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150611 Soziale Kognition
 

150611 Soziale Kognition

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  • Evtl. Aufhänger ähnlich wie im Grundlagentext
  • Wie denkt der Mensch über sich selbst und seine soziale Welt nach? Wie selektiert, interpretiert, speichert und ruft der Mensch soziale Informationen ab, um Entscheidungen zu treffen und Urteile zu fällen?
  • Automatisches Denken  Bsp: Polizisten  Sie handelten ohne bewusst zu überlegen, ob ihre Annahmen korrekt waren.
  • zuviel Inhalt auf der Folie? Punkt 2 streichen?
  • Definition Heuristik gr. „finden“
  • Anhand von Beispielen (ähnlich denen im Grundlagentext) die beiden Urteilsheuristiken erklären
  • „ Nur weil wir meinen, wir würden unsere Handlungen bewusst kontrollieren, ist das nicht unbedingt auch der Fall“ (Aronson et al. 2009: 78)
  • Einstieg: „Macht des unbewussten Denkens“ (kurz) - „Schwerpunkt bisher auf automatischem Denken – Warum?“ (Erklären) Definition: „Kontrolliertes Denken ist definiert als bewusstes, zielgerichtetes, willentliches und aufwändiges Denken“ (Aronson et al. 2009: 79). Im Gegenteil zu automatischem Denken, das „ohne jegliche bewusste Anstrengung im Hintergrund ablaufen [kann]“, beansprucht das kontrollierte Denken in hohem Maße unsere mentale Energie. So ist es beispielsweise nicht möglich gleichzeitig über zwei verschiedene Sachverhalte nachzudenken.
  • Wann schalten wir vom automatischen Denken zum bewussten und reflektierenden Denken um?  z.B. bei negativen Erfahrungen: Kontrafaktisches Denken „ Je leichter es ist, ein Ereignis mental zu revidieren, desto stärker fällt die emotionale Reaktion darauf aus.
  • Einleitend: Bezug zur Definition kontrollierten Denkens Punkt 3 anders formulieren..
  • Dem Kontrafaktischen Denken steht die Gedankenunterdrückung gegenüber. Punkt 3 anders formulieren
  • „ Ein Ansatz besteht darin, etwas mehr Bescheidenheit bezüglich unserer logischen Denkkraft anzumahnen“ (Aronson et al. 2009: 82)
  • „ Einige Wissenschaftler vertreten gar die Meinung, dass der Einfluss des bewussten, kontrollierten Denkens auf das menschliche Handeln möglicherweise recht begrenzt ist.“

