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Manuel Hoch Diplomarbeit

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* Präsentation zu meiner Diplomarbeit. …

* Präsentation zu meiner Diplomarbeit.
* Diese gab ich im Juni 2011 ab, am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg.
* Thema: "Einfluss der Kultur und des kognitiven Stils Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit auf die visuelle Wahrnehmung."
* Diese Präsentation ist auf Deutsch, die Arbeit selbst ist auf Englisch. Originaltitel: "Influence of Culture and the Cognitive Style Field Dependence/ Independence on Visual Perception."

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  • 1.  
  • 2. Einfluss der Kultur und des kognitiven Stils „Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit“ auf die visuelle Wahrnehmung Diplomarbeit Universität Hamburg, Fachbereich Psychologie Juni 2011 Manuel Hoch [email_address] www.xing.com/profile/Manuel_Hoch
  • 3. Inhalt
    • Im Folgenden stelle ich das Thema meiner Diplomarbeit vor, welche ich am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg geschrieben habe.
    • Diese Präsentation soll einen Überblick geben hinsichtlich des theoretischen Hintergrundes, des Vorgehens und der Ergebnisse sowie einige Punkte zur Diskussion stellen.
    • Für detailliertere Informationen und gegebenenfalls weiteren Austausch zu diesem oder angrenzenden Themen freue ich mich über Kontaktaufnahme unter:
      • [email_address]
      • www.xing.com/profile/Manuel_Hoch
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 4. The Geography of Thought: How Asians and Westerners Think Differently...and Why (Nisbett, 2004).
    • Das oben genannte Buch lernte ich als Lektüre in einem Seminar zu interkultureller Kommunikation kennen.
    • Zusammen mit weiteren Autoren entwickelte Nisbett eine Theorie, der zufolge sich Westler und Ost-Asiaten in ganz bestimmter Weise in ihrem Denken und Handeln unterscheiden (Nisbett et al., 2001).
      • Westler seien in ihrem Denken objektfokussiert.
      • Ost-Asiaten dagegen seien beziehungsfokussiert.
    • Zu dieser Theorie führt das obige Buch Beispiele aus verschiedenen Bereichen an (z. Bsp. die Studien 1 bis 4).
      • Die Studien 1 und 2 sollen v. a. die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Bereiche veranschaulichen.
      • Die Studien 3 bis 6 waren für die Entwicklung der vorliegenden Arbeit maßgeblich (3 insbesondere).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 5. Culture, Change, and Prediction (Ji, Nisbett & Su, 2001).
    • Teilnehmer aus den USA (N = 75, 41 Frauen) und China (N = 58, 25 Frauen) sollten 12 Kurvenverläufe beurteilen.
    • Diese Kurven beinhalteten je drei Datenpunkte, welche vorgeblich das Weltwirtschaftswachstum für 1995, 1997 und 1999 darstellten. Die Teilnehmer sollten die Entwick-lung für 2001 (das aktuelle Jahr) und 2003 schätzen.
    • Die Kurven unterschieden sich in zwei Aspekten:
      • Richtung: steigend vs. fallend
      • Beschleunigung: positiv vs. negativ
    • Je stärker die Beschleunigung, desto eher sollten die…
      • Chinesen eine Veränderung prognostizieren.
      • US-Amerikaner dagegen eine gleichbleibende Entwicklung vorhersagen.
    • Die Ergebnisse entsprachen den Hypothesen.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 6. Culture, Change, and Prediction (Ji, Nisbett & Su, 2001).
    • Die Richtung wurde von US-Amerikanern stärker fortge-führt als von den Chinesen, und die Unterschiede waren größer bei positiver Beschleunigung, siehe (b) bzw. (d).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 7. Culture, language and categorization (Ji, Zhang & Nisbett, 2002).
    • Diese Studie untersuchte die Objektkategorisierung von US-amerikanischen und chinesischen bzw. taiwanesischen Studenten.
    • Für Gruppen von drei Wörtern (z. Bsp. Panda, Affe und Banane) sollten die Teilnehmer entscheiden, welche zwei dieser drei Wörter eine engere Beziehung haben.
    • Die US-Amerikaner hatten eine deutliche Präferenz, diese Entscheidung an Hand von Objekteigenschaften zu treffen.
