuda Networks
  • 2 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET ChAllenge Wir empfehlen Thomas lang Geschäftsführer Carpathia Consulting Schweiz s. 6 «Nirgends als im online- Bereich ist es einfacher, das Kundenverhalten zu analysieren und den Erfolg von Marketing- aktivitäten zu messen.» Jürg stuker – ceo namics s. 8 Über die extremen Auswirkungen von Social media auf die Kunden und das Unternehmen. Mobile internetpräsenz s. 10 Wie internetangebote an Smartphones angepasst sein sollten. SEiTE 13 ersT Der anfang Das Kapitel e-business ist bei weitem noch nicht zu ende geschrieben foto: fotolia.deAls Buzzword ist E-Business ziemlich zurückgefallen. Angesagtere Schlagworte sinde-commerce, social networks oder Mobile web, das zeigt auch diese Beilage.Was sagen uns diese über den Zustand der Internetwirtschaft?e-business im Jahr 2010D as Mobile Web hätten z.B. steigert den Wert des iPhones im Twitter ist also keine Überraschung. Sie internet Dr. rer.pol. werner streitberger wir mit WAP schon vor Vergleich zu anderen Smartphones.Aber stimmt jedoch nachdenklich, da wieder Fraunhofer-institut für Sichere informations- zehn Jahren haben kön- nen.Aber es musste erst der Ausschluss des Flash Players von Ado- be reduziert seinen Wert. Hier geht es «Das Mobile Web einmal Werbung als Einnahmequel- le herhalten muss. Für Werbetreibende technologie über Sicherheit in der Wolke das iPhone kommen, um dem aufgestauten um nichts Geringeres als die Herrschaft über die Plattform zur Vermarktung di- vollendet die All- sind so gros-se Populationen natürlich verlockend. Sich allerdings vorzuneh- Bedürfnis zur mobilen gitaler Inhalte. Deshalb werden wir ei- gegenwart des men, deren Schwarmintelligenz einsei-Internetnutzung zum Durchbruch zuverhelfen. Wie es das iPhone geschafft nen unerbittlichen Kampf sehen. Und wer an die Netzwerk-Ökonomie glaubt, internets.» tig zu instrumentalisieren, ist gefähr- lich. Denn falsche Freunde können sichhat – mit Usability! Das erinnert an wird wohl eher auf Google setzen. ziemlich unbeliebt machen. We make our readers succeed!die Entwicklung des Internets. Dieses Google ist das Unternehmen, das Kundenzugang und Kundenbindungdümpelte auch schon einige Jahre vor es am besten verstanden hat, die Me- sind auch im E-Commerce die grossen e-bUSineSS, SeChSte AUSGAbe, jUni 2010sich hin, bis das World Wide Web so et- chanismen des Internets in ein Ge- Herausforderungen. Ersteres lässt sichwas wie Benutzerfreundlichkeit ein- schäftsmodell zu übertragen. Konform dank Performance Marketing immer Managing Director: fredrik Colfach editorial Director: Corinne meierführte. Usability is key, das wird oft un- mit Arthurʹs Law zeigt Google, dass die kalkulierbarer einkaufen, aber Kunden- sub-editor: benjamin Schwagerterschätzt.Und das Mobile Web ist nicht Netzwerk-Ökonomie durch steigende bindung gelingt nur über eine in allenmehr aufzuhalten. Es vollendet die All- Erträge gekennzeichnet ist. Die gelun- Facetten hervorragende Leistung. Mit project Manager: Karla bavoljakgegenwart des Internets und wird uns gene Symbiose aus Onlinedienst und Web Analytics wird die eigene Perfor- Tel.: +41 (0) 43 888 73 13um Location Based Services bereichern. Geschäftsmodell hat aber auch im Jahr mance transparent. Champions ma- Dennoch ist Apple kein Protagonist 2010 noch Seltenheitswert.Das gilt auch chen daraus einen permanenten Lern- e-Mail: karla.bavoljak@mediaplanet.comder Internetwirtschaft. Im Gegenteil: für Social Networks. Facebook, Twitter, prozess – und wachsen noch schneller Distribution: tages-AnzeigerApple beansprucht die volle Kontrolle Xing und Co sind die inhaltliche Sei- als das ohnehin noch immer wachsen-über seine Produkte: von der Hardware te der Ubiquität. «Die Netzkultur ist ei- de Segment. Druck: ringier print, Adligenswilüber das Betriebssystem bis zu den Pro- ne Kultur der Jetzigkeit», sagt David Ge- Bei allen Fortschritten – in zwei Berei- Mediaplanet contact information:grammen und, wo möglich, noch den lernter. Nicht nur Konsum, in Sozialen chen kommt die Internetwirtschaft nur Anna pollinger Tel.: +41 (0)43 540 73 06Inhalten. Das proprietäre System ist Netzwerken werden auch Mitteilungs- schleppend voran. Der eine ist die nach e-Mail: anna.pollinger@mediaplanet.comdas Gegenteil der Philosophie des Webs, und Kontaktbedürfnisse realtime und wie vor unbefriedigende Vergütung fürfür dessen Erfolg offene Standards eine räumlich unbegrenzt ausgelebt. Vie- digital bereitgestellte Inhalte. Der ande- Das Ziel von mediaplanet ist, unseren lesern qualitativ hochstehende redaktionelle inhalteSchlüsselrolle spielen.Wie war das noch le hundert Millionen Menschen schei- re ist die flexible Value Chain Integrati- zu bieten und sie zum handeln zu motivieren,mit Metcalfeʹs Law, nach dem der Wert nen das nützlich zu finden. Was nicht prof. ralf wölfle on in der zwischenbetrieblichen Zusam- somit schaffen wir für unsere inserenten eine leiter Competence Center E-Business Basel, plattform um Kunden zu pflegen und neue zueines Netzwerks exponentiell zur Zahl heisst, dass sie dafür bezahlen. Die Ein- FhNW menarbeit. Aber das Kapitel E-Business gewinnen.der Teilnehmer wächst? Die LeShop-App führung von «Promoted Tweets» bei ist noch nicht zu Ende geschrieben.Anzeige Ideale Mail-Grouware als METANET Alternative zu Microsoft Exchange oder Hosted BUSINESS EMAIL Exchange.
  • publireportAgeDie Akzeptanz und der Stellenwert von E-Mails als Business-Kommunikationsmittel vergrössern sich ständig.Abmachungen und Vereinbarungen werden heute weltweit elektronisch versandt und bestätigt. In vielen E-Mailsverbirgt sich auch ein grosser Teil des in der Firma vorhandenen Wissens. Dieses Wissen ist in vielen Fällen nur nochim E-Mail zugänglich, eine andere Form der Dateiaufbewahrung gibt es nicht. Viele Firmen archivieren E-Mailsjedoch gar nicht oder nur ungenügend oder überlassen gar diese Entscheidung den Mitarbeitern.E-MAIL-ARCHIVIERUNG OHNE DATENVERLUSTWie ist die aktuelleGesetzeslage in derSchweiz?Die aktuelle Gesetzeslage läuft da-rauf hinaus, dass elektronisch ver-sandte Geschäftsdokumente derübrigen Geschäftskorrespondenzgleichzusetzen sind. In der Schweizverlangt die GeBüV (Geschäfts-Bücher-Verordnung) eine Aufbe-wahrung der geschäftsrelevanten Echtheit und Unverfälschbarkeit tlich gelöschte E-Mails oder E- «Per-User-Lizenzierung», mit der ternen Datenträgern sichergestelltE-Mails über einen definierten der Daten: Die Integrität der E- Mails eines bestimmten Projektes sämtliche ein- und ausgehenden werden. Da nur eine Instanz für dieZeitraum. Noch 2010 werden Mails muss während der gesamten können so einfach und schnell E-Mails indiziert und fälschun- Speicherung der E-Mails verwen-voraussichtlich im Zuge der Ver- Archivierungszeit sichergestellt gefunden und weiter verarbeitet gssicher an einem Ort gespeich- det wird, werden Duplikate von E-einheitlichung der schweizerischen werden. werden. Dadurch profitiert die ge- ert werden. Durch den nahtlosen Mails und von Anhängen entferntZivilprozessordnung die digitalen Verfügbarkeit und Lesbarkeit: Ar- samte Firma von der E-Mail-Ar- Zugang zum Archiv können Ad- und damit die SpeicherkapazitätDokumente den Urkunden gleich- chivierte E-Mails müssen jederzeit chivierungslösung. ministratoren, Auditoren oder Be- optimiert. Das Gerät verfügt übergestellt. E-Mails können daher je- verfügbar und lesbar sein. Eine nutzer jede gespeicherte E-Mail in umfangreiche Report- Funktionenderzeit als Beweismittel vor Gericht Volltextindexierung der E-Mails E-Mail-Archivierung Sekundenschnelle wieder finden. und Statistiken (z.B. für rechtlichevorgelegt werden. mit Anhängen ist unverzichtbar. mit Barracuda Die Importfunktion erlaubt das Aspekte, Betriebszustand, Kon- Leistungsstarke Suchfunktion- Hinter der Entwicklung des Bar- Hinzufügen von historischen E- sistenz und Integrität der Daten).Was sind die zentralen en sollen es Auditoren erlauben, racuda Message Archivers stand Mails in verschiedenen Formaten Energize Updates sorgen für neueForderungen an die Aufbe- bestimmte E-Mails rasch wieder eine genaue Analyse der Kunden- (MAPI, POP3, IMAP, PST, NSF) Dateiformaten und diversen Sich-wahrung von E-Mails? aufzufinden und zu exportieren. bedürfnisse auf der einen Seite und ohne spezielle Zwischenschritte. erheitsupdates und die BlockierungAus der Geschäfts-Bücher-Verord- Zugriffe und Zutritte müssen auf- der gesetzlichen Anforderungen Das Gerät verfügt sowohl über von Viren und Spyware,. Wie allenung ergeben sich für die Praxis gezeichnet werden. auf der anderen Seite. Der Bar- eingebaute wie auch über Wech- Barracuda-Produkte ist der Barra-zentrale Forderungen an die rechts- Mit den oben genannten Massnah- racuda Message Archiver ist eine sel-Datenträger (Swap- Drives). cuda Message Archiver einfach zukonforme elektronische Archi- men wird die Beweiskraft einer komplette und erschwingliche E- Redundanz und Mirroring kann so- administrieren und in kurzer Zeitvierung von E-Mails. E-Mail signifikant erhöht und bei Mail-Archivierungslösung ohne wohl mit internen wie auch mit ex- implementiert.Revisionssicherheit: Bevor die E- einer allfälligen gerichtlichen Aus-Mails vom Empfänger geöffnet einandersetzung den schriftlichenwerden können, werden sie in ei- Dokumenten gleichgesetzt.ner von aussen nicht zugänglichenMailbox abgelegt und können so Was sind die Vorteileauf fälschungssichere Speicher ge- für den Benutzer?schrieben werden. Diese automa- Neben den gesetzlichen Vorschrift-tische Ablage aller über den Server en gibt es weitere Forderungen, dielaufenden E-Mails in einen sepa- an eine E-Mail-Archivierungslö-raten Archivtopf garantiert die Er- sung gestellt werden sollten. Diefüllung der Revisionssicherheit. Das nahtlose Integration des persönli-Datenschutzgesetz verlangt eine chen E-Mail-Archivs in das Mail-interne Regelung über den Umgang system des Benutzers versprichtmit privaten Mails. eine erhöhte Effizienz. Versehen- Vollständige E-Mail Archivierung Der Barracuda Message Archiver Fälschungssichere Archivierung ohne Duplikate · Volltextindexierung für eine schnelle Wieder ndung Nahtloser Zugang zum Archiv für alle User · Erfüllung der behördlichen Compliance - Anforderungen Schnell integrierbar · Import von historischen Mails · Ohne Benutzerlizenzierung · Speichererweiterung TESTGERÄT KOSTENFREI ERHÄLTLICH UNTER: www.netdefender.ch/archiver oder 061 283 70 93 Barracuda Spam Firewall - Barracuda Web lter - Barracuda Load Balancer - Barracuda Message Archiver - Barracuda SSL/VPN - Barracuda Web Application Firewall - Barracuda Link Balancer
  • 4 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET Tipp newsfrage: Woher weiss ich im anonymen Internet, wer 1 schwach- sTellen Dermeine Seite besucht? websiTe Durch analy-antwort: Mithilfe moderner Instrumente zur se enTDecKenAnalyse von Internetseiten ist der Erfolg eines Auf-tritts im Netz sehr gut messbar.die analysegehört dazuEine Webanalyse sollte für einen pro-fessionellen Betreiber einer Internet- Die Magazine, die regelmässig Traffic- Statistiken für ihre Entscheidungen he-seite eine Selbstverständlichkeit sein. ranziehen, haben eine signifikant hö-Denn diese Analyse ist die Grundlage, here Wahrscheinlichkeit, profitabel zuum die virtuelle Kommunikation zu op- arbeiten. Über 60 Prozent der profita-timieren. Praktisch auf Knopfdruck ist blen Websites nutzen Traffic-Statisti-dabei eine Vielzahl von Kennzahlen und ken – unter den nicht profitablen sindAuswertungen verfügbar. Diese reichen es nur 34 Prozent. Und vor allem grossevon der Anzahl der Besucher über die Websites schätzen die Webanalyse: SoHäufigkeit einzelner Seitenaufrufe bis nutzen mehr als 90 Prozent der Redak-hin zu den verwendeten Suchbegriffen tionen mit mehr als 2 Millionen Uniquereihen,die Benutzer von Suchmaschinen beat Muttenzer Visitors pro Monat Statistiken für ihreauf die jeweilige Seite geführt haben. Geschäftsführer «Angelink yourposition» redaktionellen Entscheidungen. Diese Vorreiterrolle grosser Websites hat aberschwachpunkte finden «Weltweit gib es keine finanziellen Gründe: Denn mitDoch die Analyse kann noch mehr.