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  • 1. Hermannshof VölksensommerPROGRAMM Jünglings Erwachen Gartenregion Hannover Sommerkino Künstlertage
  • 2. EinführungPerspektiven 2009Garten öffne DichDer Sommer steht mit einem prallvollen Programm vor der Tür. Aberwie öffnet sich der Garten? Mit Film und Poesie, Musik und Gespräch,Literatur und Skulptur, Fotografie und Gemüse, mit Geschichte undGabionen. Und wie immer bei uns mit Kunst und Begegnung. DerGarten öffnet sich durch neue Zugänge und Betrachtungsweisen, durchIrritation und Austausch.Treten Sie ein durch unser neues Tor, schreiten Sie mit BernhardHoetgers Jüngling veränderte Parkperspektiven ab und lassen Sie sichgartenregional vom Kulturdenkmal Hermannshof begeistern. Und ganzzum Schluss wird’s auch noch japanesk – natürlich im Garten.Wir freuen uns auf SieDr. Martin BeyersdorfVorsitzender Kunst und Begegnung Hermannshof e.V.2
  • 3. Übersicht PROGRAMM 200910.5. Poesie im Garten 5 Literatur und Musik mit Bodo Hell & Fritz Moßhammer16.5. Neuland 6 Dokumentarfilm von Daniel Kunle & Holger Lauinger31.5. – 21.6. Jünglings Erwachen 7 Die Bronzeskulptur „Schreitender Jüngling“ von Bernhard Hoetger Mi bis Sa, 17    0 Uhr, So ab 15 Uhr und n. V. –231.5. Eröffnung - Sonnen-Sehnsucht, Bernhard Hoetger 1905 bis 1914 Pavillongespräche1.6. Gärten in der Region7.6. Hoetger in Hannover21.6. Von Hannover hin zum Hermannshof11.6. / 12. 6. Jazz in the garden 1020 Uhr Konzerte der Preisträger aus landesweiten Wettbewerben18.6. – 30.6. Poesie visuell / Im Schloss Landestrost 11 Horst Schäfer sieht das Gartendenkmal Hermannshof28.6. Gemüseorchester Wien 12 Frischgemüse und Sound Gärten29.6. – 4.7. Im Garten war alles aus Gold 13 Performanceprojekt für Jugendliche mit Sándor Dóró, Dresden16.7. – 9.8. Sommerkino Hermannshof 14 Der Garten im Film / 15 Filme an 8 Tagen1.8. – 16.8. Hörmal hier – Künstlertage 2008 15 Klangskulptur von Ulrich Eller1.8. Eröffnung – Einführung und Büffet2.8. Kunst und Begegnung – Kaffeetafel5.8. Wandellust – Führung durch Ausstellung und Park16.8. Hermannshofer Matinee Werke von Morton Feldman mit Solisten des Niedersächsischen Staatsorchesters30.8. NATSU MATSURI 17ab 12 Uhr Japanisches Sommerfest IN EIGENER SACHE Sinnenlust & Geistesglück 18 Der Verein Kunst und Begegnung Hermannshof e.V. HAUS IM PARK 19 Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2008 3
  • 4. GrusswortGartenkultur im wahrsten Sinne des Wortes Wer in der Region Hannover garten- kulturell interessiert ist, hat ein gutes Leben. So jemand kommt nicht um den Hermannshof in Völksen herum. Der Garten ist ein Kulturdenkmal, dessen Formung sowohl nach gartengeschicht- lichem Wissen, als auch nach heutigen Erfordernissen erfolgen muss. Garten- kunst ist deshalb eine ganz und gar zeitgenössische Aufgabe. Was war? Wie wurde der Garten über die Zeit genutzt und wahrgenommen? Wie sieht er heute aus und welche Gestalt soll er für wel- chen Zweck morgen haben?Gemeinhin verstehen wir unter Landschaftskultur die Techniken desGartenbaus, der Landwirtschaft und der Försterei. Man kann aber auchunseren Umgang mit dem Garten als Landschaftskultur ansehen, seineFunktion in der Region und die Nutzung als Ort für Kino, Kunst undKultur. In der Region Hannover qualifizieren solche Projekte wie derHermannshof die Landschaft um die Stadt und regen uns an.Im Programm der Gartenregion 2009 ist der Hermannshof eine festeGröße. Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskul-tur wünscht dem Sommerprogramm des Hermannshofs einen großenErfolg!Prof. Dr. Bettina OppermannVizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Land-schaftskultur (DGGL)Hannover, im April 20094
