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070225 Psychosomatik Chinesische Medizin
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070225 Psychosomatik Chinesische Medizin

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Transcript

  • 1. Somatik in der chinesischen Medizin Feb 2007
  • 2. Konzepte
    • Dao – Der Ursprung allen Seins
    • Wan Ji – Leere
    • Tai Ji – aus der Leere geboren, Dualität von Yin und Yang
    • Yin und Yang – im Fluss des Lebens
    • Qi – Zwei erzeugt drei, alles im Universum ist Qi, Qi ist Kraft, Materie und Geist im einem. Qi hat seinen Ursprung in der Wechselwirkung von Yin und Yang
    • De – Die Kraft des Dao, Wirkkraft des Dao, „Tugend“
  • 3. Geist sitzt im Herz
    • Herz ist Zentrum des Geistes ( shen )
      • Geist bezieht sich sowohl auf das Bewusste und Unbewusste.
      • Geist hat Yin und Yang „Bewusstseinsformen“.
      • Geist ist eng mit Körper verbunden.
    • Herz wirkt als Zentrum und Sitz vom shen auf die fünf Funktionskreise.
  • 4. Fünf Organe mit mentalen Aspekten
    • Es gibt fünf Speicherorgane, Zang.
    • Die mentale Aspekte der Organe sind wu shen .
    Geist ( Herz, sheng ) wirkt auf fünf Organe und wird in fünf mentale Aspekte deutlich:
  • 5. Fünf Organe mit mentalen Aspekten Körperseele Ätherische Seele Willenskraft Gedankenkraft Bewusstsein po Lunge hun Leber zhi Niere yi Milz shen Herz
  • 6. Gefühle im Fluss des Qi
    • Anders als Menschen, Tiere hängen ihren Gefühlen nicht nach. Menschen neigen dazu im Gefühl zu verharren, auch wenn das auslösende Ereignis längst vorbei ist.
    • Mensch behält die auslösende Situation in Erinnerung.
    • Aktuelles Ereignis, die auf eine frühere nicht geheilte Wunde trifft potenziert das Erleben über den tatsächlichen aktuellen Anlass hinaus.
    • Aufgestaute Gefühle und komplexe Gefühlsreaktionen binden reichlich Energie.
  • 7.
    • Kann man aber das Gefühl unmittelbar wahrnehmen und sich mit ihm in Beziehung setzen, dann wird jedes neu aufsteigende Gefühl zu einem wertvollen Wegweiser.
    • Indem ich ein Gefühl zulasse, es spüre und bewusst wahrnehme, kann ich mich von ihm leiten lassen.
    • Das Gefühl führt mich zu seinem Ursprung zurück, und im Gefühl selbst liegt bereits die Lösung dieses Problems.
    • Die Wahrnehmung und die bewusste Umgang mit Gefühlen lässt das Qi der Emotionen fliessen: Ein Problem macht ein Gefühl, es steigt auf, das Gefühl führt zum Problem und fordert seine Lösung.
    • Das Gefühl hat nun seinen Dienst getan, es ist gekommen und wieder gegangen. Das Qi floss.
    Gefühle im Fluss des Qi
  • 8. Funktionskreisen Herz-Dünndarm Kreis Element: Feuer Emotion: Freude Lebenszyklus: Zenit und Lebensblüte Bewusstsein Herz Leber-Gallenblase Element: Holz Emotion: Wut Lebenszyklus: Wachstum Ätherische Seele Leber Niere-Blasen Kreis Element: Wasser Emotion: Angst Lebenszyklus : Geburt und Tod Willenskraft Niere Körperseele Gedankenkraft Lunge-Dickdarm Kreis Element: Metall Emotion: Trauer Lebenszyklus: Herbst des Lebens, Ernte Abschied, Verlust, Loslassen Herbst Lunge Milz-Magen Kreis Element: Erde Emotion: Sorge, Denken Lebenszyklus: Mitte (Übergang), Milz
  • 9. Schatten
  • 10. Schattendasein, Abspaltung
    • Die Bereiche, die man (wegen der anerzogenen Werte) nicht gutheissen kann, die man ablehnen und abwerten muss, werden abgespalten.
