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Helmut Weigelt - Anti-Mobbing-Tag in Bremen: Offener Brief an Herrn Helmut Weigelt, MdBB, Sprecher für Bürgerbeteiligung und Beiratsangelegenheiten in Bremen
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Helmut Weigelt - Anti-Mobbing-Tag in Bremen: Offener Brief an Herrn Helmut Weigelt, MdBB, Sprecher für Bürgerbeteiligung und Beiratsangelegenheiten in Bremen

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Sehr geehrter Herr Weigelt, ...

Sehr geehrter Herr Weigelt,
Sie sind Mitglied im Petitionsausschuss, wo Sie gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, einen Anti-Mobbing-Tag in Bremen befürwortet und unterstützt haben, auch in der Bürgerschaft.

Bitte erklären Sie doch, warum Sie jetzt plötzlich einen Anti-Mobbing-Tag ablehnen?

"Jeder Mensch weiß doch, dass Aktionstage allein nicht die "Not auf der Erde" beseitigen wollen, z.B. der "Welttoilettentag", der vielmehr an die weltweite Wichtigkeit angesichts der täglichen Not aller Menschen erinnert, der in vielen Ländern noch nicht durch entsprechende Entsorgung der menschlichen Abfälle entsprochen werden kann. Ebenso ist z.B. Mobbing ein alltägliches Dauerproblem nicht nur in unserem Land und bedarf deshalb m.E. der Verankerung in unserer Gesellschaft auch durch einen bundesweiten Aktionstag, der - wie von uns vorgeschlagen - jährlich am 2. Dezember begangen werden, wie schon zum dritten Mal in Schleswig-Holstein."

Ihre Begründung und die Meinung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte des Landtages der Freien Hansestadt Bremen, grenzt ja schon beinahe an Mobbing und brüskiert eigentlich alle bestehenden Aktionstage, wie z.B. den "Welttoilettentag", HIV/AIDS-Tag etc., aber auch den Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein!

Ihre Begründung kann nur als Absurd bezeichnet werden, um nicht zu sagen, hier werden Bürger "veräppelt"!

Mit freundlichen Grüßen
www.mobbing-web.de
Pro Fairness gegen Mobbing
Bürgerinitiative seit 1999

Anmerkung,- bereits seit 2004 jeweils am 2.Dezember wird von der Bremer Bürgerinitiative "Baki-Meine Schule" ein Anti-Mobbing-Tag in Bremen durchgeführt.

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  • '77. ASMK
    am 25./26. Okt. 2000
    im Kieler Schloss
    TOP 5.5

    Psychische Belastung am Arbeitsplatz
    - Antrag Hamburg -


    Beschluss:
    Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder beauftragen einstimmig den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, bis zur 79. ASMK ein Konzept zu erstellen, das die Ermittlung belastender psychischer Einflussfaktoren in konkreten betrieblichen Situationen erlaubt und Möglichkeiten zur Prävention solcher Belastungen aufzeigt.
    Gleichzeitig wird der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung gebeten, durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geeignete Daten zur Verfügung zu stellen bzw. wissenschaftlich valide Daten zu erheben.

    Sachstand

    Die gegenwärtige Arbeitswelt ist von einem Strukturwandel geprägt, der für eine Vielzahl von Beschäftigten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Arbeitszeit ( Nacht- und Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden, Flexibilisierung ), Arbeitsorganisation ( Gruppenarbeit, Telearbeit, Scheinselbständigkeit ) und Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringt. Während in der Vergangenheit die Probleme des Arbeitsschutzes primär im Bereich der Unfallgefährdung und der physischen Belastungen ( Lärm, Hitze/Kälte, Gefahrstoffe etc. ) lagen, tritt heute und in der Zukunft die Gefährdung von Beschäftigten durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz immer stärker in den Vordergrund. Dies bedeutet aber auch, dass die im Arbeits- und Gesundheitsschutz tätigen Institutionen und Personen sich intensiver mit den 'neuen' Belastungen ( z.B. burn-out-Syndrom, Mobbing usw. ) auseinandersetzen müssen. Schon heute ist ersichtlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben stark davon bestimmt wird, durch optimalen und motivierten Arbeitseinsatz der Mitarbeiter Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse zu sichern. Die Berücksichtigung psychischer Belastungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz stellt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Aufsichtsbehörden eine inhaltliche und strategische Herausforderung dar.'
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  • Bremische Bürgerschaft Drucksache 18/904
    Landtag 18.Wahlperiode

