Die „Skinheads“ Autorengruppe WS 2005/2006
Gliederung <ul><li>Brainstorming: Erfahrungen und Kontakte mit Skinheads </li></ul><ul><li>Spirit of „69“ </li></ul><ul><l...
Die Geschichte der Skinheads <ul><li>England </li></ul><ul><li>Begriff „Skinhead“ zum ersten Mal in Boulevardzeitungen 196...
Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „MODS“ </li></ul><ul><li>wollten sich von der Gesellschaft absetzen </li></ul><ul...
Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „RUDE BOYS“ </li></ul><ul><li>Bewegung kommt aus der jamaikanischen Arbeiterschic...
Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „BOOT BOYS“ </li></ul><ul><li>glichen den heutigen Hooligans </li></ul><ul><li>Fr...
Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die (britischen) SKINS: </li></ul><ul><li>jede „Gruppe“ (Hippies, Studenten, Homosexu...
Skinheads in der BRD und DDR Skinheadbewegung in Deutschland
Beginn der Skinheadbewegung in der BRD <ul><li>Mit Skinheads die den britischen Truppen angehörten kam der Kult 1977/78 in...
<ul><li>1985 Ermordung zweier Türken in Hamburg durch Skinheads; massive negative Berichterstattung  </li></ul><ul><li>Ski...
 
Herkunft und Einstiegsmotive <ul><li>Jugendliche zwischen 12-16 Jahren  </li></ul><ul><li>Vorwiegend Kinder aus der Unters...
 
Einstellung und Aktivitäten <ul><li>Freundschaft, Kameradschaft, Patriotismus, Männlichkeit und Treue : zentrale Werte  </...
Organisationen <ul><li>Bewusster Verzicht auf Organisationen: lose Zusammenschlüsse </li></ul><ul><li>Strukturierung inner...
Skinströmungen <ul><li>Die Skinhead- Szene ist keine einheitliche Subkultur, sondern entsteht aus unterschiedlichen Strömu...
<ul><li>6.Hammerskins </li></ul><ul><li>7.Partei –Skins </li></ul><ul><li>8. Sharp- Skins </li></ul><ul><li>9. Red Skins <...
Beginn der Skinheadbewegung in der DDR <ul><li>1982 in Ost Berlin  </li></ul><ul><li>Die Bewegung war von Anfang an politi...
<ul><li>Übernahme  rechtradikaler Ideologiefragmente aus dem Westen. Gezieltes Vorgehen gegen Ausländer </li></ul><ul><li>...
Der Staat und die Skinheads <ul><li>Totschweigpolitik  </li></ul><ul><li>Herabstilisierung der Skinheads als Rowdys </li><...
Musik der Skinheads
Entstehung der Skinheadmusik <ul><li>Entwickelte sich zu Beginn der 80er Jahre in Großbritannien  </li></ul><ul><li>Zu Beg...
Oi Bands   <ul><li>Unpolitisch orientiert  </li></ul><ul><li>In ihren Songtexten betonten sie nur die Bedeutung des Skinhe...
Rechtsrock Bands   <ul><li>Klare politische Zielsetzungen  </li></ul><ul><li>In Songtexten sollten nationalsozialistische,...
Gemeinsamkeiten beider Richtungen <ul><li>Musiker sind alle relativ jung, oft Schüler oder Auszubildende  </li></ul><ul><l...
Wirtschaftlicher Aspekt   <ul><li>Verdienst sehr gering, so dass man nicht davon leben konnte  </li></ul><ul><li>Somit bet...
Konzerte   <ul><li>Auftrittsangebote erhielten sie meist nur von Veranstaltern aus der Szene  </li></ul><ul><li>Fanden fer...
Potentielle Besucher der Konzerte   <ul><li>Anhänger aus der eigenen Szene, vor allem rechts gerichtete Personen  </li></u...
Fazit   <ul><li>Durch die Musik soll Kritik am Materialismus der Wohlstandsgesellschaft geübt werden sowie an Autoritäten ...
Literatur:  <ul><li>Christian Menhorn: Skinheads: Portrait einer Subkultur  </li></ul><ul><li>Holger Bredel: Skinheads – G...
