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[PDF] Pressemitteilung: Love Me Tender …

[PDF] Pressemitteilung: Love Me Tender
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  • 1. Helaba Volkswirtschaft/Research Wochenausblick 24. Februar 2012 Love Me Tender Redaktion: 1  Die Woche im Überblick 1  Dr. Stefan Mitropoulos Tel.: 0 69/91 32-46 19 1.1  Chart der Woche 1  research@helaba.de 1.2  Wochen-Quartals-Tangente 2  1.3  Finanzmarktkalender KW 09 mit Prognosen 3  2  Im Fokus 5  2.1  EZB: Chancen und Risiken des Drei-Jahres-Tenders 5  2.2  Aktien: Zyklisches Potenzial noch nicht ausgereizt 6  Herausgeber: 2.1  USA: Es läuft! 7  Dr. Gertrud R. Traud 3  Charttechnik 8 Chefvolkswirt/Leitung Research 4  Helaba Kapitalmarktszenarien 9 Landesbank Hessen-Thüringen 5  Helaba Basisszenario mit Prognosetabelle 10  MAIN TOWER Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Telefon: 0 69/91 32-20 24 1 Die Woche im Überblick Telefax: 0 69/91 32-22 44 1.1 Chart der Woche Preisrisiken durch steigende Energiekosten in € pro Liter, Deutschland   Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich Aktuell notiert das Brent-Öl bei 124 US$ pro Barrel. Obwohl sich der Euro zuletzt wieder erholt unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- hat, liegt er mit 1,33 US$ zurzeit etwa 10 Cent unter dem Niveau des vergangenen Sommers. Bei- verhältnissen. Die Angaben beruhen auf des wirkt sich preistreibend auf die deutschen Energiepreise aus. So notierte Heizöl zuletzt bei im Quellen, die wir für zuverlässig halten, für Durchschnitt bei fast 1 €/Liter und das Super Benzin bei 1,67 €/Liter. U.a. aufgrund der anhalten- deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktua- lität wir aber keine Gewähr übernehmen kön- den politischen Spannungen in den wichtigen Fördergebieten Afrika und Naher Osten ist mit ei- nen. Sämtliche in dieser Publikation getroffe- nem Preisrückgang vorerst nicht zu rechnen. Unsere Inflationsprognosen von 1,7 % für das Jahr nen Angaben dienen der Information. Sie 2012 für Deutschland und 1,9 % für die gesamte Eurozone sind zwar nach wie vor realistisch. Bei dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für einer weiteren Verschärfung der Situation an den Ölmärkten müsste allerdings die Prognose mode- Anlageentscheidungen verstanden werden. rat erhöht werden.
  • 2. Wochenausblick Claudia Windt 1.2 Wochen-Quartals-TangenteTel.: 0 69/91 32-25 00 Griechenland wird entschuldet und gleichzeitig einigten sich die Finanzminister des Euroraums auf ein zweites Hilfspaket über 130 Mrd. €. Mehr als die Hälfte dieser Summe ist bereits für die Auszahlung der privaten Investoren mit zweijährigen EFSF-Anleihen und die Rekapitalisierung der griechischen Banken verausgabt. Wie der Rest verwendet wird, ist noch offen, es gibt dazu bislang keine offizielle Stellungnahme (für weitere Details vgl. unseren Länderfokus Griechenland vom 23. Februar). Die Kapitalmärkte reagierten verhalten positiv: Der Aktienmarkt schloss die Vorwoche mit einem Plus von knapp 1 % ab; der Euro wertete kräftig gegenüber dem US-Dollar auf. Dennoch war Sicherheit gesucht: Die Rentenmärkte dies- und jenseits des Atlantiks profitierten von der Unsi- cherheit um einen möglichen Angebotsschock am Ölmarkt. Sollte der Iran seine Ölexporte in die Industrieländer einstellen, so wären die damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Konjunktur deutlicher zu spüren als auf der Inflationsseite. In der Berichtswoche steht wieder die Politik