HIGHTECH-LAND
POLENINFORMATIONS- UND
KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE
AUF SPITZENNIVEAU
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Fläche (Quadratkilometer)	 312.679
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Republik Polen besitzt eine starke und solide wirtschaftliche Basis. Mit
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STARKES WIRTSCHAFTSWACHSTUM
Polen verzeichnete zwischen 2003 und 2011 einen durchschnittlichen
Anstieg seines BIP von 4,...
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Einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Wirt-
schaftswachstum in Polen leisten Informations-
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Quelle: Deloitte Technology Fast 50 in Central Europe 2012
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Nach Russland ist Polen der zweitgrößte IKT-Markt...
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Game Design – Web Winning Teams
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Im Rahmen von Industrie- und Technologieclustern sowie durch den
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Entwicklung. Deshalb haben wir
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Polen ist der größte Produzent von LCD-Flachbildschirmen in
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„Die Software AG ist
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TECHNOLOGIEPARKS: IDEALE STANDORTBEDINGUNGEN
BIETEN WETTBEWERBSVORTE...
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·	 ICT Cluster Großpolen
·	 Cluster digitaler Archivierung
·	 Informatik Cluster SynergIT
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GLOBALES BPO- UND IT-DIENSTLEISTUNGSZENTRUM
Der Anteil der IT-Dienstleistungen am Gesamtumsatz der IT-Branche in Polen ...
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Volvo
Credit Suisse
UPS
Wabco
Whirlpool
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Von Krise kann auf dem Markt für Computer- und Videospie-
le keine Rede sein: ...
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Spiele-Hits polnischer Hersteller
Quelle: gamrReview 2011
Produkt Entwickler Verkauf in Millionen Release Durchschnitt-...
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EUROPÄISCHE UND POLNISCHE FÖRDERGELDER
Als zurzeit größter Empfänger erhält Polen zwischen 2007 und 2013 rund
67 Millia...
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Katowice
Łódź
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Pomorska
Słupsk
Starachowice
Suwałki
Tarnobrzeg
Wałbrzych
Wrocław
Kamienna Góra
Krakó...
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POLEN - KREATIV, JUNG, ENERGISCH
Wer heute als Investor in Polen arbeitet, wird spü-
ren, dass sich das Leben hier dank...
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Etwa die Hälfte der polnischen Jugendlichen, insgesamt rund zwei Mil-
lionen junge Menschen, sind an einer der 456 Hoch...
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  1. 1. HIGHTECH-LAND POLENINFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE AUF SPITZENNIVEAU
  2. 2. 2 POLEN IN ZAHLEN UND FAKTEN: Fläche (Quadratkilometer) 312.679 Einwohner (Millionen) Dezember 2011: 38,2 Geschäftssprachen Polnisch, Englisch, Deutsch Währung Bezeichnung Złoty (Zł., PLN); 1 Zł. = 100 Groszy Wechselkurs Nov. 2012: 1 EUR = 4,1211 PLN; 1 USD = 3,2223 PLN Jahresdurchschnitt 2011: 1 EUR = 4,1329 PLN; 1 USD= 2,9636 PLN Bruttoinlandsprodukt (BIP, nominal) 2009: 311,2; 2010: 355,0; 2011: 368,9 (Milliarden Euro) BIP je Einwohner (EUR) 2009: 8.155; 2010: 9.296; 2011: 9.654 BIP-Struktur (Prozent) 2011: Industrie 22,0; Handel 17,2; freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 4,3; Sonstige 32,4 BIP-Verwendung (Prozent) 2011: Privater Konsum 60,5; Öffentlicher Sektor 18,2; Bruttoanlageninvestitionen 20,3 Wachstum (Prozent, real) 2011: Industrie + 6,3; Transport u. Logistik + 5,1; Handel + 4,6 Durchschnittslohn 2009: 758; 2010: 788; 2011: 831 (brutto, EUR/Monat) Ausländische Direktinvestitionen (Bestand: Milliarden EUR) 2008: 116,5; 2009: 128,5; 2010: 2010: 150,4 (Zuflüsse: Milliarden EUR) 2009: 9,9; 2010: 6,7; 2011: 10,3
  3. 3. 3 Sehr geehrte Damen und Herren, die Republik Polen besitzt eine starke und solide wirtschaftliche Basis. Mit 24 Prozent der Gesamtbevölkerung Mittelosteuropas erzeugt das Land nahezu 40 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) dieser Region. Aufgrund der unter­ nehmerfreundlichen Politik bietet Polen hervorragende Bedingungen für Inves­ titionen und wirtschaftlichen Erfolg. Für das Jahr 2013 werden in Polen 2,2 Prozent BIP-Wachstum erwartet – eine positive Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird. In der Ernst & Young Studie über die attraktivsten Investitionsstandorte 2012 hat Polen einen guten zweiten Platz belegt. Wir sind darüber hinaus führend in der Anzie­ hung ausländischer Direktinvestitionen nach Mittel- und Osteuropa. Speziell in der IKT-Branche beruht die internationale Wertschätzung Polens auf der Qualität der Dienstleistungen und einer großen Kreativität, die oft selbst die Erwartungen der Arbeitgeber übertrifft. Junge polnische Informatiker belegen alljährlich Spitzenplätze bei internationalen Wettbewerben für Programmierer wie Microsoft Imagine Cup, Google Code Jam, TopCoder, der Akademischen Weltmeisterschaft für Gruppenprogrammierung (ACM-ICPC) oder dem Central European Programming Contest (CEPC). Die Attraktivität unseres Marktes wissen auch global agierende Konzerne wie Microsoft, Motorola, HP, Google, Oracle, IMB oder SAP zu schätzen, die in Polen Forschungs- und Entwicklungszentren schaffen und aus der Zusammenarbeit mit unseren Wissenschaftlern Vorteile ziehen. Der Zufluss ausländischer Investiti­ onen sowie Produktionsverlagerungen nach Polen tragen wesentlich zur Erhö­ hung der Nachfrage nach Programmen und Computer-Ausrüstungen bei. Alle diese Vorzüge sowie eine Spezialisierung in diesem Bereich machen die pol­nische IKT-Branche weltweit konkurrenzfähig. Das Wirtschaftsministe­ rium ­unterstützt jegliche Initiativen, die die inländische Wirtschaft innovativer ­machen. Deshalb fördern wir aktiv unsere Firmen u. a. auf der CeBIT. Wir sind äußerst erfreut, dass die Organisatoren der CeBIT, die BITKOM e.V. und die Deutsche Mes­ se AG, das Potenzial der polnischen IKT-Branche erkannt und Polen die offizielle Partnerschaft bei dem weltweit wichtigsten Event der digitalen Wirtschaft angeboten haben. Wir laden alle Firmen dazu ein, Geschäftskontakte mit Partnern aus Polen zu knüpfen. Ich denke, dass alle Unternehmer aus der IKT-Branche von einer gegenseitigen Zusammenarbeit profitieren können. Janusz Piechociński Stellvertretender Ministerpräsident der Republik Polen und Minister für Wirtschaft
