Was man über die neue Anti-Spam-Gesetzgebung in der Schweiz wissen muss

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Am 1. April 2007 tritt in der Schweiz das revidierte Fernmeldegesetz in Kraft, das Spam-E-Mails unter Strafe stellt. Die Präsentation zeigt auf, welche Auswirkungen dies für das E-Mail-Marketing hat …

Am 1. April 2007 tritt in der Schweiz das revidierte Fernmeldegesetz in Kraft, das Spam-E-Mails unter Strafe stellt. Die Präsentation zeigt auf, welche Auswirkungen dies für das E-Mail-Marketing hat und liefert eine Checkliste, was Werbetreibende unbedingt beachten müssen.

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  • 1. Was man über die neue Anti-Spam-Gesetzgebung in der Schweiz wissen muss Ein Leitfaden für Berater und Kunden von Futurecom interactive AG © 2007 Futurecom interactive AG
  • 2. © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 3. Über Spam
    • Spam zu vermeiden war schon immer eine Herausforderung für professionelles E-Marketing.
    • Mit dem revidierten Schweizer Fernmeldegesetz bekommt Spam auch eine juristische Dimension, denn:
      • Spammen ist neu eine Straftat
      • Spammen kann mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug geahndet werden
    • Permission Marketing ist nicht mehr bloss ein Nice to have, sondern ein Must!
    © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 4. Worum es geht
    • Revision des Fernmeldegesetzes FMG , die „Benutzerinnen und Benutzer von Fernmeldediensten vor unlauterer Massenwerbung und vor Missbrauch durch Mehrwertdienste schützen“ soll
    • gemeint sind:
      • Spam (E-Mail, SMS)
      • Abzocke über 0900er-Nummern
      • Fax-Werbung
    • damit zusammenhängend: Anpassung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb
    • Änderungen gelten ab 01. April 2007
    • Zentral: Verbot von Spam-E-Mails und Spam-SMS unter Strafandrohung
    © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 5. Das Gesetz im Wortlaut
    • Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Art. 3, Bst. o.:
    • „ Unlauter handelt insbesondere, wer Massenwerbung ohne direkten Zusammenhang mit einem angeforderten Inhalt fernmeldetechnisch sendet oder solche Sendungen veranlasst und es dabei unterlässt, vorher die Einwilligung der Kunden einzuholen, den korrekten Absender anzugeben oder auf eine problemlose und kostenlose Ablehnungsmöglichkeit hinzuweisen.
    • Wer beim Verkauf von Waren, Werken oder Leistungen Kontaktinformationen von Kunden erhält und dabei auf die Ablehnungsmöglichkeit hinweist, handelt (hingegen) nicht unlauter, wenn er diesen Kunden ohne deren Einwilligung Massenwerbung für eigene ähnliche Waren, Werke oder Leistungen sendet.“
    • http://www.admin.ch/ch/d/ff/2006/3565.pdf
    © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 6. Checkliste E-Mail (Minimalanforderungen)
    • klare Angabe des Absenders mit gültigen Kontaktdaten auf jedem Mail
    • Empfänger müssen explizit zugestimmt haben, Informationen per Mail zu erhalten
      • Best Practice: Double Opt-In
      • bei bestehenden Datenbeständen: Erlaubnis nachträglich explizit einholen
    • bestehende Kunden dürfen ohne obige Zustimmung angemailt werden, aber nur betreffend vergleichbarer Produkte
    • Abmelde-Link zur Streichung der eigenen Adresse auf jedem Mail
    • Absender trägt die Verantwortung auch dann, wenn der Versand durch Dritte (z.B. eine Agentur) erfolgt
    • Vorsicht beim Adresseinkauf: Gesetze gelten auch hier
    © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 7. Checkliste SMS (Minimalanforderungen)
    • Werbung auf Mobiltelefone darf nur mit ausdrücklicher Bewilligung des Empfängers erfolgen
    • Empfänger muss jederzeit die Möglichkeit haben, weitere Kontaktaufnahmen zu unterbinden
    © Futurecom interactive 26.05.09 Seite
  • 8.