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Erfahrungsbericht:
      MyMobile -
Das Handy im Unterricht

         Daniel Zils
Inhalte des Erfahrungsberichts


• Eckdaten zu MyMobile:
  Projektfahrplan: Phase 1 – 3
  Auswahl der Schulen
  Unterricht...
Projektfahrplan: 3 Phasen für MyMobile

1. Phase: Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmodulen
Sept. 2009 - Juni 2010
...
Zur Struktur von My Mobile (1)


Auswahl der Schulen für MyMobile
Die Akquisition der Schulen erfolgt durch bestehenden Ko...
Zur Struktur von My Mobile (2)

Unterrichts-Setting:
4- bis 6-wöchige Unterrichtsphase im Rahmen von Fachunterricht
in unt...
Phasen & Episoden: die Unterrichtsorganisation




Ziel: mediengestützte Episoden im lehrergeleiteter Unterricht

Bild des...
Phasen & Episoden: die Unterrichtsorganisation


    Weg zu den Episoden: Öffnen der Phasen des lehrergeleiteten Unterrich...
Das Handy im Deutschunterricht




Schlüsseltexte des Zeitalters
der Aufklärung –
Das Handy im Deutschunterricht einer
Kla...
Das Handy im Deutsch-Unterricht



Die Eckdaten zur Durchführung:

 Thomas-Morus-Gymnasium, Daun
 11. Klasse, Unterricht...
Episoden im lehrergeleiteten Unterricht:


     E 1)   Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
            (Kommunikations...
Episode 1)
Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
  (Kommunikationsbrücken, sensible
        Entwicklungskontexte)
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“




      Lernziele:

      -Einführung in die Epoche der Aufklärung
      -D...
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“




    Methode:

          Die Schüler/innen überlegen sich kleine
        ...
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
E 1) Bezug zu den Strukturelementen

 Kommunikationsbrücken:

 •      das Thema Krimi ist in der Eifel
        allgegenwär...
Rückmeldung zu Episode 1)


„… Handy sehr sinnvoll eingesetzt…“

„… sehr abwechslungsreich…“

„… sinnvoller und anderer Un...
Episode 2)
Aphorismen selber schreiben
 (Kommunikationsbrücken)
E 2) Aphorismen selber schreiben




Lernziele:
-Wichtige Textform der Epoche kennen lernen
-Texte selbst verfassen
E 2) Aphorismen selber schreiben




Methode:
     Die Schüler lesen von der Lehrerin
      ausgewählte Aphorismen
     ...
E 2) Aphorismen selber schreiben


 Das Gefährliche an einer Waffe ist nicht der
 Gegenstand selbst, sondern die Person, d...
E 2) Bezug zu den Strukturelementen

 Kommunikationsbrücken:

 •      Sinnsprüche als Fortentwicklung
        jugendlichen...
Rückmeldung zu Episode 2)



„… kompliziert…“

„… Handy nicht so sinnvoll, da die Zeichenmenge
begrenzt ist…“

„… Handy ni...
Episode 3)
Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar
   (Lern- und Medienkontexte generieren,
               Alltags...
E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar




      Lernziele:

      - Texte zusammenfassen und
        verans...
E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar




        Methode:
             Zu verschiedenen Texten werden von...
E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar
E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar
E 3) Bezug zu den Strukturelementen

Lern- und Medienkontexte generieren:

•      das „schnelle“ Foto als Lernhilfe
•     ...
Rückmeldung zu Episode 3)



„… nicht gut…“

„… umständlich…“

„… niemand schaut sich Schaubilder nochmal
auf dem Handy an...
Episode 4)
          Fabeln
(Alltagsexperten, Lern- und
Medienkontexte generieren)
E 4) Fabeln




Lernziele:

-Fabeln kennen und analysieren lernen
-Eigene Fabeln schreiben und verfilmen
E 4) Fabeln

Methode:
     Die Schüler haben Fabeln gelesen und
      analysiert
     Die typischen Merkmale einer Fabel...
E 4) Fabeln


