Wärmepumpen   Guide 2012        -0-                www.Energietalk.com
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Viele Bauleute entscheiden sich                                                             zunehmend für die Nutzung eine...
Typen von Wärmepumpen und Funktionsweisen                                                          Wärmequelle Erde (Kolle...
Typen von Wärmepumpen und FunktionsweisenLUFT INN EN                                                                      ...
Kalkulationsgrundlagen                        Die Leistungszahl (ε) gibt das Verhältnis zwischen Wärmeleistung, die ans   ...
Rund 50 Prozent Primärenergie lassen sich mit einer JAZ von 3,5   einsparen. Geht man von den prognostizierten einen Milli...
Kosten-Vergleich mit anderen EnergieartenPreise inkl. MwSt. in Euro / Januar 2011      Investition Betrieb   Gesamt      D...
Smart Grids gelten als die Stromnetze der Zukunft: Sie steigern die Energieeffizienzindem sie Stromerzeugung und -verbrauc...
10 Tipps & Tricks1. Wärmepumpen arbeiten nur dann ökonomisch, wenn das Haus gut gedämmt   ist. Planen Sie beim Hausbau ode...
Statistiken & TrendsDie deutsche Erneuerbare-Energien-Branche ist eine der wichtigsten Wachstumsbranchen inDeutschland. Si...
Vor- und Nachteile von Wärmepumpen           VorteileGenerell   ☺ Weitgehend wartungsfrei           ☺ Kostenlose Wärmequel...
Welche Wärmepumpe passt zu mir?Die richtige Wärmepumpe finden Sie am besten mit einem Energieberater. Er benötigt dazuzunä...
Liste - Hersteller und Lieferanten von WärmepumpenAWP-Wärmepumpen GmbH                           www.alko-waermepumpen.deA...
QuellenBilder: Seite 2, Abb. 1: www.heizungsfinder.de/images/waermepumpe/waermepumpe-vergleich.gif ; Abb. 2: www.holzbauer...
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  1. 1. Wärmepumpen Guide 2012 -0- www.Energietalk.com
  2. 2. INHALT SeiteEinfü hrung 2Typen von Wä rmepumpen und ihre Funktionsweisen 3 – 4Kalkulationsgrundlagen 5 – 6Kostenvergleich mit anderen Energiearten 7Smart Grid – Die Wä rmepumpe im intelligenten Stromnetz 8Tipps & Tricks 9Statistiken & Trends 10Vor- und Nachteile von Wä rmepumpen 11Welche Wä rmepumpe passt zu mir? 12Die 10 hä ufigsten Beratungsfehler in der Praxis 12Hersteller und Lieferanten von Wä rmepumpen 13Quellenangaben 14 Impressum 15 -1- www.Energietalk.com
  3. 3. Viele Bauleute entscheiden sich zunehmend für die Nutzung einer CO2- neutralen Wärmepumpe als Heizsystem. Wärmepumpen nutzen jene Sonnenenergie, die in Erde, Wasser und Luft gespeichert ist. Die Umwelt-Vorteile vom Heizen mit der Wärmepumpe sind gewaltig. Deshalb setzen sich Wärmepumpen auch in Deutschland immer mehr durch. Je nach Wärmequelle spricht man von Luft/Wasser-, Erde/Wasser- oder Abb. 1: Darstellung verschiedener Wärmepumpentypen Wasser/Wasser-Wärmepumpe.Für das Nutzbarmachen der in der Umwelt vorhandenen Wärme benötigen WärmepumpenEnergie, die von außen zugeführt wird. