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Gehirnentwicklung und Sprache
 

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Gehirnentwicklung und Sprache Gehirnentwicklung und Sprache Presentation Transcript

  • Brain Development and Language Referat von Jacqueline Lutz Seminar: Entwicklung des stimmlichen Ausdrucks und Musik Leitung: PD Dr. S. Stadler Elmer Psychologie, UZH FS 2009
  • Übersicht
    • Einführung
      • Sprachliche Organisation im Gehirn Erwachsener
      • Methoden Erforschung sprachlicher Gehirnentwicklung bei Kindern
    • Ansichten zur Gehirnentwicklung bei Kindern
      • Nature vs. Nurture
      • Emergenz-Sicht
    • Studien die für die Emergenz-Sicht sprechen
    • Interpretation der Ergebnisse
    • Zusammenfassung wichtigste Konzepte
    • Diskussion
  • Methoden zur Erforschung sprachlicher Gehirnentwicklung bei Kindern
    • Neurobiologische Studien - Tierstudien
    • Retrospektive Studien
    • Prospektive Studien
    Geburt Prospektive Messung Retrospektive Messung
  • Sprachliche Organisation im Gehirn Erwachsener
      • Linksasymmetrie
      • Wernicke: Wortbedeutung, Verstehen
      • Brocca: Grammatik und Sprachproduktion
    Wörterlernen Sprechen
  • Ansichten zur Gehirnentwicklung bei Kindern
    • Nature
    • Determiniert:
      • Input/Output
      • Zellen/Synapsen
      • Areale/Strukturen
    • Erfahrung unwichtig
    • Nurture
    • Variabel
    • Gewebe omnipotent
    • Erfahrung bestimmt
  • Emergenz
    • Wissen ist nicht angeboren sondern entwickelt sich
    • Domänenübergreifende neuronale Mechanismen für Lernen
    • Lokalisation: plastisch, verteilt
    • Nicht omnipotent: “soft constraints”
    • Dr. Bates thought all development, including the acquisition of language, rested on a foundation of general mental abilities. For example, humans drive cars not because their brains contain car-driving modules but by using various visual, motor and focusing skills, which are parts of the brain's wider repertoire.
    • Language is special and unique, Dr. Bates said, but its specialness is derived from the interaction of bits and pieces in the brain that are recruited for many purposes. Defining language as ''a new machine built out of old parts,'' Dr. Bates spent her career working out the details of that concept.
    • Nyt, 17.3.2003
  • Studien
    • Affen: Areale übernehmen “untypische” Funktionen
    • Kinder retrospektiv:
      • Fast kein Unterschied zu Gleichaltrigen in Sprachbezogenen Tests
      • Keine Linkshemisphärendominanz für Sprache gefunden
  • Studien - prospektiv
    • N = 53
    • Analysiert Wortverständnis, Gestik, Grammatik, Wortproduktion
    • Ergebnisse:
      • Rechtshemisphärenvorteil Wortverständnis/Gestik (10-17 Mt)
      • Frontalläsionen führen zu Defiziten in expressiver Sprache (19-31 Mt)
      • Linke Temporallappenläsionen führen zu Defiziten in expressiver Sprache (10 Mt-5 J)
      • Befunde verschwinden nach dem 5.-7.J
  • Interpretation der Ergebniss
    • Unterschiedliche Sprachareale bei Erwachsenen und Kindern
    • Mechanismen
      • Frühe Konkurrenz, Expertise, Reifung und Bereitschaft
    • Funktionen unterschiedlich wichtig in verschiedenen Entwicklungsphasen
      • RH: Globale Zusammenhänge (Verstehen)
      • LH: Details, Genauigkeit (Produktion)
  • Zusammenfassung wichtigste Konzepte
    • Ausdifferenzierung aufgrund von Erfahrung (innerhalb der “soft constraints”)
    • Keine angeborenen Sprachareale
    • Plastizität und Reorganisation als Grundprinzipien der Gehirnentwicklung
    •  Das Gehirn bildet sich so wie es am besten funktioniert, und nicht so wie es vorbestimmt ist.
  • Fragen?
  • Diskussion
    • Fallen Ihnen weitere Studien aus dem Bereich der kognitiven Neurobiologie ein, die Plastizit ät illustrieren?
    • Zusammenfassend: Was heisst der Emergenz-Ansatz f ür die Forschung? Also zum Beispiel im Vergleich zum Ansatz mit fixen Arealen f ür bestimmte Funktionen?
    • Was k önn ten solche neuen Erkenntnisse im Bereich der Gehirnforschung f ür Anwendungen in der Praxis haben?
    • Sehen Sie auch m ögli che (soziale) Probleme, die Aufgrund vermehrter Kenntnisse übe r die Hirnentwicklung bei Babies/Kindern auftauchen k önn ten?
  • Literatur
    • Bates, E. (2005). Plasticity, localization, and language
    • development. In S.T. Parker, J. Langer, & C. Milbrath,
    • (eds.) (2005). Biology and Knowledge Revisited. From
    • Neurogenesis to Psychogenesis (pp. 205 - 254).
    • Mahwah, N.J.: Erlbaum Ass.