Skinhead-Mode
Spirit of ’69 –  “Hart aber smart” <ul><li>Alltagskleidung: </li></ul><ul><li>Boots(hauptsächlich Dr Martens o. Rangers) <...
 
<ul><li>Harrington Jackets (leichte Blousons mit Tartanfutter) o. Jeansjacken </li></ul><ul><li>Donkey Jackets (dicke Arbe...
 
Abendgaderobe, besonders beim Tanzen auf „Allnightern“: <ul><li>-Anzüge aus Mohair o. Tonic-Stoff </li></ul><ul><li>-farbl...
Frauen: <ul><li>Kostüme, kurze Röcke, Netzstrümpfe, klobige „Krankenschwestern-   schuhe“ </li></ul>
<ul><li>Skinhead-Mode war auch in den Anfangsjahren keineswegs billig, wollte man zwar im Gegensatz zu den Mods die prolet...
Oi! – Einfluß auf die Skinhead – Mode <ul><li>„ Mit einer zerissenen Jeans, einem Klebstoff-verschmierten T-shirt und  I A...
<ul><li>Mit dem Aufkommen von Oi!-Punk wurde der Skinkult von Neuem belebt, auch von vielen ehemaligen Punks bevölkert. Da...
Symbole in der Skinhead-Mode <ul><li>Im Laufe der Jahre hat sich eine Vielzahl von Symbolen und deren Deutungen gegeben, d...
<ul><li>Die Farbe der Schnürsenkel veranlasst des Öfteren zum Deuteln über eine Aussage, so soll u. a.:  </li></ul><ul><li...
<ul><li>Der Schriftzug der Firma  Lonsdale , zeigt bei halboffener Jacke die Buchstaben  nsda  was an NSDAP zu erinnern ve...
<ul><li>Die Marke „ Consdaple “ wurde von einem deutschen Rechtsextremisten gegründet und komplettiert den das Kürzel um d...
 
 
<ul><li>„ Pit Bull “, „ Doberman “ und „ Troublemaker “ sind Marken die der Hooliganszene zuzuordnen sind, aber auch von r...
<ul><li>der stylisierte Trojanerhelm steht für das alte Ska- und TwoTone-Plattenlabel „Trojan“ und damit für die Skinheads...
<ul><li>keltische Symbole und Bezug auf Germanentum sind zwar nicht Skinheadspezifisch werden aber von der rechten Szene i...
<ul><li>um das Verbot von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen zu umgehen, werden insbesondere in Deutschland di...
Andere Gruppierungen - Blood & honour - Combat 18 - Hammerskins - Boneheads SHARP - Redskins - RASH GSM
- Gegründet von der Band Skrewdriver und    anderen Bands - Verbreitet (teilweise) illegale Musik für die   weiße Rasse un...
Combat 18 -Gründung 1992 als Hooligan- und Schlägertruppe - Betreibt den bewaffneten Kampf für den   Nationalsozialismus -...
Hammerskins - Kleine, straff organisierte Truppe   der Naziskins - Höchstens 300 Anhänger in    Deutschland - Tauchen oftm...
Boneheads <ul><ul><ul><li> Bonehead bezeichnet    einen politisch der    rechtsextremen Szene    zugehörigen Skinhead </...
SHARP: “Skinheads Against   Racial Prejudice “ <ul><ul><ul><li> Antirassistische Skinheads, eine Bewegung,    die Ende d...
Redskins und RASH <ul><li>Schärfere politische Position als SHARP </li></ul><ul><li>Ursprünge in den 60er u. 70er-Jahren, ...
GSM (Gay Skinhead    Movement)  Zusammenschluss von   schwulen Skins    Setzen sich für    Gleichberechtigung    homose...