im Fokus: Die EZB begibt ihren zweiten Drei- Jahres-Tender. Wichtiger als der Umfang ist vielmehr die Frage, ob die EZB nun genug getan hat, EU-Gipfel und EZB- oder ob noch viele Drei-Jahres-Tender folgen werden (S. 5). Zugleich wird auf dem EU-Gipfel Tender im Fokus über eine Ausweitung des Rettungsschirms verhandelt. Von dem Ausgang dürfte neben dem schwelenden Iran-Konflikt abhängen, ob die 10-jährige Bundesrendite die Marke von 2 % durch- brechen kann. Am Devisenmarkt zumindest wird die Rettung des Euro bereits gefeiert. Der Euro hat anders als der Rentenmarkt auf die zuletzt günstigen Konjunkturdaten aus den USA und dem Euroraum reagiert. Ebenso wie der Aktienmarkt (S. 6). Dies dürfte sich fortsetzen. Schließlich „läuft es in den USA“ (S. 7) und auch die Economic Sentiment Indikatoren im Euroraum werden sich weiter erholt haben. Finanzmarktrückblick und -prognosen Veränderung seit... aktueller 30.12.2011 16.02.2012 Stand* Q1/2012 Q2/2012 Q3/2012 (in %) Index DAX 15,4 0,9 6.809 6.900 (6600) 7.200 (6800) 7.500 (7000) (in Bp) (in %) 3M Euribor -34 -3 1,01 1,1 1,1 1,1 3M USD Libor -9 0 0,49 0,4 0,4 0,4 10 jähr. Bundesanleihen 5 -1 1,88 1,9 2,3 2,5 10 jähr. Swapsatz -6 0 2,32 2,5 2,8 3,0 10 jähr. US-Treasuries 12 1 2,00 2,0 2,4 2,6 (jew eils gg. Euro, %) (jew eils gg. Euro) US-Dollar -2,7 -1,6 1,33 1,30 1,35 1,40 Japanischer Yen -6,5 -3,1 107 102 106 112 Britisches Pfund -1,4 -2,1 0,85 0,85 0,87 0,88 Schweizer Franken 0,9 0,1 1,21 1,20 1,25 1,25 (in %) Brentöl $/B 17,3 3,5 127 112 114 116 Gold $/U 13,9 3,0 1.781 1.750 1.800 1.850 *Schlusskurse vom 23.02.2012 Bei Prognoseänderungen sind die vorherigen Werte in Klammern gesetzt Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 2
  • 3. Wochenausblick 1.3 Finanzmarktkalender KW 09 mit Prognosen Helaba- Bloom berg Zeit Land Periode Indikator Vorperiode Prognose Consensus Montag, 27.02.2012 Geldmenge M3 10:00 EZ Jan % 3 mma 1,8 1,8 2,1 % y/y 2,0 1,8 1,6 Dienstag, 28.02.2012 08:00 DE Mrz GfK-Konsumklima, Index 5,8 6,0 5,9 EU-Kommission; Indizes: 11:00 EZ Feb Industrievertrauen -6,5 -7,0 -7,2 Konsumentenvertrauen -20,2 -20,2 -20,7 Konsumentenpreise 14:00 DE Feb % m/m 0,5 0,5 -0,4 % y/y 2,1 2,1 2,1 Auftragseingang langlebige Güter, 14:30 US Jan -2,0 -1,0 3,0 % m/m 16:00 US Feb Verbrauchervertrauen (CB); Index 62,0 63,0 61,1 Mittw och, 29.02.2012 01:15 US Cleveland Fed Präsidentin Pianalto 09:55 DE Feb Arbeitslose s.b.; gg. Vm. in Tsd. -5 -5 -34 09:55 DE Feb Arbeitslosenquote; n.s.a./s.a., % 7,4 / 6,7 k.A. / 6,7 7,3 / 6,7 Konsumentenpreise (HVPI) 11:00 EZ Jan % m/m -0,7 -0,8 0,3 % y/y 2,7 2,7 2,7 Konsumentenpreise Kernrate 11:00 EZ Jan % m/m -1,1 k.A. 0,4 % y/y 2,1 1,7 1,6 14:30 US Q1 BIP (1. Revision), % q/q (JR) 2,8 2,8 2,8 15:30 US Dallas Fed Präsident Fisher 15:45 US Feb Einkaufsmanagerindex Chicago 61,0 61,8 60,2 Halbjährliche Anhörung von Ben Bernanke vor dem Financial 16:00 US Services Committee des Repräsentantenhauses 19:00 US Philadelphia Fed Präsident Plosser 20:00 US Beige Book Donnerstag, 01.03.2012 EZ EU-Gipfel 11:00 EZ Jan Arbeitslosenquote; % 10,4 10,4 10,4 HVPI-Konsumentenpreise Frühschätzung 11:00 EZ Feb % m/m 0,4 k.A. -0,7 % y/y 2,7 2,7 2,7 Erstanträge auf 14:30 US 25. Feb 355 k.A. 351 Arbeitslosenunterstützung, Tsd 14:30 US Jan Persönliche Einkommen, % m/m 0,7 0,5 0,5 14:30 US Jan Persönliche Ausgaben, % m/m 0,4 0,4 0,0 Deflator privater Konsum 14:30 US Jan % m/m 0,2 k.A. 0,1 % y/y 2.4 2,3 2,4 Kerndeflator privater Konsum 14:30 US Jan % m/m 0,2 0,2 0,2 % y/y 1,9 1,8 1,8 16:00 US Feb ISM-Index Industrie 54,0 54,5 54,1 23:00 US Feb PKW-Absatz; JR, Mio. 14,0 14,0 14,1Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 3
