Report: mobbing-web.de 2014

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Wozu braucht Bremen noch ein Parlament?

" Bremen | Wenn der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte des Landtages der Freien Hansestadt Bremen mit seinen Mitgliedern der 4 vertretenen Bürgerschaftsfraktionen ( SPD, CDU, Grüne und Linke) Beschlüsse der Bürgerschaftsmitglieder und des Petitionsausschusses ignoriert und aushebelt?

"Der Ausschuss ist zu der Auffassung gelangt, dass es sich aus seiner Sicht verbietet, dass Thema Mobbing auf einen Tag im Jahr zu fokussieren."

Das kann nur noch als Absurd bezeichnet werden, um nicht zu sagen, hier werden Bürger "gemobbt."

Sollten Bürger sich überhaupt noch engagieren? Mehr dazu unter: http://tinyurl.com/o4k8p7s "

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Report: mobbing-web.de 2014

  1. 1. © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com D I E H Ä L F T E A L L E R M O B B I N G - O P F E R E R K R A N K E N Mobbing reicht von Anschreien, Telefonterror, Drohungen und Redeverbot bis zu sexueller Belästigung und körperlicher Gewalt. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund werden jeden Tag mehr als 1,6 Millionen Arbeitnehmer gemobbt. Fast die Hälfte aller Mobbing-Opfer am Arbeitsplatz erkranken infolge des Mobbings. REPORT (MOBBING-WEB.DE) 26.02.2014 15 Jahre www.mobbing-web.de Stimmen und Gesichter gegen Mobbing und Gewalt, Bürgerinitiative seit 1999.
  2. 2. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 1 Stimmen und Gesichter gegen Mobbing Uwe Brockhausen, Stadtrat Uwe Brockhausen (SPD), Bezirksstadtrat, 22.10.2013: Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass sich Menschen offensiv gegen Mobbing engagieren. Eine offene und tolerante Gesellschaft darf hier nicht mit Gleichgültigkeit reagieren. Im Gegenteil sollten wir den vielfältigsten Formen von Diskriminierung und Gewalt offensiv entgegen treten. Mobbing ist absolut unakzeptabel und darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Wir müssen den Opfern helfen und uns entschieden gegen alle Formen von Diskriminierung und Gewalt wehren. Es ist wichtig, dieses Problem öffentlich zu machen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Ich wünsche daher Ihrer Initiative viel Erfolg! Ihr Uwe Brockhausen Bezirksstadtrat Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste www.uwe-brockhausen.de/ ___________________________________________________________________________
  3. 3. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 2 Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz (26.02.2013: Sehr geehrter Herr May, mir ist es ein besonderes Anliegen, dass wir das Thema Mobbing sowohl am Arbeits-platz als auch generell wirksam bekämpfen, denn Mobbing ist ein Phänomen, das alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft. So sind Männer, Frauen, Jugendliche und selbst Kinder gleichermaßen betroffen, ob am Arbeitsplatz, in der Schule, im privaten Be-reich oder im Internet. Für die Mobbingopfer bleibt dies nicht ohne Folgen. Häufig tre-ten Depressionen, Schlaf- und Essstörungen auf, teilweise auch Muskelerkrankungen. Am Arbeitsplatz sind die Arbeitgeber in der Pflicht. Sie müssen sich mit dieser Thema-tik befassen und dies nicht nur aus Fürsorgegründen, denn ein gutes Betriebsklima fördert in Zeiten des Fachkräftemangels die Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter an den Betrieb und wirkt sich generell positiv auf das Unternehmen aus. Ferner sehe ich neben den Arbeitsschutzexperten auch die Betriebs- und Personalvertretun-gen als wichtige Partner, die für diese Thematik verstärkt sensibilisiert werden müs-sen. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen können Selbsthilfegruppen ein wichti-ges Instrument sein, um sich gegen Mobbing zu wehren. Gefordert ist aber auch die Politik. Sie muss auf die Einhaltung der gesetzlichen Vor-gaben achten, um Mobbing wirkungsvoll zu bekämpfen, und den Mobbingopfern zu helfen. Von großer Bedeutung ist ferner das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb begrüße ich es sehr, dass Sie sich dieses Themas annehmen und mit der privaten Online-Bürgerinitiative „gemeinsam-gegen-mobbing“ allen Betroffenen wert-volle Informationen und Hilfe anbieten. Dazu wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Malu Dreyer STAATSKANZLEI RHEINLAND-PFALZ DIE MINISTERPRÄSIDENTIN, Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz ______________________________________________________________________________
  4. 4. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 3 Statement der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, gegen Mobbing/20.08.2012: Sehr geehrter Herr May, „starke Frauen weinen heimlich“, so lautet der Refrain in einem alten Schlager. Viele Menschen, die von Mobbing betroffenen sind, kennen diese Erfahrung. Man geht davon aus, dass rund zwei Drittel der Opfer Frauen sind, die – auch das ist interessant – oft von anderen Frauen gemobbt werden. Wie sich Mobbing äußert und was als Mobbing empfunden wird, ist von Fall zu Fall ganz unterschiedlich und hängt auch von der Sensibilität der Betroffenen ab. Mancher glaubt vielleicht zunächst an einen Zufall, wenn er von Kollegen nicht mehr gegrüßt wird oder plötzlich aus einem wichtigen Emailverteiler gestrichen wird. Vielfach wird versucht, das Opfer in die soziale Isolation zu treiben und es an seinen eigenen Wahrnehmungen zweifeln zu lassen. Oft steigert sich das Mobbingverhalten bis hin zu massiven Schikanen oder gar körperlicher Gewalt. Mobbing existiert im Übrigen nicht nur im Berufsleben, auch in der Schule, im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft kann gemobbt werden. Mobbing ist alles andere als ein „Kavaliersdelikt“, die Opfer erleiden vielfach schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen bis hin zu Depressionen und Suizid-Gedanken. Und auch der volkswirtschaftliche Schaden durch Mobbing ist immens. Mobbing entsteht oft durch Vorurteile – weil Menschen anders sind, eine andere Nationalität haben oder behindert sind. Hier sind wir alle gefordert. Im Grundgesetz heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In diesem Sinne dürfen wir nicht schweigen oder wegsehen, wenn Menschen in unserer Umgebung gemobbt werden. Wir müssen erkennen, dass Vielfalt eine Gesellschaft bereichert. Lassen Sie uns nicht übereinander sondern miteinander reden. Dafür setze ich mich ein. Aygül Özkan Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration __________________________________________________________________________________
  5. 5. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 4 Rudolf Hundstorfer, österreichischer Bundesminister für Soziales, Arbeit und Konsumentenschutz (13.03.2013): Der Begriff „Mobbing“ umfasst viele Bereiche und wird unterschiedlich definiert. Allgemein gesprochen handelt es sich bei Mobbing um Psychoterror, um andere Menschen wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen. Das Verbot von Mobbing innerhalb eines Unternehmens ergibt sich aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Als Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist das Thema „Mobbing“ für mich ein sehr zentrales, da Mobbing krank machen kann und Menschen aus dem Arbeitsprozess drängt. Es gilt daher nicht nur die dadurch entstehenden volkswirtschaftlichen Kosten und gesellschaftliche Nachteile, sondern auch die Nachteile, die für jeden Einzelnen sich ergeben, zu verhindern. Verbote gegen Mobbing genügen alleine nicht. Es ist wichtig, dass uns Menschen bewusst wird, welche Folgen durch Mobbing ausgelöst werden können und das es Möglichkeiten gibt sich zu wehren und Hilfe zu holen (z.B.: durch betriebliche und überbetriebliche Interessenvertretungen oder ArbeitsmedizinerInnen oder ArbeitspsychologInnen). Es ist auch wichtig gegen Mobbing bereits früher und außerhalb des Arbeitsleben aktiv aufzutreten, so wie es bspw. schon in einigen Schulen passiert. Es muss daher auch im Interesse aller am Wirtschaftsleben Beteiligten sowie im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegen, sich aktiv gegen Mobbing zu engagieren und für die einzelnen Betroffenen Abhilfe zu schaffen.