  • 5. LITERATUR UND MUSIKÖsterreich lässt grüSSenPoesie im GartenSonntag, 10. Mai, 17 Uhrda sprießt was auf – da grünt was hochda welkt was hin – da schlägt was ausund zugleich andere Richtung einBodo Hell und Fritz Moßhammer präsentieren einen Klangraum mitPoesie-Rabatten und alphorntönenden Prosa-Wegen.Sie erzählen von der Kultur der Hochbeete, der Geschichte der Färber-pflanzen, den Wirkstoffen von Alpenkräutern wie Alchemilla, Veratrumund Lichen Islandica. Und vom guten Ton in allen Lebenslagen, der inden Ausformungen der Naturtonreihe zu hören ist. Der Berg ruft.Eintritt 7,– / erm. 5,–Bodo Hell, geboren 1943 in Salzburg, lebt in Wien und am Dachstein. Er macht Prosa, Radio,Theater, Fotos, Film, Musik, Ausstellungen und Almwirtschaft.Fritz Moßhammer, geboren 1954 in Lofer bei Salzburg, spielt Alphorn, Tompete, Mautrommeletc. – und mit seinem Trio Inflagranti freie Kammermusik und Jazz.Kooperationspartner: Literaturbüro HannoverFörderer: Gartenregion Hannover 5
  • 6. Film und GesprächZwischen Abbruch und AufbruchNeulandSamstag, 16. Mai, 19.30 UhrDokumentarfilm von Daniel Kunle & Holger Lauinger, D 2007, 74 minNeuland zeigt den Strukturwandel im ländlichen Raum in den neuenBundesländern. Neuland ist ein Reisebericht durch die ostdeutscheTransformationslandschaft. Doch Neuland ist überall. Ein Bürgermei-ster ruft nach Kolonisten. Zwei Studenten züchten Schnecken. Ein Pla-ner löscht seine Stadt aus. Ein Arbeitsloser mobilisiert „Überflüssige".Der Filmemacher Holger Lauinger steht Rede und Antwort beim Publi-kumsgespräch.Eintritt frei, Spende erbetenHolger Lauinger ist Fachjournalist für Stadt- u. Landschaftsplanung, Drehbuchautor &Filmemacher. / Daniel Kunle studierte experimentelle Mediengestaltung an der Universitätder Künste Berlin und ist Meisterschüler mit Schwerpunkt Regie, Kamera und Schnitt. Beideleben in Berlin.Der Filmabend ist eine Kooperation von 20 soziokulturellen Vereinen in Niedersachsen undder Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur. / Förderer: Stiftung Niedersachsen6
  • 7. AusstellungDer Schreitende Jüngling von Bernhard HoetgerJünglings ErwachenPfingstsonntag, 31. Mai bis Sonntag, 21. Junihier noch etwas ? Austellung, Rahmenprogramm, PavillongesprächeDas Kulturdenkmal Hermannshof wurde 1920 vom Worpsweder Archi-tekten und Bildhauer Bernhard Hoetger angelegt. In den Garten stellteHoetger seine zwei Meter hohe Bronzeskulptur „Schreitender Jüng-ling“ Sie schmückte einst das Heckenrund und ist seit 1929 verschol- .len. Ein zweiter Abguss der Figur steht vor der Großen Kunstschau inWorpswede.Die Kulturstiftung Osterholz leiht uns großzügig ihren Jüngling. Für dieDauer des Sommers nimmt er den Platz seines verschollenen Zwillingsauf dem Hermannshof ein.Eintritt frei, Spende erbetenFörderer: Land Niedersachsen, Region Hannover, Gartenregion 2009, Sparkasse Hannover,Stiftung Kulturregion Hannover, Akademie Überlingen – Garten-Landschaftsbau Hameln 7
