Your SlideShare is downloading. ×
RedaktionsdienstLeipzig, 9. Februar 201110 Jahre nach dem Fall des RabattgesetzesEinzelhandels-Rabattstudie mit 3.132 befr...
lohnt es sich in der Regel, wenn der Kunde hartnäckig verhandelt. Gerade jetzt in wirtschaftlichschwierigeren Zeiten hat d...
mehr als beispielsweise in Düsseldorf, wo nur 29% der Geschäfte so kundenfreundlich sind (wofür esden „Geizhals-Award“ gab...
Am meisten sparen Kunden der Studie zufolge bei Händlern der Erotikbranche: 60% der Geschäftegeben Preisnachlass, gefolgt ...
zugestehen. Als Rabattmuffel kann Schleswig-Holstein bezeichnet werden. Mit nur 18% liegt die Quoteder rabattgebenden Gesc...
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

presse-preisvergleich.de-rabatte-20110208-pr.pdf

300

Published on

[PDF] Pressemitteilung: Einzelhandels-Rabattstudie mit 3.132 befragten Einzelhändlern in 83 Städten: preisvergleich.de-Schnäppchen-Award geht an 33 Städte / Camping- und Kindermoden-Geschäfte geben oft Rabatt
[http://www.lifepr.de?boxid=214198]

0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
300
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Transcript of "presse-preisvergleich.de-rabatte-20110208-pr.pdf"

  1. 1. RedaktionsdienstLeipzig, 9. Februar 201110 Jahre nach dem Fall des RabattgesetzesEinzelhandels-Rabattstudie mit 3.132 befragten Einzelhändlern in83 Städten: preisvergleich.de-Schnäppchen-Award geht an 33Städte / Camping- und Kindermoden-Geschäfte geben oft RabattJedes dritte Geschäft gewährt Rabatte: „Schnäppchen-Preis-Award“ von preisvergleich.degeht an die Städte mit den meisten Kunden-Rabatten im Einzelhandel: u.a. Gera, Münster,Bonn, Pforzheim, Darmstadt, Hamburg, Köln, Bremen / Geizhals-Award geht an Chemnitz,Magdeburg, Düsseldorf, Augsburg, Frankfurt a.M., Heidelberg, Kiel, München oder StuttgartIn fast allen deutschen Gemeinden kleben sie wieder an tausenden Geschäften: die großen Rabatt-Zeichen. Jahrzehntelang standen sie Ende Januar bis Mitte Februar für den „Winterschlussverkauf“. Vorfast zehn Jahren ist das deutsche Rabattgesetz gefallen. Es erlaubte den rund 400.000 Einzelhändlernin Deutschland besonders zu drei Hauptanlässen Rabatte zu gewähren: Sommerschlussverkauf,Winterschlussverkauf und bei Geschäfts-Aufgabe. Ansonsten galt überwiegend die strikte Preisbindung.Kein braver deutscher Konsument wagte sich außer der Reihe nach Rabatten zu fragen. Seit dem Falldes Rabattgesetzes vor zehn Jahren, dürfen nun die Einzelhändler ihren Kunden fast jede erdenklicheForm von Rabatten anbieten. Zudem ist es Kunden erlaubt über Verhandlungen aktiv die Preise zudrücken. Zeit für eine Bilanz also: Mit welchen Rabatten ködern Händler die Deutschen, das wollte dasgroße Verbraucherportal www.preisvergleich.de (3,55 Mio. Nutzer im Monat) jetzt wissen.HIER „Rabatt-Award-Atlas“ downloadenUm das herauszufinden, analysierte das Verbraucherportal in allen 16 deutschen Bundesländern über10.000 Einzelhändler nach Branchen und ließ schließlich stichprobenartig 3.132 Händler in 83 dergrößten deutschen Städte mit über 100.000 Einwohnern anrufen. Die Frage war immer die gleiche:Geben Sie Rabatt, falls ja, welchen und wie hoch? Die Ergebnisse: Insgesamt ködern die Geschäfteihre Kunden mit acht Rabattarten (siehe Tabellen im Anhang). So offeriert mittlerweile durchschnittlichjeder dritte deutsche Einzelhändler (35,5%) seinen Kunden regelmäßig Preisnachlässe. Allerdingswollten von den über 3.100 befragten Einzelhändlern nur knapp zehn Prozent (300) konkrete Angabenmachen, wie hoch die Rabatte denn sind, mit denen Kunden bei ihnen rechnen können. 