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WissensImpuls Unsere Vision Jeder Mensch soll ein für sich optimales Umfeld vorfinden – eigenverantwortlich erreicht durch...
Agenda„Alt vs. Jung – Wissenssicherung und Wissenstransfer“• Ausgangssituation• Grundfrage• Welches Wissen ist eigentlich ...
Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Wissenssicherung und Wissenstransfer:  Ausgangssituation. 26.09.2012  ...
Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation:   Wissen als Kernressource. • Wissensintensive Bran...
Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation:   Wissen droht abzufließen. • „Geplante Fluktuation...
Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation:   Wissen droht abzufließen. • Kosten bei externer F...
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Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? • Wissenstreppe (North, 1999):...
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Methodischer Überblick über geeignete Wissenstransfermittel - Einführung AK Personalentwicklung

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Präsentation von Danny Flemming (Wissensimpuls) zum aktuellen AK Personalentwicklung, den die MINTsax.de Community unterstützt hat.

Lassen Sie sich empfehlen zu über 100 MINT - Jobs, Stellen, Praktika, Ausbildungen. Die Partner der Community MINTsax.de bieten Angebote für Bewerber, Fachkräfte, Leiter sowie Diplomanden, Master- und Bachelor-Studenten und Schüler für Ingenieurs-Berufe in Sachsen, Sachsen-Anhalt der Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik sowie Physik und Chemie Branche, insbesondere in Dresden, Chemnitz, Freiberg, Zwickau, Leipzig und Bitterfeld-Wolfen.

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Methodischer Überblick über geeignete Wissenstransfermittel - Einführung AK Personalentwicklung

  1. 1. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern WissensImpuls GbR Silicon Saxony e.V. Danny Flemming Arbeitskreis Personalentwicklung Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern26.09.2012
  2. 2. WissensImpuls Unsere Vision Jeder Mensch soll ein für sich optimales Umfeld vorfinden – eigenverantwortlich erreicht durch die Erweiterung von Fähigkeiten und die Anpassung des Umfelds. Unser Auftrag WissensImpuls unterstützt Menschen und Organisationen bei der Wahrnehmung dieser Verantwortung, sowohl auf individueller, organisationaler als auch gesellschaftlicher Ebene. Unsere Kunden 26.09.2012 Folie 1
  3. 3. Agenda„Alt vs. Jung – Wissenssicherung und Wissenstransfer“• Ausgangssituation• Grundfrage• Welches Wissen ist eigentlich relevant?• Welche Methoden erleichtern dem Nachfolger den Start?• Fazit26.09.2012 Folie 2
  4. 4. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Wissenssicherung und Wissenstransfer: Ausgangssituation. 26.09.2012 Folie 3
  5. 5. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen als Kernressource. • Wissensintensive Branche • Wettbewerbsfaktor: Innovative Produkte und Dienstleistungen • Spezialisten sind rar gesät • Kostendruck durch globalen Wettbewerb 26.09.2012 Folie 4
  6. 6. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. • „Geplante Fluktuation“: – intern: • Mitarbeiter werden befördert • Mitarbeiter wechseln an andere Standorte oder in andere Bereiche – extern: • Mitarbeiter gehen in Vorruhestand/Rente • Mitarbeiter verlassen das Unternehmen im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen • „Ungeplante Fluktuation“: – extern: • Mitarbeiter kündigen • Mitarbeiter fallen durch unerwartete Krankheit oder Tod aus 26.09.2012 Folie 5
