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Mai 2012 | Backstage-Report von Foerster & Kreuz
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Mai 2012 | Backstage-Report von Foerster & Kreuz

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Der BACKSTAGE REPORT von Förster & Kreuz ist der meistgelesene unabhängige Management-Newsletter im deutschsprachigen Raum. …

Der BACKSTAGE REPORT von Förster & Kreuz ist der meistgelesene unabhängige Management-Newsletter im deutschsprachigen Raum.
- Ideen, die alles, außer gewöhnlich sind.
- Projekte, die Spuren hinterlassen.
- Unternehmen, die Leidenschaft kultivieren.
- Menschen, die mutig vom Mainstream abweichen
Förster & Kreuz sind SPIEGEL-Bestsellerautoren, Keynote-Speaker und Business-Querdenker aus Leidenschaft. http://www.foerster-kreuz.com

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  • 1. Keine Bilder? Hier klickenNewsletter bestellen | Adresse ändern | Abmelden | Weiterempfehlen |ImpressumAusgabe 124Mai 2012BestellenWeiterempfehlenPDF-Version drucken"Die Autoren erwecken den Lesermit verbalen Tritten in denAllerwertesten. Belebend,erfrischend, motivierend."Harvard Business ManagerMehr Infos"Best of Business: So leicht undso atemlos hat sich selten einBuch dieses Genres gelesen.Jede Seite macht Hunger aufdas, was noch kommt"Financial TimesMehr InfosLiebe Freunde des Business Unusual,es ist soweit! Wir freuen uns riesig und haben jede Menge vorfreudigesHerzklopfen!Warum? Weil am Freitag, den 14. September unser neues Event, das BusinessUnusual Forum an den Start geht.Das Programm ist bunt, inspirierend und energiegeladen. Es gibt jede Mengespannende Inhalte, tolle Referenten und eine äußerst reizvolle Location, dieDenkmalschutz und moderne Architektur vereint.Für Hirn & HerzEs gibt einem Mix aus Vorträgen, Interviews, interaktiven Sessions und Gesprächen.Mit dabei sind Titus Dittmann, Unternehmer und Skate-Aid Aktivist, Jocelyn B.Smith, die gewaltigste Soulstimme Deutschlands, Uwe Rotermund, mit seinemUnternehmen mehrfach als bester Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet undnatürlich auch wir.Für die OhrenDas Event lassen wir ausklingen mit einer After Event Lounge mit Jazz und Soul.Der Einladungsmodus „By invitation only“ garantiert außergewöhnlichesNetworking mit einer kleinen und feinen Gruppe von 80 Menschen, die sich nicht mitdem "business as usual" zufrieden geben, sondern mutig und erfolgreich davonabweichen.Der Kostenbeitrag beträgt nur 390 Euro. Einen Teil davon spenden wir für das"skate-aid Projekt" von Titus Dittmann und für ein Sozialprojekt von Jocelyn B.Smith.Wenn Sie dabei sein möchten, hier gehts zur Bewerbung.Wer nicht bis zum 14.9. warten kann: Unsere nächsten öffentlichenVeranstaltungen finden in Linz (A), München und Essen statt. All Termine finden Siein unserem Tourkalender.Wir freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Kommentare zu diesem Backstage ReportSeite 1 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 2. Wirtschaftsbuch d. Jahres"Ein Streichholz, das andereentzündet."Financial TimesMehr Infosbei Facebook oder Google+.Schön, dass Sie auch diesen Monat mit dabei sind.Unusual Greetings,Anja Förster & Peter KreuzJim Collins - Das Glück und die StoppuhrWie macht er das nur? Egal, was Jim Collins anpackt, es