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  1. 1. Die „Skinheads“ Autorengruppe WS 2005/2006
  2. 2. Gliederung <ul><li>Brainstorming: Erfahrungen und Kontakte mit Skinheads </li></ul><ul><li>Spirit of „69“ </li></ul><ul><li>BRD und DDR </li></ul><ul><li>Musik, Fanzines, Film </li></ul><ul><li>Klamotten, Frisur, Tattoos </li></ul><ul><li>Rechtsradikale Gruppen </li></ul>
  3. 3. Die Geschichte der Skinheads <ul><li>England </li></ul><ul><li>Begriff „Skinhead“ zum ersten Mal in Boulevardzeitungen 1969 </li></ul><ul><li>Die „Skins“ setzten sich aus verschiedenen Subkulturen zusammen </li></ul><ul><li>Die Skins von heute weisen vereinzelt noch die Stilmerkmale von damals auf </li></ul>
  4. 4. Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „MODS“ </li></ul><ul><li>wollten sich von der Gesellschaft absetzen </li></ul><ul><li>sie übernahmen neue (nicht vereinnahmte) Musikstile </li></ul><ul><li>Gewalt spielte eine nicht unwichtige Rolle </li></ul>
  5. 5. Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „RUDE BOYS“ </li></ul><ul><li>Bewegung kommt aus der jamaikanischen Arbeiterschicht </li></ul><ul><li>Musikstile waren SKA und Reggae </li></ul><ul><li>die SKA-Musik verband die Mods mit den Rude Boys </li></ul>
  6. 6. Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die „BOOT BOYS“ </li></ul><ul><li>glichen den heutigen Hooligans </li></ul><ul><li>Frisur und Kleidung wurden pragmatisch gewählt </li></ul><ul><li>die Verherrlichung von Gewalt fand in ihnen den Höhepunkt </li></ul>
  7. 7. Die Geschichte der Skinheads <ul><li>Die (britischen) SKINS: </li></ul><ul><li>jede „Gruppe“ (Hippies, Studenten, Homosexuelle...) konnte Opfer von Gewalt werden </li></ul><ul><li>der SKA, Soul und Reggae waren die bevorzugten Musikstile </li></ul><ul><li>die Angriffe gegen Pakistani waren „Revierverteidigungen“ und hatten mit rechtsradikalen Einstellungen nichts zu tun </li></ul><ul><li>die „Working Class“ sollte symbolisch zurückgeholt werden </li></ul><ul><li>doch mit der National Front änderte sich die Ideologie... </li></ul>
  8. 8. Skinheads in der BRD und DDR Skinheadbewegung in Deutschland
  9. 9. Beginn der Skinheadbewegung in der BRD <ul><li>Mit Skinheads die den britischen Truppen angehörten kam der Kult 1977/78 in die BRD </li></ul><ul><li>1980/81 Erweiterung der Skinheadszene durch militante Punker </li></ul><ul><li>Englandorientierung: rechte Bewegung </li></ul><ul><li>Aufbau einer eigenständigen Identität im Zuge deutscher Bands Beispiel ( Böse Onkelz, Endstufe oder Kraft durch Froide) </li></ul>
  10. 10. <ul><li>1985 Ermordung zweier Türken in Hamburg durch Skinheads; massive negative Berichterstattung </li></ul><ul><li>Skinheads der ersten Generation verließen die Szene; die Lücke wurde von rechtsorientierten Jugendlichen geschlossen </li></ul><ul><li>1989 Fall der Mauer = Mitgliederbestand vervielfacht sich </li></ul>
  11. 12. Herkunft und Einstiegsmotive <ul><li>Jugendliche zwischen 12-16 Jahren </li></ul><ul><li>Vorwiegend Kinder aus der Unterschicht, zum Teil aus Angestellten - und Beamtenfamilien </li></ul><ul><li>Problematische Familienverhältnisse </li></ul><ul><li>Keine höhere Schulbildung </li></ul><ul><li>Anerkennung durch die Gruppe </li></ul>