«Web Analytics zeigt aber auch auf, ob rund 150 unter- 61 Prozent verwendet die Mehrheit al- ler Befragten das kostenlose Tool Goog-mein Ziel erreicht wurde, wie etwa derKaufabschluss, das Ausfüllen eines For- nehmen, die pro- le Analytics. Erst in weitem Abstand fol- gen die kostenpflichtigen Tools Omni-mulars oder das Abschliessen eines fessionelle Analy- ture SiteCatalyst mit sieben und Coms-Newsletter-Abonnements», sagt BeatMuttenzer, Geschäftsführer von «An- sen anbieten.» core Media Metrics mit vier Prozent.gelink yourposition». So kann bei den erst die auswertung zähltAnalyseinstrumenten zwischen Aus- denn es ist verständlich und intuitiv. Bevor man jedoch auf eine der Lösun-wertungsverfahren zur permanenten Zudem ist dieses Web-Analytics-Tool gen zurückgreift, muss man sich be-Messung der Wirkung der Seite und der kostenlos und bietet einen breiten Um- wusst sein, dass es mit der Analyse al-Methode zur Auffindung von Schwach- fang an Analysemöglichkeiten», erklärt leine nicht getan ist. Denn die Unmen-punkten in der Seite unterschieden Muttenzer. So erstaunt es nicht, dass es gen an Daten und Auswertungen sindwerden. «Wenn ich in der Analyse se- sich in acht von zehn Fällen, in denen Fluch und Segen zugleich: Fluch ist siehe, dass die Besucher auf meiner Web- ein Analysewerkzeug genutzt wird, um für den, der sich in der Vielzahl der In-site nur eine Seite angeschaut und sich Google Analytics handelt. Eine leichte formationen verliert und ohne über-dann sofort wieder ausgeklinkt haben, Ausnahme bilden die Grossunterneh- greifendes Gesamtkonzept mal diese,kann ich davon ausgehen, dass auf mei- men: Öfter als andere Firmen setzen sie mal jene Kennzahl analysiert. Zum Se-ner Einstiegsseite Schwachstellen lie- – möglicherweise aus datenschützeri- gen wird sie, wenn man sich über seinegen», sagt Muttenzer. «Mit der Web- schen Überlegungen – kostenpflichtige Ziele im Klaren ist und diese KontrolleAnalyse habe ich dann die Möglichkeit, Lösungen ein. der Wirkung als Regelkreis zur Überwa-diese Schwachstellen zu verbessern, die Weltweit gibt es rund 150 Unterneh- chung der Zielerreichung und erfolgs-Besucher tiefer in die Website zu führen men, die professionelle Lösungen für orientierten Steuerung seiner Online-und langfristig eine Optimierung zu er- solche Analysen anbieten. Aktivitäten versteht.zielen». Dies bestätigt auch Beat Muttenzer. Transparenz macht erfolgreich «Bevor wir mit der Messung beginnen,google macht es leicht Die Vorteile der Analyse lassen sich ins- überlegen wir uns mit unseren Kun-Dass die Analyse nicht teuer und den- besondere im heiss umkämpften Markt den, welche Ziele ihre Website hat, wel-noch leistungsfähig sein kann, zeigt der Online-Magazine ablesen. Für die che Indikatoren gemessen werden sol-Google analytics. «Für einen Einstei- USA hat die Columbia Journalism Re- len und wie wir danach mit den Ana-ger ist Google Analytics ein guter Start, view kürzlich eine Studie durchgeführt: lyse-Daten weiterarbeiten möchten.» fACtS 1 Zwei Drittel aller Schweizer Inter- zuordnen. Denn es ist ein Auswertungs- Denn nur wenn man weiss, weshalb man misst, nützen die ganzen Daten etwas. Ein Hauptaugenmerk sollte also auf die Arbeit nach der Datenauswer- Kostenlos mit eigener netseiten setzen heute kostenlose- modell der Arbeit der IT-Mitarbeiter,das tung gelegt werden. Und hier begehen Jeder Mediaplanet-leser kann Domains ist Hostpoint die grösste Hei-oder kostenpflichtige Analysewerk- klare Marketing-Aufgaben beinhaltet. die Unternehmen häufig grosse Fehler. kostenlos eine neue internet- mat von Internetseiten des Landes. Werzeuge ein,ein Drittel verzichtet ganz da- Die Erfahrung zeigt, dass zu wenige Un- seite erstellen. in Kooperation sich unter www.mediaplanet.hostpoint.rauf. Damit beweist der Schweizer ternehmen das Potenzial der Analysen mit dem grössten schweizer ch einen Code sichert, kann kostenlos 4 Markt Nachholbedarf: In den USA zur Optimierung ihrer Internetauftritte hosting-provider hostpoint ste- und unverbindlich eine Internetseite Werbefinanzierte Internetseiten, lag dieser Wert im Januar 2010 bei 88 nutzen. «Der zielorientierte und konse- hen unverbindlich ein baukas- bei Hostpoint aufbauen und diese 90 Ta- 2 insbesondere Medienseiten, set- Prozent. Denn Studien haben ergeben, quente Einsatz von Web-Analytics-Me- ten und 90 Tage Test zur Verfü- ge testen. Es stehen ein Gigabyte Spei-zen solche Werkzeuge am häufigsten dass die Chance darauf, profitabel zu ar- thoden dürfte in einem Markt, in dem gung. ohne einen franken zah- cherplatz, drei Domains und drei MyS-ein (76 Prozent), Online-Shops am sel- beiten, mit der Verwendung von Web- jeder dritte Website-Betreiber auf Web len zu müssen. QL-Datenbanken zur Verfügung. Pertensten (65Prozent). analyse stark korreliert: Beispielsweise Analyse verzichtet, vorerst eine Selten- Knopfdruck kann die Probephase jeder- ziehen dort mehr als 90 Prozent der Re- heit darstellen.» Es gibt also noch viel zu Programmieren ist unnötig, will man zeit in ein gängiges Abonnement mit 10, Die meisten Unternehmen siedeln daktionen von Internetmagazinen mit tun für Spezialisten wie Muttenzer. heute eine eigene Seite im Internet er- 50 oder 100 Gigabyte Datenspeicher bei 3 Webanalyse in der IT-Abteilung an, mehr als 2 Millionen Unique Visitors stellen. Und für Mediaplanet-Leser ist es Hostpoint umgewandelt werden. Oderdoch Experten raten,dieses Instrument pro Monat die Statistiken für ihre redak- anna birkenmeier dank einer Kooperation mit Hostpoint der Account erlischt, ohne dass Kosteneindeutig der Marketingabteilung zu- tionellen Entscheidungen heran. redaktion.ch@mediaplanet.com sogar kostenlos. Mit 130 000 Schweizer anfallen.
  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET juNi 2010 · 5 KUrZnAChriChten search engine optimization Damit die eigene Website möglichst oben auf der liste erscheint foto: istocKPhoto.com wer sucht, der sollte finden im internet läuft fast alles über tät spiele eine wichtige Rolle. So sei die suchmaschinen ab. Klar al- es ratsam, die Inhalte im Netz nicht so, dass die eigene webseite verwahrlosen zu lassen, sondern ak- dort möglichst weit oben ge- tiv am Inhalt der Internetseite wei- listet sein sollte. Doch wie op- ter zu arbeiten. Bilder erhöhten nicht timiert man eine webseite für nur den Unterhaltungswert, sondern suchmaschinen? würden die Webseite von Suchma- schinen auch als relevanter erken- Nicht da zu sein, wenn der potenziel- nen lassen. Weiter rät Emrich, dass le Kunde aktiv sucht, ist eine Sünde die Inhalte in sinnvollem Masse un- – und noch dazu eine unnötige. Denn tereinander verlinkt werden sollten. professionelles Suchmaschinenmar- Dies erhöhe die Verweilzeit der Nut- keting und konsequente Suchma- zer und habe den positiven Effekt, schinenptimierung erlauben es, im dass Suchmaschinen die Inhalte der richtigen Augenblick am richtigen Webseite besser finden könnten. Ort präsent zu sein. Egal, welchem Thema sich die Webseite widmet, der Tricksen lohnt sich nicht Erfolg einer jeden Internetseite wird Oftmals wird gerade im Internet von zunächst an den Besuchern gemes- unseriösen Anbietern versprochen, sen, die sich täglich darauf einfinden. dass ein besseres Ranking in einer Gerade als Newcomer ist es schwer, Suchmaschine einfach erkauft wer- die eigene Webseite bekannt zu ma- den kann. Aber ist es wirklich mög- chen. Und da die meisten Besucher lich, die Suchmaschinen zu überlis- über Suchmaschinen reinkommen, ten? «Es gibt einige Massnahmen, ist es wichtig, eine gute Position im die nur darauf abzielen, Suchma- Netz zu haben. Der Schlüssel zum Er- schinen auszutricksen, ohne dass folg heisst also Suchmaschinenopti- dies durch Inhalte auf der Webseite mierung, im Fachjargon Search Engi- gerechtfertigt wird», so Emrich. Da- ne Optimization, kurz SEO genannt. zu gehöre zum Beispiel, Stichwör- ter im Text «unsichtbar» in der Far- Das Zielpublikum erreichen be des Hintergrunds zu verankern, Vielfach wird unter SEO lediglich so dass nur die Suchmaschinen diese das Anpassen von Webseiten an die Begriffe aufnehmen, der Nutzer die- wichtigsten Kriterien der Suchma- se aber nicht lese.Auch der Eindruck, schinen verstanden. Eine Optimie- dass Webseiten «überoptimiert» sei- rung hat aber weitere Zusammen- en, könne sich negativ auswirken, guTe planung hänge zu berücksichtigen: das Lay- beispielsweise wenn ein bestimmter Vor der Messung sollte out, die Schnelligkeit, die Übersicht Begriff übertrieben oft im Text ver- man sich überlegen, welche Ziele die website der Webseite, das Produktangebot wendet werde. «Es geht nicht darum, hat, welche indikationen und den Service.Wichtig ist auch, das Suchmaschinen auszutricksen, son- gemessen werden sollen und wie man die analyse- Zielpublikum zu erreichen. Zum Bei- dern die vorhandenen Inhalte für Daten weiterarbeiten spiel bietet jemand «Kartographie» entsprechende Suchanfragen bes- möchte. an. Der User sucht aber nach «Land- ser auffindbar zu machen», erklärt grafiK: Karla BavoljaK karten» oder «Stadtplänen». Garagen Emrich. Ein Internetseiten-Anbie- verwenden auf ihren Internetseiten ter tue sich und den Nutzern keinen oft den Begriff «Fahrzeug», der Be- Gefallen, durch Tricks auf seine Sei-website ins internet nutzer sucht aber mit «Auto». Mit ei- ner Suchbegriffsanalyse kann festge- stellt werden, wie neue Kunden nach Angeboten suchen. te zu locken, die dann gar nicht halte, was sie verspreche. Durch eine Web- seiten-Optimierung sei es in vielen Fällen möglich, dass Suchmaschi- ohne programmierwissen und haben einen Homepage-Baukasten, leicht im Browser selbst eingestellt und nen die Inhalte bestimmten Such- zur website den «web-o-mat», erarbeitet: Hiermit ist jederzeit verändert werden. Auch kann webseite aktuell halten anfragen genauer zuweisen könn- Die Experten wissen,was einem Anwen- nach wenigen Klicks eine individuelle der Nutzer unkompliziert Überbegrif- Um in Suchmaschinen besser ge- ten. Dies verbessere dann die Platzie- der das meiste Kopfzerbrechen bereitet und passende Gestaltung möglich. 110 fe eingeben, die die Seite über Suchma- funden zu werden, gilt es mehrere rung. Dem pflichtet auch Google bei: unterschiedliche Designvorlagen müs- schinen leicht auffindbar machen. Massnahmen umzusetzen. Der zen- «Wenn man die Webseite von Anfang sen aber nicht einzeln durchgegangen Für alle Selbermacher ist ebenso eine trale Hebel sind interessante Inhal- an auf den potenziellen Kunden aus- werden, sondern sind sinnvoll nach je- Installation von Applikationen wie bei- te. «Hierfür ist es hilfreich, eigene re- richtet – und das mit klaren und Aus- weils benötigten Kategorien eingeteilt spielsweise WordPress, Joomla! oder TY- daktionelle Texte zu erstellen, statt sagen und Inhalten – hat sowohl der und auszuwählen. Ohne teure Werbe- PO3 kein Problem.Auch selbst program- sie aus Vorlagen wie beispielsweise Anbieter als auch der Kunde profi- agentur sind Sets von zueinanderpas- mierte Seiten können per FTP-Client auf Lieferantenbeschreibungen zu über- tiert. Und das ist auch der Sinn von senden Schrifttypen, Farben, Buttons den Server geladen werden. nehmen», so Oliver Emrich, Leiter E- Suchmaschinen.» und weiteren Details vorhanden, in des- Für die dreimonatige Promoversion Commerce am Forschungszentrum sen Stil bei Bedarf auch der Vereins-, Fir- kann sich jetzt jeder Mediaplanet-Leser für Handelsmanagement der Uni- nathalie schoch KosTenlos. webhosting unter www.mediaplanet.hostpoint.ch menname oder schlicht Website-Titel einen Code sichern: versität St.Gallen. Auch die Aktuali- redaktion.ch@mediaplanet.com foto: istocKPhoto.com adaptiert wird. Der Inhalt kann dann www.mediaplanet.hostpoint.ch
  • 6 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET Tipp news 2 Durch cro neue KunDen gewinnen KUrZnAChriChten ulrich hafenbradl Gründer und Geschäftsführer trustedshops.de Der Aufbruch hat erst begonnenconVersion raTe opTiMiZaTion. nur wenn Marketing, entwickler und systemverantwortliche eng zusammenarbeiten, kann conversionrate optimization ein erfolg werden. foto: istocKPhoto.comDamit der Kauf nicht ins Der handel im internet wächst durchsetzen wird. «Schaut man sich rasant. und mit ihm die Mög- die rasante Nutzerentwicklung der lichkeiten, sich online zu in- sozialen Netzwerke weltweit an, liegtstocken gerät formieren, geschäfte abzuwi- es auf der Hand, dass in Facebook, ckeln oder einzukaufen. und Twitter oder MySpace für die Händler die grenze des Machbaren noch grosses Potenzial liegt», sagt Ha- scheint weit weg zu liegen. fenbradl. Video-Commerce und Shop- ping-Clubs seien zwar bei Händlern■■frage: Was kann man tun, damit benutzung soll spass machen den die Ware vor der Bezahlung prüfen Der Schweizer E-Commerce boomt. und Kunden etabliert,aber noch nichtdie Nutzer in einem online-Shop Doch nicht nur auf die Einfachheit wollen. Da diese Methode für den An- 2008 wies eine Untersuchung des im Massenmarkt präsent. Da beim Vi-kaufen, statt gleich wieder abzu- kommt es an: «Um die Erfolgswahr- bieter jedoch ein Debitorenrisiko mit Kompetenzzentrums E-Commerce an deo-Commerce der Schwerpunkt aufspringen? scheinlichkeit für eine Konversion zu sich bringt,ermöglichen moderne tech- der Universität St.Gallen ein Markt- der technischen Komponente liege,■■antwort: Mithilfe von Conversion erhöhen, sollte der Nutzer während des nische Lösungen eine versteckte Boni- volumen von 5.87 Milliarden Fran- könne dieser Trend mittlerweile fürRate optimization wird der Seitenbe- gesamten Prozesses Spass empfinden», tätsprüfung.