  6. 6. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 5 Engagement gegen Mobbing macht die Gesellschaft gewaltfreier. Damit kann daher gar nicht früh und umfassend genug begonnen werden. Mit besten Grüßen, Rudolf Hundstorfer KABINETT DES BUNDESMINISTERS FÜR ARBEIT, SOZIALES UND KONSUMENTENSCHUTZ Stubenring 1, 1010 Wien ___________________________________________________________________________ Dr. med. Argeo Bämayr (05.02.2013): "Die gesundheitlichen Folgen von Mobbing lassen sich in der griffigen Diagnose "Mobbingsyndrom" beschreiben. Die Einteilung des Mobbingsyndroms in vier Stadien beendet das Chaos in der Diagnostik und erlaubt dadurch ein vereinheitlichtes Vorgehen für Therapeuten, Gutachter und die Justiz. Die Aufnahme der Diagnose "Mobbingsyndrom" in die "Internationale Statistische Klassifikation der Krankheiten" (ICD) ist ebenso dringlich zu fordern, wie die strafrechtliche Sanktionierung der psychischen Gewalt. Dabei ist die Gleichstellung der psychischen Gewalt mit der körperlichen Gewalt eine längst überfällige Aufgabe des Gesetzgebers." Erläuternde Ausführungen finden sich auf der Homepage (www.baemayr.net) und eine umfassende Beschreibung der Mobbingfolgen in meinem Buch: "Das Mobbingsyndrom, Diagnostik, Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt. Vielen Dank für Ihren Einsatz für Mobbing-Opfer.. Mit freundlichen Grüßen Argeo Bämayr
  7. 7. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 6 Statement Caren Marks Foto: (C) Maren Kolf von Caren Marks, familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, zur Aktion "Pro Fairness gegen Mobbing" (05.11.2012): "Mobbing findet nicht nur am Arbeitsplatz statt. Immer mehr Kinder und Jugendliche sind Mobbing im Internet ausgesetzt. Wir müssen unsere Kinder besser davor schützen. Dazu brauchen wir vor allem eine Kultur des Hinschauens und des Miteinanders in der Familie und in der Gesellschaft." Mit freundlichen Grüßen Caren Marks www.caren-marks.de www.facebook.com/caren.marks Annegret Kramp-Karrenbauer Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes/20.08.2012: Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für Ihre Mail. Ich begrüße es sehr, dass Sie sich um dieses wichtige Thema kümmern
  8. 8. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 7 und mit Ihrer Initiative darauf aufmerksam machen. Denn Mobbing ist ein Verhaltensmuster und nicht bloß eine einzelne Handlung. Hierin Hegt die besondere Gefahr, weil sich Handlungsweisen, mit denen Menschen schikaniert und gequält werden, ständig wiederholen. Die Folgen von Mobbing gehen ganz erheblich über einen bloßen Verlust von Lebensqualität des Mobbingopfers hinaus. Sie fuhren oftmals zu massiven gesundheitlichen Schäden. Das Thema Mobbing am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Internet gewinnt in der Öffentlichkeit und der Politik immer mehr an Aufinerksamkeit. Auch die Politik muss hier ihre Hausaufgaben machen und den gesetzlichen Rahmen im Auge behalten. Zum einen was Strafen angeht, zum anderen aber auch was Hilfestellungen für Mobbingopfer betrifft. Am wichtigsten ist es jedoch über Mobbing zu informieren, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren und für gegenseitigen Respekt zu werben. Daher sind solche Initiative wichtig, denn Sie tragen zur Aufklärung bei. Annegred Kramp-Karrenbauer Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute! Annegret Kramp-Karrenbauer – Wikipedia Beate Müller-Gemmeke, MdB Statement von Beate Müller-Gemmeke, Bündnis 90/Die Grünen (06.12.2011): Gute Arbeit beginnt schon beim sozialen Miteinander. Mobbing am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt, denn es bewirkt schwere psychische Belastungen und beeinträchtigt die Gesundheit der Beschäftigten. Aber noch immer werden das Ausmaß von Mobbing und die Auswirkungen viel zu häufig belächelt. Deshalb plädiere ich dafür, dass alle Akteure in der Arbeitswelt für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Wir brauchen mehr Aufklärung darüber, wo Mobbing beginnt, welche Folgen Mobbing haben kann, wie Beschäftigte sich zur Wehr setzen und an wen sie sich wenden können. Betriebs- und Mitarbeitervertretungen müssen
  9. 9. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 8 gestärkt werden, damit sie sich besser für Mobbingopfer einsetzen können. Aber auch die Politik ist in der Pflicht. Mobbing und psychische Belastungen am Arbeitsplatz müssen explizit in das Arbeitsschutzgesetz aufgenommen werden und mit Verordnungen und technischen Regeln unterlegt werden. Ein soziales und würde volles Miteinander in der Arbeitswelt ist mein Ziel, deshalb unterstütze ich die Aktion "Pro Fairness gegen Mobbing" . Beate Müller-Gemmeke MdB Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sprecherin für Arbeitnehmerrechte Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin www.mueller-gemmeke.de/ Winfried Kretschmann Grußwort des Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann/ 13.08.2012: G r u ß w o r t Mobbing ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Die verbalen und teilweise auch körperlichen Angriffe betreffen sowohl Frauen als auch Männer, sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene. Egal ob Menschen am Arbeitsplatz, in der Schule, im Internet oder innerhalb ihres privaten Umfelds gemobbt werden – die Attacken sind meist nur schwer zu ertragen und verursachen nicht nur gesundheitliche, sondern häufig auch wirtschaftliche Schäden. Die Politik kann zwar den gesetzlichen Rahmen schaffen, um Mobbing in jedweder Form zu
  10. 10. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 9 ächten und den Betroffenen zu helfen, jedoch ist sie zugleich auch auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen: Nur wenn die Menschen im Alltag respektvoll miteinander umgehen und dabei die Würde und die Persönlichkeit des anderen achten, können wir Mobbing den Nährboden entziehen. Mit Ihrer Initiative leisten Sie, Herr May, einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Mobbing. Hierfür wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute. Winfried Kretschmann Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günter Wallraff Günter Wallraff (1. März 2012):"Mobbing ist der Versuch, Menschen sozial ins Abseits zu drängen. Das gilt besonders, wenn das Mobbing in einem Unternehmen stattfindet. Ohne die Mithilfe oder das Wissen der Vorgesetzten, häufig auch der leitenden Personalmanager, können solche Methoden nicht über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Diese auch Bossing genannten aggressiven Methoden unternehmerischer Personalpolitik sind nicht hinzunehmen. Deshalb unterstütze ich es, wenn sich Mobbingbetroffene und solche, die es nicht werden wollen, wehren. Das kann in Bürgerinitiativen, im privaten und
  11. 11. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 10 nachbarschaftlichen Umfeld stattdinden und muss, wann immer möglich, gewerkschaftlich unterstützt werden. Denn nur gemeinsamer Widerstand gegen diese häufig kriminellen Methoden kann auf die Dauer Erfolg haben. Deshalb unterstütze ich alle Anstrengungen, in diesem Sinne aktiv gegen Mobbing zu werden. Und natürlich freue ich mich, dass die Bürgerinitiative "mobbing-web" mich als Preisträger ihres Anti-Mobbing-Award 2011 ausgezeichnet hat. Die Auszeichnung wird mir Ansporn sein, auch trotz manchmal unterschiedlicher Herangehensweisen gemeinsam gegen diese Methoden der sozialen Ausgrenzung zu streiten. Günter Wallraff Kristin Alheit Foto: Conny Fehre Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein/ 09.08.2012: „Mobbing ist eine besonders perfide Form der Gewalt, die langfristige Folgen für die Opfer hat. Schleswig-Holstein hat deshalb einen landesweiten Anti-Mobbing-Tag ausgerufen, an dem jährlich rund um den 2. Dezember Aktivitäten der verschiedensten Akteure gegen Mobbing in der Schule und im Internet gebündelt werden. Das Sozialministerium unterstützt die Prävention von Mobbingaktivitäten mit dem Ziel, dass Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Mobbing werden, nicht als Täter aktiv werden oder als sogenannte Bystander dem Mobbing zuschauen, ohne für
  12. 12. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 11 das Opfer einzustehen.“ Kristin Alheit Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Adolf-Westphal-Straße 4 24143 Kiel ______________________________________________________________________________ www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Elombo Bolayela Elombo Bolayela (Bremen, 13.02.2012): Mobbing und Diskriminierung in allen Formen sind für unsere Gesellschaft unakzeptabel und moralisch verwerflich und sollte auf jeden Fall bekämpft werden. Die Arbeitgeber sind besonders gefordert ein deutliches Signal zu setzen, um Mobbing zu unterbinden. Herzlichen Gruß Elombo Bolayela MdBB www.bolayela.de/
  13. 13. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 12 Hannelore Kraft, SPD / NRW Hannelore Kraft, Mdl/NRW, SPD-Fraktionsvorsitzende ( 06.05.2010): Sehr geehrter Herr May, dass die Anzahl Mobbingopfer in den letzten Jahren ansteigt, ist Anlass zur Sorge und ein Aufweis dafür, dass die Arbeitswelt immer unfairer wird. Der Druck auf die Beschäftigten und die Sorge um den Arbeitsplatz nehmen zu. Mobbing stellt eine Verletzung des grundrechtlich verankerten allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar, es gibt aber in Deutschland kein Anti-Mobbing-Gesetz. Trotzdem aber können sich Betroffene rechtlich wehren. Dabei muss man sie politisch nach Kräften unterstützen. Wir brauchen viel Aufklärung zu diesem Thema und wir brauchen engagierte und vor allem auch qualifizierte Menschen, die sich dieser Sache annehmen. Das sehe ich vor allem als Aufgabe von Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten an. Arbeitgeber sehe ich dabei in ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beschäftigten. Ein Betriebsklima, das Mobbing zulässt, ist ein schlechtes Klima und schadet langfristig dem Unternehmenswohl. Mobbing ist mittlerweile nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränkt, auch im Internet gibt es sehr schlimme Fälle, die scharf zu verurteilen sind. Cybermobbing zerstört Existenzen. Ich unterstütze die Initiative "Pro Fairness gegen Mobbing", da ich es wichtig finde, dass Mobbingopfer eine breite Lobby bekommen und dass Mobbing am Arbeitsplatz geächtet wird. Mit freundlichen Grüßen
  14. 14. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 13 Hannelore Kraft Hannelore Kraft – Wikipedia Statement von Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München (26.01.2012): Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für Ihre Mail vom 18.12.2011. Als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist es mir seit vielen Jahren ein Anliegen, dass wir als Stadtverwaltung dem Phänomen Mobbing wirksam begegnen. Bereits im Mai 1996 hat sich der Stadtrat erstmals mit Mobbing beschäftigt und beschlossen, dagegen anzukämpfen. Zusammen mit dem Gesamtpersonalrat wurde eine Dienstvereinbarung entwickelt, die im Oktober 1997 in Kraft trat. Wir waren damit eine der ersten öffentlichen Verwaltungen, die eine Dienstvereinbarung gegen Mobbing hatte. Diese Dienstvereinbarung bestimmte insbesondere Verfahrensschritte und die Rechte und Pflichten von Beschäftigten und Vorgesetzten und benannte städtische Anlaufstellen, an die sich Betroffene wenden können. 1999 und 2005 haben wir nach Auswertung der Erkenntnisse der Anlaufstellen und einer Mitarbeiterbefragung unsere Dienstvereinbarung überarbeitet. Inzwischen liegt die dritte Fassung unserer Dienstvereinbarung „ Nein zu Mobbing und Schikane“vor, die zusätzlich den präventiven Charakter betont und eine Schulungspflicht zum Thema Mobbing für Führungskräfte beinhaltet. In diesem Jahr wollen wir unsere Dienstvereinbarung erneut weiterentwickeln. Die Tatsache, dass sich die Landeshauptstadt München dem Thema Mobbing offen stellt, hat uns Anerkennung und Interesse von vielen Seiten eingebracht. Unsere Dienstvereinbarung wurde europaweit über 600 Mal von Unternehmen, Verwaltungen und Gewerkschaften angefragt. Ein Erfolgsgarant war und ist, dass sich die Arbeitgeberseite und die Personalvertretung von Anfang an einig waren, das Thema gemeinsam anzugehen. Es hat sich bewährt, einen Leitfaden zu entwickeln, der jedem Beschäftigten, der sich schikaniert fühlt, Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, Anlaufstellen nennt und Verfahrensregeln aufstellt.