  • 8. AusstellungEröffnung der AusstellungPfingstsonntag, 31. Mai, 11.30 UhrSonnen-Sehnsucht. Bernhard Hoetger 1905 bis 1914mit einer Einführung von Dr. Tino Wehner, FrankfurtDer „Schreitende Jüngling“ auf dem Her-mannshof entstammt der SchaffensperiodeBernhard Hoetgers von 1905 bis1914,nämlich 1910. Tino Wehners Dia-Vortragführt ein in Hoetgers zentrale Ideen undArbeiten jener Zeit. Hoetger arbeitet da-mals u.a. am Darmstädter Platanenhain aufder Mathildenhöhe. Sein Schaffen war geprägtvon seiner Sonnen-Sehnsucht, dem Prinzip vonLicht- und Schattenseiten, dem Kreislauf desLebens unter den Symbolen des Wassers undder Sonne.Der Kunsthistoriker Tino Wehner promovierte in Zürich überBernhard Hoetger und lehrt heute an der Fachhochschule inFrankfurt. Seine Schulzeit verbrachte er in Gehrden.Gärten in der RegionPfingstmontag, 1. Juni, 17 UhrPavillongespräch mit Kaspar Klaffke,Gesa Klaffke-Lobsien und Viktoria KrügerMit den Herrenhäuser Gärten fing es an. Sie weckten überall im LandHannover Gartenbegeisterung und bilden hier bis heute den Qualitäts-maßstab, an dem sich Gartenkunst und Gartenhandeln orientieren.In einem Streifzug vermittelt die Veranstaltung Eindrücke von den schö-nen Orten der Gartenregion Hannover.Kaspar Klaffke war zwei Jahrzehnte Leiter des Grünflächenamts der Stadt Hannover unddamit auch Herr über die Herrenhauser Gärten. Mit seiner Frau Gesa Klaffke-Lobsienverfasste er mehrere Bücher zur Hannoveraner Gartenkultur / Viktoria Krüger ist Projektlei-terin der Gartenregion 2009.8
  • 9. AusstellungHoetger in HannoverSonntag, 7. Juni , 17 UhrPavillongespräch mit Frauke EngelEin Dialog rund um den Künstler und seine Werke in und um Hanno-ver. Im Fokus stehen Aufträge wie das Waldersee-Denkmal, Brun-nenanlagen und Skulpturen für Gärten des Keksfabrikanten Bahlsen.Außerdem nie realisierte Planungen mit parkähnlichen Gestaltungen,z. B. die TET-Stadt und die Hindenburg-Ehrung.Frauke Engel, Kunsthistorikerin, hat sich intensiv mit der Beziehung Bernhard Hoetgers zuseinem hannoverschen Mäzen Hermann Bahlsen beschäftigt.Von Hannover hin zum HermannshofSonntag, 21. Juni, 17 UhrPavillongespräch mit Michael-Heinrich Schormann und Rainer Scho-mannRaus aus der Stadt war angesagt gegen Ende der Kaiserzeit - wennman es sich leisten konnte. Die Referenten geben Einblicke in Intenti-onen und Konzepte der Land-Haus-Gründer in der Region Hannoverum 1920. Hermann Rexhausen kaufte zwei Steinbrüche und fünf HektarLand sowie den Bildhauer-Architekten Bernhard Hoetger aus Bremen.Der baute ihm den Sommersitz „Hermannshof“ .Andere Land-Haus-Freunde nahmen historische Güter in Besitz.Schlaglichter auf einen Aspekt der Regionalgeschichte, der noch kaumsystematisch erforscht wurde.Rainer Schomann vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege / Michael-Heinrich Schormann M.A., Bauhistoriker, VGH Stiftung sind Regional-Geschichtsforschervon Beruf und aus Leidenschaft. 9
  • 10. KonzertJugend jazztJazz in the gardenDonnerstag, 11. Juni, 20 Uhr, Freitag, 12. Juni, 20 UhrHerausragende Talente des deutschen Jazznachwuchses treffen sich zurBundesbegegnung „Jugend jazzt“ vom 11.-14. Juni 2009 in Hannover.Eingeladen hat der Deutsche Musikrat. Die Musiker sind allesamtPreisträger der Landeswettbewerbe „Jugend jazzt“ oder vergleichbarerVeranstaltungen. Das Haus im Park ist zwei Tage lang Bühne für cooleSessions in wechselnden Formationen.Eintritt 5,– / Schüler freiFörderer: Gartenregion 200910
