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Von allen Arbeitslosen wurden 72.428 (30,7 Prozent) im Rechtskreis SGB III von einerAgentur für Arbeit und 163.690 (69,3 P...
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[PDF] Pressemitteilung: Arbeitslosigkeit in Sachsen weiter unter Vorjahresniveau!
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  1. 1. Pressemitteilung Chemnitz, 29. Februar 2012Der sächsische Arbeitsmarkt im Februar 2012Arbeitslosigkeit in Sachsen weiter unterVorjahresniveau!Der sächsische Arbeitsmarkt profitiert im Februar weiter von der positivenkonjunkturellen Entwicklung. Trotz des witterungsbedingten Anstiegs im Februarliegt die Arbeitslosigkeit mit etwa 27.700 unter dem Niveau des Vorjahresmonats.„Die Lage auf dem sächsischen Arbeitsmarkt bleibt stabil. Die Arbeitslosigkeit istwitterungsbedingt gestiegen und liegt damit leicht über dem Niveau des Vormonats. Vorallem in den Außenberufen konnten die Arbeiten auf Grund des frostigen Winterwettersnicht mehr in vollem Umfang ausgeführt werden. Deshalb kam es in diesen Branchen zuPersonalfreisetzungen. Diese Entwicklung ist für einen Februar typisch und deshalbbesteht aus meiner Sicht kein Grund zur Sorge. Im Vorjahresvergleich verlaufen dieArbeitsmarktindikatoren weiter positiv. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken und dieBeschäftigung ist kräftig gewachsen. Der Grund liegt in der weiterhin positivenWirtschaftsentwicklung in Sachsen“, sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführungder Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute zurPressekonferenz in Chemnitz. Arbeitslosenzahl im Februar: 236.118 Arbeitslosenzahl im Vormonatsvergleich: + 2.082 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 27.696 Arbeitslosenquote im Februar: 11,1 ProzentArbeitslosigkeitDie Arbeitslosigkeit hat im Februar im Zuge des anhaltenden Winters leicht zugenommen.Aktuell sind in Sachsen 236.118 Menschen arbeitslos gemeldet, 2.082 mehr als vor einemMonat. In den Wintermonaten ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit üblich. Denn neben denFreisetzungen von Personal in Außenberufen kommt es zu einem allgemeinen Nachlassender wirtschaftlichen Aktivitäten, die zu einem Aufschieben von Einstellungen führen.Im Vergleich zum Vorjahr waren im Februar 27.696 weniger Arbeitslose registriert. EinGrund für diese Entwicklung ist die anhaltend positive konjunkturelle Lage, von der diesächsischen Betriebe profitieren.Blendet man die saisonalen Einflüsse aus, bleibt die Entwicklung der Arbeitslosigkeit imVergleich zum Vormonat und Vorjahr unverändert positiv. Die saisonbereinigteArbeitslosigkeit liegt mit aktuell 211.000 um 2.000 unter dem Januarwert und mit 26.000unter dem Wert vom Februar 2011.Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich in beiden Rechtskreisen rückläufig. Bundesagentur für Arbeit Tel: 0371 9118 620 1 Regionaldirektion Sachsen Mail: Sachsen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de Pressestelle www.arbeitsagentur.de Paracelsusstraße 12 09114 Chemnitz
  2. 2. Von allen Arbeitslosen wurden 72.428 (30,7 Prozent) im Rechtskreis SGB III von einerAgentur für Arbeit und 163.690 (69,3 Prozent) im Rechtskreis SGB II von einem Träger derGrundsicherung betreut. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeit im Bereichder Arbeitslosenversicherung um 7.779 (9,7 Prozent) und in der Grundsicherung um19.917 (10,8 Prozent) verringert.Die Arbeitslosenquote belief sich im Februar auf 11,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahrnahm sie um 1,3 Prozentpunkte ab.BeschäftigungDie sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Sachsen hat im Dezembersaisonbedingt abgenommen, liegt aber weiter über dem Vorjahresniveau. Nach erstenHochrechnungen liegt die Zahl der Beschäftigten im Dezember bei etwa 1,448 Millionen.Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um rund 29.500.Von diesem Beschäftigungsaufbau haben insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, derHandel und das Gesundheits- und Sozialwesen profitiert. Aber auch im Bereich Verkehrund Lagerei sind deutlich mehr Menschen beschäftigt, als vor einem Jahr.„Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich nach den aktuellen Daten alles inallem fortgesetzt und bildet damit einen guten Abschluss für das Jahr 2011. Mit einemBeschäftigungsanstieg von 2,1 Prozent sind aktuell deutlich mehr Menschen in denBetrieben beschäftigt, als noch im vergangenen Jahr“, so Cordt weiter.ArbeitskräftenachfrageDie Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf einem stabilen Niveau. Aktuell liegt derBestand an gemeldeten Arbeitsstellen bei 18.437, das sind 208 mehr als vor einem Jahr.Im Februar 2012 wurden den zehn sächsischen Arbeitsagenturen insgesamt 8.952Arbeitsstellen gemeldet. Damit liegen die gemeldeten Arbeitsstellen deutlich über demJanuarniveau (plus 1.756), aber erreichen noch nicht die Zahl des Vorjahresmonats. Diemeisten Stellen meldeten im Februar Betriebe aus der Zeitarbeit, dem VerarbeitendenGewerbe sowie aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.„Die Auftragslage der sächsischen Betriebe bleibt auch im Februar stabil. Damit sind dieChancen, Arbeitslosigkeit zu beenden und einen neuen Job aufzunehmen, weiter gut. EinGroßteil der freien Stellen – etwa 75 Prozent - sind sofort zu besetzen“, so Cordt.UnterbeschäftigungIm Februar haben nach ersten Hochrechnungen rund 65.800 Menschen anarbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, z.B. Weiterbildungen, Praktika in Betrieben undBeschäftigung in Arbeitsgelegenheiten teilgenommen und dadurch den Arbeitsmarktentlastet. Das waren rund 14.300 weniger als noch vor einem Jahr.AusblickDer sächsische Arbeitsmarkt entwickelt sich aus heutiger Sicht weiter positiv. „Die dreiwesentlichen Indikatoren – Arbeitslosigkeit, Beschäftigung und Arbeitsstellen – entwickelnsich nach wie vor stabil. Momentan sehe ich in Sachsen keine Anzeichen für eineVerschlechterung. Allerdings warne ich vor zu großer Euphorie. Der Arbeitsmarkt und auchdie Arbeitslosigkeit haben sich in der Struktur geändert. Dadurch entstehen neueHerausforderungen, denen sich alle Arbeitsmarktakteure stellen müssen. Dabei denke ichzum Beispiel an die Fachkräftebedarfe der Wirtschaft und die demografischen Einschnittein die Bevölkerungsstruktur“, so Cordt abschließend.Das Forschungsinstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet für 2012 mit einemweiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Bei stabiler Konjunktur wird auch dieBeschäftigung leicht ansteigen, allerdings nicht mehr so kräftig wie 2011. 2

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