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist das in der RegelStrom. Als Medien zur Wärmeenergiegewinnung eignen sich Erde, Luft oder Wasser. Das Systemarbeitet umso effizienter, je geringer die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle undWärmesenke ist. Daher werden vor allem Niedertemperaturheizungen wie Fuß- oderWandheizungen mit Vorlauftemperaturen von etwa 35 Grad Celsius bevorzugt.Das Funktionsprinzip der Wärmepumpe ist vergleichbar mit dem umgekehrten Prinzip desKühlschranks (siehe Abb. 2). Der Umwelt wird Wärme entzogen, die dann im Haus genutztwerden kann. Möglich macht dies ein geschlossenes Kreislaufsystem, in dem eineTrägerflüssigkeit zirkuliert. In einem strombetriebenen Kompressor wird die Trägerflüssigkeitverdichtet und die aufgenommene Wärme auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Manspricht dabei auch vom „Pumpen“ woraus sich der Name „Wärmepumpe“ ergibt. Die sogewonnene Wärmeenergie wird dann in das Heiz- und Warmwassersystem des Hauseseingespeist. Um 100 Prozent Wärme bereitzustellen kommen effiziente Wärmepumpen mit 25Prozent elektrischer Energie aus.Wer wirklich CO2-neutral heizen möchteist gut beraten, zu einem etwas teurerenÖkostromanbieter zu wechseln. Dennnormaler Strom besteht zu einem Drittelaus Kohlestrom und zu 20 Prozent ausKernenergie. Trotzdem ist man mit einerWärmepumpe, abgesehen vom Strom,relativ unabhängig. Keine Asche dieregelmäßig entsorgt werden muss(Pellets) und Wartungsarbeiten entfallen. Abb. 2: Darstellung Funktion eine Wärmepumpe -2- www.Energietalk.com
  4. 4. Typen von Wärmepumpen und Funktionsweisen Wärmequelle Erde (Kollektor) Erdwärmekollektoren werden üblicherweise etwa 20 Zentimeter unterhalb der Frostgrenze horizontal im Boden verlegt. Die Frostgrenze liegt in circa 1,2 bis 1,4 Metern. Das System besteht meist ausERDE (KO LLE KT OR) Polyethylenrohren. Diese werden im Abstand von etwa 80 Zentimeter verlegt. Durch die Rohre zirkuliert dann Wasser mit einem Frostschutzmittel. Wer so ein System in Erwägung zieht, sollte große Boden-Flächen zur Verfügung haben. Für ein Niedrigenergiehaus mit 150 Quadratmeter, sollten 300 Quadratmeter für die Absorberschläuche eingeplant werden. Die Verlegung der Absorber ist im Vergleich zur Erdwärmesonde zwar billiger, doch ergeben sich aufwendige Erdbewegungen zur Verlegung der Rohre sowie eine eingeschränkte Nutzung des Grundstücks. Die überliegende Fläche darf weder bebaut noch asphaltiert werden. Je nach Bodenverhältnis lässt sich mehr oder weniger Energie entziehen. Völlig ungeeignet ist Schotter. Aus trockenem, sandigem Boden lassen sich zwischen 10 und 15 Watt, aus feuchtem, lehmigen Boden zwischen 25 und 30 Watt und aus wassergesättigtem Boden zwischen 35 und 40 Watt pro Quadratmeter entziehen. Je nach Bundesland und Bodenbeschaffenheit kann eine Genehmigung erforderlich sein. In Wasserschutzgebieten sind Wärmepumpen mit Erdwärmesystemen grundsätzlich tabu.ERDE (SO NDE) Wärmequelle Erde (Sonde) Erdwärmesonden werden in ein Bohrloch senkrecht in den Boden eingelassen. Dies kann bis in eine Tiefe von 99 Meter geschehen. Ab 100 Metern greift das deutsche Bergbaurecht