    • Sie werden verträngt. Sie leben ein Schattendasein.
      • Die Eigenschaften und Bereiche, die man in sich selbst ablehnt, machen einem Unbehagen, wenn man mit ihnen in Berührung kommt.
      • Man will sie weghaben, denn sie hinterlassen ein schlechtes Gefühl.
      • Viele Gefühle, die aus Schatten ans Licht des Bewusstseins treten, werden als unangenehm und peinigend empfunden, und können nur schlecht ertragen werden.
  • 11. Projektion
    • Die Psyche suche sich einen Ausweg daraus: die Projektion.
      • Meist tritt man nach aussen deutlich mit den starken und entwickelten psychischen Aspekten in Erscheinung.
      • Für die schwächer entwickelten Eigenschaften der Psyche sucht man sich oft eine Projektionsfigur , die diese in einem selbst unterentwickelte Seite repräsentiert und für einen lebt.
    • Hier gilt das Prinzip: Gegensätze ziehen sich an.
  • 12. Spiegel
    • Das Herz wird oft mit einem Spiegel verglichen, in dem sich die Wirklichkeit der Schöpfung ungetrübt und unverstellt spiegelt.
    • Grössere Selbstwahrnehmung zu erlangen oder aus dem Gefängnis der Verblendung herauszutreten, heisst, den Spiegel zu polieren.
    • D.h. das Herz von allem was es trübt, von allen Gedankenformen, Empfindungen, Verwirrungen, von den Schleiern der Maya zu befreien.
  • 13. Eigene Dunkelheit, Schattenseite des Ego
    • Das bedeutet auch, sich mit der eigenen Dunkelheit, den Schattenseite des Ego, des Niederen Selbst, auseinanderzusetzen.
    • Jung hat den Begriff Schattenarbeit geprägt.
    • Die sprituellen Traditionen kannten schon das Phänomen des Schattens.
  • 14. Das Ungelebte und Unbekannte
    • Um ganz Mensch zu werden, muss man sich ganz, in all seinen Facetten erforschen.
    • Im Schatten des Bewusstseins liegen das Ungelebte und Unbekannte – bisweilen ungeahnte schöne und beglückende Seiten unserer selbst – wie auch ungeliebte, abgewertete und verdrängte Anteile der Psyche.
  • 15. Verlangen nach Vollständigkeit
    • Schatten hat Seiten die man ablehnt und ausgrenzt, die man nicht akzeptieren und anerkennen will.
    • Drängen solche Schattenanteile ins Licht, d.h. an die Oberfläche des Bewusstseins, dann signalisiert die Seele damit ihr Verlangen nach Vollständigkeit.
    • Sie möchte, dass diese ungeliebten Seiten mit Liebe angenommen und integriert werden.
    • Das Verlangen nach Achtung und Würdigung des Schattens drückt die Seele oft in der Sprache der Träume aus.
  • 16. Wenn Schatten unterdrückt wird
    • Wird der Schatten unterdrückt, fürt das in der Regel dazu, dass er umso heftiger und obendrein noch an der falschen Stelle durch die Hintertür zum Ausbruch kommt und unberechenbaren Schaden anrichten kann.
  • 17. Spiegel polieren
    • Die Gedanken und Gefühle liegen am Grunde der Trübung, die den Blick verstellt.
    • Das goldene Elixir zu läutern, meint, die Konditionierungen aufzugeben und das Herz vom Bodensatz, der das Gold der himmlischen Wesensnatur trübt, durch Kontemplation und Meditation zu reinigen.
  • 18. Staub und Schmutz
    • So wie ein Spiegel selbst trotz Staub und Schmutz, die ihn bedecken, doch Spiegel bleibt, so bleibt der Geist selbst auch unbeschadet und rein.
    • Der vollkommene Mensch bedient sich seines Geistes wie eines Spiegels – er reagiert, aber er behält nicht zurück. Das polierte Herz reflektiert das, was ihm begegnet.
    • Er gibt nichts dazu, er verbiegt und verfälscht nichts. Ein anderer kann sich, so wie er ist, in ihm widerspiegeln ohne Verzerrung oder Überlagerung.