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[PDF] Pressemitteilung:Heinze Marktforschung Baukonjunktur-Meetings 2009 …

[PDF] Pressemitteilung:Heinze Marktforschung Baukonjunktur-Meetings 2009
[http://www.lifepr.de?boxid=128637]

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  • 1. Ce ll e, 22 . O kt o b e r 2 0 09PR E S S E INF O RM AT IO NHEINZE MARKTFORSCHUNG BAUKONJUNKTUR-MEETINGS 2009Baumarkt zeigt Nehmer-QualitätenTrotz schwerem Gegner nicht zu Boden gegangen, der Baumarkt zeigt Nehmer-Qualitäten:Wenngleich die Finanzkrise deutliche Spuren hinterlassen hat und immer noch hinterlässt, ist imBaumarkt in einigen Bereichen schon wieder Erholung zu erkennen. Das jedenfalls ist dieEinschätzung von Prof. Dr. Udo Mantau von der Universität Hamburg und Dr. Christian Kaiser,Leiter der Heinze Marktforschung, die Ende September die neuen Prognosedaten für dendeutschen Baumarkt auf den Baukonjunktur-Meetings in Darmstadt, Düsseldorf, Hannover undWürzburg vorstellten.Mehr als 200 Teilnehmer bei den Baukonjunktur-Meetings der Heinze MarktforschungFür Architekten und Planer bieten die Ergebnisse Ansätze, in ihrem eigenen PlanungsportfolioChancen und Risiken zu erkennen. Die wichtigsten Ergebnisse: Modernisierungsprojekte bleibeneine stabile Größe des Baumarktes. Hier spielen insbesondere Projekte rund um dieenergetische Sanierung eine entscheidende Rolle. Der Eigenheim-Neubau wird auch langfristigkeine Wachstumsperspektiven zeigen, der öffentliche Bau erlebt vor allem durch dieKonjunkturprogramme ein Zwischenhoch. Im Nichtwohnbau wird es ab 2012 wieder zu einerBelebung kommen.Aktuelle Konjunktur birgt RisikenDie aktuellen positiven Meldungen über das stabilisierte Finanzsystem, die überraschend hoheBeschäftigung mit zuletzt sinkender Arbeitslosenquote im Monatsvergleich und das im zweitenQuartal bereits leicht wachsende Bruttoinlandsprodukt sollten den Blick für die Gefahren nichtverstellen, betonte Prof. Mantau bei seiner Beurteilung der aktuellen Konjunktur: DasFinanzsystem bleibe weiter anfällig, die hohe Verschuldung könne den Aufschwung lähmen,Investitionen seien noch schwach und Konjunkturprogramme wie die Abwrackprämie liefen aus.
  • 2. -2-(v.l. ) Die Referenten Dr. Christian Kaiser, Leiter HeinzeMarktforschung und Prof. Dr. Udo Mantau, Uni HamburgNach Einschätzung des IfW in Kiel bleibt der private Verbrauch in diesem Jahr mit einem leichtenPlus von 0,4 % stabil. Auch für 2010 wird ein ähnliches Ergebnis erwartet. Bei denBauinvestitionen wird nach einem Wachstum von 2,6 % im vergangenen Jahr lediglich einRückgang von 0,7 % für 2009 erwartet. Für 2010 sehen die Marktforscher bereits wieder dieRückkehr auf den Wachstumspfad mit einem Plus von 3,8 %.Wohnungsbau: geringer Rückgang mit Zwischenhoch-PerspektiveBei Eigenheimen werden die Genehmigungszahlen nur leicht gegenüber dem Vorjahrnachgeben. Bei optimaler Entwicklung im letzten Quartal kann das Vorjahresergebnis erreichtoder sogar leicht übertroffen werden. Dafür sorgt ein positiver Trend im zweiten Halbjahr 2009.Für 2010 rechnen die Heinze Marktforscher mit einem Zwischenhoch und einer Zunahme derGenehmigungen – allerdings auf der Basis der sehr schwachen Ausgangswerte aus demaktuellen Jahr. Um sich die schwierige Situation zu verdeutlichen, hilft ein Blick in dieVergangenheit: Das momentane Genehmigungsniveau liegt noch um etwa 30.000Wohneinheiten unter dem Tiefststand der 80er Jahre – also noch vor der Wiedervereinigung!Insgesamt bestätigen die Zahlen die Einschätzung der Heinze Marktforschung, dass dieGenehmigungen ein neues „Normalniveau“ erreicht haben, das sie in den kommenden Jahrenbehaupten werden. Gründe dafür sind die unbedeutende Förderung, die höheren Kosten, dasgestiegene Wertrisiko und die stagnierenden Realeinkommen.Bei den Mehrfamilienhäusern bleibt das Genehmigungsniveau schwach. Für 2009 rechnet dieHeinze Marktforschung mit knapp 58.000 genehmigten Wohneinheiten, was 3,6 % unter demVorjahreswert liegen wird. Im kommenden Jahr wird eine Belebung erwartet. Insgesamt schöpftder Mehrfamilienhausbau sein Potenzial nicht aus. In den meisten deutschen Städten steigen dieMieten. Häufig wird deutlich mehr gezahlt, als der örtliche Mietspiegel ausweist. Hier könnenpolitische Anreize wie die Wiedereinführung der 2007 abgeschafften degressiven Abschreibungdurchaus die Investitionen anregen und zu einem Auftrieb im Mehrfamilienhausbau führen.Die Modernisierung wirkt im Wohnungsbau weiterhin als stabilisierender Faktor mit relativkonstanten Werten für 2009 und 2010 (ca. 95 Mrd. Euro Bauvolumen p.a.). Immer mehrBedeutung gewinnt dabei die energetische Sanierung, für die auch in den kommenden JahrenFördermittel bereitstehen dürften. Stimulierend wirkt ebenso die Absetzbarkeit vonHandwerkerrechnungen.