und eine wasserrechtliche Klärung durch ein geologisches Gutachten muss häufig vorgelegt werden. Die Art des Untergrundes bestimmt die Wärmeleistung. Durchschnittlich werden pro Meter 50 bis 60 Watt angesetzt. Bei einem Niedrigenergiehaus mit 150 Quadratmetern und einer sechs Kilowatt Heizleistung, wäre eine Tiefe von 120 Meter angebracht. Die Kosten der Bohrung liegen bei circa 50 Euro pro Bohrmeter einschließlich Sonde. Der Preis richtet sich aber auch nach der Bodenbeschaffenheit und unterliegt somit Schwankungen. -3- www.Energietalk.com
  5. 5. Typen von Wärmepumpen und FunktionsweisenLUFT INN EN Wärmequelle Luft Ob außen oder innen, die Luftwärmepumpe arbeitet mit der ständig vorfügbaren Wärmeenergie der Umwelt. Sogar niedrige Temperaturen lassen sich auf eine passable Heiztemperatur bringen. In Innenräumen würde mit dieser Technik jedoch auskühlen, was in einem Kellerraum oft nicht stört sofern die Kellerdecke gut gedämmt ist. Bei den Luftwärmepumpen gibt es zweit Arten der Funktion. Entweder wird die Außenluft angesaugt und direkt zur Wärmepumpe geleitet oder dieLUFT AU ßEN Temperatur von den Absorbern gleicht sich der Außenluft an und ein Wärmeträgermedium bringt die Wärme dann zur Wärmepumpe. Die Nutzung von Luftwärme ist unter allen Optionen die energetisch ineffizienteste, weil die Lufttemperaturen in der Heizperiode deutlich niedriger liegen können als Boden- oder Grundwassertemperaturen. Sinkt die Außentemperatur unter minus 5 Grad, reicht die Heizleistung der Wärmepumpe meist nicht mehr aus. Dann muss eine Zusatzheizung anspringen (meist mittels Heizstab). WASSER Wärmequelle Grundwasser Grundwasser ist aus Sicht der Effizienz die am besten geeignetste Wärmequelle. Grundwassertemperaturen liegen im Jahresmittel meist zwischen sieben und zwölf Grad. Aber der Erschließungsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Für den Betrieb einer Grundwasser- Wärmepumpe werden zwei Brunnen benötigt: ein Förderbrunnen und ein Schluckbrunnen. Grundwasser wird zur Wärmepumpe geleitet und die Wärme entzogen. Danach geht das auf etwa 5 Grad abgekühlte Grundwasser zum Schluckbrunnen. Dieser muss in der Fließrichtung des Grundwassers stets hinter dem Entnahmebrunnen liegen. Der Abstand der beiden Brunnen sollte mindestens 10 Meter betragen und der Grundwasserspiegel nicht tiefer als 15 Meter unter der Erdoberfläche liegen. Zum Betrieb des Systems sind ausreichende Wassermenge, Qualität und Temperatur maßgebend. Werden diese Werte nicht eingehalten, benötigt die Pumpe zu viel Strom, um die Förderleistungen zu erbringen und arbeitet ineffizient. Die Wasserqualität muss durch eine chemische Analyse bestimmt werden. Starke Verunreinigungen mit Eisen oder Mangan können die Rohrsysteme schädigen und die Anlage zum Erliegen bringen. Feststoffe im Grundwasser erhöhen den Verschleiß. Die Leitfähigkeit des Wassers, darf 450 Mikrosiemens pro Zentimeter nicht übersteigen um Korrosionen zu vermeiden. Zudem muss sichergestellt werden, dass auch im Winter, das Wasser jederzeit durch den Schluckbrunnen aufgenommen werden kann, damit das abgekühlte Wasser versickern kann. Die Investitionskosten liegen bei durchschnittlich 6.000 Euro für zwei 15 Meter tiefe Brunnen. Außerdem ist eine Genehmigung der Anlage durch die Wasserbehörden einzuholen. -4- www.Energietalk.com