43% derEinzelhändler sagten, sie gewährten unter 5% Rabatt, 44% tragen größere Spendierhosen und sindbereit zwischen 5% und 10% Preisnachlass auf dem Kassenbon auszuweisen. Nur 3% gaben zu, auchüber 20% mit dem Preis herunterzugehen, sagten dabei allerdings auch, dass das nur nach hartenVerhandlungen zwischen Kunde und Verkäufer oder Filialleiter möglich sei. Außerdem gilt die Regel: Jehöher der Rabatt, desto höher muss meist der Kaufwert sein.Interessant: Es sind längst nicht mehr nur die kleinen Geschäfte an der Ecke, bei denen der Kunde denPreis drücken kann. Selbst in großen Möbelhäusern, Kaufhäusern oder bekannten Modegeschäften, Unister Holding GmbH Barfußgässchen 11 1 04109 Leipzig / Germany Studienleitung Philipp Rössel (Projekt) philipp.roessel@unister.de +49 (0)341 49288 3817 Dr. Konstantin Korosides (Leitung)
  2. 2. lohnt es sich in der Regel, wenn der Kunde hartnäckig verhandelt. Gerade jetzt in wirtschaftlichschwierigeren Zeiten hat der Konsument größeren Verhandlungsspielraum und damit auch Macht.Die wichtigste Rabatt-Art: Der Aktions-RabattDie wichtigste Rabattart ist für den deutschen Einzelhandel mittlerweile der Aktions-Rabatt. Jederfünfte Einzelhändler räumt in Deutschland solche Rabatte ein. Das können mal Nachlässe anlässlichdes 10-jährigen Jubiläums sein, ein anderes Mal ein vom Inhaber selbst gewählter Sommer-Rabatt oderein Fußball-WM-Gewinn-Rabatt. 19,8% der Geschäfte greifen zu solchen Kunden-Aktionen. Nach wievor fällt es sowohl den deutschen Verbrauchern wie den Einzelhändlern schwer, miteinander überRabatte zu verhandeln. Gerade einmal 16,8% der mehr als 3.100 befragten Geschäfte gaben an,Verhandlungs-Rabatt bei Nachfrage der Verbraucher für bestimmte Produkte zu gewähren. Aber:83% der Geschäfte sind dazu nicht bereit oder sie wollten es zumindest nicht offen bestätigen. Wasweltweit gang und gäbe ist, ist den deutschen Kaufleuten scheinbar immer noch zutiefst zuwider. Dashat auch historische Gründe. Denn: Erst Anfang des 20. Jahrhunderts führte Oscar Tietz, der Gründervon Kaufhof, dem Hamburger Alsterhaus oder dem KaDeWe in Berlin, die Preisbindung ein. Bis dahingab es auf die sozialen Klassen zugeschnittene Preise. Die Preisbindung galt damals als großerdemokratischer Fortschritt. Doch spätestens seit dem Internet oder Portalen wie preisvergleich.de istdas Geschichte. Trotz der weit verbreiteten Mentalität „Geiz ist geil“ ist Deutschland noch weit davonentfernt, dass man sagen könnte, „das Handeln ist des Deutschen Lust“. Eher passt: Das Handeln istdes Händlers Frust.HIER Grafik „Rabattarten“ downloadenDennoch: Die drittwichtigste Rabattart ist in Deutschland mittlerweile die Kundenkarte. Sie gibt eslängst nicht mehr nur bei großen Einzelhandelsketten, sondern immer mehr auch bei kleinenGeschäften: 13%. Oft lassen sich durch die kleinen Plastikkärtchen einige Prozente beim Einkaufeinsparen. Einen von Aktionen oder Zeiten unabhängigen Jahresrabatt auf unterschiedlichsteProdukte gewähren 12,8% der rund 400.000 deutschen Einzelhändler. Das sind die fast zum Standardgewordenen Rabatt-Schildchen, wie: „Marken-Zahnpasta xy kostet statt 2,65 € jetzt nur 2,35 €“. 