Die Maus den Käse roch und aus dem Loch kroch.
Kam die Schlange herbei und dachte, wie fleißig die
Maus sei....
E 4) Bezug zu den Strukturelementen

 Alltagsexperten:

 •      die Schüler haben Erfahrung darin,
        Filme mit dem H...
Rückmeldung zu Episode 4)




„… teilweise zu schnell…“

„… Fabeln zu Ende schreiben umständlich…“

„… Filmen war super, m...
Episode 5)
    Aufklärung heute
(Kommunikationsbrücken,
    Alltagsexperten)
E 5) Aufklärung heute




Lernziele:
-Analyse der Motive der Aufklärung
-Transfer in die Lebenswelt der Schüler
E 5) Aufklärung heute




Methode:
     Die Bedeutung der Aufklärung für
      die heutige Zeit wurde herausgestellt
   ...
E 5) Aufklärung heute
E 5) Aufklärung heute
E 5) Bezug zu den Strukturelementen
 Kommunikationsbrücken:

 •      die Schüler zeigen aus ihrer Lebens-
        welt, wo...
Rückmeldung zu Episode 5)


„… Tempo war ok, aber nicht immer einfach…“

„… nichts dazu gelernt mit dem Handy…“

„… oberge...
Episode 6)
      Lessings Nathan
(Alltagsexperten, Lern- und
Medienkontexte generieren)
E 6) Lessings Nathan




Lernziele:
-Lektüre und Analyse eines Dramas aus der
 Zeit der Aufklärung
E 6) Lessings Nathan


Methode:

• Der Text wurde als Hausaufgabe gelesen und mit
  einem Textkenntnistest überprüft
• Die...
E 6) Lessings Nathan




    Charakterisierung - Recha
E 6) Lessings Nathan




  Ringparabel – Richter und Söhne
E 6) Bezug zu den Strukturelementen

Alltagsexperten:

•         die Schüler haben Erfahrung darin,
          Filme mit de...
Rückmeldung zu Episode 6)

„… das Tempo war gut, das Handy war einfach und
sinnvoll eingesetzt…“

„… sinnvoll bei der Char...
m+b.com – Die Institution
Die Institution
                  54
Identität



Wir sind:
             • 100% Tochter der LMK
             • eine Lernwerkstatt: Laborcharakter / Erprobung v...
m+b.com – in der Ganztagsschule



Insgesamt
55 AGs in 50 Schulen an 35
Standorten

1 Berufsbildende Schule, 8
Gymnasien,
...
Pädagogische Ziele




Wir wollen, dass unsere Teilnehmer/innen :


        • Medien verstehen, Medien selbst gestalten, M...
Selbstverständnis




Die grundlegende Aufgabe der Medienbildung
   in der Schule besteht in der Vermittlung
    derjenige...
Selbstverständnis




vier „Grundaufmerksamkeiten“:



       1. Lebensthematischer Aspekt
       2. Medienpädagogischer A...
Unsere Organisation



                    Sieben Lernwerkstätten




LW       LW     LW GTS      LW JuBi     LW Uni/    L...
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My mobile erfahrungsbericht tmg daun