150611 Soziale Kognition 150611 Soziale Kognition Presentation Transcript

  •  
  • 1 Einstieg 2 Soziale Kognition 2.1 Formen der Sozialen Kognition 2.1.1 Automatisches Denken 2.1.2 Kontrolliertes Denken 3 Zusammenfassung/ Ausblick
  •  
  • Art und Weise über sich selbst/ soziale Welt nachzudenken Urteile bilden, Entscheidungen treffen Soziale Informationen selektieren interpretieren abspeichern einsetzen
  •  
      • Unbewusst, nicht zielgerichtet, unwillkürlich, mühelos
      • Automatische Analyse unserer Umgebung, beruhend auf bisherigen Erfahrungen und Wissen über die Welt
        • Setzt neue Informationen in Bezug mit bisherigen Erfahrungen
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
    • = mentale Strukturen, die das Wissen über die soziale Welt in Themenbereiche und Kategorien ordnen
      • Breiter Wissensbereich über:
        • sich selbst
        • soziale Gruppen (Stereotypen)
        • soziale Rollen
        • spezifische Situationen
      • Korsakow-Syndrom
      • Mehrdeutigkeit reduzieren
      • Gedächtnisstützen
  • = welches Schema einem einfällt und wie man die Situation bewertet
    • Drei Gründe:
      • Chronische Zugäng-lichkeit wegen vorausgegangenen Erfahrungen
      • Vorübergehende Zugänglichkeit wegen Bezug zu aktuellem Ziel
      • Zeitweilige Zugäng-lichkeit wegen gerade Erlebten
    • = Prozess, bei dem vorhergehende Erfahrungen die Zugänglichkeit eines Schemas, einer Persönlichkeits-eigenschaft oder eines Konzepts erhöhen
      • Primes können auch unbewusst wahrgenommen werden
      • Priming = automatisches Denken
  • = Umstand, dass Überzeugungen über sich selbst und über die soziale Welt fortbestehen, selbst wenn die Grundlagen für diese Annahmen widerlegt worden sind
  • = Vorgang, bei dem die Erwartungen, die eine Person über eine andere hat, ihr Verhalten dem anderen gegenüber beeinflussen, woraufhin der andere sich konform zu den ursprünglichen Erwartungen verhält und damit die Erwartungen erfüllt
      • Selbsterfüllende Prophezeihungen laufen automatisch ab – Resistenz von Schemata
      • Grenzen
  • Kultur als „Nährboden“ für unsere Schemata  Andere Kultur, andere Schemata!
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
      • In der Regel keine systematische Abwägung von Optionen (kontrolliertes Denken)
      • Anwendung mentaler Strategien und Abkürzungen (automatisches Denken)
        • Erleichterung von Entscheidungen durch Aktivierung bereits erworbener Kenntnisse und Schemata
      • Nicht immer verfügen wir über ein vorgefertigtes Schema!
      • Urteilsheuristiken:
          • „ mentale Abkürzungen mit denen sich Urteile schnell und effizient bilden lassen“ (Aronson et al. 2009: 71)
      • Urteilsheuristiken:
        • Verfügbarkeitsheuristik
        • Repräsentativitätsheuristik
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
      • Unbewusstes Denken kann schwer-wiegenden Fehlentscheidungen nach sich ziehen
      • Dennoch unverzichtbar!
      • Urteile/ Entscheidungen des Unterbewusstseins, auf Basis aktivierter oder geprimter Erfahrungen
  •  
      • bewusst
      • zielgerichtet
      • willentlich
      • aufwändig  Beanspruchung mentaler Energie
    • (Aronson et al. 2009: 79)
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
    • 2.1.2 Kontrolliertes Denken
      • Kontrafaktisches Denken
      • Gedankenunterdrückung
      • Verbesserung der menschlichen Denkprozesse
      • Aspekte der Vergangenheit werden mit dem Ziel verändert, zu überdenken, was alternativ hätte geschehen können (nach Aronson et al. 2009: 80, u.a.)
        • Beispiel: „Hätte ich …, dann wäre …“
      • Beeinflusst in hohem Maße die Art und Weise wie auf Ereignisse emotional reagiert wird (Ebd.)
      • ist eindeutig bewusst und aufwändig
      • nicht immer zielgerichtet oder willentlich
        • paradoxe Auswirkungen
      • Nützlich wenn das kontrafaktische Denken dazu genutzt wird aus Fehlern zu lernen und zukünftige Handlungen zu optimieren (Aronson et al. 2009: 81)
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
    • 2.1.2 Kontrolliertes Denken
      • Kontrafaktisches Denken
      • Gedankenunterdrückung
      • Verbesserung der menschlichen Denkprozesse
      • z.B. bewusste Vermeidung von Gedanken über negative Erfahrungen
      • Interaktion zweier Prozesse:
        • Monitor  automatisch
        • Operator  kontrolliert
        • Prozess kann auch zum Gegenteil führen
      • Problem: Unterdrückung von Gedanken kann zu psychischer Belastung führen (Aronson et al. 2009: 81)
    • 2.1.1 Automatisches Denken
      • Schemata
      • Mentale Strategien und Abkürzungen
      • Die Macht des unbewussten Denkens
    • 2.1.2 Kontrolliertes Denken
      • Kontrafaktisches Denken
      • Gedankenunterdrückung
      • Verbesserung der menschlichen Denkprozesse
      • Ziel kontrollierten Denkens: Automatisches Denken zu überprüfen und auszugleichen
      • Barriere der subjektiven Sicherheit
      • Leistung des logischen Denkvermögens in Alltagsfragen ist trainierbar
      • Zwei Formen sozialer Kognition
        • Beide Formen sind außerordentlich nützlich,
        • können aber schwerwiegende Folgen haben
      • Kontroverse um die Frage, welche Form für das Erleben und Verhalten ausschlaggebend ist