400 der3.132 befragten Geschäfte fahren fast täglich solche Aktionen. Weniger beliebt sind Prozent- undStückzahl-Rabatte. Zwischen 4,2% und 9,5% der Händler bieten diese Arten des vergünstigtenEinkaufens an.Schnäppchen-Preis-Award geht u.a. an: Gera, Münster, Bonn, Pforzheim,Darmstadt, Hamburg, Köln, BremenErstmals zeichnet das Verbraucherportal preisvergleich.de (3,55 Mio. Nutzer) im Jahr 2011 die 83 in derStudie berücksichtigten Städte mit drei verschiedenen Awards aus. Den „Schnäppchen-Preis-Award“erhalten jene Städte, in denen die per Stichprobe befragten Einzelhändler mindestens 10% über demStudiendurchschnitt Rabatte gewähren.Den „Pfennigfuchser-Award“ erhalten die Städte, in denen die Einzelhändler entsprechend demermittelten Studiendurchschnitt den Verbrauchern Rabatt zugestehen, während jene Städte den„Geizhals-Award“ erhalten, deren Einzelhandels-Rabattfreudigkeit um mindestens 10% unter demStudiendurchschnitt aller befragten Händler liegt.Mit dem „Schnäppchen-Preis-Award“ von preisvergleich.de wurden dierabattfreudigsten Städte in Deutschland ausgezeichnet. Hierzu gehört zumBeispiel das thüringische Gera. Hier gewähren 65% der befragtenGeschäfte Rabatt. Damit liegt Gera 84% über dem Durchschnitt aller 82anderen befragten Städte. Ebenfalls den „Schnäppchen-Award“ könnensich Geschäfte in den folgenden Städten an den Eingang hängen:Münster, Bonn, Pforzheim, Recklinghausen, Darmstadt, Neuss, Wolfsburgoder Würzburg. In den dort insgesamt 200 befragten Geschäften erhaltendie Kunden im Schnitt bei mindestens jedem 2. Geschäft Rabatt (50% bis56%). Einen häufigeren Preisnachlass wie in diesen Städten gibt es inDeutschland sonst nirgendwo.Etwas seltener Rabatt gibt es auf den nachfolgenden Plätzen. Dennoch können auch diese Städte sichüber den „Schnäppchen-Preis-Award“ von preisvergleich.de freuen. Überrascht waren dieStudiendurchführenden von der Hansestadt Hamburg. Hier gaben immerhin 48% der befragten 174Einzelhändler an, sie würden ihrer Kundschaft irgendeine Art von Rabatt gewähren. Das ist deutlich Unister Holding GmbH Barfußgässchen 11 2 04109 Leipzig / Germany Studienleitung Philipp Rössel (Projekt) philipp.roessel@unister.de +49 (0)341 49288 3817 Dr. Konstantin Korosides (Leitung)
  3. 3. mehr als beispielsweise in Düsseldorf, wo nur 29% der Geschäfte so kundenfreundlich sind (wofür esden „Geizhals-Award“ gab).Den „Schnäppchen-Preis-Award“ erhielten ebenfalls die Städte: Köln, Wiesbaden, Rostock,Mönchengladbach, Bremen, Salzgitter, Osnabrück, Hannover, Kassel, Regensburg, Ingolstadt,Heilbronn, Göttingen, Remscheid, Dresden, Moers, Siegen, Mainz, Saarbrücken, Berlin und Trier.Insgesamt wurden in diesen Städten 1.127 Geschäfte nach ihrem Rabattverhalten befragt. Ähnlichrabattfreudig sind auch die Städte auf den Plätzen 32 und 33 – Fürth und Karlsruhe. Hier gebenimmerhin 39% der Geschäfte ihren Kunden entweder aus eigenem Marketing-Antrieb oder aufNachfrage Rabatte auf gekaufte Waren. Also wurden auch diese Städte mit dem „Schnäppchen-Preis“-Award ausgezeichnet.Pfennigfuchser-Award geht an die Einzelhändler u.a. in Duisburg, Leipzig, Potsdam HalleDurchschnittlich nur in jedem 3. Geschäft (32% bis 38%) erhalten Kunden inden folgenden Städten Rabatt, wofür es leider nur noch den„Pfennigfuchser-Award“ für die dortigen Einzelhändler von preisvergleich.degibt: