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Mobbing in Deutschland

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Wir widersprechen deutlich der Aussage der Bundesregierung, dass die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten, Mobbing am Arbeitsplatz entgegenzuwirken, für Mobbing-Betroffene ausreichen. …

Wir widersprechen deutlich der Aussage der Bundesregierung, dass die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten, Mobbing am Arbeitsplatz entgegenzuwirken, für Mobbing-Betroffene ausreichen.
Den DGB und dessen Einzel Gewerkschaften fordern wir ebenfalls nachdrücklich auf, sich für ein Anti-Mobbing-Gesetz einzusetzen! Die Gewerkschaften fordern immer wieder von allen Bürgern Unterstützung und Solidarität , wir fordern folglich dies auch von den Gewerkschaften – Solidarität ist keine „Einbahnstraße“, liebe Gewerkschaftler!
Im Namen aller von Mobbing Betroffenen fordern wir die Bundesregierung nachhaltig auf, für einen wirksameren Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu sorgen.

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  • 1. Bürgerinitiative seit 1999 Mobbing in Deutschland Es geht um Ethik, Gesundheit, um kriminelle Handlungen, sowie das Fehlen eines Anti-Mobbing-Gesetzes in Deutschland, um Gesundheitsschutz, um Kosten für die einzelnen, für die Betriebe/Unternehmen und für die ganze Gesellschaft. Von Mobbing kann jeder betroffen sein, daher ist ein Mobbinggesetz in Deutschland unumgänglich nötig. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt ist nur selten beim typischen Mobbing anwendbar. Am 11. Juni 2002 stellte das Bundesministerium für Arbeit die Ergebnisse der ersten Repräsentativstudie zu Mobbing (Der Mobbing-Report) in der Bundesrepublik Deutschland vor. Die Untersuchung der Sozialforschungsstelle in Dortmund beinhaltet Aussagen zum Ausmaß von Mobbing, zu besonderen Risikogruppen und typischen Mobbern, den Folgen von und dem Umgang mit Mobbing sowie Motiven, Hintergründen und begünstigenden Faktoren. Deutlich wird, dass die Entwicklung von Mobbing in der Regel auf ein Geflecht aus individuellen Motiven und Verhaltensweisen, Ursprungskonflikten und begünstigenden Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Damit informiert der Mobbing-Report nicht nur Betroffene, sondern insbesondere Führungskräfte über ein Thema, dessen Enttabuisierung in Unternehmen immer dringlicher wird. Das Ausmaß: In der Bundesrepublik Deutschland sind aktuell 2,7 % der Erwerbstätigen von Mobbing betroffen. Im Laufe ihres Berufslebens leidet jede neunte Person darunter. Es gibt keinen Bereich, der als „mobbingfreie“ Zone gelten könnte: Vielmehr zieht sich das Phänomen quer durch alle Berufsgruppen, Branchen und Betriebsgrößen sowie Hierarchieebenen und Tätigkeitsniveaus. 1
  • 2. Landesarbeitsgerichtes Erfurt vom 15.02.2001: "Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis." Fazit Trotz zahlreicher Präventivmaßnahmen, Beratungsstellen und Mobbingvereine, nimmt Mobbing zu. Auf den Gerichten ist „Mobbing“ kein anerkannter Rechtsbegriff. Mobbingopfer können sich nur sehr selten, wie bereits erwähnt, auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, berufen. Unschwer lässt sich erkennen, Bundesregierung, Bundes- und Landes Ministerien, Politiker, die Parteien im Bundestag, den Landtagen, Beratungsstellen, Gewerkschaften und Mobbingvereine ergreifen keine Initiativen für ein Anti-Mobbing-Gesetz! Mit der Verschärfung von Leistungsdruck, Stellenabbau und Konkurrenz am Arbeitsplatz und Wirtschaftskrise, wird Mobbing leider sicher noch zunehmen. Wir widersprechen deutlich der Aussage der Bundesregierung, dass die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten, Mobbing am Arbeitsplatz entgegenzuwirken, für Mobbing-Betroffene ausreichen. Den DGB und dessen Einzel Gewerkschaften fordern wir ebenfalls nachdrücklich auf, sich für ein Anti-Mobbing-Gesetz einzusetzen! Die Gewerkschaften fordern immer wieder von allen Bürgern Unterstützung und Solidarität , wir fordern folglich dies auch von den Gewerkschaften – Solidarität ist keine „Einbahnstraße“, liebe Gewerkschaftler! Im Namen aller von Mobbing Betroffenen fordern wir die Bundesregierung nachhaltig auf, für einen wirksameren Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu sorgen. Klaus-Dieter May "Pro Fairness gegen Mobbing" - "Stimmen und Gesichter gegen Mobbing" : http://www.mobbing-web.de Bürgerinitiative seit 1999 Mobbing-web.de ist eine private “NON PROFIT” Online-Bürger-Initiative 2
  • 3. www.mobbing-web.de steht allen Betroffenen, Vereine, Selbsthilfegruppen, Unternehmen und Interessierten als Netzwerkzentrum zur Verfügung. Mobbing-web.de unterstützt ferner Staatliche Bemühungen gegen Mobbing, Diskriminierung und Gewalt, sowie Journalisten und Medien, rund um die Themen Mobbing und Diskriminierung. *** Links: www.mobbing-rechtshilfe.de http://mobbingcheckerkdm.ning.com/ Berlin, 29.05.2010 3