wird ein Erfolg. Built toLast, Good to Great, How the Mighty Fall – alle seine Bücher wurden Bestseller. Unddas gönnen wir ihm von Herzen. Und genauso wissen wir, dass das eben geradekeine Zufallstreffer waren.Denn Collins hat genau das Besondere, das entscheidende Etwas, das denUnterschied ausmacht zwischen einem, der einfach nur sein Ding macht und einem,der nicht nur sein Ding macht, sondern darüber hinaus auch eine große undlangandauernde Resonanz im Markt findet. Und dieses entscheidende Etwas ist: D-I-S-Z-I-P-L-I-N.Mit jedem seiner Buchprojekte beschäftigt er sich über Jahre. Er recherchiertintensiv in allen verfügbaren Medien, interviewt Topmanager, analysiert, und denktnach – viele hundert Stunden. Als er für ‚How the Mighty Fall – And why someCompanies Never Give in‘ recherchierte, schauten die Lehman Brothers, Fannie Maesund General Motors dieser Welt noch optimistisch in die Zukunft. Der Dow JonesIndex hatte die 10.000-er-Marke erreicht und kletterte munter weiter. Hätte Collinssein Buch schon 2005 veröffentlicht, hätte es vermutlich niemand gekauft. Aber erhatte eine Ahnung, was passieren würde. Heute bilden seine „stages of decline“ eineglasklare Diagnose wie Unternehmen abwirtschaften.Bei praktisch jedem seiner Projekte trat der Effekt ein, dass das Thema, das ihn überJahre beschäftigte, ausgerechnet zum Erscheinen des Buches aktuell wurde. DieFolge: Seine Bücher verkaufen sich wie geschnitten Brot und stürmen dieBestsellerlisten - Built to Last stand allein sechs Jahre (!) auf der Business-Week-Bestsellerliste.Wer sich fragt, wie er das bloß macht, stößt beim Nachforschen unweigerlich auf einZitat seines früheren Mentors, dem aus Österreich stammendenManagementvordenker Peter Drucker, der vor sieben Jahren verstorben ist. Druckerfragte Collins, ob es richtig sei, dass er in erster Linie Ideen entwickeln wolle.Collins nickte. Dann sagte Drucker, mit seinem berüchtigten Akzent: „Zen you mustnot build an organization! Because zen you will end up managing zat organization!“Collins hatte gut zugehört. Darum baute er eben kein großes Beratungsunternehmenauf, sondern beschäftigt bis heute lediglich fünf Mitarbeiter, die ihm direktzuarbeiten. Neben seiner To-Do-Liste hat er auch eine To-Don’t-Liste. Und beidesetzt er mit der Sturheit eines Esels durch. Das bedeutet: Exakt 12 bezahlteKeynotes im Jahr und exakt 6 Gratis-Vorträge. Mehr nicht! Wer ihn buchen will mussnach Boulder fahren, damit Collins seinen Auftraggeber persönlich kennen lernenkann. Es ist mehr ein Bewerbungsgespräch als ein Engagieren. Und wer dann denZuschlag von Collins bekommt, zahlt ein Honorar von mindestens 65.000 Dollar.Das ist wirklich abgefahren – und großartig, denn Collins trifft ganz bewusst seineWahl.Wer bis in sein Arbeitszimmer vorgedrungen ist, sieht ihn am Kopf eines langenTisches sitzen, der mit Ordnern und Materialien voll bedeckt ist. Was er dort macht,verrät ein Blick auf das Flipchart neben ihm. Darauf steht etwa: Creative 53 % –Teaching 28 % – Other 19 %.Ganz klar, Collins ist ein minutiöser Selbstkontrolleur. Vor Jahren hat Collinsbeschlossen, seine Zeit genau so einzuteilen: die Hälfte für kreative Arbeit, einDrittel für lehrende Tätigkeiten und der Rest für alles andere. Beschlossen istbeschlossen, also misst er seine Arbeitszeit mit einer Stoppuhr