  • 11. Ausstellung IM SCHLOSS LANDESTROSTHorst Schäfer, FotografPoesie visuellAusstellung in Schloss Landestrost, Neustadt am RübenbergeFreitag, 19. Juni bis Sonntag, 19. JuliDi – Do 10 – 16 Uhr, Fr 10 – 13 Uhr, Sa + So 14 – 17 UhrFotografien von Horst Schäfer zeigen das Gartendenkmal Hermanns-hof, den Zauber einer alten Gartenlandschaft im Licht der Kunst.Poesie visuell.Die Arbeiten von Horst Schäfer dokumentieren Eindrücke aus denJahren 2008 und 2009 in Farbe und schwarz-weiß.Den Anlass und den Rahmen für die Ausstellung liefert das 10-jährigeJubiläum der Stiftung Kulturregion Hannover, die das Programm desHermannshofs seit Jahren unterstützt. Zur Ausstellung erscheint einKatalog.Eintritt freiHorst Schäfer, Jahrgang 1932, arbeitete als Bildjournalist für weltweit tätige Agenturen undZeitschriften, z. B. Time Magazin, Stern und Spiegel. Seit 1992 widmet sich ausschließlich derkünstlerischen Fotografie.Förderer: Land Niedersachsen, Region Hannover, Gartenregion 2009,Stiftung Kulturregion Hannover, Sparkasse Hannover 11
  • 12. KonzertFrischgemüse und Sound GärtenGemüseorchester WienSonntag, 28. Juni, 17 UhrMusik auf Instrumenten aus Gemüse? Das Wiener Ensemble versprichtein Konzert an Performance, ein multisensorisches Klangerlebnis. Dasind Flöten aus Karotten, Bässe aus Kürbissen, Poree-Violinen, Lauch-Zucchini-Vibratoren und cucumberophoner Sellerie.Die Vorarbeiten für Proben und Konzerte sind aufwendig – muss dochjedes Mal das gesamte Instrumentarium neu eingekauft und fabriziertwerden. Das übrige Gemüse wird vom Koch des Ensembles zu einerköstlichen Suppe verarbeitet, die dann KonzertbesucherInnen undMusikerInnen gemeinsam verspeisen.Eintritt 10,– / erm. 7,50Das Ensemble: Jürgen Berlakovich, Nikolaus Gansterer, Susanna Gartmayer, Bar-bara Kaiser, Matthias Meinharter, Jörg Piringer, Ernst Reitermaier, Richard Repey,Ingrid Schlögl, Ulrich Troyer, Tamara Wilhelm. Sound: Lutz NergerFörderer: Region Hannover, Stiftung Kulturregion Hannover, Sparkasse Hannover12
  • 13. Projektwoche für JugendlichePerformanceprojekt für Jugendliche mit Sándor Dóró, DresdenIm Garten war alles aus GoldProjektphase: Montag, 29. Juni bis Samstag, 4. Juli, ganztägigPräsentation: Samstag, 4. Juli, 19 Uhr„…der heilige Garten ist der Zustand und das Bild der Welt, wie sieursprünglich war und wie sie endgültig sein wird…“Eine hymnische Dichtung des ungarischen Schriftstellers Béla Hamvas(1897 – 1968) besingt den Garten als Metapher für alles Sein. Ham-vas Lobgesang ist Grundlage für die Projektwoche. Begleitet vonungarischen Maler und Performancekünstler Sándor Dóró erarbeitenJugendliche ihre Position zum Garten.Das gemeinsame künstlerische Nachdenken mündet in einen Arbeits-prozesses mit individuellen Positionen. Diese werden zum Ende derArbeitsphase präsentiert.Die Teilnahme für Jugendliche und der Eintritt zur Präsentation ist frei.Sándor Dóró, Jahrgang 1950, Bildender Künstler, lebt im Künstlerhaus und unterrichtet ander Hochschule für Bildende Künste Dresden.Förderer: Gartenregion 2009 13