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  1. 1. Erfahrungsbericht: MyMobile - Das Handy im Unterricht Daniel Zils
  2. 2. Inhalte des Erfahrungsberichts • Eckdaten zu MyMobile: Projektfahrplan: Phase 1 – 3 Auswahl der Schulen Unterrichtssetting und -organisation • My Mobile Daun: Sechs Phasen und Episoden des Unterrichts Lernziele, Episoden, Ergebnisse, Feedback • Die Institution m+b.com Identität, Pädagogische Ziele, Selbstverständnis 2
  3. 3. Projektfahrplan: 3 Phasen für MyMobile 1. Phase: Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmodulen Sept. 2009 - Juni 2010 6 Schulen aus verschiedenen Schultypen z. Z. zwei Gymnasien 2. Phase: Auswertung und Dokumentation Juni 2010 - Dez. 2010 Buch: Projektdokumentation Webseite: Methoden und Konzepte 3. Phase: Transfer ab September 2010 Schnupperprojekte an Schulen, Multiplikatorenfortbildungen, internationaler Austausch 3
  4. 4. Zur Struktur von My Mobile (1) Auswahl der Schulen für MyMobile Die Akquisition der Schulen erfolgt durch bestehenden Kontakte zu Schulen, Gesprächen auf Tagungen oder Fortbildungen. Die Auswahl erfolgt durch das Prinzip des „Teilnehmen Wollens“. Besonders die erste Phase von MyMobile versteht sich nicht als flächendeckendes Angebot, bietet als Pilotprojekt neue Erprobungsräume an. 4
  5. 5. Zur Struktur von My Mobile (2) Unterrichts-Setting: 4- bis 6-wöchige Unterrichtsphase im Rahmen von Fachunterricht in unterschiedlichen Fächern im Schuljahr 2009/2010 Personal: Co-Teaching, Fachlehrer/in + Medienpädagog/in Equipment: a) 10 Projekthandys von m+b.com b) private Handy der Schüler/innen c) Ausstattung der Schule (z.B. PC, Whiteboard) 5
  6. 6. Phasen & Episoden: die Unterrichtsorganisation Ziel: mediengestützte Episoden im lehrergeleiteter Unterricht Bild des gemeinsamen und geleiteten Gehens auf einer „Straße“, Einrichten von „Plätze“ in denen naive Alltagsexperten Raum zum situierten Lernen finden Kennenlernen Analysieren Vertiefen
  7. 7. Phasen & Episoden: die Unterrichtsorganisation Weg zu den Episoden: Öffnen der Phasen des lehrergeleiteten Unterrichts Kennenlernen Analyse Vertiefung Was ist Aufklärung? Aphorismen Fabeln Kant Lessing: Nathan Die Phasen des lehrergeleiteten Unterrichts werden bewusst und punktuell für die mediengestützen Episoden des situierten Lernens geöffnet. Bild des gemeinsamen und geleiteten Gehens auf einer „Straße“. Einrichten von „Plätzen“ in denen naive Alltagsexperten Raum zum situierten Lernen finden.
  8. 8. Das Handy im Deutschunterricht Schlüsseltexte des Zeitalters der Aufklärung – Das Handy im Deutschunterricht einer Klasse 11 eines Gymnasiums
  9. 9. Das Handy im Deutsch-Unterricht Die Eckdaten zur Durchführung:  Thomas-Morus-Gymnasium, Daun  11. Klasse, Unterrichtsfach Deutsch  19 Schülerinnen und Schüler  Vorhandene Ausstattung: Klassen- raum mit Tafel, Whiteboard, PC, Internetzugang  10 Projekthandys (Nokia N85), Schülerhandys
  10. 10. Episoden im lehrergeleiteten Unterricht: E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“ (Kommunikationsbrücken, sensible Entwicklungskontexte) E 2) Aphorismen selber schreiben (Kommunikationsbrücken) E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar (Lern- und Medienkontexte generieren, Alltagsexperten) E 4) Fabeln (Alltagsexperten, Lern- und Medienkontexte generieren) E 5) Aufklärung heute (Kommunikationsbrücken, Alltagsexperten) E 6) Lessings Nathan (Alltagsexperten, Lern- und Medienkontexte generieren)
  11. 11. Episode 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“ (Kommunikationsbrücken, sensible Entwicklungskontexte)