und ordnet sie dendrei Bereichen zu. Einmal am Tag trägt er seine Werte in eine Excel-Tabelle ein undweiß am Abend so ganz genau, wie treu er seinen Zielen ist. Und weil er nachlängeren Analysen herausgefunden hat, dass er innerhalb von 10 Tagen auf einSchlafpensum von 70 bis 75 Stunden kommen mußt, um kreativ zu bleiben, wirdSeite 2 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 3. auch diese Zeit geplant, eingeloggt und kontrolliert. Das ist eiserne Selbstdisziplin –und das geht nur mit eiserner Selbstkontrolle.Auch wenn die Stoppuhr-Methode nicht unser Fall ist: Wir finden Jim Collins‘Konsequenz großartig. Er macht klar, dass berufliche Erfüllung das Gegenteil vonZufall ist. Es ist die Kombination aus bewusster Wahl und Disziplin. GlücklicheUmstände? Die liefern nur temporär ein wenig Rückenwind, bis sich der Wind wiedergedreht hat. Für die richtige Richtung müssen wir selbst sorgen.Zuerst: Wir müssen uns entscheiden, was wir überhaupt tun wollen und was nicht –und daraus die Konsequenzen ziehen. Dann die nächste Entscheidung: Mit welchenTätigkeiten wollen wir unseren Tag verbringen? Und die Einhaltung dieserEntscheidung sollten wir dann selbst ehrlich überprüfen. – Das klingt einfach. Ist esauch. Aber keiner hat behauptet, dass es leicht ist ...Wir freuen uns über IHREN Kommentar bei Facebook oder Google+Ideen aus der BoxWas braucht ein Unternehmen, um seine Zukunftsfähigkeit zu sichern? PermanenteInnovationen! – Was braucht ein Unternehmen, um permanent innovativ zu sein?Mitarbeiter, die Ideen liefern! – Wie bekommt man Mitarbeiter dazu, Ideen zu liefern? MitIdeenmanagementsystemen!Zweimal machen wir einen Haken dran. Aber bei der letzten Antwort rufen wir: Nein!Genau das eben nicht!Das klassische, zentral gesteuerte Ideenmanagement mit seinen zähen Strukturen,ätzenden Formularen und intransparenten Entscheidungsprozessen ist der Schlachthof derKreativität! Die tollsten Ideen werden dort mit hängenden Ohren zur Schlachtbankgeführt, erstickt, ersäuft und zerstückelt.Unser Rat: Verwenden Sie solche Innovationsmanagementprozesse guten Gewissens, umbestehendes schrittweise zu optimieren. Bestens! Aber schützen Sie jede keimende Idee,die wirklich Neues mit sich bringen könnte, um Himmels Willen davor, in eine solcheMühle zu geraten.Was Sie stattdessen tun sollten, das können Sie sich zum Beispiel beim schwedischenKonzernmulti Ericsson abschauen. Das Traditionshaus mit Geschäftsfeldern auf der ganzenWelt steht voll im globalen Wind des Wettbewerbs – und braucht darum ständig unddringend frische Ideen für neue Geschäftsmodelle und innovative Dienstleistungen. Zuerstversuchten sie es mit dem klassischen Vorschlagswesen. Bei 104.000 Mitarbeitern in 180Ländern waren die Annahmestellen für Ideen aber heillos überlastet, die Ideensammlungwurde in jedem Land anders gehandhabt, die Entscheidungsprozesse waren unklar, dasganze System völlig intransparent – die Mitarbeiter schon bald total demotiviert damitzumachen.Die Frage war: Wie muss ein System aussehen, das Mitarbeitern Spaß macht, das dieIdeen aller Mitarbeiter auch jenseits der Entwicklungsabteilungen erfassen kann undsowohl lokal als auch global funktioniert?So entstanden vor rund vier Jahren die IdeaBoxes – virtuelle Sammelstellen zu jeweilsnur einem einzigen Thema. Jeder Mitarbeiter, der