  • 4. Wochenausblick Freitag, 02.03.2012 Produzentenpreise 11:00 EZ % m/m 0,4 0,5 -0,2 % y/y 3,4 3,5 4,3 im Laufe der Woche Einzelhandelsumsatz 08:00 DE Jan % m/m, real s.a. 0,0 0,3 0,1 % y/y, real s.a. 0,0 k.A. 0,6 Importpreise 08:00 DE Jan % m/m 0,7 0,7 0,3 % y/y 3,0 3,1 3,9Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/ResearchHelaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 4
  • 5. Wochenausblick 2 Im Fokus Ulf Krauss 2.1 EZB: Chancen und Risiken des Drei-Jahres-Tenders Tel.: 0 69/91 32-4728 Zum zweiten Mal setzt die EZB ihre bislang schärfste Waffe im Kampf gegen die Euro- Schuldenkrise ein. Der zweite Drei-Jahres-Tender dürfte u.E. auf eine relativ hohe Nachfrage treffen und für positive Stimmung an den Aktien- und Rentenmärkten sorgen. Nachdem durch den ersten Drei-Jahres-Tender Ende Dezember 489 Mrd. Euro zugeteilt wurden, wird nun mit Spannung auf das Ergebnis des zweiten Langfristtenders der EZB am 29. Februar Ein Angebot, das man gewartet. Entscheidend für die Banken ist dabei neben der billigen Geldaufnahme vor allem diekaum ausschlagen kann Planungssicherheit in unruhigen Zeiten. Viele Institute aus den Krisenländern sind mangels Zu- gang zum Interbankenmarkt sowie schwieriger Refinanzierungsbedingungen für fällige Bank- schuldverschreibungen auf die EZB-Liquidität angewiesen. Umfragen zufolge erwarten Analysten eine Nachfrage in Höhe von rund 300 bis 500 Milliarden Euro. Zusammen mit dem ersten Tender dieser Art würde damit Kapital in der Größenordnung von etwa 10 % des Euroraum-BIP von der EZB bereitgestellt werden. Allerdings sind die Schätzungen sehr vage. Der Ansturm der Banken könnte angesichts der attraktiven Margen, die am Euro-Rentenmarkt zuletzt erzielbar waren, sogar höher ausfallen. Selbst Institute, die nicht zwingend auf Liquidität angewiesen sind, dürften ver- sucht sein, sich ein Stück des Kuchens zu sichern - zumal absehbar ist, dass die EZB die Buffet- auswahl danach erst einmal merklich einschränken wird. Dies heißt jedoch nicht, dass es in Zu- kunft keine Drei-Jahres-Tender mehr geben wird. Immerhin umgibt dieses Instrument, nachdem es maßgeblich zur Entspannung der Euro-Schuldenkrise beigetragen hat, nun eine Art Erfolgsaura.Tendervolumen vor Sprung in neue Dimension? Bund-Future: EZB als KurstreiberHaupt- und Langfristrefinanzierungsgeschäfte, Mrd. Euro Mrd. Euro Kursindex1000 1000 2800 145 EZB-Tendervolumen EZB-Bilanzsumme 2600 140 900 900 2400 135 800 800 2200 130 700 700 2000 125 600 600 1800 120 1600 Bund-Future (rechte Skala) 500 500 1400 115 400 400 110 1200 300 300 1000 105 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2007 2008 2009 2010 2011 2012Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research An den Finanzmärkten dürfte eine hohe Nachfrage beim Tender für gute Stimmung sorgen. Die Risikoaversion und Renditeaufschläge sinken – Aktien- und Rentenpapiere erhalten erfahrungs- Vor- und Nachteile gemäß Rückenwind. Kritisch wäre hingegen, wenn viel Kapital in die Rohstoffmärkte flösse und der Liquiditätsflut somit die schon spekulative Stimmung weiter angeheizt würde. Ohnehin lässt sich einwenden, dass die Liquiditätsflut nach amerikanischem Muster den Weg für neue Kursblasen ebnet und einem Anstieg der Inflationserwartungen Vorschub leistet. Aber wie heißt ein altes Sprichwort: “In der Not frisst der Teufel Fliegen“. Da die Schuldenkrise noch nicht gelöst ist und man auf ein funktionierendes Finanzsystem zur Refinanzierung spanischer und italienischer Staatsschulden angewiesen ist, dürfte die EZB vorerst kaum von dem eingeschlagenen Kurs abweichen. Zumal die lockere Geldpolitik dringend benötigt wird, um die schwachen Volkswirtschaften im Euroraum zu stützen. Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 5