  12. 12. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“ Lernziele: -Einführung in die Epoche der Aufklärung -Definition und Abgrenzung des Begriffs -Erstes Arbeiten mit dem Handy
  13. 13. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“ Methode:  Die Schüler/innen überlegen sich kleine Fotoreihen zum Thema „Etwas klärt sich auf“  Die Fotoreihen werden mit dem Handy fotografiert  Die Fotos werden am Whiteboard analysiert = handygestützte Methode
  14. 14. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
  15. 15. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
  16. 16. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
  17. 17. E 1) Picture-Storming „Etwas klärt sich auf“
  18. 18. E 1) Bezug zu den Strukturelementen Kommunikationsbrücken: • das Thema Krimi ist in der Eifel allgegenwärtig (Tatort Eifel) • Alkohol als wichtiger Bestandteil der Adoleszenz von jungen Männern Sensible Entwicklungskontexte: • Alkohol als wichtiger Bestandteil der Adoleszenz von jungen Männern • Anknüpfungspunkt für weitergehende Unterrichtseinheiten
  19. 19. Rückmeldung zu Episode 1) „… Handy sehr sinnvoll eingesetzt…“ „… sehr abwechslungsreich…“ „… sinnvoller und anderer Unterricht…“ „… Fotos veranschaulichen mehr als Worte…“ Gesamtnote: Gut (2)
  20. 20. Episode 2) Aphorismen selber schreiben (Kommunikationsbrücken)
  21. 21. E 2) Aphorismen selber schreiben Lernziele: -Wichtige Textform der Epoche kennen lernen -Texte selbst verfassen
  22. 22. E 2) Aphorismen selber schreiben Methode:  Die Schüler lesen von der Lehrerin ausgewählte Aphorismen  Gemeinsam werden die Strukturmerkmale herausgearbeitet  Die Schüler/innen schreiben eigene Aphorismen und schicken sie per Bluetooth an den Medienpädagogen  Die Aphorismen werden vorgestellt und diskutiert = handygestützte Methode
  23. 23. E 2) Aphorismen selber schreiben Das Gefährliche an einer Waffe ist nicht der Gegenstand selbst, sondern die Person, die sie in die Finger bekommt. Menschen können ihre Meinung ändern, wie ein Chamäleon seine Farbe. Auch wenn Leute anderen in Not helfen, geraten diese selbst in Not, dies schlimmstenfalls zum Tod des Helfers führen kann. Endet dies nun in einer Wegschaugesellschaft? Auch Menschen mit Ecken und Kanten kommen glatt durchs Leben.
  24. 24. E 2) Bezug zu den Strukturelementen Kommunikationsbrücken: • Sinnsprüche als Fortentwicklung jugendlichen Sprachkultur • Themen, die Jugendliche bewegen werden in eine literarische Form gebracht
  25. 25. Rückmeldung zu Episode 2) „… kompliziert…“ „… Handy nicht so sinnvoll, da die Zeichenmenge begrenzt ist…“ „… Handy nimmt viel Zeit in Anspruch…“ „… spaßig…“ Gesamtnote: Gut (2-)
  26. 26. Episode 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar (Lern- und Medienkontexte generieren, Alltagsexperten)
  27. 27. E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar Lernziele: - Texte zusammenfassen und veranschaulichen Können - Handy als Speichermedium nutzen
  28. 28. E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar Methode:  Zu verschiedenen Texten werden von den Schüler/innen Schaubilder erstellt  Die Schaubilder werden mit dem Handy fotografiert  Die Ergebnisse werden am Whiteboard analysiert  Die besten Ergebnisse werden per Bluetooth an die Mitschüler/innen gesendet = handygestützte Methode
  29. 29. E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar
  30. 30. E 3) Schaubilder – schnell erstellt, immer verfügbar
