Oltner Tagblatt, 2. Juli 2011

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  • 1. BCMY Seite xx OTSamstag, 2. Juli 2011 I ot Sport 31Eine Herzensangelegenheit der besonderen ArtTriathlon Luca Della Giacoma plagen Herzrhythmusstörungen – vor dem nächsten Wettkampf will er eine verbindliche DiagnoseVON MICHAEL FORSTER Abhaken und Vorausblicken gann Della Giacoma das Problem zu Zuerst jedoch hatte er die lange untersuchen und brachte es zur Spra-DNF: Anstelle einer Endzeit musste Wechselzone zu durchlaufen, ein spe- che. Mit dem Duathleten Lukas Bau-Luca Della Giacoma mit diesen drei zieller Moment: «Am Morgen standen mann zum Beispiel, welchen diesel-Buchstaben im Gepäck die Heimreise da 2500 Velos, jetzt waren praktisch ben Probleme auch wettkampfmässigvom Ironman Nizza antreten. Und das keine mehr da.» Er fand seinen Platz, stark einschränken oder mit Mathiasverhiess nichts Gutes: DNF steht für setzte sich, wechselte die Schuhe – Braun, dem früheren Veloprofi ausdid not finish, der Kappeler war bei und dann passierte es: «Der Puls stieg Rickenbach. Bei diesem machten sichseinem einzigen geplanten Einsatz innert kürzester Zeit von 130 auf 190, die Probleme ausschliesslich unterüber die Ironmandistanz am letzten einfach so.» Er habe weder Schmerzen grosser Belastung bemerkbar.Wochenende also nicht ins Ziel ge- noch ein Stechen verspürt, nichts der- Wie soll es also weitergehen? Ganzkommen. Dabei war bis zum Zeit- gleichen. Er blieb drei Minuten sitzen, normal, jedoch mit einem grossenpunkt der Aufgabe alles so gut gelau- dann war der Puls wieder gesunken. Vorbehalt. Das heisst: Della Giacomafen. Nach einer Vorbereitung, welche Es sei nicht das erste Mal gewesen, begann noch am Dienstag mit der Vor-er grösstenteils nach den eigenen Vor- dass ihm Herzrhythmusstörungen zu bereitung auf den Ironman Zürichstellungen hatte absolvieren können, schaffen machten, «ich hatte es aber vom 10. Juli. Einem ersten Schwimm-stieg er mit einer grossen Portion Op- noch nie unter Be- sowie Lauftrainingtimismus ins Rennen – dem ersten lastung. Ich wusste sollen an diesemüber die Langdistanz nach Hawaii im nicht, wie ich men- Wochenende länge-letzten Herbst. Nizza sollte ein Grad- tal damit umzuge- «Ich wusste nicht, wie re Radeinheiten fol-messer werden, ein unverzichtbares hen hatte.» gen und damit derPuzzleteil im Hinblick auf die nächste So lief er einfach ich mental damit umzu- Versuch, sich aufSaison. Dann nämlich will er zum los, den ersten Kilo- gehen hatte.» die neue unmittel-zweiten Mal dabei sein bei den Lang- meter ganz normal, bare Herausforde-distanz-Weltmeisterschaften. marschierte dann Luca Della Giacoma, verunsichert rung einzustellen. Doch zurück zu Nizza. Das Schwim- ein paar Meter und durch den rasant steigenden Puls «Das ist nicht ganzmen im Meer war «solid», so Della Gia- hielt schliesslich in der Wechselzone einfach», gestehtcoma. Zwar fühlte er sich schneller als komplett inne. Ob- der Kappeler, «Nizzadie effektiven 1:06 Stunden, doch das wohl er dies rück- ist noch immer inhatte seinen Grund: «Ich dachte, dass blickend als reine Vorsichtsmassnah- meinem Kopf. Die sechs StundenHawaii das härteste Schwimmen über- me anschaut, ging ihm eines nicht Kampf, diese ausgezeichnete Aus-haupt sei, aber Nizza ist noch schlim- mehr aus dem Kopf: «Ich kann jeder- gangslage nach dem Radfahren