  • 14. FilmSommerkino HermannshofDer Garten im Film16. bis 19. Juli und 6. bis 9. AugustAn acht Abenden surrt der große Filmprojektor unter dem schützendenDach im Haus im Park.Kurz- und Erzählfilme zeigen den Garten als ein labyrinthischesVersteck, als Ort der Erinnerung, der Besinnung und der Liebe. Sie be-schreiben den Garten als Heimat der Pflanzen und der Kunst sowie alsSchauplatz unheimlicher und surrealer Geschehnisse. Die Handlungenspielen in den grünen Kulturen Europas, der Wüste im Garten Allahsoder im Tempel der Meditation in Japan.Dirck Möllmann hat das Programm ausgewählt.Pogrammdetails entnehmen Sie bitte unserer Website oder dem Flyer „Sommerkino“Dirck Möllmann, geboren 1963, lebt in Hamburg. Er organisiert Ausstellungen und Video-/Filmreihen in der zeitgenössischen Kunstszene. Den VIDEO Club 99 in der HamburgerKunsthalle hat er mitgegründet, außerdem STILE DER STADT, ein Ausstellungslabel für Kunstim städtischen Raum.Förderer: Stiftung Kulturregion Hannover, Gartenregion 200914
  • 15. KÜnstlertage 2009Klangskulptur von Ulrich EllerHörmal hierSamstag, 1. bis Sonntag, 16. AugustUlrich Eller baut eine Klangskulptur für den Park des Hermannshofs.In die Installation werden akustische Phänomene aufgenommen.Dazu gehören Geräusche des Straßenverkehrs von der angrenzendenBundesstraße 217, die sich mit Naturgeräuschen an diesem Ort aufmusikalische Weise vermischen. Gleichzeitig wird eine permanenteKomposition abgespielt. Die Wand der Skulptur bündelt all die aku-stischen Ereignisse.Ein Sitzplatz im Fokus von fernen und nahen Zivilisations- und Natur-geräuschen lädt zum Verweilen ein. Die Hörer erleben Zeitabläufe vonZufall und Komposition innerhalb eines Klangraumes.Eintritt frei, Spende erbetenUlrich Eller, geboren 1953 in Leverkusen, studierte an der Hochschule der Künste Berlin; ar-beitete künstlerisch vor allem an Klanginstallationen und ist heute Professor für Klangkunstan der HBK Braunschweig. Er lebt in Hannover.Förderer: Land Niedersachsen, Region Hannover, Stiftung Kulturregion Hannover,Akademie Überlingen, Garten- Landschaftsbau Hameln 15
  • 16. KÜnstlertage 2009ProgrammEröffnung der KünstlertageSamstag, 1. August, 18 Uhr / inkl. BuffetAusstellung im ParkHörmal hierSamstag, 1. bis Sonntag, 16. AugustMi ttwoch bis Samstag, 17 – 20 Uhr, Sonntag ab 15 UhrKaffeetafelKunst und BegegnungSonntag, 2. August, ab 15 UhrWandellustFührung durch Ausstellung und ParkMittwoch, 5. August, 19 UhrKonzertHermannshofer Matineemit Werken von Morton FeldmanSonntag, 16. August ,11.30 UhrSolisten des Staatsorchesters der Niedersächsischen Staatsoper Han-nover mit Reynard Rott spielen Neue Musik von Morton Feldmann. DasKonzert entstammt der Reihe Festival Musik 21 in der GartenregionHannover.Kompositionen Morton Feldmans erklingen ruhig fließend, schwebendund in zarten Tönen. Entscheidend für die Wirkung seiner Klangwelt istdie Dauer der Stücke und die geringe Veränderung ihrer melodischen,rhythmischen oder dynamischen Werte.Seine Musik will nichts ausdrücken, sie will schlicht gehört werden. Mitdieser absichtslosen Haltung war Morton Feldman radikal dem „lartpour lart“ verpflichtet. Er lebte in New York (1926 – 1987) und stand inengem Austausch mit John Cage.Eintritt: 10,– / erm. 7,50Der Solocellist der Niedersächsischen Staatsoper Reynard Rott stammt aus Kalifornien.Seit 2003 lebt er in Hannover.16