  • 6. WochenausblickMarkus Reinwand, CFA 2.2 Aktien: Zyklisches Potenzial noch nicht ausgereizt Tel.: 0 69/91 32-4723 „Stocks have to climb a wall of worry“ lautet eine alte Börsenweisheit. Die unterschwellige Skepsis weiter Anlegerkreise ist somit durchaus gesund. Dies spricht ebenso wie der Anstieg der Frühindikatoren und das Niedrigzinsumfeld für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Aktien haben zuletzt eine Verschnaufpause eingelegt. Nach dem rasanten Kursanstieg der vergan- genen Monate setzen nicht wenige Anleger darauf, dass die unmittelbar bevorstehenden techni-Technische Widerstände schen Hürden (DAX: 7.000 Punkte, Dow Jones Industrials 13.000 Punkte) wohl nicht im ersten bremsen zunächst Anlauf übersprungen werden und sich somit günstigere Einstiegsgelegenheiten ergeben werden. Angesichts der kurzfristigen technischen Überkauftsituation der wichtigsten Aktienindizes wäre dies nicht ungewöhnlich. Gegen eine ausgedehnte Korrektur spricht aber eine Reihe fundamentaler und marktpsychologi- scher Faktoren. So ist es durchaus als gesunde Entwicklung zu werten, dass der bisherige, sehr dynamische Kursanstieg in weiten Anlegerkreisen auf Skepsis stößt. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass der insbesondere unter US-Anlegern in den letzten Monaten gestiegene Optimismus von einigen Marktbeobachtern bereits seit Wochen als Argument für eine bevorstehende Korrektur angeführt wird. Dabei sind die Stimmungswerte bislang noch nicht einmal in die Überhitzungszo- ne vorgedrungen. Hierzulande ist von Euphorie ohnehin keine Rede. Das Bärenlager hat in den letzten Wochen deutlichen Zulauf bekommen und stellt derzeit die größte Gruppe dar. Damit be- steht weiterhin Nachfragepotenzial bei Aktien, zumal die Liquiditätsversorgung des Finanzsystems nach wie vor sehr üppig ist. So wird die EZB in Kürze den Geschäftsbanken zum zweiten Mal einen großzügigen Drei-Jahres-Tender zuteilen.Noch keine Stimmungsüberhitzung Konjunkturzyklus begünstigt AktienAnteil Optimisten minus Pessimisten, % Index Mittelwerte seit 1965, % Saldo, stilisiert 50 1800 2,5 gegenwärtiges + 40 Überhitzungszone 2,0 Zyklusstadium Monatsveränderung DAX 1600 1,5 30 (linke Skala) 1,0 20 1400 0,5 10 0,0 1200 0 0 -0,5 -10 1000 -1,0 -1,5 -20 US-Aktienmarkt- S&P 500 (rechte Skala) 800 -2,0 -30 if o-Geschäf tsklima (rechte Skala) stimmung (linke Skala) -2,5 - -40 600 zunehmend abnehmend zunehmend abnehmend 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Expansion KontraktionQuellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Zwar gilt es auch die Risiken nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine Eskalation des Irankonflikts und damit verbunden ein weiterer sprunghafter Anstieg der Rohölnotierungen würde zumindest Schwächephasen zum zwischenzeitlich auch am Aktienmarkt massive Spuren hinterlassen. Allerdings erholen sich der- Einstieg nutzen zeit die konjunkturellen Frühindikatoren – wie zuletzt der ifo-Geschäftsklimaindex – und geben weiter grünes Licht für Aktien. In der Vergangenheit konnte der DAX in dieser Phase überdurch- schnittlich