  6. 6. Kalkulationsgrundlagen Die Leistungszahl (ε) gibt das Verhältnis zwischen Wärmeleistung, die ans Heiznetz abgegeben wird und der aufgenommenen elektrischen Leistung der Wärmepumpe in kW an. Die Leistungszahl ändert sich ständig je nach Quellen- und Heizungsvorlauftemperatur und gilt nur für einenLE IST UNGS ZA HL bestimmten Betriebspunkt. Je nach Wärmequelle erzielen Elektro- Pumpen Leistungszahlen zwischen 3,5 und 5,5. Das sind pro kWh Strom also 3,5 bis 5,5 kWh Heizwärme. Heizungsumwälzungspumpen und Grundwasser-Förderpumpen sowie andere elektrisch betriebene Hilfsaggregate werden durch die Leistungszahl allerdings nicht berücksichtigt. Der COP-Wert dagegen gibt auch die Leistungen von Hilfsaggregaten wider. Damit ist der COP-Wert ein Gütekriterium für Wärmepumpen.COP-W ERT Leistungszahl und COP-Wert erlauben allein aber keine energetische Bewertung der Gesamtanlage. Für eine solche Bewertung ist die Jahresarbeitszahl ausschlaggebend. Die wichtigere Wärmepumpen-Kennzahl für den Wirkungsgrad ist somit die Jahresarbeitszahl ß. Sie bezeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge (Heizwärme) und zugeführter Energie (Antriebsenergie).JAHRES AR BEITS ZAH L Sie enthält wie der COP-Wert auch anteilig die Leistungen von Heizungsumwälzpumpen und Grundwasser- bzw. Sole-Förderpumpen. Die Jahresarbeitszahl gibt somit den Anlagennutzungsgrad an. Sie eignet sich hervorragend zur energetischen Bewertung der Gesamtanlage. In der Praxis erreichen Luft/Wasser-Wärmepumpen Werte von 2 bis 4, moderne Luft/Wasser-Wärmepumpen sollten also die Jahresarbeitszahl von 3,5 übertreffen. Die wichtigste Wärmepumpen-Kennzahl ist der Nutzungsgrad. Er ist dasNUTZUNGS GRAD Maß für die tatsächlich verwendete Menge an Energie in einer Heizperiode, die in einem Energieträger gespeichert ist. Er wird über einen längeren Zeitraum bestimmt. Der Wirkungsgrad dagegen wird nur in einem Betriebspunkt gemessen. Er ist üblicherweise höher als der Nutzungsgrad, da der Wirkungsgrad aufgrund des optimalen Betriebszustandes bestimmt wird. Ein ÖlkesselW IRKUNGSSGR AD beispielsweise hat unter Volllast am Prüfstand einen Wirkungsgrad von 85 Prozent, erreicht aber unter realen Nutzungsbedingungen möglicherweise lediglich einen Nutzungsgrad von 60 Prozent. Denn er wird fast nie im optimalen Betriebspunkt betrieben, sondern immer nur im Teillast- oder Taktbetrieb. Die Beurteilung einer Wärmepumpe sollte also über die Betrachtung des gesamten Betriebsbereiches und aller Wärmepumpen-Kennzahlen erfolgen. -5- www.Energietalk.com
  7. 7. Rund 50 Prozent Primärenergie lassen sich mit einer JAZ von 3,5 einsparen. Geht man von den prognostizierten einen Million Wärmepumpen im Jahr 2030 aus (siehe Abb. unten), würdeDeutschland jährlich 9,49 Twh Primärenergie sparen. Auch die CO2- Emissionen werden im Jahr 2030 um rund 2,3 Millionen Tonnen zurückgehen. -6- www.Energietalk.com