«Wenn ein Kunde zum Bei- ken nach.Auf ein weiteres Wachstum jeden Online-Händler – egal ob kleinsuch so intuitiv und einfach wie mög- findet Wollenmann.Eine Einschätzung, spiel im ersten Schritt seine Zahlungs- deutet der Report der Fachhochschule oder gross – umgesetzt werden.lich gestaltet die Thomas Lang nur bestätigen kann: adresse erfasst und im nächsten Schritt Nordwestschweiz FHNW hin. Die For- «Ein Onlinekäufer ist bei seinem Kauf- sein bevorzugtes Zahlungsmittel wählt, scher setzten sich mit den 19 gröss- Kleider virtuell anprobierenObschon der Online-Handel auch im entscheid einsam, alleine und damit erfolgt zwischen diesen beiden Schrit- ten Schweizer E-Commerce-Anbie- Die Auswirkungen von sozialen Netz-Jahr 2009 stark zugelegt hat, liegt da- immer etwas unsicher,ob er sich für das ten in Sekundenschnelle eine Abfrage tern zusammen. Diese gehen davon werken auf E-Commerce liegen aufrin noch immer ein grosses Potenzi- richtige Produkt entscheidet.» Den Nut- der Bonität bei einem Partner», erläu- aus, dass sich der Onlineanteil an den der Hand,denn die kommenden Gene-al zur weiteren Umsatzsteigerung. Mit zern muss deshalb das Gefühl von Ge- tert Lang das Funktionsprinzip. Je nach Konsumentenausgaben innerhalb rationen wachsen mit dem InternetConversion Rate Optimization (CRO) sellschaft vermittelt werden: «Kunden Resultat steht die Option «Rechnung» der nächsten fünf Jahre mindestens und den sozialen Netzwerken auf.Undsoll es besser ausgeschöpft werden. vertrauen vor allem anderen Kunden», dann möglicherweise nicht mehr zur verdoppeln,wenn nicht sogar verviel- so werden sich dort auch die Verbrau- Je mehr der Handel im Internet zu weiss Lang. Informationen darüber,wie Verfügung. fachen wird. cher der Zukunft tummeln, ist sichHause ist, desto besser kann er auf die andere ein Produkt bewerten, welche Hafenbradl sicher. Zum jetzigen Zeit-Bedürfnisse seiner Kunden eingehen. Produkte auch noch angesehen wur- Zusammenarbeit nötig es lebe die Multifunktionalität punkt stecke der direkte Verkauf über«Nirgends als im Online-Bereich ist es den und in welchen Kombinationen ein Wie geht man Conversation Rate Opti- Dass das Internet unsere Welt verän- Facebook & Co. aber noch in den Kin-einfacher, das Kundenverhalten zu ana- Produkt gekauft wird, unterstützen die mization am besten an? Thomas Wol- dert hat, ist mittlerweile eine Binsen- derschuhen. «Augmented Reality, alsolysieren und den Erfolg von Marketing- Kaufentscheidung nachhaltig. lenmann rät zur gründlichen Analysen, weisheit. Dennoch sind konkrete Aus- die Verschmelzung realer und digita-aktivitäten zu messen», sagt Thomas bevor mit der Umsetzung von Massnah- prägungen dieses Prozesses immer ler Inhalte,wird vor allem den HandelLang von der auf E-Business speziali- einfaches bezahlsystem nötig men gestartet wird: «Vor allem nach wieder faszinierend. War es früher mit Mode verändern», so Hafenbradl.sierten Carpathia Consulting in Zürich. Viele Online-Geschäfte scheitern dar- speziellen Marketingaktionen liefert schon ein Erlebnis, eine E-Mail zu ver- Ein ganz grosses Thema seien virtuel-Doch solche Analysen zeigen immer an, dass kein geeignetes Bezahlsystem die Auswertung von Web-Statistiken senden, kann der Nutzer heute online le Ankleidekabinen. Der US-Shop tobi.wieder, dass viele Internetauftritte ih- angeboten wird. Im Business-to-Busi- wertvolle Erfahrungswerte für spätere einkaufen, telefonieren, fernsehen com bietet seinen Kunden eine solchere Nutzer nicht zum gewünschten Ziel ness-Bereich etwa wird nach wie vor Kampagnen.» Und verfügbar ist ja bei- und vieles mehr. So heissen die neues- Lösung. Der Kunde stellt sich vor eineführen, etwa dem Kauf eines Produktes. bevorzugt gegen Rechnung geliefert. nahe alles: «Vom Einstieg der Kunden in ten Trends etwa Augmented Reality, Webcam. Sein Bild erscheint im On- Einerseits aufgrund mehrwertsteuer- eine Website über jeden Click bis hin zur Social Media, Club-Shopping, Mobile line-Shop und er kann die dort ange-überflüssiges weglassen konformer Belege, andererseits, weil erfolgreichen Bezahlung des Warenkor- Commerce oder Groupon. botenen Kleidungsstücke auf seinenConversation Rate Optimization soll Firmenkreditkarten nicht überall ver- bes lässt sich alles genau nachvollzie- Im Fokus der Online-Händler ste- eigenen Körper projizieren.hier Abhilfe schaffen. «CRO bezweckt, breitet sind. Eine grössere Vielfalt an hen», weiss Wollenmann. Und bei der hen derzeit Geschäftsmodelle nachdass die Nutzer eines Internetauftritts Bezahlmethoden besteht im Business- Umsetzung schwört er auf Zusammen- dem Muster des US-Start-ups Grou- am ball bleibenhäufiger als bisher eine vom Anbieter to-Customer-Bereich. «Der Einsatz von arbeit: «Nur wenn Marketing, Entwick- pon.com. Das Unternehmen bietet «Klarer ist der Aufbruch im Mobi-gewünschte Handlung – im Fachjar- Kreditkarten kann heutzutage als Stan- ler und Systemverantwortliche eng zu- täglich eine regional begrenzte Rabatt- le Commerce zu erkennen», sagt Ralfgon Konversion genannt – durchfüh- dard angesehen werden und sollte in je- sammenarbeiten, kann Conversation aktion an. «Bei jeder Aktion muss eine Wölfle, Leiter Kompetenzzentrum E-ren,» erläutert Thomas Wollenmann, dem Fall unterstützt werden», rät Lang. Rate Optimization ein Erfolg werden.» bestimmte Anzahl von Personen zu- Business Basel der FachhochschuleGeschäftsführer von Webberry in Lu- Auch hier sollte jedoch die Möglichkeit schlagen, nur dann kommt der Deal Nordwestschweiz. Das iPhone habezern, welche Onlineshops verschiede- zur traditionellen Zahlung gegen Rech- anna birkenmeier zustande», erklärt Ulrich Hafenbradl, diesem zum Durchbruch verholfen,ner Schweizer Detailhändler betreut. nung angeboten werden, da viele Kun- redaktion.ch@mediaplanet.com Gründer und Geschäftsführer von stelle aufgrund seiner proprietären«Schon bei der Kundengewinnung wird Trusted Shops GmbH. Ebenso von gro- Isolation aber auch eine Wachstums-viel bares Geld verschenkt. Es gibt Web- tippS ssem Interesse seien Club-Shopping hürde dar. Das Bedürfnis der Kunden,shops, in denen rund ein Drittel aller und Video-Commerce. Bei Shopping- zunehmend unabhängig vom Desk-Nutzer bereits nach dem Besuch der Kunden gewinnen Kunden überzeugen Clubs wie Brands4Friends oder Vente top und auch mobil zu bestellen, seiStartseite wieder abspringen», weiss Um aus einem Internetnutzer ei- In dieser Phase spielt die Beglei- privee.com erhalten die Kunden Mar- klar erkennbar. Viele Lösungen seiener. Auf der Startseite des Konversions- 1 nen Interessenten und letztend- 3 tung des Entscheidungsprozesses kenprodukte zu äusserst günstigen praxistauglich und erzielten bereitsvorgangs muss der Nutzer deshalb die lich Käufer zu machen, muss er auf die eine wichtige Rolle,da hier der Besucher Preisen angeboten. Video-Commerce relevante Umsätze. Um in diesem dy-für ihn relevanten Informationen fin- Einstiegsseite des Kaufprozesses gelei- überzeugt werden kann. sei stark im Kommen, weil den Händ- namischen Feld E-Commerce am Pulsden und von dort intuitiv die weiteren tet werden. Wichtig sind hier die Über- lern mittlerweile günstige webbasier- der Zeit zu bleiben, gibt es laut WölfleSchritte gehen können. Der Kunde soll einstimmung zwischen Interesse we- abschliessen te Software-Lösungen wie das von nur eine Lösung: Es braucht firmenin-an keiner Stelle durch unnötige Infor- ckender Ausgangsseite und der mit ihr Wesentliches Element beim Kon- MovingImage24 zur Verfügung stün- tern mindestens eine Person, die sichmationen und unnötige Handlungen verbundenen Kaufseite. 3 versionsabschluss ist der Waren- den, um vorhandenes Videomaterial intensiv damit auseinandersetzt. An-vom Bestellvorgang abgelenkt werden. korb. Entsprechend wichtig ist seine bequem zu organisieren und mit we- bieter müssten bereit sein, kontinu-Thomas Lang rät deshalb, Interaktions- einfacher Kaufprozess leichte Findbarkeit. nigen Klicks im Internet einzusetzen. ierlich zu lernen und sich zu verbes-elemente wie Buttons auf das absolu- Der Nutzer darf nicht in die Situati- sern, was auch Investitionen nachte Minimum zu reduzieren: «Wichtige 2 on kommen,suchen zu müssen,wo Kundenbindung potenzial steckt in sich ziehe.Informationen, die den Nutzer ans Ziel die gewünschte Information ist und wie Nutzer, die bereits einmal einen social Mediaführen, müssen ohne Interaktion sicht- es weitergeht. 3 Kauf getätigt haben,sollten mit gu- Bei all diesen neuen Trends fragt man nathalie schochbar sein und wenn nötig grafisch her- ten Angeboten an das Unternehmen ge- sich, welcher sich wohl am meisten redaktion.ch@mediaplanet.comvorgehoben werden.» bunden werden.
  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET juNi 2010 · 7 newse-Commerce erfolgsstory 4 C. WAnnerS tippSleshop.ch ist der führende res Umsatzes wird schon via Mobiltele- Konkreter nutzenschweizer online-supermarkt. fon bestellt. Der Einzug von iPads in die Der Webkanal an sich er-Kein wunder, denn das unter-nehmen hat erfahrung, ist in- Schweizer Haushalte wird den Trend zum Mobile Shopping weiter stärken. 1 setzt nicht die Business- Idee. Jede Innovation odernovativ und noch kein bisschen Einzigartigkeit nützt nichts, wennmüde, sich weiter zu entwi- ■■ was raten sie unternehmen, dahinter kein nachhaltiges Ge-ckeln. über die erfolgsrezep- wie sie ihr e-commerce erfolg- schäftsmodell mit echtem Kunden-te spricht ceo und Mitgründer reich machen und auch erfolg- nutzen steht.christian wanner. reich halten können? Wanner: Am Anfang steht eine eigen- benutzerfreundliche■■ wie lautet die erfolgsgeschichte ständige Geschäftsidee, die ein spezi- internetseitevon leshop? fisches Bedürfnis einer klar definier- Nutzerfreundlichkeit be-Christian Wanner: Wir starteten 1998als Pioniere in einem kleinen Lager- ten Kundengruppe abdeckt. Die Umset- zung erfordert grosse Liebe zum Detail 2 stimmt Layout und Funkti- onalität. Immer wieder er-raum. Weniger als zehn Prozent der und eine kompromisslose Abgrenzung staunlich, wie unpraktisch vieleBevölkerung nutzten damals das Web. zu den herkömmlichen Absatzkanälen. Websites noch sind gerade bei denLeShop.ch hatte eine bewegte Kind- Es gibt genügend Beispiele von grossen Luxusgütern mit den vielen beweg-heit, aber wir haben durchgehalten. Handelshäusern, die an diesen konzep- ten Animationen.Ein fester Kern des heute 200-köpfi- chrisTian wanner. ceo leshop – erfolgsrezepte für unternehmen im e-commerce. tionellen Grundfragen scheiterten.gen Teams ist seit Anfang dabei. Ein foto: leshoP.ch Zuverlässige logistikwichtiger Meilenstein war die Part- zwingt uns zur Perfektion bis ins letz- ■■ wo sehen sie stolpersteine? ■■ wird der onlinemarkt länger- Der Lebensmittelhandel istnerschaft mit Migros. Seit 2004 ver-kaufen wir ihre Produkte. Wir sind te Detail. Von der «Usability», über das «Picking» in unseren zwei Logistik- Wanner: Mit dem Einzug des Breitband- Webs haben wir technisch die höchste fristig boomen? Wanner: Bereits heute erreicht der 3 besonders heikel.Aber auch beim Vertrieb von wenigerständig in Bewegung, mit grosser In- zentren und die Auslieferung bis hin Hürde bereits übersprungen. Heute er- Online-Kanal bei Büchern, Filmen, sensiblen Konsumgütern mussnovationslust: Letztes Jahr haben wir zum Marketing. Wir werden nie auf- reichen wir 93 Prozent aller Haushalte Musik, Tickets oder bei Reisen Anteile jeder Logistikpartner immer zuver-den Tiefkühlservice eingeführt, seit hören, jeden Schritt zu hinterfragen in der ganzen Schweiz. Wir können uns von bis zu 60 Prozent. Es ist eine Fra- lässig, genau und sorgfältig arbei-Januar kann per iPhone-App einge- und zu optimieren. also mit voller Kraft auf die Weiterent- ge der Zeit, bis auch der Online-Le- ten.kauft werden. wicklung konzentrieren. bensmittelhandel einen zweistelli- ■■ wie kann man diesen erfolg auf- gen Marktanteil abdecken wird. Unse- optimierte■■ wo liegen die grossen heraus- rechterhalten? ■■ woran feilt leshop gerade? re Kinder sind mit dem Internet auf- online-präsenzforderungen, in diesem bereich Wanner: Wir stimmen Sortiment und Wanner: Wir glauben an die Entwick- gewachsen – meine 13-jährige Tochter Herkömmliche Marketing-erfolgreich zu sein?Wanner: Der Handel von Lebensmit- Service laufend auf die Kundenbedürf- nisse ab. Wir müssen heute erkennen, lung von mobilen Geräten wie Smart- phones und Tablet-PCs. Der Erfolg der weiss heute kaum mehr, was eine CD ist. Sie hat Musik schon immer als di- 4 instrumente sind wenig ef- fizient. Für eine optimaleteln ist Vertrauenssache. Der Quali- was morgen den Alltag erleichtern kann LeShop-iPhone-App hat unsere kühns- gitales Produkt via Internet gekauft Webpräsenz braucht es professio-tätsanspruch an unsere Früchte, an – und welche Technologien dabei helfen. ten Erwartungen übertroffen. Bereits und konsumiert. nelle Unterstützung und konse-das Gemüse, Fleisch und die Milch- Wir achten auf absolut makellose Quali- haben über 100 000 iPhone-Nutzer die quente, regelmässige Erfolgskont-produkte, ist riesig. Auf der anderen tät der Waren und auf reibungslose und App geladen. Ein Viertel der Kunden be- nathalie schoch rolle.Seite stehen sehr kleine Margen. Das vollständige Lieferung. sitzt ein iPhone und vier Prozent unse- redaktion.ch@mediaplanet.compublireportAge ZUKUNFTSORIENTIERTE GESTALTUNG VON KUNDENBINDUNGSPROZESSEN Ein gutes Management der Kundenbezie- einzelnen Kundengewinnungs- und Kunden- hmenserfolg. Wir übernehmen in unserer Rolle len. Die elektronische Kundenkarte ist nur ein hungen ist Gold wert – und zu einer Heraus- bindungsmassnahmen aufeinander abgestim- als Generalunternehmer die Verantwortung, Beispiel für die zahlreichen Möglichkeiten in der forderung geworden. Denn Konsumenten mt – aber nicht nur das: Gleichzeitig wurden von der Konzeption über die Integration bis hin Praxis. Eine geschickte Vernetzung verringert emanzipieren sich und der Kundenkontakt die physischen und digitalen Geschä sproz- zum Betrieb der Lösungen. Wir liefern unseren aber nicht nur administrativen Aufwand, sie geschieht über immer zahlreichere Kanäle, esse integriert und Systemarchitektur auf die Geschä skunden sämtliche relevanten Informa- erö net auch neue Formen der Kundenbindung. sowohl über analoge wie