  • 17. GartenfestJapanisches SommerfestNatsu MatsuriSonntag, 30. August, 12 bis 18 UhrErleben Sie Japan in einem bunten Programm, das Ihnen in Aktion undMeditation die Seele Japans offenbart.• Bewundern Sie die Kunst der Kalligraphie und des Origami.• Treten Sie ein in die Phantasiewelt der Mangas.• Lernen Sie spektakuläre Sportarten wie Kyudo, Kendo oder Aikido kennen.• Erfreuen Sie sich am Klang der legendären Taiko-Trommeln.• Nehmen Sie teil an einer beschaulichen Teezeremonie.• Lassen Sie sich von der japanischen Küche mit ihren Köstlichkeiten wie Sushi oder leckeren Süßigkeiten, mit Umeschu oder Sake ver- wöhnen.„Natsu“ ist der Sommer, „Matsuri“ heißt: das Fest.Eintritt: 7,– / erm. 5,–Weitere Informationen unter www.hannover-hiroshima.deVeranstaltet vom Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima e.V. 17
  • 18. Der VereinVölksen am Deister „Hermannshof“Kunst von heuteSinnenlust & GeistesglückDer Verein Kunst und Begegnung macht Kunst von heute und pflegtdabei sein historisches Erbe. Hermann Rexhausens Traum vom fried-vollen Sommersitz. Bernhard Hoetgers Vision vom Gesamtkunstwerkaus Landschaft, Kunst und Bauwerk.Seit 1991 spielt hier neue Musik. Schrill oder schwebend, live und alsSchleife. Bildende Kunst schweigt in Stahl und aus Stroh, im Licht undim Dunkel. Oder wispert oder singt.2002 erhielt der Verein den Kulturpreis «pro visio» der Stiftung Kul-turregion Hannover. Er zeichnet Projekte aus, für die eine gute Ideemit viel Eigeninitiative umgesetzt wird und die sich dem Mainstreamentgegen stellen. Seit 2003 steht das Dach für die Kunst. Der Kamin fürLiteratur. Seit 2005 wird die Parklandschaft rekonstruiert. 2007 wurdeder Hermannshof „Kulturdenkmal“ .Der Ort und das Programm versprechen Glück für Geist und Sinne.Fühlen Sie sich eingeladen. Begegnen Sie Kunst und Künstlern, Freun-den und Fremden. Der Geschichte und der Zukunft. Der Gegenwart.Und immer auch sich selbst.18
  • 19. Haus IM PARKNiedersächsischer Staatspreis für Architektur 2008ANMUTIGE GesamterscheinungDas Haus im Park kam jüngst unter die ersten zehn Nominierungen fürden Niedersächsischen Staatspreis für Architektur. Die Jury begründetihr Votum wie folgt:„Der Pavillon besticht durch seine angenehm reduzierte und anmutigeGesamterscheinung. Ohne weitere Erklärung ist der regionale Bezugerkennbar, und dabei sind doch neue Elemente in Konstruktion undMaterial sehr gelungen eingeführt. Wie selbstverständlich fügt sich dasneue Gebäude in seine landschaftlich geprägte Umgebung ein undschafft dabei einen neuen, einladenden Ort der Begegnung…“Der Staatspreis ist die höchste Architekturauszeichnung Niedersach-sens und wird vom Land in Kooperation mit der ArchitektenkammerNiedersachsen vergeben.Das Haus im Park wurde 2003 eingeweiht. Der Entwurf stammt vonKarsten Schlüter, Architekt BDA, Hannover mit Kazuo Ishikawa M.A.,Bauherr ist der Verein Kunst und Begegnung.Foto: Horst Schäfer 19
  • 20. KONTAKT Kunst und Begegnung Hermannshof e.V. Röse 33, 31832 Springe-Völksen Fon/Fax: 0 50 41 / 85 30 E-Mail: kunst@hermannshof.de www.hermannshof.de VORVERKAUF Völksen Vivo-Markt Weßeler, Kirchstraße, 0 50 41 /  82 12 Hannover VVK im Künstlerhaus, 05 11 / 16 84 12 22 Springe Buchhandlung am Nordwall, 0 50 41 / 97 00 80 HIN UND WEg HANNOVER HAMELN VÖLKSENGestaltung: U   21®, Hannover HILDESHEIM SPRINGE Mit der S-Bahn: S5 Hannover–Hameln, Station Völksen-Eldagsen, 15 Minuten Fussweg. Rückfahrt nach Hannover stündlich bis 0.36 Uhr. Mit dem PKW: Über die B 217 von Hannover oder Hameln, Abfahrt Völksen,Redaktion: Lange Lampert Ohmann, Springe bis zur Ortsmitte, dann der Ausschilderung folgen. Wir bedanken uns bei unseren Konzeptförderern: Mitglied der LAGS Niedersachsen (LOGO)