  8. 8. Kosten-Vergleich mit anderen EnergieartenPreise inkl. MwSt. in Euro / Januar 2011 Investition Betrieb Gesamt Darlehen Gesamt/DSole-Wärmepumpe mit Erdkollektor 17.850,- 695,- 39.850,- 1.350,- 49.000,-Sole-WP zusätzlich mit Sonnenkollektor 24.750,- 577,- 42.600,- 1.860,- 55.100,-Sole-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung 25.000,- 695,- 47.000,- 1.880,- 59.630,-Luft-Wärmepumpe monoenergetisch 16.300,- 961,- 47.030,- 1.240,- 55.430,-Luft-Wärmepumpe mit Holzofen 18.500,- 903,- 47.000,- 1.400,- 56.470,-Luft-Wärmepumpe mit Pellets-Zimmerofen 27.370,- 1.043,- 60.810,- 2.060,- 74.590,-Lüftungswärmepumpe (Heizung, 12.320,- 1.130,- 48.030,- 940,- 54.500,-Warmwasser und Lüftung)Ölheizung + Wärmepumpen-Boiler 13.090,- 1.421,- 97.420,- 1.000,- 104.270,-Ölheizung + 5 m2 - Kollektor 15.230,- 1.440,- 101.870,- 1.150,- 109.750,-Ölheizung + 12 m2 - Kollektor 19.870,- 1.208,- 89.410,- 1.500,- 99.550,-Gasbrennwertheizung + 5 m2 - Kollektor 14.400,- 1.260,- 72.720,- 1.100,- 80.200,-Gasbrennwertheizung + 12 m2 - Kollektor 18.920,- 1.075,- 66.690,- 1.430,- 76.370,-Pelletheizung 17.250,- 1.211,- 57.810,- 1.310,- 66.680,-Pelletheizung + 12 m2 - Kollektor 26.060,- 987,- 58.030,- 1.960,- 71.180,-Pellets-Zimmerofen + 12 m2 - Kollektor 22.250,- 963,- 53.380,- 1.680,- 64.680,-Mini-BHKW, Erdgasbetrieb 31.900,- 1.055,- 89.940,- 2.400,- 105.940,-Mini-BHKW, Heizölbetrieb 29.300,- 1.092,- 135.130,- 2.200,- 149.860,-Stückholzheizung 20.600,- 888,- 49.070,- 1.560,- 59.570,-Stückholzheizung + 12 m2 - Kollektor 28.440,- 728,- 51.370,- 2.140,- 65.670,-Fernwärme: Installation 12.370,- 1.741,- 66.920,- 945,- 73.420,-Fernwärme: Weiterbetrieb 3.330,- 1.741,- 57.880,- 270,- 59.980,-Elektroheizung 16.900,- 1.240,- 57.240,- 1.280,- 65.940,-Quelle: http://www.heizungsvergleich.de -7- www.Energietalk.com
  9. 9. Smart Grids gelten als die Stromnetze der Zukunft: Sie steigern die Energieeffizienzindem sie Stromerzeugung und -verbrauch intelligent vernetzen. Damit könnenWärmepumpen, die je nach Bedarf ein- oder ausschaltbar sind, die schwankendenStromeinspeisung aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne besonderseffizient nutzen. Durch den hohen erneuerbaren Stromanteil wird auch die Ökobilanzder Wärmepumpe immer besser. Die einzelnen Wärmepumpen können mit weiterenWärmepumpen oder anderen steuerbaren Geräten wie Kühlschränken undElektroautos zu größeren virtuellen Einheiten verbunden werden, die mehrSpeicherkapazität und -dauer bieten. Das Potenzial der Wärmepumpe zurNetzintegration von erneuerbarem Strom ist somit enorm. -8- www.Energietalk.com