  15. 15. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 14 Darüber hinaus hat die Mitarbeiterbefragung auch ergeben, dass die DV wirklich präventiv wirkt und nachdrücklich für das Thema sensibilisiert hat. Weitere Informationen können Sie unserem Internet-Angebot entnehmen. Mit freundlichen Grüßen Christian Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Botschafter gegen Mobbing und Diskriminierung Dr. Henning Scherf Dr. Henning Scherf, Bremen, 09. Februar 2012: Mobbing ist eine grobe Verletzung der Rechte und Pflichten. Es zerstört die Bereitschaft, sein Bestes zu geben und gefährdet darum unsere Zivilgesellschaft. Mit freundlichem Gruß Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf
  16. 16. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 15 Maja J. Ruisseau (22.05.2012): Sehr geehrter Herr May, nochmals vielen lieben Dank für Ihre freundliche Einladung mich zur (leider immer noch) aktuellen Mobbing-Problematik zu äußern. Als Autorin eines autobiographischen Romans mit dem Hauptschwerpunkt: "Mobbing an Schulen", der meine eigene Geschichte erzählt und bedingt durch meine jahrelange Erfahrung als Sekretärin und Medizinische Fachangestellte im Bereich der Neurologie und Psychiatrie, sind mir Sätze wie: "Ist doch jeder selber Schuld wenn er gemobbt wird." "An unserer Schule gibt' s sowas nicht." "Jeder ist schon mal gemobbt worden, das ist doch nichts besonderes.", nur zu geläufig. Dass Mobbing weit mehr ist als ein "einmaliges Hänseln", scheinen leider viele Menschen zu vergessen. Vielleicht auch, weil sie nicht wissen, dass es einen gravierenden Unterschied gibt zwischen "Hänseln" und "massivem Mobbing". Beim "massiven Mobbing" gerät der Betroffene, gerade, wenn er in der Pubertät steckt und somit noch labiler ist, als ein erwachsener Mensch (da "Gruppenzwang" und das Gefühl "dazu gehören zu wollen") immens wichtig erscheinen, sehr schnell in einen Teufelskreis aus Verzweiflung, Angst und Hass, entweder auf sich selbst oder auf "die anderen". "Mobbing" ist mit seinen Folgen ein schleichender Prozess, der mehr und mehr die Persönlichkeit des Betroffenen zu verändern beginnt, manche verlieren sie sogar gänzlich. Viele sind betroffen, was aktuelle Statistiken zum Thema "Mobbing an Schulen" bzw. "Suizid
  17. 17. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 16 bei Jugendlichen" leider bestätigen, doch kaum jemand spricht darüber. Vielleicht auch deshalb, weil man sich nicht mehr im Kindergarten- oder Grundschulalter befindet, wo man für jede Kleinigkeit noch zu den Eltern rannte, so nach dem Motto: "Mama, der Robin ist immer so gemein zu mir." Auch möchte man es sich selbst nicht eingestehen, dass man ein Außenseiter ist und nicht dazu gehört. Ähnlich wie beispielsweise bei Missbrauchsfällen, schämt man sich einerseits und andererseits sucht man die Schuld zunächst bei sich selbst. Man beginnt sich einzureden, dass man "selber Schuld" sei, dass man es "nicht besser verdiene", dass man "nichts wert" sei, dass man "es verdiene so behandelt zu werden", etc. Respekt vor dem Menschen und Toleranz gegenüber anderen, sind meiner Meinung nach, die Grundpfeiler menschlichen Zusammenlebens. Nur so, kann ein humanes Miteinander funktionieren und eine moderne Gesellschaft wie die unsrige auch existieren. Wenn Sie also beispielsweise das nächste Mal auf der Straße einen dicken Menschen sehen, lachen Sie nicht über ihn, denn glauben Sie mir, Sie sind nicht der erste oder einzigste an diesem Tag, der über jenen Menschen lacht. Und das tut weh. Denn jedes Lachen, jede (beleidigende) Bemerkung, sind ein weiterer Nadelstich in der Seele jenes Menschen. Und irgendwann könnte es EIN Nadelstich zuviel sein... . Ihre Maja J. Ruisseau Autorin Homepage: www.das-versprechen.com
  18. 18. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 17 Uwe Schünemann, Niedersächsischer Innenminister (23.04.2012): Sehr geehrter Herr May! Es ist mir als Niedersächsischem Innenminister ein besonderes Anliegen, dass Mobbing, ob in der Schule, am Arbeitsplatz, im Internet oder in der Freizeit, geächtet und unterbunden wird. Mobbing ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Wir müssen dies immer wieder in den Fokus rücken. Denn Mobbingopfer leiden vielfach noch lange unter den seelischen Folgen der gegen sie gerichteten Angriffe. Dauerhafte seelische Verletzungen sind nicht selten und werden durch die häufig entstehende soziale Isolation der Opfer noch verstärkt. Mobbing kann weitreichende negative Folgen für die Gesundheit sowie für die berufliche und private Situation der Betroffenen haben. Wir müssen alle gemeinsam dagegen ankämpfen und dürfen nicht zulassen, dass es Plattformen für Mobbing gibt. Unsere Aufgabe muss es sein, ein respektvolles Miteinander zu stärken und zu fördern. Deswegen begrüße ich es sehr, dass Sie, sehr geehrter Herr May, sich in einer solchen Art und Weise gegen jegliche Form von Mobbing und Diskriminierung einsetzen. Auch hier in Niedersachsen gibt es bereits zahlreiche Ansätze, Mobbing zu erkennen und dagegen anzugehen. So richtet beispielsweise die „Landesstelle Jugendschutz
  19. 19. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 18 Niedersachsen“ entsprechende Seminare für pädagogische Fachkräfte aus. Es gibt außerdem diverse Beratungsstellen, an die sich Mobbingopfer wenden und um Hilfe bitten können. Auch die Niedersächsische Polizei hat sich dem aktuell sehr brisanten Phänomen „Cyber-Mobbing“ angenommen. „Cyber-Mobbing“ hat bei den Betroffenen tiefgreifende Folgen. So kann der „Angriff“ jederzeit erfolgen und macht keinen Halt vor der Privatsphäre. Das Publikum ist unüberschaubar groß, und Inhalte verbreiten sich darüber hinaus extrem schnell. „Cyber- Bullies“ können anonym agieren, was die Angst und Unsicherheit der Opfer noch verstärkt. Auch wenn Niedersachsen bereits einiges unternimmt, so gibt es in der Mobbingprävention immer noch viel zu tun. Entscheidend ist, eine Organisations- und Führungskultur zu entwickeln, die eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht, in der jeder Einzelne von allen geschätzt wird. Mit Ihrer Arbeit, lieber Herr May, setzen Sie bereits seit Langem ein bedeutsames Zeichen gegen Mobbing und für ein wertschätzendes Miteinander! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Mit freundlichen Grüßen Uwe Schünemann http://de.wikipedia.org/wiki/ SPD Bürger- Dialog Montag, 24.09.2012, 15:40 Sandra Scheeres Was halten Sie von einem Anti-Mobbing-Tag in Deutschland? Antwort von Sandra Scheeres im Chat:
  20. 20. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 19 Hallo finde ich eine gute Idee. Mobbing kann in unterschiedlichen Bereichen stattfinden. Ich beschäftige mich intensiv als Bildungssenatorin im Bereich der Schule mit dem Thema. Wir haben viel in diesem Bereich auf den Weg gebracht von Präventionsangeboten bis hin zu Notfallplänen für Lehrer und die Schulpsychologie ist im Einsatz etc. Hier müssen wir weiter ansetzen. Grüße Sandra Scheeres (Senatorin für Bildung, Jugend, Wissenschaft in Berlin) http://sandra-scheeres.sozi.info/ David McAllister David McAllister, Niedersächsischer Ministerpräsident (08.Mai 2012): Sehr geehrter Herr May, Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz kann die Betroffenen krank machen. Deshalb müssen wir diese Art der Gewaltausübung entschieden bekämpfen. Sie darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Weiterhin viel Erfolg für Ihre Aktion! Mit freundlichen Grüßen David McAllister http://de.wikipedia.org/wiki/David_McAllister Jörn Schimmelmann, 24.Mai 2012: Lieber Herr May! Gerade in sozialen und kirchlichen Einrichtungen ist Mobbing/Bossing an der Tagesordnung. Durch zunehmende Geldknappheit wird der Druck auf die
  21. 21. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 20 MitarbeiterInnen immer größer. Da die Mitarbeiter nicht immer leicht zu kündigen sind (Kündigungsschutz) wird versucht diese Mitarbeiter durch psychische/Physischen Druck mürbe zu machen. Die Folgen: Bournout, Depressionen, körperliche Erschöpfung und viele mehr. Nicht selten fallen die Betroffenen vollständig aus dem System da die gesundheitlichen Schäden in Folge von Mobbing/Bossing nicht selten zur Berentung führen. Auch ich bin ein Mobbing/Bossing-Opfer! Ich habe 25 Jahre als Küster in der Evangelischen Kirche in Bad Wildungen gearbeitet. Seit einem Jahr beziehe ich Erwerbsminderungsrente. Ich bin froh, dass es diese Initiative gibt und hoffe das viele Betroffene diese Plattform nutzen. Mit freundlichen Grüßen Jörn Schimmelmann Statement Martin Wehrle