  4. 4. 4 STARKES WIRTSCHAFTSWACHSTUM Polen verzeichnete zwischen 2003 und 2011 einen durchschnittlichen Anstieg seines BIP von 4,5 Prozent, im Krisenjahr 2009 war es das einzige Land der Europäischen Union mit einem positiven Wirtschaftswachstum. 2012 erreichte die polnische Volkswirtschaft nach übereinstimmenden Pro- gnosen mit mindestens 2,2 Prozent erneut eine der höchsten Steigerungs- raten im gesamten EU-Raum. Ausländische Direktinvestitionen bringen neues Kapital und Know-how nach­Polen. Das Land gehört nach Einschätzung der United Nations Confe- rence on Trade and Development (UNCTAD) und des Beratungsunterneh- mens A.T. ­Kearney zu den sechs weltweit beliebtesten Standorten für ausländische ­Direktinvestitionen. Als Nachbar und größte Volkswirtschaft Europas ist Deutschland einer der wich- tigsten Wirtschaftspartner des Landes: Nach einer Studie der Deutsch-Polnischen In- dustrie- und Handelskammer bewerten fast 90 Prozent der in Polen ansässigen deut- schen ­Unternehmen das Land als den a­ttraktivsten Standort Mittel­europas. BINNENMARKT Die Größe des polnischen Binnenmarktes spielt für Investitions- und An- sied­lungsentscheidungen vieler Unternehmen eine wichtige Rolle. Mit rund 38 Millionen Einwohnern und einer konstant positiven Entwicklung des Pro- Kopf-Einkommens verfügt Polen über einen starken inländischen Konsum, der entscheidend dazu beigetragen hat, dass das Land in der Wirtschafts­ krise als einziges EU-Mitglied ein BIP-Wachstum verzeichnete. Diese Ent- wicklung hat sich in den letzten Jahren aufgrund von nachhaltigem Wirtschaftswachstum und stei- gendem Lohnniveau kontinuierlich verstärkt. Heute gehört Polen zu den 25 größten Märkten der Welt. Quelle: Nationalbank Polen 8,0 6,0 4,0 2,0 0,0 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in Prozent, real) 5,3 3,6 6,2 6,8 5,1 1,8 3,9 4,3 2011 Ausländische Direktinvestitionen 2010 Quelle: PAIiIZ Land Wert in Anteil Mrd. EUR Luxemburg 1.945 25,9 % Deutschland 1.627 21,7 % Italien 1.020 13,6 % Zypern 843 11,2 % QR Code für weiter- führende Informationen
  5. 5. 5 DYNAMISCHER IKT-MARKT Einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Wirt- schaftswachstum in Polen leisten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die sich seit Jahren im Aufwärtstrend befinden. Insbeson- dere seit dem EU-Beitritt Polens 2004 tragen die Branchen Telekommunikation, Industrieproduktion, Verwaltung sowie der Finanzsektor entscheidend zu einer positiven Entwicklung des Marktes bei. Der polnische IT-Markt gehört zu den 20 größten Absatzmärkten der Welt – dominiert wird er von dem Hardware-Segment mit einem Marktanteil von über 50 Prozent, gefolgt von Informatik- Dienstleistungen (30 Prozent) und der Software- Produktion (15 Prozent). Dank einer guten Auftragslage verzeichnete der IT-Sektor 2011 laut einer Studie des Analysehau- ses PMR Consulting ein Wachstum von mindestens zehn Prozent und erreichte damit einen Gesamt- wert von rund 7 Milliarden EUR. Das IKT-Analy- sehaus IDC Poland bezifferte den Marktwert der IT in 2011 sogar auf 7,73 Milliarden EUR und prog- nostiziert für 2012 einen Wert von 7,86 Milliar- den EUR. Aktuelle Wachstumstreiber sind unter anderem Tablet-PCs, IT-Outsourcing sowie Festnetz- und mobile Daten- dienste. Zusätzlich gefördert wird das Wachstum des IT-Marktes durch das EU-Programm „Innovative Wirt- schaft“, das für die IT-Ausstattung von Verwaltung, Wissenschaft und Firmen von 2007 bis 2013 fast 2,5 Milliarden EUR zur Verfügung stellt. 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 30 25 20 15 10 5 0 -5 -10 Marktwert in PLN Wachstum Quelle: PMR 2011 Wachstum/Wert Polnischer IT-Markt 16,0 18,1 20,6 24,0 26,9 24,5 25,9 28,7 10,9 13,0 13,8 16,5 12,2 -9,2 5,8 10,9 „Die Attrak­ tivität von Inves­ titionen in Polen ist in erster Linie auf ein weit­ reichendes Angebot an Spezialisten auf dem heimi­ schen Arbeitsmarkt zurückzu­ führen. Das ist eine der größten Stärken dieses Landes, die jedes Jahr weitere starke Marken aus al­ ler Welt anzieht und die bereits vor Ort engagierten Unternehmen da­ von überzeugt, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten kontinuierlich auszubau­ en. Ausländisches Kapital kommt nach Polen, weil die wissensbasierte Wertschöpfung am Stand­ ort weltweit anerkannt ist und die hier angebotenen Dienst­ leistungen den höchsten Standards entsprechen. Polen ist heute eine internationale Networking-Arena, ein für Dialog und Zusammenarbeit offenes Land, das erfolgreich mit den attraktivsten Investitionsstandorten der Welt konkurriert“ Jacek Levernes, Hewlett-Packard Vizepräsident Global Business Services, Mitglied des Vorstandes von HP Europa, Naher Osten und Afrika, Präsident der Association of Business Service Leaders in Poland (ABSL) Fotos©Hewlett-Packard
  6. 6. 6 Entwicklung des polnischen IT-Marktes Big 5 Quelle: Deloitte Technology Fast 50 in Central Europe 2012 Rang Name Land Sektor Wachstum 3 eSKY.pl S.A. Polen Internet 476% 4 Advatech Sp. z o.o. Polen Computer/ 366% Peripheriegeräte 5 Integer.pl S.A., GK Polen Sonstiges 301% Rising Stars Quelle: Deloitte Technology Fast 50 in Central Europe 2012 Rang Name Country Sektor Wachstum 1 Netwise S.A. Polen Software 641% 2 Focus Telecom Polska Sp. z o.o. Polen Internet 551% 3 Meble.pl S.A. Polen Internet 432% 4 Arboreus Online Oktatási Ungarn Internet 295% Szolgáltató Kft. 5 FRU.PL S.A. Polen Internet 285% 6 eOpen Sp. z o.o. Polen Telekom/Networking 277% 7 Creotech Instruments S.A. Polen Computer/Peripheriegerät 269% 8 ITMAGINATION Sp. z o.o. Polen Software 212% 9 MDPL Sp. z o.o. Polen Medien und Unterhaltung 165% 10 Fabryka e-biznesu Sp. z o.o. Polen Software 149% HOHE WACHSTUMSQUOTEN IM TECHNOLOGIEBEREICH 2010 gab es in Polen zehn Millionen Internetanschlüsse, in einer Studie schätzte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche den durch das Internet generierten Anteil am polnischen BIP bereits damals auf 4,8 Prozent, was einem Wert von rund 16,5 Milliarden EUR entspricht. Für das Jahr 2020 prognostiziert die Untersuchung selbst bei einer konservativen Rechnung mindestens 18 Millionen Internetanschlüsse. Im Rahmen eines optimistischen Szenarios könnte die Anzahl bis 2020 sogar auf 28 Millionen Anschlüsse ansteigen. Das würde einem BIP-Anteil von über 13 Prozent und einen Markt- wert von 83,5 Milliarden EUR entsprechen. Die starke Dynamik des Marktes äußert sich unter anderem darin, dass über die Hälfte der 50 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Mitteleuropa aus Polen kommen: Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „De- loitte Technology Fast 50“. Mit Platz drei und einem explosionsartigem Um- satzwachstum von 2.254 Prozent innerhalb von vier Jahren (2007 bis 2011) war der Virtual-Reality-Software-Hersteller i3D S.A. das in der Deloitte-Studie am höchsten rangierende polnische Unternehmen – gefolgt von Inwestycje.pl S.A. (1.677 Prozent), NORIL s.c. (1.322 Pro- zent) und LGBS Polska Sp. z o.o. (1.251 Prozent) auf den Plätzen vier bis sechs sowie SMT Software S.A. und Dome- nomania. pl S.A. auf dem achten und neunten Platz.