  10. 10. 10 Tipps & Tricks1. Wärmepumpen arbeiten nur dann ökonomisch, wenn das Haus gut gedämmt ist. Planen Sie beim Hausbau oder bei der Modernisierung eine gute Wärmedämmung nach EnEV Vorgaben oder besser ein. In einem schlecht gedämmten Haus oder mit alter Radiatorheizung wäre die Wärmepumpe ein Klimakiller.2. Stimmen Sie Heizung und Wärmepumpe aufeinander ab. Wählen Sie eine Heizung mit geringer Vorlauftemperatur. Am besten eine Flächenheizung (Fußboden- oder Wandheizung).3. Nutzen Sie die Rabatte der Stromanbieter. Einige Konzerne bieten Spezialtarife für die Betreiber von Wärmepumpen. Fragen Sie nach.4. Kombinieren Sie die Wärmepumpe mit Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung. Dann brauchen Sie die Wärmepumpe nur im Winter. Das spart Strom.5. Bund und Länder fördern den Einbau von Wärmepumpen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW gewährt günstige Darlehen. Die BAFA fördert effiziente Wärmepumpen in Bestandsgebäuden. Informieren Sie sich rechtzeitig!6. Betreiben Sie die Wärmepumpe mit ökologisch erzeugtem Strom.7. Erdkollektoren und Erdsonden entziehen dem Boden Wärme. Tief wurzelnde Pflanzen können unter dem Wärmeverlust leiden. Stimmen Sie Ihren Garten auf Ihr Wärmefeld ab.8. Prüfen Sie, ob Sie das Grundwasser als Wärmequelle anzapfen können. Das ist besonders effizient.9. Sie müssen die Wärmepumpe nicht im Keller verstecken. Zu beachten sind auch die Unterschiede zwischen innen und außen aufgestellten Wärmepumpen: So sollte bei innen aufgestellten Wärmepumpen eine Schallübertragung an angrenzende Räume bei der Raumplanung berücksichtigt werden. Schallharte Böden (z.B. Fliesen), oder leere Räume können den Schallpegel erhöhen.10. Wärmepumpen können auch kühlen. Wesentlich günstiger als eine Klimaanlage. Die Wärmepumpe muss allerdings darauf ausgelegt sein. Einige Modelle sind in Komfortausführung mit Kühlfunktion zu haben. Wählen Sie eine Wärmepumpe mit aktiver oder passiver Kühlfunktion, wenn Ihr Gerät auch kühlen soll. Bevorzugen Sie Erdsonden. Die sind für den Kühlbetrieb besser geeignet als Erdkollektoren. -9- www.Energietalk.com
  11. 11. Statistiken & TrendsDie deutsche Erneuerbare-Energien-Branche ist eine der wichtigsten Wachstumsbranchen inDeutschland. Sie beschäftigt rund 370.000 Menschen, der Beitrag der Erneuerbare Energienam gesamten Energieverbrauch in Deutschland betrug 2010 etwa 11 Prozent und ca. 120 Mio.Tonnen CO2 konnten eingespart werden.Luft/Wasser-Wärmepumpen haben mit ca. 52 % den größten Absatzanteil der verschiedenenWärmepumpenarten. Neben dem günstigeren Anschaffungspreis entfällt hier die komplizierteGenehmigungspraxis im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten. Von allen Heizsystemenwerden mit 37 Prozent Wärmepumpen in Deutschland am meisten nachgefragt.Von Oktober 2005 bis September 2010 führte das Fraunhofer Institut einen realen Test von112 Wärmepumpen durch. Im Test waren 56 Erdwärmepumpen, 18 Luftwärmepumpen und 3Wasserwärmepumpen. Im Test waren Wärmepumpen von folgenden Anbietern Alpha Innotec,Bosch Thermotechnik, Hautec, Nibe, Stiebel Eltron, Vaillant und Viessmann. Für den Zeitraumvon Juli 2007 bis Juni 2010 des Testes erreichten Erdwärmepumpen im Mittel eineJahresarbeitszahl von 3,9 und Luftwärmepumpen eine Jahresarbeitszahl von 2,9. DieErgebnisse zeigen, dass viele der untersuchten Wärmepumpenanlagen die im EEWärmeGgefüllten Anforderungen im realen Betrieb erfüllen. Es gibt jedoch auch Anlagen, die dieseKriterien verfehlen. - 10 - www.Energietalk.com