in seinem Arbeitsfeld einen aktuellenInnovationsbedarf erkennt und auch über die Ressourcen zur Umsetzung verfügt, kann soeine Box eröffnen und wird damit zum Innovationsmanager für genau dieses Problem. ImMoment gibt es zwischen 300 und 400 Boxen, die alle weltweit für jeden Mitarbeiter amPC zugänglich sind.Soweit so gut. Doch im Gegensatz zum klassischen Ideenmanagementsystem sind dieIdeaBoxes lebendig und interaktiv. Jeder Mitarbeiter kann nämlich die Ideen aller andererlesen, kommentieren, ergänzen, bewerten oder mit dem Ideengeber in Kontakt treten.Vor allem aber – und das ist das Interessanteste: Ideen können sich gegenseitigbefruchten.Eine Ericsson-Mitarbeiterin aus den USA hatte zum Beispiel eine Idee, wie man für dieProdukte, an denen sie gerade arbeitete, die Upgrades verbessern könnte. Sie speisteihre Idee bei IdeaBoxes ein, und bekam recht schnell ein paar Kommentare von Kollegen.Dann passierte nichts mehr. Nach einer Weile bekam sie jedoch eine Nachricht, dass ihreIdee mit einem ähnlichen Ansatz verlinkt wurde. Aha, die Kollegen sind doch noch aktivgeworden, dachte sie. Aber die neue Idee kam nicht aus der Nachbarschaft, sondern voneinem Ericsson-Mitarbeiter aus Indien. Von jemandem, den sie noch nie gesehen hatte,der in einer ganz anderen Abteilung und mit völlig unterschiedlichen Produkten arbeitete.Seite 3 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 4. Als sie seine Idee las, wurde ihr klar: Wenn sie beide Ideen kombinieren würden, hättensie eine einzigartige und universell einsetzbare Lösung für Upgrades. Eine genialeInnovation war geboren.Freiheit plus Vernetzung gleich Kreativität! Wenn das Management einen Rahmen mitklaren Regeln vorgibt, aber innerhalb dieser Strukturen die Finger heraushält, kann Neuesentstehen. Um Ideen zu generieren und umzusetzen, braucht es weder Anreize, nochBelohnungen und Beförderungen. Sondern lediglich: die richtigen Rahmenbedingungen.Wir freuen uns über IHREN Kommentar bei Facebook oder Google+Das Highlight Ihres nächsten Events...... könnte ein Vortrag von Förster & Kreuz sein:"Eine Massage zur gedanklichen Beweglichkeit" Marsh GmbH"Lebendig, inspirierend, manchmal irritierend aber immer anregend." SAS Institute"Nah bei den Menschen, humorvoll und voller Esprit." Volksbank Paderborn"Das Management-Dreamteam" AmazonMehr Infos zu unseren aktuellen Vorträgen finden Sie hier.Manage yourself - Morning StarWer hätte sich jemals vorstellen können, dass Kutschen ohne Pferde fahren können? Oderdas tragbare Telefone den Wecker, den Kalender, die Wettervorhersage, denPlattenspieler und den Taschenrechner überflüssig machen würden? Oder dass sozialeNetzwerke im Internet den arabischen Frühling auslösen könnten? Oder dass man Sealund Heidi voneinander trennen könnte?Es gibt Unternehmen, die machen Dinge, von denen niemals jemand geglaubt hätte, dasssie funktionieren könnten – bis sie tatsächlich realisiert wurden. Ein Tomatenverarbeiter inKalifornien beispielsweise, der Tomatenpaste für Pizza & Co. herstellt, schaffte kurzerhanddas Management ab. In dem Unternehmen gibt es keine Hierarchien und keine Chefs. ImUmkehrschluss: Niemand nimmt einem Mitarbeiter die Verantwortung ab oder trifft für ihndie Entscheidungen.Die Mitarbeiter handeln mit ihren Kollegen selbst Verträge aus. Was sie für ihre Arbeit