Social Media Learning

2,631 views
2,515 views

Published on

Presentation for a workshop on Social Media Learning, December 2012

Published in: Education
3 Comments
8 Likes
Statistics
Notes
No Downloads
Views
Total views
2,631
On SlideShare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
965
Actions
Shares
0
Downloads
41
Comments
3
Likes
8
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Social Media Learning

  1. 1. Social Media LearningEinsatzszenarien und Werkzeuge ) 05 12- 12- 20 on si er (V
  2. 2. Agenda ● Social Software (Begriffsdefintion) ● Einsatz neuer Medien im Unterricht – Übersicht und Rückblende ● Werkzeuge, Erfahrungen, Beispiele ● Spezielle Anwendungen
  3. 3. Abbildung, Mark Hunter, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/tartanpodcast/4187565894/Social Software„Social Sofware“ steht heute als Synonym für viele Web-2.0-Angebote, aber was macht denBegriff wirklich aus?
  4. 4. Begriffsdefinition: Social Software Web-2.0-Anwendungen werden dann als Social Software bezeichnet, wenn sie Interaktionen innerhalb einer Nutzergemeinschaft gezielt unterstützen Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  5. 5. Begriffsdefinition: Social Software 3 Basisfunktionen: ● Identitäts- und Netzwerkmanagment ● Informationsmanagment ● Interaktion und Kommunikation Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  6. 6. Begriffsdefinition: Social Software Ebner & Lorenz, 2012 Web 2.0 als Basistechnologien für CSCL-Umgebungen
  7. 7. Abbildung, Basti Hirsche, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/cervus/4000302755/EINSATZ NEUER MEDIEN IM UNTERRICHT„Neue“ Medien können auf vielfältige Weise eingesetzt werden und stoßen sehr häufigerst einmal auf Ablehnung - oder große Euphorie.
  8. 8. Rückblick: Was war noch mal das?
  9. 9. … das Telegramm!
  10. 10. Und was war noch mal das?
  11. 11. … die schwarze Schultafel!
  12. 12. Technologien aus Sicht von Kindern htp://youtu.be/ZLbT5O8vmgU
  13. 13. Varianten des Einsatz von Medien in der Lehre Ebner, Schön & Nagler, 2011 Einführung - Das Themenfeld "Lernen und Lehren mit Technologien" htp://l3t.eu
  14. 14. Abbildung, Ralf Appelt, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/adesigna/2946164861/WERKZEUGE, ERFAHRUNGEN, BEISPIELEZunächst einmal die „klassischen“ Web 2.0 Werkzeuge, die nur grobe Kommunikations-und Nutzungsmöglichkeiten vorgeben aber erst mit Leben gefüllt werden müssen.
  15. 15. Wikis in Unterricht und Lehre Wikis passen gut, wenn … ● Gemeinsam schriftliches zu erarbeiten ist und dokumentiert werden soll ● Verteilte Gruppe aus unterschiedlichen Orten, die in relativ langem Zeitraum ein Problem lösen sollen ● Wenn eine Auszeichnungssprache gelernt wird Vorteile der Technologie ● Ermöglichen kollaboratives Schreiben, das auf dem Papier undenkbar ist ● Übersichtlicher als geteilte Dateien
  16. 16. Wikis in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Wikis wachsen nicht von alleine (man hat die Massen nicht) ● Klare Aufgabenstellung und „erzwungene“ Teilnahme ist im Unterrichtssetting notwendig ● Mensch denkt bei Texten eher linear, Wikis sind nicht Netzstrukturen ● Strukturen müssen vorgegeben werden ● Die Einzelarbeit ist schwer zu benoten, trotz Protokolle Erfahrungen liegen vor … ● z. B. Erstellung eines Baulexikons – Texte von Studierenden sind erstaunlich gut.
  17. 17. Wikis in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Baulexikon ● Link: htp://wiki.tugraz.at
  18. 18. Wikis in Unterricht und Lehre – Hinweis!Kostenlose Nutzung z. B. pbwiki.com
  19. 19. Podcasts in Unterricht und Lehre Podcasts passen gut, wenn … ● Nachbereitung des Unterrichts ● Bei komplexen mathematischen Darstellungen ● Das Entstehen von Zeichnungen, Skizzen essentieller Bestandteil des Unterrichts ist (Vodcast) ● Bei „einmaligen“ Events (z.B. Gastredner) Vorteile der Technologie ● Wenn reine Mitschnite ohne großen Mehraufwand ● Lernende können sich die Sequenzen beliebig ansehen/-hören