      • Hier also Panda und Affe, da beides (Säuge-)Tiere sind.
    • Die Ost-Asiaten dagegen bevorzugten dagegen Objektbeziehung als Kriterium.
      • Hier entsprechend Affe und Banane, da der Affe die Banane isst.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 8. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • US-Amerikaner (N = 36) und Japaner (N = 41) sahen 10 Videos mit Unterwasserszenen an und beschrieben jedes dieser Videos mündlich 2 min lang.
    • Diese mündlichen Beschreibungen wurden nach einem bestimmten Schema codiert und statistisch analysiert.
      • Japaner bezogen sich öfter auf den Hintergrund (z. Bsp. Steine, Luftblasen, den Boden) und unbewegte Objekte wie Schnecken o. Muscheln (inert objects).
      • Sehr große, bunte Fische in der Bildmitte (focal fish) sowie aktive Objekte (active objects, ein Frosch oder ein kleiner Fisch) wurden in etwa gleich oft genannt.
      • Jedoch erwähnten US-Amerikaner auffallende Objekte (salient objects => focal fish und active objects) öfter zu Beginn ihrer mündlichen Beschreibung.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 9. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • Dies ist eines der Videos (Nr. 3, Blackbass):
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 10. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • Beispiele für die verschiedenen Objektkategorien an Hand des dritten Videos (Blackbass).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 11. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • Weitere Beispiel-Kategorien. Für „environment“ gibt es keine Beispiele, da dies eine abstrakte Kategorie war für Äußerungen wie „See“, „Südsee“ oder „Meer“.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 12. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • Dies ist eine Übersicht, wie die einzelnen Objektkategorien für die statistischen Analysen zu weiteren Gruppen zusammengefasst wurden.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 13. Attending holistically versus analytically: Comparing the context sensitivity of... (Masuda & Nisbett, 2001).
    • Auf den folgenden Seiten findet sich für die restlichen 9 Videos jeweils ein screenshot zur Veranschaulichung.
    • Bezüglich der Videos 1 und 2: diese sind hinsichtlich der Anzahl an Objektkategorien und Objekten je Kategorie nicht so vielfältig wie die Videos 3 bis 10.
    • Grund dafür ist, dass die Videos 1 und 2 nur zu Trainingszwecken dienen, weswegen die Daten dieser beiden Videos nicht ausgewertet wurden.
      • Dies gilt sowohl für die Studie von Masuda und Nisbett (2001), als auch für die vorliegende Arbeit.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 14. Video 1: BONITO
  • 15. Video 2: TUNA
  • 16. Video 4: BLUEGILL
  • 17. Video 5: CARP
  • 18. Video 6: POMPANO
  • 19. Video 7: SEABREAM
  • 20. Video 8: SNAPPER
  • 21. Video 9: TROUT1
  • 22. Video 10: TROUT2
  • 23. Culture, Control and Perception of Relationships in the Environment (Ji, Peng & Nisbett, 2000).
    • An dieser Studie nahmen ebenfalls US-Amerikaner (N = 56, 29 Frauen) und Ost-Asiaten (N = 42, 23 Frauen) teil, wobei die kulturelle Komponente mit dem kognitiven Stil Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit kombiniert wurde (Witkin et al., 1954).
      • Die Wahrnehmung feldabhängiger Personen (FD = field dependent) soll stärker durch den Kontext beeinflusst sein.
      • Feldunabhängige (FI = field independent) Personen sollen den Kontext eines Objekts stärker ausblenden.
    • Getestet wurde die Hypothese, dass Ost-Asiaten feldabhängiger seien als US-Amerikaner.
    • Gemessen wurde dieser kognitive Stil mit einem portable-rod-and-frame-test (PRFT), (Oltman, 1968).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 24. Culture, Control and Perception of Relationships in the Environment (Ji, Peng & Nisbett, 2000).
    • Probanden sehen darin einen schräg stehenden Stab in einem schräg gestellten Rahmen. Der Stab soll in eine möglichst vertikale Position gedreht werden.