  12. 12. Vor- und Nachteile von Wärmepumpen VorteileGenerell ☺ Weitgehend wartungsfrei ☺ Kostenlose Wärmequelle ☺ Geringe jährliche Betriebskosten (Strom) ☺ Lassen sich auch zum Kühlen nutzen ☺ Lange Lebensdauer ☺ Keine CO2-Belastung vor Ort ☺ Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und KrisenErdwärme ☺ Geringer Platzbedarf, keine Brennstoffbevorratung ☺ Gefahrloser Betrieb ☺ Komplett automatisch, dadurch sehr komfortabel ☺ Niedrige Betriebskosten, wenn die Voraussetzungen stimmen ☺ Unkompliziert und preiswert herstellbarWasser ☺ Gute Arbeitszahl möglich = hohe EffizienzLuft ☺ Günstig herstellbar ☺ Innen und außen aufstellbar NachteileGenerell Teils hohe Investitionskosten Gute Wärmedämmung und Flächenheizung erforderlich Zur Erzeugung von Warmwasser ist oft ein weiteres System erforderlich Ökobilanz oft schlechter als bei Pelletheizungen Planung und Auslegung sollte durch ein Fachunternehmen erfolgenErdwärme Investitionskosten höher als bei anderen WP-Systemen Evtl. zusätzliche E-Heizstrahler erforderlich (Bad) Für Warmwasserbereitung höheres Temperaturniveau nötig = höhere Kosten Großer Platzbedarf im Garten (Bei Flächenkollektoren)Wasser Wasserrechtliche Bewilligung notwendig Wasserqualität und Menge kann sich im Laufe der Zeit ändern Mehr Wartungsaufwand als bei anderen WP-EnergiequellenLuft Arbeitszahlen niedriger als bei anderen WP-Energiequellen Wärmeentzugsleistung relativ niedrig (zusätzlicher Elektroheizstab nötig) Strömungsgeräusche der Luft - 11 - www.Energietalk.com
  13. 13. Welche Wärmepumpe passt zu mir?Die richtige Wärmepumpe finden Sie am besten mit einem Energieberater. Er benötigt dazuzunächst ein paar allgemeine Informationen. Ihre zukünftige Anlage wird dann genau auf IhrenBedarf abgestimmt. Welche Wärmepumpe zum Einsatz kommt, entscheiden die individuellenGegebenheiten und die Frage, ob die Anlage allein (monovalent) oder parallel zu einem zweitenWärmeerzeuger (bivalent; z.B. zusätzlicher Elektroheizstab) betrieben werden soll.Voraussetzungen für Wärmepumpe / Faktoren „Das beste Wärmepumpengerät nützt nichts, wenn die Ausführung durch den Installateur oder die Planung zu • Winter-Klima der Region wünschen übrig lassen.“ • Lage und Größe des Grundstücks • Boden/Grundwasser-Qualität • Wärmebedarf des Hauses • Heizgewohnheiten der Bewohner • Sperrzeiten des Stromversorgers • Kennzahlen der vorhandenen HeizungsanlageDie zehn häufigsten Fehler in der Beratungspraxis 1. Überdimensionierte Sole-Umwälzpumpe (∆T von 1,5 – 2,5 K). 2. Zu kurze Erdwärmesonden, die mit zu tiefen Soletemperaturen laufen. 3. Falsch aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen, die zu Schallproblemen führen 4. Zu klein dimensionierte Luftöffnungen bei innen aufgestellten Luft/Wasser-Wärmepumpen 5. Wärmeverteilungen mit Einzelraumregulierungen und falsch eingestellte Überstromventile 6. Zu kleine Boiler-Wärmetauscher, die Hochdruckstörungen auslösen. 7. Überdimensionierte Wärmepumpenanlagen, die takten 8. Fehlende Dämmungen an den Heizleitungen im Heizraum und Keller 9. Zu kurze oder keine flexiblen Anschlussleitungen an die Wärmepumpe. 10. Zusatzheizungen (Elektroheizstab), die ungeregelt oder unkontrolliert in Betrieb sind. - 12 - www.Energietalk.com
