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[PDF] "Let’s go to the Opera!": Transkriptionen und Paraphrasen

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    • Klavier-Festival Ruhr 2013„Let’s go to the Opera!“: Transkriptionen und Paraphrasen„Let’s go to the Opera!“ – Diese Aufforderung steht als augenzwinkerndes Motto über demdiesjährigen Klavier-Festival Ruhr, das 2013 sein 25-jähriges Bestehen feiern kann. Nachden Länderschwerpunkten Frankreich und Amerika im Jahr 2012 stimmt das internationalrenommierte Pianistentreffen so auf die 200. Geburtstage von Giuseppe Verdi und RichardWagner ein. Dabei lässt das Festival den großen Einfluss beider Opernkomponisten auf dieWelt der Klaviertranskriptionen und -paraphrasen im 19. und 20. Jahrhundert spürbarwerden. Weitere musikalische Akzente gelten dem 100. Geburtstag von Benjamin Britten,dem 50. Todestag von Francis Poulenc und dem 85. Geburtstag von Leon Fleisher.Sein Silberjubiläum feiert das Festival unter anderem mit Wiedereinladungen an großePianisten unserer Zeit, unter ihnen Martha Argerich, Evgeny Kissin, Maria João Pires,Murray Perahia, Krystian Zimerman und Marc-André Hamelin, der in diesem Jahr mit demPreis des Klavier-Festivals Ruhr geehrt wird. Auch die Geiger Gidon Kremer und Frank PeterZimmermann kehren mit ihren Klavierpartnern zum Festival zurück. Die diesjährige JazzLinebeginnt mit einem Konzert der „Claytons“, bei dem der hoch talentierte Jazzpianist GeraldClayton – ein Shooptingstar der internationalen Jazzszene – zusammen mit seinem Vater,dem Kontrabassisten und Bandleader John Clayton, und der WDR Big Band zu erleben ist.Eröffnet wird das unter der Schirmherrschaft von Traudl Herrhausen stehende Jubiläums-Festival am Sa. 4. Mai um 20 Uhr mit einem Konzert von Igor Levit und dem WDRSinfonieorchester Köln in der Jahrhunderthalle Bochum. Enden wird das Klavier-FestivalRuhr 2013 am Sa. 19. Juli mit einem Solo-Rezital von Yuja Wang im RuhrfestspielhausRecklinghausen. 1
    • Auftakt: Das WDR3 „KlassikForum“ live vom Klavier-Festival RuhrNach der überaus erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird das „KlassikForum“ auf WDR3erneut umfassend auf das aktuelle Klavier-Festival Ruhr einstimmen. Unter dem Motto „Livevom Klavier-Festival Ruhr“ berichtet der Sender einen ganzen Vormittag lang aus dem HausFuhr in Essen-Werden. Dabei sind nicht nur interessante Gespräche mit den Machern,Freunden und Unterstützern des Festivals, sondern auch Interviews und Kostproben vonFestivalkünstlern zu erleben. Durch den Vormittag führen Moderator Hans Winking undIntendant Franz Xaver Ohnesorg. Der Eintritt zu dieser Auftaktveranstaltung ist frei,Anmeldungen erforderlich unter klassikforumlive@klavierfestival.de.(Termin: Sa. 4. Mai, 9 - 12 Uhr, Haus Fuhr, Essen-Werden)Die Konzerte des Klavier-Festivals Ruhr 2013Eröffnung mit Igor Levit und dem WDR Sinfonieorchester KölnDen Höchstanforderungen der Etüden von Claude Debussy und der „Douze étudesd’exécution transcendente“ von Franz Liszt zeigte sich der Pianist Igor Levit beim Klavier-Festival Ruhr 2012 in der Neuen Aula der Folkwang Universität der Künste mit Leichtigkeitgewachsen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde der 1987 im russischen Gorki geborenePianist vom Feuilleton der überregionalen Zeitungen als Überflieger gehandelt, der in derLage ist, selbst schwerste Repertoirebrocken innerhalb weniger Tage einzustudieren. Soschrieb „Die ZEIT“ in einem Porträt: „So etwas gelingt Levit, weil ihm ein Gen hilft: dasPianisten-Gen. Musik fliegt ihm zu.“ In der Jahrhunderthalle Bochum wird Igor Levit dieJubiläumsausgabe des Klavier-Festivals Ruhr nun mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskysberühmtem 1. Klavierkonzert b-Moll eröffnen. Begleitet wird er dabei vom WDRSinfonieorchester Köln unter der Leitung von Krzysztof Urbánski, die im Anschluss die„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky interpretieren.(Termin: Sa. 4. Mai, Jahrhunderthalle Bochum) 2
    • Orchesterkonzert II: Maria João Pires und das Kammerorchester BaselErstmals seit 1995 kommt es beim Klavier-Festival Ruhr zur lang ersehnten Rückkehr derportugiesischen Pianistin Maria João Pires. Begabt mit großer Sensibilität und dem Gespürfür stilistische Klarheit, zählt die Künstlerin zweifellos zu den großen Mozart-Interpretinnenunserer Zeit. Auch ihre Chopin-Aufnahmen errangen in Fachkreisen und weit darüber hinaushöchste Anerkennung und zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Als Solistin im 2.Klavierkonzert f-moll von Frédéric Chopin wird Maria João Pires beim diesjährigen Klavier-Festival Ruhr vom Kammerorchester Basel begleitet. Am Dirigentenpult steht derEngländer Trevor Pinnock, dem Kammermusik eine ähnlich große Herzensangelegenheitist wie der Pianistin. Chopins brillantes Jugendwerk umrahmen er und das Orchester andiesem Konzertabend mit Richard Wagners Siegfried Idyll und der Jupiter-Sinfonie vonWolfgang Amadeus Mozart.(Termin: Mo. 6. Mai, Philharmonie Essen)Orchesterkonzert III: Leon Fleisher zum 85. GeburtstagBereits im Jahr 2002 nahm Leon Fleisher für sein bemerkenswertes Lebenswerk den Preisdes Klavier-Festivals Ruhr entgegen. Der Schüler von Artur Schnabel war der ersteAmerikaner, der den Concours Reine Elisabeth in Brüssel gewann. Seine Einspielungen mitdem Cleveland Orchestra unter George Szell setzen bis heute Maßstäbe. Fast 40 Jahremusste Leon Fleisher sich gedulden, bis er durch neue Behandlungsmethoden dieLähmungserscheinungen der rechten Hand überwinden konnte, die ihn im Alter von 37Jahren gezwungen hat, sich auf das Repertoire für die linke Hand zu konzentrieren. Vieleseiner Schüler, unter ihnen André Watts, Yefim Bronfman und Louis Lortie, genießen heuteeinen ausgezeichneten Ruf in der Konzertwelt. Rund zwei Monate vor dem 85. Geburtstagdes Künstlers stellt das diesjährige Klavier-Festival Ruhr Leon Fleisher als Pianisten undDirigenten in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern, KatherineJacobson-Fleisher und seinem Schüler Alon Goldstein präsentiert er ein Programm,dessen Schwerpunkt auf ausgewählten Werken der Jubilare Benjamin Britten und FrancisPoulenc liegt.(Termin: Mi. 15. Mai, Konzerthaus Dortmund) 3