  22. 22. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 21 Martin Wehrle, 23.Mai 2012: Mobbing ist wie Schimmel an einer Kellerwand: Es wächst nur dort, wo ein schlechtes Klima herrscht. Vorgesetzte haben drei Möglichkeiten, wenn es knistert: Sie können sich auf die Seite des Gemobbten stellen. Damit ist das Mobbing beendet. Viele aber schauen weg. Und etliche machen mit. Das ist in einigen Firmen Unternehmenspolitik. Jeder Mitarbeiter, der "freiwillig" geht, sprich vor die Tür gemobbt wird, kostet keine Abfindung. Darum werden ältere Mitarbeiter häufiger als junge gemobbt. Wir brauchen Vorgesetzte, die Mobber abmahnen und Gemobbte unterstützen (statt umgekehrt!). Wir brauchen eine Betriebskultur, in der Mobbing keine Chance hat - wie auch Schimmel nie in hellen, gut gelüfteten Räumen wächst. MARTIN WEHRLE, Autor von "Ich arbeite in einem Irrenhaus" Beste Grüße sendet Ihnen Martin Wehrle 4 Schüler aus Hildesheim UnderPower Band , 21.03.2012: Sehr geehrter Herr May, wir sind vier Schüler aus Hildesheim im Alter von 13 und 14 Jahren und machen seit der 5. Klasse gemeinsam Musik. Im letzten Jahr durften wir beim Hi-Generation-Projekt der Stadt Hildesheim gegen Gewalt und Diskriminierung teilnehmen. Dafür haben wir einen Song geschrieben und eingespielt, der sich mit dem Thema "Mobbing in der Schule" auseinandersetzt. Selbst nicht betroffen, hören wir doch in unserem Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder von deprimierenden Erlebnissen. Deshalb haben wir uns entschlossen, ein Lied darüber zu
  23. 23. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 22 schreiben.Unser Song "Ich kann nicht mehr..." soll Mobbingopfern zeigen, dass Sie nicht allein sind und auch aktuell nicht nicht von Mobbing Betroffene sich Gedanken darüber machen. Außerdem verstehen wir das Lied als Aufruf, sich jemandem anzuvertrauen. Wir glauben, das dies ein erster wichtiger Schritt ist, um der Spirale zu entkommen. Da wir das Thema nach wie vor sehr ernst nehmen, möchten wir den Kampf gegen Mobbing mit unseren Mitteln unterstützen. Vielleicht können wir so einen kleinen Beitrag im Kampf gegen Mobbing leisten! Unser Video bei youtube: http://www.youtube.com/watch?v=shng97hdvG4 Mit den besten Grüßen UnderPower Live 2011 in der Kulturfabrik Helmut Richard Brox 26.07.2011: Hiermit unterstütze ich als Betroffener diese Aktion von Herzen und wünsche allen Betroffenen ein Leben frei von Angst, Neid und Hass. Mit herzlichen und solidarischen Grüßen, Helmut Richard Brox Berber Online gegen Armut und Soziale Ausgrenzung von sozial benachteiligten Menschen in Deutschland: www.kurpfaelzer-wandersmann.de/ Hilfe für Suchtkranke und Obdachlose in allen 16 Bundesländer. Für Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen. Sie finden hier von A bis Z alle Hilfen der Deutschen Wohnungslosenhilfe für Betroffene und deren Angehörige. Obdachlosen Hilfe Deutschland
  24. 24. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 23 S T A T E M E N T Klaus Wowereit Statement des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, für die Mitmach-Aktion „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ (www.mobbing-web.de) Toleranz, Respekt und gegenseitiges Verständnis gehören zu den wichtigsten Errungenschaften unserer Demokratie. Wir dürfen es nicht hinnehmen, wenn andere – aus welchen Gründen auch immer – diskriminiert, ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Dazu zählt es auch, sich gegen Mobbing zu engagieren. Denn fest steht: Mobbing hat oft fatale Auswirkungen auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und die Lebensfreude der betroffenen Menschen. Und auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive ist Mobbing ein ernstzunehmendes Problem. Fest steht jedoch auch: Mobbing kann verhindert werden. Die private Online-Initiative „www.mobbing-web.de“ setzt hier ein wichtiges Zeichen. Sie sensibilisiert die Öffentlichkeit für dieses Thema, ruft zur konstruktiven Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz auf und bietet Betroffenen vielfältige Hilfestellungen an. Dieses Engagement verdient Unterstützung. In diesem Sinne wünsche ich der Bürgerinitiative „mobbing-web“ weiterhin viel Erfolg. Klaus Wowereit Klaus Wowereit – Wikipedia Familienministerin Schröder
  25. 25. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 24 Foto: BMFSFJ / L. Chaperon Familienministerin Schröder (24.03.2011): „Wir brauchen generell mehr Aufklärung zum Thema Mobbing. Internetmobbing ist eine verschärfte Form, deshalb ist es wichtig, dass es ein großes Thema wird und man darüber spricht, auch in den Schulen. Oft ist es ja ein Herdentrieb, der dazu führt und viele die mitmachen, wissen gar nicht, was sie damit anrichten.“ Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Joschka Langenbrinck Joschka Langenbrinck (SPD), Berlin, 18.08.2011: Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für Ihre Frage. Mobbing in den Sozialräumen, in denen wir täglich verkehren (egal ob Kita, Schule, Arbeit, o.ä.), ist in der Tat ein erhebliches und psychisch belastendes Problem. Die meist wiederholten Beleidigungen und Herabsetzungen können großes Leid bei den Opfern und ihren Familien erzeugen und langfristig auch krank machen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat daher gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse die Initiative "Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein!” ins Leben gerufen, um gegen Mobbing in der Schule vorzugehen. Mit dem Anti-Mobbing-Programm sollen Lehrer, Schüler und Eltern im Umgang mit Mobbing gestärkt werden. Thematisiert wird auch das besonders brisante Thema Cybermobbing. Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Problem, weil Kinder tief verletzt werden. Deswegen ist
  26. 26. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 25 der Umgang mit Mobbing als eine Form von Gewalt Gegenstand der pädagogischen Arbeit in den Schulen. Cybermobbing ist eine vergleichsweise neue und besonders perfide Form des Mobbings, weil Meinungen in Sekundenschnelle eine weite Verbreitung finden. In Berlin werden im Rahmen des Projektes Lehrkräfte, besonders aus den schulischen Krisenteams, zu den vielfältigen Aspekten des Themas Mobbing fortgebildet. Sie wirken anschließend als Multiplikatoren, die Kollegien der weiterführenden Schulen in der Planung und Durchführung von Projektwochen zur Prävention von Mobbing beraten. Jede Schule, die eine solche Projektwoche durchführen will, erhält einen "Mobbingkoffer", in dem ein Ordner mit ausführlichen Unterrichtsbeispielen sowie Informationsmaterial für die Schülerinnen, Schüler und Eltern und ein Aufklärungsfilm enthalten sind. Für Lehrkräfte ist damit ein sehr direkter Zugang zur Behandlung des Themas möglich. Mit dem Material und der Beratung durch die geschulten Fachkräfte kann sehr schnell und inhaltlich ausgewogen auf schulische Fälle von Mobbing reagiert werden. Die TK stellt Berlin 1.500 "Mobbing-Koffer" zur Verfügung. Das Programm richtet sich an Schüler ab der 7. Klasse. Initiativen gegen Mobbing am Arbeitsplatz sind ebenso wichtig. Meines Wissens wäre ein Mobbing-Strafgesetz aber Bundesangelegenheit. Nichtsdestotrotz gilt es hier gemeinsam mit den Gewerkschaften, Sozialpartnern und Arbeitgeberverbänden verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen. Freundliche Grüße Joschka Langenbrinck Andreas Höhne "Botschafter gegen Mobbing"
  27. 27. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 26 Andreas Höhne Andreas Höhne (30.06.2011): Mobbing ist Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung und führt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen. Mobbing ist nicht mit der Menschenwürde vereinbar. Weder am Arbeitsplatz noch anderswo. Auch bei intensiver Arbeit kann und muss man gegenseitigen Respekt vor anderen haben und ihre Stärken und Schwächen akzeptieren. Dies gilt noch einmal mehr für Vorgesetzte. Und im Endeffekt sind motivierte, gesunde und zufriedene Mitarbeiter immer leistungsstärker und damit ein Gewinn für das Unternehmen.. Die wirksamste Waffe gegen Mobbing sind Wachsamkeit und Transparenz. Darüber reden, sich nicht alles gefallen lassen. Und vor allem existierende Beratungsstellen nutzen, ob beim Betriebsrat, der Gewerkschaft oder privaten Initiativen wie „mobbing-web - Pro Fairness gegen Mobbing“. Ich bin dankbar, dass es soziale Initiativen wie Ihre gibt, bei denen sich Menschen Rat und Hilfestellung holen können und danke Ihnen und Ihren Mitstreitern für Ihr großes Engagement. Herzlichst Andreas Höhne Stellvertretender Bezirksbürgermeister in Berlin Reinickendorf, Mitglied des Geschäftsführenden Kreisvorstandes der SPD Reinickendorf Homepage: www.Andreas-Höhne.de Philipp Rösler, Partei- und Fraktionsvorsitzender FDP Niedersachsen (16.01.2008): Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für ihre Mail zum Thema Mobbing. Sie sprechen damit ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem an, dass dringend stärker in den Focus der Öffentlichkeit gerückt werden sollt. Ein großer Teil der erwerbstätigen Bevölkerung ist von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen und auch Mobbing in der Schule muss als ernsthaftes Problem wahrgenommen werden. Die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz betreffen nicht nur die Opfer, sondern richten auch ökonomischen Schaden auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene. Um dem entgegenzuwirken muss jeder Bürger gegen Mobbing vorgehen und die Opfer des Mobbings unterstützen.