    • Testergebnis ist die durchschnittliche Abweichung von der Senkrechten in Grad über mehrere Versuche hinweg.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 25. Culture, Control and Perception of Relationships in the Environment (Ji, Peng & Nisbett, 2000).
    • Dieser PRFT wurde in der aktuellen Arbeit verwendet.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 26. Culture, Control and Perception of Relationships in the Environment (Ji, Peng & Nisbett, 2000).
    • Die Ergebnisse entsprachen den Hypothesen:
      • Ost-Asiaten FD, US-Amerikaner FI.
      • Die Geschlechtsunterschiede sind ebenfalls theoriekonform (Männer FI, Frauen FD).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 27. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Die vorherige Studie zeigte kulturelle Unterschiede bzgl. Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit. Diese waren jedoch sehr klein und es stellt sich die Frage der Relevanz; für diese zwei Aspekte ist die folgende Studie bedeutsam.
    • Diese Studie untersuchte, inwieweit der kognitive Stil die Beurteilung von Gesichtsausdrücken beeinflusst.
    • Laut Manning zeigten diverse Studien, das die rechte Hemisphäre (RH) dominant sei bzgl. der Erkennung von Gesichtsausdrücken (Benton & Van Alien, 1968; De Renzi et al., 1968; Hilliard, 1973; Hansch & Pirozzolo, 1980).
    • Manning nennt aber auch Studien, denen nach diese Dominanz interindividuell unterschiedlich sei, v. a. für beid- oder linkshändige bzw. feldabhängige Personen (Gilbert & Bakan, 1973; Rapaczynski & Ehrlichman, 1979; Pizzamiglio & Zoccolotti, 1981; Pizzamiglio et al., 1983).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 28. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Bzgl. ihres kognitiven Stils sollten sich FI bzw. FD Probanden möglichst stark unterscheiden.
      • Dazu wurde mit dem group-embedded-figures-test (GEFT) (Witkin et al., 1971) eine Vor-Studie mit N = 250 durchgeführt.
      • Der GEFT besteht aus 27 zunehmend komplexeren geometrischen Strukturen, mit eingebetteten einfacheren Formen. Diese müssen innerhalb von 30 sec erkannt werden (Zeit je Aufgabe, 3 mal 4,5 min).
    • Die jeweils 30 extremsten Probanden nahmen weiter teil und bearbeiteten den rod-and-frame-test (ähnlich PRFT).
    • Die Abweichungen in Grad waren sehr viel größer:
      • FI (gemäß GEFT): zwischen 0,3 und 6,5 Grad
      • FD (gemäß GEFT): zwischen 7,7 und 25 Grad
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 29. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Dies ist eine der einfachen geometrischen Figuren aus dem GEFT.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 30. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Dies ist eine der komplexen geometrischen Strukturen aus dem GEFT (zweiter Testabschnitt, mittelschwer).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 31. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Eine der korrekten Lösungen dieser GEFT-Aufgabe sieht so aus (es gibt noch eine weitere).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 32. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Testaufgabe war zu beurteilen, ob das Foto eines Gesichtsausdrucks mit einer zuvor mündlich angekündigten Emotion übereinstimmte.
    • Verwendet wurden sechs kulturübergreifende Emotions-ausdrücke (Ekman & Friesen, 1975), siehe nächste Folie.
    • Dargestellt wurden diese Fotos mit einem so genannten Tachistoskop, siehe Schaubild übernächste Folie (Kahle & Frotscher, 2003).
      • Damit können visuelle Stimuli sehr kurz gezeigt werden (hier: 150 ms).
      • Auf Grund der kurzen Darstellung können die Augen das Bild nicht fixieren.
      • Wegen der Positionierung (rechts oder links, jedoch nicht mittig) wird der visuelle Reiz zuerst nur in einer Gehirnhälfte (Hemisphäre) verarbeitet.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 33. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Die 6 Basis-Emotionen gemäß Ekman und Friesen (1975).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 34. Interhemispheric (…) (Manning, 1986). Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 35. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Von FI-Personen wird angenommen, dass deren Hemisphären-Spezialisation ausgeprägter ist als bei FD-P.
    • Die FI-Probanden erkannten die Emotionen sehr viel schneller, wenn der Gesichtsausdruck direkt in der rechten Hemisphäre verarbeitet wurde.