    Bericht des Petitionsausschusses Nr. 18 vom 8. Mai 2013

    Der Petitionsausschuss hat am 8. Mai 2013 die nachstehend aufgeführte Eingabe abschließend beraten. Der Ausschuss bittet, die Bürgerschaft (Landtag) möge über die Petitionen wie empfohlen beschließen und die Vorlage dringlich behandeln.
    Elisabeth Motschmann
    Vorsitzende

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben dem Senat mit der Bitte um Abhilfe zuzuleiten:
    Eingabe Nr.: L 18/54
    L 18/160
    Gegenstand:
    Einführung eines landesweiten Anti-Mobbing-Tages
    Begründung:
    Die Petenten regen die Einführung eines Anti-Mobbing-Tages unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ jeweils am 2. Dezember eines jeden Jahres im Land Bremen an. Einen entsprechenden Aktionstag, an dem rund um den 2. Dezember Aktivitäten der verschiedenen Akteure gegen Mobbing in der Schule und im Internet gebündelt werden, habe Schleswig-Holstein bereits erfolgreich eingeführt. Die Petition wird von 65 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petenten Stellungnahmen des Senators für Inneres und Sport, der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen sowie der Senatorin für Bildung und Wissenschaft eingeholt. Außerdem hatten die Petenten die Möglichkeit, ihr Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung persönlich vorzutragen. Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Überprüfung zusammengefasst wie folgt dar:
    Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld, im Internet oder in der Schule. Besonders Kinder und Jugendliche bedürfen dabei des Schutzes vor verbalen und körperlichen Attacken, da sie den Erniedrigungen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung oftmals hilflos gegenüber stehen.

    So bestimmt die Bremische Verfassung in Artikel 25, dass jedes Kind ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung hat. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert danach die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen.

    Vor diesem Hintergrund hat das Land Bremen insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Mobbing werden. In Bremen existieren bereits zahlreiche Initiativen und Aktivitäten gegen Mobbing. Ein jährlicher Anti-Mobbing-Tag, wie er im letzten Jahr unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, könnte die bestehenden Maßnahmen in Bremen nachhaltig unterstützen und zu einer stärkeren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit führen.
    Aus diesen Gründen unterstützt der Petitionsausschuss das Anliegen der Petenten. Überdies sollten die Petitionen den Fraktionen als Material für ihre weitere Arbeit zur Verfügung gestellt werden.
    ______________________________________________________

    B R E M I S C H E B Ü R G E R S C H A F T
    Landtag
    18. Wahlperiode
    Beschlussprotokoll 41. Sitzung 15. 05. 13 Nr. 18/701

    Bericht des Petitionsausschusses Nr. 18
    vom 8. Mai 2013
    (Drucksache 18/904)

    Die Bürgerschaft (Landtag) beschließt die Behandlung der Petitionen wie vom Ausschuss empfohlen.
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  • BAKI-PRESSEMITTEILUNG zum 2. Dezember 2013 (10. ANTI-MOBBING-TAG in Bremen): http://www.myheimat.de/bremen/kultur/baki-pressemitteilung-zum-2-dezember-2013-10-anti-mobbing-tag-in-bremen-d2565071.html
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  • Die Senatorin für Soziales, Kinder , Jugend und Frauen, sieht die Petition positiv und würde einen Anti-Mobbing-Tag unterstützen: “Sollte die Bremische Bürgerschaft dem Anliegen des Petenten folgen und einen jährlichen „Anti-Mobbing-Tag” beschließen und durchführen, werden die öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe gerne Beiträge hierfür liefern.” http://tinyurl.com/art2yac

    Nun, die Bürgerschaft hat zugestimmt, aber der Bremer Senat, lehnt einen Anti-Mobbing-Tag in Bremen ab, so die Mitteilung von Bürgermeister Jens Böhrnsen.

    Aber noch schlimmer ist, dass der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte des Landtages der Freien Hansestadt Bremen, jetzt nochmal nachgetreten hat und entgegen der Entscheidung in der Bürgerschaft gegen ein Anti-Mobbing in Bremen ist!
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  • Bürgerinitiative - Pro Fairness gegen Mobbing | Seit 2004 gibt es in Bremen, jeweils am 2. Dezember, den Anti-Mobbing-Tag, der von der Bürgerinitiative “Baki-Meine Schule” ausgerufen wurde und seither durchgeführt wird.

    Da hat sich noch nie ein Bremer Politiker sehen lassen oder ist mal auf die Idee gekommen, für diesen Tag, für diese Aktion, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Wie soll man da noch diesen Politikern glauben, was sie reden?

    Wie alle Jahre zuvor, auch diese Jahr haben alle Bremer Politiker die Teilnahme am 9.Anti-Mobbing-Tag der Bremer Bürgerinitiative 'Baki-Schule' boykottiert !

