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Was Unternehmen von Startups lernen können und umgekehrt - Andreas Unger, Stabilo
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Was Unternehmen von Startups lernen können und umgekehrt - Andreas Unger, Stabilo

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Vortrag von Andreas Unger, Head of E-Commerce bei Stabilo auf dem Jahreskongress Online Handel 2014 in Bonn. …

Vortrag von Andreas Unger, Head of E-Commerce bei Stabilo auf dem Jahreskongress Online Handel 2014 in Bonn.

Veranstaltung: Jahreskongress Online Handel
Datum: 22.-23. Januar 2014
Ort: Kameha Grand Hotel, Bonn

Weitere Informationen unter: www.managementforum.com

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  • 1. Was Corporates von Startups lernen können und umgekehrt
  • 2. Definition Corporate / Startup
  • 3. Startup „Junges, noch nicht etabliertes Unternehmen[...]“ Corporate „Großes“, etabliertes Unternehmen Gabler Wirtschaftslexikon Bildquellen linkes Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:20020306-hp-garage-in-palo-.jpg rechtes Bild: http://nl.wikipedia.org/wiki/Oracle_Corporation
  • 4. In beiden Welten zu Hause
  • 5. Was tun Startups? Startups - arbeiten in einem unbekannten Markt (unbekanntes Problem) - an einer unbekannten Lösung Produkt = Problem + Lösung unbekannt unbekannt
  • 6. Disruptiv, agil, umsetzungsstark Startups werden dafür bewundert, innovativ, agil und umsetzungsstark zu handeln. Warum ist das für Corporates so schwer zu implementieren? Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/cannedtuna/
  • 7. Warum sind Innovationen für Corporates so schwer? „Die Fähigkeit zur Innovation verhält sich umgekehrt proportional zur Größe des Unternehmens. Denn je größer [...], desto mehr Leute müssen „in den Prozess eingebunden“, „abgeholt“ oder wahlweise „ins Boot geholt“ werden.“ Innovationstätigkeit = 1 / „Aber“ exp (Anzahl der Stakeholder) „[...] besonders gelobt wird man [...] dafür, dass man auf ein Risiko hinweist. [...] jedes Aber führt [...] im Regelfall zu einer Verwässerung der ursprünglichen Idee.“ Bild: Joachim Graf Linker Text: Auszüge aus dem Buch „Männer, die auf Parkplätze starren“, von Jochaim Graf und Dirk Ploss
  • 8. Was tun Corporates? Corporates - agieren in einem bestehenden Markt (bekanntes Problem) - entwickeln bekannte Lösungen Produkt = Problem + Lösung bekannt bekannt
  • 9. Prinzip Risikominimierung Kopernikus musste ein sehr großes Risiko vermeiden: die Inquisition. Er gelangte zu einem heliozentrischen Weltbild aufgrund experimenteller Beobachtung. Seine Erkenntnisse veröffentlichte der Astrom erst auf dem Sterbebett. Bildquellen rechts: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Nikolaus_Kopernikus.jpg links: http://en.wikipedia.org/wiki/File:CopernicSystem.png
  • 10. Problem der Corporates - Der Wettbewerb kopiert die eigenen Produkteigenschaften, es kommt zu Infringement und Copy Cats. - Die bestehenden Kunden, die sich einst über die Qualität und Innovation gefreut haben, interessiert nur noch der Preis. - Die größten Kunden nutzen ihre Marktmacht, um den Preis weiter zu drücken. Mögliche Lösungen A: Werde zum Category Owner (á la Mercedes Benz oder Apple) B: Value Delivery durch Innovation B kann man von Startups lernen
  • 11. Was können Corporates von Starups lernen?
  • 12. Keine Business Pläne Erfolgreiche Startups schreiben keine Business Pläne. Warum? Es ist nicht sinnvoll, denn für Startups ist alles unbekannt: Produkt = Problem + Lösung unbekannt unbekannt Die einzige Chance besteht darin, so schnell wie möglich mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten, zu lernen und sich anzupassen.
  • 13. Traditionelle Produktentwicklung Wasserfallmodell Voraussetzungen Spezifikation Design Problem: bekannt Lösung: bekannt Implementierung Qualitätssicherung Wartung
  • 14. Traditionelle Produktentwicklung Wasserfallmodell Voraussetzungen Spezifikation Design Problem: unbekannt Lösung: unbekannt Implementierung Qualitätssicherung Wartung