zulegen. Verbessert sich das ifo-Geschäftsklima weiter wie zuletzt, dürfte aber bis zum Herbst der Hochpunkt der Konjunkturstimmung erreicht sein. Dann wäre auch das zyklische Po- tenzial bei Aktien erst einmal ausgereizt. Wir gehen davon aus, dass unsere Kursziele bereits etwas früher als zunächst veranschlagt erreicht werden. Insofern gilt das alte Sprichwort: „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist“. Mögliche kurzfristige Kursschwächen sollten daher gezielt zur Aufstockung hiesiger Blue-Chips genutzt werden. Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 6
  • 7. Wochenausblick Patrick Franke 2.1 USA: Es läuft! Tel.: 0 69/91 32-4738 Die Berichtswoche bringt nur eines der zum Monatsanfang eigentlich üblichen Daten- Highlights – den ISM-Index. Auf den Arbeitsmarktbericht müssen wir diesmal eine Woche länger warten. Verkürzt wird diese Wartezeit durch den halbjährlichen geldpolitischen Bericht an den Kongress, den Ben Bernanke am Mittwoch vorstellen wird. Dabei werden ausnahms- weise einmal weniger die Ausführungen des Fed-Chairman von Interesse sein – er dürfte den umfangreichen Ausführungen im Rahmen der letzten FOMC-Sitzung nicht viel Neues hinzu- zufügen haben – als vielmehr die Reaktion der Abgeordneten auf die „kommunikativen Inno- vationen“ der Notenbank. Wie viel Wind wird der Fed ins Gesicht blasen? Der robuste Arbeitsmarkt im Januar lässt für sich genommen schon ein kräftiges Plus bei den Einkommen erwarten. Wir rechnen bei den Erwerbseinkommen mit einem Anstieg von 0,5 % Starker Start für gegenüber Vormonat. Hinzu kommt die jährliche Anpassung der staatlichen Renten, die diesmal „den US-Konsumenten“ um 3,6 % angehoben wurden. Dies entspricht einem annualisierten Einkommenszuwachs um 25 Mrd. Dollar, oder 0,2 %. Insgesamt dürften die persönlichen Einkommen der Haushalte im Januar um 0,7 % zugelegt haben. Die Einzelhandelsdaten und die Pkw-Umsätze deuten auf eine Zunahme der Konsumausgaben um 0,4 % hin, wobei die warme Witterung die Ausgaben für Hei- zung wie schon im Dezember gedämpft haben dürfte. Trotz des Preisanstiegs von voraussichtlich 0,2 % gegenüber Vormonat sind die US-Haushalte wohl mit einem soliden realen Einkommens- (+0,5 %) und Konsumzuwachs (+0,2 %) ins neue Jahr gestartet.Es geht wieder nach oben! Aufwärtsrisiken?Preisbereinigte annualisierte 6-Monatsveränderung in % ISM-Index (Verarb. Gewerbe) und vom Wachstum implizierte Werte* 3,0 3,0 Januar 65 65 2,5 2,5 Istwerte Konsumausgaben 2,0 2,0 60 60 1,5 1,5 55 55 1,0 1,0 50 50 0,5 0,5 45 45 0,0 0,0 -0,5 -0,5 40 Modellwert +/- 1 Standardabweichung 40 Löhne und Gehälter -1,0 -1,0 35 35 -1,5 -1,5 30 30 -2,0 -2,0 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jan 2011 Apr 2011 Jul 2011 Okt 2011 Jan 2012Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/ResearchJanuar 2012: Prognose * ab Q1 2012 auf Basis unserer Konjunkturprognose In der Industrie ist die Stimmung trotz steigender Energiepreise gut. Allerdings sind die Signale für den Februar bislang eher durchwachsen. Die Umfrageergebnisse der Federal Reserve Banks Gute Stimmung von New York und Philadelphia waren, auf einer an den nationalen ISM-Index angelehnten Basis aus den Komponenten berechnet, verglichen mit dem Januar leicht eingetrübt oder quasi unverän- dert. Hinzu kommt, dass der ISM-Index mit rund 54 bereits deutlich über dem Niveau liegt, das historisch mit den aktuellen Wachstumsraten beim realen Bruttoinlandsprodukt verbunden war. Selbst wenn das annualisierte Wachstum