    • Für die FD-Probanden ergab sich zweierlei:
      • Zum einen war der Geschwindigkeitsunterschied sehr viel geringer.
      • Zum anderen waren sie sogar (etwas) schneller wenn die Stimuli zuerst in der linken Hemisphäre verarbeitet wurden.
    • Es gab also deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen, welche basierend auf der Ausprägung des kognitiven Stils der Probanden gebildet wurden (FI vs. FD).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 36. Interhemispheric asymmetry in facial expression recognition and relation to FDI (Manning, 1986).
    • Dies sind die durchschnittlichen Ergebnisse über alle Emotionen hinweg.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 37. Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft (Parment, 2009).
    • Bezeichnet werden mit diesem Begriff Personen, welche zwischen Ende der 70-ger und Anfang der 90-ger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden.
    • Für diese Menschen waren/ sind Technologie und kultur-übergreifende Trends zunehmender Teil ihres Lebens.
      • Für die Älteren dieser Generation begann alles mit eigenen, zu Hause verfügbaren Computern.
      • In den 90-ger Jahren kam das Internet dazu (erst mit öffentlichen, später auch mit privaten Zugängen).
      • Die jüngeren Mitglieder dieser Generation sind dank mobiler Kommunikation/ mobilem Internet und sozialen Netzwerken „always on“.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 38. Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft (Parment, 2009).
    • Für Parment (2009) hat dies u. a. diese Auswirkungen:
      • Globale Vernetzung ist alltäglich/ nichts besonderes.
      • Wahlmöglichkeiten sind von großer Bedeutung.
      • Emotionale Aspekte spielen eine wichtige Rolle.
    • Parment (2009) führte dazu Studien durch mit Teilnehmer aus Frankreich, Spanien, Schweden, Belgien, Österreich, Deutschland, den USA, Mexiko und Indien.
    • Gemeinsamkeiten waren sowohl kultur- als auch ausbildungs- bzw. studiumsübergreifend.
    • Allerdings machen nicht alle Mitglieder dieser Generation automatisch ähnliche Erfahrungen mit Technologien.
      • Dies hängt auch von den persönlichen Ressourcen ab; seien es die finanziellen ~ oder die (Aus-)Bildung.
      • Stichwort: digitale Spaltung/ digital gap.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 39. Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft (Parment, 2009).
    • Bisher war die Generation Y vor allem interessant…
      • wegen ihres Konsumentenverhalten/ der Kommunikation mit Konsumenten.
      • für Arbeitgebermarkenbildung (employer branding); just diese Generation ist heute an der Universität/ in Ausbildung bzw. am Anfang ihrer beruflichen Karriere.
    • Mich dagegen interessierte, ob ein analoger Effekt auch in anderen Bereichen auftreten würde; konkret hinsichtlich der visuellen Wahrnehmung, wie er von Masuda und Nisbett (2001) untersucht wurde:
      • Interkulturelle Gemeinsamkeiten einerseits.
      • Intrakulturelle Unterschiede andererseits.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 40. Hypothesen
    • Laut Tulgan und Martin (2001) kann es für ein konkretes Individuum recht schwierig sein, dessen Zugehörigkeit zur Generation Y zu bestimmen, da diese von vielen verschiedenen Faktoren abhinge.
    • Deswegen und wegen der geschilderten Zusammenhänge sowohl mit Kultur (Studie 4) als auch mit der visuellen Wahrnehmung (Studie 5) entschied ich mich für den kognitiven Stil Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit als (so genannte) unabhängige Variable, neben der Kultur.
    • Die Ergebnisse von Masuda und Nisbett (2001) waren:
      • Japaner sprachen mehr über background und inert objects.
      • Keine Unterschiede bzgl. focal fish und active objects.
      • US-Amerikaner erwähnten häufiger zu Beginn focal fish und active objects (=> salient objects).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 41. Hypothesen
    • Damals (in 2006) nahm ich an, dass unbedingt zwei möglichst verschiedene Kulturen getestet werden müssten.
      • In der Diskussion thematisiere ich dies nochmal.
    • Neben der deutschen schien mir die chinesische Kultur sehr geeignet:
      • Sehr verschieden.
