• Share
  • Email
  • Embed
  • Like
  • Save
  • Private Content
Gesundheit und Führung
 

Gesundheit und Führung

on

  • 1,120 views

Vortrag von Dr. Michael Schmidt, Gesundheits Akademie Bad Wilhelmshöhe

Vortrag von Dr. Michael Schmidt, Gesundheits Akademie Bad Wilhelmshöhe

Statistics

Views

Total Views
1,120
Views on SlideShare
1,055
Embed Views
65

Actions

Likes
0
Downloads
0
Comments
0

4 Embeds 65

http://geikoprinzip.wordpress.com 55
http://test.drmichaelschmidt.de 7
http://www.slideshare.net 2
http://www.test.drmichaelschmidt.de 1

Accessibility

Upload Details

Uploaded via as Microsoft PowerPoint

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

    Gesundheit und Führung Gesundheit und Führung Presentation Transcript

    • Emotionale Gesundheit und Führung Dr.med. Dipl.Päd. Michael Schmidt Emotionale Gesundheit und Führung Gesundheits Akademie Bad Wilhelmshöhe
    • Definitionen
      • Krankheit
      • ist die bestehende oder drohende nachteilige Beeinträchtigung oder Einschränkung körperlicher, seelischer, geistiger oder sozialer Fähigkeiten. Krankheit äußert sich also in objektiv beobachtbaren Tatbeständen, dem subjektiven Befinden oder dem Verhalten.
      • .
      • Nach Schaufeli/Enzmann 1998, Burnout Comparison study)
    • Definitionen
      • Gesundheit
      • WHO Definition vom 22. Juli 1946:„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen .
    • Die ganzheitliche Basis von Gesundheit Ernährung Bewegung Entspannung
    • Emotionale Gesundheit: Emotionale Gesundheit: eigene Emotionen wahrnehmen, ihrem Ausdruck Raum geben können und in einem Grundgefühl von Vertrauen auf das grundlegende Gutsein des Lebens handeln. Die Grundlage emotionaler Gesundheit ist die Fähigkeit zur Einfühlung in sich selbst und andere.
    • Salutogenese und Kohärenz
      • Kohärenz : nach Aaron Antonovsky (1923-1994)
      • „ ..eine allgemeine Einstellung, die das Ausmaß eines umfassenden, dauerhaften, zugleich aber dynamischen Vertrauens beschreibt, dass die innere und äußere Umwelt vorhersagbar und überschaubar ist, und dass die Dinge sich so gut entwickeln werden, wie vernünftigerweise erwartet werden kann.“ Antonovsky 1987
      • 1. Comprehensibility - Überschaubarkeit
      • 2. Meaningfullness - Sinnhaftigkeit
      • 3. Manageability - Handhabbarkeit
      Überschaubarkeit und Perspektive Kontakt und Koengagement Handlungsfähigkeit
    • Psychische Belastungen durch die Arbeitswelt nehmen zu!
      • Die Zahl der auf psychische Erkrankungen zurückgehenden Krankmeldungen ist bei den der Berechnung zugrunde liegenden Krankmeldungen von knapp elf Millionen AOK Mitgliedern seit 1994 um 74,4 Prozent gestiegen (Fehlzeitenreport 2003) Eine Ursache dafür ist nach Darstellung des Fehlzeiten-Reports die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes
      • Die Depression wir 2020 nach den ischämischen Herzerkrankungen die zweithäufigste Erkrankung sein* und die häufigste arbeitsbedingte Erkrankung sein*. 32% der Berufsunfähigkeit gingen 2004 auf das Konto psychischer Belastungen.
      Murray, C. J. L. & Lopez, A. D. (Eds.) (1996). The global burden of disease. Cambridge, Mass.: Harvard. WHO 2001. The World Health Report 2001: Mental Health -new understanding, new hope. Geneva: WHO .
      • *Disability Adjusted Life Years (DALY):
        • Anzahl “verlorener” Lebensjahre durch vorzeitige Mortalität
        • oder Leben mit starker Beeinträchtigung
      *B:A:D:inForm aktuell 04/09
    • Begeisterung und Engagement am Arbeitsplatz
      • Nur 12% der Beschäftigten fühlen sich ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet (2007 15%)
      • 64% der Beschäftigten spulen am Arbeitsplatz das Pflichtprogramm ab (2007 63%)
      • 24% haben den Arbeitsvertrag innerlich bereits gekündigt (2007 22%)
      • Folgen geringer Verbundenheit:
        • Hohe Fehlzeiten
        • Geringes Engagement
        • Weniger Innovationen
        • Höhere Bereitschaft zum Arbeitsplatzwechsel
        • Negative Propaganda für das Unternehmen
        • Quelle: IFAK, Arbeitsklima Barometer 2008
    • Belastungsfaktoren, die von Führungskräften benannt werden
      • Zeitdruck und Informationsflut
      • Mangelnde Transparenz
      • Tätigkeiten nicht vollenden zu können
      • Qualitätsverlust des eigenen Arbeitsergebnisses
      • Fehlende Ressourcen zur Bewältigung betrieblicher Aufgaben