digitale. Dadurch zukün igen Gesamtanforderungen ausgelegt. tionen für eine zielgerichtete und erfolgreiche Mit der Anbindung von Web 2.0-Anwendungen wird es für Unternehmen wichtiger, physis- Zwar wurde das Projektmanagement kompliz- Kundenansprache und scha en ihnen den nöti- wie Foren, Blogs oder Social Networks kann ein che und digitale Kontaktpunkte zu verbin- ierter, aber es konnten unnötige Investitionen gen Freiraum für die aktive Marktbearbeitung gezielter Dialog mit dem Endkunden geführt den. Sie müssen dabei exibel genug sein, in- und Schnittstellenkosten im Betrieb vermieden und den Unternehmenserfolg. werden. nert kurzer Zeit Angebote zu positionieren werden. Ein Trend wurde sichtbar, der sich nun Zu einer umfassenden E-Business Gesamtlösung und Preise zu gestalten. Für den Erfolg im bestätigt: Swiss Post Solutions arbeitet zurzeit E-Commerce: Von der Kommunikation bis gehört auch die einfache und sichere Zahlungsab- Umgang mit den Kunden ist eine integrative für verschiedene namha e Geschä skunden zum Kundendienst wicklung. Swiss Post Solutions bietet zahlreiche Sicht auf die relevanten Beziehungsprozesse an Gesamtlösungen, welche E-Commerce, Für einen erfolgreichen elektronischen Verkauf- Leistungs-Bausteine: Von der Kundenregistri- deshalb ausschlaggebend. Zahlungsabwicklungen und Kundenbindungs- skanal ist entscheidend, dass er sich nicht nur auf erung über den Bonitäts-Test, die Rechnungss- massnahmen vernetzen. den elektronischen Ladentisch beschränkt. E- tellung oder Online Zahlung bis zum Inkasso. Der entscheidende Hinweis war in einer Commerce Lösungen sollen deshalb umfassende Das Führen von Kundenkonti gehört ebenso Nebenbemerkung: Ein Geschä skunde von Eine klare Sicht auf den Markt Leistungen entlang der gesamten Wertschöp- dazu wie die eigentliche Zahlungsabwicklung, Swiss Post Solutions erwähnte beiläu g, dass Einer, der weiss, wie wichtig das optimale Zusam- fungskette bieten. Die Lösungen von Swiss Post sei es per Rechnung mit Einzahlungsschein, per er neben dem neuen E-Shop später auch ein menspiel dieser Leistungen ist, ist Patrick Rolla, Solutions reichen dabei von der zielgruppens- E-Rechnung oder per Kreditkarte/PostFinance Kundenkartenprogramm au auen wolle. Die Chief Operating O cer bei Swiss Post Solutions. pezi schen Kundenansprache (online/o ine) Card. Idee: Beide Projekte vereinigen und mit den Er sagt: Mit der Vernetzung unserer Leistungen über Bestellmanagement, Rechnungsstellung/E- Kunden auch die zukün igen Aktivitäten be- zu einer Gesamtlösung unterstützen wir unsere Payment, Lagerung, Pick&Pack, Versand und Erfolgreiche Kundenbindung auch Jahre trachten. Im nachfolgenden Projekt wurden die Geschä skunden wesentlich in ihrem Unterne- bis hin zum Kontakt mit dem Endkunden in nach dem Programmstart einem Customer Care Center. Sowohl die Kom- Sollen die E-Business Lösungen zum Erfolg ver- munikation wie die Bestellabwicklung sind über helfen, müssen sie in dieser schnelllebigen Zeit mehrere Kanäle möglich: Der Endkunde kann vielem gewachsen sein: Nicht nur den individu- seine Produkte nicht nur im Internet, sondern ellen, sondern auch den sich rasch ändernden auch via Mobiltelefon oder per Telefon, Mail, Anforderungen. Attila Fekete, Director Market- Fax und Bestellkarte kaufen. ing & Solution Management bei Swiss Post So- lutions betont deshalb: Ein hohes Augenmerk Kundenbindung als Teil des E-Business liegt auf der exiblen Lösungsarchitektur. Dies Viele Unternehmen betreiben unabhängig von ermöglicht uns einerseits e zient eine massge- ihrem Online-Geschä auch Kundenbind- schneiderte Lösung und ein attraktives Angebot ungsmassnahmen: Gutscheine für besonders zusammen mit unseren Kunden zu de nieren. treue Kunden, exklusive Klubs für bestim- Andererseits stellt sie die notwendige Agil- mte Zielgruppen oder bewährte Bonussys- ität sicher, um e ektive Programmanpassung teme. Mit einer geschickten Vernetzung der bzw. -weiterentwicklung auf sich änderndes Kundenbindungsmassnahmen/-systeme mit Konsumentenverhalten durchzuführen. Ar- dem E-Commerce lassen sich administrative chitektur exibilität garantiert unseren Kunden Aufwände auf beiden Seiten reduzieren und der nicht nur ein attraktives Programm beim Start, Kunde lässt sich e ektiv in den Mittelpunkt stel- sondern auch Jahre danach.
  • 8 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET inspirAtionHeute glaubt ein Konsument eher einem anderen Kunden als der Firma,die das Produkt verkauft. Deshalb sei es für Unternehmen wichtig, imsozialen netzwerk mitzuspielen, sagt Jürg Stuker von Namics.Die eigenständigkeitdes Kunden nutzen SoCiAl netWorK ■■ amazon hat das geschäft gewittert. gibt es weitere erfolgreiche netz- profil strahlen. Man suchte sich anonym Rat. Heu- te herrscht Informationstransparenz und da- ■■ was kann eine firma unternehmen, um sich im Markt von der KonkurrenzzüRiCh werke? Jürg stuker mit ist Mündigkeit eingetreten. Man kann ei- zu differenzieren?■■ was versteht man genau unter so- Nebst Amazon gibt es viele weitere gute ■■ studierte Wirt- ne Frage in eine Suchmaschine eingeben oder Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Mancial Media im e-commerce bereich? Netzwerke, die Social Media bewusst einset- schaftsinforma- online «in den Raum» stellen, und sehr häufig braucht einfach ein bisschen Experimen-Es geht unter anderem um das soziale Mit- zen. Sie haben ihre Produkte in einen sozia- tik an der Univer- findet man innert kurzer Zeit eine kompeten- tierlust. Ein gutes Beispiel ist der Online-einander. Also darum, mehr Vertrauen zu len Kontext mit Community Charakter ein- sität Zürich. Da- te Antwort. Firmen, die auf alten Wegen kom- shop von digitec. Eine ETH-Studentenschaftden einzelnen Menschen zu schaffen. So- gebettet. Auch sehr wirkungsvoll sind bei- nach war er für munizieren, ihre Pressemitteilung rausschi- hatte eine klare Idee und mauserte sich social Media behandelt grundsätzlich die Fra- spielsweise Einkaufsclubs. Man muss Mit- verschiedene Un- cken, im Glauben, die Konsumenten lesen zu einem grossen Unternehmen. Sie dräng-ge, wie man die Vorzüge seines Produktes glied werden und ist dann fast so etwas wie ternehmen im e- und kaufen dann auch, diese Firmen werden te die Konkurrenz in die Ecke, weil sie sichdem Konsumenten unterbreitet und ob es ein VIP, wenn man dabei ist. So bindet man Commerce-be- den Anschluss nicht mehr finden. viele Gedanken über Kundenbedürfnisseglaubwürdiger ist, wenn es von einem er- den Kunden optimal ein. reich tätig. Seit gemacht haben und das Online-Mediumkennbaren Menschen daherkommt statt 1999 ist Stuker bei ■■ Der heutige Konsument will sich sehr gekonnt eingesetzt haben. Insbeson-mit Firmenwerbung oder klassischer Kom- ■■ welche auswirkungen hat social namics, anfangs also seine eigene Meinung bilden und dere auch um Preis- und Logistikvorteile zumunikation. Media auf die unternehmenskommu- als Cto, seit 2004 seine informationen selbst einholen? erlangen. Man muss den Kunden Aufmerk- nikation? als Ceo. Daneben So ist es. 84 Prozent trauen einer unabhängi- samkeit schenken. Das ist zwar anstren-■■ Dann muss also ständig ein Dialog Es hat extreme Auswirkungen. Wichtig ist ist er präsident der gen Person mehr als der Firma, die das Pro- gend, aber effektiv.auf der webseite stattfinden, damit die Überbrückung von internen Strukturen. technologiejury dukt vertreibt. Und eine IBM-Studie zeigte,produkte ankommen? Früher gab es etliche verschiedene Abteilun- bei bestofSwiss dass sich 93 Prozent der Konsumenten zuerst ■■ Dann ist es heutzutage zwingend,Nicht unbedingt. Das beste Beispiel ist der gen und wenn ein Kunde ein Problem lösen Web. online informieren,bevor sie ein Produkt kau- auf seiner webseite Dialog-plattfor-Stammtisch. Die einen reden aktiv mit, an- wollte, musste er sich erst durchtelefonie- fen. Diese Zahl ist zwar auf die USA bezogen, men anzubieten?dere hören einfach nur zu und machen sich ren, bis er Antworten bekam. Heute klickt er in der Schweiz entwickelt sich jedoch diesel- Nein, der Dialog muss nicht auf der eigenenihr Bild, ohne sich an der Diskussion zu be- sich im Netz ein und erwartet von verschie- be Tendenz. Man lässt sich im Laden viel we- Webseite stattfinden.Wichtig ist,dass ich alsteiligen. Diese Art von Kommunikation ist denen Seiten Tipps und Infos, und zwar so- niger vom Verkäufer überrumpeln, sondern Firma an dieser Diskussion online teilneh-sehr alt. Und sie funktioniert auch im E- fort und beim ersten Kontaktpunkt.Dieselbe informiert sich im Netz.Ich erinnere mich an me.Ich muss diese Beziehungen pflegen undCommerce-Bereich.Amazon hat das als Ers- Vernetzung ist bei Firmen heute auch auf der die frühere Waschmittelwerbung,wo die Ach- darauf achten,dass ich in diesen Plattformente hervorragend umgesetzt: Man stellt die Budget- und Planungsseite gefordert. sen der Grafiken gar nicht beschriftet wur- eine Rolle habe, mich also aktiv in diesen Fo-Bücher ins Netz, lässt die Konsumenten di- den und die Aussage lautete: «Unser Produkt ren beteilige. Zentral ist: auf Augenhöhe zu-rekt auf der Webseite ihre Meinung kund- ■■ warum braucht ein unternehmen ist das beste». Heute kann das in dieser Form hören, lernen und zurückgeben.tun. Davon profitieren wiederum andere social Media? nicht mehr funktionieren. Der KonsumentKonsumenten und werden zum Kauf ani- Früher glaubten wir noch dem Pfarrer und kennt die Konkurrenzprodukte und weiss um nathalie schochmiert. dem Dorfarzt. Autoritäten, die Vertrauen aus- deren Vor- und Nachteile. redaktion.ch@mediaplanet.comAnzeige Die Studie zum Schweizer B2C-E-Commerce Der neue E-Commerce Report 2010 ist da! „ Auf höherem Leistungsniveau in eine mobile Zukunft “ kompromisslose Zuverlässigkeit, Bestellen Sie die Studie kostenlos auf: hochkarätige Vernetzung und www.e-commerce-report.ch uneingeschränkte Sicherheit Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW führt im Auftrag von Datatrans diese ihr kompetenter Kommunikationspartner langfristige Studienreihe zur Entwicklung des E-Commerce in der Schweiz durch. auch im bereich Erfahren Sie mehr zu Themen wie: Unified Communications + Collaboration – E-Commerce behauptet sich in der Wirtschaftskrise – Starkes Wachstum auch in Zukunft erwartet – Google wichtiger Mitentscheider über Erfolg und Misserfolg – Wirtschaftliche Bedeutung von Social Media umstritten s ! – Mobile klar im Trend G rati SWISS E-PAYMENT COMPETENCE Gerne beraten wir Sie bei der Wahl Ihrer Shop-Lösung: Datatrans AG, Stadelhoferstrasse 33, 8001 Zürich, Tel. 044 256 81 91, Fax 044 256 81 98, sales@datatrans.ch, www.datatrans.ch www.nextiraone.ch
  • Tipp EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET juNi 2010 · 9 3 soZiale neTZ- werKe nuTZen 9 tippS Von Dr. torSten SChWArZ Lesen Sie mindestens drei 1 Weblogs regelmässig. So ler- nen Sie die Szene-Gepflo- genheiten kennen. Geben Sie Kunden die Gele- 2 genheit, auf der Webseite selbst zu Wort zu kommen. Keine Websites wachsen so 3 schnell wie soziale Netze. Beobachten Sie deshalb die Online-Netze,in denen Ihre Kunden aktiv sind. Unternehmen gehen dazu 4 über, Inhalte anderen zu Marketingzwecken gratis zur Verfügung zu stellen.Überprüfen Sie,mit wessen Inhalten Sie Ihr eige- nes Angebot aufwerten könnten. Beobachten Sie «Social Web»- 5 Seiten,um zu wissen,wo und in welcher Form Sie Ihre Zielgruppe ansprechen könnten. Setzen Sie Web-Controlling 6 und Voting ein, um mehr über die Wünsche Ihrer Be- sucher zu erfahren. Werten Sie die Suchfunktion Ihrer Webseite aus, um Trends zu erkennen. Nicht mehr Bibliothekare 7 pflegen den Katalog, son- dern das Volk kategorisiert: Fragen Sie Ihre Kunden,welche Pro- dukte zusammengehören. Die Suchmaschinenopti- 8 mierung allein reicht nicht mehr. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website so gut ist, dass sie von vielen als Lesezeichen gespeichert wird. Auch mit der schnellsten 9 DSL-Verbindung dauert es einen Moment, bis eine Sei- Jürg sTuKer te aufgebaut ist.Neue Techniken wie social Media im e-com- zum Beispiel AJAX erlauben einen merce-bereich sind wich- tig, um das Vertrauen zu viel schnelleren Seitenaufbau.Über- den einzelnen Menschen prüfen Sie Ihre Webseite, ob sie be- zu schaffen. schleunigt werden kann. foto: Boris BaldingerAnzeige 2/3 Ihres Firmentraffics haben mit den Aufgaben Ihres Unternehmens nichts zu tun.* GDEP Anz 06-10 CH V2 290x143 Jährlicher Schaden durch Arbeitsausfa 54 Milliarden Euro, (in Deutschland ll: im Unternehmen haften für priv Jahr 2007) ate Internetnutzung* Schluss damit. • AntiVirus, Firewall, AntiSpam *Quelle: www.computerwoche.de Sie definieren die Spielregeln am Arbeitsplatz. • NEU: PolicyManager Sie bestimmen, welche Programme und Web- • Contentfilter: Chats, Erotik, Jobbörsen, seiten nutzbar sind, verbieten USB-Sticks oder Joke-Seiten Webcams und bestimmen, wer wie lange wo • Blocken von Messengern, Games, uner- surft. wünschten Programmen • Blocken von USB-Sticks und Webcams G Data EndpointProtection überwacht auto- • Blocken von Tauschbörsen und Online- matisch Ihre Policy, blockt alle unerwünschten auktionen Aktivitäten in Ihrem Firmennetz und gibt Ihrem • Einschränkung der Internetnutzung Unternehmen die volle Produktivität zurück. (Zeitfenster/-konten) Mehr Infos unter: www.gdata.ch Geschützt. Geschützter. G Data.