  • 3. -3-Modernisierung ist stabiler Faktor im WohnbauNichtwohnbau: Belebung ab 2012Der Nichtwohnbau hat einen einmaligen Auf- und Abschwung hinter sich. Eine Stabilisierung derGenehmigungen auf dem Niveau von 180 Mio. m³ zeichnet sich mittelfristig ab. Langfristig wirdes im Nichtwohnbau immer wieder zu Wachstumsphasen kommen, wobei die einzelnenSegmente sich durchaus unterschiedlich entwickeln. Bergab wird es in diesem und imkommenden Jahr bei den Industriellen Betriebsgebäuden gehen. Einem Absturz in 2009 mitfast 30 % weniger Genehmigungen folgt ein Rückgang in abgeschwächter Form in 2010. Beiwohnähnlichen Betriebsgebäuden hat die aktuelle Finanzkrise den Aufschwung ebenfallsausgebremst. Allerdings wirken in diesem Bereich noch Impulse aus der Vergangenheit, da diewohnähnlichen Betriebsgebäude ein konjunktureller „Nachläufer“ sind. Positive Ausnahme sinddie sonstigen Nichtwohngebäude (z. B. Schulen, Kindergärten, Museen). Hier wirken dieaktuellen öffentlichen Förderprogramme stimulierend auf die Genehmigungsentwicklung (+17 %im Januar bis Juli 2009 gegenüber dem Vorjahr). Auch der landwirtschaftliche Bau hält sich inder Krise erstaunlich stabil und wächst weiter in seiner Bedeutung im Rahmen derRohstoffverknappung. Allerdings liegen die Kosten für den umbauten Raum lediglich bei 44 € pro 3m , was nur rund 15 % der Kosten für den umbauten Raum bei Büro- und Verwaltungsgebäudenausmacht.Betrachtet man im Nichtwohnbau das Segment Öffentlicher Bau, so zeigt sich deutlich, dass dieKonjunkturprogramme wirken. Sowohl im Neubau wie auch in der Modernisierung wächst dasBauvolumen, während der private Wirtschaftsbau Schwächen zeigt.Insgesamt sinken 2009 die Genehmigungen im Nichtwohnbau gegenüber dem Vorjahr auf ca. 3190 Mio. m . Im kommenden Jahr wird es dann noch einmal abwärts gehen. Eine Belebung derGenehmigungen erwartet die Heinze Marktforschung erst ab 2012. Die Fertigstellungen nehmenab 2015 wieder richtig Fahrt auf.
  • 4. -4-Ab 2012 steigende Genehmigungen im NichtwohnbauBegrenzte Chancen nutzen – große Risiken im Blick behaltenWie sehen die Perspektiven für die Bauwirtschaft aus? Der Wohnungsbau stabilisiert sich aufdem gegenwärtigen niedrigen Niveau. Mittelfristig haben Mehrfamilienhäuser etwas mehrWachstumspotenzial als Eigenheime. Hier können politische Entscheidungen wie die Einführungder degressiven Abschreibung wachstumsfördernd wirken. Alleine die demografischeEntwicklung wird aber langfristig die Massennachfrage im Wohnungsbau gering halten.Der Nichtwohnbau hat einen einmaligen Auf- und Abschwung hinter sich. Eine Stabilisierung aufdem Niveau von 180 Mio. m³ zeichnet sich mittelfristig ab. Langfristig wird es im Nichtwohnbauimmer wieder zu Wachstumsphasen kommen. Hervorragende Wachstumschancen bieten derBauindustrie langfristig die Bereiche Klimaschutz und Energieeffizienz.Zum UnternehmenDie Heinze GmbH in Celle ist eine Tochter der DOCUgroup. Das Unternehmen bietet in denBereichen Marketing, Kommunikation und Prozessoptimierung Dienstleistungen für die gesamteBaubranche an. Die Heinze Marktforschung ist spezialisiert auf den Baubereich. Sie betreibtGrundlagen- sowie Auftragsmarktforschung und erstellt Prognosen zum Baumarkt.Der Abdruck ist frei. Über die Zusendung eines Beleges freuen wir uns sehr.Ansprechpartner für die Redaktion:Heinze GmbHChristian StallknechtBremer Weg 18429223 CelleTelefon: 05141 50-140Fax: 05141 50-6140christian.stallknecht@heinze.dewww.heinzemedien.de