  7. 7. 7 Weitere Informa- tionen zur Near Field Communication TELEKOMMUNIKATION Nach Russland ist Polen der zweitgrößte IKT-Markt in Ost- und Südosteuropa. Bis 2015 erwartet die Forschungsfirma Audytel ein jährliches Wachstum von mindestens 1,7 Prozent und einen Anstieg des Marktwerts auf 12 Milliarden EUR. Dabei spielt insbe- sondere der Bereich Mobiltelefone eine starke Rolle. Ein weiterer wichtiger Wachstumstreiber ist die steigende Zahl stationärer und insbesondere mobiler Internetanschlüsse. Für das mobile Internet prognostiziert Audytel bis 2016 eine Verdoppelung des Markt- wertes von 2011. Auffällig ist der hohe Anteil der Telekommunikation am gesam- ten Teleinformatik-Markt: 2009 lag er im Verhältnis zur IT bei 70 Prozent; in westlichen Ländern ist dieses Verhältnis zumeist umgekehrt. „Polen ist durch seine wirt­ schaftliche Stärke, seine politische Stabilität und sein Wachs­ tumspotenzial ein sehr attraktiver Markt für die Deutsche Telekom. Zudem ist Polen ein sehr innovativer Markt, in dem technologische Entwicklungen schnell angenommen werden. Ein Beispiel für diese Innovationskraft ist die NFC-Technologie. T-Mobile hat als eines der ersten Unternehmen in Europa die „Mobile Brieftasche“ erfolgreich eingeführt und Po­ len damit zum Vorreiter für mobiles Bezah­ len gemacht.“ Claudia Nemat, Deutsche Telekom Vorstand Europa und Technologie Fotos©DeutscheTelekom Polnische Unternehmen dominieren neben den „Technology Fast 50“ auch die Kategorie „Rising Stars“, bei der Unternehmen verglichen wer- den, die drei bis fünf Jahre auf dem Markt sind. Ebenfalls führend ist Polen in der Kategorie „Big 5“ mit den fünf am schnellsten wachsenden ­Unternehmen, die in 2011 jeweils einen Um- satz von über 25 Millionen EUR erreichten.
  8. 8. 8 „Die enge Koope­ ration zwischen polnischen und deutschen IT-Ex­ perten trägt Früchte in Form von innova­ tiven IT-Lösungen für Geschäftskunden aus verschiedenen Industrie­ bereichen. Die Grundlage für diese Lösungen ist die hohe IT-Kompetenz der polnischen Fachkräfte verbunden mit der lokalen Bran­ chenkenntnis der deutschen Kollegen. Die dadurch entstehenden Lösungen sind technologisch innovativ und modern. Polnische Innovationskraft gepaart mit deutschem Branchenwissen und den Erfahrungen auf etablierten Märkten werden so in moderne IT-Lösungen umgesetzt, die gleichermaßen für deutsche und polnische Kunden attraktiv sind.“ Dr. Christoph Kurpinski, Comarch Software und Beratung AG Vorstandsvorsitzender „Für Fujitsu sind es Menschen, die den Unter­ schied machen. Mit hervorragend aus­ gebildeten Mitarbeitern in einem wichtigen europäischen Land ist Łódź der ideale Standort für das Fujitsu Global Delivery Centers. Von hier aus werden Kunden von einem mehrsprachigen Service Desk betreut. Das Global Delivery Center bietet unseren Kunden Live-Monitoring und Service-Unterstützung für unser breites IT-Angebot an Produk­ ten, Services und Lösungen. Des Weiteren bieten wir Kunden innova­ tive IT-Lösungen aus unserer Vertriebsorganisation in Warszawa. Die­ ses Konzept unterstreicht die Fujitsu-Strategie ‚Think global, act local‘.“ Ladislav Orenic, Fujitsu Senior Sales Director Lines of Business Emerging Markets EXZELLENTE UND INNOVATIVE IKT-FACHKRÄFTE Eine der wichtigsten Ressourcen des IKT- Standorts Polen sind hervorragend ausgebil- dete und hoch motivierte Mitarbeiter. Jedes Jahr verlassen rund 40.000 IKT-Absolventen, die von ausländischen Unternehmern als überdurchschnittlich innovative Mitarbeiter geschätzt werden, die polytechnischen Uni- versitäten und technischen Hochschulen. Fujitsu Service Desk in Łódź ©Fujitsu Comarch Hauptsitz in Kraków © Comarch
  9. 9. 9 Microsoft Imagine Cup Quelle: Microsoft Game Design – Web Winning Teams Jahr Challenge Platz Team Name Schule/Universität 2011 Game Design - Web 1 Cellardcor Adam Mickiewicz Universität Poznań 2011 IT 2 Błażej Matuszyk Technische Universität Poznań 2012 Windows Phone 2 The Stack Technische Universität Gdańsk 2012 Kinect Fun Labs 3 Flexify Adam Mickiewicz Universität Poznań WELTWEIT ANERKANNTE TOP-PROGRAMMIERER Insbesondere die polnischen Programmierer konnten in den vergangenen Jahren immer wieder unter Beweis stel- len, dass sie zu den besten der Welt gehören. In diesem Bereich rangiert Polen in der TopCoder-Rangliste 2012 auf dem ­dritten Platz hinter Russland und China. Grund zur Freude hat auch die Technische Universität Poznań, deren Repräsentanten beim Hack4Europe 2011 den 1. Platz erkämpften. Im Jahr zuvor hatte das studen- tische Team bereits die Samsung Development Challenge 2010 für sich entscheiden können. Eine herausragende Leistung zeigte Jakub Pachocki („meret“)­von der Universität in Warszawa, der beim hoch- dotierten Google Code Jam 2012 den 1. Platz belegte. Das Team der Universität erreichte im selben Jahr den 2. Platz bei der prestigereichen Akademischen Weltmeisterschaft für Gruppenprogrammierung ACM ICPC 2012. Auch beim Microsoft Imagine Cup erreichen polnische Teams regelmäßig Spitzenpositionen: ©Fujitsu