  7. 7. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. • Kosten bei externer Fluktuation – Annahme: • Mitarbeiterin (2.600€ Brutto, 20 Tage Resturlaub) schaut sich 3 Monate lang nach einer neuen Stelle um, bis sie schließlich (mit einer Frist von zwei Monaten) kündigt. • 10 Bewerber um die Nachfolge, neuer Mitarbeiter verdient 2.000€ Brutto. Kostenart Betrag Separationskosten 10.370 Kosten der Neubesetzung 4.050 Kosten für Einschulung / Einarbeitung 5.960 Kosten für Doppelbelastungen 5.250 FLUKTUATIONSKOSTEN GESAMT 25.630Quelle: arbeitswelten.at 26.09.2012 Folie 6
  8. 8. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Grundfrage: Wie kann Expertenwissen im Unternehmen gehalten werden, wenn Wissensträger ausscheiden? – Welches Wissen ist eigentlich relevant? – Welche Methoden erleichtern dem „Nachfolger“ den Start? 26.09.2012 Folie 7
  9. 9. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? • Wissenstreppe (North, 1999): Zeichen  Daten  Informationen  Wissen  Können  Handeln • Daten und Informationen können allen möglichen Arten von Speichermedien entnommen werden. Wissen jedoch ist immer an Personen gebunden (Probst et al., 2003).North, K. (1999). Wissensorientierte Unternehmensführung: Wertschöpfung durch Wissen. Wiesbaden: Gabler.Probst, G., Raub, S. & Romhardt, K. (2003). Wissen managen. Wiesbaden: Gabler. 26.09.2012 Folie 8
  10. 10. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? an mehrere Personen gebunden an Einzelperson gebunden • Besonders in kleineren Unternehmen mehr implizites als explizites Wissen • Einzelne Experten von zentraler Bedeutung • In den Köpfen der Mitarbeiter oder im kollektiven Gedächtnis einer Organisation verankertes Wissen ist von äußerst flüchtiger Natur Was passiert, wenn die entsprechenden Wissensträger aus der Organisation ausscheiden?Polanyi, M. (1985). Implizites Wissen. Frankfurt am Main: Suhrkamp. 26.09.2012 Folie 9
  11. 11. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? • Eigene Studie (2010): Wissensmanagement in KMU – (101 Mitarbeiter und Geschäftsführer regionaler KMU) aus versch. Branchen – „Ist in Ihrem Unternehmen Wissen eher in den Köpfen der Mitarbeiter verankert, oder liegt es eher explizit dokumentiert vor?“ • implizit: 61,5% der Geschäftsführer • explizit: 23,1% der Geschäftsführer • sowohl als auch: 15,4% der Geschäftsführer  Fazit • Das Ausscheiden von Mitarbeitern aus dem Unternehmen führt ohne gezielte Gegenmaßnahmen fast zwangsläufig zu Wissensverlusten. • Generationenwechsel, Umstrukturierungen, Fluktuation etc. hat oft die unerwünschte Nebenwirkung, dass langfristig aufgebaute Wissenspotentiale für die Organisation verloren gehen. 26.09.2012 Folie 10
  12. 12. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? • Grundlage: Gesteuerter Transfer • Systematisierung der Wissensbereiche  Welche Wissensbereiche sind besonders erfolgskritisch für das Unternehmen? 26.09.2012 Folie 11
  13. 13. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welches Wissen ist eigentlich relevant? • Grundlage: Gesteuerter Transfer • Systematisierung der Wissensbereiche Strategisch Operativ Fachwissen Führungswissen Arbeitsorganisation • Fachliche Qualifikation • Führungserfahrung • Unternehmensorganisation • Informationsquellen • Stil und Instrumente • Prozesse • Befugnisse • Selbstorganisation • Dokumentenmanagement Beziehungswissen Methodenwissen Projektwissen • Ansprechpartner • Verfahren • Projekterfahrungen • Kommunikationskanäle • Techniken • Lessons Learned • Laufende Initiativen 26.09.2012 Folie 12
  14. 14. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Welche Methoden erleichtern dem Nachfolger den Start? Technische Ebene • Dokumentenmanagementsystem • Wikis explizit • Datenbanken kollektiv Organisationale Ebene • Prozesslandkarten • Lessons Learned implizit Menschliche Ebene individuell • Wissenstransfergespräche • Mentorenmodelle 26.09.2012 Folie 13