      • Ost-Asiatisch.
      • In Hamburg mit einer großen Gemeinde vertreten
    • Wegen mangelnder Kenntnisse der chinesischen Sprache (Mandarin), ersetzte ich die mündlichen Beschreibungen deshalb durch eine Blickbewegungsmessung.
      • Auch diesen Punkt werde ich im Diskussions-Teil nochmal kommentieren.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 42. Hypothesen
    • Meine Hypothesen lauteten für den Kultur-Split:
      • Chinesen schauen im Vergleich zu Deutschen mehr (höhere Anzahl an Fixationen) und/ oder längere Zeit (durchschnittliche/ summierte Zeit in sec) auf Objekte der Klassen background bzw. inert object.
      • Deutsche haben größere Pupillen, wenn sie Objekte der Klasse salient object ansehen.
        • Hess und Polt (1960) berichteten, dass Interesse und Pupillengröße positiv korrelieren.
        • Just und Carpenter (1993) sowie Hess und Polt (1964), zeigten außerdem, dass die Pupillengröße bei erhöhter mentalen Aktivität/ kognitiver Beanspruchung zunimmt.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 43. Hypothesen
    • Für den FDI Median Split erwartete ich:
      • FD-Probanden schauen im Vergleich zu FI-Probanden mehr (höhere Anzahl an Fixationen) und/ oder längere Zeit (durchschnittliche/ summierte Zeit in sec) auf Objekte der Klassen background bzw. inert object.
      • FI-Probanden haben größere Pupillen, wenn sie Objekte der Klasse salient object ansehen.
    • Im Vergleich zum Kultur-Split sollten Unterschiede beim FDI-Split überhaupt erst auftreten (signifikant werden) bzw. in einem größeren Maß auftreten (in einer größeren Anzahl Videos bzw. mit extremeren Unterschieden).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 44. Studiendesign
    • 2 (Kultur) x 2 (Geschlecht) x 2 (FDI)
      • Kultur: Deutsche vs. Chinesen
        • China als möglichst unterschiedliche Kultur
      • Geschlecht: Frauen vs. Männer
        • Wegen der Geschlechtsunterschied bzgl. FDI
      • FDI: feldabhängig (FD) vs. Feldunabhängig (FI)
    • Fallzahlen: N = 80 (40 Probanden je Kultur)
    • Blickbewegungsmessung
    • Messung von FDI über PRFT und GEFT
    • Kontrolle der Intelligenz über CFT3 (Culture Fair Intelligence Test, scale 3), ( Cattell & Weiß, 1971).
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 45. Durchführung
    • Programmierung der Stimulus-Darstellung mit Presentation, einer Software für wissenschaftliche Experimente ( http://www.neurobs.com )
    • Anfang 2007 (nach 4 Monaten) jedoch erst 8 chinesische Teilnehmer
    • Deshalb Planung einer zusätzlichen Datenerhebung in Buenos Aires, Argentinien
      • eye-tracking mit eigenem Equipment
      • Durchführung des PRFT als PC-basierte Version
      • Software für das eye-tracking
        • geplant: in Echtzeit mit cvEyeTracker ( http://thirtysixthspan.com/openEyes )
        • tatsächlich: Videos von Pupillenbewegungen
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 46. Aufbereitung
    • Quantifizierung (x/y-Koordinaten) der Pupillen-bewegungen für die argentinischen Daten mit einer modifizierten Version der Software EyeWriter ( http://www.eyewriter.org/ )
    • Berechnung der Fixationen und Erstellung von overlay-Videos mit OGAMA ( http://www.ogama.net/ ), Beispiel auf der nächsten Folie.
      • Der rote Kreis stellt den aktuellen Fixationspunkt dar.
      • Die gelben Kreise repräsentieren die Fixationen, wobei große Kreise für längere Fixationen stehen
      • Die grünen Linie zeigen den Blickpfad zwischen den Fixationen.
    • In Excel manuelle Codierung von 31.760 Fixationen.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 47. Aufbereitung Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 48. Auswertung
    • Split-Variablen (unabhängige Variablen)
      • Kultur
      • FDI Mediansplit (an Hand des PRFT-Testergebnisses)
    • Abhängige Variablen (immer bezogen auf alle Fixationen zu einer Kategorie von Objekten).