  • 10 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET newsDie ganze welt in der 10 tippShosentasche fragen beantworten Auf welche konkreten Fra- 1 gen der Nutzer unterwegs kann ich mit meinem Ange- bot Antworten geben?■■frage: Reicht für die mobile in- zer Unternehmen in diesem Feld noch start-upternetpräsenz die bisherige Web- nachholen. Mit welchem Leistungsan-site aus?■■antwort: Nein, man sollte eine ge- Aber nicht jeder braucht eine Appli- kation für iPhones. Die sogenannten 2 gebot will ich mobil starten und womit könnte ich esringere Anzahl von Angeboten speziell Apps können jeweils heruntergeladen später noch erweitern?für mobiles internet aufbereiten. werden – teilweise gegen Bezahlung, teilweise kostenfrei – und bieten spe- suchoptimierungKaum ein Beobachter hätte noch vor zifischen Inhalt an, beispielsweise ei- Wie kann ich die Suchfunk-kurzer Zeit damit gerechnet, dass dasmobile Internet nicht nur laufen, son- ne genaue Ortsbestimmung oder ein Online-Spiel. Es sollte genau abgewo- 3 tion auf meiner Seite am schnellsten gestalten?dern rennen lernt. Und so manche gen werden, ob die Mehrkosten sichSchweizer Unternehmen hinken hin- lohnen. nutzerfreundlichkeitterher. Denn Internetangebote sollten Auf wieviele Schritte ist diefür iPhone & Co. speziell angepasst wer-den. werbung braucht ideen Laut einer aktuellen Schweizer Studie 4 allfällige Auswahl eines Pro- dukts minimierbar?Das mobile Internet hat in den vergan- des Medienforschungsunternehmensgenen Jahren einen Siegeszug durch die Publicom ist die Werbenutzung bei mo- erscheinungsbildWelt angetreten. Wirtschaftsinformati- bilem Internet noch sehr beschränkt. Wie lautet meine Hauptaus-ker Ragnar Schierholz hat an der Hoch-schule St. Gallen über mobiles Internet Bei den kleinen Bildschirmen und der sehr persönliche Bedienung seien Pop- 5 sage,die auf den ersten Blick auf dem kleinen Bildschirmdissertiert: «Die Akzeptanz bei den Nut- Ups und dergleichen kaum geeignet. ersichtlich ist?zern ist enorm in die Höhe geschnellt, Doch der Markt ist gross, da die Nutzerda Kosten durch Datenflatrates kein als kaufkräftig eingeschätzt werden iphone-applicationArgument mehr sind.» Die US-Analys- können. In Zukunft werden wohl im- Habe ich eine gute Idee fürten von Morgan Stanley veröffentlich-ten vor Kurzem eine Studie, die besagt, mer mehr kreative Köpfe darüber rau- chen, wie hier Werbung unterzubrin- 6 ein iPhone-App und recht- fertigt das Mehrkosten?dass 2015 die Nutzung des mobilen In- gen ist,wenn nicht schlicht in einem ei-ternets durch Smartphones oder Tablet- genen App. Egal, auf welche Ideen man intern oder externPCs grösser sein könnte als die des sta- kommt: Eine der Zukunftsaufgaben des Beauftrage ich interne IT-tionären Internets. mobilen Internet ist der Anbieterver- gleich, weshalb wohl der Preis die beste 7 Mitarbeiter,die sich eventu- ell erst einarbeiten müssen,antworten auf eine Werbung sein wird. oder engagiere ich externe Profis?spezifische frageJeder Nutzer, der an seinem Mobilte- yvonne von hunnius neue werbunglefon ins Internet geht, hat ein klares Welche Marketingidee habe 8 Mobile hoMepage einkaufen per handy verbreitet sich schneller als der einkauf im regulä- redaktion.ch@mediaplanet.comBedürfnis, eine Frage, die er von un- ren internet – ist ihre website smartphone-tauglich? foto: istocKPhoto.com ich, die es ermöglicht, dieterwegs beantworten will. Das unter- fACtS klassische Internetwerbungscheidet ihn vom regulären Internet- auch mobil abrufbar ist. Zu klein sind nur mit einer Hauptfunktion zu star- zu ersetzen und mir einen Weg zumnutzer, bei dem das nicht unbedingt die Inhalte am Telefon abgebildet. Und ten und nicht die ganze Breite der Leis- ■■ Das einkaufen per handy wächst mobilen Nutzer bahnt?zutreffen muss. Von unterwegs wer- selbst Umwandlungen im kostenlosen tungen mobil anzubieten. Denn für al- laut der US-Analysten morgan Stan-den Preise verglichen, Zugverbindun- Programm Wordpress, die die bereits le zählt: Benutzerfreundlichkeit ist ley schneller als einkaufen im regulä- Konkurrenzgen gesucht und Kinotickets bestellt. bestehende Seite für mobile Endgeräte Trumpf. Deshalb muss jede Anwen- ren internet: Weltweit werden so be- Ist mein Preis gut genug,umDiese spezifische Suche nach Infor-mationen und das kleine Gerät be- adaptieren, tragen nicht dazu bei, dass spezifische Mehrwerte hervorgehoben dung übersichtlich und einfach sein. Hier werden keine langen Texte über- reits 4 prozent aller einkäufe erledigt. ■■ Mobiles internet soll laut morgan 9 dem Vergleich der mobilen Nutzer Stand zu halten?dingen, dass das mobile Angebot eng werden. flogen, sondern mit einem Titel muss Stanley 2015 bereits stärker als regu-auf den Nutzer zugeschnitten werden sofort verständlich sein, worum es läres internet genutzt werden. gps nutzenmuss. Und für jedes Unternehmen be- weniger ist mehr geht. Unter diesem Aspekt reicht bei ei- ■■ in Deutschland surft laut einer Wie kann Ortsbezogenheitdeutet das eine Konzentration auf dasWesentliche. Denn es reicht nicht, da- Je nachdem, ob eine Bank oder ein Res- taurant eine mobile Webpräsenz plant, nem Handwerksbetrieb teilweise auch schon, wenn Kontaktdaten angezeigt aktuellen Studie bereits jeder Zehnte mit seinem mobiltelefon, wobei mehr 10 im Rahmen von GPS-Daten mit in mein Angebot einge-rauf zu vertrauen, dass bereits eine In- muss die mobile Umsetzung unter- werden. Im Vergleich mit Deutschland frauen mit Smartphones im internet bunden werden?ternetseite existiert, die selbstredend schiedlich ausfallen. Es rät sich, meist oder Grossbritannien müssen Schwei- sind als männer.publireportAge
  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET Tipp juNi 2010 · 11 news 4 wissens- ManageMenT Durch web 2.0 sTeuern KUrZnAChriChten Vernetzt Über Web 2.0 können verschiedene parteien an einem projekt arbeiten. offenheit gewinnt ■■Web 2.0 hat die Grenzen zwischen Source-Produkte. Jeder, der über die dem Informationsanbieter und Konsu- nötigen Fähigkeiten verfügt,kann den menten aufgelöst. Egal, ob Firma oder Code weiterentwickeln, anpassen und Privatperson, jeder kann mitmachen. so für seine individuellen Projekte ver- Und Unternehmen sind gefordert, sich wenden. Eine Abspaltung ist jederzeit zu öffnen, denn nur so können sie von möglich,was die Manager unter DruckVon VorTeil. enterprise 2.0 bringt vor allem dort nutzen, wo lokal verstreute Teams auf wissensintensiven gebieten Web 2.0 profitieren. setzt. Sie müssen darauf bauen, dasszusammenarbeiten. foto: istocKPhoto.com Unternehmen müssen ihre eigene die Projektbeteiligten sie und ihr Vor- Kultur überdenken, um auf der Wel- gehen akzeptieren. le der interaktiven Web 2.0 Tools mit- schwimmen und davon profitieren zu entscheidungen werden können. Der Lohn ist Innovation. Ein anders getroffenwiki, blog und twitter Unternehmen jedoch, das alles unter In Open-Source-Projekten sind die Verschluss hält,verbaut sich zahlreiche Projektleiter selber Programmierer. Wege. Doch keine Angst: Offenheit be- In der kommerziellen Software-Ent- deutet nicht die Offenlegung aller Fir- wicklung hingegen kann der CEO aus mengeheimnisse. Vielmehr sollte bei allen möglichen Ecken kommen, wiekommen ins büro jeder Entscheidung in diesem Bereich zum Beispiel dem Marketingbereich. hinterfragt werden, ob mehr Offenheit Trifft ein Open-Source-Manager ei- möglich und sinnvoll wäre. ne Entscheidung, wird diese von den Programmierern viel leichter akzep- crowdsourcing tiert, da er einer von ihnen ist. An- bietet Kreativität dernfalls wird der Beschluss oft nurwikipedia, facebook und Twit- liche Anwendungsumgebung. Ein be- Regelung. Es entsteht eine Art kreatives Immer wieder taucht der Begriff durch die formale Autorität des Pro-ter sind kaum noch aus dem deutender Teil dabei ist die Präsenzin- Chaos.Soziale Software kommt hier ent- «Crowdsourcing» auf. Während bei jektleiters angenommen. Viele Un-internet-alltag wegzudenken. formation, die Auskunft gibt, über wel- gegen. Der spontane, intuitive Ansatz Outsourcing Unternehmensberei- ternehmen können das Führungsmo-auch unternehmen setzen ver- chen Kanal und ob überhaupt jemand entspricht eher der Denk- und Arbeits- che an Drittfirmen ausgelagert wer- dell von Open Source nicht einfachmehrt auf web 2.0-Technologi- erreichbar ist. Ebenso wichtig ist, dass weise der Benutzer.Auch die Kommuni- den, bedeutet Crowdsourcing, dass ein übernehmen. Eine gute Möglichkeiten und nutzen soziale software die Informationen projekt- oder team- kationskultur profitiert von Enterprise Unternehmen Aufgaben auf freiwilli- ist jedoch, das offene Konzept punk-zur unterstützung. weise zur Verfügung gestellt werden 2.0. Die klassische Kommunikation er- ge Arbeiter im Internet auslagert. Ta- tuell zu adaptieren. Dadurch werden und von überall her abrufbar sind. In- folgt in vielen Unternehmen von oben lentierte Leute zu finden, die bei der alle Projektmanager gefordert, da je-Mit Enterprise 2.0 hat soziale Software formation und Wissen wird mit Men- nach unten. Soziale Software bricht mit Lösung von Problemen mitarbeiten ne, die selbst Programmierer sind, einauch in Unternehmen Einzug gehalten. schen vernetzt und nicht hierarchisch diesem Modell. Sie ebnet den Weg für könnten, ist nicht schwierig. Auch die ganz anderes Verhältnis zu ihren Mit-Die ersten Lösungen aus dem Umfeld von oben nach unten geleitet. So lassen eine einfache, unmittelbare und offe- Kosten für die Zusammenarbeit sind arbeitern pflegen.von Web 2.0, die in Firmen eingesetzt sich Zeit sparen und unnötige Arbeits- ne Kommunikation und einen koope- gering. Die grösste Schwierigkeit be-wurden, waren Wikis. Als so genann- schritte vermeiden. rativen Umgang. Die Mitarbeiter emp- steht darin, qualifizierte Leute dafür idealismus fürte Enterprise-Wikis bieten sie die Mög- fangen nicht mehr nur Informationen, zu motivieren, kostenlos an Projekten Verbesserungenlichkeit zur Zusammenarbeit,ohne dass neue Kommunikationswege sondern senden auch selber welche. Da- mitzuarbeiten. Deshalb müssen sich Eine grosse Portion Idealismus treibtsich die Mitarbeitenden gemeinsam an Ob eine solche Lösung überhaupt sinn- mit steigen die Identifikation und das Firmen überlegen, wie sie sie errei- Menschen an, sich in ihrer Freizeit füreinen Tisch setzen müssten. voll ist und wenn ja welche, hängt vom Zugehörigkeitsgefühl zum Unterneh- chen können. Und vor allem: ob sie at- Open-Source-Projekte oder Wikipe- Unternehmen ab. Entscheidend sind men. Oft führt dies auch zu einer Steige- traktiv genug für helle Köpfe sind. Oft dia zu engagieren. Somit ist eigentlichTwitter folgt auf wikis immer die Bedürfnisse. Ein kleines Bü- rung der Produktivität. Nachteile ent- ist es dabei nötig, die eigene Kultur zu Liebe der Motor von Web 2.0. Doch dieHeute sind Wikis weit verbreitet als ro hat andere Ansprüche als ein in- stehen dort,wo Organisationkultur und überdenken und zu verändern. meisten Angestellten lieben weder ih-zusätzliche Kommunikationsmög- ternational tätiger Konzern. Enterpri- Management den Wandel nicht mittra- ren Vorgesetzten noch ihre Kollegenlichkeit, um Wissen zu teilen und um se 2.0 bringt vor allem dort Nutzen, wo gen. Es können Spannungen entstehen. Diktatur statt Demokratie oder Mitarbeiter. Trotzdem sollten siegemeinsam an Dokumentationen ar- lokal verstreute Teams auf wissensin- Auch Wissensdefizite und der fehlende Kommt es schliesslich beispielswei- ihr Wissen allen zugänglich machen.beiten zu können. Auch Blogs lassen tensiven Gebieten zusammenarbeiten. Wille, die Kontrolle über Inhalte aus der se zu einem Open-Source-Projekt, ist Somit müssen Unternehmen ständigsich gut firmenintern zum Wissens- Ein grosser Vorteil von sozialer Soft- Hand zu geben, können sich nachteilig mitnichten auf Anarchie zu bauen. ihre eigene Attraktivität überprüfen.management nutzen, beispielsweise ware liegt im Wissensmanagement. Je- auswirken. Viele Entscheidungsverant- Wie Organisationen und Unterneh- Gerade für talentierte Mitarbeiter istinnerhalb eines Projekts oder Teams. de Wissensmanagement-Lösung steht wortliche hegen zudem Sicherheitsbe- men kommen auch Open-Source-Pro- es wichtig,dass ihre Fähigkeiten geför-Neuer sind interne Twitter-Klone so- und fällt mit den Menschen, die dahin- denken. jekte oder Wikipedia nicht ohne Hi- dert werden und sie sich immer weiterwie Social Networking Funktionali- ter