im Q1 bei 3 % gegenüber Vorperiode liegen sollte, wür- de die Vorjahresrate nur auf 2 ¼ % steigen. In der Vergangenheit war ein ISM-Wert von 54 jedoch mit einem Wachstum von fast 4 % assoziiert. Solche Abweichungen waren bisher meist durch eine – gemessen am Wachstum – überdurchschnittliche Entwicklung der Unternehmensgewinne zu erklären. Die volkswirtschaftlichen Gewinne für Q4 werden jedoch erst Ende März veröffentlicht. Alles in allem erwarten wir für den ISM-Index im Verarbeitenden Gewerbe für Februar einen praktisch unveränderten Stand von 54. Sollte der Einkaufsmanagerindex in den kommenden Mo- naten weiter merklich zulegen, müssten wir unsere Wachstumsprognose überprüfen. Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 7
  • 8. Wochenausblick 3 CharttechnikBund-Future: Lage uneinheitlich Widerstände: 139,59 139,89 140,23Stochastic Bund-Future (daily) Unterstützungen: 137,64 137,36 136,93 Der Bund-Future zeigt sich bis zuletzt robust und konnte sich innerhalb des intakten Abwärtstrends erholen. Zudem gelang es dem Bund-Future, sich oberhalb der ansteigenden Trendlinie (seit November) zu halten. Eine Richtungsent- scheidung steht somit noch aus. Die technische Situation ist gemischt. Während der MACD auf Tagesbasis wieder oberhalb seiner Signallinie liegt, ist er auf Wochenbasis weiterhin im Verkauf. Vorerst bleibt abzuwarten, ob es noch zu einer deutlichen Korrektur innerhalb der breiten Seitwärtsrange (ca. 133,00/140,00) kommt.Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Ralf Umlauf (Tel.: 069/9132-1891)EUR-USD: Anstiegspotenzial Widerstände: 1,3460 1,3500 1,3553MACD EUR-USD (daily) Unterstützungen: 1,3232 1,3174 1,2973 Zum Wochenschluss konnte der Euro sich von der Seit- wärtszone bei rund 1,31/1,32 lösen und ein Hoch bei 1,3400 markieren. Im Zuge dessen wurden auch das bishe- rige zyklische Hoch bei 1,3321/22 sowie die 100-Tagelinie bei 1,3308 überwunden, sodass sich weiteres Anstiegs- potenzial eröffnet. Die Indikatoren im Tageschart richten sich gen Norden oder sind im Kauf und auch auf Basis der Wochendaten erhält der Euro Unterstützung. Zunächst muss eine Befestigung bis 1,3460 ins Kalkül gezogen wer- den, folgend entsteht Raum bis 1,3500/53Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Ralf Umlauf (Tel.: 069/9132-1891)Bleibt der DAX seiner Linie treu? Widerstände: 6.971 6.995 7.050DMI DAX (weekly) Unterstützungen: 6.730 6.653 6.618 Nach einem Jahreshoch bei 6.971 vollzog der DAX eine kurze Zwischenkorrektur mit drei aufeinanderfolgenden Verlusttagen. Die große Frage ist nun, ob der DAX seiner Linie des laufenden Jahres weiter folgt und Konsolidierun- gen auf maximal fünf Tage beschränkt bleiben. Die Wahr- scheinlichkeit, dass dies aktuell wieder der Fall sein wird, ist groß. Vor allem der erfolgreiche Test der 21-Tageline unter- streicht diese These. Hinzu kommt der Fakt, dass sehr häufig die letzten Tage eines Monats und die ersten Tage des Fol- gemonats die beste Performance aufweisen.Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Christian Schmidt (Tel.: 069/9132-2388) Die Ausführungen auf dieser Seite basieren ausschließlich auf einer charttechnischen Analyse. Unsere fundamentalen Analysen gehen in diese Betrachtung nicht ein. Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 8