    • Orchesterkonzert IV: Murray Perahia und die Academy of St. Martin in the Fields„Meine früheste Liebe war die Kammermusik. Und die Kombination von Dirigieren undKlavierspielen gab mir die Möglichkeit, die Kammermusik mit dem Solistischen zuverbinden“, sagt Murray Perahia über seine Doppelbegabung. Als Spross einer ausGriechenland eingewanderten sephardischen Familie wurde der Pianist 1947 in New Yorkgeboren. Schon in frühen Jahren lud Rudolf Serkin den jungen Künstler mehrfach zumKammermusikfest in Marlboro ein. Prägend waren seine enge Zusammenarbeit mitBenjamin Britten und Peter Pears beim Aldeburgh-Festival, dessen Leitung er späterübernehmen sollte, und seine Freundschaft mit Vladimir Horowitz, der ihm Vorbild undInspiration war. Perahia pflegt den großen, reichen Klang des modernen Konzertflügels aufsehr persönliche Weise und hat unsere heutige Wahrnehmung von pianistischerKlangästhetik entscheidend beeinflusst. Zum Klavier-Festival Ruhr 2013 kehrt der Wahl-Londoner mit einem Mozart-Programm zurück: als Solist und Dirigent der traditionsreichenAcademy of St. Martin in the Fields, die ihn als Principal Guest Conductor auserkoren hat.(Termin: Di. 4. Juni, Historische Stadthalle Wuppertal)Orchesterkonzert V: Hélène Grimaud und das Luzerner SinfonieorchesterHélène Grimaud zählt zum Kreis der Pianisten, die dem Klavier-Festival Ruhr seit vielenJahren die Treue halten. Als Debütantin spielte sie 1991 in Bochum und Moers. Ihrleidenschaftlicher Elan hat die charismatische Französin seither in den Kreis derinternationalen Pianisten-Elite geführt. Begeisterte Kritiken erhielt sie beim Klavier-FestivalRuhr zuletzt bei einem umjubelten Gala-Konzert im Dezember 2012, als sie im Duo mit derCellistin Sol Gabetta auf die Jubiläumsausgabe des Festivals einstimmte. Nun kehrt HélèneGrimaud mit dem Luzerner Sinfonieorchester zurück, um das heroisch-kraftvolle 1.Klavierkonzert von Johannes Brahms zu interpretieren. Der Chefdirigent des Orchesters, derAmerikaner James Gaffigan, ist dabei ihr Partner. Er wird im zweiten Teil des Abends zudemdie 4. Sinfonie von Johannes Brahms leiten.(Termin: Do. 20. Juni, Konzerthaus Dortmund) 4
    • Rückkehr von Evgeny KissinDie Jahre als Wunderkind liegen für Evgeny Kissin längst zurück. Seit der 13-Jährige inMoskau unter Dmitri Kitajenko debütierte und Herbert von Karajan den 17-Jährigen vierJahre später für ein Silvesterkonzert in Berlin engagierte, ist der in Moskau geborene Pianistmit Auszeichnungen, Schallplattenpreisen und Ehrendoktorwürden geradezu überschüttetworden. Warum der inzwischen 42-Jährige an seinem Instrument so intensive Emotionenfreisetzt, kann vielleicht nur das Live-Erlebnis im Konzertsaal erklären. Kissins erster Auftrittbeim Klavier-Festival Ruhr am 17. Juni 2004 zählte zweifellos zu den großen, auch nachJahren unvergessenen künstlerischen Höhepunkten. Im Jubiläumsjahr kehrt der Künstlernun endlich zum Pianistentreffen an der Ruhr zurück. Im Gepäck hat er Joseph HaydnsSonate Nr. 51 D-Dur, Ludwig van Beethovens letzte Klaviersonate op. 111, einigeImpromptus von Franz Schubert sowie die Ungarische Rhapsodie Nr. 12 cis-Moll von FranzLiszt.(Termin: Mo. 1. Juli, Philharmonie Essen)Klavierabend von Krystian ZimermanVon einer „musikalischen Kernschmelze“ und „kammermusikalischer Kunst der Sonderklasse“schwärmten Kritiker, als Krystian Zimerman im vergangenen Jahr mit dem Hagen Quartettbeim Klavier-Festival Ruhr auftrat. Nun kehrt der Perfektionist aus Polen, der auf Tourneenstets seinen eigenen Konzertflügel mitnimmt, mit einem Solo-Abend Zum Klavier-Festival Ruhrzurück. Hinter den sorgfältigen, ja nachgerade akribischen Vorbereitungen dieses Künstlerssteckt der Wille, seinen eigenen Weg kompromisslos zu gehen. Konsequent ist er auch mitder Auswahl der Stücke, die er auf CD aufnimmt. Nur knapp 10 Prozent seines Repertoiresspielt der ungemein selbstkritische Künstler tatsächlich öffentlich. Bei seiner Rückkehr zumaktuellen Klavier-Festival Ruhr wird Krystian Zimerman voraussichtlich Werke von Ludwig vanBeethoven und Johannes Brahms spielen. Das genaue Programm wird zu einem späterenZeitpunkt unter www.klavierfestival.de und in der Tagespresse bekannt gegeben.(Termin: Mo. 3. Juni, Philharmonie Essen) 5
    • Die großen Klavierschulen der Gegenwart: Der Mentor Alfred BrendelNur wenigen Pianisten ist das Glück vergönnt, Alfred Brendel als Ratgeber und Mentor anihrer Seite zu wissen. Fünf von ihnen stellt das Klavier-Festival Ruhr jetzt in seiner Reihe„Die großen Klavierschulen der Gegenwart“ vor – in Anwesenheit des Mentors.Zum Auftakt dieser Reihe spielt der Deutsch-Rumäne Herbert Schuch, dessen Könnenglücklicherweise bereits auf mehreren CDs der „Edition der Klavier-Festival Ruhr“festgehalten ist. Seine glut- und spannungsgeladene Interpretation des Klavierkonzerts vonEdward Grieg begeisterte beim Klavier-Festival Ruhr 2009 Kritik und Publikum. Nun kehrtder Künstler mit einem Solo-Programm zurück, das Werke von Robert Schumann, Ludwigvan Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert umfasst.(Termin: Fr. 14. Juni, Landschaftspark-Nord, Duisburg)Die in Kiew geborene Milana Chernyavska sprang im vergangenen Jahr gemeinsam mit derGeigerin Julia Fischer ein, als Anne-Sophie Mutter ihr Konzert beim Klavier-Festival Ruhr2012 innerhalb von Stunden absagen musste. Erstmals wird die Pianistin nun mit einemSolo-Programm beim Klavier-Festival Ruhr zu erleben sein. Milana Chernyavska wird imRahmen dieses Konzerts mit dem „Alfred-Brendel-Förderpreises des Klavier-Festivals Ruhr“ausgezeichnet, der von Aurelia und David Furtwängler gestiftet wurde und der ihr von AlfredBrendel persönlich überreicht wird.(Termin: So. 16. Juni, Schloss Horst, Gelsenkirchen)Im Duo mit dem Cellisten Adrian Brendel ist am folgenden Tag im Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal der vielseitig begabte Kit Armstrong zu hören. Sie spielen Cellosonatenvon Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Frédéric Chopin, setzen mit Stücken vonBrett Dean und Rued Langgaard auch zeitgenössische Akzente.(Termin: Mo. 17. Juni, Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf)Mit Spannung darf auch das Festival-Debüt der ECHO-Preisträgerin Anna Vinnitskaya imKulturzentrum August Everding in Bottrop erwartet werden, die bereits als Teenager diegroßen russischen Klavierkonzerte von Tschaikowsky bis Prokofjew beherrschte.(Di. 18. Juni, Kulturzentrum August Everding, Bottrop)Den Schlusspunkt dieser Reihe setzt Alfred Brendels ehemaliger Meisterschüler Paul Lewismit einem Schubert-Abend in der Stadthalle Mülheim.(Do. 27. Juni, Stadthalle Mülheim) 6