stecken und ihr Wissen zur Verfü- erarchien aus. Entscheidend ist, den verbessern. Der stete Austausch mittäten, zum Beispiel in einem Intra- gung stellen. In der Ablage und Organi- Kein Mythos geeigneten Führungsstil zu finden. Kollegen bietet genau das. Viele Pro-net. Die Mitarbeiter sind miteinan- sation von Wissen folgen die meisten Im Herbst 2009 befragte McKinsey in Die Erfahrung zeigt, dass das Modell grammierer arbeiten zum Ausgleichder vernetzt und kommunizieren, wie Menschen ungern einer unflexiblen einer Studie Unternehmen zu Web 2.0. «wohlwollender Diktator» im Web am für den Berufsalltag in Open-Source-sie es von Facebook und Co. gewohnt Insgesamt 69 Prozent der Antworten- besten funktioniert. Projekten mit. Und sie müssen keinesind. Die interne Messaging-Funktion fACtS den gaben an, einen messbaren Nutzen Wichtig ist hierbei, dass sich die Hi- Angst davor haben, dass es deshalb ir-solcher sozialen Netzwerke trägt zu- durch den Einsatz von Web 2.0-Tools zu erarchie im Web in zwei Punkten von gendwann keine bezahlte Program-dem dazu bei, die stetig wachsende E- ■■ im Vordergrund für web 2.0 erfahren.Genannt wurden vor allem die jener in Unternehmen unterschei- mierarbeit mehr gibt. UnternehmenMail-Flut einzudämmen. Dies ist für tools standen bisher die bereiche bessere Möglichkeit, Ideen zu teilen, det. Erstens haben weder Geld noch engagieren Programmierer heute oftviele Unternehmen ein interessanter Wissensmanagement, firmeninter- verbesserter Zugang zu Wissensexper- die Meinung des Chefs Einfluss dar- für Anpassungen und ErweiterungenAspekt. ne Kommunikation sowie marketing, ten sowie reduzierte Kommunikations- auf, in welche Richtung ein Projekt freier Software. Sind die Grundlagen pr und Unternehmenskommunikati- und Reisekosten. Der Erfolg sozialer geht. Dass der Geldfluss und die intel- einmal geschaffen, kann sich die Ent-wissen vernetzen on. Doch auch innovations- und ide- Software ist also kein Mythos, sondern lektuelle Kontrolle entkoppelt wer- wicklung auf höhere Leistung kon-Web 2.0-Instrumente vernetzen Infor- enmanagement und der hr-bereich lässt sich durch messbare Resultate be- den, ist eine ganz neue Entwicklung. zentrieren, statt dasselbe Problem inmationen mit integrierten Geschäfts- kommen auf den Geschmack. bis legen. Enterprise 2.0 trägt zur Verbesse- Der zweite Unterschied liegt in den geschlossenen Projekten wieder undanwendungen und vor allem mit Men- jetzt sind vor allem global agieren- rung von Kommunikation und Koope- Lizenzbedingungen. Herkömmliche immer wieder zu lösen.schen. Sichtbar wird der Nutzen beson- de Unternehmen aktiv. Dies vor al- ration bei. Lizenzverträge verbieten es den Nut-ders im Bereich von Unified Communi- lem, weil sie zu den ersten gehören, zern, eine Software zu verändern oder kanyama butzcation, also der Integration von Kom- die solche tools einsetzten. Doch die kanyama butz weiterzugeben. Ganz anders Open- redaktion.ch@mediaplanet.communikationsmedien in eine einheit- KmU sind auf dem Vormarsch. redaktion.ch@mediaplanet.com
  • 12 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET news KUrZnAChriChten Arbeiten in der wolke ■■frage: Wie können sich auch net sich Cloud-Computing durch sei- kleine Firmen hochkomplexe An- ne hohe Verfügbarkeit aus. Mehrfach wendungen leisten? redundante Rechner garantieren ■■antwort: Eine Auslagerung im mehr Kontinuität als andere Server- Sinne von Cloud-Computing hilft, lösungen. Nicht zu unterschätzen ist die infrastruktur klein und bezahlbar auch die Ortsunabhängigkeit. Egal, zu halten. wo auf der Welt sich der Nutzer gera- de befindet, er kann auf die Systeme Der neuste Trend der IT-Branche zugreifen. heisst Cloud-Computing, zu Deutsch Rechnen in der Wolke. Unternehmen sicher ist nichts aller Grössen und Branchen lagern Ein Nachteil des Cloud-Computing ihre IT-Dienste aus und beziehen sie kann sein, dass die Dienste verschie- aus dem Internet. dener Anbieter untereinander oft Ein Cloud-Anbieter stellt Rechen- nicht kompatibel sind. Ein Job muss zeit, Speicherplatz oder Software auf einen spezifischen Anbieter an- zur Verfügung. So können diese als gepasst werden. Zusatzprogrammie- Dienstleistungen aus dem Internet rungen wie beispielsweise individu- bezogen werden,ohne dass eigene In- elle Schnittstellen bedeuten Mehr- frastruktur oder Ressourcen bereit- aufwand. Wird der Cloud-Provider gestellt werden müssen. Vor allem gewechselt, müssen diese unter Um- sehr rechenintensive Aufgaben, die ständen neu programmiert werden. viel Speicherplatz benötigen, werden Die grössten Bedenken werden vor gerne in die «Wolke» ausgelagert.Jede allem beim Thema Sicherheit geäu-DigiTale wolKe. Die Möglichkeiten von cloud computing sind fast unbegrenzt und versprechen Vieles zu vereinfachen. foto: istocKPhoto.com beliebige Arbeit kann jedoch über ei- ssert. «Aus Sicht des Benutzers ist oft ne Cloud abgewickelt werden. nicht klar, wo die Verarbeitung statt- findet», sagt Burkhard Stiller, Pro- Jeder kann mitmachen fessor an der Universität Zürich. Die Jedes Unternehmen hat die Mög- Server des Anbieters können auf der lichkeit, Dienste von Cloud-Anbie- ganzen Welt verteilt sein. Der Nutzer tern zu beziehen. Je nach Job, der er- hat keine Chance festzulegen, dassAbsolute Mobilität dank ledigt werden soll, kommt eine an- seine Daten zwar ins Land X gehen, dere Art von Cloud zur Anwendung. jedoch nicht im Land Y verarbei- Unterschieden wird zwischen priva- tet werden dürfen. Die Anbieter be-Cloud Computing ten und öffentlichen Wolken. Bei der mühen sich, die Befürchtungen aus privaten Cloud befinden sich sowohl dem Weg zu räumen, doch 100-pro- Anbieter als auch Nutzer im selben zentige Sicherheit gibt es nie. Gehen Unternehmen. Die Cloud kann sich tatsächlich Daten verloren oder ent- innerhalb einer Abteilung befinden steht durch Verzögerung ein Verlust,cloud computing verspricht un- Hier gilt es vor allem zu differenzie- (Departmental Cloud) oder Anbieter ist es oft schon schwierig, die für denternehmen schier unbegrenzte ren, welche Daten man wirklich in die und Nutzer stammen aus verschiede- Ausfall verantwortliche Stelle zu er-Möglichkeiten. für yves senn, Cloud stellen will und welche man bes- nen Abteilungen (Enterprise Cloud). mitteln. Zudem stellt sich die Fra-Verantwortlicher für die cloud- ser für sich behalten sollte. Ein Unter- Die öffentliche Wolke dagegen wird ge nach dem zuständigen Gerichts-basierte plattform coresuite.com, nehmen nutzt gewisse Services aus von beliebigen Personen und Unter- stand. Je nach Land kann ein Verfah-stellt sich deshalb nicht die fra- der Cloud, dazu werden die Geschäfts- nehmen genutzt. Ihre Anwendungen ren ziemlich kompliziert sein.ge ob, sondern wann ein unter- partner und deren Kontakte auf ein sind nicht auf eine einzelne Instituti-nehmen damit beginnt, cloud- mobiles Gerät synchronisiert. Die rest- on beschränkt. Zurückhaltende schweizerapplikationen zu nutzten. lichen Daten wie Finanzen, Budget, Viele Schweizer IT-Manager reagie- Konten oder Produktion bleiben je- Kapazität immer und überall ren zurückhaltender als der Rest der■■ wo sehen sie das grösste po- doch beim Unternehmen vor Ort und Der Hauptvorteil von Cloud-Compu- Welt. Sie vertrauen ihren bestehen-tenzial für cloud computing? werden nicht in die Cloud übertragen. ting liegt auf der Hand: Kosten kön- den Systemen eher als LösungenYves Senn: Firmen wie Salesforce und yves senn Es ist nun am Unternehmer selbst zu nen gespart werden. Hohe Investi- eines Cloud-Anbieters. Eine Studie Coresystems, Verantwortlicher für dieGoogle praktizieren Cloud Computing plattform coresuite.com entscheiden, welchen Mehrwert er tionskosten werden vermieden, da ergab jedoch, dass jene Schweizerschon lange und überzeugen uns immer in Form einer Applikation «mieten» der Einzelne nur das bezahlt, was er Firmen, die Cloud Computing ein-wieder, dass sie die Flexibilität von be-kannter Software meilenweit übertref- «in den letzten Mo- möchte und welche Daten er dafür in die Cloud sendet. tatsächlich nutzt. Die mietbaren IT- Dienste erlauben auch kleinen Fir- setzen, damit zufrieden sind. Vie- le von ihnen haben die Nutzungfen. Seit neustem sind auch andere Soft- naten hat beina- men den Zugang zu hochkomplexen bereits ausgeweitet. Der Markt istwaregiganten wie Microsoft,Oracle oderApple auf diesen Zug aufgesprungen. he jeder grössere ■■ welche neuen Trends gibt es im bereich e-business und cloud und kostspieligen Anwendungen, die sie sich sonst vielleicht nicht leisten noch jung. Während die bestehen- den Anbieter ihr Angebot laufendMit Applikationen wie MobileMe lassen Softwareherstel- computing? könnten. Ausserdem lassen sich Res- ausbauen, kommen neue Wolkensich Adressbuch, E-Mails, Termine und Der für mich wichtigste Trend ist das sourcen einsparen. Dies ist vor allem dazu. Cloud-Computing wird sichNotizen über beinahe alle Plattformen ler öffentlich einen grossflächige Engagement im Bereich bei schwankender Nachfrage von Vor- wohl etablieren. Die herkömmlichesynchron halten. Und dies bezahlt mannicht in Form einer einmaligen Lizenz, Schritt in Richtung Cloud.In den letzen Monaten hat beina- he jeder grössere Softwarehersteller öf- teil. Es ist nicht mehr nötig, Kapazität für Belastungsspitzen bereit zu hal- IT-Beschaffung wird jedoch nicht verschwinden.sondern auf Abonnementsbasis. Cloud verkündet.» fentlich einen Schritt in Richtung Cloud ten, die sonst nicht benötigt wird. Die verkündet oder gleich eine neue Appli- Kapazität wird einfach kurzfristig an kanyama butz■■ applikationen wie etwa face- kation in der Cloud vorgestellt. den Bedarf angepasst. Zudem zeich- redaktion.ch@mediaplanet.combook, Twitter, linkedin oder Xing Prinzip der Cloud zu vermitteln, son- Hersteller wie SAP,Oracle oder Micro-leben uns im privaten umfeld dern die meisten Leute sind skeptisch, soft wollen ihre Systeme zur Planung ClouD CoMpuTiNgcloud computing vor. Doch wie was ihre Geschäftsdaten anbelangt. der Unternehmensressourcen, ERP, inprofitieren firmen hiervon? zwei Schichten erweitern. Zum einen Die Qual der wahlSeit einiger Zeit ist es möglich, ganze ■■ Vielleicht aus gutem grund: wollen sie ihre Lösungen auf mobile Ge- Verschiedene anbieter und un- Umfang und Volumen der Dienste, dieRechner oder Datenbanken auf Stun- Kritiker sagen, Datenschutz und räte bringen. Dieser Trend hat den Na- terschiedliche services finden in die Cloud ausgelagert werden sollen.denbasis zu mieten. Anbieter wie Mi- cloud computing passen nicht men «onDevice» und wird es möglich sich unter dem Titel cloud. Die Für Themen mit geringem Volumencrosoft oder Amazon bieten diese Mög- zusammen… machen, auf einem iPhone, Blackberry wahl des passenden cloud- und wenig Risiko kann «try and buy»lichkeiten mit grossem Erfolg an und oder Android Smartphone, beinahe alle providers gestaltet sich nicht durchaus die richtige Strategie sein.erlauben ihren Kunden damit, ihr Fir- fACtS Geschäftsdaten immer dabei zu haben. immer einfach. Wer einen Cloud-Anbieter auswählt,mennetz zu erweitern oder ein neues Zum andern wird die Integration von sollte sich fragen, wie die Daten an-externes Rechenzentrum aufzubauen, ■■ beim cloud computing betreibt onDemand-Applikationen, das sind in Bei jeder Art der Auslagerung spielen schliessend weiterverarbeitet werden.das sie nach Wunsch jederzeit ein und nicht mehr der Anwender die it- der Cloud laufende Applikationen, die vor allem zwei Kriterien eine zentrale Je nachdem ist es nötig,eigene Schnitt-ausschalten können. landschaft. rechenzentrum, Daten- man je nach Gebrauch bezahlt, in die Rolle: Wie leistungsfähig ist der Anbie- stellen zu programmieren. Und wenn speicher, entwicklungsumgebun- bestehenden ERP Systeme vorangetrie- ter und wie zuverlässig sind die angebo- der Anbieter einmal gewechselt wer-■■ weshalb sind viele schweizer gen und Software werden bei einem ben. Damit erreichen Sie, dass gewisse tenen Leistungen? Dies abzuklären ist den soll, können die Schnittstellen un-unternehmen noch zurückhaltend oder mehreren Anbietern als Dienst Arbeitsabläufe nicht mehr nur im Büro nicht ganz einfach, da der Markt noch ter Umständen nicht mehr passen undin der anwendung? gemietet. Anwendungen und Daten stattfinden können, sondern an fast je- in der Entstehung ist. Eine bewährte es müssen neue her. Das heisst: LieberBeinahe jeder Geschäftsführer oder Mit- befinden sich in der so genannten dem beliebigen Ort auf der Welt – dazu Möglichkeit besteht darin, Referenzen vorher länger überlegen als nachherarbeiter eines KMUs hat selbst schon Wolke und sind nicht firmenintern ge- nötig ist nur ein Webbrowser und Inter- aus dem eigenen Land zu erfragen und teuer bezahlen.Cloud-Dienste genutzt.Sei es nun Gmail speichert. Der Zugriff erfolgt über in- netanschluss. die Unternehmen aus der verwandtenoder Facebook, das die Daten und Verar- ternet. Abgerechnet wird nutzungs- Branche zu kontaktieren. Der Aufwand kanyama butzbeitungen komplett in der Cloud bereit- abhängig, da nur tatsächlich genutz- anna birkenmeier für die Providerwahl hängt auch ab von redaktion.ch@mediaplanet.comstellt. Es geht also weniger darum, das te Dienste bezahlt werden müssen. redaktion.ch@mediaplanet.com