anMaschinen oder Material benötigen, bestellen sie selbst – und nicht eine Einkaufsabteilung.Das Unternehmen besteht auf diese Weise aus lauter Mini-Unternehmen, jeder Mitarbeiterist völlig autonom in seinen Handlungen: Er bestimmt, was er genau tun will, wie er mitseinen Kollegen kommunizieren und sich koordinieren will, was er mit den Lieferantenoder Kunden aushandeln will. Die Mitarbeiter haben kurzerhand auch alleManagementaufgaben übernommen.Es gibt keine Stellenbeschreibungen, keine Anweisungshandbücher undOrganisationsrichtlinien keine von oben verordneten Zielvorgaben. Alle Zuständigkeitenund die komplette Arbeitsteilung werden zwischen den Mitarbeitern direkt ausgehandelt.Das heißt aber nicht, dass einfach jeder macht, was ihm in den Kram passt. Die Kollegenhaben ja selbst auch Bedürfnisse, Ziele, Wünsche und Gepflogenheiten. Wenn da einer wiedie Axt im Walde auf die eigene Rechnung holzen würde, würde er sich ruckzuck in derfreien Wildnis wiederfinden. Die soziale Kontrolle ersetzt die hierarchische Kontrolle vonVorgesetzten. Und das ziemlich effektiv.Diese Art der Organisation widerspricht völlig dem, was wir aus der Erfahrung der letztenhundert Jahre als „normal“ empfinden. Aber wer weiß, vielleicht ist das dieOrganisationsform der Zukunft. Sie hat nämlich einige spürbare Vorteile: Keine politischenSeite 4 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 5. Spielchen nach dem Stromberg-Muster, mehr Selbstbestimmung und damit wenigerStress, mehr Initiative und intrinsische Motivation, hohe Loyalität und Mitarbeiterbindung,mehr Interesse an Weiterbildung und damit mehr Kompetenz, kurze Wege und schnelleEntscheidungen, große Flexibilität und Veränderungsbereitschaft.Na, klar es gibt auch Nachteile. Nicht jedem liegt es beispielsweise, so viel Verantwortungzu tragen. Und neue Mitarbeiter brauchen lange, bis sie sich eingewöhnt haben. Aber esgibt ein verblüffendes Faktum, das uns alle zum Nachdenken bringen sollte, ob es nicht ander Zeit ist, die „alte“ Art ein Unternehmen zu führen zumindest zu überdenken und zumodifizieren: Bei dem Unternehmen handelt es sich nicht etwa um eine kleineexperimentelle Klitsche, sondern um die Morning Star Company – und das ist der größteTomatenverarbeiter der Welt, der mit 400 Mitarbeitern über 1000 Tonnen Tomaten proStunde (!) verarbeitet, einen Umsatz von über 700 Millionen US-Dollar pro Jahr macht undjedes Jahr zweistellig wächst.Wir freuen uns über IHREN Kommentar bei Facebook oder Google+Im Gespräch mit Eva WlodarekErstens kommt es anders - und zweitens als man denkt! Hmh, ist das tatsächlich so?Ist Schicksal Schicksal oder können wir es beeinflussen? Und wenn ja, WIE könnenwir das tun? Faszinierende Fragen, finden wir. Findet auch unsere AutorenkolleginDr. Eva Wlodarek, die darüber ein großartiges Buch geschrieben hat: „Tango Vitale:Von Schicksalsschlägen und anderen glücklichen Umständen“. Vergangene Wochehaben wir Eva Wlodarek in Hamburg getroffen und mit ihr über das Leben, ihr neuesBuch und ihren Arbeitsalltag geplaudert. Sie ist Psychologin mit eigenerpsychotherapeutischer Praxis in Hamburg, war 20 Jahre als beratende Psychologinbei der Brigitte tätig und hat zahlreiche Bestseller geschrieben, darunter"Wunscherfüllung für Selbstabholer".Ist Schicksal Schicksal oder können wir unser