  28. 28. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 27 Zusätzlich ist es richtig und wichtig Mobbing Opfer auch durch Gesetze zu schützen. Dabei darf aber nicht aus dem Auge gelassen werden, dass Gesetze den Opfern nur im Nachhinein helfen können Sanktionen zu erwirken. Viel bedeutsamer als die Schaffung neuer oder die Verschärfung bestehender Gesetze ist es daher ein Gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem niemand zum Opfer herabwürdigenden Verhaltens wird. Um dies zu erreichen ist es notwendig, die Öffentlichkeit für das Thema Mobbing zu sensibilisieren. Hierfür leisten Sie mit Ihrer Initiative einen wichtigen Beitrag. Mit freundlichen Grüßen Philipp Rösler Partei- und Fraktionsvorsitzender FDP Niedersachsen http://www.philipp-roesler.de/ - Philipp Rösler – Wikipedia Anja Stahmann Anja Stahmann (GRÜNE) Bremen/8. April 2011: Hallo Herr May, Mobbing, und insbesondere auch sexuelle Belästigung, ist ein ernstes Thema und für Betroffene eine große Belastung. Wer sich gemobbt fühlt und/oder gemobbt wird, ist in seinem alltäglichen Leben beeinträchtigt. Viele erkranken Menschen und sind in Folge nicht mehr arbeitsfähig. Betroffene sollten unbedingt den Arbeitgeber informieren und konkret um Hilfe bitten. Um rechtliche Schritte einzuleiten, ist ein detailliertes Mobbing-Tagebuch von großer Hilfe, denn die Beweislast liegt beim Opfer. Mir ist ihre Petition bekannt, und ich verfolge die kritische Diskussion über den Arbeitsschutz in dieser Frage mit Interesse. Das Europäische Parlament hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, im Hinblick auf die Bekämpfung von Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ihre bestehende Gesetze, (dazu gehören
  29. 29. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 28 auch die von Ihnen genannten Richtlinien), konkret auf Wirksamkeit zu überprüfen. Dies kann nach meiner Einschätzung zu schärferen Regelungen wie in einigen Nachbarstaaten führen. Mit freundlichen Grüßen Anja Stahmann Martin Wortmann, JurAgentur (05-06.2011):Wie zuletzt das Stalking gehört auch Mobbing in den Katalog der Straftatbestände. Denn die Straftatbestände sind letztlich ein Signal der Gesellschaft, was sie zu dulden nicht bereit ist. Für das Arbeitsrecht hat zum Glück bereits 2007 das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass ein Arbeitgeber seine Beschäftigten vor Mobbing schützen muss und gegebenenfalls zur Zahlung von Schmerzensgeld verpflichtet sein kann (Az.: 8 AZR 593/06). Dass es für Arbeitnehmer schwer ist, solche Ansprüche auch einzufordern, steht außer Frage. Ein Gesetz würde hier aber wohl nur wenig helfen. Martin Wortmann / Geschäftsführer JurAgentur, Nachrichtenagentur für Gerichtsentscheidungen www.juragentur.de Statement Dr. Walter Scheuerl Dr. Walter Scheuerl 28.03.2011: Stellungnahme von Dr. Walter Scheuerl, Rechtsanwalt und Initiator des Hamburger Volksentscheids "Wir wollen lernen!" für die Erhaltung des Elternwahlrechts in Klasse 4 und der weiterführenden Schulen ab Klasse 5 für die Mitmach-Aktion „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ (www.mobbing-web.de) Zu den wichtigsten Werten unserer demokratischen Gesellschaft gehören Toleranz und Respekt. Wir dürfen deshalb nicht wegsehen, wenn einzelne oder Gruppen versuchen, Menschen durch
  30. 30. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 29 Mobbing auszugrenzen. Jeder von uns kann Mobbing dort entgegentreten, wo es uns begegnet. Im gesellschaftlichen Bereich ebenso wie im schulischen, privaten oder beruflichen Umfeld. Die private Online-Initiative „www.mobbing-web.de“ setzt hier ein sichtbares Signal. Sie macht aufmerksam und bietet den Betroffenen konkrete Hilfestellung an. „www.mobbing-web.de“ verdient deshalb unsere Unterstützung! Gemeinsam gegen Mobbing - jederzeit und überall! _____________ Herzliche Grüße Walter Scheuerl „Wir wollen lernen!“ Förderverein für bessere Bildung in Hamburg e. V. www.wir-wollen-lernen.de/ Paula Kuhn (03.08.2011): Was Mobbing betrifft: das grassiert leider - und nicht nur am Arbeitsplatz, auch "am Markt" und "in Institutionen". Leider auch dort, wo man es besser wissen müsste; wo "Leistungsgerechtigkeit", "Soziales Engagement" und "Fairness" nur noch der professionellen Rhetorik dient, im eigenen Handeln aber nicht verankert ist. Bedauerlich. Wir könnten - meiner Meinung nach - in unserer kleinen, aufgeklärten, demokratischen Welt eigentlich schon weiter sein. Aber zum Glück gibt es sie auch: die glaubwürdigen, ehrlich engagierten Profis, Laien, echte Freunde, liebe Menschen. Euch und Dir im Besodneren mit Eurer Initiative gegen Mobbing viel Erfolg, lieber Klaus-Dieter May. Und: Wir drücken die Daumen auf Anerkennung beim Deutschen Engagementpreis - Deutschland braucht unbedingt Initiativen wie die Eure! Herzliche Grüße aus Offenbach sendet nach Berlin, Paula Kuhn" Sonnige Grüße sagt Dir "die Paula" www.lecture-offenbach.de/ www.les-art-konzepte.de/
  31. 31. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 30 Christina Rößler (30.08.2010): Kein Mensch darf aufgrund seiner eigenen Ansichten und Meinungen aus einer Gruppe ausgeschlossen werden. Es muss mehr die Bereitschaft bestehen, einzelnen Menschen zuzuhören und ihn nicht durch seine (Eigen)Art zu demütigen, zu schikanieren, auszugrenzen etc. Konflikte sollen offen angesprochen werden und eine Lösung erarbeitet werden. Ich selbst wurde oft schon gemobbt. Die Gründe habe ich selten direkt erfahren, aber sie waren offfensichtlich für mich geworden, z.B,. aus Neid. In den meisten Fällen werden die Mobber geschützt, nicht die Gemobbten. In vielen Fällen halten Chefs oder Vorgesetzte zu den Mobbern. Man ist als einzelner oft hilflos und verlässt dann die Gruppen. Konstruktive Lösungen werden durch Vorgesetzte selten gesucht, allein das Gespräch mit den Beteiligten bleibt aus. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo es für solche Fälle mehr direkte Hilfestellungen gibt, wo also diese Angelegenheit früher geklärt werden kann und sich die Mobber nicht so leicht entziehen können. Die Gruppe der Mobber hat es leicht, sich nur an einer Person auszulassen, das ist ganz schön feige. Da ich in einem sozialen Bereich politisch aktiv bin, ist bei der Zielgruppe oft auch Mobbing festzustellen. Eine Zukunft ohne Gewalt ist ein schöner Gedanke. Wie habe ich gelernt die Dinge zu überwinden? Ich habe sie sicher nicht überwunden, aber ich habe zunächst bei den oberen Chefs die Dinge angesprochen, die sich in der Regel schwer tun. Ich fordere Gespräche. Ich verändere das System, indem ich selbst kreativ werde. Ich möchte da ein kleines Beispiel nennen: Die Gruppe beschliesst ohne mich ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Schon zuvor werde ich bei Entscheidungen ausgeschlossen. Bei einem Geburtstag wird von einer Person das Geschenk ohne Absprache mit allen gekauft und der Preis erhöht festgesetzt. Eine andere Person hatte zuvor Geburtstag, sie erhielt ein miserables Geschenk, anders als bei der anderen Person. Ich fand das ungerecht und stimmte dem Preis nicht zu. Ich
  32. 32. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 31 kaufte selbst ein Geschenk, einmal für die Person die Geburtstag hatte und einmal für eine Person die längere Zeit zuvor Geburtstag hatte. Die Geschenke waren beide gerecht verteilt, auch vom Preis. Ich habe damit der Gruppe von mir aus gezeigt, das es auch anders geht. Es war zwar nicht so, dass ich einbezogen wurde, aber ich habe aufgezeigt, dass ich nicht das mache, was die anderen vorgeben. Ich konnte also selbst eine Entscheidung treffen. Wenn solche Situationen über einen langen Zeitraum gehen, ist das sehr belastend. Ich gebe mich aber nicht geschlagen, sondern kämpfe für Gerechtigkeit. Fazit ist: Es geht auch anders, man muss nur wollen! In diesem Sinne Freundliche Grüße Christina Rößler www.traumaaufruf.de ______________________________________________________________________________ 13.07.2010: Mein Name ist Christiane Beck. Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt. Ich habe heute noch unter den Auswirkungen des täglichen Mobbings zu leiden. Nicht, dass ich mich bedauern würde wegen der Erlebnisse in meiner Kindheit und Jugend - die damaligen Ereignisse haben mich geprägt indem mein Selbstwertgefühl sich nicht genug entwickeln konnte. Ich wurde in meiner Jugend sogar von meiner Mutter seelisch mißhandelt, weil sie eifersüchtig war und mir keinen Freund gönnte. Es war ein furchtbare Zeit, durch die ich später mit großer Unsicherheit unter Menschen ging. Diese Unsicherheit spüren Menschen heute noch und nutzen es für Ihre Zwecke aus. Ich konnte mich beruflich nicht durchsetzen, war etwa 2 Jahre krankgeschrieben; ich litt unter dummen Bemerkungen, gegen die ich mich diplomatisch und freundlich zu wehren versuchte, weil ich der Meinung war man könnte mit jedem Reden. Ich wurde nicht ernstgenommen, und ich hatte auch keine Freunde, denn ich zog mich meistens zurück, die wenigen Befürworter meiner Ansichten waren zu feige um mit mir durchzuhalten. Ich wünsche, hoffe, bitte darum, dass gegen seelische Mißhandlungen umgehend etwas getan
  33. 33. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 32 wird. Wenn man sich körperlich wehrt aus Wut, weil man keinen Ausweg weiß, bekommt man eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs - dass die Psyche Schäden erleiden kann und diese unter Umständen nie mehr heilen wollen offenbar wenige Menschen wahrhaben. Solange es gewissen Leuten zu gut geht scheren sie sich nicht um das Leid anderer, freuen sich eher noch daran. Schadenfreude ist Aggression! Genauso eine wie körperliche Schläge! Und Mobbing durch Negativreden und demütigende Bemerkungen sind Mißhandlungen und sollten endlich auch in der Justiz als solche anerkannt und geahndet werden. Die Opfer von Mobbing schickt man in die Psychatrie - und die Täter? Die Täter gehören eigentlich dorthin! Vorschläge zu Maßnahmen gegen Mobbing: - an jeder Schule sollte alle Lehrer einen Speziellen Lehrgang besuchen um zu lernen wie Konflikte fair gelöst werden - Mehrere Schulpsychologen sollten sich um Mobbingfälle kümmern - die geistige Weite sollte jederzeit geschult werden: in Kindergärten, Schulen, Betrieben - jeder hat für sich und sein Verhalten Verantwortung zu tragen!, das muss verdeutlicht werden - Meinungsfreiheit schön und gut, aber nicht, wenn jemand darunter zu Spass für andere leidet Den Menschen muss verdeutlicht werden, dass sie ihr Herz öffnen müssen! - ich bin für eine diplomatische menschenwürdige Umgangsform auf der ganzen Welt, d.h. auch in anderen Ländern sollten o.g. Maßnahmen eingeführt werden. - mit den Mobbern, den Tätern, sollten psychlogische Gespräche geführt werden. Christiane Beck Berlin, 9. November 2000 Johannes Rau (2002)