  31. 31. E 3) Bezug zu den Strukturelementen Lern- und Medienkontexte generieren: • das „schnelle“ Foto als Lernhilfe • schulische Medien wie das Schau- bild werden in jugendlichere Medien formatiert: Handyfoto, Twitter etc. Alltagsexperten: • die Schüler nähern sich dem Lern- gegenstand auf ihre Weise • Das schulische Wissen wird mit Hilfe der Alltagserfahrung aufbereitet
  32. 32. Rückmeldung zu Episode 3) „… nicht gut…“ „… umständlich…“ „… niemand schaut sich Schaubilder nochmal auf dem Handy an…“ „… Fotoqualität zu schlecht…“ Gesamtnote: Ausreichend (4-)
  33. 33. Episode 4) Fabeln (Alltagsexperten, Lern- und Medienkontexte generieren)
  34. 34. E 4) Fabeln Lernziele: -Fabeln kennen und analysieren lernen -Eigene Fabeln schreiben und verfilmen
  35. 35. E 4) Fabeln Methode:  Die Schüler haben Fabeln gelesen und analysiert  Die typischen Merkmale einer Fabel wurden herausgearbeitet  Gruppenweise wurden eigene Fabeln geschrieben, in dem Rede und Gegen- rede mit dem Handy hin und her geschickt wurden  Die besten Ergebnisse werden von den Schülern verfilmt und auf dem Whiteboard gemeinsam angesehen und bewertet = handygestützte Methode
  36. 36. E 4) Fabeln Die Maus den Käse roch und aus dem Loch kroch. Kam die Schlange herbei und dachte, wie fleißig die Maus sei. Die Schlange sprach geschwind, „Gib her den Käse, mein Kind“. Die Maus gab den Käse her, die Schlange fraß die Maus und noch mehr. Der Hahn stolziert auf seinem Heu und freut sich seines Lebens. Da schleicht sich leise ein Marder herbei und erblickt das Ziel seines Strebens. „Was bist du für ein schöner Hahn, lass dich herab zu mir, damit ich dich von nahem sehen kann.“ Der Hahn fühlt sich geschmeichelt und begibt sich zum Marder herab. „Danke für das Kompliment, einen Blick auf mein schönes Fell will ich dir nicht verwehren!“ Alsbald er auf dem Boden war, er dem Verderben ins Auge sah! Der Marder flink und mit Geschick, den Hahn gebissen ins Genick.
  37. 37. E 4) Bezug zu den Strukturelementen Alltagsexperten: • die Schüler haben Erfahrung darin, Filme mit dem Handy zu erstellen • Das Handy dient den Schülern als Kommunikationsmittel untereinander Lern- und Medienkontexte generieren: • Über Kommunikationselemente werden Strukturmerkmale der Fabeln gelernt • Die filmische Umsetzung der selbst geschriebenen Texte kann zu tieferem Verständnis führen
  38. 38. Rückmeldung zu Episode 4) „… teilweise zu schnell…“ „… Fabeln zu Ende schreiben umständlich…“ „… Filmen war super, man hat etwas über Filmsprache gelernt…“ Gesamtnote: befriedigend (3)
  39. 39. Episode 5) Aufklärung heute (Kommunikationsbrücken, Alltagsexperten)
  40. 40. E 5) Aufklärung heute Lernziele: -Analyse der Motive der Aufklärung -Transfer in die Lebenswelt der Schüler
  41. 41. E 5) Aufklärung heute Methode:  Die Bedeutung der Aufklärung für die heutige Zeit wurde herausgestellt  Die Schüler haben sich mit der Memo- Funktion des Handys interviewt, zur Frage was für sie heutzutage Aufklärung ist  Als Hausaufgabe fotografierten die Schüler, wo für sie heute Aufklärung geschieht = handygestützte Methode
  42. 42. E 5) Aufklärung heute
  43. 43. E 5) Aufklärung heute
  44. 44. E 5) Bezug zu den Strukturelementen Kommunikationsbrücken: • die Schüler zeigen aus ihrer Lebens- welt, wo für sie Aufklärung statt findet • die Ergebnisse zeigen, dass sich vielfältige Anknüpfpunkte für den weiteren Unterricht finden lassen Alltagsexperten: • Die Interviews wurden mit der Memo- Funktion des Handys aufgenommen • Ebenso wurden Interviews für die Schülerzeitung auf diese Weise geführt