    “Menschenrechtsverletzungen beginnen beim Mobbing in der Schule.”

    Dass es auch anders geht, sieht man jetzt in Schleswig-Holstein, Albig hat die Schirmherrschaft übernommen! Siehe: www.antimobbingtag-sh.de/
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Helmut Weigelt - Anti-Mobbing-Tag in Bremen: Offener Brief an Herrn Helmut Weigelt, MdBB, Sprecher für Bürgerbeteiligung und Beiratsangelegenheiten in Bremen Document Transcript

  • 1. _ŞœŗŗŏŘ,şŘŎ,ıŏŝœōŒŞŏŜ,őŏőŏŘ,ķřŌŌœŘő,,Ōţ,,ššš:ŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ;,, Pro Fairness gegen Mobbing - Bürgerinitiative seit 1999 Gesicht zeigen für unverzichtbare Werte! , Offener Brief Helmut Weigelt _ŚŜŏōŒŏŜ,ŐþŜ,NþŜőŏŜŌŏŞŏœŖœőşŘő,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, şŘŎ,NŏœŜŋŞŝŋŘőŏŖŏőŏŘŒŏœŞŏŘ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, MŎŋŗ9_ŞŏőŏŜšŋŖŎ9_ŞŜŋljŏ,Ğ>, >Ģ?>ġ,NŜŏŗŏŘ, Berlin, 20.11.2013 Anti-Mobbing-Tag in Bremen Sehr geehrter Herr Weigelt, Sie sind Mitglied im Petitionsausschuss, wo Sie gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, einen Anti-Mobbing-Tag in Bremen befürwortet und unterstützt haben, auch in der Bürgerschaft. Bitte erklären Sie doch, warum Sie jetzt plötzlich einen Anti-Mobbing-Tag ablehnen? "Jeder Mensch weiß doch, dass Aktionstage allein nicht die "Not auf der Erde" beseitigen wollen, z.B. der "Welttoilettentag", der vielmehr an die weltweite Wichtigkeit angesichts der täglichen Not aller Menschen erinnert, der in vielen Ländern noch nicht durch entsprechende Entsorgung der menschlichen Abfälle entsprochen werden kann. Ebenso ist z.B. Mobbing ein alltägliches Dauerproblem nicht nur in unserem Land und bedarf deshalb m.E. der Verankerung in unserer Gesellschaft auch durch einen bundesweiten Aktionstag, der - wie von uns vorgeschlagen - jährlich am 2. Dezember begangen werden, wie schon zum dritten Mal in Schleswig-Holstein." Ihre Begründung und die Meinung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte des Landtages der Freien Hansestadt Bremen, grenzt ja schon beinahe an Mobbing und brüskiert eigentlich alle bestehenden Aktionstage, wie z.B. den "Welttoilettentag", HIV/AIDS-Tag etc., aber auch den Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein! Ihre Begründung kann nur als Absurd bezeichnet werden, um nicht zu sagen, hier werden Bürger "veräppelt"! Mit freundlichen Grüßen Klaus-Dieter May www.mobbing-web.de Pro Fairness gegen Mobbing Bürgerinitiative seit 1999 Anmerkung,- bereits seit 2004 jeweils am 2.Dezember wird von der Bremer Bürgerinitiative "BakiMeine Schule" ein Anti-Mobbing-Tag in Bremen durchgeführt. , ĵŖŋşŝ9PœŏŞŏŜ,ķŋţ,Ŧ,,ķŋœŖĤ,œŘŐřLŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ,Ŧ,ššš:ŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ
  • 2. _ŞœŗŗŏŘ,şŘŎ,ıŏŝœōŒŞŏŜ,őŏőŏŘ,ķřŌŌœŘő,,Ōţ,,ššš:ŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ;,, Pro Fairness gegen Mobbing - Bürgerinitiative seit 1999 Gesicht zeigen für unverzichtbare Werte! , Laut der BAUA-Studie "Mobbing-Report" wurden 2010 drei von 100 Beschäftigten am Arbeitsplatz diskreditiert, gedemütigt, beleidigt, an ihrer Arbeit gehindert oder gar körperlich bedroht - kurz: gemobbt. Bei etwa 37 Millionen Erwerbstätigen sind das mehr als eine Million Personen. _________________________________________________________________________________ Anlagen , , ĵŖŋşŝ9PœŏŞŏŜ,ķŋţ,Ŧ,,ķŋœŖĤ,œŘŐřLŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ,Ŧ,ššš:ŗřŌŌœŘő9šŏŌ:Ŏŏ