  10. 10. 10 VIELFÄLTIGE UND MODERNE FORSCHUNGSLANDSCHAFT Im Rahmen von Industrie- und Technologieclustern sowie durch den Aufbau eigener Forschungs- und Entwicklungszentren können auslän­ dische Unternehmen unter Einbeziehung zahlreicher Fördermechanismen das Potenzial der polnischen Universitäts- und Forschungslandschaft für sich nutzen. Hilfestellung leisten dabei über 1.100 Forschungsstätten mit mehr als 100.000 Wissenschaftlern. Dazu gehören auch 157 von der EU geförderte „Centres of Excellence“ und „Centres of Competence“. Zu den aktuellen Erfolgen der polnischen Forschung im Bereich IKT ­gehören die Entwicklung des weltweit ersten blauen Lasers auf Basis von Galliumnitrid-Kristallen durch das Team um Professor Sylwester Porowski an der Universität von Warszawa sowie die Patentierung einer bahnbrechenden Herstellungsmethode für Schichten von Kohlenstoff- Graphen durch das Institut für elektronische Werkstoff-Technologie (Instytut Technologii Materiałów Elektronicznych – ITME) in Warszawa. Wegen der hohen elektrischen Leitfähigkeit von Graphen eignet es sich hervorragend als Transistormaterial und könnte damit in Zukunft die sili- ciumbasierte Hardware ablösen. Erste Erfolge wie die Darstellung eines Graphit-Microchips konnten bereits verbucht werden. Mit graphenbasier- ten Transistoren sollten Taktraten im Bereich von 500 bis 1000 Gigahertz möglich sein, während mit siliciumbasierten Transistoren aufgrund von physikalischen Grenzen Taktraten von fünf Gigahertz kaum zu überschreiten sind. Das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung (Narodowe­­ Centrum Badań i Rozwoju – NCBR), eine Agentur des polnischen Minis­teriums für Forschung und Hochschulbildung, unterstützt die weitere­Entwicklung des Graphen in 2012 im Rahmen der Programme ­„Graf-Tech“ und „1.4 POIG“ mit rund 157 Millionen EUR. Internetauftritt der For- schungs- und Entwick­- lungszentren Informationen zu GRAF-TECH Graphen ist der IT-Werkstoff der Zukunft © Reshavskyi – fotolia.com
  11. 11. 11 „Polen bietet attraktive Rahmenbe­ dingungen für Forschung und Entwicklung. Deshalb haben wir ein Innovationszentrum in Kra­ kau gegründet, ein Zentrum, in dem aus Ideen Produkte und Dienste der Zukunft werden. Krakau ist multinatio­ nal, eine Stadt mit vielen Studenten und international anerkannten Universitäten, hervorragend ausgebildeten Fachkräften und optimaler Infrastruktur. Die lebendi­ ge unternehmerische Szene, die aus vielen Startups, Inkubatoren und Forschungs- und Entwicklungszentren anderer internationa­ ler Unternehmen besteht, spricht auch für Krakau. Diese Vorteile wollen wir nutzen und werden damit auch die wirtschaftliche Prosperität des Landes mit innovativen Telekommunikationsdienstleistungen durch T-Mobile weiter unterstützen.“ Claudia Nemat, Deutsche Telekom Vorstand Europa und Technologie FORSCHUNGS- & ENTWICKLUNGSZENTREN IM IKT-BEREICH Die attraktive Forschungslandschaft Polens wissen auch weltweit operierende Konzerne wie Google, Microsoft, HP, IBM, Intel, Oracle oder SAP zu schätzen. Sie haben bereits fast 80 eigene Forschungs- und Entwicklungszentren (F&E) im Land aufgebaut, meist nahe der großen aka- demischen Zentren, um frühzeitig polnische Top-Absol- venten zur Nachwuchssicherung zu gewinnen. Laut Computerworld-Studie „TOP200” belaufen sich die Investitionen in F&E allein bei den 92 in der Unter- suchung aufgenommenen polnischen Unternehmen auf insgesamt 90,6 Million EUR für 2012. Deutsche Telekom Comarch Motorola Sabre IBM (Cloud Competence Center) Google Ericpol Telekom Asseco Poland Oracle SAS Institute TopGaN Symantec Samsung Orange Labs Humax IMPAQ Mobica Opera Software Ericpol Telekom Mentor Graphics Kroll Ontrack Rockwell Automation Microsoft Ericpol Telekom Transition Technologies Qburst Platige Image Transition Technologies Alcatel-Lucent Nokia Siemens Networks Google Tieto Poland Telcordia Wikia Microsoft Compuware Intel Tieto Poland Gdańsk Białystok Bydgoszcz Szczecin Poznań Wrocław Katowice Łódź Warszawa Kraków IKTF&E-Zentren ©DeutscheTelekom
  12. 12. 12 EUROPÄISCHES PRODUKTIONSZENTRUM FÜR LCD-FLACHBILDSCHIRME Polen ist der größte Produzent von LCD-Flachbildschirmen in Europa – ein Riesenmarkt, bei dem es längst nicht nur um Fern- seher geht. LCD-Bildschirme werden auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel bei Laptops, Handys, Com- putermonitoren, Uhren sowie in unterhaltungselektronischen Geräten für Autos oder Flugzeuge. Unter den zahlreichen Produktionsstandorten befindet sich zum Beispiel auch das LG „LCD Cluster“ in Kobierzyce bei Wrocław, eines von insgesamt drei dieser Cluster der LG Gruppe welt- weit. Am selben Standort produziert auch ­Toshiba seine LCD- Fernseher. Ein weiteres Zentrum der LCD-TV-Produktion ist Toruń: Im Sharp Crystal Park hat Sharp Manufacturing Poland seine Produktion und alle relevanten Zulie­ferer an einem Ort konzentriert. Auch der japanische Elektronikhersteller Funai produziert in Polen LCD-Flachbildfernseher. In Nowa Sól ist hierfür der erste Produktionsstandort des Unternehmens in Europa entstanden. Ein weiteres Werk für moderne TFT LCD-Bildschirme befindet sich in Gorzów Wielkopolski: Hier produziert der weltgrößte Hersteller für Computermonitore, TPV Technology in Koopera­ tion mit AU Optronics LCD-Fernsherer und Desktop-Monitore für Marken wie Acer, NEC, Dell, Apple und Viewsonic. Messefotos©DeutscheMesseHannover
  13. 13. 13 „Die Software AG ist seit zwölf Jahren erfolg­ reich in Polen tätig. In dieser Zeit haben wir viele wichtige Kunden gewinnen können und unser Geschäft stetig ausgebaut. Heute spielt Polen für uns eine wichtige Rolle bei unseren osteuro­ päischen Aktivitäten und wir wer­ den dieses Engagement in Zukunft weiter ausbauen. Die CeBIT bietet dafür mit der Wahl Polens als Partnerland eine hervorragende Plattform.“ Helmut Schiner, Software AG VicePresident BPE Sales Eastern Europe „Polen ist seit vielen Jahren einer der bedeutends­ ten Handelspartner Deutsch­ lands und eine schnell wachsende, innovative Wirtschaftsnation. Unser Nachbarland ist damit ein attraktiver, aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Hightech-Industrie.“ Prof. Dieter Kempf, Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BIKTOM), Präsident CEBIT PARTNERLAND 2013 Polen ist das offizielle Partnerland der CeBIT 2013, der weltweit wichtigsten und internationalsten Veranstaltung der digitalen Wirtschaft. Durch eine einzigartige Kombination aus Messe, Konferenzen, Keynotes, Corporate Events und Lounges ist sie ein wichtiger Impulsgeber für effiziente Geschäftsanbahnung und wirtschaftlichen Erfolg. Auf der CeBIT 2012 waren insgesamt 4.200 Aussteller aus 70 Ländern vertreten – die Messe verzeichne- te gleichzeitig über 300.000 Besucher aus 110 Ländern. 