undmer», musste der 28-Jährige feststel- zeit wieder an einem Ironman starten, die Aussicht, vielleicht gar unter neunlen. «Selbst beim Ausstieg wurde noch ein Herz habe ich hingegen nur eines.» Stunden zu bleiben.» Andererseitsum eine bessere Position gekämpft, Vor drei, vier Jahren noch hätte diese habe er im Vorfeld so viel dafür inves-ganz zu schweigen von den Range- Zwangsaufgabe mental bestimmt Spu- tiert, dass ein zweiter Versuch, in Zü-leien im Wasser.» Die Radstrecke war ren hinterlassen, ist er sicher. Nicht so rich, absolut Sinn machen würde.er zuvor mit dem Auto abgefahren heute: «Ich habe der guten Ausgangs- Unter einer Bedingung: «Bevor ichund wusste, was auf ihn zukommen lage nicht nachgetrauert. Das Ganze am 10. Juli ins Wasser steige, will ichwürde. Stetige, zuweilen bis zu 10 Pro- war relativ schnell abgehakt.». eine Zweitdiagnose eines anderen Arz-zent steile längere Aufstiege auf den tes. Wenn ich danach die Gewissheitersten zwei Renndritteln, bevor es auf Zürich – unter einer Bedingung habe, voll belasten zu können, starteden letzten 60 Kilometern im Gegen- Erstmals aufgetaucht waren die ich. Sonst nicht.» Er blicke, trotz derwind leicht bergab ging – das perfekte Pulssprünge vor der Abreise zum Iron- ungewissen Ausgangslage, aber zuver-Terrain für den starken Radfahrer Del- man Hawaii im letzten Jahr. «Stresser- sichtlich nach vorne. «Ich hatte diela Giacoma, der immer weniger Geg- scheinungen», war der Immobilienbe- Probleme ja schon vor Hawaii, konntener vor sich wusste und schliesslich in wirtschafter überzeugt, «schliesslich den Wettkampf dann aber ohneden Top 25 zum zweiten Wechsel kam. hatte ich vor dem Abflug noch jede Zwischenfälle absolvieren. Genauso«Ich hatte ein sehr gutes Gefühl, holte Menge zu erledigen.» Es kam tatsäch- den Halbironman auf Mallorca diesendie ersten Profis ein und freute mich Daumen hoch: Luca Della Giacoma will nach dem unerfreulichen Erlebnis lich erst nach Hawaii wieder, in einer Mai. Weshalb also sollte es in Zürichrichtig auf das Laufen.» in Nizza nicht so schnell aufgeben. ZVG trainingsfreien Phase. Erst jetzt be- nicht klappen?»Rennpremiere auf abwechslungsreicher Strecke Aarau siegt 3:0 Fussball Der FC Aarau wahrte seine Un- geschlagenheit in der Vorbereitung mitMountainbike Morgen Sonntag einem lockeren 3:0-Sieg gegen den Erst-macht der Argovia Cup erstmals ligisten SC Cham auch im vierten Ernst-in Lostorf halt. Auf die (erhofften) kampf. Auch die Kaderplanung für die neue Saison in der Challenge League ist250 Fahrerinnen und Fahrer war- drei Wochen vor dem ersten Meister-tet eine abwechslungsreiche schaftsspiel weit fortgeschritten: Sport-Strecke mit Start und Ziel bei der koordinator Urs Bachmann einigte sichKreisschule Mittelgösgen. mit den Verantwortlichen von Neuchâ- tel Xamax über eine weitere AusleiheVON MICHAEL FORSTER von Shkelzen Gashi (22). Der Mittelfeld- spieler, mit fünf Toren und vier Vorla-Sie waren sich schnell einig geworden, gen in der vergangenen Rückrundedie Vertreter des Argovia-Geax-Fischer- eine der auffälligsten Figur im AarauerCups sowie Mitglieder der erst im Ja- Kader, wird auch die nächste Saison innuar gegründeten Bike und Running Aarau verbringen. Zudem wurde derGroup Lostorf. Die Ausrichter der re- Vertrag mit Ersatzkeeper Reto Bolli (32)gionalen Mountainbike-Serie versuch- um ein Jahr