        • summierte Dauer in ms für das gesamte Video
        • summierte Anzahl für das gesamte Video
        • mittlere Dauer in ms je Fixation
        • mittlere Pupillengröße als z-Werte je Fixation
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 49. Ergebnisse
    • Um Relevanz zu gewinnen sollten signifikante (p = 5%) Unterschiede zwischen den Splits in wenigstens drei der acht Videos auftreten.
    • Einige der Unterschiede müssen als Artefakte angesehen werden, zurückzuführen auf technische Probleme während der Datenerhebung.
    • Keine Artefakte sind dagegen Unterschiede in der mittleren Fixationsdauer für focal fish (große, auffällige Fische, welche durch den mittleren Bildteil schwammen).
      • Details dazu auf der nächsten Folie.
      • Darüberhinaus ergaben sich keine weiteren systematischen Unterschiede.
      • Über Empfehlungen/ Ideen für weitere Analysen würde ich mich freuen.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 50. Ergebnisse
    • Für die Frauen gab es keine kulturellen Unterschiede, jedoch in fünf von acht Videos für den FDI Median Split.
      • Dies entspricht der ursprünglichen Idee; durch die kulturunabhängige Gruppierung nach dem kognitiven Stil sollten Unterschiede stärker bzw. überhaupt erst hervortreten.
      • Darüber hinaus schauten sich auch die FI-Frauen die focal fish im Mittel länger an als die FD-Frauen.
    • Weniger eindeutig waren die Ergebnisse für die Männer.
      • Für den Kultur-Split gab es signifikante Unterschiede in fünf von acht Videos.
      • Für den FDI Median Split in vier von acht Videos.
      • Zudem fixierten hier die FD-Männer im Mittel länger die focal fish als die FI-Männer.
    Inhalt Auslöser Studie 1 Studie 2 Studie 3 Studie 4 Studie 5 Studie 6 Hypothesen Studiendesign Durchführung Aufbereitung Auswertung Ergebnisse Diskussion Literatur
  • 51. Diskussion
    • Die Interpretation der Ergebnisse erscheint mir schwierig.
    • Einerseits gibt es bis auf die mittlere Fixationsdauer bzgl. der focal fish keine signifikanten Unterschiede, und diese sind für die Männer auch noch nicht eindeutig.
    • Andererseits gab es diverse technische und auch inhaltliche Probleme, wegen denen ich nicht mit Überzeugung sagen kann, dass keine Unterschiede auftraten, weil es (höchstwahrscheinlich) keine gibt.
    • Die technischen Probleme welche während der Durchführung auftraten, sind zwar ärgerlich und wären wohl vermeidbar gewesen. Jedoch erscheinen mir die Probleme bzgl. des Studiendesign gravierender.
      • Die technischen P. alleine wären wohl beherrschbar.
      • Die inhaltlichen P. alleine wären trotzdem schwierig.
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  • 52. Diskussion
    • Technische Probleme
      • Fixationsidentifikation
        • Aus den Pupillenvideos der argentinischen Datenerhebung musste ein Algorithmus die Pupillenkoordinaten erfassen.
        • Lichtreflexe erschwerten manchmal die Identifikation, so dass keine Pupille bzw. eine falsche Position erfasst wurde.
      • Synchronisation
        • An Hand der numerischen Pupillenkoordinaten konnten die Fixationen berechnet werden.
        • Deren zeitliche Position musste manuell an die Stimuli-Videos angepasst werden.
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  • 53. Diskussion
    • Technische Probleme
      • Videodauer
        • Technisch gesehen entsprachen die Stimuli-Videos einer Sequenz von jeweils 225 Einzelbildern.
        • Jedes Bild sollte 100 ms dargestellt werden, um so einem 22,5 sec langen Video zu entsprechen.
        • Vermutlich auf Grund der verwendeten PC-Hard-ware gab es Abweichungen von den avisierten 100 ms Dauer je Bild. In der Summe führten diese Abweichungen dazu, dass manche Videos länger bzw. kürzer dauerten als exakt 22,5 sec.