  12. 14. Einstellung und Aktivitäten <ul><li>Freundschaft, Kameradschaft, Patriotismus, Männlichkeit und Treue : zentrale Werte </li></ul><ul><li>Arbeiterklasse </li></ul><ul><li>Stolz auf ihre soziale Herkunft und Klasse </li></ul><ul><li>Arbeitersein </li></ul><ul><li>Musik hören, Alkohol trinken (Lieblingsgetränk Bier), sich mit Freunden treffen und Partys veranstalten </li></ul><ul><li>erlebnisorientierte Fußballanhänger </li></ul>
  13. 15. Organisationen <ul><li>Bewusster Verzicht auf Organisationen: lose Zusammenschlüsse </li></ul><ul><li>Strukturierung innerhalb der Gruppe : hierarchisch </li></ul><ul><li>Versuch neonazistischer Gruppen : Instrumentalisierung von Skingruppierungen blieb erfolglos; Skinheads lehnen festgefügte Ordnung ab </li></ul><ul><li>Aber auch Organisationen innerhalb der Gruppe waren ohne Erfolg </li></ul>
  14. 16. Skinströmungen <ul><li>Die Skinhead- Szene ist keine einheitliche Subkultur, sondern entsteht aus unterschiedlichen Strömungen </li></ul><ul><li>1. Oi- Skins. </li></ul><ul><li>2.Fußballskins </li></ul><ul><li>3.Fascho -Skins </li></ul><ul><li>4.White –Power- Skins </li></ul><ul><li>5.Boneheads </li></ul>
  15. 17. <ul><li>6.Hammerskins </li></ul><ul><li>7.Partei –Skins </li></ul><ul><li>8. Sharp- Skins </li></ul><ul><li>9. Red Skins </li></ul><ul><li>10.Skingirls ( Renee) </li></ul><ul><li>  </li></ul>
  16. 18. Beginn der Skinheadbewegung in der DDR <ul><li>1982 in Ost Berlin </li></ul><ul><li>Die Bewegung war von Anfang an politisierter als im Westen </li></ul><ul><li>Stärkere Prägung durch Punks als im Westen </li></ul><ul><li>Bereits vor dem Fall der Mauer war die Skinheadbewegung im Osten nicht von der im Westen getrennt </li></ul><ul><li>Die Gewaltausübung: zentrale Rolle,ohne festgeformte Ideologie </li></ul>
  17. 19. <ul><li>Übernahme rechtradikaler Ideologiefragmente aus dem Westen. Gezieltes Vorgehen gegen Ausländer </li></ul><ul><li>Die Skinheads wurden nur durch die Westmedien über die Szene informiert (rechtsextremistisch stigmatisiert) </li></ul><ul><li>Vorstellung von einer rein rechten Szene: Zunahme von rechtsorientierten Skingruppen und eine Stigmation von unpolitischen Gruppierungen </li></ul>
  18. 20. Der Staat und die Skinheads <ul><li>Totschweigpolitik </li></ul><ul><li>Herabstilisierung der Skinheads als Rowdys </li></ul><ul><li>Antifaschismus als Staatsideologie </li></ul><ul><li>Starke Einbindung der Skinheads ins System </li></ul>
  19. 21. Musik der Skinheads
  20. 22. Entstehung der Skinheadmusik <ul><li>Entwickelte sich zu Beginn der 80er Jahre in Großbritannien </li></ul><ul><li>Zu Beginn orientierte sie sich an der schwarzen Musik </li></ul><ul><li>Dann war sie stark vom Punk, Ska und Reggae geprägt </li></ul><ul><li>Später flossen vermehrt Elemente des Hard Rock und Heavy Metal ein </li></ul><ul><li>Im Laufe der 80er Jahre entwickeln sich 2 unterschiedliche Richtungen in der Skinheadmusik </li></ul>
  21. 23. Oi Bands <ul><li>Unpolitisch orientiert </li></ul><ul><li>In ihren Songtexten betonten sie nur die Bedeutung des Skinheadseins für sich selbst </li></ul><ul><li>Stark mit dem Punk verbunden </li></ul><ul><li>Somit hatten sie auch Anhänger aus der Punkszene </li></ul><ul><li>Beispiele: Beck`s Pistols, Busters… </li></ul>
  22. 24. Rechtsrock Bands <ul><li>Klare politische Zielsetzungen </li></ul><ul><li>In Songtexten sollten nationalsozialistische, rassistische und ausländerfeindliche Botschaften transportiert werden </li></ul><ul><li>Musikalische Basis bildet die Heavy Metal Musik </li></ul><ul><li>Beispiele: Freikorps, Landser… </li></ul>