  45. 45. Rückmeldung zu Episode 5) „… Tempo war ok, aber nicht immer einfach…“ „… nichts dazu gelernt mit dem Handy…“ „… obergeil und viel gelernt…“ „… die Hausaufgabe wäre schriftlich einfacher Gewesen…“ Gesamtnote: befriedigend (3+)
  46. 46. Episode 6) Lessings Nathan (Alltagsexperten, Lern- und Medienkontexte generieren)
  47. 47. E 6) Lessings Nathan Lernziele: -Lektüre und Analyse eines Dramas aus der Zeit der Aufklärung
  48. 48. E 6) Lessings Nathan Methode: • Der Text wurde als Hausaufgabe gelesen und mit einem Textkenntnistest überprüft • Die Schüler haben das Versmaß bestimmt und analysiert • Die einzelnen Rollen des Stücks wurden charakterisiert • Die einzelnen Charaktere wurden filmisch umgesetzt • Die Ringparabel wurde in Gruppen bearbeitet und die Ergebnisse filmisch umgesetzt • Nathan in 1 Minute, 1 Einstellung: Die Schüler haben das gesamte Stück nachgedreht = handygestützte Methode
  49. 49. E 6) Lessings Nathan Charakterisierung - Recha
  50. 50. E 6) Lessings Nathan Ringparabel – Richter und Söhne
  51. 51. E 6) Bezug zu den Strukturelementen Alltagsexperten: • die Schüler haben Erfahrung darin, Filme mit dem Handy zu erstellen • Das Handy dient den Schülern als Kommunikationsmittel untereinander Lern- und Medienkontexte generieren: • Über filmsprachliche Elemente werden die Charaktere besser kennen- und verstehen gelernt • Die filmische Umsetzung des zusammen gefassten Text kann zu tieferem Verständnis führen
  52. 52. Rückmeldung zu Episode 6) „… das Tempo war gut, das Handy war einfach und sinnvoll eingesetzt…“ „… sinnvoll bei der Charakterisierung…“ „… Spaß beim Filmen…“ „… ab und zu chaotisch…“ „… abwechslungsreicher Unterricht…“ Gesamtnote: Gut (2)
  53. 53. m+b.com – Die Institution
  54. 54. Die Institution 54
  55. 55. Identität Wir sind: • 100% Tochter der LMK • eine Lernwerkstatt: Laborcharakter / Erprobung von Modellen + Wegen • Partner für Praxis orientierte Medienbildung in allen Bildungssektoren • verlässlich, innovativ, flexibel + kreativ Wir haben: • für alle Ziel- und Altersgruppen ein passendes Angebot • qualifizierte Medienpädagog/innen + bedarfsgerechte Konzepte • passende Technik + Ausstattungsberatung • spezifisches Feld-Know-How • Schnittstellen + Übergänge zwischen den Systemen im Blick • Netzwerke + starke Partner 55
  56. 56. m+b.com – in der Ganztagsschule Insgesamt 55 AGs in 50 Schulen an 35 Standorten 1 Berufsbildende Schule, 8 Gymnasien, 5 Realschulen, 10 Hauptschulen, 2 Realschulen-plus, 4 Regionalschulen, 7 Gesamtschulen, 2 Sonderschulen, 12 Grundschulen 56
  57. 57. Pädagogische Ziele Wir wollen, dass unsere Teilnehmer/innen : • Medien verstehen, Medien selbst gestalten, Medien kritisch hinterfragen • „Medienmechanismen“ erkennen • den eigenen Medienkonsum und ihre Bedürfnisse verstehen • ihre Ideen, kreativen Vorstellungen und Fähigkeiten einbringen • eigene Medienprodukte gestalten und veröffentlichen • gefordert, aber nicht überfordert werden Siehe dazu die sechs medienpädagogischen Säulen (Flyer m+b.com) 57
  58. 58. Selbstverständnis Die grundlegende Aufgabe der Medienbildung in der Schule besteht in der Vermittlung derjenigen Kompetenzen, die zu einem • sinnvollen, • kritischen, • selbst bestimmten und • kreativen Umgang mit den Medien führt. 58
  59. 59. Selbstverständnis vier „Grundaufmerksamkeiten“: 1. Lebensthematischer Aspekt 2. Medienpädagogischer Aspekt 3. Sozialer Aspekt 4. Ästhetischer Aspekt 60
  60. 60. Unsere Organisation Sieben Lernwerkstätten LW LW LW GTS LW JuBi LW Uni/ LW LW Erw. Kita Schule FH Stud. Bild. Sem. 61
  61. 61. 62
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