    • Vortrag von Alfred Brendel: Schuberts letzte KlaviersonatenAn seinen tiefgründigen und humorvollen Betrachtungen über die Musik und die Kunst derInterpretation ließ Alfred Brendel das Publikum des Klavier-Festivals Ruhr bereits in denvergangenen Jahren teilnehmen. Nach seinem profunden Beitrag zum Liszt-Jahr 2011 wendeter sich diesmal den letzten drei Klaviersonaten von Franz Schubert zu, die erst mit heutekaum mehr nachvollziehbarer Verspätung Eingang in das pianistische Repertoire fanden.Dabei untersucht er unter anderem, was geschieht, wenn große Komponisten mehrere Werkezur gleichen Zeit schreiben, und geht der Frage nach, inwieweit die kurz vor Schuberts Todentstandenen Sonaten tatsächlich Werke des Abschieds sind.(Sa. 15. Juni, HCC Dortmund)„Let’s go to the Opera!“: Ein Tag zu Ehren von Verdi und WagnerBevor Tonträger Musik überall und jederzeit verfügbar machten, kam Klavierbearbeitungeneine besondere Bedeutung zu. Große Opernarien, Duette und Chöre erlangten dank solcherTranskriptionen auch in Städten Berühmtheit, die kein eigenes Musiktheater besaßen. Gerneließen sich Virtuosen wie Franz Liszt auch zu Paraphrasen inspirieren, die ihr ursprünglichesThema immer fantasievoller (und immer fingerbrecherischer) ausschmückten. Anlässlich der200. Geburtstage von Richard Wagner und Giuseppe Verdi hat das Klavier-Festival Ruhrdaher einen „vier-aktigen“ Operntag mit dem Titel „Let’s go to the opera!“ konzipiert.Bekannte Ohrwürmer aus Rigoletto, dem Fliegenden Holländer, Aida und Tannhäuser sinddabei ebenso zu hören wie Raritäten aus Richard Wagners Rienzi und Giuseppe Verdis ILombardi. Mit Boris Bloch, Michael Korstick und Yuri Blinov konnten für dieses Projektdrei hochkarätige Künstler verpflichtet werden, die sich virtuoser Literatur mit großer Lustzuwenden.(Termin: So. 2. Juni, Haus Fuhr, Essen) 7
    • „Wagner-Special“ mit Siegfried MauserSein Publikum liebt ihn für seine Fähigkeit, innere Zusammenhänge zwischen Musikverschiedener Epochen lebendig und fachkundig zu erläutern. Der Pianist undMusikwissenschaftler Siegfried Mauser, der überdies als führender Interpret von Musik des20. Jahrhunderts gilt, kehrt nach einjähriger Pause zum Klavier-Festival Ruhr 2013 zurück. Ineinem Nachmittags-Konzert (Beginn 17 Uhr) zeigt er diesmal, welche künstlerischen FrüchteRichard Wagners intensive Auseinandersetzung mit Goethes „Faust“ hervor brachte. Ineinem zweiten Konzert (Beginn 19 Uhr) beleuchtet Siegfried Mauser dannkammermusikalische Bearbeitungen von Richard Wagners Werken. Seine besondereAufmerksamkeit gilt dabei den Bearbeitungen von Heinz Pringsheim, Bruder von ThomasManns Ehefrau Katja und Sohn des Mathematikers und Wagner-Freundes AlfredPringsheim.(Termin: So. 30. Juni, Haus Witten)Wagner und Verdi auf zwei Klavieren: Robert Levin und Ya-Fei ChuangDie Vorträge des Amerikaners Robert Levin eröffneten beim Klavier-Festival Ruhr bereitsmehrfach faszinierende Einblicke in die Kompositionsweise von Wolfgang Amadeus Mozart,Franz Schubert und Franz Liszt. Der Harvard-Professor ist nicht allein ein geistvoller Redner,sondern überdies ein humorvoller Lehrer, exzellenter Pianist und glänzender Improvisator.Diesmal befassen sich Levin und Ya-Fei Chuang mit Wagner- und Verdi-Bearbeitungenverschiedener Komponisten. Vierhändig, aber auch an zwei Klavieren stellen die beidenPianisten bekannte und weniger bekannte Fassungen von berühmten Opern wie Aida,Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg und sogar aus dem Ring des Nibelungen vor.Damit beleuchten sie einen äußerst interessanten, jedoch weitgehend in Vergessenheitgeratenen Bereich der Klavierliteratur.(Termin: Sa. 13. Juli, Ibach-Haus, Schwelm) 8
    • Gabriela Montero improvisiert über Themen von Verdi und WagnerLängst hat sich unter Musikfreunden herumgesprochen, dass ein Klavierabend dervenezolanischen Pianistin Gabriela Montero stets mit freien Improvisationen auf Themenendet, die das Publikum der Künstlerin vorgeben darf. Und so bringen manche ihr Instrumentmit in den Konzertsaal, während andere „ihr“ Wunschthema doch lieber vorsingen. Um die200. Geburtstage von Richard Wagner und Giuseppe Verdi zu würdigen, wird GabrielaMontero sich von der Musik dieser beiden Meister zu einer eigenen Paraphrase inspirierenlassen. Auch die Publikumswünsche sollen in diesem Jahr möglichst den Werken der beidenOpernkomponisten entstammen. Gabriela Montero eröffnet den Abend mit Vier Klavierstückenop. 119 von Johannes Brahms und der Fantasie C-Dur op. 17 von Robert Schumann.(Termin: So. 9. Juni, Konzerthaus Dortmund)Das Klavierduo Tal & Groethuysen spielt Wagner und DebussySo sehr Claude Debussy die Musik von Richard Wagner bewunderte, so deutlich stand baldfür ihn fest, dass er selbst als Komponist völlig andere Wege einschlagen wollte. In demVersuch, sich dem übermächtigen Einfluss Wagners zu entziehen, schuf der Franzose eineneue Ästhetik, die in seiner Oper „Pelléas et Mélisande“ zu einem Höhepunkt fand. Durchdas Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen kommt es beim Klavier-Festival Ruhr2013 zu einer spannenden Gegenüberstellung der Werke von Richard Wagner und ClaudeDebussy, dessen Bearbeitung der Ouvertüre zu Der Fliegende Holländer den Abenderöffnet. Maßgeblich hat das renommierte Duo dazu beigetragen, die lange Zeit ehervernachlässigte Klavierliteratur zu vier Händen auf dem Konzertpodium zu etablieren. Immerist das Duo auf der Suche nach Besonderheiten, nach Raritäten des Repertoires. Ihrreichhaltiger Aufnahmefundus umfasst z.B. vierhändige Klaviermusik von Carl Czerny, MaxReger, Theodore Gouvy, Charles Koechlin und Felix Mendelssohn Bartholdy – größtenteilsin deutscher Ersteinspielung.(Termin: Mi. 29. Mai, Philharmonie Essen) 9
    • Liederabende im Zeichen von Benjamin Britten und Francis PoulencUm die Freundschaft zwischen dem Engländer Benjamin Britten und dem Franzosen FrancisPoulenc geht es diesmal bei den beliebten Liederabenden des Klavier-Festivals Ruhr aufSchloss Herten. In Anlehnung an einen bewundernden Brief, in dem der Franzose denEngländer seinen „Bruder jenseits des Kanals“ nannte, zeichnet der Liedpianist GrahamJohnson die Entwicklung und die Folgen dieser Komponistenfreundschaft nach. Jeweils zweiLiedzyklen von Poulenc und Britten sind am ersten Abend zu erleben. Der zweite Abend stellteine Auswahl von Liedern vor, die durch die vertonten Texte und Autoren miteinanderverbunden sind. Graham Johnson, bekannt als exzellenter Partner seiner Sänger und alsEntdecker neuer Stimmen, bringt für sein aktuelles Programm drei Künstler der jüngerenGeneration mit: Es sind der Tenor Ben Johnson, die Sopranistin Geraldine McGreevy undder Bariton Ivan Ludlow.(Termine: Do. 09. Mai und Fr. 10. Mai, Schloss Herten)Quartett der SchallplattenkritikerWenn die Juroren vom „Preis der Deutschen Schallplattenkritik e.V.“ öffentlich über ihreLieblingsaufnahmen diskutieren, ist ein ebenso lebhafter wie kenntnisreicher Schlagabtauschzu erwarten. Konzentrierte sich das Kritiker-Quartett beim vergangenen Klavier-Festival Ruhrauf die Préludes von Claude Debussy, so geht es in diesem Jahr um die besten Aufnahmenvon Liedern des Jahresjubilars Benjamin Britten. Im 100. Todesjahr des britischenKomponisten setzten sich Eleonore Büning (FAZ), Wolfram Goertz (Rheinische Post/DieZEIT), Jürgen Kesting (freier Kritiker und Buchautor), und Wilhelm Sinkovicz (Die Presse)mit verschiedenen Aufnahmen auseinander. Moderiert wird die Runde von Olaf Wilhelmer(Deutschlandradio Kultur). Die Veranstaltung ist zugleich eine perfekte Einstimmung auf diezwei Liederabende mit dem britischen Pianisten Graham Johnson und einer jungenSängerriege, die Querverbindungen zwischen dem Schaffen von Benjamin Britten undFrancis Poulenc aufzeigen werden.(Termin: Mi. 8. Mai, Schloss Herten) 10
