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Es wird Zeit, ein Anti Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!
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Es wird Zeit, ein Anti Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!

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Fakt ist, in keinem der 16 Länder der Bundrepublik Deutschland werden die Handlungsanleitungen der LASI verbindlich umgesetzt! ...

Fakt ist, in keinem der 16 Länder der Bundrepublik Deutschland werden die Handlungsanleitungen der LASI verbindlich umgesetzt!

Mit dem „Mobbing-Report“ (Meschkutat/Stackelbeck/Langenhoff 2002) wurden bereits 2002 erstmals repräsentative Daten über das Ausmaß von Mobbing, besondere Risikogruppen, Mobbinghandlungen, Folgen, Mobbingprozesse und -rahmenbedingungen für die Bundesrepublik Deutschland vorgelegt. Damit sollte eine Basis für die sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema geschafft werden.

Daher bitten wir die Bundesregierung nachdrücklich, wie bereits in 7 europäischen Ländern, allen Bürgern den nachweislichen Schutz gegen Mobbing mit einem Anti-Mobbing-Strafgesetz entgegen zu wirken!

Den DGB und dessen Einzelgewerkschaften fordern wir ebenfalls nachdrücklich auf, sich für ein Anti-Mobbing-Gesetz einzusetzen! Die Gewerkschaften fordern immer wieder von allen Bürgern Unterstützung und Solidarität , wir fordern folglich dies auch von den Gewerkschaften – Solidarität ist keine „Einbahnstraße“, liebe Gewerkschaftler!

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Es wird Zeit, ein Anti Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen! Document Transcript