        • Die Darstellung wurde nicht nach 22,5 sec beendet, sondern nach dem 225. Bild.
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  • 54. Diskussion
    • Inhaltliche Probleme
      • Anzahl der Kulturen
        • Ursprünglich ging ich davon aus, dass zwingend zwei möglichst unterschiedliche Kulturen Teil der Studien sein müssten.
        • Heute glaube ich jedoch, dass nur eine Kultur zielführender gewesen wäre.
        • Zwar wäre dann kein direkter Vergleich zwischen Kultur- und FDI-Split möglich gewesen.
        • Jedoch hätte ich versuchen können zu zeigen, dass bei einer monokulturellen Stichprobe nur auf Grund eines FDI-Splits ähnliche Unterschiede aufträten wie bei Masuda und Nisbett (2001).
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  • 55. Diskussion
    • Inhaltliche Probleme
      • FDI Spannbreite
        • Durch das Design mit mehreren Kulturen war keine Vor-Studie möglich, um möglichst extreme FD-/ FI-Probanden auswählen zu können.
        • Der höchste PRFT-score dieser Studie war nur 4,8°, wogegen Manning (1986) bis zu 25° berichtete.
      • FDI: kognitiver Stil oder kognitive Fähigkeit?
        • Bzgl. des kognitiven Stils Feldabhängigkeit/ -unabhängigkeit kritisieren manche Autoren, dass es sich vielmehr um kognitive Befähigung handele.
        • Bei einem kognitiven Stil wären die zwei Pole als gleichwertig zu behandeln.
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  • 56. Diskussion
    • Inhaltliche Probleme
      • FDI: kognitiver Stil oder kognitive Fähigkeit?
        • Würde es sich jedoch um kognitive Befähigung handeln, dann wäre der eine Pol besser (im Sinne von leistungsfähiger) als der andere.
        • Persönlich glaube ich, dass hier Kritik an einem der Messinstrumente (GEFT) auf den kognitiven Stil an sich ausgedehnt wird.
        • Zwischen dem GEFT und der Leistungs-Skala des WAIS (Wechsler Adult Intelligence Scale) gibt es z. Bsp. eine signifikante Korrelation (Goodenough & Karp, 1961), nicht jedoch mit anderen Skalen des gleichen Intelligenz-Tests.
        • Zwischen dem RFT bzw. PRFT und Intelligenz gibt es wiederum keine signifikanten Korrelationen.
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  • 57. Diskussion
    • Inhaltliche Probleme
      • Art der erhobenen Daten
        • Am gravierendsten erscheint mir im Nachhinein der Wechsel von mündlichen Beschreibungen zu einer Blickbewegungsmessung.
        • Hinsichtlich der Menge der angesehenen (fixierten) und mündlich beschriebenen Objekte wäre folgende Zusammenhänge denkbar.
          • Die Mengen sind relativ deckungsgleich. Man erwähnt nur, was man auch ansah. Man sieht nur an, was man später auch erwähnt.
          • Man erwähnt nur einen Teil dessen, was man sich angesehen hat.
          • Man erwähnt mehr, als man angesehen/ fixiert hat (eye-tracking misst nur die Fixationen).
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  • 58. Diskussion
    • Inhaltliche Probleme
      • Art der erhobenen Daten
        • Denkbar wäre z. Bsp. dass es auf der Fixationsebene keine Unterschiede gibt, sich also tatsächlich alle Probanden mehr oder weniger das gleiche ansahen (so, wie es die Daten vermuten lassen).
        • Mündlich beschrieben würde aber nur dass, was die Probanden (bewusst oder unbewusst) als relevant erachten, entsprechend den Ergebnissen von Masuda und Nisbett (2001). Ob es auf dieser Ebene Unterschiede zwischen den Splits gibt (Kultur, FDI) lässt sich an Hand der vorliegenden Daten nicht bewerten.
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  • 59. Diskussion
    • Ein besseres Studiendesign?
      • nur deutsche Probanden (1 Kultur)
      • Vorstudie für max. FDI Bandbreite
      • mündliche Beschreibungen
      • eventuell mit eye-tracking
        • dann z. Bsp. Vergleich möglich
          • was wurde angesehen?
          • was wurde mündlich beschrieben?
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