  20. 20. Podcasts in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Nachbearbeitung kann sehr hoch sein ● Liveaufnahmen keine Studioaufnahmen ● Große Datenmengen ● Transparenz der Lehre Erfahrungen liegen vor … ● Evaluationen zeigen, dass Lernende es sehr begrüßen ● Lehrende zeichnen sich ungern auf ● Sehr interessant in Kombination mit TabletPC/Tablets
  21. 21. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Livestreaming an der TU Graz ● Link: htp://curry.tugraz.at
  22. 22. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz
  23. 23. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz Suchmöglichkeit Statistik
  24. 24. Weblogs in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Regelmäßigkeit muss „erzwungen“ werden, z. B. durch Benotung ● Studierende finden es erst lustig, dann lästig und anstrengend ● Monitoren ist für Lehrende auch aufwändig ● Man kann kommentieren, es ist aber keine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe (Hauptmeinung und Kommentare) Erfahrungen liegen vor … ● Blogger behalten Wissen aus einer Veranstaltung besser als NichtbloggerAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  25. 25. Weblogs in Unterricht und Lehre Weblogs passen gut, wenn … ● Individuelle Arbeiten zu dokumentieren sind ● Es um den Weg geht, und nicht das Ziel (es muss etwas entwickelt werden) ● Längerer Zeitraum – mindestens ein Semester ● z. B. Lerntagebuch, E-Portfolio ● Nicht überwiegend Kommunikation stat finden soll, sondern Einzelarbeit Vorteile der Technologie ● Multimedia kann abgespeichert werden ● Relativ einfachAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  26. 26. Weblogs in Unterricht und Lehre – Beispiel● Einsatz zur Refexion● Link: htp://tugll.tugraz.at/blog/ group/9798/all
  27. 27. Microblogging in Unterricht und Lehre Microblogging passt gut, wenn … ● Ergebnisse von Internetrecherchen ausgetauscht werden sollen ● Ersatz für Wochenberichte gefragt ist (tägliche Meldung, regelmäßige Beschäftigung mit Thema) ● Echtzeitkommunikation gefragt ist (Backchannel bei Konferenzen, Massenlehrveranstaltung) Vorteile der Technologie ● Bündelung/Dokumentation möglich: Hashtags ● Ist einfach ● Mobil (inklusive Twitpics, Audio-Boos)
  28. 28. Microblogging in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Echtzeitkommunikation ist für Lehrende nicht mehr trivial ● Lehrende müssen ein weiteres Tool monitoren (regelmäßig), ist zeitintensiv ● 140 Zeichen Limitierung passt nicht zu allen Aufgaben ● Man begibt sich als Lehrender auf „gleiche Stufe“ und wird „menschlicher“ - hat Vor- und Nachteile ● Ist nicht grundsätzlich dauerhaft verfügbar Erfahrungen liegen vor … ● Parallel zu Konferenzen ● Zur Recherche
  29. 29. Microblogging in Unterricht und Lehre ● Einsatz als Recherchetool ● Link: htp://twiter.tugraz.at
  30. 30. Bookmarking in Unterricht und Lehre Bookmarking passt gut, wenn … ● Im Netz Ressourcen gesammelt werden sollen ● also relativ eingeschränkt, aber dort wirksam! Vorteile der Technologie ● Schnell und relativ einfach ● Mobil
  31. 31. Bookmarking in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Keine Tools für Massen (Taggen tun nur wenige) ● Kein Rating, schwer, Gewichtungen vorzunehmen ● Tagging: unter Umständen schwer zu finden, da keine gemeinsame Taxonomie ● Heute zunehmend durch Soziale Netzwerke „ersetzt“ Erfahrungen liegen vor … ● Zur Recherche von bestimmten Java-Lösungen ● In Communties of Practice, weniger in Unterrichtssituationen
  32. 32. Bookmarking in Unterricht und Lehre – Beispiel http://www.flickr.com/photos/daveduarte/2817722169● Linksammlung● Link: htp://tugll.tugraz.at/bookmarks/owner/35095
  33. 33. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Video-Konferenzen passt gut, wenn … ● Gastredner ● Verteilte Lehrveranstaltungen (über zwei Universitäten) ● Reisekosten gespart werden sollen Vorteile der Technologie ● Raumprobleme können überwunden werden ● Internationale Vortragende können leicht eingebunden werden ● Skype Konferenzen leicht aber beschränkte Teilnehmerzahl
  34. 34. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Sehr teuer ● Eigentlich braucht jeder ordentliche Endgeräte (Headset, Cam) – nicht so weit verbreitet Erfahrungen liegen vor … ● Universitäten, aber vglw. selten im Einsatz ● Vereinzelt in Schulen mit Skype Verbindungen