    • Liederabend mit Matthias Goerne und Tamara StefanovichSeit die Pianistin Tamara Stefanovich im Jahr 2002 an der höchst aufwändigen Aufführungvon George Antheils Ballet Mécanique mitwirkte, mit dem das damalige Klavier-Festival Ruhreinen spektakulären Abschluss fand, ist sie dem Festival eng verbunden. Überdies engagiertsie sich stark für die Education-Arbeit des Festivals, das sie vor allem bei Projekten zurVermittlung zeitgenössischer Klaviermusik unterstützt. Diesmal ist die aus Belgradstammende Künstlerin als Liedpianistin zu erleben. Gemeinsam mit dem Bariton MatthiasGoerne, der einst von den beiden Sängerlegenden Elisabeth Schwarzkopf und DietrichFischer-Dieskau Unterricht erhielt, wird sie Ludwig van Beethovens Zyklus An die ferneGeliebte, seine Gellert-Lieder sowie ausgewählte Lieder von Franz Schubert interpretieren.Eine treffliche Gelegenheit für Matthias Goerne, sein viel gerühmtes Timbre und seineenormen Qualitäten als Klanggestalter unter Beweis zu stellen.(Termin: Mi. 5. Juni, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf)Gidon Kremer, Oleg Maisenberg und Giedre Dirvanauskaite im TrioDie musikalische Partnerschaft zwischen dem Geiger Gidon Kremer und dem Pianisten OlegMaisenberg währt bereits Jahrzehnte. Beim Klavier-Festival Ruhr waren die beiden Künstlerzuletzt 2008 mit dem von Gidon Kremer gegründeten Kammerorchester Kremerata Baltica zuerleben. Nun kehren sie mit einem Programm zurück, das Werke von Franz Liszt und FranzSchubert in Bearbeitungen für Klavier und Violine vorstellt. Zudem wird Schuberts posthumeViolinsonate A-Dur D 574 erklingen, gefolgt von seinem Klaviertrio Nr. 1 B-Dur D 898, bei demsie von der Cellistin Giedre Dirvanauskaite unterstützt werden. Die Litauerin ist seit 1997regelmäßig beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich, wo sie als Kammermusikeringemeinsam mit Künstlern wie David Geringas, Heinz Holliger, Boris Pergamenschikow undvielen anderen auftrat. Seit 1997 ist sie festes Mitglied der Kremerata Baltica, mit der sieweltweit Tourneen unternahm. Seit 2009 musiziert Giedre Dirvanauskaite regelmäßig mitGidon Kremer und der Pianistin Khatia Buniatishvili.(Termin: So. 7. Juli, Philharmonie Essen) 11
    • Brahms-Violinsonaten mit Frank Peter Zimmermann und Emanuel AxMit seiner unspektakulären, aber stetig und umsichtig vorangetriebenen Karriere stieg der1965 in Duisburg geborene Geiger Frank Peter Zimmermann in den Kreis der größtenGeiger unserer Zeit auf. So sehr er von der internationalen Kritik gelobt und vonMusikfreunden in aller Welt bewundert wird, so zurückhaltend und unprätentiös tritt erandererseits auf. „Manchmal meint man, Deutschland wisse gar nicht so recht, was es anZimmermann besitzt“, schrieb die Berliner Morgenpost 2006 über den Künstler. Und kurzzuvor meinte die Süddeutsche Zeitung, mit ihm „den wohl besten Geiger der Welt zu hören.“Im Verbund mit dem amerikanischen Pianisten Emanuel Ax, der sich dem romantischenRepertoire besonders verbunden fühlt, kehrt Frank Peter Zimmermann jetzt zum Klavier-Festival Ruhr zurück. Die Künstler, die beim Klavier-Festival Ruhr 2007 ihr erstesgemeinsames Konzert gegeben haben, werden diesmal alle drei Violinsonaten vonJohannes Brahms sowie das Scherzo aus dessen FAE-Sonate an einem Abendinterpretieren.(Termin: Do. 16. Mai, Historische Stadthalle Wuppertal)Hammerklavier-Abend mit Andreas Staier„Es geht mir nicht darum, eine Authentizität anzupeilen, die nicht erreichbar ist, sondern esgeht mir um Kompositionsstrukturen, die ich glaube, auf bestimmten Instrumenten deutlicherdarstellen zu können“. Andreas Staier, ein Meister auf dem Cembalo und demHammerklavier, gibt sich bescheiden, wenn es um das Problemfeld historischeAufführungspraxis geht. Dabei ist er weithin bekannt für sein intensives Quellenstudium undseine profunde Kenntnis über technische Parameter der jeweiligen Instrumente. Wie neu undaufregend vermeintlich Bekanntes auf solch einem historischen Hammerflügel klingen kann,zeigt er bei seiner diesjährigen Rückkehr zum Klavier-Festival Ruhr anhand einerWerkauswahl, die von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart zu Ludwig vanBeethoven und Franz Schubert führt.(Termin: Fr. 21. Juni, Wasserschloss Gartrop, Hünxe) 12
    • Cembalomusik: Giampietro RosatoIm Händel-Jubiläumsjahr 2009 lud das Klavier-Festival Ruhr erstmals Cembalisten ein, umbarocke Meister im Originalklang zu würdigen. In diesem Jahr stellt sich der Cembalist, Pianistund Organist Giampietro Rosato vor. 1970 in Padua geboren, studierte der Italiener amKonservatorium Cesare Pollini und profilierte sich sowohl als Interpret von Werken desBarocks und der Klassik wie auch der Neuen Musik. Neben seiner solistischen Tätigkeit, diemit zahlreichen Rundfunk- und CD-Einspielungen verbunden ist, musiziert Giampietro Rosatomit verschiedenen Solisten und Kammermusikgruppen. Seit 1997 ist er Continuospieler undSolocembalist der Sonatori de la Gioiosa Marca. Sein Konzert beim diesjährigen Klavier-Festival Ruhr führt in einer musikalischen Zeitreise zu den Toccaten, Tänze und Sonatenzurück, die im 17. und 18. Jahrhundert zwischen Venedig und Rom gespielt wurden.(Termin: Do. 13. Juni, Schloss Hohenlimburg)6 Uraufführungen von AuftragskompositionenAuch im Jubiläumsjahr hat das Klavier-Festival Ruhr Kompositionsaufträge vergeben, und sokommt es auch im Jubiläumsjahr zu einem halben Dutzend Uraufführungen. Unter denMiniaturen, mit denen die Belgrader Pianistin Tamara Stefanovich einen Klavierabend in derAlten Lohnhalle der Zeche Holland bestreitet, finden sich neue Stücke von Vassos Nicolaouund Franck Amsallem. Sophie-Mayuko Vetter wendet sich „späten Gedanken“ über FranzLiszts Komposition Unstern aus der Feder von Peter Ruzicka zu. Im Verbund mit demKlavierduo Maki Namekawa & Dennis Russell Davies lassen die temperamentvollenGeschwister Labèque erstmals die Two Movements for Four Pianos von Philip Glasserklingen. Und der diesjährige Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr Marc-André Hamlin hatsich zu einer Barcarolle inspieren lassen, die von Essen aus in die Musikwelt hinaus klingenwird. Severin von Eckardstein wird die von ihm selbst in Auftrag gegebene KompositionGrabmal Kundry von Sidney Corbett uraufführen. 13