  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET Tipp juNi 2010 · 13 news 5sicherheitslücke in der sparen Durch clouD coMpuTingrechenwolkeeine offizielle Definition fürcloud-computing, also die ar- men, die häufig durch eine ungenaue Festlegung der Verantwortlichkeiten «Alle untersuchun- von verschiedenen Gremien wie bei- spielsweise der Cloud Security Alli-beit mit programmen im inter- zwischen Kunde und Anbieter entsteht. ance untersucht. In unserem eigenennet statt auf der eigenen fest- Deshalb ist es für den Kunden wichtig, gen weisen darauf Cloud-Labor untersuchen und entwi-platte, gibt es derzeit nochnicht. aber sie wird kommen, genau mit dem Anbieter abzustimmen, welche Verantwortlichkeiten der An- hin, dass der Markt ckeln wir zusammen mit unseren Pro- jektpartnern Technologien zur Verbes-sagt werner streitberger. bieter hat und welche der Kunde weiter- für Cloud-Compu- serung der Sicherheit von Cloud-Syste-Noch setzen die meisten Internetbe- hin durchführen muss. ting-Dienste sehr men.nutzer Programme ein, die auf ihren ei-genen Festplatten installiert sind. Doch ■■ wo liegen die risiken? auf was müssen interessierte unterneh- schnell wachsen ■■ wie wird sich cloud computing in Zukunft entwickeln?das muss nicht sein. Ebenso gut kann men achten? wird.» Verschiedene Marktforschungsinsti-auf Programme zurückgegriffen wer- Die Risiken bei Cloud-Computing-Sys- tute haben hierzu Prognosen erstellt.den, die irgendwo im Internet instal- temen sind sehr vielschichtig und rei- Alle Untersuchungen weisen daraufliert sind. Rechnen in der Wolke heisst chen von der Sicherheit der Infrastruk- hin, dass der Markt für Cloud-Com-der neue Trend, Cloud Computing. Das tur über die Sicherheit der Plattform puting-Dienste sehr schnell wachsensoll die Kosten senken und die Flexibi- und Anwendung bis hin zur Sicherheit wird.Aus meiner Sicht werden wir einelität erhöhen, bringt aber auch Sicher- der Verwaltungsprozesse und -anwen- weitere Differenzierung der Cloud-An-heitsprobleme mit sich. dungen. Auch Compliance-Risiken, die Dr. rer. pol. werner streitberger gebote sehen, die sich beispielsweise vom fraunhofer-institut für Sichere Unternehmen einhalten müssen und informationstechnologie anhand der Servicequalität stärker un-■■ cloud computing ist für viele iT- die durch den Einsatz von Cloud-Diens- terscheiden. Für grosse UnternehmenManager mit sicherheitsbedenken ten verletzt werden können,müssen be- bestehen eine ganze Reihe von Mög-verbunden. wie berechtigt sind achtet werden. talog erarbeitet, der die Sicherheit von men aktuell eine Reihe bekannter lichkeiten, Kosten durch den Einsatzdiese bedenken? Cloud-Anbietern besser bewerten kann, Technologien aus dem Web- und Web- von Cloud-Computing zu senken. Klei-Werner Streitberger: Die Bedenken sind ■■ was macht einen «sicheren» so dass in Zukunft speziell für Cloud- Service-Umfeld zum Einsatz wie bei- nere und mittlere Unternehmen kön-teilweise berechtigt,da Unternehmens- cloud-anbieter aus? Anbieter angepasste Zertifikate vorhan- spielsweise TLS/SSL gesicherte Über- nen von der professionell betriebenendaten durch die Nutzung von Cloud- Was einen «sicheren» Cloud-Anbieter den sein werden, die die Auswahl eines tragung von Daten, aktuelle Identitäts- Infrastruktur eines Cloud-AnbietersDiensten auf den Rechnern der Cloud- ausmacht, ist nicht pauschal zu beant- sicheren Cloud-Anbieters erleichtern. und Rechteverwaltungsstandards oder profitieren und ihr SicherheitsniveauAnbieter zwar abgelegt, dort aber meist worten, sondern hängt von den Anfor- Sicherheitstechnologien auf Netzwerk- steigern.nicht in verschlüsselter Form gespei- derungen des Kunden ab. Hierzu laufen ■■ wie weit ist die entwicklung von ebene. Welche weiteren Technologi-chert werden. So kann es zu einer Lü- aktuelle Untersuchungen an unserem sicherheitsstandards? en in Ergänzung zu den bestehenden claudia kohluscke in den Sicherheitsprozessen kom- Institut. Dabei wird ein Kriterienka- In Cloud-Computing-Systemen kom- Technologien benötigt werden, wird redaktion.ch@mediaplanet.compublireportAge HOSTPOINT MANAGED SERVER Service Maximale Performance, höchste Sicherheit und bester Als führender Hosting-Provider ständig und innert kürzester Zeit Preis bereits inbegriffenen “Plat- der Schweiz weiss Hostpoint, selber vorzunehmen. inum Support” von Hostpoint dass Ihre Webseiten für Ihr Ge- Ihre Daten lagern dabei auf einem zurück. Ein E-Mail oder ein Tele- schäft unentbehrlich sind und Server mit modernster Qualitäts- fonat genügt – Ihre Anfragen Ihre Kunden jederzeit schnel- Hardware, die von Hostpoint werden stets mit höchster Prior- len und sicheren Zugriff auf Ihre regelmässig gewartet wird. Ein ität behandelt. Zudem steht Ihnen Webseiten erwarten. Mit einem Markenserver mit zwei Prozesso- ein persönlicher und erfahrener Ihr Ansprechspartner Managed Server nimmt Ihnen ren, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher Ansprechpartner zur Verfügung, Hostpoint diese technischen und einem redundanten Netzteil der über Ihre spezifischen An- Claudius Röllin Herausforderungen ab und sorgt sorgt für die nötige Performance forderungen Bescheid weiss. Chief Sales Officer für maximale Performance und ihrer Anwendungen und mit fünf Und das ohne Mehrkosten, denn Sicherheit Ihrer Webanwendun- fixen IP-Adressen sowie 200 Gi- bei Hostpoint gibt es keine ver- gen. Dazu gehört auch die proak- gabyte Speicherplatz erhalten Sie steckten Zusatzkosten. Hostpoint AG tive Serverüberwachung und die Flexibilität, ihr Angebot im Ein Managed Server von Hostpoint The Data Residence die regelmässige Aktualisierung Internet weiter auszubauen. Auf kostet weniger als Sie denken. Be- St. Dionysstrasse 31 ihres Managed Servers mit Si- dem hochverfügbaren Storage- reits für 590 Franken erhalten Sie Postfach cherheitsupdates. Ein eigener Cluster von Hostpoint im Rech- höchste Performance und Sicher- Server für höchste Ansprüche enzentrum InterXion in Zürich heit für Ihre Webseiten. Interessi- CH-8640 Rapperswil-Jona und wenig Aufwand. Damit Sie sind Ihre Daten, die zudem noch ert? Mehr Informationen erhalten Direkt +41 55 220 6326 sich ganz auf Ihr Geschäft fokus- auf ein zweites Storage-System Sie auf der Webseite von Hostpoint, www.hostpoint.ch sieren können. in einer anderen Brandschutz- http://www.hostpoint.ch oder bei Ihren Managed Server kontrol- zone gelagert werden, ausserdem einem persönlichen Gespräch lieren Sie dabei jederzeit und ort- an einem sicheren Ort gespeich- mit Claudius Röllin, Chief Sales sunabhängig über das Hostpoint ert. Officer von Hostpoint, unter der Control Panel. Mit wenigen Und sollte unerwarteterweise Direkt Nummer 055 220 6326 Mausklicks haben Sie dabei Zu- doch einmal etwas schief laufen, oder per E-Mail unter griff auf die Organisation Ihres greifen Sie einfach auf den im keyaccount@hostpoint.ch gesamten Servers und konfigu- rieren so zum Beispiel Domain- namen und Web- und Mailserver genau so wie Datenbanken oder Applikationen. Damit erhalten Sie die Flexibilität und Freiheit, gewünschte Änderungen selb-
  • 14 · juNi 2010 EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET inspirAtion CRM voRTEilE Der Mehrwert eines social CrM systems Kunden schätzen nicht den Dialog mit firmen in sozia- len netzwerken, sondern den Mehrwert, der sich für sie hieraus ergibt. ein social-Me- dia-auftritt eignet sich aus- gezeichnet für den Kunden- service. Unternehmen können bestehende Self-Service-Funktionen, wie bei- spielsweise FAQs oder eigene Web- Foren um Twitter,Yahoo!Clever,You- Tube oder Blogs erweitern. Fragen und Antworten zu Produkten oder zum Unternehmen werden dann über soziale Netzwerke verbreitet. Dies geschieht entweder durch die User selbst oder durch Kundenbe-1 rater, die Fragen der Nutzer aufgrei- fen und darauf reagieren.Twitter ist dabei ein sehr schneller Kanal. Auf YouTube gibt es unzählige Problem- lösungs- oder Anleitungs-Videos, und so manche Forum-Mitglieder bearbeiten Service-Anfragen deut- lich schneller und kompetenter als viele Kundenberater. exaktere Kundeninformationen Social CRM ist jedoch nur dann für ein Unternehmen interessant,wenn sich seine Kunden und Zielgruppen auch wirklich im Social Web aufhal- ten. Wenn sie dies tatsächlich tun, dann ist eine eigene Präsenz dort unverzichtbar. Natürlich reichen CRM-Informationen wie Name, Ad- resse, Titel/Position und Bestellhis- crM torie aus, um Kontakt zum Kunden eine durchaus erfolgsver- sprechende unterstüt- zu halten und Kategorisierungen zung zur Kommunikation vorzunehmen. Werden diese Daten- mit den Kunden . sätze allerdings mit zusätzlichen foto: istocKPhoto.com Hintergrundinformationen wie Bo- nitätsauskünften oder Profildaten aus sozialen Netzwerken angerei- chert, lässt sich ein genaueres Bildsocial CrM bedeutet des Kunden zeichnen. Marketingak- tionen lassen sich auf dieser Grund- lage zum Beispiel effizienter auf die Zielgruppe abstimmen. Ein einge- betteter Preisvergleich informiertoffenen Dialog die Verkaufsverantwortlichen ganz nebenbei über die Preispolitik von Mitbewerbern.All diese Informatio- nen liegen gebündelt vor und müs- sen nicht aufwändig zusammenge- tragen oder aktualisiert werden. Die Pflege der Inhalte liegt nicht mehrVertrauenvolle Kundenbezie- Kommunikation erfassen Kunde durch Social CRM in einen ge- ten Daten zu erfahren. Es muss nicht in der Zuständigkeit des Unterneh-hungen effizient zu steuern, be- Verschmelzen CRM und Social Media, meinschaftlichen Dialog einbezogen. telefoniert und nichts gedruckt und mens sondern beim Nutzer des je-deutet aufwand, ist jedoch un- wird von Social CRM gesprochen. Das Es entsteht eine ehrliche und trans- versandt werden. Die Daten sind weilig eingebundenen Social Mediaerlässlich. customer-relations- klassische CRM wird ergänzt durch parente Unternehmensumgebung, leicht zugänglich. Auf sozialen Netz- Angebotes.hip-Management(crM) und da- Web 2.0. Konkret nutzt Social CRM so- die sowohl auf Kunden- als auch auf werken sind die Nutzer in der Regelzugehörige iT-systeme erleich- ziale Netzwerke wie Facebook und an- Unternehmensseite einen Mehrwert auskunftsfreudig und geben oft mehr Trends: crowdsourcing undtern die arbeit heute gerade in dere soziale Kanäle wie Twitter oder schafft. Social CRM ist sozusagen die Preis, als sie es im direkten Dialog mit social shoppingZusammenhang mit social-Me- Blogs dazu, um noch mehr über seine Antwort des Unternehmens in einem dem Unternehmen tun würden. Das klassische, transaktionsorien-dia-elementen enorm. Kunden zu erfahren. Social Media und vom Kunden geführten Gespräch. Wer aber die Fäden nicht aus der Hand tierte CRM wird durch die Erwei- Web 2.0 erweitern also die bisheri- geben kann und immer noch versucht, terung der Datenquellen auf sozi- gen Datenquellen des CRM. Auf Twit- Zuhören statt moderieren die Diskussion zu steuern, wird im So- ale Kanäle produktiver. Marketing, SoCiAl meDiA ter, Blogs oder Facebook kann ein Un- Der Unterschied zwischen herkömm- cial CRM scheitern. Denn dabei geht es Kundenservice und Verkauf wer-Der Einsatz von Customer-Relation- ternehmen erkennen, wie bestehen- lichen und Social CRM-Systemen ist: nicht darum,die Konversation zu beein- den durch entsprechende sozialeship-Management Systemen ist heu- de oder potenzielle Kunden unterei- Bei Social CRM vergrössert sich die flussen, sondern vor allem darum, zuzu- Konzepte erweitert, aber auch ziel-te in Bereich der Kundenpflege nicht nander gemeinsam über Produkte, Grundlage der Quellen. Oft ist es aber hören und so allenfalls wertvolle