  35. 35. Video-Konferenzen im Unterricht – Beispiel ● Online Seminar ● Link: htp://opco12.de/4-15-juni-2012-learning-analytics/#Online- Event
  36. 36. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Mobile Technologien passt gut, wenn … ● Örtlichkeiten eine Rolle spielen ● E-Books und Podcasting ● Zugriff auf Information unterwegs ● Kommunikationsmöglichkeit (vgl. Microblogging) ● Mobile Applikationen Vorteile der Technologie ● Ortsunabhängigkeit ● Informationen und Lernmaterial dann wann es gebraucht wird ● GPS, Kamera, Videofunktionen erlauben Dokumentation der Umwelt
  37. 37. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Vielfalt der Endgeräte (kaum möglich alle Endgeräte zu unterstützen) ● Noch nicht fächendeckend vorhanden, aber stark ansteigend ● Potentiale werden von Lehrenden kaum erkannt Erfahrungen liegen vor … ● Geotagging ist eine neue Möglichkeit ● Studierende greifen immer mehr mobil auf die Angebote zu ● iPad in the Classroom
  38. 38. Mobile Technologien im Unterricht – Beispiele GeoAustria 1x1 Trainer MatheMemory ● TU Graz iPhone Development (htp://itunes.tugraz.at/series/ios_application_development_2012) ● Link: htp://app.tugraz.at
  39. 39. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Echtzeitkollaboration passt gut, wenn … ● Bei Brainstorming-Phasen ● Dokumentation von Gruppenarbeiten; Protokollen ● Verteiltes Arbeiten an einem Dokument Vorteile der Technologie ● Schnell, einfach, unkompliziert ● Einträge sind unmitelbar sichtbar ● Einträge anderer gut und schnell erkennbar (farbliche Trennung)
  40. 40. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● „Halb-Öffentlichkeit“ ● Funktionalitäten derzeit noch eingeschränkt, komplexe Dokumentation schwer möglich Erfahrungen liegen vor … ● Einsatz zur gemeinsamen Dokumenterstellung ● Protokollerstellung ● Parallele Dokumenterstellung zu Skypekonferenzen
  41. 41. Echtzeitkollaboration im Unterricht – Beispiel http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/4690558263● Gemeinsames Verfassen von Dokumenten● Dropbox, Google Doc● htp://etherpad.tugraz.at
  42. 42. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Videoerstellung passt gut, wenn … ● Es auch um neue Medien geht oder die Tools vertraut sind ● Wenn Arbeitsresultate erstellt werden sollen ● Wenn andere an Lernresultaten Teil haben sollen (Öffentlichkeit, Eltern!) Vorteile der Technologie ● Ist heute relativ einfach geworden (Digicam, Hochladen kein Problem, iPad) ● sobald es schön werden soll, allerdings auch zeitintensiv
  43. 43. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Zeitaufwand trotz Einfachheit ● Konzeption, Drehbuch Erfahrungen liegen vor … ● v.a. in medienafnen Studiengängen, beispielsweise der Medienpädagogik, ● Auch in Schulprojekten und Kinderprojekten
  44. 44. Video-Erstellung im Seminar – Beispiel ● Projekt: Lernvideos von Kids für Kids ● Link: http://ized2.wordpress.com/ gefördert von:
  45. 45. Video-Erstellung im Unterricht – Screencast ● Beispiel für simples Video: Screencast ● htp://l3t.eu
  46. 46. Abbildung, Karsten Kneese, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/karstenkneese/1260739698SPEZIELLE ANWENDUNGENEs gibt noch eine Reihe von spezielleren Anwendungen, die sich direkt an Lernende richtenund dabei Web-2.0-Prinzipien einsetzen
  47. 47. Busuu.com: Lernnetzwerk für Sprachenlernende cobocards.com
  48. 48. CoboCards: Gemeinsam Lernkarteien anlegen cobocards.com
  49. 49. Mathetrainer: 1x1 und mehrstellige Multiplikation 1x1 Trainer Mehrstellige Multiplikation mathe.tugraz.at
  50. 50. Web-2.0-Anwendungen, Social Software, Echtzeitkollaborationstools, … erweiterndie Möglichkeiten des Unterrichts in vielfältiger Weise
  51. 51. Mehr dazu: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit T. L3T-Kapitel: Einsatz kollaborativer Werkzeuge l3t.eu
  52. 52. Kontakt Dr. Martin Ebner, TU Graz TU Graz martin.ebner@tugraz.at htp://elearningblog.tugraz.at/ Dr. Sandra Schön Salzburg Research / InnovationLab sandra.schoen@salzburgresearch.at htp://sansch.wordpress.com

×