  • 1. www.mobbing-web.de | Bürgerinitiative seit 1999Es wird Zeit, ein Anti-Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!Mobbing-web.de/Berlin, 6. April 2011: Trotz der bisherigen Präventionsmaßnahmen hat das ProblemMobbing in Deutschland zugenommen. Es ist schon ziemlich widersprüchlich, wenn dann die Politikermeinen, die bestehenden Gesetze reichen aus.Obwohl gesetzlich vorgeschrieben (Arbeitsschutzgesetz), wird durch die ASV(Arbeitsschutzverwaltung) sowie übergeordnet, durch die ASMK (Arbeits- u. Sozialminister-Konferenz)und den LASI (Länder-Ausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik) der soziale Arbeitsschutz,also Schutz vor Unfairness, Anfeindung, Bossing und Mobbing, nur zaghaft wahrgenommen. Denn dieAusführungsbestimmungen (LASI LV 34, 28, 31 u. 52) sind wachsweich formuliert, man will denUnternehmen nicht wehtun. Hinter den Kulissen sieht man: die ASV vertagt das Problem systematisch,sie will sich die Finger nicht schmutzig machen.Zitat aus der LV 34 der LASI:„Es gehört nicht zu den Aufgaben der staatlichen Arbeitsschutzverwaltungen, einen konkretenMobbing-Konflikt z.B. durch Vermittlung oder Mediation zu einer Lösung zu führen. Hauptziel istvielmehr, den Unternehmen zu helfen, die Mobbing-Prävention voranzutreiben. Denn vor allem durchgeeignete Präventionsmaßnahmen kann verhindert werden, dass alltägliche Konflikte zu Mobbing-Fällen eskalieren. Basis der Präventionsberatung ist dabei neben dem vorliegenden LASI-Leitfaden die„Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zur Ermittlung psychischerFehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention (LV 31).Darüber hinaus geht es in der vorliegenden Handlungsanleitung darum, deutlich zu machen, wie beikonkreten Anfragen seitens der Betroffenen, Wege zur Lösung eines Mobbing-Falles aufgezeigtwerden können, ohne selbst als Vermittler oder Mediator tätig zu werden."Sowas Unverbindliches kann man sich doch gleich schenken. Kein Wunder, dass es so viele Mobbing-und Bossing-Fälle gibt…"Dabei ist die Situation klar, laut Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz amArbeitsplatz, ist Gewalt, Mobbing und Belästigungen an vielen Arbeitsplätzen in Europa zunehmendüblich ist, geht aus einem neuen Bericht der Europäischen Agentur für Sicherheit undGesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hervor. Die Reaktion von Unternehmen und nationalenRegierungen darauf wird aber vielfach als unangemessen empfunden.Abhängig von Land, Wirtschaftszweig und Untersuchungsmethode leiden zwischen 5 und 20 % dereuropäischen Arbeitnehmer unter Gewalt durch Dritte. Der Bericht „Workplace Violence andHarassment: a European Picture“ (Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz: die Situation in Europa)stellt internationale Statistiken bereit, die von der zur EU-OSHA gehörigen EuropäischenBeobachtungsstellen für arbeitsbedingte Risiken erhoben wurden. Wie ihre kürzlich durchgeführteeuropaübergreifende Arbeitsplatzumfrage ESENER zeigt, sind 40 % der europäischen Führungskräftemit Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz konfrontiert, doch haben von ihnen nur etwa 25 % –und in vielen EU-Ländern gerade einmal 10 % – Verfahren eingeführt, um diesem Problem zubegegnen. Noch dringlicher ist dieses Problem im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, wo es vonmehr als 50 % der Führungskräfte als Problem für die Sicherheit und den Gesundheitsschutzeingestuft wird.Auch wenn nicht alle Fälle registriert werden, bedrohen Gewalt und Belästigungen die Sicherheit unddas Wohlergehen der Arbeitnehmer in Europa ganz erheblich“, erläutert Jukka Takala, Direktor derAgentur. „Gewalt, verbale Aggressionen oder Bedrohungen von Arbeitnehmern durch Kunden oderPatienten sind kritische Probleme des Bereiches Sicherheit und Gesundheitsschutz. Und diepsychologischen Folgen sind manchmal noch gefährlicher als körperliche Verletzungen. So könnenBelästigungen am Arbeitsplatz zu Stress, langfristiger Arbeitsunfähigkeit und gar zu Selbstmordführen. Wirtschaftliche Folgen sind verminderte Produktivität, erhöhte krankheitsbedingte Fehlzeiten,stärkere Mitarbeiterfluktuation und behinderungsbedingte Frühberentung, oft schon in jüngerem Alter. 1
  • 2. www.mobbing-web.de | Bürgerinitiative seit 1999Der Bericht zeigt außerdem, dass Gewalt am Arbeitsplatz in vielen europäischen Ländern noch nichtgenug Beachtung findet, und dass sich nur sehr wenige spezifische Initiativen mit dieser Problematikbefassen. Auf nationaler Ebene und bei einzelnen Unternehmen besteht somit Sensibilisierungsbedarf,und es müssen Strategien und Verfahren eingeführt werden, um Gewalt und Belästigungen amArbeitsplatz einzudämmen und zu verhindern."Fakt ist, in keinem der 16 Länder der Bundrepublik Deutschland werden dieHandlungsanleitungen der LASI verbindlich umgesetzt!Mit dem „Mobbing-Report“ (Meschkutat/Stackelbeck/Langenhoff 2002) wurden bereits 2002 erstmalsrepräsentative Daten über das Ausmaß von Mobbing, besondere Risikogruppen, Mobbinghandlungen,Folgen, Mobbingprozesse und -rahmenbedingungen für die Bundesrepublik Deutschland vorgelegt.Damit sollte eine Basis für die sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema geschafft werden.Daher bitten wir die Bundesregierung nachdrücklich, wie bereits in 7 europäischen Ländern, allenBürgern den nachweislichen Schutz gegen Mobbing mit einem Anti-Mobbing-Strafgesetz entgegen zuwirken!Den DGB und dessen Einzelgewerkschaften fordern wir ebenfalls nachdrücklich auf, sich für ein Anti-Mobbing-Gesetz einzusetzen! Die Gewerkschaften fordern immer wieder von allen BürgernUnterstützung und Solidarität , wir fordern folglich dies auch von den Gewerkschaften – Solidarität istkeine „Einbahnstraße“, liebe Gewerkschaftler!Klaus-Dieter MayBürgerinitiative "Pro Fairness gegen Mobbing" seit 1999Kontakt:www.mobbing-web.deinfo@mobbing-web.de 2