2012 nutzten 74 polnische Unternehmen die CeBIT als Plattform zur internationalen Geschäftsanbahnung. 2013 sind es bereits über 100 Unternehmen. Polen ist auf dem Messegelände Hannover als offizielles CeBIT – Part- nerland 2013 mit neun Ständen auf einer Fläche von mehr als 3.000 Quadratmetern vertreten. Neben dem „Polish National Pavilion“ in der Haupthalle ist Polen in allen vier anwendungsorientierten Plattformen präsent: • CeBIT PRO steht für professionelle IKT-Lösungen für Unternehmen, • CeBit GOV bietet Lösungen für den öffentlichen Sektor, • CeBit LAB versteht sich als Forschungsplattform der Hightech-Industrie, • Cebit LIFE als Plattform für Lösungen des Digitalen Lifestyles. CeBIT 2013 – Partnerland Polen
  14. 14. 14 Internetseiten der Industrie- und Technologieparks TECHNOLOGIEPARKS: IDEALE STANDORTBEDINGUNGEN BIETEN WETTBEWERBSVORTEILE Hervorragende Rahmenbedingungen für die Unternehmensansiedlung im Bereich IKT bieten Technologieparks: Diese industriellen Komplexe dienen pri- mär der Geschäftsförderung in innovativen Bereichen und der Bereitstellung von Hightech-Produkten inklusive der damit verbundenen Serviceleistungen. Hier profitieren Unternehmen mittels Clusterbildung von einem Wissens- und Technologietransfer mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie von einer speziell an die Anforderungen der IKT-Branche angepasste Infrastruktur – eine Win-win-Situation mit erheblichem Synergieeffekt. Alle Technologieparks arbeiten eng mit lokalen Universitäten zusammen, ­daneben bestehen in der Regel zusätzlich Kooperationen mit weiteren loka- len Akteuren, wie zum Beispiel der Administration, anderen Technologieparks oder F&E- und Wagniskapital-Institutionen. Ein Großteil der Technologieparks in Polen hat sich hierbei auf einen Bereich oder einige wenige Sektoren ­spezialisiert. Viele der Technologieparks kooperieren zudem mit Gründungszentren, den so genannten Technologieinkubatoren. Diese Zentren zur Unterstützung technologieorientierter und innovativer Neugründungen bieten Jungunter- nehmern zum Beispiel Zugang zu Forschungseinrichtungen und Laborräumen oder vermitteln Kontakte zu Businessnetzwerken und der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Zudem erhalten die Unternehmen von Anfang an eine bera- tende Betreuung sowie konkrete Unterstützung beim Fundraising, Techno- logietransfers und der Kommerzialisierung der Arbeitsergebnisse. Die durch das Gründungszentrum unterstützten Unternehmen befruchten sich zudem gegenseitig und werden während des drei bis fünf Jahre dauernden Pro- gramms langsam an die Wettbewerbsfähigkeit herangeführt. Ein Gründungs- zentrum bringt dabei jedes Jahr durchschnittlich sechs neue Technologieun- ternehmen auf den Weg. AlleFotos©TechnoparkGliwice
  15. 15. 15 Suwałki · ICT Cluster Großpolen · Cluster digitaler Archivierung · Informatik Cluster SynergIT · ICT Cluster Westpommern · ICT Cluster Ost · Kalster IT – Informatik Cluster Ost Polen · MultiCluster – Cluster of Multimedia and Information Systems · Informatik Cluster OP-info · eBiznes · mobajl.org · NT Hills · Cluster „Gemeinschaft des Wissens und der Innovation im Bereich der ICT“ · Interizon – Pommern ICT Cluster · ICT Amber Cluster · ICT Cluster Masowien · Alternativer IT Cluster · ICT Cluster Zentralpolen · Cluster Digitale Bildung Nordost · E-KLASTER – ICT Cluster Kleinpolen Hinzu kommen über 90 Technologie-Transfer-Zentren, die als Vermittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fun- gieren und dabei gleichzeitig die Umsetzung wissenschaft- licher Ergebnisse in marktgerechte Produkte forcieren. In vielen Fällen stehen die in der Regel als Non-Profit-Unter- nehmen organisierten Zentren in Verbindung mit Universi- täten und unterstützen die jährlich rund 100 akademischen Ausgründungen und Spin-offs. Ein wichtiger Teil der Arbeit der Zentren besteht dabei auch in der Sicherung und Ver- marktung von Patenten. Technologieparks, Transfer-Zentren und Inkubatoren initi- ieren und unterstützen die Clusterbildung mit kompatiblen Unternehmen. Eine Vielzahl von oftmals regional ausge- richteten IKT-Clustern koordiniert die gegenseitige Koope- ration und stärkt die Zusammenarbeit mit den regionalen Vertretern von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Innovation Centers in Poland Szczecin Gdańsk Elblag Wrocław Warszawa Poznań Lublin Kraków Nowy Sącz Rzeszów Opole Bielsko-Biała Łódź
  16. 16. 16 GLOBALES BPO- UND IT-DIENSTLEISTUNGSZENTRUM Der Anteil der IT-Dienstleistungen am Gesamtumsatz der IT-Branche in Polen nimmt jedes Jahr weiter zu und erhöhte sich 2012 auf über 30 Prozent. Während bei dem ­dominanten Hardware-Segment eine tendenzielle Marktsättigung einsetzt, gewinnt der Bereich der IT-Dienstleistungen dadurch zunehmende an Bedeutung. Dieser Zunahme steht im Kontext einer weltweiten Wachstumstendenz im Bereich Business Process Outsourcing (BPO), denn in der Regel beinhaltet das Outsourcing von einzelnen Geschäftsprozessen auch das zugrundeliegende IT-System. Laut dem IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner ist der weltweite BPO-Markt 2011 um 6,3 Prozent und im Jahr 2012 um fünf Prozent gewachsen. Die Marktanalyse- plattform TechNavio prognostiziert für den Zeitraum 2011-2015 eine jährliche Wachs- tumsrate von 5,1 Prozent. Die dynamische Entwicklung der BPO- und IT-Dienstleistungen wird dabei durch Rati- onalisierungsprozesse angeschoben, die sich mittlerweile in allen Größenordnungen und Ebenen der globalen Wirtschaft beobachten lassen. So ist es für kleine und mitt- lere Betriebe zumeist unrentabel, eine eigene IT-Abteilung zu