  15. 15. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Fazit • Besonders implizites, individuelles Wissen geht bei einem Generationswechsel leicht verloren • Technische und organisatorische Maßnahmen sind dabei hilfreich, stoßen aber an Grenzen • Systematische Ergänzung durch individuelle Maßnahmen notwendig 26.09.2012 Folie 14
  16. 16. Wie Sie uns erreichen WissensImpuls GbR Tel: 0351 - 65 36 681 Strehlener Straße 22 Fax: 0351 - 65 36 682 01069 Dresden Mail: info@wissensimpuls.de 26.09.2012 Seminar „Psychosoziale Beratung“ Folie 15
  17. 17. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. Separationskosten Kostenart Basis Betrag Auszuzahlende Urlaubstage Annahme : 20 Tage ca. 3.700 Entlassungsformalitäten Annahme: 10 Arbeitsstunden (Zeugnis schreiben, ca. 220 Endabrechnung, Korrespondenz, Meldungen, …) für Personaler (Kosten: 3.500 Euro/Monat inkl. Nebenkosten) Austrittsgespräch mit dem Personalleiter Annahme: Personalleiterkosten inkl. Nebenkosten EUR ca. 50 9.000 Euro/Monat Minderleistung durch Jobsuche und innere Annahme: 20% weniger Leistung während der drei ca. 2100 Kündigung während der Jobsuche Monate Jobsuche Minderleistung während der Kündigungsfrist Annahme: 33% während der verbleibenden zwei ca. 2.300 Monate (20 Tage genommenen Resturlaub berücksichtigt) Schulungen der letzten drei Jahre Annahme: 1.000 Euro pro Jahr, lineare „Entwertung“ ca. 2.000 Zwischensumme 10.370 26.09.2012 Folie 16
  18. 18. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. Kosten für die Neubesetzung Kostenart Basis Betrag Stellenanzeige Annahme: 1/8 Seite, Tageszeitung, Doppelschaltung 3.500 inkl. Online Zeitaufwand für Abstimmung mit Annahme: 1,5 Stunden (Führungskraft und MA ca. 100 Führungkraft inkl. Gestalten der Anzeige und Personalabteilung) internes Schalten Sichten der Bewerbungen und einladen von Annahme: 3 Stunden ca. 80 Bewerbern Vorstellungsgespräche inkl. Nacharbeit Annahme: 1,5 Stunden je Termin und das bei ca. 350 zumindest 10 Bewerbern Einstellungsformalitäten Annahme: 1,5 Stunden ca. 20 Zwischensumme 4.050 26.09.2012 Folie 17
  19. 19. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. Einschulungs- / Einarbeitungskosten Kostenart Basis Betrag Allgemeine Einführung Ein Tag mit Filialleiter / MA Personalabteilung ca. 160 Zeit für Einarbeitung ohne eigene Annahme: Neuer Mitarbeiter verdient 2.000 Euro 1.500 Arbeitsleistung (inkl. Nebenkosten also ca. 3.000 Euro) und schaut im ersten Monat die Hälfte der Zeit zu, um zu lernen Minderleistung der einschulenden Annahme: 30% der Zeit zumindest immer eines ca. 1000 Mitarbeiter Mitarbeiters geht für Einschulung in dem Monat drauf, MA kostet 3.500 Euro/Monat Ausbildungskosten Annahme: 3.000 Euro externe Kosten in den ersten 3.000 Monaten für Neueinschulung Erhöhte Fehlerquote und langsameres Annahme: 10% der Monatsgage als zusätzliche 300 Arbeitstempo Kosten Zwischensumme 5.960 26.09.2012 Folie 18
  20. 20. Förderung von Kommunikation zwischen Wissensträgern Ausgangssituation: Wissen droht abzufließen. Doppelbelastungskosten Kostenart Basis Betrag Kosten zusätzlicher Arbeitsplatz, Annahme ca. 500 Berechtigungen, etc. Doppelbesetzung im überlappenden Monat Kosten des neuen Mitarbeiters für das eine Monat 3.000 Interne Rochaden der Mitarbeiter, Annahme 1.000 Kundenübergaben, Einarbeitung in neue Kundenfälle, Übernahme neuer Aufgaben Überstunden der verbleibenden Mitarbeiter Annahme: 20 Stunden zu einem Gehalt von 3.500,– 750 (inkl. Nebenkosten) Zwischensumme 5.250 26.09.2012 Folie 19
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