  • 15. Kundenzentrierte Entwicklung Kundenzentrierte Entwicklung iterieren oder verwerfen - Hypothese aufstellen - „Problem“ testen (potentielle Kunden fragen) - „Produkt“ testen (Kundenfeedback einholen) - Verifizieren: Iterieren oder verwerfen Hypothese Produkt testen Problem testen
  • 16. Wie geht man mit unbekannten Problemen um? Agile Methoden (z.B. Scrum) zwei Wochen-Zyklus Hypothese Experimente Planen Hypothese Isights User Stories Umsetzen tägliches 15 Min. Stand-UpMeeting Iteration Release produziere etwas, das funktioniert Daten Feedback Insights
  • 17. Experimente sind gut Wissenschaftlicher Ansatz daraus lernen Fragestellung Idee Forschen Hypothese Daten Lean Startup Ansatz Test Analyse Conclusio messen analysieren Code/ Produkt Resultate dokumentieren Weitere Informationen im Buch „The Lean Startup“ von Eric Ries Umsetzung
  • 18. Beispiele von Corporates, die bereits Dinge anders machen
  • 19. Kleine Teams „Wenn ein Team von zwei Pizzen nicht mehr satt wird, dann ist es zu groß“ Jeff Bezos, Gründer von Amazon Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Supreme_pizza.jpg
  • 20. Fehler erlauben Google Mitarbeiter können 20% ihrer Arbeitszeit für eigene Projekte aufwenden. „Ich finanziere jedes Projekt, als ob bewiesen wäre, dass es erfolgreich sein wird“ Sergej Brien, Google Gründer Bildquellen: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Google-Logo.svg http://en.wikipedia.org/wiki/File:Sergey_Brin_cropped.jpg
  • 21. Was können Startups von Corporates lernen?
  • 22. u1 A case for the corporates 95% 95% aller Startups scheitern. Große Unternehmen haben hingegen viele Trümpfe auf der Hand - erstklassige Mitarbeiter, - Ressourcen, - funktionierende Prozesse, - Brand Power und - etablierte Kundenbeziehungen. - Daten über Märkte und Kunden Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Queen_playing_cards.jpg
  • 23. Folie 22 u1 95% der Startups scheitern laut Havard Business School Research. Startups vergüten ihre Entrepreneure häufig nicht gut genug. Die Gründer investieren Zeit, Ressourcen und Expertise für kleinste Gehälter – in der Hoffnung auf den „Exit“. Große Unternehmen haben hingegen viele Trümpfe: erstklassige Mitarbeiter (keine Rockstar Business Development-Hipster-Fancy-Title-20-Somethings, sondern Menschen mit jahrelanger Berufserfahrung), Ressourcen, funktionierende Prozesse, Brand Power und etablierte Kundenbeziehungen. Sie sitzen bereits auf einem Berg an Daten über ihren Markt und ihre Kunden und sind damit bestens gerüstet, um diese Informationen zu nutzen. ungera; 17.01.2014
  • 24. Realismus Wie viele Entrepreneure braucht es, um eine Glühbirne in die Fassung zu schrauben? Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gluehlampe_01_KMJ.png
  • 25. I don‘t need a CFO Bildquelle: http://venturevillage.eu/rocket-internet-lendico
  • 26. u2 Professionalität Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2005-11_stempeluhr.JPG
  • 27. Folie 25 u2 Startplatz: Veranstaltungskalender ungera; 17.01.2014
  • 28. Prozesse und Planung Produkt und Lösung unbekannt, keine Kunden, keine Expertise Startups wirken nicht nur oft chaotisch, sie sind es auch. Beispiel: E-Commerce-Unternehmen aktiv ohne Warenwirtschaft- Stattdessen Arbeit mit Excel-Listen. Auf dem Gründer-MacBook. Ohne Datensicherung. Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burned_laptop_secumem_16.jpg
  • 29. u3 Nicht zu früh skalieren Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Empty_tin_can2009-01-19.jpg
  • 30. Folie 27 u3 Tote Kuh in Dosen 80 Millionen Menschen 25 Millionen Hunde 3 Dosen Hundefutter pro Tag OMG, das sind ja Millionen... wir brauchen Fulfillment, mehrere Standorte... Rockstar-Programmierer, die noch nie ein funktionierendes Stück Software geschrieben haben, sagen, dass die Shop-Entwicklung in Visual Basic keine so gute Idee war. ungera; 17.01.2014
  • 31. Produktivität unwichtig wichtig dringend Sales Pizza ist da nicht dringend Backup WaWi Startup Barbecue Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dwight_David_Eisenhower,_photo_portrait_by_Bachrach,_1952.jpg
  • 32. Vielen Dank! Andreas Unger Head of eCommerce STABILO International GmbH 90562 Heroldsberg Telefon: +49 911 / 567-0 andreas.unger@stabilo.com

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