verlängert. Im Abwehrzent-ten im letzten Moment noch einen rum wurde gegen Cham der Argenti-vierten Veranstalter ins Boot zu holen, nier Juan Pablo Garat (ex St. Gallen) ge-und die Lostorfer boten dazu die idea- testet. Der gross gewachsene Verteidi-len Rahmenbedingungen. «Man war ger wurde kaum gefordert, erzielte je-schnell der Meinung, dass sich Lostorf doch den ersten Aarauer Treffer. Zu-sehr gut eignen würde», blickt Roger letzt stand der 28-Jährige beim rumäni-Vogel, Präsident des Vereins, zurück. schen Spitzenclub Dinamo BucurestiNach einer ersten Streckenbesichti- unter Vertrag. (PHA)gung galt es, so schnell wie möglichsämtliche Bewilligungen einzuholen,und da erwies sich das Dorf am Jura-südfuss als sehr sportfreundlich. So- Servicewohl die Suissetec-Schule (Start- undZielgelände) als auch das Kreisforst- Fussballamt oder Landbesitzer gaben schnellgrünes Licht für die Premiere in Los- Der Argovia Cup, hier mit Halt in Seon, hat sich in den letzten Jahren im Schatten des nationalen Racer Bikes Cup Aarau – Cham 3:0 (3:0)torf. Und die wird, verspricht Vogel, einen guten Namen als kleine, aber feine Regionalserie gemacht. AZ Ritzer, Küttigen. – 500 Zuschauer. – SR: Erlachner. – Tore: 26. Garat 1:0. 35. Schultz 2:0. 39. Dabo 3:0.auf einer «abwechslungsreichen Stre- Aarau: Studer; Widmer (60. Scherrer), Garat (60. Rapi-cke» zur Austragung gelangen. Ziel geht. «Es hat für alle etwas», fasst Der OK-Vorsitzende kann sich, nicht sen für den Kidscup einen Hindernis- sarda), Nganga (46. Ludäscher), Benito; Burki, Schultz; Vogel den Parcours kurz und bündig zuletzt deshalb, durchaus vorstellen, parcours zur Verfügung stellen, der Marazzi, Stojkov, Aratore; Dabo (46. Jakovljevic).Streckenverlauf im unteren Dorfteil zusammen. Vorerst will man den An- in den nächsten Jahren zum Beispiel den ganzen Tag befahren werden Bemerkungen: Aarau ohne Ionita, Mall, Sinanovic (alle Nach dem Start geht es zuerst flach lass in Eigenregie durchziehen, also mit dem Bike Club Olten zusammen- kann.» Er hofft, in Lostorf auch eine verletzt), Gashi und Polverino (beide abwesend). 70. Kopfball von Ludäscher an die Querlatte.los, bevor die erste giftige Steigung auf praktisch zu fünft. So gross präsen- zuarbeiten, der ebenfalls in Lostorf, stattliche Anzahl Fahrer begrüssen zudie Fahrer wartet. Nach einem tech- tiert sich nämlich das lokale OK um mit Start und Ziel beim Schloss War- können, die nur des Plausches wegennisch anspruchsvollen Singletrail Roger Vogel: «Dazu kommen rund 40 tenfels, seit geraumer Zeit ein Rennen am Rennen teilnehmen. Insgesamt Mountainbikefolgt die zweite Steigung, wieder Helfer, aus der Feuerwehr, dem Kolle- im Rahmen des Bike Cup Olten organi- werden morgen Sonntag rund 250 Fah- Lostorf. Argovia-Cup, 1. Lauf. Startzeiten. 9.00 Uhr:durch den Wald, bevor es mit viel genkreis und unseren Familien.» Es sei siert. «Diese Strecke kam für uns nicht rerinnen und Fahrer erwartet. Los geht Hard. 10.00 Uhr: Rock/Mega. 12.00 Uhr: Parcours Soft.Speed über das Feld – inklusive natür- nicht ganz einfach gewesen, genü- infrage», sagt Vogel, der auf einen gros- es um 9.00 Uhr, den Abschluss bilden 13.00 Uhr: Elite/Amateur/Junioren. 15.00 Uhr: Fun I/Funlichem Sprung – zurück zu Start und gend Helfer zu finden, ergänzt er. sen Platz angewiesen war. «Wir müs- die Fun-Kategorien um 15.00 Uhr. II/Damen/Plausch.