unterhalten. Gleichzeitig veranlasst der stetig steigende Kostendruck immer mehr Unternehmen dazu, auch weitere Abteilungen outzusourcen und damit einen sich zunehmend stärker differen- zierenden Kreis an BPO-Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die von Anbietern vermehrt als komplexe Lösungspakete mit einer starken Beratungskomponente ange- boten werden. Polen gehört heute zu den Top 10 der weltweiten Business Process Outsourcing (BPO) Standorte und ist in diesem Be- reich führend in Europa. Der BPO-Hotspot Kraków belegte im Rahmen der Studie „50 Outsourcing Cities“ weltweit sogar den vierten Platz. Durch den Fokus auf die Bedürfnisse international agieren- der Unternehmen stehen die polnischen Dienstleistungsunternehmen im direkten globalen Wettbewerb. Der Branchen- analyst SourcingLine stellt zum Beispiel heraus, dass sich polnische Unternehmen mittlerweile weltweit als spezialisierter Anbieter „Schlüsselfertiger“ individualisierter Business Software etabliert haben, insbesondere für die Bereiche Business Analytics, Buchhaltung, Human Ressourcen & Lohnabrechnung sowie für die Banken- und Tele- kommunikationsbranche. Der Marktwert des polnischen BPO-Sektors erreicht jährlich etwa 1,53 Milliarden EUR. Anfang 2011 gab es in Polen 282 Dienstleistungszentren mit ausländischen Investoren, die ca. 69.000 Mitarbeiter beschäftigten: 205 BPO-, IT- und Shared Services-Zentren sowie 77 F&E-Zentren. Für die nächsten Jahre wird eine Verdopplung des aktuellen Marktwertes der Branche prognostiziert. Laut einer DIS-Studie von 2010 sind in Polen die Anzahl der neu entstandenen BPO-Zentren und der dadurch entstandenen Ar- beitsplätze weltweit am höchsten. Diese Entwicklung wird durch hoch qualifizierte Fachkräfte und relativ niedrige Lohnkosten begünstigt. Steuerermäßigungen bei der Gründung eines Dienstleistungszentrums bieten zusätzliche Investitionsanreize. TOP 5 der aufstrebenden BPO-Standorte Quelle: Global Services, Destination Compendium 2010 1. Kraków (Polen) 2. Peking (China) 3. Buenos Aires (Argentinien) 4. Kairo (Ägypten) 5. Sao Paulo (Brasilien)
  17. 17. 17 Hewlett-Packard GE/Genpact KPIT Cummins QAD Cap Gemini Volvo Credit Suisse UPS Wabco Whirlpool Arvato Services GlaxoSmithKline Pharmaceuticals MAN Carlsberg Franklin Templeton Investments IBM Fineos Zensar Technologies Ltd. Reuters Acxiom Lufthansa Systems Kainos Nevion Geoban GE Security Lufthansa Thyssen Krupp AG Uni Credit Stream Global Arvato Services Stream International Fujitsu Technology Sp. z o.o. Hewlett-Packard Micosoft IBM SAP Page Computers CTM Teleperformance ABN AMRO Accenture AVON Dimar Arvato Services Euroconex/NOVA Sitel Transcom Thomson Genpact Tchibo TNT Express General Electric Aircraft Engines Cederroth CardPoint Citi Group Citi Group LG Electronics Cederroth AVON Faurecia Gallup Polska DHL Logistics TRW Automotive Humax Sonion Alstom ADB Capgemini IT Ericpol Dreamlab (Onet IT AHOLD) HCL IT TP S.A. IT Electrolux IT HCL Technologies Exult Hewitt Communication Factory ACS Bayer Electrolux KPMG Lufthansa Philip Morris RR Donnelley Shell ABB Indesit International Paper Delphi Kroll Ontrack Capgemini Steria Bombardier Fiat Techmex Avio Cooper-Standard Automotive Hamilton Sundstrand Pratt & Whitney Infosys SAP Fujitsu Technology Sp. z o.o. IBM Accenture Citi Group General Electric Philips Unicredito BOSCH Siemens Lucent Technologies Atos Origin JP Morgan Chase BPO-undIT-Zentren,2011 Gdańsk/ Gdynia Pruszcz Gd. Mierzyno Olsztyn Elbląg Bydgoszcz Szczecin Poznań Zielona Góra Wrocław Katowice Dąbrowa Górnicza Ruda Śląska Bielsko-Biała Łódź Częstochowa Ciechanów Warszawa Grójec Garwolin Radzymin Kraków Rzeszów Myślenice „Wie eine aktuelle Studie der Everest Group bestätigt, gehört Polen als einziges europäisches Land zu den fünf wichtigsten BPO- und Shared Services-Zentren der Welt. Ausländische Investoren entscheiden sich für das Land als Standort für immer komplizierte­ re Segmente des BPO. Gerade aus Polen kommen häufig Lösungen, die von internationalen Unterneh­ men implementiert werden. Damit bietet sich Investoren eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten, den Standort sowohl für standardisier­ te Dienstleistungen im Finanz­ wesen und im IT-Bereich als auch für die neuesten und fortschrittlichsten Prozesslösungen zu nutzen und ihren Kunden komplexe Lösungen zu offerieren.“ Krystian Bestry, Infosys Geschäftsführer BPO Europe Fotos©Infosys
  18. 18. 18 WACHSTUMSMARKT COMPUTER- UND VIDEOSPIELE Von Krise kann auf dem Markt für Computer- und Videospie- le keine Rede sein: Das IT-Analysehaus Garner beziffert den Marktwert für Spiele und passendes Zubehör in der Marktstu- die „Gaming Ecosystem 2011“ auf 57 Milliarden EUR. Bis 2015 sollen diese Ausgaben um mehr als 67 Prozent auf 87 Milliar- den ansteigen. Auch Polen selbst bietet einen großen Absatzmarkt für Com- puter- und Videospiele: Für 2012 wird vom Branchenanalysten Newzoo ein Umsatz von 350 bis 450 Millionen USD erwartet. Rund 18,1 Millionen Polen im Alter von 10 bis 65 Jahre nutzen aktiv das Internet. Davon spielen 65 Prozent, also 11,8 Millio- nen User, Computer- oder Videospiele. Dabei sind 44 Prozent der Spieler weiblich. Ungefähr die Hälfte der insgesamt 11,8 Millionen polnischen Spieler, also rund 6,3 Millionen User, bezahlt für diese elektro- nische Unterhaltung – der Rest spielt Gratis-Spiele. Mit 48 Pro- zent entfällt der größte Teil der Ausgaben auf klassische PC- Spiele, während 25 Prozent der Umsätze auf Konsolen-Spiele zurückgehen. ERFOLGREICHE HEIMISCHE PUBLISHER UND ENTWICKLUNGSSTUDIOS Zunehmend wird dieser Markt auch von polnischen Entwicklern und Pub- lishern bedient: Unternehmen wie City Interactive, CD Projekt, People Can Fly und Techland produzieren Computer- oder Videospiele auf internatio- nalem Niveau, die von Kritikern und Spielern hoch gelobet werden. Der Vorstand von CD Project RED inmitten zahlreicher Trophäen Fotos©CDProjectRED