Oldenburg, Bielefeld, Solingen, Hagen, Krefeld, Bremerhaven,Duisburg, Koblenz, Reutlingen, Dortmund, Hildesheim, Potsdam, Leipzig,Aachen, Halle, Leverkusen, Oberhausen, Erfurt und Braunschweig.Geizhals-Award geht an die Einzelhändler u.a. in Chemnitz,Magdeburg, Düsseldorf, Ludwigshafen, Nürnberg, Stuttgart, Essen,SchwerinIn Rabattverhandlungen dürften es Verbraucher unter anderem inNürnberg, Bergisch Gladbach, Kiel, Stuttgart und Hamm schwer haben. Denn nirgendwo sonst inDeutschlands größten Städten gibt es so wenig Preisnachlass für Einkäufe, wie dort. Das war zumindestdas Ergebnis der Stichprobe. Deshalb verlieh preisvergleich.de den Einzelhändlern in diesen Städtenden „Geizhals-Award“.Ebenfalls geizig sind die Händler in Bayerns Hauptstadt München, wo nur 25% bereit sind, über Rabattezu reden. Das ist unter 83 befragten Städten der 69. Platz. Dafür erhält München von preisvergleich.deebenfalls den Geizhals-Award. Mit diesem dürfen sich ab sofort auch Frankfurt am Main (27%) oderBochum (25%) schmücken. In die gleiche Geizhals-Kategorie fallenEinzelhändler in Bottrop, Cottbus, Paderborn, Chemnitz, Erlangen,Magdeburg, Düsseldorf, Augsburg, Mannheim, Gelsenkirchen,Ludwigshafen, Jena, Bochum, Neunkirchen, Ulm, Mülheim a.d.R.,Offenbach a.M., Heidelberg und Freiberg (bitte Deutschlandkarteberücksichtigen sowie Tabellen 1ff.). Richtig dürftig sieht es auch in denStädten Lübeck, Essen, Wuppertal, Herne und Schwerin aus – hier erhaltenKunden lediglich bei 21% bis 17% der Geschäfte Rabatt. Das gilt auch fürdie Ostseeküsten-Stadt Kiel oder die agile Schwabenmetropole Stuttgart.Die Hauptstadt Baden-Württembergs liegt im Rabatt-Ranking der 83untersuchten Städte auf dem vorletzten Platz. Denn: Nur 16% der perZufallsverfahren befragten Einzelhändler gaben zu Protokoll, dass sie ihren Kunden bei KäufenPreisnachlässe einräumen würden. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 3.132 in Deutschlandbefragten Händler lag bei 35,5%. Deshalb gab es auch für die Daimler- und Bosch-Stadt von denpreisvergleich.de-Testern den „Geizhals-Award“. Ebenfalls in die Rubrik knausrig gehören dieEinzelhändler im nordrhein-westfälischen Städtchen Hamm. Auch hier können Kunden nur in jedem 7.Geschäft mit Rabatt für Käufe rechnen. Die Kommune landete damit auf dem letzten Platz.Einzelhandels-Branchen und ihr Rabatt-VerhaltenSchaut man sich die in der Studie zahlreich befragten Einzelhändler einmal näher an, nämlich nachBranchen, ergeben sich erstaunlich große Unterschiede im Rabattgebaren. So hat preisvergleich.deinsgesamt elf Einzelhandels-Branchen in der umfangreichen Untersuchung näher berücksichtigt: Erotik(20 befragte Geschäfte), Camping & Outdoor (78 befragte Geschäfte), Kindermoden (373 befragteGeschäfte), Foto (312 befragte Geschäfte), CD & Schallplatten (190), Parfüms (773), Mode (525),Elektronik (96), Glas & Porzellanwaren (205), Haus & Küchengeräte (417) sowie EDV-Zubehör (103).HIER Grafik „Rabatte nach Branchen“ downloaden Unister Holding GmbH Barfußgässchen 11 3 04109 Leipzig / Germany Studienleitung Philipp Rössel (Projekt) philipp.roessel@unister.de +49 (0)341 49288 3817 Dr. Konstantin Korosides (Leitung)