    • Stipendiat des Klavier-Festivals Ruhr 2012: Martín GarcíaRadu Lupu benannte den jungen spanischen Pianisten Martín García zum Stipendiaten, alser im vergangenen Jahr den Preis des Klavier-Festivals Ruhr 2012 entgegen nahm. Der 16-Jährige spielt seit seinem 5. Lebensjahr Klavier und erhielt seit seinem 8. Lebensjahr erstePreise bei zahlreichen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. 2009 nahm ihnder renommierte russische Klavierpädagoge Vladimir Krainev in Hannover unter seineFittiche und unterrichtete ihn bis zu seinem Tod im Jahr 2011. Viele attestieren dem jungenKünstler erstaunliche Reife und Stilsicherheit. Beim Klavier-Festival Ruhr debütiert er miteinem breit gefächerten Programm, das von Haydn und Debussy über Beethovens„Appassionata“ zu einer Reminiszenz an das Verdi-Jubiläum führt: Und zwar in Form einerParaphrase des „Troubadour“ von György Cziffra.(Termin: Mo. 10. Juni, Orangerie Schloss Rheda, Rheda-Wiedenbrück)„ExtraSchicht“ im Zeichen von Transkriptionen und ParaphrasenDer Beitrag des Klavier-Festivals Ruhr ist aus dem Programm der „ExtraSchicht“ nicht mehrwegzudenken. Auch im vergangenen Jahr strömten tausende Besucher in die BochumerJahrhunderthalle, um die Meisterschüler der Musikhochschulen Nordrhein-Westfalens ineinem spektakulären Pianisten-Marathon zu erleben. Eine gute Gelegenheit, denaufstrebenden Nachwuchspianisten der Musikhochschulen in Essen, Köln und Düsseldorfeinen Auftritt vor großem Publikum zu bieten. Dem Programmschwerpunkt des diesjährigenFestivals folgend, werden die Meisterschüler vor allem Transkriptionen und Paraphraseninterpretieren. Als kundiger Moderator führt WDR-Redakteur Hans Winking durch dasProgramm.(Termin: Sa. 6. Juli, Jahrhunderthalle Bochum)JazzLine: Auftakt mit „The Claytons“, Abschluss mit Chick CoreaVier exklusive Konzerterlebnisse bietet die „JazzLine“ des Klavier-Festivals Ruhr 2013. Siebeginnt mit dem amerikanischen Jazzpianisten Gerald Clayton, der 2009 beimEröffnungskonzert des Klavier-Festivals Ruhr begeisterte. Mit der WDR Big Band unter derLeitung seines Vaters John Clayton kehrt der sympathische Youngster nun zurück.(Termin: Di. 14. Mai, Jahrhunderthalle Bochum) 14
    • Die Konzerte des Jazz-Trompeters Till Brönner mit wechselnden „Piano Friends“ sind in denvergangenen Jahren zu einem exklusiven und beliebten Festival-Format heran gewachsen.Diesmal wird er mit einem Quintett auftreten, das an seinem jüngsten Album mitwirkte.(Termin: Do. 6. Juni, Henrichshütte Hattingen)Für seine grenzenlose Spielfreude ist der lebensfrohe Latin-Jazz-Musiker und mehrfacheGrammy-Preisträger Michel Camilo bekannt. Der Jazzpianist aus der DominikanischenRepublik, der beim Klavier-Festival Ruhr zweifellos zu den Publikumslieblingen zählt, istdiesmal wieder mit einem Solo-Programm zu erleben.(Termin: Sa. 22. Juni, Henrichshütte Hattingen)Unter dem Namen The Vigil hat der Jazzpianist und Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr2006 Chick Corea ein Quintett zusammengestellt. Dabei treffen die langjährigen Corea-Freunde Christian McBride (Bass), Marcus Gilmore (Drums) und Tim Garland (Saxophone)auf einen Novizen. Es ist dies der Fusion-Gitarrist Charles Altura, der zuletzt mit Coreasaltem Gefährten Stanley Clarke spielte.(Termin: So. 14. Juli, Philharmonie Essen)Zahlreiche Wiederbegegnungen mit großen Pianisten unserer ZeitBesonders reichhaltig ist im Jubiläumsjahr 2013 das Alphabet der großen Pianistinnen undPianisten unserer Tage, die dem Klavier-Festival Ruhr die Treue halten. Es reicht von A wiePierre-Laurent Aimard, Martha Argerich, Kit Armstrong und Emanuel Ax über B wieElena Bashkirova und Khatia Buniatishvili, C wie Michel Camilo, Chick Corea und Ya-FeiChuang, D wie Dennis Russell Davies, F wie Leon Fleisher, G wie Hélène Grimaud, H wieMarc-André Hamelin, J wie Graham Johnson, K wie Evgeny Kissin, Sebastian Knauerund Michael Korstick, L wie Katja & Marielle Labèque, Paul Lewis und Robert Levin, Mwie Gabriela Montero, P wie Murray Perahia und Maria Joao Pires, S wie Olga Scheps,András Schiff, Herbert Schuch, Grigory Sokolov, Andreas Staier und TamaraStefanovich, T wie Daniil Trifonov und Nikolai Tokarev, V wie Sophie-Mayuko Vetter undAnna Vinnitskaya, W wie Yuja Wang bis Y wie Yundi und Z wie Krystian Zimerman. 15
    • Klangvolle DebütsAuch im Jahr 2013 finden sich unter den Debütanten beim Klavier-Festival Ruhr klangvolleNamen. Unter ihnen sind die Pianisten Yuri Blinov, Federico Colli, Martin García, NenadLečić, James Maddox, Joseph Moog, Giampietro Rosato, Varvara, Anna Vinnitskaya undAvan Yu.Abschlusskonzert: Yuja WangMit einem fürwahr fingerbrecherischen Programm gelang der damals 21 Jahre alten YujaWang am 5. Juni 2008 ein fulminantes Debüt beim Klavier-Festival Ruhr. Seither entwickeltedie Karriere der aus China stammenden Amerikanerin eine stürmische Dynamik. Sie spielte2009 unter der Leitung von Claudio Abbado das Eröffnungskonzert des Lucerne Festivals,unterzeichnete einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon, trat bei den Festivalsin Verbier und „La Roque d’Antheron“ auf. Auslandstourneen und Auftritte mit zahlreichentraditionsreichen Spitzenorchestern schlossen sich an. Ein pianistisches Feuerwerkverspricht auch die Werkauswahl, mit der Yuja Wang die Schlusstakte des diesjährigenKlavier-Festivals Ruhr anstimmt. Zwei Klaviersonaten von Sergej Prokofjew undausgewählte Werke von Claude Debussy stehen auf ihrem Programm.(Termin: Fr. 19. Juli, Ruhrfestspielhaus Recklinghausen)Vorankündigung: Klavier-Festival Ruhr Extra mit Lang LangIm Sommer 2003 spielte ein junger Chinese sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr im Saal derBochumer Gastronomie am Stadtpark. Der Pianist Lang Lang, damals nur wenigen bekannt,sorgte nur wenige Jahre später in den großen Konzerthäusern der Welt für Besucherrekorde.Für ein „Klavier-Festival Ruhr Extra“-Konzert wird er am Mi. 26. März 2014 nach Essen zurückkehren. Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. DerVorverkauf für dieses Konzert beginnt am Mo. 9. September 2013.(Termin: Mi. 26. März 2014, Philharmonie Essen) 16
