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Oer epict ph_salzburg_2011
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Oer epict ph_salzburg_2011

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  • sibylle kampl . kunst . kultur. vermittlung

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  • 1. „ Bildung soll allen zugänglich sein. Man darf keine Standesunterschiede machen.“ Konfuzius (551-479 v.Chr.) OER – Open Educational Resources
  • 2. Definition & Begriff
    • Open Educational Resources
    • Der Begriff wurde erstmals 2002 von der UNESCO verwendet ( Forum on the Impact of Open Courseware for Higher Education in Developing Countries ).
    • Die OER-Bewegung fordert:
    • Offener, liberaler und kostenfreier Zugang zu Forschungs- und Bildungsmaterialien für Schulunterricht, Hochschullehre, Weiterbildung in Form von digitalen Medien über das Web
    • Austausch von Lehr- und Lernressourcen
    • Freie Software mit zugänglichen Quellcodes
    • Freie Lizenzen bezüglich der Nutzungsrechte – Inhalte der Materialien sollen veränderbar, kombinierbar sein
    • Einfache Handhabung, selbsterklärende Navigation
  • 3. „ Historische“ Entwicklung
    • 2002 : Initiative „Free Educational Ressources“ der UNESCO
    • 2003 : Massachusetts Institute of Technology beginnt mit der kostenlosen Veröffentlichung von Kursunterlagen. Das „Open CourseWare Consortium“ wird gegründet, beteiligt sind 120 Universitäten
    2006 : Bereits mehr als 2500 Lehrgänge von über 200 Universitäten und Hochschulen alleine aus den USA, China, Japan und Frankreich stehen im Web zur Verfügung. 2007 : Die OECD veröffentlicht eine Studie zu OER und untersucht die OER-Bewegungen. Die Europäische Kommission kofinanziert erstmals Projekte zu OER.
  • 4. OER-Sammlungen
    • Beispiele für OER-Sammlungen:
    • http:// oercommons.org /
    • http://wikieducator.org/Main_Page englischsprachig für Hochschulen OER-Materialien, bei denen es vor allem um technologiegestütztes Lernen geht ein Tutorium hilft zusätzlich beim Recherchieren, Erstellen und Publizieren
    • http://wiki.zum.de deutschsprachig, für Schulen
  • 5. Vorteile von OER
    • kostengünstig
    • Durch die Wiederverwendung von Ressourcen können Steuergelder rentabler eingesetzt werden.
    • Eine effektivere Erstellung von Materialien bedeutet meist auch effektiveren Unterricht.
    • Kooperation und Kollaboration von Lehrenden und Lernenden
  • 6. Weitere Gründe für den Anschluss an OER-Initiativen
    • Moralisch-ethisch
    • Die Teilung von Ressourcen entspricht dem humanistischen Ideal Bildung für alle .
    • Wirtschaftliche Überlegung
    • Neue Zielgruppen können angesprochen werden. Zudem kann, insbesondere bei Universitäten, der Marketingeffekt auch eine Imageverbesserung bedeuten, was wiederum zu einem Wettbewerbsvorteil im Kampf um z. B. Fördergelder führt.
    • Verbesserung von internen Kompetenzen und Ressourcen
  • 7. Probleme
    • Qualtitätssicherung
    • Wer soll die inhaltlich-fachlichen Qualität eines Angebotes beurteilen?
    • Wer soll die didaktischen Qualität eines Angebotes beurteilen?
    • Definition von Standards
    • Wer soll die Standards definieren?
    • Urheberrecht
    • Inhaber von Urheberrechten müssen gefragt werden, bevor ihre Materialien im Unterricht verwendet oder modifiziert werden. Obwohl es verschiedene Lizenzmodelle gibt (z. B. Creative-Commons-Lizenzen: Urheber kann festlegen, ob der Name genannt werden muss, ob modifiziert werden darf etc.) , ist nicht immer klar ersichtlich, ob der vermeintliche Urheber, der das Angebot stellt, auch tatsächlich der Urheber ist und man dadurch als OER-Nutzer unwissentlich ein Urheberrechtsverletzung begeht.