  4. 4. Am meisten sparen Kunden der Studie zufolge bei Händlern der Erotikbranche: 60% der Geschäftegeben Preisnachlass, gefolgt von den Camping- und Outdoor-Ausrüstern (51%) und Kindermoden(47%). Mehr als jedes dritte Geschäft aus dem Bereich der Fotografie, CD & Schallplatten undParfümerie sowie Mode räumt ebenfalls Rabatt ein (bitte Tabellen im Anhang berücksichtigen). Das giltauch für den Elektronikhandel. Am wenigsten rabattfreudig sind Einzelhändler von Haushaltswarenoder EDV-Produkten. So geben gerade einmal 28% der Glas- und Porzellanhändler Rabatt und nur26% der Haus- und Küchengeräte-Händler. Das Geizhals-Schildchen können sich die EDV-Händlerumhängen. Nur 20% von ihnen sind bereit Preisnachlässe zu geben. Ein Grund liegt sicherlich darin,dass viele Verbraucher gerade Technikprodukte häufig nicht verstehen und den Wert von Technik in derglobalisierten Welt manchmal auch überschätzen. So fällt es nach Erfahrungen der preisvergleich.de-Tester vielen Verbrauchern leichter, über einen Preisnachlass für einen Pullover mit dem Verkäufer zudiskutieren, als über den Preisnachlass eines Multimedia-Druckers oder Handys mit einem scheinbarenTechnik-Verkaufs-Freak im Elektronikmarkt.Beim Blick auf die beliebtesten Rabattarten in den Einzelhandels-Branchen (Tabelle 6 im Anhang) zeigtsich klar: Der Jahresrabatt ist besonders beliebt bei den Erotikshops (25%), den Foto-Läden (16,3%),den Camping & Outdoorausrüstern (15,4%), den Modegeschäften (14,3%) und Kindermodengeschäften(13,7%) sowie im Elektronik-Handel (13,5%). Nicht sehr beliebt ist die Rabatt-Art „Bezahl 2, nimm 3“:Hier führt wieder die Erotik-Branche das Ranking an (10% der Geschäfte gewähren solche Rabatte),gefolgt von den Fotoläden (7,7%), den CD & Schallplatten-Geschäften und Parfümwaren-Geschäften(jeweils 4,7%). Nur 4,2% der Modegeschäfte sind bereit, Preisnachlässe dieser Art zu gewähren.In der preisintensiven Vorweihnachtszeit heben sich Parfümgeschäfte vom übrigen Markt ab, da sieihren Kunden häufig Preisnachlässe in Form von Adventsrabatten gewähren (18,4% der Geschäfte),während wiederum die Rabattart „Höhe Kauf-Anzahl“ auffällig häufig in Fotogeschäften den Kundenofferiert wird (16%). Aktionen-Rabatte sind besonders beliebt bei Erotikgeschäften (55%), Kindermoden(28,2%), Parfümgeschäften (25,7%) und Elektrogeschäften (20,8%). Mit Kundenkarten angelnbesonders gerne Parfümgeschäfte die Verbraucher (24,2%), Camping- und Outdoor-Ausrüster (23,1%)sowie Kindermoden-Geschäfte (15,5%). Überhaupt nicht beliebt ist diese Rabattart bei den EDV-Händlern. Nur 2,9% der 103 befragten EDV-Geschäfte bieten Kundenkarten an. AuchElektrofachhändler halten scheinbar nicht viel von Kundenkarten. Nur 4,2% der 96 befragten Geschäftesagten, sie würden Kundenkarten anbieten.Im persönlichen Gespräch Rabatt herauszuschlagen – das geht vor allem in Erotikshops (30%) oder beiden Camping- und Outdoor-Ausrüstern. 25,6% der 78 befragten Geschäfte bestätigten, dass sie bereitwären, Rabatt auf Grund von Kundenverhandlungen zu gewähren. Chancen haben Verbraucher auch inElektronik-Fachgeschäften. Hier gaben immerhin 25% der 96 befragten Einzelhändler zu Protokoll,Kunden könnten mit ihnen individuell über Preisnachlässe diskutieren. Ähnlich hoch ist die Quote beiFotogeschäften: 23,1% von 312 befragten Geschäften bestätigten, dass sie mit Kunden über Rabatteverhandelten. Etwas seltener – aber für die Verbraucher immer noch lohnenswert – ist diese Rabattartbei Kindermodegeschäften (18,5% von 373 befragten Geschäften) sowie Haus- und Küchengeräte-Geschäften (18,5% der 417 befragten Geschäfte). Selbst in CD- und