    • Preis des Klavier-Festivals Ruhr 2013: Marc-André HamelinDer Preis des Klavier-Festivals Ruhr wurde von Franz Xaver Ohnesorg für den InitiativkreisRuhr ins Leben gerufen, um das Lebenswerk eines Pianisten zu würdigen. Seit Gründungder Stiftung Klavier-Festival Ruhr nimmt diese nun die Auszeichnung wahr. Im Jahr 2013ehrt das Festival den Pianisten und Komponisten Marc-André Hamelin. Der Frankokanadiergilt als uneitler Super-Virtuose, als magischer Klangästhet, als nimmermüder Entdeckerabseitiger Klavierliteratur und als wichtigster kanadischer Pianist seit Glenn Gould. SeinAusnahmerang als Virtuose verbreitete sich nicht durch glamouröse PR-Kampagnen,sondern durch preisgekrönte Platteneinspielungen und das häufig euphorische Urteil derFachkritik. Längst ist er vom Geheimtipp zum gefeierten Spezialisten für Schwierigstesavanciert. Beim Klavier-Festival Ruhr 2013 bringt Marc-André Hamelin eine Barcarolle zurUraufführung, die das Klavier-Festival Ruhr bei ihm in Auftrag gegeben hat. Der Künstlerumrahmt diese Uraufführung mit der Klaviersonate Night Wind op. 25/2 von Nicolai Medtnersowie der 3. Klaviersonate von Johannes Brahms.(Termin: Sa. 29. Juni, Philharmonie Essen)Das Education-Programm des Klavier-Festivals Ruhr 2013Mit seinem innovativen Education-Programm möchte das Klavier-Festival Ruhr insbesondereKinder und Jugendliche zu einer aktiven Beschäftigung mit Musik anregen und zugleich fürdie Welt des Klaviers begeistern. Die Initiative umfasst vier Säulen: In Spielplatz Klavier –Little Piano School & KlavierGarten, werden Kinder schon ab zwei Jahren auf spielerischeWeise an das Klavier herangeführt. Musikalische Entdeckungsreisen unternehmen Schülervieler Schulformen und Altersgruppen im Rahmen der Entdeckungen – DiscoveryProjects, die das Musikverständnis durch eigene kreative Aktivität fördern sollen. DasProjekt KlavierModern – Contemporary Piano Music gilt der Vermittlung zeitgenössischerKlaviermusik. Und durch die Nachwuchsförderung – Young Professionals unterstützt dasFestival aufstrebende Talente und junge Pianisten auf vielfache Weise.Geleitet wird dieses kulturelle Bildungsprogramm von Tobias Bleek und Richard McNicol.Besonderen Wert legen die beiden Education-Experten darauf, möglichst langfristig mit denInstitutionen der Region zusammen zu arbeiten. Unterstützt werden sie in diesenBemühungen von erfahrenen Pädagogen und Künstlern, aber auch von bedeutendenPianisten, die dem Klavier-Festival freundschaftlich verbunden sind und sich deshalb fürdiese wichtige Vermittlungsarbeit engagieren. 17
    • Spielplatz Klavier – Little Piano School & KlavierGartenAuf den unkonventionellen Methoden der Klavierpädagogin Kim Monika Wright basiert dieLittle Piano School des Klavier-Festivals Ruhr, die seit ihren Anfängen im Jahr 2006 regenZulauf erfährt. Auf phantasievolle Weise erlernen 2 - 6-Jährige in den Little Piano School-Gruppen an der Folkwang Musikschule das Klavierspiel, angeleitet von fortgeschrittenenStudierenden und Absolventen der Folkwang Universität der Künste. Dabei entdecken dieKinder nicht nur ein faszinierendes Musikinstrument, sondern entwickeln auch persönlicheund soziale Fähigkeiten. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Vereins der „Freunde undFörderer des Klavier-Festival Ruhr“ konnte das Projekt im Frühjahr 2009 auf den Bereich derKindertagesstätten ausgedehnt werden. In Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten wurde der Ansatz dabei zum KlavierGarten weiterentwickelt und an dieBedürfnisse des Kindergartens angepasst. Mittlerweile wird der KlavierGarten an 13evangelischen Kindergärten in Gladbeck, Bottrop, Dorsten und seit Dezember 2011 auchvon zwei Kindergärten in Bochum angeboten. Rund 300 Kinder werden auf diese Weiseregelmäßig zweimal die Woche in Gruppen auf spielerische Weise an die Musik und dasKlavierspiel herangeführt. Um allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft dieTeilnahme am KlavierGarten-Unterricht zu ermöglichen, haben die Partner dieses Projektseinen Sozialfonds eingerichtet.Entdeckungen – Discovery ProjectsMit dem vielschichtigen Education-Projekt Hochzeit! – Les Noces zum gleichnamigenBühnenwerk von Igor Strawinsky setzt das Klavier-Festival Ruhr 2013 seine Stadtteilarbeit inDuisburg-Marxloh fort. Über viele Monate hinweg werden Grundschüler, Förderschüler undGymnasiasten aus Duisburg das Werk aus verschiedenen Perspektiven interdisziplinärerarbeiten. In die Workshop-Arbeit mit dem Education-Team und der Tänzerin undChoreographin Yasha Wang werden sie auch Hochzeitsrituale ihrer Herkunftskultureneinfließen lassen. Die Pianistin Tamara Stefanovich und drei weitere Meisterschüler vonPierre-Laurent Aimard, vielversprechende Nachwuchssänger und das renommierte ChorWerkRuhr beteiligen sich ebenfalls an dem Projekt.Der bildungsbiographisch entscheidende Übergang zwischen Kindergarten und Grundschulesteht im Zentrum eines institutionsübergreifenden Pilotprojekts, das das Klavier-Festival Ruhrin Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator entwickelt. Ausgehend von der musischenBildungsarbeit in den KlavierGärten werden ausgewählte Kindertagesstätten mit benachbartenGrundschulen durch gemeinsame kreative Projektarbeit vernetzt. 18
    • Die idyllische Quelllandschaft der Emscher in Holzwickede bildet den Ausgangs- undEndpunkt unseres diesjährigen Kooperationsprojekts mit der Emschergenossenschaft. Dievon Richard McNicol moderierten Familienkonzerte mit den Musikern von BOSYBRASSdrehen sich um Maurice Sendaks berühmtes Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ undum das Thema „Natur(t)räume“.Les Noces: Ein Hochzeitsfest mit Tanz, Gesang und SchlagwerkFür sein Bühnenwerk Les Noces ließ Igor Strawinsky sich von russischen Hochzeitsritualeninspirieren. Das Stück für Sängersolisten, Chor, vier Klaviere und Schlagwerk präsentiertKernelemente einer traditionellen Hochzeitszeremonie. Das Education-Team des Klavier-Festivals Ruhr erarbeitet das Werk in verschiedenen Kunstformen mit Grundschülern,Förderschülern und Gymnasiasten aus Duisburg. Ein Bezugspunkt der schöpferischen Arbeitist die Weseler Straße in Duisburg-Marxloh, auf der sich mehr als 50 türkischeBrautmodengeschäfte in einzigartiger Dichte aneinander reihen. Unter der Leitung vonFlorian Helgath bringen sich das ChorWerk Ruhr, vier junge Gesangssolisten und einSchlagzeugensemble ein. Am Klavier werden die Projektteilnehmer von TamaraStefanovich, Nenad Lečić, Lorenzo Soulès und Fabian Müller unterstützt. Die Ergebnissestellen die Schüler beim Klavier-Festival Ruhr 2013 in einer öffentlichen Präsentation vor.Das von Klöckner SE geförderte Projekt hat das Klavier-Festival Ruhr in Zusammenarbeitmit den beteiligten Schulen und dem Schulamt der Stadt Duisburg entwickelt.