Social Media Strategie @ Fakultät für Informatik an der Hochschule Mannheim

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Social Media ist in aller Munde und wird in seiner Vielfalt zur Erreichung verschiedenster Ziele im Bereich Marketing propagiert. Die Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim stellt sich die Frage, in welcher Form Social Media zu Marketing- und Informationszwecken eingesetzt werden kann. Vor einer Umsetzung wurde in diesem Projekt ein Konzept erarbeitet, welches die Zielgruppen untersucht, verschiedene Möglichkeiten des strategischen Einsatzes von Social Media analysiert und bewertet und Vorschläge zur konkreten Umsetzung beinhaltet.

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Social Media Strategie @ Fakultät für Informatik an der Hochschule Mannheim

  1. 1. Social Media Strategie @ Fakultät für Informatik Social Media ist in aller Munde und wird in sei- lichkeiten in Kommunikation und Technologie ge- ner Vielfalt zur Erreichung verschiedenster Zie- prüft. In der zweiten Hauptphase, der Strategieentwick- le im Bereich Marketing propagiert. Die Fakul- lung, wurden folgende Themen bearbeitet: tät für Informatik der Hochschule Mannheim Netzwerke: Das Projektteam hat bei diesem Teil- stellt sich die Frage, in welcher Form Social punkt der Strategie einige Netzwerke und die ge- Media zu Marketing- und Informationszwecken eignetsten Maßnahmen entsprechend empfohlen. eingesetzt werden kann. Vor einer Umsetzung Ressourcenbedarf: In diesem Abschnitt beschäf- wurde in diesem Projekt ein Konzept erarbei- tigte sich das Team mit der Personalbesetzung für tet, welches die Zielgruppen untersucht, ver- die Pflege des Auftritts in sozialen Netzwerken. EsHochschule Mannheim wird auf Qualifikation und Zeitanspruch hingewie-Prof. Dr. Michael Gröschel schiedene Möglichkeiten des strategischen Einsatzes von Social Media analysiert und be- sen.Fakultät für Informatik Controlling: Dieses Thema bezieht sich auf dasPaul-Wittsack-Straße 10 wertet und Vorschläge zur konkreten Umset- Beobachten der Entwicklung der Profile und dieD-68163 Mannheim zung beinhaltet. Kommunikation bzw. Interaktion. Im ProjektberichtTel.: +49 (0)621 292 6764 werden an dieser Stelle verschiedene Möglichkei-Fax: +49 (0)621 292-667641 Projektidee und Projektauftrag ten vorgestellt.Mobil: +49 (0)176 96910862 Soziale Medien haben mittlerweile ihren festen Platz Social Media Guideline: Zur ZusammenfassungE-Mail: m.groeschel@hs-mannheim.de im Marketing von Unternehmen. Für Hochschulen aller wichtigen Informationen bei der ErstellungWeb: www.taxxas.com liegen allerdings bisher nur wenig fundierte Erkennt- und was es sonst zu beachten gibt, wurde speziellWeb: www.informatik.hs-mannheim.de nisse über die Nutzung von Sozialen Medien zur zu diesem Zweck ein Guideline erstellt. Kommunikation mit ihren Zielgruppen vor. Zu diesen Krisenmanagement: Hierbei wird eine Umgangs- Zielgruppen zählen vor allem Studieninteressierte art mit destruktiven bzw. unangebrachten Bemer- und –bewerber, aktuelle Studierende und Alumni. kungen vorgeschlagen. Wie der sog. Social Media Eisberg (Abbildung links) Während des Projektes wurden Erfahrungen vor zeigt, sind für eine dauerhaft erfolgreiche Umset- allem im Bereich der Projektplanung und Dokumen- zung vielfältige Aspekte zu berücksichtigen. Zahlrei- tation gesammelt. che Beispiele zeigen, dass konzeptionsloser Aktio- nismus nicht zielführend ist. Viele Beispiele versie- Wichtige Ergebnisse gender Aktivitäten im Social Web zeugen davon. Ein Es liegt ein Entwurf einer Strategie vor, der durch langfristiger, sinnvoller und erfolgreicher Einsatz die Fakultät weiterentwickelt werden