  23. 25. Gemeinsamkeiten beider Richtungen <ul><li>Musiker sind alle relativ jung, oft Schüler oder Auszubildende </li></ul><ul><li>Teils aber schon im Beruf, so dass ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren </li></ul><ul><li>Entstammen gesellschaftlich unteren Schichten und haben keine hohe Bildung </li></ul><ul><li>3-5 Mitglieder in einer Band, wo jeder seine feste Aufgabe hat </li></ul>
  24. 26. Wirtschaftlicher Aspekt <ul><li>Verdienst sehr gering, so dass man nicht davon leben konnte </li></ul><ul><li>Somit betrieben sie die Musik nicht aus kommerziellen Gründen </li></ul><ul><li>Keine hohe Verbreitung in der Öffentlichkeit </li></ul><ul><li>Plattenfirmen lehnten Zusammenarbeit ab </li></ul><ul><li>Konzerte fanden meist nur im geheimen statt, da sie oft verboten wurden </li></ul><ul><li>Es war nicht wichtig für sie Geld zu bekommen für ihre Auftritte, sondern überhaupt aufzutreten </li></ul>
  25. 27. Konzerte <ul><li>Auftrittsangebote erhielten sie meist nur von Veranstaltern aus der Szene </li></ul><ul><li>Fanden fernab von Großstädten statt </li></ul><ul><li>Keine Werbung für ihre Konzerte in der Öffentlichkeit </li></ul><ul><li>Vorankündigungen nur in Fanzins oder durch Mundpropaganda </li></ul><ul><li>Konzerte oft verboten oder von der Polizei aufgelöst, da die Öffentlichkeit der Meinung war, dass es hierbei immer um rechtsradikale Veranstaltungen handelte </li></ul><ul><li>Dieses negative Image bereitet den Gruppen große Probleme und beeinträchtigt ihre Musik </li></ul>
  26. 28. Potentielle Besucher der Konzerte <ul><li>Anhänger aus der eigenen Szene, vor allem rechts gerichtete Personen </li></ul><ul><li>Bei Oi Bands oft auch Punks </li></ul><ul><li>Außenstehende Jugendliche werden nur selten dort angetroffen, sind aber durchaus vorhanden </li></ul>
  27. 29. Fazit <ul><li>Durch die Musik soll Kritik am Materialismus der Wohlstandsgesellschaft geübt werden sowie an Autoritäten </li></ul><ul><li>Jugendliche wollen mehr Anerkennung in der Gesellschaft erzielen </li></ul>
  28. 30. Literatur: <ul><li>Christian Menhorn: Skinheads: Portrait einer Subkultur </li></ul><ul><li>Holger Bredel: Skinheads – Gefahr von Rechts </li></ul><ul><li>Klaus Farin / Eberhard Seidel-Pielen: Skinheads </li></ul>
  29. 31. Skinhead-Mode
  30. 32. Spirit of ’69 – “Hart aber smart” <ul><li>Alltagskleidung: </li></ul><ul><li>Boots(hauptsächlich Dr Martens o. Rangers) </li></ul><ul><li>Jeans (Levi’s , am besten Sta Prest-Serie, aber auch Lee u. Wrangler) </li></ul><ul><li>Button down –Hemden( Ben Sherman) </li></ul><ul><li>Polo-shirts (Fred Perry) </li></ul><ul><li>Strickjacken u. –Pullover </li></ul><ul><li>über der Oberbekleidung möglichst dünne Hosenträger (braces) </li></ul>
  31. 34. <ul><li>Harrington Jackets (leichte Blousons mit Tartanfutter) o. Jeansjacken </li></ul><ul><li>Donkey Jackets (dicke Arbeitsjacken aus Wolle mit Plastikbesätzen auf den Schultern) </li></ul><ul><li>Sheepskin-Jacken o. Abercrombie-Mäntel(Crombies) </li></ul>
  32. 36. Abendgaderobe, besonders beim Tanzen auf „Allnightern“: <ul><li>-Anzüge aus Mohair o. Tonic-Stoff </li></ul><ul><li>-farblich passendes Hemd, Taschentuch u. Socken (aber fast nie Krawatten) </li></ul><ul><li>-Schuhe Loafers o. Brogues, die sich auch teilweise zum Alltagsoutfit durchsetzen </li></ul><ul><li>-„Pork pie“-Hut, klass., schwarzer Herrenhut mit schmaler Krempe </li></ul>
  33. 37. Frauen: <ul><li>Kostüme, kurze Röcke, Netzstrümpfe, klobige „Krankenschwestern- schuhe“ </li></ul>