(Termin: Mi. 17. Juli, Landschaftspark-Nord, Duisburg)Les Noces und Le Sacre du PrintempsBei seinen Bemühungen zur Vermittlung zeitgenössischer Musik kann sich das Klavier-Festival Ruhr auf die engagierte Unterstützung herausragender Interpreten verlassen. Dazuzählt seit Jahren die in Belgrad geborene Pianistin Tamara Stefanovich, die sich bereiterklärt hat, die Klavierparts von Igor Strawinskys Les Noces und Le Sacre du Printemps mitKlavierstudenten zu erarbeiten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Uraufführung von LeSacre du Printemps werden Tamara Stefanovich und Nenad Lečić die wirkungsvolle, abernur selten im Konzertsaal zu hörende Transkription für Klavier zu vier Händen eigens für dasKlavier-Festival Ruhr einstudieren. Gleich vier Klaviere verwendet Strawinsky in seinemBühnenwerk Les Noces. Nenad Lečić, Lorenzo Soulès und Fabian Müller, dreiMeisterstundenten von Pierre-Laurent Aimard, werden das Werk gemeinsam mit TamaraStefanovich aufführen. Zu den weiteren Mitwirkenden zählen junge Gesangssolisten unterder Leitung von Florian Helgath sowie eine Reihe junger Schlagzeuger.(Termin: Do. 18. Juli, Landschaftspark-Nord, Duisburg) 19
    • AufTakt: Stiftung Mercator fördert frühe musische BildungMit der Little Piano School und dem KlavierGarten hat das Klavier-Festival Ruhr in denletzten sieben Jahren ein deutschlandweit beachtetes Modellprojekt zur frühen musischenBildung im Ruhrgebiet geschaffen. Auf der Basis der gesammelten Erfahrungen undetablierten Strukturen geht das Klavier-Festival Ruhr seit Herbst 2012 in diesem wichtigenTätigkeitsfeld neue Wege. In dem von der Stiftung Mercator geförderten Pilotprojekt „AufTaktfrühe musische Bildung“ wird der bildungsbiographisch entscheidende Übergang von denKindertagesstätten in die Grundschulen in den Blick genommen.Im Rahmen institutionsübergreifender Discovery-Projekte werden ausgewählteKindertagesstätten, an denen der KlavierGarten angeboten wird, und benachbarteGrundschulen in sozial benachteiligten Stadtteilen miteinander vernetzt. Ziel ist es dabei, denAustausch zwischen beiden Institutionen sowie den dort wirkenden Lehrern und Erziehern zubefördern. Außerdem erhalten ehemalige KlavierGarten-Kinder auf diese Weise dieMöglichkeit, ihre im Kindergarten entwickelten musischen Potentiale in der neuenLernumgebung der Grundschule einzubringen und weiterzuentwickeln.Ein zentraler Bezugspunkt der Projektarbeit sind moderierte Konzerte mit Profi-Musikern.Gemeinsam mit Richard McNicol präsentieren Kammerensembles der BochumerSymphoniker und Festival-Pianisten den Kindern eine mit klassischer Musik illustrierteVersion von „Wo die wilden Kerle wohnen“ sowie andere klingende Geschichten. Um denWirkungsradius des Pilotprojekts zu vergrößern, werden diese „Children’s Corner“-Konzertenicht nur für die Projektteilnehmer, sondern auch für interessierte Kindertagesstätten undGrundschulen aus Bochum angeboten.Einen Überblick über das gesamte Projekt und die dahinter stehenden Ziele finden Sie imInternet unter www.klavierfestival.de/education. Dort können Sie sich auch über aktuelleChildren’s Corner-Konzerte und Lehrerworkshops informieren. 20
    • Familienkonzert I: Wo die wilden Kerle wohnenViele Kinder und Erwachsene kennen sie, die Geschichte vom kleinen Max, derwutentbrannt in eine Traumwelt flüchtet und sich dort zum Herrscher über die wilden Kerleaufschwingt. Maurice Sendaks berühmtes Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ hat dasEducation-Team des Klavier-Festivals in diesem Jahr zu einem ganz besonderenFamilienkonzert inspiriert. Auf dem idyllischen Emscherquellhof können Kinder und ihreEltern den phantasievollen Kinderbuchklassiker als klingende Geschichte erleben. FünfBlechbläser der Bochumer Symphoniker, der Pianist James Maddox und derrenommierte Musikvermittler Richard McNicol begleiten den kleinen Helden auf seinenAbenteuern. Bereits ab 14 Uhr stimmt ein abwechslungsreichen Rahmenprogramm auf dasKonzert ein. Neben Instrumentenvorstellungen und Lesungen werden dann auch dieErgebnisse eines umfangreichen Education-Projekts vorgestellt, das im Frühjahr undSommer 2013 in Kooperation mit der Emschergenossenschaft durchgeführt wird.(Termin: Sa. 15. Juni, 14 und 15 Uhr, Emscherquellhof, Holzwickede)Familienkonzert II: Natur(t)räumeWie lassen sich Raumeindrücke und Naturphänomene in Töne fassen? Warum kam deritalienische Komponist Giovanni Gabrieli bereits vor mehr als 400 Jahren auf die Idee,verschiedene Musikergruppen im Raum zu verteilen? Und wie ist es dem berühmtenKlaviervirtuosen Franz Liszt gelungen, Landschaftseindrücke auf dem Konzertflügel lebendigwerden zu lassen? Diesen Fragen geht das zweite moderierte Familienkonzert beimdiesjährigen Klavier-Festival Ruhr nach. Kinder ab acht Jahren möchten der Education-Experte Richard McNicol, der Pianist James Maddox und die Musiker von BOSYBRASSdie Welt der Raum- und Naturkompositionen erschließen. Im Vorfeld lädt das Klavier-FestivalRuhr zu einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ein. Präsentiert werden dabei unteranderem die Ergebnisse eines mehrmonatigen Education-Projekts, das im Frühjahr undSommer 2013 in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft stattfindet.(Termin: Sa. 15. Juni, 16.30 und 17.30 Uhr, Emscherquellhof, Holzwickede) 21
    • Weitere Education-Veranstaltungen„Motorische Intelligenz“: Lecture-Konzert mit Pierre-Laurent AimardEtüden bedeuten nicht zwangsläufig die ermüdende Wiederholung immergleicher Abläufe.Häufig treten Instrument, Körperbewegung und künstlerische Imagination beim Üben in einereizvolle Wechselwirkung. Aber was bedeutet „motorische Intelligenz“ für einen Interpreten?Und wie stellt sie sich aus neurowissenschaftlicher Perspektive dar? Diesen und anderenFragen spüren der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard und der bekannteNeurophysiologe Eckart Altenmüller in einem Lecture-Konzert nach, in dessen Zentrum diefaszinierenden, aber auch hoch komplexen Etüden von György Ligeti stehen. Auf einenKurzvortrag des Wissenschaftlers, der sich in seiner Forschung seit vielen Jahren mit derSensomotorik des Klavierspiels befasst, folgt ein rund 45-minütiges Gesprächskonzert, indem Pierre-Laurent Aimard anhand ausgewählter Ligeti-Etüden Phänomene derWechselwirkung zwischen Hand, Gehirn und Tastatur erläutert. Im Anschluss sind derbedeutende Ligeti-Interpret und dem renommierte Neurowissenschaftler im Gespräch zuerleben.(Termin: Mi. 22. Mai, Haus Fuhr, Essen)Preisträger Internationaler Wettbewerbe: „Die Besten der Besten“Bei der Förderung junger Pianisten nimmt das Klavier-Festival Ruhr schon seit Jahren eineninternationalen Spitzenplatz ein. Auch 2013 stellt das Festival junge Preisträger bedeutenderinternationaler Klavierwettbewerbe vor. In der Reihe „Die Besten der Besten“ konzertieren ab30. Mai vier Nachwuchskünstler, von denen alle einen Preis erringen konnten. Dabei findendie ersten drei Konzerte im HCC Dortmund statt. Zum Auftakt am Do. 30. Mai spielt dort diejunge Moskauerin Varvara (1. Preis Géza Anda Klavierwettbewerb, Zürich 2012), die ihrenklangvollen Vornamen zum Künstlernamen gemacht hat, weil viele Menschen Schwierigkeitenhaben, ihren Nachnamen zu lesen oder auszusprechen. Ismaël Margain, dritter Preisträgerdes Concours International Long Thibaud, wird die Reihe am Fr. 31. Mai fortsetzen. SeinFestival-Debüt gibt der junge Italiener Federico Colli (1. Preis Leeds International PianoCompetition 2012) am 1. Juni. Und am Mo. 24. Juni ist im Martinstift Moers Avan Yu zuerleben. Der in Hongkong geborene und in Vancouver aufgewachsene Pianist gewann 2012den 1. Preis der Sydney International Piano Competition.(Termine: 30. Mai bis 1. Juni sowie 24. Juni, HCC Dortmund/ Martinstift Moers) 22
