User Forschung Einfuehrung 20090422
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Allgemeine Usability-Präsentation aus April 2009

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User Forschung Einfuehrung 20090422 User Forschung Einfuehrung 20090422 Presentation Transcript

  • User-Forschung im weiteren Sinne Kano-Analyse, Fokusgruppen, Card-Sorting
  • Kano-Analyse › Mit der Kano-Analyse werden verschiedene Funktionen oder Komponenten auf ihren Zufriedenheitsbeitrag hin untersucht. › Häufig ist das im Rahmen von Release-Planungen oder Relaunches sinnvoll. Der Anbieter will wissen, welche Funktionen er umsetzen muss, damit seine User zufrieden sind. › Mithilfe einer Kano-Analyse kann man die Liste der zur Diskussion stehenden Funktionen priorisieren und so eine klare Aussage darüber treffen, was umgesetzt werden soll. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Kano-Analyse › Die Kano-Analyse unterscheidet zwischen vier unterschiedlichen Arten von Faktoren: › Basisfaktoren › Leistungsfaktoren › Begeisterungsfaktoren › Neutrale Faktoren › Die Priorität bei der Umsetzung ergibt sich aus der Zugehörigkeit zu einer Kategorie. Die Priorität steigt nach oben hin an (von Neutral zu Basis). › Mithilfe einer Befragung findet man heraus, welche Funktionen in welche Kategorie fallen. Die Befragung findet meist online statt. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Kano-Analyse › Bei der Kano-Befragung wird für jede Funktion eine Doppelfrage gestellt: › 1: Anwesenheit der Funktion › 2: Abwesenheit der Funktion › In der Regel wird eine fünfstufige Antwortskala verwendet. Von „das würde mich sehr freuen“ bis „das würde mich sehr stören. › Die Antworten auf die beiden Fragen werden anschließend kreuztabelliert. Jeder Bereich im Koordinatensystem stellt eine Kategorie dar. › Durch die Einordnung der Antworten in das Koordinatensystem kann man schnell erkennen, in welche Kategorie eine Funktion gehört. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Fokusgruppen › Bei Fokusgruppen handelt es sich um eine moderierte Diskussion mit einer begrenzten Anzahl an Personen aus einer bestimmten Zielgruppe. › In der Regel nehmen zwischen 5 und 15 Personen an Fokusgruppen teil. Die perfekte Größe sind 10 Personen. › Das Treffen dauert in der Regel ca. 2 bis 3 Stunden. Die Teilnehmer werden gezielt rekrutiert und erhalten häufig in Incentive für die Teilnahme. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Fokusgruppen › Eine Fokusgruppe unterscheidet sich von einem klassischen Interview dadurch, dass die Gruppendynamik genutzt wird und spontane Reaktionen provoziert werden. › Es geht nicht so sehr um das Abfragen bestimmter Meinungen, als vielmehr um den Meinungsaustausch und die Beschäftigung mit dem Thema an sich. › Fokusgruppen kommen vor allem in der Konzeptionsphase zum Einsatz. Es soll eruiert werden, welche Funktionen den Usern wichtig sind. Es gibt unmittelbares Feedback von den Usern. › Die User können zum einen direktes Feedback auf erste Layouts geben. So erfährt man bereits in einem sehr frühen Stadium, wie ein Prototyp bei den Usern ankommt. › Zum anderen haben Fokusgruppen einen produktiven Charakter und man erfährt mehr über die tatsächlichen Bedürfnisse der User. Es entstehen neue Ideen. Hierin unterscheiden sich Fokusgruppen stark von der Kano-Analyse. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Fokusgruppen › Fokusgruppen haben den Vorteil, dass sie sich kostengünstig abbilden lassen. Es bedarf nur einer geringen Vor- und Nachbereitung. › Inzwischen können Fokusgruppen auch online abgebildet werden. Es handelt sich dann um einen Gruppenchat mit bestimmten Personen. Diese Methode hat Vor- und Nachteile, sie stellt jedenfalls eine interessante Alternative dar. › Im Ergebnis erhalten die Kunden eine Liste mit den Ergebnissen der Gruppendiskussion. Die Schwerpunkte im Abschlussbericht orientieren sich an Abstimmungen, die im Vorfeld getroffen wurden. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Card-Sorting › Beim Card-Sorting handelt es sich um eine Methode, um die Informationsarchitektur und Navigation einer Anwendung zu überarbeiten und zu verbessern. › Im Zentrum eines Card-Sorting-Workshops stehen die Struktur der Menüpunkte und das Labeling. In diesen Bereichen können signifikante Verbesserungen erzielt werden. › Card-Sorting wird in der Regel in Einzelsitzungen durchgeführt, an einigen Stellen können jedoch auch Gruppendiskussionen sinnvoll sein. › Weil Card-Sorting ebenfalls eine produktive Methode ist, sollten mindestens 15 Personen an einem Workshop teilnehmen. Ergebnisse, die mit weniger Usern gewonnen werden, sind mit Vorsicht zu genießen. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH
  • Card-Sorting › Es gibt unterschiedliche Ansätze beim Card-Sorting in Abhängigkeit davon, was man genau untersuchen möchte: › Offenes Card-Sorting › Geschlossenes Card-Sorting › Manchmal werden die beiden Methoden gemischt und der Workshop wird mehrstufig aufgebaut. Die erste Gruppe fängt offen an und sucht eine Hauptstruktur. Die zweite Gruppe fängt mit der Hauptstruktur an und sucht die weitere Struktur. › Zusätzliches kann man die User zu ganz spezifischen Items befragen. Etwa welche Informationen sie unter einem bestimmten Label erwarten oder welchen Begriff sie für einen bestimmten Inhalt verwenden würden. © 2008 //SEIBERT/MEDIA GMBH