  34. 38. <ul><li>Skinhead-Mode war auch in den Anfangsjahren keineswegs billig, wollte man zwar im Gegensatz zu den Mods die proletarische Herkunft mit Jeans, Donkeys und boots&braces betonen, hatte man doch das Stilbewußtsein von den älteren Brüdern, den Mods übernommen. </li></ul><ul><li>Nur die Donkey Jackets und die Stiefel waren echte Arbeitskleidung, Button-down Shirts, Anzüge u. Pullover erstand man aber beim Herrenausstatter. Auch Jeans waren in den 60er bis 80er Jahren nicht eben billig, Levi’s war Ende der 60er außerhalb Londons fast nicht zu bekommen. </li></ul><ul><li>Wichtig war es ein „smartes“ Erscheinungsbild abzugeben, weswegen Schuhcreme noch heute zu einem der wichtigsten Artikel des Stils zählt. </li></ul>
  35. 39. Oi! – Einfluß auf die Skinhead – Mode <ul><li>„ Mit einer zerissenen Jeans, einem Klebstoff-verschmierten T-shirt und I AM BRITTISCH auf der Stirn tätowiert `rumzulaufen, tat der Bewegung nichts Gutes ….“ </li></ul><ul><li>(George Marshall, in „Spirit of 69“) </li></ul>
  36. 40. <ul><li>Mit dem Aufkommen von Oi!-Punk wurde der Skinkult von Neuem belebt, auch von vielen ehemaligen Punks bevölkert. Dadurch kamen einige neue Elemente in die Skinhead-Mode und viele des alten Stils kamen erst langsam zurück: </li></ul><ul><li>die Boots wurden jetzt höher und sichtbarer getragen </li></ul><ul><li>Jeanshosen und –jacken wurden mit Chlorbleiche individualisiert (Domestos) </li></ul><ul><li>die Bomberjacke, auch Flight jacket o. Flighty genannt, hielt Einzug </li></ul>
  37. 41. Symbole in der Skinhead-Mode <ul><li>Im Laufe der Jahre hat sich eine Vielzahl von Symbolen und deren Deutungen gegeben, die sich maßgeblich um die politische Gesinnung ihrer Träger drehen. Davon seine hier einige exemplarisch aufgeführt: </li></ul>
  38. 42. <ul><li>Die Farbe der Schnürsenkel veranlasst des Öfteren zum Deuteln über eine Aussage, so soll u. a.: </li></ul><ul><li>Schwarz : für Unpolitisch oder S.H.A.R.P. </li></ul><ul><li>Rot : für Nationalistische Front, Redskin, Antifa </li></ul><ul><li>Gelb : für I.R.A.-Sympathisant, (Polizisten-) Mörder </li></ul><ul><li>Weiß : für rechte Gesinnung bzw. White Power, Oi!, Unpolitisch </li></ul><ul><li>stehen. </li></ul>
  39. 43. <ul><li>Der Schriftzug der Firma Lonsdale , zeigt bei halboffener Jacke die Buchstaben nsda was an NSDAP zu erinnern vermag. Allerdings handelt es sich bei der Firma um ein Traditionsunternehmen im Boxsport, das hartnäckig bemüht ist seinen Ruf wieder herzustellen u. mittlerweile einschlägige Händler boykottiert. Die Marke scheint eher im Zuge der Beliebtheit des Boxsports im Arbeitermillieu zu den Skinheads gelangt zu sein. </li></ul>
  40. 44. <ul><li>Die Marke „ Consdaple “ wurde von einem deutschen Rechtsextremisten gegründet und komplettiert den das Kürzel um das fehlende „P“ zu CO NSDAP LE. (Das Wort selbst ist sinnfrei, der engl. Polizeirang heißt Constable) Weitere Marken und Designs ähnlichen Stils, von Rechten für Rechte, und mit mehr o. weniger versteckter Botschaft sind in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen, so z .B.: „ Masterrace “ oder „ Division 88 “ </li></ul>
  41. 47. <ul><li>„ Pit Bull “, „ Doberman “ und „ Troublemaker “ sind Marken die der Hooliganszene zuzuordnen sind, aber auch von rechtsgerichteten Skins genutzt werden um mit dem aggressiven Namen u. Motiven ihr eigenes Image entsprechend zu unterstreichen. </li></ul>