  • 8. Didaktik
    • Die Didaktik und die pädagogischen Modelle stehen in der Theorie bei OER absolut im Vordergrund. Tatsächlich aber werden didaktische Überlegungen in der internationalen Diskussion um OER sehr vernachlässigt, obwohl es eigentlich darum geht, variable Anforderungen didaktischer Nutzungskontexte verfügbar zu machen.
    • Der Fokus sollte liegen:
    • auf der Qualität des Unterrichts
    • auf didaktischen Arrangements
    • auf den Erfahrungen des Lehrkörpers
    • Angestrebt wird weiters, dass folgende Aspekte bei den zur Verfügung gestellten Materialien berücksichtigt werden:
    • Transparenz der Lehrziele
    • Lernwirksamkeitskontrollen
    • Anpassung der Lehrmethoden an die Lernziele
    • Nennen von Voraussetzungen
  • 9. Beispiel Slideshare
    • Englischsprachiges Internetportal mit Materialien (Filesharing)
    • Möglichkeiten von Slideshare:
    • Kostenfreies Hochladen von Präsentationen, Dokumenten aller Art, Videos (max. 3) etc. Die Daten können in verschiedene Kategorien eingeordnet werden (Education, Buisness, Design….)..
    • Kostenfreies Nutzen der geladenen Daten: Die Daten können angesehen werden und können, aber müssen nicht, geladen werden. Möglich ist auch ein Kommentieren, Teilen über einen Link auf z. B. Facebook, Twitter, aber auch ein direktes Einbinden auf Facebook ist möglich. Unter Zipcast können online-Präsentation gemacht werden, bei denen der Vortragende live kommentiert
    • Channels : Hauptsächlich genutzt von Firmen. Als Geschäftsmodell so gedacht, dass Firmen sich registrieren, bezahlen für das Einrichten von so genannten Channels, um ihre Kunden und Vertriebspartner hier z. B. mit Produktpräsentationen beglücken zu können, die Kunden die Daten aber nicht herunterladen müssen. Im Gegenzug können Firmen beispielsweise nachverfolgen, wer sich ihre Präsentationen angesehen hat und Profile erstellen.
  • 10. Beispiel Slideshare . Fazit
    • Slidshare ist in erster Linie englischsprachig, daher sind auch die Bildungsressourcen großteils auf Englisch.
    • Slidshare ist geeignet, um selber Präsentationen hochzuladen, die dann für alle Webuser (andere L/L…) nutzbar sind. Dies ist ein Vorteil vor allem in Vergleich zu Moodle, da hier nur eine ausgewählte Gruppe die Möglichkeit zur Teilnahme hat.
    • Für das Hochladen von Daten ist eine Registrierung notwendig.
    • Es ist nicht geeignet, um für den Schulunterricht nach Präsentationen… zu suchen, da man zwar über einen Suchbegriff recherchieren kann, diesen auch nach Relevanz, Aktualität oder Dateiart einschränken kann, aber es z. B. keine Einschränkung für die Sprache gibt. Recherchebeispiel Begriff Napoleon : als Ergebnis stehen ungefiltert 41 „Seiten“ mit je 12 verschiedensten Präsentationen in verschiedensten Sprachen zur Verfügung. Recherchebeispiel Begriffe Grammatik Modaladverb, Textinterpretation, Zeitstufen: ergaben keine Ergebnisse.
    • Auch wenn die Daten lizenzfrei sind, bedeutet dies nicht, dass keine Urheberrechtsverletzungen durch denjenigen, der das Material zur Verfügung stellt, begangen wurden.
    • Da man die Daten nicht laden muss, um sie zu sichten, ist dieser Dienst auch für mobile Geräte (Android, i-Phone) nutzbar.
  • 11. Quellen
    • Zauchner / Baumgartner: Herausforderung OER – Open Educational Resources. In: Studieren neu erfinden - Hochschule neu denken. Waxmann Verlag: Münster, Waxmann Verlag, 2007. S. 244-252.
    • http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Educational_Resources
    • http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/viewFile/62/42
    • http://iberry.com/cms/OER.htm
    • Donnerstag, 26. Mai 2011
    • Fachtagung OER in Graz (Interuniversitäre Initiative für Neue Medien Graz)