Schicksal beeinflussen?Eva Wlodarek: Sowohl als auch. Es gibt Schicksalsschläge, gegen die wir machtlossind. Etwa ein Unfall oder eine tödliche Krankheit. Oder positiv die große Liebe, einLottogewinn. Da haben wir nur noch die Freiheit, unsere Reaktion darauf zu wählen.Aber wir haben auch die Möglichkeit, in ruhigen Zeiten den Verlauf unseres Lebensaktiv mitzubestimmen.Wie kann ich denn Einfluss darauf nehmen?Eva Wlodarek: Hier ist nicht Platz für ein ganzes Buch, oder? Also das Wichtigste innuce: Die Kernkompetenz der Glückspilze ist Offenheit für Kontakte und neueErfahrungen. Außerdem echte Freundlichkeit und Disziplin bei der Entfaltung eigenerTalente. Last but not least Mut, eine günstige Gelegenheit auch zu ergreifen. Mitalledem können Sie dem Schicksal schon ziemlich imponieren.Gibt es einen Menschen, der Sie vielleicht auf eine ganz besondere Artinspiriert hat, weil er sogar einen Schicksalsschlag in einen Gewinnverwandelt hat?Eva Wlodarek: Ich bewundere zutiefst den inzwischen verstorbenen Arzt undPsychologen Viktor Frankl. Er hat Konzentrationslager überlebt, seine Familie wurdeermordet. Aus seiner Erfahrung, dass es Kraft gibt, im Leiden einen persönlichenSinn zu finden, hat er später die psychotherapeutische Methode der Logotherapieentwickelt.Verraten Sie uns ein Geheimnis über das Schicksal?Eva Wlodarek: Das Schicksal ist das große Geheimnis. Schließlich weiß bis heutekeiner, welche Macht wirklich dahinter steckt. Selbst wenn Sie fest davon überzeugtsind, dass es Gott, Allah, das Karma, das Universum, Jupiter oder der pure Zufall ist– es handelt sich immer um einen Glauben, der auf Ihrer Weltanschauung beruht.Aber ich will mich nicht vor einer Antwort drücken. Ein Geheimnis ist: Das Schicksalunterstützt alle, die ihrem Herzen folgen. Indem sie zum Beispiel beruflich genaudas tun, wozu sie am besten geeignet sind. Der Wegweiser dazu ist übrigensFreude.Das Schicksal ist ein sehr großes Thema. Was hat Sie motiviert, ein BuchSeite 5 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 6. darüber zu schreiben?Eva Wlodarek: Stimmt, viel größer geht es nicht. Aber mein Interesse ergab sichlogisch aus meinem vorigen Ratgeber „Wunscherfüllung für Selbstabholer“: Warumhaben wir nicht alles in der Hand, selbst wenn wir alles richtig machen? Was setztuns da Grenzen? Zumindest den psychologischen Aspekt wollte ich herausfinden.Nicht zuletzt, weil jeder Mensch ein Schicksal hat und das Thema deshalb uns allebetrifft.Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?Eva Wlodarek: Als erstes ein Cappuccino, ohne den nichts geht. Dann sind eine odermehrere der folgenden Tätigkeiten dran: Vorträge, Seminare und Projektevorbereiten. Coaching. An einem neuen Buch schreiben. Experten-Beiträge fürZeitschriften. Pause erst, wenn der Kopf raucht oder der Magen knurrt. Danachweiter siehe oben bis zum Abend. Mein Glück ist, dass ich alles liebe, was ich tue.Ich bin Psychologin aus Leidenschaft, und die verschiedenen Aufgaben haben das alsBasis.Haben Sie ein Lebensmotto, das Sie und Ihre Lebenseinstellungbeschreibt?Eva Wlodarek: Meine Motti – nicht meine Werte! – wechseln nach Bedarf. Dasjeweils aktuelle kommt an die Pinnwand. Zurzeit hängt da: „Verabschieden Sie sichnicht von Ihrem Leben, ohne alles gegeben zu haben“. Das erklärt sicher auch meinArbeitspensum.Sie