  34. 34. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 33 Bundespräsident Johannes Rau: "Wir stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz." "Die Schläger kennen nur ein Recht: Das Recht des Stärkeren. Mit jeder Tat bedrohen sie den inneren Frieden in unserem Land. Es bleibt dabei: Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht. Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung. Das wird spürbar beim Kraftgeprotze im Straßenverkehr. Und vergessen wir nicht, wie erbarmungslos manche Fernsehsendungen oder Zeitungsbeiträge mit Menschen umgehen. All das fördert eine gewaltbereite Atmosphäre." Quelle: Ansprache von Bundespräsident Johannes Rau zur Demonstration vor dem Brandenburger Tor am 9. November 2000 Rechtsanwalt gegen Mobbing - Friedenmann Koch Friedemann Koch, Rechtsanwalt Friedemann Koch, Rechtsanwalt in Berlin:[...] Wenig entwickelt ist die Rechtsprechung leider hinsichtlich der Höhe von Schmerzensgeldforderungen. Vielen Richtern kommt die Geltendmachung von Schmerzensgeldforderungen in bestehenden Arbeitsverhältnissen absonderlich vor. Auch die Höhe des Schmerzensgeldes orientiert sich auf abwegige Weise in viel zu geringer Höhe an den üblichen Schmerzensgeldtabellen, in die jedoch die wesentlich gravierenden gesundheits- und persönlichkeitsverletzenden Fälle des Mobbings nicht eingearbeitet
  35. 35. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 34 sind, dementgegen von Vorfällen aus allgemeinen Lebensvorgängen ausgehen.[...] Rechtsanwalt Friedemann Koch, Berlin www.friedemann-koch.de/ Brigitte Lange, SPD (Berlin-Reinickendorf): Brigitte Lange September 2011, Brigitte Lange, SPD (Berlin-Reinickendorf): Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für Ihre Anfrage, auf die ich Ihnen natürlich gerne ein Feedback geben möchte. Ich habe bereits früher mit meinem Statement und meinem Foto im Rahmen der "Stimmen und Gesichter gegen Mobbing!"-Aktion Ihre Bewegung "Pro Fairness gegen Mobbing" unterstützt. Ich halte weiterhin die von Ihnen angesprochene Gesetzesänderung für notwendig, da derzeit eine mögliche rechtliche Regelung oft zu spät greift. Insofern bedaure ich die Entscheidung des Petitionsausschusses bzgl. der Nicht-Anerkennung von Mobbing als Straftat und den Ausschluss der Umkehr der Beweislast sehr. Prävention und Beratungsstellen sind zwar von entscheidender Bedeutung. Es wäre jedoch auch wichtig, durch einen eigenen Straftatbestand den Mobbern/innen deutlich zu machen, dass ihr Verhalten auch durch den Gesetzgeber keinerlei Toleranz erfährt. Die gravierenden und oft leider nachhaltig schädigenden Konsequenzen für gemobbte Personen sind inzwischen schließlich einschlägig bekannt. Nicht zuletzt durch den Mobbing-Report vor 10 Jahren, der einer breiten Öffentlichkeit deutlich machte, wie verbreitet Mobbing am Arbeitsplatz ist und wie verheerend die Folgen für die Betroffenen sein können. Ich unterstütze daher weiterhin eine Einführung eines Straftatbestandes "Mobbing" sowie die Ermöglichung der Beweislastumkehr, um eine rechtliche Aufarbeitung zu vereinfachen und eben
  36. 36. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 35 nicht zu warten, bis sich Straftatbestände wie Körperverletzung oder Nötigung ergeben - auch wenn dies vom Petitionsausschuss als ausreichend angesehen wird. Klar ist, dass Prävention der wichtigste Schlüssel zur Bekämpfung von Mobbing ist. Von der Schule bis zum Arbeitsplatz müssen klare Regelungen gelten, die ein mobbendes Verhalten sanktionieren. Zum Schluss möchte ich Ihnen noch für Ihr persönliches Engagement danken und wünsche Ihnen mit der Plattform mobbing-web weiterhin viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen Ihre Brigitte Lange Dr. Brigitte Mohn Dr. Brigitte Mohn, Bertelsmann Stiftung, Mitglied des Vorstands (17. September 2009): Sehr geehrter Herr May, haben Sie vielen Dank für Ihre Emails. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort. Mit großem Interesse habe ich mir Ihre Internetseite rund um das Thema "Mobbing" angeschaut. Ihr hohes Engagement in diesem emotional sensiblen Bereich bewundere ich sehr und freue mich, dass Sie für den Engagementpreis "geben-gibt" nominiert sind. Ein toller Erfolg! Für Ihre weitere Arbeit im Rahmen der Online-Bürgerinitiative wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg! Freundliche Grüße aus Gütersloh Brigitte Mohn | Dr. Brigitte Mohn Mitglied des Vorstands Bertelsmann Stiftung
  37. 37. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 36 ________________________________________________________________________________________________ Thorsten Schäfer-Gümbel Sehr geehrter Herr May! Ich habe meine persönliche Meinung zum Thema Mobbing sehr deutlich gemacht. Mobbing ist ein verachtenswertes Verhalten, gegen das entschieden vorgegangen werden muss. Und ich begrüße jede Initiative gegen Mobbing, selbstverständlich auch Ihre. Den Hinweis auf die Bundestagsdrucksache habe ich gegeben, damit auch andere Interessierte, die diese Antworten lesen, eine Fundstelle für weitere Informationen finden. Ich habe mich außerdem ausdrücklich für weitere Möglichkeiten ausgesprochen, wenn die neuen Möglichkeiten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht ausreichen sollten. Das liegt allerdings nicht in erste Linie in der Zuständigkeit des Landesgesetzgebers. Schließlich habe ich mich dafür ausgesprochen, insbesondere die Prävention deutlich zu stärken und die Sensibilität für das Thema Mobbing zu erhöhen, was Sie mir Ihrer Initiative ja sehr erfolgreich tun. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Schäfer-Gümbel Björn Blume
  38. 38. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 37 Björn Blume, 14.08.2011: Aus meiner Sicht ist ein Gesetz durchaus sinnvoll und bereits lange überfällig. Denn gerade Mobbing lässt sich schwer beweisen bei den Gerichtsverfahren. Und aus meiner Praxis heraus kann ich sagen, dass vor allem im arbeitsrechtlichen Bereich Mobbing sehr verbreitet ist und auch sehr geschickt und versteckt angewandt wird, um Arbeitnehmer loszuwerden, diese unter Druck zu setzen und Kündigungsschutzverfahren zu vermeiden. Oft leiden die betroffenen Arbeitnehmer dann an langwierigen psychischen Erkrankungen und schmeißen aus lauter Frust, Wut und Verzweiflung ihren Job einfach hin, weil man Mobbing monatelang und jahrelang nicht ertragen kann. Rechtsklarheit und Rechtssicherheit für alle Beteiligten wäre daher sehr wünschenswert. Und wenn man das Ganze in ein Gesetz gießen könnte, um so besser! Björn Blume Rechtsanwalt Dr. Guido Westerwelle, MdB, Bundesvorsitzender der FDP: Sehr geehrter Herr May, haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage vom 15. März 2008. Ihr Engagement gegen Mobbing begrüße ich wirklich sehr. Sie kennen die Position der Liberalen: Die Stellungnahmen meiner Kollegin, Nicola Beer MdL, dem FDP Landesvorsitzenden von Berlin, Markus Löning MdB und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der FDP in Niedersachsen, Herrn Dr. Philipp Rösler MdL, liegen Ihnen vor. Diesen Ausführungen ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen. Für Ihre Initiative gegen Mobbing wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. Ihnen persönlich alles Gute. Mit freundlichen Grüssen Dr. Guido Westerwelle, MdB Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion Bundesvorsitzender der FDP http://www.guido-westerwelle.de/ *** Guido Westerwelle – Wikipedia
  39. 39. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 38 Andreas Heß, 16. November 2010: Mobbing im herkömmlichen Sinne ist schon allein sehr verwerflich, aber die verdeckten Psychospielchen mancher Arbeitgeber, welche einem das Gefühl geben, dass man alles falsch macht, nichts auf die Reihe bekommt & unfähig ist, sind auf Dauer noch viel bitterer & zermürben einem systematisch die Seele. Ich musste leider selbst erst kürzlich wieder die Erfahrung machen, wie man sukzessiv seines Selbstbewusstseins beraubt werden kann, indem man herablassende Behandlung durch den Arbeitgeber über sich ergehen lassen muss, nur weil man auf die paar Kröten Geld angewiesen ist, die einem gnädiger weise gezahlt werden. Das kann so weit gehen, dass man sich - selbst mit über 40 Jahren - in die Rolle eines Lehrlings zurückversetzt fühlt. Man fühlt sich ständig beobachtet & lebt in permanenter Angst, etwas falsch zu machen & ist regelrecht blockiert in seinem Denken, Handeln & Arbeiten, sobald der Chef auch nur in Sichtweite kommt. Da ist am Freitag - wenn man sich normalerweise aufs Wochenende freut - bei dem Gedanken, am Montag wieder dorthin zu müssen, selbiges bereits versaut & man kann die Freizeit gar nicht mehr genießen, da man ständig von den Geschehnissen verfolgt wird. Die eingeredete Unzulänglichkeit ist allgegenwärtig & vergällt einem selbst außerhalb des Unternehmens, noch den kläglichen Rest seines ehe schon viel zu kurzen Daseins. Einen Menschen solchem Psychoterror auszusetzen, sollte von der Justiz gleich einem Delikt mit schwerer Körperverletzung, geahndet werden !Während eine Schnittverletzung heilt, so heilt eine Wunde, die einem an seiner Seele zugefügt wurde, oftmals nie vollkommen aus & selbst die geringste Ähnlichkeit eines Erlebnisses, oder auch nur eines Satzes oder gar eines bestimmten Wortes, mit negativen Äquivalenten aus der Vergangenheit, kann den Mechanismus erneut auslösen & es beginnt wieder von vorn, einen zu zerstören. In so fern sollten seitens der Volksvertretung, welche unsere Regierung eigentlich sein sollte, endlich rechtsverbindliche Schutzmaßnahmen für die arbeitende Bevölkerung, ergriffen werden ! Lasst mich es bitte wissen, wenn solche publik werden, bzw. schon existieren ! Liebe Grüße, Andi
  40. 40. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 39 Christine Lieberknecht Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen: "Sehr geehrte Damen und Herren, Gesundheit und Zufriedenheit im Beruf sind unverzichtbare Vorausetzungen, um kreativ und leistungsfähig zu sein. Der sich vollziehende Wandel in der Arbeitswelt birgt Chancen aber auch Risiken. Schwere körperliche Arbeit und technisch bedingte Risikofaktoren spielen im Arbeitsleben keine so bedeutende Rolle mehr wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Einzug neuer Technologien, der Wandel hin zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, aber auch ein stärkerer Konkurrenzdruck gehen heute einher mit neuen beruflich bedingten Belastungen. Diese verstärkt auftretenden psychischen und nervlichen Belastungen können sich in Zeitdruck, in Stress, aber auch in Mobbing äußern. Bedenklich stimmen Ergebnisse einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2002 zur Problematik Mobbing in der Bundesrepublik. Danach wird jede neunte Person im Laufe eines Arbeitslebens mindestens einmal gemobbt. Mobbing stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Leben und Gesundheit dar, beeinträchtigt die Entfaltung der Persönlichkeit und führt zu einer erheblichen sekundären finanziellen Belastung der Solidargemeinschaft. Von Seiten der Wissenschaft wird von der Annahme ausgegangen, dass Mobbing nur in einer Unternehmenskultur vorkommen kann, die ein solches Verhalten zulässt oder sogar belohnt. Die Thüringer Arbeitsschutzbehörden reagieren auf diese Herausforderung psychischer Fehlbelastungen. Das vorliegende Faltblatt gibt Betroffenen wichtige Informationen und Hinweise. Zugleich möchten wir mit diesem Faltblatt an Arbeitgeber und Arbeitnehmer appellieren, sich dieser Problematik anzunehmen."