      • Unsicherheit in Bezug auf die eigene Position
      • Gestörte Work – Life Balance
      • Werteverlust: Integrität, Gerechtigkeit
      • Hohe Anforderungen „100%“
    • Kranke Führung?
      • 80% der Manager arbeiten an Wochenenden
      • 70 % der Manager arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, der Arbeitstag hat durchschnittlich 10 Std./tgl.
      • 65% der Manager wünschen sich mehr Zeit für Familie und Freizeit
      • Mehr als 80 % der Führungskräfte in D haben keine Kinder
      • Mehr als die Hälfte der Führungskräfte klagt über Befindlichkeitsstörungen, wie Gelenkschmerzen, Herzsensationen und Schlafstörungen
      • Hinziger et a. 2004 in Badura et al. Fehlzeiten Report 2004
    • Die häufigsten stressauslösenden Emotionen in Betrieben
      • Angst
      • Perfektionismus
      • Schuldgefühle
      • Groll
      • Mangel an Kontrolle
      • Gefühl unzureichend Zeit zu haben
      • Nach Graham Burrows, Stress in the Professional, 7. Int. Stresskongress, Montreux, 1995
      Kardiologische Stationen, In denen die allg. Stimmung Des Pflegepersonals „depressiv“ war,verzeichneten eine vier Mal höhere Todesrate als vergleichbare Stationen mit besserer Stimmungslage. Bowen,D.E. Winning Service Game, Boston 1995
    • Indikatoren körperlicher Gesundheit
      • Zufriedenheit mit aktuellem Körperzustand
      • Gefühl von Ruhe und Muße
      • Vitalität und Lebensfreude
      • Entspannung
      • Genussfreude und Lustempfinden
      • Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit
      • Angenehmes Körperempfinden
      • Aus: Klaus Hurrelmann, Gesundheitssoziologie, 2003
    • Resonanz und Synchronie: Spiegelneurone und Mitgefühl Giacomo Rizzolatti 1996
      • Spiegelneuronen sind ein Resonanzsystem im Gehirn, das Gefühle und Stimmungen anderer Menschen beim Empfänger zum Erklingen bringt.
      • Das Einmalige an den Nervenzellen ist, dass sie bereits Signale aussenden, wenn jemand eine Handlung nur beobachtet. Die Nervenzellen reagieren genauso, als ob man das Gesehene selbst ausgeführt hätte.
      • Von Geburt an ist der Mensch mit Spiegelneuronen ausgerüstet.
    • Herzkohärenz
      • Demütig sein
      • Vernetzt sein
      • Bescheiden sein
      • Locker bleiben
      • Umgänglich sein
      • Nach Perasell, Die Intelligenz Des Herzens und
      • Doc Childre, Von Chaos zur Kohärenz
    • Herz Resonanzfeld
      • Das Herzsignal im EKG ist bis zu 60 mal stärker als das elektrische Signal des Gehirns.
      • Das magnetische Feld des Herzens ist 5000 mal stärker als das des Gehirns.
    • Resonante Führung: „ein Vorgesetzter muss mit dem Herzen führen“ Goleman 2006
      • Resonare : lat. Widerhallen, synchrone Schwingung aufbauen
      • Mitschwingen des Teams mit der Energie des Führers und umgekehrt.
      • Resonanz reduziert den störenden Lärm im System
      • Resonanz verstärkt die emotionale Wirkung von Führung
      • Emotional intelligente Führungskräfte erzeugen automatisch Resonanz durch Begeisterung und Empathiefähigkeit
    • Wandel zum emotional gesunden Führen
      • Vom Druck zum Fluss
      • Von der Konkurrenz zur Resonanz
      • Von der Macht zur Integrität
      • DEN KÖRPER BEGEISTERN
      • DEN GEIST VERKÖRPERN
      • INTEGRITÄT UND EMPATHIE SIND DIE WERTEBASIS VON GESUNDER FÜHRUNG!!
      • Sich selbst gegenüber ehrlich sein
      • Ehrlich anderen gegenüber sein
      • Tun, was man gesagt hat
      • Vertrauen und Mitgefühl
    • Nicht von mir, für mich! – Umstellung im Selbstmanagement Weniger ist mehr! Ich spüre mich und bin empathisch ich bin wertvoll, wie ich bin! Mein Körper ist der Schlüssel zur Wahrheit und Ehrlichkeit Ich atme in mein Herz… … und höre auf meinen Bauch!
    • Kohärente Kommunikation hält gesund!
      • Ich stelle sicher, dass ich den Sachverhalt verstehe
      • Ich hören zu ohne zu bewerten
      • Ich bin authentisch und spreche meine Gefühle als Ich – Botschaften aus
      • Ich bleibe in Kontakt mit meinem Herz
      • Ich äußere meine Bedürfnisse und Anweisungen klar
    • Inner Quality Management nach Doc Childre 2000 IQM Strategien der Erneuerung Psychisches Selbst- management Kohärente Kommunikation Betriebsklima verbessern
    • Gesundheits Akademie Bad Wilhelmshöhe
      • Ein sicherer Prüfstein geistiger Gesundheit ist die Frage, ob du das Leben so, wie es ist, in seiner Gesamtheit akzeptierst.
      • Lao Tzu