leben in Hamburg. Haben Sie dort einen Lieblingsplatz?Eva Wlodarek: Elbe, Alster, coole Bar in Eppendorf? Alles nicht. Mein Lieblingsplatzist ein kleiner Park am Weiher in Eimsbüttel, wo ich jeden Morgen walke. Kürzlichdiese Szene: Leichter Regen, Trauerweiden, im Wasser steht ein Fischreiher - wieeine japanische Tuschezeichnung.Herzlichen Dank für das spannende Gespräch!Food for Thought"Ein weiteres, besonders ausgeklügeltes Statussymbol ist der privilegierte Zugang zuInformationen, die anderen Mitarbeitern vorenthalten werden. Wer ist bei denwirklich wichtigen E-Mails auf CC und wer nicht? Wer wird vom obersten Chef alserstes in die noch geheime Strategie eingeweiht?Die erlaubte Höchstdosis an Informationen wächst in vielen Unternehmen exakt mitder Größe des Büroraums.Das erinnert uns an den Film Total Recall mit Arnold Schwarzenegger. Dort gibt eseine Szene, in der eine Figur anfängt, seinem Vorgesetzten zu erzählen: „Also, ichdenke ...“ Daraufhin wird er von seinem Vorgesetzten barsch unterbrochen: „Werhat Ihnen befohlen zu denken? Ich gebe Ihnen nicht genügend Informationen, um zudenken!““Quelle: "Alles, ausser gewöhnlich", S. 181Förster & KreuzAnja Förster und Peter Kreuz zeigen, dass es auch anders geht. Auf allenfünf Kontinenten spüren sie Menschen und Organisationen auf, die den Mut haben,Unkonventionelles zu denken und durchzusetzen. Ihre Vorträge und Bücher sind einleidenschaftliches und erfrischendes Plädoyer dafür, tradierte Denkmuster erfolgreichzu hinterfragen und mutig vom Mainstream abzuweichen - und dabei jede MengeSpaß zu haben.Seite 6 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012
  • 7. Förster & Kreuz sind Autoren, Keynote-Speaker und Querdenker aus Leidenschaft.Vorträge l Bücher l Cool Friends l Tourkalender lFeedback von Kunden, Lesern & Zuhörern l KontaktDie nächste Ausgabe des Backstage Reports erhalten Sie Anfang Juni.Zwischenzeitlich können Sie unseren Blog lesen, neue Beiträge per RSS abonnierenoder uns auf Facebook, Google+ oder Twitter folgen.Herzliche GrüßeAnja Förster & Peter KreuzMoment, hier gibt es noch mehr...Wollen Sie den Backstage Report bestellen?Hat Ihnen jemand diese Mail weitergeleitet? Dann melden auch Sie sich fürDeutschlands meistgelesenen Business-Newsletter an.Ihre Email-Adresse ändert sich?Wenn der Backstage Report an eine andere Email-Adresse gesendet werden soll,können Sie alle Angaben hier ändern.Sie wollen sich abmelden?Dieser Newsletter wird Ihnen ausschließlich mit Ihrem Einverständnis zugesandt.Wenn Sie Deutschlands meistgelesenen Business-Newsletter nicht mehr erhaltenwollen, können Sie sich hier abmelden.Sie hätten gerne mehr?Mehr Ideen, die alles, außer gewöhnlich sind. Mehr Projekte, die Spurenhinterlassen. Mehr Unternehmen, die Leidenschaft kultivieren. Und mehr Menschen,die mutig vom Mainstream abweichen, finden sie in unserem Archiv.Ein Highlight für Ihr nächste Veranstaltung gesucht?Unsere Vorträge kitzeln am Kopf, fordern heraus, begeistern und laden IhreEnergiereserven auf. Infos zu unseren aktuellen Vorträgen finden Sie hier.Kontakt und Impressum?Finden Sie alles hier.Copyright © ANJA FÖRSTER & DR. PETER KREUZSeite 7 von 7Förster & Kreuz | Bestsellerautoren und Business-Querdenker aus Leidenschaft09.05.2012

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