  14. 14. Liste - Hersteller und Lieferanten von WärmepumpenAWP-Wärmepumpen GmbH www.alko-waermepumpen.deAlpha-InnoTec GmbH www.alpha-innotec.deBARTL-Wärmepumpen www.bartlwp.deBB-Wärmepumpen GmbH www.bb-waermepumpen.deBBT Thermotechnik GmbH www.bbt-thermotechnik.deBuderus Deutschland www.heiztechnik.buderus.deConergy Wärmepumpen ( ehemals SPARTEC ) www.spartec.deDAIKIN Airconditioning Germany GmbH www.daikin.deElco GmbH www.elco.netemcal Wärmepumpen www.emcal-waermepumpen.deEnergie-200 GmbH www.energie-200.deGlen Dimplex Deutschland GmbH www.dimplex.deHautec Wärmepumpensysteme www.hautec-ag.deHeliotherm GmbH www.heliotherm.atIDM Energiesysteme GmbH www.idm-energie.comIWS Wärmesysteme www.iws-waerme.deJunkers Wärmepumpen www.junkers.comKönig-Wärmepumpen www.koenig-waermepumpen.deMHG Heiztechnik www.mhg.deNibe Systemtechnik GmbH www.nibe.deNovelan Wärmepumpen www.novelan.comOchsner Wärmepumpen GmbH www.ochsner.deÖkotherm Heizsysteme GmbH www.oekotherm.comPanasonic Marketing Europe GmbH www.panasonic.deSchüco Wärmepumpen www.schueco.comStiebel Eltron GmbH & Co. KG www.stiebel-eltron.deTecalor GmbH www.tecalor.deVaillant Deutschland GmbH & Co. KG www.vaillant.deViessmann Werke GmbH & Co. KG www.viessmann.deWaterkotte Wärmepumpen GmbH www.waterkotte.deWolf GmbH www.wolf-heiztechnik.de - 13 - www.Energietalk.com
  15. 15. QuellenBilder: Seite 2, Abb. 1: www.heizungsfinder.de/images/waermepumpe/waermepumpe-vergleich.gif ; Abb. 2: www.holzbauer-baederwelt.de/images/photos/funktion_waermepumpe.jpg ; Seite 2 bis 3: www.dwpp.de (Der WärmePumpenPartner GmbH);Seite 6, Abb. 2 ; www.waermepumpe.de/fileadmin/grafik/Infografiken/Abb1_Studie-TUM.jpg ; Seite 8, Abb 1:www.messefrankfurt.com/content/corporate/frankfurt/de/media/technologyproductio/ish/frankfurt/ausstellernews/bwp/_jcr_content/mainParsys/exhibitornewsitem_0/productImage.jpg/1300126825288.jpg ; Seite 10, Abb. 1: http://www.energiewende-osterholz.de/uploads/media/Treibhausgasemissionen_fossile_Waerme_Waermepumpen.jpg ; Abb. 2: www.erdwaerme-zeitung.de/images/grafik_absatzzahlen_2005-2010.jpg ; Text: Seite 3 -4: www.geb-info.de ; Seite 7: www.heizungsvergleich.de ; Seite8: http://www.messefrankfurt.com/frankfurt/de/media/technologyproduction/ish/frankfurt/aussteller-news/bwp.html ; Seite 13:www.sbz-online.de/SBZ-2010-5/Je-einfacher-die-Anlage-desto-hoeher-die-Arbeitszahl,QUlEPTI3MjU2OCZVUE9TPTEmTUlEPTEwMTkwMg.html - 14 - www.Energietalk.com
  16. 16. IMPRESSUM www.energietalk.com evireo UG (haftungsbeschränkt) Hinterm Hammer 64372 Ober-Ramstadt Kontakt: kontakt[@]energietalk[.]com Vertretungsberechtigt: S.Schimke Text & Layout: Katja Niederwieser Kontakt: katja[@]energietalk[.]com- 15 - www.Energietalk.com

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