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V1 medpaed hs13 fuer studierende

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  • 1. Vorlesung 1 Organisation und Begriffe Flexbooks – Entwicklung bei Lehrmitteln, Referat Oliver Ott
  • 2. Agenda Zeit Inhalt Zuständigkeit 10.15 Begrüssung Michele Notari Organisation und Begriffe Michele Notari 11.00 Pause Gruppeneinteilung 11.15 Medienwandel Entwicklung bei Lehrmitteln – Flexbooks und Mbooks O. Ott, Institut Medienbildung PHBern 12.00 Schluss
  • 3. Team und Organisation Richard Vetterli Markus Marcin Michele Notari Stefan Schärer (HASS)
  • 4. Fragen zur Vorlesung / Veranstaltung? Richard Vetterli Markus Marcin Michele Notari Stefan Schärer (HASS) http://bit.ly/FragenVorlesung
  • 5. http://phbern-is1-medpaed.wikispaces.com/
  • 6. http://goo.gl/brz9WH
  • 7. Begriffsdefinitionen (1) Medien • Die PHBern versteht Medien als Mittler, durch die in kommunikativen Zusammenhängen bestimmte Zeichen mit technischer Unterstützung übertragen, gespeichert, wiedergegeben oder verarbeitet und in ab-bildhafter oder symbolischer Form repräsentiert werden. • Damit umfasst der Begriff „Medium“ explizit sowohl analoge (Buch, Zeitung etc.) wie auch digitale (Computer etc.) Medien, im Massen- ebenso wie im Individualbereich. Die Konzentration auf die kommunikative Natur der Medien ist der PHBern insofern wichtig, als sie den Blick über die technischen Mittel hinaus auch auf die Mediennutzer und -produzenten sowie ihren jeweiligen Umgang mit dem Medium lenkt.*
  • 8. Begriffsdefinitionen (2) Medienbildung • Medienbildung ist […] das Ziel medienpädagogischen Handelns, zu dessen Erreichen Medienkompetenz als Bündel von Fähigkeiten ausgebildet werden muss.** • Medienbildung [beschreibt] den Prozess der Vermittlung von Welt und Selbst durch Medien […], aber zugleich auch das Ergebnis dieses Prozesses.* * Spanhel, Dieter, „Medienkompetenz als Schlüsselbegriff der Medienpädagogik?“, in: Medienkompetenz – Kritik einer populären Universalkonzeption (= forum medienethik 1/2002). München: kopaed: 52. ** Schorb, Bernd (2009): Medienbildung. In: Schorb, Bernd/Anfang, Günther/Demmler, Kathrin (2009): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopaed: 189.
  • 9. Handlungsfelder Medienbildung (nach G. Tulodziecki) Auswählen und Nutzen von Medienangeboten Gestalten und Verbreiten eigener Medienbeiträge Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung
  • 10. 4 Dimensionen
  • 11. Begriffe (3) Medienpädagogik • Der Begriff Medienpädagogik dient sowohl zur Definition einer wissenschaftlichen Disziplin als auch als Beschreibung eines praktischen Arbeitsfeldes, er bezieht sich auf das Reflektieren und das Handeln mit Medien.* Medienkompetenz • Medienkompetenz ist die Fähigkeit, in der Welt aneignender- weise alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen.** * Hüther, Jürgen (2009): Medienpädagogik. In: Schorb Bernd/Anfang Günther/Demmler Kathrin (2009): Grundbegriffe ** Zitiert nach Vollbrecht, Ralf (2001): Einführung in die Medienpädagogik. Weinheim: Beltz Verlag: 57. …ist die Fähigkeit, in der Welt aneignenderweise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungs- repertoire einzusetzen… Computer und Unterricht Heft 87
  • 12. Aspekte und Beispiele zu Medienkompetenz: 1. Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet, Hörfunk, Fernsehen etc.) kennen und nutzen können – beispielsweise ein Buch in der Bibliothek suchen und entleihen 2. sich in der Medienwelt orientieren können – beispielsweise unter den verschiedenen Fernsehangeboten eine Nachrichtensendung finden 3. an medial vermittelten Kommunikationen teilnehmen können – beispielsweise einen Leserbrief verfassen 4. eine kritische Distanz zu Medien halten – beispielsweise kommerzielle oder politische Interessen in journalistischen Beiträgen erkennen können, vgl. Medienkritik 5. selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden – beispielsweise in einer Schülerzeitung, zu einem offenen Kanal oder der Wikipedia etwas beitragen
  • 13. Kritische Fragen der Eltern 1. Führt Multitasking zu Aufmerksamkeitsstörungen 2. Machen Computerspiele Jugendliche gewalttätig oder klug? 3. Führt intensive Internetnutzung zum Verlust von Lesekultur und zur Veränderung jugendlicher Gehirne?
  • 14. (1) Multitasking Intensives und anhaltendes Multitasken reduziert die Fähigkeit, irrelevante Inhalte auszublenden, verlangsamt den Aufgabenwechsel – und führt schliesslich zu einem oberflächlicheren und weniger effektiven kognitiven Stil. Das Gehirn kann maximal zwei konkurrierende Aufgaben gleichzeitig bewältigen (Charrons & Koecklin 2010)
  • 15. (2) Computerspiele Das Bildungspotenzial von Computerspielen ist empirisch* belegt: Computerspielende Kinder lernen nicht bloss im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu klicken bzw. Auge und Hand zu koordinieren, schnell wahrzunehmen und zu reagieren, sondern auch Form- und Mustererkennung, Regeln, Taktiken, kognitive Strategien, Ausdauer und Konzentration * Seel & Ifenthaler 2009 Rey 2009, Fink & Suter 2008
  • 16. (3) Intensive Internetnutzung Kritiker • die Lesefähigkeit (insbesondere sinnverstehendem Lesen) nimmt ab • Konzentration und Kreativität nimmt ab Befürworter • Vertieftes Lesen verläuft nicht linear • Einseitige Orientierung an Textsorten wird durch das Internet erweitert* • Neurowissenschaftliche Untersuchungen bestätigen Veränderungen im Gehirn** **Roth G. (2011), Spitzer M. (2010), Lempp R. (2012)
  • 17. Gruppenbildung Medienprojekte Video 1 Video 2 Bild 1 Multiweb Bild 2 Print Audio 1 Audio 1 Leitfrage 1: Wieso habe ich das Atelier gewählt, welche Kompetenzen bringe ich mit, welchen Kompetenzzuwachs erwarte ich? Leitfrage 2: Habe ich bereits Vorstellungen, Wünsche für ein Medienprojekt, welche aktive Medienarbeit könnte mein Medienprojekt SuS bieten?