    • „Ausgezeichnete Kinder“ in der Philharmonie EssenWer in den letzten Jahren in der Essener Philharmonie das Konzert „Ausgezeichnete Kinder“besucht hat, konnte erleben, zu welchen beeindruckenden musikalischen Leistungen Kinderund Jugendliche fähig sind. So ist es nur folgerichtig, dass dieses 2006 so erfolgreichbegonnene Projekt auch im Jahr 2013 fortgesetzt wird. In Kooperation mit der PhilharmonieEssen wird das Klavier-Festival erneut Preisträger des traditionsreichen Wettbewerbs „Jugendmusiziert“ und des Essener „Rotary Klavier Wettbewerbs Jugend“ zu einem Matineekonzertfür die ganze Familie einladen. In guter Tradition wird der Erlös der Veranstaltungnotleidenden Kindern aus dem Ruhrgebiet zugute kommen. Moderiert wird das Konzert, nachden großen Erfolgen in den vergangenen Jahren erneut von Ranga Yogeshwar – demcharismatischen Wissensvermittler.(Termin: So. 14. Juli, 11 Uhr, Philharmonie Essen)Das Klavier-Festival Ruhr in den MedienDas Klavier-Festival Ruhr 2013 auf WDR 3, im Deutschlandfunk und im TVDank der Kulturpartnerschaft mit dem WDR 3 und einer Medienpartnerschaft mit demDeutschlandfunk klingt das Klavier-Festival Ruhr auch 2013 wieder weit ins Land hinein. Rundein Dutzend Konzerte des Klavier-Festivals Ruhr werden für den Hörfunk aufgezeichnet – unddamit auch für jene erlebbar, die nicht live dabei sein können. Die sich bis in das Jahr 2014erstreckenden Sendetermine auf WDR 3 und im Deutschlandfunk gibt das Klavier-FestivalRuhr im Internet unter www.klavierfestival.de bekannt.Voraussichtlich in den Schlusswochen des diesjährigen Festivals wird das WDR-Fernsehenanlässlich des Silberjubiläums einen Film über das Klavier-Festival Ruhr ausstrahlen. Derbekannte Dokumentarfilmer Enrique Sanchez-Lansch hatte die Festival-Aktivitäten dafür imVorfeld im Jahr 2012 und Anfang 2013 mit der Kamera begleitet. Der genaue Sendeterminwird noch bekannt gegeben. 23
    • In Vorbereitung: Volume 30 und 31 der „Edition Klavier-Festival Ruhr“Auch das Jubiläumsfestival 2013 wird auf 3 CDs nachklingen, die als Volume 31 der „EditionKlavier-Festival Ruhr“ in einer attraktiven Box erhältlich sind. Gemäß des aktuellenProgrammschwerpunkts werden Transkriptionen und Paraphrasen sowie die Auftragswerkedes Klavier-Festvals Ruhr 2013 nachzuhören sein. Bereits im Vorfeld de Festivals 2013werden in Volume 30 vier CDs mit Porträts junger Pianisten erscheinen. Diese Aufnahmenwurde live beim Klavier-Festival Ruhr 2012 mitgeschnitten. Die 2005 ins Leben gerufene„Edition Klavier-Festival Ruhr“ findet inzwischen weltweit Resonanz.Das Klavier-Festival Ruhr als kulturelles Leitprojekt desInitiativkreis RuhrGegründet wurde das Klavier-Festival Ruhr vor 25 Jahren durch den Initiativkreis Ruhr,dessen kulturelles Leitprojekt das Festival auch in seiner neuen Existenz als Stiftung Klavier-Festival Ruhr bleibt. Neben dem Hauptsponsor Initiativkreis Ruhr ermöglichen im Jahr 2013weitere 52 Sponsoren und Förderer und erstmals voraussichtlich 8 Partner-Stiftungen dasProgramm des Festivals 2013. Hinzu kommt die Förderung durch die Mitglieder desGründerkreises, der diesjährigen Festival-Mäzene Peter und Susanne Henle und nichtzuletzt durch den Verein der Freunde und Förderer des Klavier-Festival Ruhr e.V.. Nachder überaus erfolgreichen Gründerkreis-Kampagne nimmt das Festival sein 25-jährigesJubiläum zum Anlass, mit dem „Silver Circle“ eine weitere Fundraising-Kampagne zustarten.Förderverein des Klavier-Festivals RuhrIm Dezember 2005 wurde der Verein der Freunde und Förderer des Klavier-FestivalRuhr gegründet, um das Festival vor allem im Bereich der Education-Arbeit und bei derFörderung junger Künstler zu unterstützen. Schon ein Beitrag von 50,- € pro Jahr ermöglichtdie Mitgliedschaft. Mitglieder des Fördervereins werden besonders früh über das nächsteFestival informiert und genießen eine Reihe von Vorteilen: z.B. das exklusive Vorkaufsrechtfür Karten vor Beginn des offiziellen Vorverkaufs (begrenztes Kontingent), die Einladung zuexklusiven Sonderveranstaltungen, CDs der Edition Klavier-Festival Ruhr alsWillkommensgeschenk sowie zwei Ehrenkarten bei erfolgreicher Werbung neuer Mitglieder. 24
    • Zu erreichen ist der von Prof. Dr. Hartmut Griepentrog geleitete Förderverein überfolgende Adresse:Freunde und Förderer des Klavier-Festival Ruhr e.V.Brunnenstr. 845128 EssenTel: 0201/ 89 66 80freunde@klavierfestival.deHotelarrangements für GästeAuch 2013 bietet das Klavier-Festival Ruhr in Zusammenarbeit mit ausgewählten Hotels inBochum, Dortmund, Mülheim an der Ruhr und Essen besondere Arrangements an, in denenjeweils Eintrittskarten für das Klavier-Festival Ruhr enthalten sind (siehe Festivalprogramm S.157 ff.). Erstmals ist auch das Schlosshotel Hugenpoet mit dabei. Diese Arrangements sollenBesuchern von außerhalb einen besonderen Anreiz geben, tagsüber die Metropole Ruhr zuentdecken und abends die Konzerte des Klavier-Festivals Ruhr zu besuchen.Statistisches zum Klavier-Festival Ruhr 2013- 65 Veranstaltungen in 21 Städten auf 26 Bühnen- 85 Pianisten aus 22 Nationen- davon 27 Debütanten, unter ihnen 4 Preisträger internationaler Wettbewerbe 10 Orchester und Ensembles- rund 350 aufgeführte Kompositionen, darunter 5 Uraufführungen von Auftragskompositionen des Klavier-Festivals RuhrKarten & InformationenNRW-Ticket-Hotline, Tel. + 49 (0)1805/500 80 3 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz; mobil max.0,42 €/Min.). Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, aber auch online unterwww.klavierfestival.de. Dort können Tickets platzgenau gebucht werden.(Pressekontakt: Anke Demirsoy, Brunnenstr. 8, 45128 Essen, Tel 0201/ 89 66 873, mobil 0160/ 63 66 511,presse@klavierfestival.de 25