  41. 41. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 40 Es steht außer Zweifel: Beim Mobbing gibt es nur Verlierer! Christine Lieberknecht Dr. Lutz Mohaupt Statement des Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft, Dr. Lutz Mohaupt( 06. Mai 2010) : Sehr geehrter Herr May, im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist im Artikel 1 festgeschrieben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dieser Grundsatz zählt zum unveränderbaren Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Er ist die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander, in dem Achtung, Respekt und Fürsorge dem anderen Menschen gegenüber an erster Stelle stehen. Umso wichtiger ist es deswegen, gegen jede Form der Diskriminierung, Ausgrenzung oder Beleidigung entschieden vorzugehen. Ich begrüße daher ausdrücklich Ihre Bürgerinitiative gegen Mobbing. In Hamburg gibt es eine Vielzahl von Anlaufstellen, bei denen von Mobbing Betroffene kompetente Unterstützung im Umgang mit dem Thema Mobbing erhalten. Junge Menschen können – rund um die Uhr – die Hotline „Sei stark – hol dir Rat!“ (01802 / 000 359) anrufen. Dort stehen ihnen Expertinnen und Experten zur Problembewältigung zur Seite. Die Initiative wurde ins Leben gerufen von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie dem Landesbetrieb Erziehung und Berufsbildung. Weitere Informationen liefert die Website Lutz Mohaupt – Wikipedia Jour nalistin, B uchautorin und Bloggerin
  42. 42. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 41 Simone Janson Simone Janson (13.08.2010): Mobbing ist ganz klar verurteilenswert: Oft ist Mobbern gar nicht klar, was sie da anrichten und dass sie ihre Opfer auf Jahre hinaus schädigen. Aber es hilft nicht, die Mobber nur abzuurteilen oder zu bestrafen - man muss auch die Ursachen von Mobbing genauer betrachten und an der Wurzel bekämpfen. Bei der Recherche zu meinem Perfektionismus-Buch "Die 110%-Lüge" habe ich mich sehr eingehend mit Stress, Angst, Konkurrenzdruck und Machtverhältnissen im Berufsalltag auseinandergesetzt - alles Faktoren, die auch Mobbing stark begünstigen. In Zeiten von allgemeiner Unsicherheit, Wirtschaftskrise, hoher Arbeitslosigkeit, Mittelkürzungen, Veränderungen der Gesellschafts- und Arbeitsbedingungen ist Mobbing also ein besonders aktuelles Thema. Und auch Mobber gehen mit der Zeit: Eine noch relativ neue Form gerade unter Jugendlich ist das Cybermobbing - d.h. das Opfer wird z.B. durch gezielte Fehlinformationen im Internet, peinliche Fotos oder Videos und gefälschte Kommentare diskreditiert. Das Problem dabei ist, dass das Mobbing hier in den privatesten Bereich des Menschen eindringen kann, während die Täter weitestgehend anonym bleiben. Und dass die Daten im Internet hinterher nur schwer wieder zu löschen sind. Das kann auch Jahre später noch ein Problem werden, wenn z.B. der Arbeitgeber in spe ihre potentiellen Mitarbeiter googeln. In den Artikeln, Radiosendungen und Interviews, an denen ich in den vergangenen Monaten zum Thema "Jobsuche im Internet" beteiligt war, weise ich jedoch immer wieder darauf hin, dass die Flucht aus dem Internet der falsche Weg ist. Wer sich vor Rufschädigungen jeglicher Art im Netz schützen will, sollte selbst aktiv sein eigenes Image aufbauen - das ist der beste Schutz. Demgemäß gilt für jede Art von Mobbing: Aktives Handeln ist besser, als den Kopf in den Sand zu stecken und es über sich ergehen zu lassen. Simone Janson
  43. 43. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 42 Dr. Ursula von der Leyen (CDU), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: “ Sehr geehrter Herr May, vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22.11.2006 an Frau Ministerin Dr.Ursula von der Leyen, die mich gebeten hat, Ihnen zu antworten. Für Ihr ehrenamtliches Engagement betroffenen Bürgern zum Thema Mobbing und Bossing Hilfestellung zu geben spreche ich Ihnen mein Dank aus. I.A.Dr.Martin Schenkel 07.12.2006” Ursula von der Leyen Rolf Piotrowski Rolf Piotrowski (02.12.2010:"Mobber" sind ängstlich, inkompetent und feige. Mobbing ist Machtausübung auf niedrigstem Niveau, die manchmal den Grenzbereich zur Körperverletzung streift . In der Tat macht es zuweilen Sinn, Hilfe und Unterstützung "außerhalb" zu suchen. Möglicherweise gibt es in manchen Unternehmen "Mobbing-Beauftragte". Ob man diese in Anspruch nehmen möchte kommt darauf an, welche Glaubwürdigkeit die/der Mobbingbeauftragte in den Augen des "Gemobbten" hat und welche Interessen dieser Beauftragte wirklich vertritt. Relativ neu ist das "Passiv-Mobbing". Der "Passiv-Mobber" kann sich immer aus der Verantwortung ziehen: "Ich habe doch nichts gemacht". Eben! Er macht nichts. Wirklich nichts! Wenn ein Arbeitgeber nicht auf Mitteilungen eines Mitarbeiters regiert, in denen er Um Hilfe und Unterstützung bittet, wenn er Sachstands- und Missstandsmeldungen überhört und überliest... Ist das nicht auch eine Form des "Mobbing" oder auch "Bossing"? Mit freundlichen Grüßen Rolf Piotrowski Die Antwort auf Mobbing & Co.
  44. 44. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 43 Gudrun Kargl Gudrun Kargl (08.06.2009): Wer in Zeiten wie diesen noch mobbt, der hat vom Leben, von der Welt, von unserer Geschichte wirklich nichts begriffen. Und doch: Mobben ist menschlich. Diese Verhaltensweise entspringt einem menschlichen Gefühl. Mobbing entsteht aus Angst. Die Angst nicht gut genug zu sein, nicht genug zu erhalten, die Angst davor selber klein zu sein, Angst, daß nicht genug da ist… Meine Antwort auf Mobbing ist HERZENSBILDUNG. In den Familien, im Kindergarten, in der Schule, im Beruf, in der Wirtschaft. Wir sollten darauf bestehen! Mit herzlichen Grüßen Gudrun Kargl HERZ.künstlerin http://www.gudrunkargl.at Probleme konstruktiv zu lösen! Brigitte Brettenthaler Brigitte Brettenthaler (13.05.2009): Sehr geehrter Herr May Mobbing ist nicht nur am Arbeitsplatz ein Thema sondern auch in Schulen oder anderen Vereinigungen und auch in allen Gesellschaftsschichten zu finden. So verschieden die Menschen sind so verschieden sind auch die Bilder, Mechanismen und Dynamiken die sich hier entwickeln
  45. 45. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 44 Entscheidend sind sicher die Fähigkeiten aller Beteiligen mit Konflikten, Stress und Angst umzugehen bzw. Probleme konstruktiv zu lösen. Der Teamentwicklung und Stressbewältigungsstrategien sollten vorallem in Zeiten wo der Leistungsdruck, Existenzängste stetig steigen- und das Problem noch vervielfachen, eine bedeutende Rolle zu, Mobbing zu vermeiden. Liebe Grüße Brigitte Brettenthaler Botschafterin gegen Mobbing Ingelore Rosenkötter Ingelore Rosenkötter, Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales (30.08.2010): Sehr geehrter Herr May, rund 1,5 Millionen Menschen im Jahr sind in Deutschland von Mobbing betroffen - und es kann jede und jeden treffen. Für die Betroffenen, für das Klima im Betrieb und für die Leistungsfähigkeit der Menschen sind die Folgen gravierend. Dabei ist Mobbing nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränkt, auch im Internet findet Mobbing statt. Es erfüllt mich mit Sorge, dass die Zahl der Mobbingopfer in den letzten Jahren gestiegen ist. Betroffene müssen und können sich wehren. Dabei brauchen sie Unterstützung. Aufklärung zu diesem Thema hilft. Eine Aufgabe, bei der unter anderem Arbeitgeber, Gewerkschaften und Betriebsräte gefordert sind. Das Bundesland Bremen thematisiert das Thema in seiner Verwaltung ganz offensiv. Unter dem Motto "Mobbing? Ohne mich!" gibt es Kurse im Fortbildungsprogramm für den öffentlichen Dienst. Ziel dieses Seminars ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das nötige Handwerkszeug zu vermitteln, damit Sie präventiv und lösungsorientiert wirken können - ein konkretes und gutes Beispiel für aktives Handeln. Der Schutz vor Diskriminierung und vor Ausgrenzung ist eine Aufgabe, die alle angeht. Eine Herausforderung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, für Vereine und Verbände, für die Nachbarschaft und das ganz private Umfeld.