  • 9. Wochenausblick 4 Helaba Kapitalmarktszenarien Für unseren Kapitalmarktausblick 2012 haben wir das Thema „Helden- und Göttersagen“ ge- wählt. In unserem Hauptszenario „Gordischer Knoten“ (Eintrittswahrscheinlichkeit: 70 %) Hauptszenario: befreit sich die Weltwirtschaft aus einer schwierigen Ausgangslage. Die Industrieländer verstrick- Gordischer Knoten ten sich im Jahresverlauf 2011 im Schuldengewirr, während sich die Schwellenländer abschwäch- ten. Eine geordnete Insolvenz Griechenlands sowie erste Erfolge der europäischen Strukturrefor- men und eine weltweit expansive Ausrichtung der Geldpolitik tragen jedoch 2012 dazu bei, die Schuldenkrise und die konjunkturelle Schwäche allmählich zu überwinden. Der gordische Knoten kann gelöst werden. Das Wirtschaftswachstum 2012 wird zwar nicht an die spektakulären Raten des Jahres 2010 anknüpfen, es schwenkt aber auf einen normalen Wachstumstrend ein. Damit dürften auch die Kapitalmärkte endlich wieder in ruhigeres Fahrwasser geraten: Nach den Über- treibungen 2011 zeichnet sich für 2012 ein insgesamt gutes Aktienjahr mit zweistelligen Zuwäch- sen ab. Renten dürften dagegen unter Druck geraten. Das weiterhin durch die Schwellenländer getriebene Wachstum der Weltwirtschaft wird 2012 bei rund 3 ½ % verharren, da die Normalisierung bereits 2011 einsetzte. Im Jahresverlauf 2012 ist aber mit einer anziehenden Dynamik zu rechnen: Die Geldpolitik in den Schwellenländern dürfte wieder vermehrt auf Expansion umschwenken. In den europäischen Problemländern wird der Konsolidierungsdruck zwar hoch bleiben, aber die bereits erfolgten Restrukturierungen erbringen erste Wachstumsimpulse. In den USA kommt es im Wahljahr dagegen noch nicht zu größeren Konsolidierungsanstrengungen, so dass die Wirtschaft erneut um rund 2 % wachsen wird. 2013 dürfte das globale BIP sogar wieder stärker expandieren. In unserem positiven Szenario „Phönix aus der Asche“ (10 %) kann die Weltwirtschaft an das überdurchschnittliche Wachstum 2010 anknüpfen, jedoch um den Preis einer höheren Inflation. Alternativszenario: Befeuert wird dies von einer expansiven Ausrichtung der Geld- und Fiskalpolitik. Weitere Konso-Phönix aus der Asche lidierungsschritte werden in die Zukunft verschoben. Aktien strahlen heller denn je und Renten verzeichnen im Gegenzug kräftige Kursverluste. In unserem negativen Szenario „Sisyphus“ (20 %) fällt die Weltwirtschaft in eine Rezession. Die Industrieländer geraten in ein deflationäres Umfeld. Trotz massiver Anstrengungen kann die euro- Alternativszenario: päische Schuldenkrise nicht bewältigt werden. Der Versuch Staaten und Banken gleichzeitig zu Sisyphus retten stellt sich als Sisyphusarbeit heraus. In China platzt die Immobilienblase und führt zu hefti- gen realwirtschaftlichen Verwerfungen weltweit. Geopolitische Risiken könnten zudem die Kon- junktur zusätzlich belasten. Anleger suchen Sicherheit, wovon der US-Dollar und die Rentenmärk- te profitieren. Auf die Aktienmärkte hingegen rollt ein erneuter Einbruch zu. Investmentszenarien 2012 Szenarien Wahrschein- Wachstum Inflation Renten Euro Aktien 2012 lichkeit Gordischer 70% Knoten Phönix aus 10% der Asche Sisyphus 20% Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 9