  19. 19. 19 Spiele-Hits polnischer Hersteller Quelle: gamrReview 2011 Produkt Entwickler Verkauf in Millionen Release Durchschnitt- liche Kritiker- Wertung Produktions- kosten (Mio. USD)PC Xbox360 PS3 The Witcher CD Projekt RED 1,7 - - 30.10.2007 81/100 9,5 The Witcher 2 CD Projekt RED 0,56 - - 17.05.2011 87/100 10,5 Sniper: Ghost Warrior City Interactive 0,07 0,77 0,22 29.06.2010 50/100 1 Call of Juarez: Bound in Blood Techland k.A. 0,54 0,72 30.06.2009 78/100 k.A. Call of Juarez: The Cartel Techland k.A. 0,04 0,03 19.07.2011 48/100 k.A. Bulletstorm People Can Fly 0,07 0,23 0,76 22.02.2011 83/100 20 Als Hotspot für polnische Spiele- entwickler dürfte sich in Zukunft Kraków erweisen. Im Rahmen des durch den Technologiepark Krakow- ski Park Technologiczny koordinier- ten Clusters „Europäisches Games Zentrum“ ist hier die European Games Academy (EGA) entstanden. Die Akademie ist eine Kooperati- on der Jagielloński Universität und der Stanisław-Staszic-Akademie für Bergbau und Hüttenwesen und bietet seinen Schülern seit 2008 als erste solche Institution in Polen eine hochklassige Ausbildung im Bereich Game Development/Production. So landete etwa der Spielehersteller CD Projekt RED mit „The Witcher“ (polnisch Wiedźmin) einen weltweiten Hit. Mehr als 1,7 Millionen Exemplare des auf einer Buchreihe des polnischen Fantasy-Schriftstellers Andrzej Sapkowski basierenden Fantasy-Rollenspiels wurden weltweit ver- kauft. Die Fortsetzung „The Witcher 2 – Assassins of Kings“ wurde bei den European Games Awards 2012 im Rahmen der gamescom mit mehr Preisen ausgezeichnet als jedes andere Spiel, unter anderem auch in der Königskategorie „Best European Game“, und konnte damit namenhafte Titel wie „Battelfield 3“ auf die weiteren Plätze verweisen. Der bereits mehrfach ausgezeichnete polnische Entwick- ler und Publisher City Interactive ist weltweit mit eigenen Entwicklungsstudios und Verlagsbüros vertreten, unter anderem in Polen, den USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada und Rumänien. Den bisher größten wirtschaftlichen Erfolg erreichte City Interactive mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Kopien des Actionspiels „Sniper: Ghost Warrior“. Neuroshima © One2Tribe
  20. 20. 20 EUROPÄISCHE UND POLNISCHE FÖRDERGELDER Als zurzeit größter Empfänger erhält Polen zwischen 2007 und 2013 rund 67 Milliarden EUR aus den EU-Strukturfonds. Von diesen Geldern können Unternehmen bei ihrer Ansiedlung in Polen profitieren und je nach Pro- jektstandort und Unternehmensgröße einen Finanzzuschuss von 30 bis 70 Prozent ihrer Kosten in Anspruch nehmen. Allein 9,71 Milliarden EUR dieser Fördergelder entfallen auf das Operationelle Programm „Innovative Wirtschaft“, mit dem Projekte finanziert werden kön- nen, die zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit polnischer Unternehmen beitragen. Neben den EU-Fördermitteln stellen polnische Staatszuschüsse einen weiteren Investitionsanreiz für Unternehmen dar. So bieten verschiedene nationale und regionale Operationsprogramme Unterstützung beim Kauf von Lizenzen, Patenten und Industrietechnologien sowie bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Weiterbildung von Angestellten. „Die entscheiden­ den Faktoren bei der Entscheidung der Tieto Corp. für den Standort Polen waren einerseits die Verfügbar­ keit hochklassiger Spezi­ alisten auf dem hiesigen Arbeitsmarkt und andererseits die hohe Kooperationsbereit­ schaft der Administrationen in Szczecin und Wrocław, die eine Ansiedlung eines Unternehmens aus dem Hochtechnolo­ giebereich als Chance sehen. Heute haben wir ein Team von 1.000 Mitarbeitern, die die Projekte unserer weltwei­ ten Kundschaft realisieren. Vor drei Jahren hatte sich Tieto Poland zudem entschieden, auch einen lokalen Kunden­ stamm aufzubauen, dem wir unsere bewährten und an die Gegebenheiten des polnischen Marktes angepassten Lösungen anbieten. Rückblickend auf die vergangenen sechs Jahre und die vielen in dieser Zeit abgeschlos­ senen Verträge hat sich unsere damalige Entschei­ dung als richtig herausgestellt, sodass wir auch hoffungsvoll in die Zukunft blicken können.“ Ireneusz Miski, Tieto Poland Vorstandsvorsitzender und Country Manager Tieto Poland in Wrocław Das polnische Wirtschaftsministerium unterstützt zudem Investitionen in prio- ritäre Branchen, zu denen die Forschung und Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der IKT-Branche, Bio- technologie, erneuerbaren Energien, des gesamten Dienstleistungssektors sowie der Automobil-, Elektro- und Luftfahrt- industrie gehören. Mehr Infor- mationen zu den Förderprogrammen Zur Förderung von Unternehmensansied- lungen in Ostpolen stellt die polnische Regierung außerdem zusätzliche Finanz- mittel im Rahmen eines Operationellen Programms zur Verfügung. Fotos©TietoPoland
  21. 21. 