muss. Wichtige hingegen bedarf einer sorgfältigen Analyse und Ergebnisse für die operative Umsetzung sind: Konzeption. Diese Ausgangspunkte führten zur Auf- Die Alumnis nutzen primär das Business- gabenstellung des Projektes: Die Konzeption einer orientierte Netzwerk XING. Da die Fakultät dort Social Media Strategie für die Fakultät für Informatik bereits ein Netzwerk mit fast 400 Teilnehmern an der Hochschule Mannheim. etabliert ist, empfiehlt sich eine Intensivierung inSocial Media Iceberg diesem Netzwerk.Quelle: http://www.flickr.com/photos/intersectionconsulting/ 5332653015/ Projektaufgaben und -phasen Die Nutzung von Twitter bleibt deutlich hinter der In dem Projekt gab es zwei Hauptphasen, die aus Nutzung von Facebook zurück. Twitter sollte da- der Analyse und der Strategieentwicklung bestan- her allenfalls in Verbindung mit Facebook genutzt den. In der Analysephase gab es sieben Aktivitäten/ werden. Teilphasen: Nutzungsgrade und Beliebtheit der VZ-Netzwerke Definition: In dieser ersten Phase hat sich das sinken stetig und sollten daher nicht betrachtet Team über soziale Netzwerke im Allgemeinen in- werden. formiert. Aus der Beobachtung negativer wie positiver Bei- Allgemeine Instrumente und Technologien im Be- spiele leitet sich ab, dass regelmäßige Aktualisie- reich Social Media: Um zu wissen worauf man in rung (2-3 Mal pro Woche), kurzfristige Reaktion der folgenden Recherche zu achten hat, hat sich auf Anfragen und Kommentare von Benutzern das Team über Instrumente und Technologien und angemessene Sprachwahl die wichtigsten Er- des Social Media kundig gemacht. folgsfaktoren sind. Ziele und Zielgruppen: Um das Projekt in eine Voraussetzung für einen Erfolg der Fakultät im Richtung leiten zu können und folglich eine Stra- Bereich sozialer Medien ist aber nicht nur die Prä- tegie zu erstellen, wurden die Ziele und Zielgrup- senz in den einschlägigen Plattformen sondern pen definiert. auch die Integration der Ideen aus Social Media in Literaturauswertung: Um ein solides Wissen im den Köpfen der handelnden Personen, die inte- Umgang mit und Anwendung von Social Media zu ressante Inhalte bereitstellen und aufbereiten. Nur erhalten, wurden mehrere Studien und andere dadurch können die strategischen Ziele erreicht Ausarbeitungen analysiert und auf das Projekt werden. angewandt. Umfrage: Um die Nächsten nach ihrer Meinung zu Weitere Schritte fragen, führte das Team eine Umfrage bei Studie- Auf Basis der Projektergebnisse wird die Nutzung renden und Dozenten durch. des etablierten Kanals zu den Alumni über das sozi- Konkurrenzanalyse: Hier hat das Team andere ale Netzwerk XING intensiviert. Für Studieninteres- Institutionen bei ihrem Auftritt in sozialen Netz- sierte und Studierende wird eine Seite aus Face-Das Projekt wurde durch die Studierenden Jessica werken beobachtet und positive sowie negative book etabliert (http://www.facebook.com/InformatikLakus, Tatjana Maier (Projektleitung), Gabriela Aspekte herausgearbeitet. HochschuleMannheim). Parallel dazu werden dieMorogan und Gabrielle Richer aus dem Studien- Analyse der sozialen Netzwerke: Aufgrund vor- Erfolgsaussichten kommerzieller Facebook-Anzei-gang Translation Studies for Information Technolo- hergegangener Analysen haben sich bestimmte gen zur gezielten Ansprache von Studieninteressier-gies (Universität Heidelberg in Kooperation mit der Netzwerke hervorgetan, und diese wurden in die- ten im Experiment untersucht. Parallel zur operati-Hochschule Mannheim) bearbeitet. ser Projektaktivität untersucht und auf ihre Mög- ven Umsetzung wird die Strategie weiter entwickelt.Gröschel, Stand: 15.07.2011

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