Schallplattenläden lohnt es sich bei17,9% der Fälle, im persönlichen Gespräch zu versuchen, den Preis zu drücken. Rabatt, der abhängigvom Kaufwert ist, gibt es am häufigsten wiederum in Erotikläden (30%), Kindermoden-Geschäften(12,3%), Fotogeschäften (12,2%), den Camping- & Outdoorgeschäften (11,5%) oder denParfümgeschäften (11,5%).Und so häufig gibt es Rabatte in den Bundesländern…Im Vergleich der Bundesländer auf die Rabattfreudigkeit ihrer Händler stellte sich im Test heraus, dassdie norddeutschen Stadtstaaten große Rabattfreunde sind: In Bremen und Hamburg bekommt man bei43% der befragten Unternehmen im Einzelhandel Preisnachlässe, in Niedersachsen immerhin noch bei41%. Gute Chancen auf Schnäppchen haben die Verbraucher auch in Thüringen, wo 38% der befragtenGeschäfte angaben, Rabatte einzuräumen oder in Berlin. In der deutschen Hauptstadt sagten 36% derbefragten 247 Geschäfte, sie räumten Kunden Preisnachlässe ein. Ähnlich gut sieht es in Hessen aus(35%), Nordrhein-Westfalen (34%), in Sachsen oder Rheinland-Pfalz (jeweils 32%). Etwas seltener,aber immerhin noch in fast jedem dritten Geschäft erhalten Kunden in Mecklenburg-Vorpommern und imSaarland Einzelhandels-Rabatt (jeweils in 31%). Weniger an der Preisschraube drehen dieEinzelhändler in Bayern, Brandenburg, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, wo nur 28% bis 27%der Einzelhändler sagten, sie würden ihren Kunden Preisreduzierungen in Form von Nachlässen Unister Holding GmbH Barfußgässchen 11 4 04109 Leipzig / Germany Studienleitung Philipp Rössel (Projekt) philipp.roessel@unister.de +49 (0)341 49288 3817 Dr. Konstantin Korosides (Leitung)
  5. 5. zugestehen. Als Rabattmuffel kann Schleswig-Holstein bezeichnet werden. Mit nur 18% liegt die Quoteder rabattgebenden Geschäfte im Test am niedrigsten.FazitDie Studie ermutige „Verbraucher mit den Einzelhändlern auch im Zeitalter des Internets kräftig überRabatte zu verhandeln“, meint Rüdiger Biebl von preisvergleich.de. Grundsätzlich solle der Kunde beimKauf von Produkten von über 50€ darauf achten, ob es nicht die eine oder anderen Form von Rabattenbeim Einzelhändler gebe. Gerade bei höheren Warenwerten lassen sich oft viele Euro sparen.HIER Grafik „Rabatthöhe“ downloadenHIER Grafik „Rabatte nach Bundesländern“ downloadenHIER Tabelle „Rabatte nach Städten“ downloadenHIER Schnäppchen Award-Logo downloadenHIER Pfennigfuchser Award-Logo downloadenHIER Geizhals Award-Logo downloadenÜber preisvergleich.deDas Verbraucherportal preisvergleich.de gehört zur Unister Gruppe in Leipzig. Diese entwickelt, betreibt und vermarktetnational und international rund 30 Internetportale in verschiedenen Geschäftsfeldern. Dazu zählen beispielsweise www.ab-in-den-urlaub.de, www.fluege.de, www.geld.de, www.news.de oder www.auto.de. Rund 16,58 Millionen Nutzer besuchenmonatlich die Webseiten des Unternehmens (AGOF Internetfacts 2010-III). Unister wurde 2002 von Thomas Wagner, 32,gegründet und beschäftigt aktuell rund 1.100 Mitarbeiter. Unister wächst und hat mehr als 270 Stellen u.a. in Leipzig, Berlin,Magdeburg, Hamburg, Chemnitz, Dresden oder Jena zu besetzen. Mehr unterhttp://www.unister.de/karriere/stellenangebote.html Unister Holding GmbH Barfußgässchen 11 5 04109 Leipzig / Germany Studienleitung Philipp Rössel (Projekt) philipp.roessel@unister.de +49 (0)341 49288 3817 Dr. Konstantin Korosides (Leitung)

×