Infor- gerichteter. Ein Beispiel dafür istmehr wegzudenken. Jederzeit kann Firmen und Marken kommunizieren. nicht einmal nötig, neue Systeme an- mationen zu erhalten. In einem Unter- Crowdsourcing: Hier werden Auf-nachvollzogen werden, wann ein Kun- Diese Daten komplettieren das bishe- zuschaffen. Die meisten bestehenden nehmen,das Social CRM für sich nutzen gaben des Unternehmens auf diede etwas bestellt, wann eine Newslet- rige Kundenbild und ergänzen die be- CRM-Systeme können um Social CRM möchte, sollte der Kulturwandel bereits Arbeitskraft mehrerer freiwilli-ter zugeschickt oder wann er zuletzt stehende Datenbasis durch die Kun- erweitert werden oder bieten zumin- stattgefunden haben. Zu beachten gilt, ger Helfer verteilt. Ein weiteres be-eine Reklamation gemeldet hat. Sol- denkonversationen. «Die sozialen Me- dest in Zukunft eine Erweiterungs- dass der Datenschutz stets gewähr- kanntes Modell ist das Social Shop-che Informationen können massgeb- dien haben die Kunden emanzipiert. möglichkeit. Der Hauptunterschied leistet ist. Auch wer ungeschickte und ping: Dabei können Kunden bei-lich zum Unternehmenserfolg bei- Dies wiederum hat dazu geführt, dass liegt tatsächlich darin, dass die Daten unüberlegt in Diskussionen eingreift, spielsweise Listen mit ihren Lieb-tragen. CRM unterstützt die Kommu- Firmen die bisherige Kontrolle über nicht mehr nur aus der Interaktion geht unter Umständen ein Risiko ein. lingsangeboten veröffentlichennikation mit den Kunden und ist vor die Konversation an den Kunden und bestehender oder potenzieller Kunden Werden beispielsweise kritische Kom- oder Händler und Produkte bewer-allem für die Bereiche Marketing, Ver- seine jeweilige Community verloren mit dem Unternehmen generiert wer- mentare auf dem Firmenblog gelöscht ten. Letzteres ist vor allem bekanntkauf und Service relevant. Seine drei haben», präzisiert Michael Gisiger, der den, sondern auch aus Interaktionen statt darauf eingegangen, wirft dies ein geworden durch Amazon und Ebay.wichtigsten Aufgaben sind Kunden- über langjährige Erfahrung in Online zwischen den Kunden selbst, die in schlechtes Licht auf das Unternehmen Die dafür benötigten Kanäle undgewinnung, Kundenpflege und Kun- Communication und Marketing ver- Zusammenhang stehen mit dem Un- und lässt das Vertrauen sinken. Wer in Plattformen lassen sich sowohldenreaktivierung. Ein neuer Aspekt fügt. ternehmen. Die Vorteile liegen vor al- diesen Bereichen unbedacht handelt, selber offen oder geschlossen be-ist die Kombination von herkömmli- Social CRM ist eine Philosophie und lem in zwei Bereichen. Erstens ist So- geht unter Umständen sogar ein finan- treiben.chen, klassischen CRM-Systemen mit Unternehmensstrategie. Unterstützt cial CRM kostengünstig, da bestehen- zielles Risiko ein.Social Media, also Web 2.0-Tools. Laut durch Technologie, Unternehmens- de Systeme meist einfach angepasst kanyama butzExperten steckt hier noch riesiges Po- richtlinien, Arbeitsabläufe, Prozesse oder erweitert werden können. Zwei- kanyama butz redaktion.ch@mediaplanet.comtenzial. und soziale Charakteristika wird der tens kostet es nichts, die gewünsch- redaktion.ch@mediaplanet.com
  • EiNE ThEMENzEiTuNg voN MEDiAplANET Tipp juNi 2010 · 15 news 6online gibt es keine sicherheiTs- lösungen ZenTral Ver- walTen unDsicherheit warTen SiCherheitS-tippS gefahren kennen Sicher kann nur sein,wer seine Schwachpunkte und mögli- chen Angriffsstellen kennt. Denn nur gegen Gefahren, die bekannt■■frage: Welche unternehmen dieser aufgefordert, das Produkt zu kau- sind,kann etwas getan werden.«Ummüssen sich vor Cyber-Attacken fen. Um die Täuschung perfekt zu ma- ein wirkungsvolles Sicherheitssys-besonders in Acht nehmen? chen, sieht die Rogue-Software dem Ori- tem zu erarbeiten, sollte vorab ein■■antwort: grundsätzlich ist jedes ginal-Tool bekannter Hersteller derart möglichst klares Angriffsmodell er-unternehmen mit Kunden- und pro- ähnlich, dass zahlreiche Benutzer arglos arbeitet werden», empfiehlt Burk-duktdaten ein potenzielles opfer. in die Falle tappen. hard Stiller, Professor an der Univer- Und mittlerweile entwickeln immer sität Zürich. Nur so ist es möglich,Vor Sicherheitslücken kann sich prinzi- mehr Schadsoftware-Autoren immer ge- etwas zu tun und Gegenmassnah-piell niemand schützen, denn viele An- fährlichere Software. Dies macht es für men zu ergreifen.wendungen und Betriebssysteme ha- Virenschutzprogramme von Generationben von Grund auf bereits Löcher. Und zu Generation schwieriger,normale Soft- wenige dürfen wenigAutoren von Schadsoftware nutzen jede ware von Schadsoftware zu unterschei- Innerhalb von gruppen- oderSchwäche. Überhand nimmt momen- den. Deshalb passiert es häufig, dass ei- rollenbasierten Strukturentan das Modell «Wolf im Schafspelz.» ne normale Anwendung für schädlich sollten nur wenige Personen wenig Ein Leben ohne Internet ist heute gehalten wird. Der Grund dafür liegt da- dürfen. Im Idealfall ist nur eine Per-kaum mehr vorstellbar. Doch die Gefah- rin, dass die böse und die gute Software son mit einem Stellvertreter in derren aus dem World Wide Web nehmen in Teilen der Signaturdateien identisch Lage,Daten in verschlüsselter Formnicht ab. Im Gegenteil: Sie werden im- sind und diese Dateien nutzt das Antivi- zu verschieben. Zudem ist es uner-mer grösser und umfangreicher. Heu- sicherheiT isT Kein Zufall. Viren, Trojaner oder spyware können in unternehmensnetz- rusprogramm zur Identifikation. Anbie- lässlich, das Sicherheitssystem re-te ist es nicht mehr eine einzige Schad- werken grossen schaden anrichten. sicherheitslösungen sollten möglichst zentral verwaltet ter von Sicherheitssoftware müssen so- gelmässig zu warten und zu erneu- werden. foto: istocKPhoto.comsoftware, die zu einem bestimmten mit immer mehr Zeit in ihre Technologi- ern. Doch nicht nur VirenscannerZeitpunkt ein bestimmtes System an- lesen. So müssen die Patches nicht an allem häufig genutzte Browser und weit en und in die Testphase investieren, um und Firewall müssen erneuert wer-greift. Der Trend geht zu Mischungen jedem Arbeitsplatz separat installiert verbreitete Office-Systeme sind oft von solche Irrtümer zu vermeiden. den.Auch in die Infrastruktur mussaus verschiedenen Arten von Schadsoft- werden. Dies spart zum einen Zeit, zum den Attacken betroffen. Eine Vielzahl immer wieder investiert werden.ware mit unterschiedlichen Wirkungs- anderen kann so vermieden werden, von Updatemechanismen wirkt dem Zeit für die richtige wahl Denn sind Sicherheitsmechanis-weisen. Um den Schutz ihrer Daten zu dass eine Station vergessen geht und so besser entgegen, als wenn die Vertei- Um sich letztlich wirksam gegen po- men einmal gebrochen, bilden siegewährleisten, müssen Unternehmen die Sicherheit gefährdet. lung von Updates und Patches standar- tenzielle Angreifer schützen zu können, eine grosse Lücke im Sicherheits-ihre Systeme präventiv schützen. Die disiert sind. Die Entwickler von Schad- muss ein Unternehmen seine Schwach- system. Beispielsweise sind WLAN-Sicherheitslösungen müssen mit pro- gefahr im sozialen netzwerk software reagieren nämlich auf jede stellen kennen. Nur so kann der Schutz Verschlüsselungen heute viel stär-aktiven Komponenten und Technolo- Eine grosse Gefahrenquelle sind sozi- neue Schwachstelle. Und oft werden darauf abgestimmt werden. Es emp- ker als ursprünglich. Ebenfallsgien arbeiten, um ihre Funktionen zu ale Netzwerke wie Facebook, Myspace, nicht nur eine, sondern gleich mehrere fiehlt sich, genug Zeit in die Auswahl nicht zu unterschätzen ist die übri-erfüllen und den Fluten unbekannter Twitter oder StudiVZ. Weltweit ziehen Sicherheitslücken ausgenutzt. Die Soft- einer Sicherheitslösung zu investieren ge Software. Ein aktueller Web-Schadsoftware entgegen zu wirken. sie Millionen von Usern an und da ist es wareanbieter müssen bei der Lieferung und sorgfältig abzuklären, was wirk- browser und ein wirkungsvoller nicht überraschend, dass sie zu einem von Sicherheitspatches immer schnel- lich benötigt wird. Wer einfach wild Spamfilter können einiges verhin-sicherheitslücken brauchen wahren Tummelplatz für Schadsoft- ler werden.Doch ein Unternehmen soll- verschiedene Virenschutzprogramme dern.patches ware geworden sind. Der wohl bekann- te sich nicht ausschliesslich auf solche installiert, verlangsamt unter Umstän-Von Grund auf sind Sicherheitslücken teste Wurm heisst «Koobface». Er stiehlt Lieferungen verlassen.Es sollte den Ein- den sein System und hat den nötigen sicherheit kostetkaum vermeidbar, denn viele Anwen- Login- und Autorisierungsdaten sowie satz eines Patch-Management-Systems Schutz am Ende doch nicht. Eine idea- Die Sicherheitsverantwortli-dungen und Betriebssysteme besit- weitere Informationen wie zum Bei- ernsthaft prüfen. le Lösung ist nicht nur sicher und ein- chen sollten auch das definier-zen diese bei der Auslieferung. Um sie spiel Kreditkartennummern.So kann er fach in der Anwendung. Sie sollte auch te Angriffsmodell und die potenziel-schnell zu schliessen, sind so genann- Nachrichten an Freunde und Bekannte Zum Verwechseln ähnlich zentral verwaltet und gewartet werden len Risiken immer wieder überprü-ten Patch-Management-Lösungen un- schicken, in denen er ihnen beispiels- Denn was sich vordergründig als Freund können. Nur so ist gewährleistet, dass fen und neu definieren. So kann dasverzichtbar. Ein Patch ist eine Korrek- weise den Download von verseuch- und Helfer ausgibt, ist immer häufiger alle Arbeitsstationen im Unternehmen Sicherheitssystem laufend auf mög-turauslieferung für Software oder Da- ten Filmen oder anderen Dateien emp- ein Feind. Schon immer gab es Compu- denselben Sicherheitslevel aufweisen liche neue Gefahren geprüft undten. Diese kann neben einer Fehlerbe- fiehlt. Auf diesem Weg verbreitet sich terprogramme, die unter falschem Na- alle stets auf dem neuesten Stand sind. entsprechend angepasst werden.hebung auch kleinere Funktionserwei- die Schadsoftware immer weiter. men auftraten, so genannte Rogue-Soft- Neue Virenschutzprogramme tendie- Um die Wahrscheinlichkeit von An-terungen enthalten. In einem Patch- ware. Doch in den letzten Jahren meh- ren dazu,Technologien zu kombinieren, griffen zu minimieren, sind Investi-Management-System werden solche schwachstellen in populären ren sich die Fälle, in denen sich solche die unterschiedliche Gefahren mit ver- tionen unumgänglich. SicherheitPatches zentral vom IT-Verantwortli- systemen Software als Antivirusprogramme aus- schiedenen Verfahren bannen. kostet Zeit und Geld. Doch je höherchen des Unternehmens verwaltet. Bei- Autoren von Schadsoftware nutzen gaben.Dahinter verbirgt sich eine Schad- die Investition ist, umso eher bleibtspielsweise beim Neustart des Rechners nach wie vor die Schwachstellen von Be- software,die dem User vorgaukelt,bösar- kanyama butz ein Angriff erfolglos.werden die Patches automatisch einge- triebssystemen und Anwendungen. Vor tige Programme zu entfernen.Dazu wird redaktion.ch@mediaplanet.comAnzeige Ärger mit der IT? Schützen Sie sich vor den Bedrohungen aus dem Internet mit den patentierten und proaktiven IT-Sicherheits-Lösungen von Norman. Mehr Informationen unter www.norman.ch oder +41 (0)61 317 25 25
  • SAP Prozesse auf Ihrem iPhone mit coresuite mobile. esten! J etzt t Jetzt die Testversion im Apple App Store unter coresuite mobile kosten- los downloaden.Geschäftsführer. Sales-Mitarbeiter. Service-Mitarbeiter.Geschäftsführern stehen mit coresuite Die Sales-Mitarbeiter eines Unterneh- Mit coresuite mobile können Service-mobile auch auf dem Mobilgerät alle mens haben mit coresuite mobile immer Mitarbeiter über ihr Mobilgerät aufrelevanten Unternehmenskennzahlen zur alle relevanten Daten im Blick. Über das sämtliche Serviceabrufe zugreifen undVerfügung. Die grafische Darstellung der Mobilgerät können jederzeit Kennzahlen diese auch direkt bearbeiten. Zudem hatbetriebswirtschaftlichen Daten gibt blitz- (KPI) und Kontaktdaten von Kunden ab- er die Möglichkeit, Zeit und Material vorschnell Auskunft über die aktuelle gefragt werden. Darüber hinaus lassen Ort zu erfassen und somit den Rech-Geschäftsentwicklung – ganz unabhän- sich alle Aktivitäten zu den einzelnen nungserstellungsprozess zu beschleuni-gig von Zeit und Ort. Business Partnern als Historie anzeigen. gen. www.coresuite.comcoresystems ag | Villa im Park | Dorfstrasse 69 | 5210 Windisch | Switzerland | www.coresystems.ch