  46. 46. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 45 Deswegen begrüße ich die Initiativen, die sich engagieren, die Betroffenen Hilfe anbieten. Besten Gruß aus Bremen Ingelore Rosenkötter – Wikipedia Ilka Martina Bierbaum (09.06.2009): Ilka Martina Bierbaum Jede Aktion gegen Mobbing ist eine gute Sache! Aber was ist mit den Menschen, die gemobbt werden ? Da sollte man auch Hilfe anbieten und vor allem diesen Menschen die mobben klar machen, was sie da eigentlich anrichten. Es fängt ja schon in den Schulen an, da sollte VIEL MEHR geschehen. Die Lehrer müssen da viel mehr eingespannt werden und vor allem dagegen steuern. Meist ist es leider so, dass die selbst beteiligt oder gar es nicht bemerken. Aber es betrifft doch alle Menschen, die auf irgend eine Weise anders sind, die sind betroffen oder bzw. anfällig gemobbt zu werden. Vielleicht sollte mehr Bewusstsein in alle Köpfe geschaffen werden, damit das Mobbing an sich erst gar nicht geschieht. Weiterhin sollten die Menschen, die es mitbekommen dieses thematisieren, auch ohne Angst dann ausgegrenzt zu werden. Ilka Martina Bierbaum Dirk Roßmann (DIRK ROSSMANN GMBH)
  47. 47. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 46 08. Dezember 2008: Sehr geehrter Herr May, ich fühle mich sehr geehrt und bin stolz darauf, dass Sie mein Gespräch mit Martina Kothen von NDR Kultur zum Anlass genommen haben, mir den Anti-Mobbing-Award 2008 zu verleihen. Aufgrund einer Geschäftsreise konnte ich die Auszeichnung leider nicht persönlich entgegen nehmen und deshalb auch nicht zum Anti-Mobbing-Tag am 02. Dezember 2008 kein Gruß- und Dankeswort abgeben. Dies bedauere ich sehr und bitte nachträglich um Ihr Verständnis, dass dies in der Kürze der Zeit nicht möglich war. Für Ihre mutige ehrenamtliche Arbeit wünsche ich Ihnen weiterhin eine gute Hand und viel Erfolg. Ich bin sicher, dass Sie betroffene Menschen bei ihren Problemen unterstützen und wertvolle Hilfestellung leisten. Nochmals herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Mit freundlichen Grüßen DIRK ROSSMANN Steffen Knippertz, Anti-Gewalt - Kompetenztrainer Steffen Knippertz 13.Oktober 2009: Mobbing ist Gewalt! Die Tragik ist, dass man in jeder Gruppe von Menschen bei genauem betrachten, ein Mobbingopfer finden kann. Mobbing umfasst nicht nur die psychische und strukturelle Gewalt, in vielen Bereichen erreicht sie über kurz oder lang auch die körperliche Ebene. Die Opfer tragen ob geschlagen oder psychisch misshandelt meist Schäden fürs Leben das ganze Leben davon. Gesellschaftlich verharmlost und zu Weicheiern deklariert ist das Opfer nochmals gedemütigt! Herr May rückt das Thema mit seinem Engagement ins richtige Licht und verleiht diesem Thema die dringend nötige Bühne/Aufmerksamkeit. Ich möchte Herrn May mit seiner Initiative gegen
  48. 48. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 47 Mobbing hiermit meine große Anerkennung aussprechen! Weiter so!!! Ich habe und werde auch in Zukunft selbst in meinen Präventionsprogrammen zum Thema Gewalt an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen die Teilnehmer immer wieder sensibilisieren in diesem Bereich mehr aufeinander acht zu geben. Mit besten Grüßen Steffen Knippertz (Anti-Gewalt- und Kompetenztrainer) www.mund-werk.org Dr. Carsten Schäper Dr. Carsten Schäper, 21. Januar 2010: Vorsicht mit dem Etikett "Mobbing"! In den allermeisten Fällen ist die Etikettierung eines leidbringenden Verhaltens als "Mobbing" nur ein weiterer Eskalationsschritt in einem betrieblichen Konflikt. In meiner Praxis als Coach, Teamentwickler und Konfliktberater, ist es mir noch nie untergekommen, dass jemand einem anderen mit voller Absicht über einen längeren Zeitraum etwas Böses angetan hat. Erstaunlich, aber wahr: Wenn man dahinterschaut, hat jeder Konflikt eine eigene Geschichte, an der fast immer beide Seiten Anteile haben. Meist sind Menschen entsetzt, wenn sie im Nachhinein erfahren, wieviel Leid ihr Verhalten bei anderen verursacht hat. Es lohnt sich sehr, die einzelnen Konfliktetappen aufzudröseln und Verständigung zwischen den Parteien anzustreben, keinen Schuldspruch. Die voreilige Etikettierung von unerwünschtem Verhalten als "Mobbing" verhindert das. Tun Sie es deshalb nicht! Dr. Carsten Schäper JANUS GmbH & Co. KG www.janusteam.de
  49. 49. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 48 Hier alle Personen die sich bisher mit einen Statement zum Thema Mobbing geäußert haben, aber auch die Bürgerinitiative „Pro Fairness gegen Mobbing“ unterstützt haben: 1. Uwe Brockhausen 2. Malu Dreyer 3. Alexa Moustaka 4. Aygül Özkan 5. Rudolf Hundstorfer 6. Argeo Bämayr 7. Caren Marks 8. Annegret Kramp-Karrenbauer 9. Beate Müller-Gemmeke 10. Winfried Kretschmann 11. Günter Wallraff 12. Kristin Alheit 13. Elombo Bolayela 14. Hannelore Kraft 15. Christian Ude 16. Dr. Henning Scherf 17. Maja J. Ruisseau 18. Uwe Schünemann 19. Sandra Scheeres 20. David McAllister 21. Jörn Schimmelmann 22. Martin Wehrle 23. Schüler aus Hildesheim 24. Richard Brox 25. Peer Steinbrück 26. Regierender Bürgermeister Berlin 27. Kristina Schröder 28. Joschka Langenbrinck 29. Andreas Höhne 30. Philipp Rösler 31. Anja Stahmann 32. Martin Wortmann 33. Walter Scheuerl 34. Paula Kuhn 35. Christina Rößler 36. Christiane Beck 37. Johannes Rau 38. Friedemann Koch 39. Brigitte Lange 40. Brigitte Mohn 41. Erwin Sellering 42. Thorsten Schäfer-Gümbel 43. Björn Blume 44. Guido Westerwelle 45. Andreas Heß 46. Christine Lieberknecht 47. Lutz Mohaupt 48. Angela Merkel 49. Christian Weber 50. Simone Janson 51. Ursula v. der Leyen 52. Rolf Piotrowski 53. Gudrun Kargl 54. Brigitte Brettenthaler
  50. 50. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 49 55. Ingelore Rosenkötter 56. Ilka Martina Bierbaum 57. Dirk Rossmann 58. Steffen Knippertz 59. Carsten Schäper 60. Karl-Josef Laumann 61. Erika Schreiber 62. Werner Szendi 63. Andreas Stein 64. Mike Blank 65. Jörg Stroedter 66. Horst Seehofer 67. Joachim Herrmann 68. Norbert Lammert 69. Rainer Schulte 70. Anja Weisgerber 71. Melanie Döbert 72. Gertrud Kille 73. Karin Evers-Meyer 74. Peter Nazareck 75. Bernhard Tille 76. Irmgard Lobach 77. Fritz Kuhn 78. Peter Teuschel 79. Norman Kohle 80. Thomas Ulmer 81. Dieter Schlund 82. Margot Käßmann 83. Günter Hartmann 84. Julia Fritz 85. Thomas Peltason 86. Kordula Schulz-Asche 87. Bernhard Nuss 88. Peter Beuth 89. Sarah Sorge 90. Gregor Gysi 91. Willi van Ooyen 92. Jörg-Uwe Hahn 93. Erich K.H. Kalkus 94. Karoline Linnert 95. Frank-Walter Steinmeier 96. Christa Lindenlaub 97. Dieter Posch 98. Sabine Waschke 99. Hermann Schaus 100.Petra Tursky-Hartmann 101.Frank Henkel 102.Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg 103.Prof. Dr. Thomas Leithäuser 104.Christa D. Schäfer 105.Markus Löning (FDP) 106.Jens Brandt 107.Nicola Beer 108.Christoph Seydl 109.Brigitte Zypries 110.Ruth Müller 111.Thomas Jurk 112.Olaf Scholz 113.Volker Blumentritt 114.Ingrid von Koslowski 115.Renate Künast 116.Uwe Grund
  51. 51. Report (mobbing-web.de) © Klaus-Dieter May - www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 - Made in Berlin - alle Rechte vorbehalten Kontakt: mobbi13 [@] hotmail.com Seite 50 117.Sigmar Gabriel 118.Andreas Lämmel 119.Brigitte Meyer 120.Katja Husen 121.Klaus Zeh 122.Gabriele ZIMMER 123.Norbert Blüm 124.Walter Momper 125.Ralf Hillenberg 126.Sabine Kiefner 127.Volker Kröning 128.Roland Gewalt 129.Andrea Nahles 130.Detlef Dzembritzki 131.Petra Pau 132.Dieter Althaus 133.Bayern SPD 134.Gesine Schwan 135.Axel Quandt 136.Matthias Platzeck 137.Peter Harry Carstensen 138.Anette Kramme 139.Carmen Regin 140.Oliver Schruoffeneger 141.Matthias Brauner 142.Andreas Gram 143.Jürgen Lanuschny 144.Frank Steffel 145.KDA 146.Pfr. Dr. Volker Jastrzembski 147.Rolf Stöckel 148.Rechtsanwältin Denise Weikert 149.Klaus Wowereit 150.Andreas Scheuer 151.Horst Meierhofer 152.DGB 153.Helmut Metzner 154.Bundesregierung zu Mobbing 155.Klaus-Dieter May Die Bürgerinitiative unter die Domain www.mobbing-web.de wurde am 12.03.2014 beendet. Alle Statements sind aber vorläufig als Archiv unter die Domain www.archiv.mobbing-web.de online.

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