  • 10. Wochenausblick5 Helaba Basisszenario mit PrognosetabelleIn unserem Hauptszenario „Gordischer Knoten“ (Eintrittswahrscheinlichkeit: 70 %) befreit sichdie Weltwirtschaft aus einer schwierigen Ausgangslage. Die Industrieländer verstrickten sich imJahresverlauf 2011 im Schuldengewirr, während sich die Schwellenländer abschwächten. Einegeordnete Insolvenz Griechenlands sowie erste Erfolge der europäischen Strukturreformen undeine weltweit expansive Ausrichtung der Geldpolitik tragen 2012 dazu bei, Schuldenkrise undWachstumsschwäche allmählich zu überwinden. Der gordische Knoten kann gelöst werden. Dasglobale Wirtschaftswachstum schwenkt auf einen normalen Wachstumstrend ein und verharrt imJahresdurchschnitt bei rund 3 ½ %. Damit dürften auch die Kapitalmärkte endlich wieder in ruhig-eres Fahrwasser geraten.Rentenmärkte: Die EZB wird den Leitzins vermutlich bei 1 % fixieren, so dass das Feld für an-haltend niedrige Kapitalmarktzinsen in Deutschland bestellt ist. Im Jahresverlauf sprechen jedochzwei Faktoren gegen deutsche Staatsanleihen: die Konjunktur dürfte sich wieder erholen und beieiner Entspannung der Euro-Schuldenkrise ist mit einer geringeren Nachfrage nach den inzwi-schen extrem teuren Bundesanleihen zu rechnen. Die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen solltein Deutschland 2012 zwischen 1,6 % und 2,8 % schwanken, in den USA zwischen 1,8 % und3,0 %.Euro: Die expansive EZB-Politik in Form von Zinssenkungen und Kaufprogrammen belastetvorerst den Euro. Zeitweise wird der US-Dollar als zumindest vorübergehend sicherer Hafen profi-tieren, wobei die expansive Politik der Fed die Dollar-Stärke begrenzt. Im Verlauf von 2012 dürf-ten die Sorgen um die Schuldenkrise in den Hintergrund treten und die Konjunktur in der Eurozo-ne wieder Tritt fassen. Somit wird die EZB ihren Expansionsgrad dann nicht mehr ausweiten. DerEuro dürfte gegenüber dem US-Dollar zulegen, zumal die US-Notenbank eine Zinswende fürlängere Zeit quasi ausgeschlossen hat. Der Euro-Dollar-Kurs sollte sich 2012 im Bereich von 1,30bis 1,45 bewegen.Aktienmärkte: Nachdem der DAX 2011 Extremszenarien ausgetestet hat, dürfte 2012 in etwasruhigeren Bahnen verlaufen. Mit einer Einengung der Risikoaufschläge bei Staatsanleihen wirddas Vertrauen der Anleger allmählich zurückkehren und der Risikoappetit wieder zunehmen. DieKombination aus niedrigen Leitzinsen und nach oben drehenden Wachstumserwartungen hat sichin der Vergangenheit als ausgesprochen günstige Phase für Dividendentitel erwiesen. Der DAXdürfte daher 2012 wieder die Marke von 7.000 Punkten überschreiten.Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 10
  • 11. WochenausblickPrognoseübersicht Bruttoinlandsprodukt Verbraucherpreise Veränderung gg. reale Veränderung gg. Vorjahr in % Vorjahr in % 2010 2011s 2012p 2013p 2010 2011s 2012p 2013pEuroland 1,8 1,5 0,6 1,3 1,6 2,7 1,9 2,1 Frankreich 1,4 1,7 1,0 1,5 1,7 2,3 2,0 2,1 Italien 1,4 0,4 -0,5 0,7 1,6 2,9 2,4 2,2 Spanien -0,1 0,7 0,7 1,0 2,0 3,1 2,0 2,2 Griechenland -3,5 -6,8 -4,5 0,0 4,7 3,0 0,0 1,0 Irland -0,4 0,8 1,6 2,0 -1,6 1,2 0,7 1,4 Portugal 1,4 -1,5 -3,5 -1,0 1,4 3,5 2,5 1,5 Deutschland* 3,6 3,1 1,2 1,7 1,1 2,3 1,7 1,9Großbritannien 2,1 0,9 0,8 1,5 3,3 4,5 3,0 2,6Schw eiz 2,7 1,7 0,1 1,2 0,7 0,2 0,0 0,8Schw eden 5,6 3,9 1,0 1,3 1,3 2,6 1,4 1,5Polen 3,9 4,0 2,7 3,0 2,6 4,2 3,0 3,0Ungarn 1,3 1,7 0,0 1,4 4,9 3,9 5,0 3,5Tschechien 2,7 1,7 0,5 1,7 1,5 1,9 2,8 2,2Russland 4,0 4,0 3,5 4,0 6,9 8,8 7,0 6,0USA 3,0 1,7 2,2 2,0 1,6 3,1 2,2 1,8Japan 4,4 -0,9 1,7 1,0 -0,7 -0,3 0,2 -0,2Asien ohne Japan 8,3 6,5 6,0 6,5 5,1 6,0 5,0 5,0 China 10,4 9,2 8,4 8,8 3,3 5,3 4,0 4,4 Indien 8,8 7,5 6,5 7,0 12,0 8,5 8,0 7,5Lateinamerika 5,9 4,0 3,5 4,0 5,9 7,0 6,5 6,0 Brasilien 7,5 2,9 3,3 4,0 5,0 7,0 6,0 5,5Welt 4,8 3,4 3,3 3,6 2,9 3,9 3,2 3,0s = Schätzung, p = Prognose; *Deutschland: arbeitstäglich bereinigt;Quellen: EIU, EcoWin, Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research %Helaba Volkswirtschaft/Research · 24. Februar 2012· © Helaba 11