21 Katowice Łódź Toruń Warmia-Mazury Pomorska Słupsk Starachowice Suwałki Tarnobrzeg Wałbrzych Wrocław Kamienna Góra Kraków Kostrzyn- Słubice Legnica Gorzów Mielec Kamienna Góra Beispiele: Dr. Schneider Automotive, Weber Hydraulik Suwałki Beispiele: Pfleiderer MDF, Impress Decor, Rockwool, Aquael Tarnobrzeg Euro-Park Wisłosan Beispiele: LG Philips LCD, Heesung, Toshiba Television, ATS Stahlschmidt & Maiworm Katowice Beispiele: General Motors Manufacturing, Isuzu Motors Warmia-Mazury Beispiele: Szynaka, LG Electronics, Michelin, BRUSS, Swedwood Kostrzyn-Słubice Beispiele: BriVictory Display Technology, TPV Displays, Funai Electric, Volkswagen Poznań Wałbrzych Invest Park Beispiele: Toyota Motor, Bridgestone, Electrolux, Whirpool, IBM, General Electric, Colgate Palmo­live, BASF, McKinsey Knowledge Center Łódź Beispiele: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Procter & Gamble, Albéa, Mecalit, Coko werk, Win Cup Wrocław LCD-Produktionsstätten: LG, Toshiba Gorzów LCD-Produktionsstätten: TPV, AUO Toruń LCD-Produktionsstätten: Sharp Electronics Europe Legnica Beispiele: Volkswagen Motor, TBMeca, Sitech, Winkelmann, Brugman, Wezi-tec Mielec Beispiele: MTU Aero Engines, Hamilton Sundstrand, Goodrich, Kirchhoff, Husqvarna Pomorska Beispiele: Sharp, Flextronics, Jabil, Mondi, Forcan, Bridgestone, Cargotec Słupsk Beispiele: Kapena, Nordglass II, Kronospan Starachowice Beispiele: Cerrad, Kaye Aluminium, RR Donnelley, Air Liquide Kraków Technology Park Beispiele: ComArch, Motorola, HCL, RR Donnelley, MAN, Meiller Weitere Infor- mationen zu Sonder- wirtschaftszonen SONDERWIRTSCHAFTSZONEN Im Rahmen einer liberalen und arbeitgeberfreundlichen Wirtschafts- politik wurden in Polen auch direkte Investitionsanreize in Form von Sonderwirtschaftszonen geschaffen, die zu einer regen Unternehmens- ansiedlung geführt haben und führen. Solche Sonderwirtschaftszonen sind besonders gekennzeichnete Bereiche, in denen Geschäftsaktivi­ täten unter bevorzugten Bedingungen getätigt werden dürfen. Sie ver- binden erfolgreich die Interessen von Investoren mit den Interessen der jeweiligen Region und sollen mindestens bis 2020 bestehen bleiben. Aktuell gibt es in Polen 14 Sonderwirtschaftszonen (SWZ) mit umfang­ reichen Steuererleichterungen und weiteren Vorteilen für ansiedelnde Unternehmen. Jede SWZ ist dabei nochmals in mehrere Unterzonen gegliedert.
  22. 22. 22 POLEN - KREATIV, JUNG, ENERGISCH Wer heute als Investor in Polen arbeitet, wird spü- ren, dass sich das Leben hier dank herzlicher Gast- freundschaft und kultureller Aufgeschlossenheit angenehm und unkompliziert gestaltet. Das heutige Polen verkörpert eine interessante Mischung aus Tradition und Weltoffenheit, die ein riesiges Poten- zial an Talenten und positiver Energie bietet – ein spannendes Land, das sich permanent ändert und gleichzeitig seinen kulturellen und geschichtlichen Wurzeln treu bleibt. Dafür steht insbesondere die Jugend des Landes. „Die polnischen Arbeitskräfte sind genauso hochquali­ fiziert wie Absolven­ ten aus Westeuropa. Sie sind stark verwurzelt mit der westlichen Kul­ tur und verfügen über ein tiefgehendes Verständnis der europäischen Wirt­ schaftsprozesse, sowohl auf Management- als auch auf Arbeitsebene. Weitere Merkmale sind hervorragende Fremdsprachen­ kenntnisse sowie Kreativität und Dienstleistungs­ orientierung. Unsere polnischen Spezialisten bieten Lösungen an, die Businessprozesse optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens signifikant steigern können.“ Marek Grodziński, Capgemini Director, Business Process Outsourcing Fotos©Capgemini Rondo Business Park Capgemini Building in Kraków Über 40 Prozent der Polen sind unter 30: Diese im europäi- schen Vergleich relativ junge Bevölkerung zeichnet sich nicht nur durch eine außergewöhn- liche Leistungsbereitschaft und Flexibilität aus, sondern auch durch einen hohen Bildungs- stand und zeigt eine große Lebensfreude und Neugier auf die neuesten Trends in den Bereichen Kunst, Mode, Musik und Technologie.
  23. 23. 23 Etwa die Hälfte der polnischen Jugendlichen, insgesamt rund zwei Mil- lionen junge Menschen, sind an einer der 456 Hochschulen des Landes eingeschrieben. Um ihre Ausbildung kümmern sich 500 Akademische Zentren mit rund 100.000 Mitarbeitern und Dozenten. Damit wird nicht nur ein hohes Bildungsniveau sichergestellt, sondern dank einer im europäischen Vergleich sehr hohen Absolventenquote auch die Nach- wuchssicherung gewährleistet. Ideale Voraussetzungen für Unterneh- men, sich dauerhaft in der Republik Polen niederzulassen. „IBM stärkt seit Jahren konsequent seine Position in Polen durch Investitionen. Dadurch haben wir hier mittlerweile unter anderem ein Software Labor, ein Zentrum für Finanz- und Rechnungswesen sowie ein IT Service Delivery Center aufgebaut. Zudem konnten wir in Polen vor kurzem zusätzlich ein Security Ope­ rations Center sowie vier regionale Gewerbeeinheiten eröffnen. Ein klarer Vorteil für ausländische Investoren ist die große Anzahl an akademischen Zentren und das hohe Ni­ veau der polnischen Schulbildung. Die Investoren schätzen auch die geopolitische Lange und das starke Wirtschaftswachstum Polens sowie die erfrischende Mentalität der Polen. Wenn es darum geht, dass IBM seine Aktivitäten ausweiten möchte, stelle ich bei Verwaltungen und lokalen Wirtschaftsvertre­ tern eine große Begeisterung und Bereitschaft zur Zusam­ menarbeit fest.“ Anna Sieńko, IBM Hauptgeschäftsführer für Polen und die Baltischen Staaten Ausländische Unternehmen profi- tieren von einer hohen Dienstleis- tungsbereitschaft und einer hohen Fremdsprachenaffinität der als überdurchschnittlich innovativ gel- tenden polnischen Arbeitskräfte. Fotos©IBM IBM Delivery Center in Wrocław
  24. 24. Download der Broschüre im PDF-Format IMPRESSUM Herausgeber Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland Abteilung für Handel und Investitionen Leipziger Platz 2 10117 Berlin Projektleiter Tomasz Salomon Botschaftsrat Tel. 030 / 20 62 26 7 - 0 berlin@trade.gov.pl www.berlin.trade.gov.pl Konzept und Redaktion Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft mbH Fasanenstraße 47 10719 Berlin Jaroslaw Plewinski Tel. 030 / 81 46 46 0-0 info@businessnetwork-berlin.com www.businessnetwork-berlin.com Grafik und Layout Una Holle Mohr Bergfelde Grünstraße 3 16562 Hohen Neuendorf Tel. 03303 / 29 95 40 mail@uhm-design.de www.uhm-design.de Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für Zitate und Bildmaterial sowie jede andere Art von Unterstützung. © 2013. Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland. Alle Rechte vorbehalten.

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