  42. 48. <ul><li>der stylisierte Trojanerhelm steht für das alte Ska- und TwoTone-Plattenlabel „Trojan“ und damit für die Skinheads des Spirit of 69. </li></ul><ul><li>Das Symbol wird aber auch von S.H.A.R.P.-Skins in ihren Abzeichen genutzt </li></ul>
  43. 49. <ul><li>keltische Symbole und Bezug auf Germanentum sind zwar nicht Skinheadspezifisch werden aber von der rechten Szene instrumentalisiert: </li></ul><ul><li>so geriet der Hersteller der Marke „Thor Steinar“ in ein Gerichtsverfahren, da man in seinem Logo eine Wolfsangel neben einer Tyr-Rune sehen konnte. </li></ul>
  44. 50. <ul><li>um das Verbot von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen zu umgehen, werden insbesondere in Deutschland die Botschaften versteckt transportiert, so in Zahlenkombinationen die entsprechende Kürzel ergeben, so z. B.: „18“=A.H. für Adolf Hitler, „88“=H.H. für „Heil Hitler“ und Ähnliches mehr </li></ul><ul><li>Gelegentlich werden auch Gaudreiecke als Aufnäher getragen </li></ul>
  45. 51. Andere Gruppierungen - Blood & honour - Combat 18 - Hammerskins - Boneheads SHARP - Redskins - RASH GSM
  46. 52. - Gegründet von der Band Skrewdriver und anderen Bands - Verbreitet (teilweise) illegale Musik für die weiße Rasse und verdient mit dem „Rechtsrock“ Geld - Beeinflussung der Skinheadszene über Musik - 1991 überfallen Ian Stuart und seine Band mit dem aufgeheizten Publikum Asylbewerber in Cottbus - Symbol ist die Triskele (Sonnenrad)
  47. 53. Combat 18 -Gründung 1992 als Hooligan- und Schlägertruppe - Betreibt den bewaffneten Kampf für den Nationalsozialismus - Unter dem Namen „Redwatch“ veröffentlichten die britsichen Neonazis eine Todesliste - Drohbriefe an Boris Becker und seine damalige Ehefrau Barbara - Combat 18 steht für Kampfgruppe Adolf Hitler
  48. 54. Hammerskins - Kleine, straff organisierte Truppe der Naziskins - Höchstens 300 Anhänger in Deutschland - Tauchen oftmals bei Rechtsrockkonzerten auf - Symbol sind die beiden gekreuzten Zimmermannshämmer - Ziel: Gründung einer „Hammerskin Nation“
  49. 55. Boneheads <ul><ul><ul><li> Bonehead bezeichnet einen politisch der rechtsextremen Szene zugehörigen Skinhead </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> Wird meist nur von Gegnern der Boneheads oder zur Unterscheidung verwendet </li></ul></ul></ul>
  50. 56. SHARP: “Skinheads Against Racial Prejudice “ <ul><ul><ul><li> Antirassistische Skinheads, eine Bewegung, die Ende der 80er-Jahre in den USA, Ausgangspunkt New York entstand </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>- Organisation, um sich von anderen Skinheads abzugrenzen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>- Ziel: Zugehörigkeit zur Skinheadszene, jedoch Toleranz gegenüber Andersfarbigen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>- Großer Zulauf in Norddeutschland </li></ul></ul></ul>
  51. 57. Redskins und RASH <ul><li>Schärfere politische Position als SHARP </li></ul><ul><li>Ursprünge in den 60er u. 70er-Jahren, ausgeprägtes Gefühl für soziale Ungerechtigkeiten </li></ul><ul><li>Gründung erst 1993 in den USA </li></ul><ul><li>Ziel: „Raum für linke Ideen schaffen, damit diese in der Skinheadszene existieren können </li></ul><ul><li>Großer Erfolg in Südamerika, in Deutschland nur 150 bis 200 Redskins </li></ul>
  52. 58. GSM (Gay Skinhead Movement)  Zusammenschluss von schwulen Skins  Setzen sich für Gleichberechtigung homosexueller Skinheads ein
  53. 59. The end
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