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Medieninformation_080609_Gehörschutz für Lehrkräfte oder verbesserter Schallschutz.pdf
 

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[PDF] Pressemitteilung : Gehörschutz für Lehrkräfte oder verbesserter Schallschutz?

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    Medieninformation_080609_Gehörschutz für Lehrkräfte oder verbesserter Schallschutz.pdf Medieninformation_080609_Gehörschutz für Lehrkräfte oder verbesserter Schallschutz.pdf Document Transcript

    • Lärmschutzgrenzen von Industrieproduktion werden in Schulen überschritten:Gehörschutz für Lehrkräfte oder verbesserterSchallschutz?Raumakustische Maßnahmen dringend erforderlich / Rechtzeitige Therapie vonHörschäden kann Langzeitschäden verhindernDer Lärmpegel an deutschen Schulen ist zu hoch. Zum einen wird dieGeräuschkulisse in den Klassenzimmern mit fortschreitender Unterrichtsdauerund damit für die Lehrkräfte der Unterricht zur Qual. Als noch gravierender undfür den einzelnen schlecht veränderbar, erweist sich die überwiegend schlechteakustische Gestaltung der meisten Schulen. Unter dieser Dauerbelastunghaben Schüler wie Lehrer zu leiden. Sind Konzentrations- und Lernschwächensowie Aggressionen die Folgen für die Jüngeren, riskieren die ErwachsenenErschöpfungszustände, Hörschäden und Tinnitus bis hin zu Burn-Out-Syndromund Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Freiburg/Konstanz, 08.06.2009 - „In Schulen werden Belastungswerte gemessen,die für gewerbliche Arbeitsplätze nicht oder nur mit dem Tragen von Gehörschutzerlaubt wären“, stellt Jovin Samuel Bürchner, Konrektor der Teggingerschule inRadolfszell am Bodensee und Präventionsbeauftragter beim StaatlichenSchulamtsbezirk Konstanz fest. So hätten mehrere Studien in jüngster Zeit bestätigt:An deutschen Schulen wird regelmäßig bei Werten zwischen 60 und 80 Dezibelunterrichtet. Zu Spitzenzeiten, vor allem in Aulas, Turnhallen und Werkräumen,werden zuweilen über 100 Dezibel gemessen. „Lärm ist einer der wesentlichen‚Stressoren’ im Schulalltag und wirkt sich nachweislich negativ auf denGesundheitszustand der am Schulleben beteiligten Personen aus.“Lehrer-Ohren sind doppelt belastet / Hörstörungen sofort behandeln lassenLeider wurde bei der Planung der Schule an Schallschutz und Lärmminderung nurunzureichend gedacht: Die Pausenzeichen könnten Tote aufwecken. Klassenräume,
    • Gänge und Treppenhäuser sind kaum schallgedämmt. Nackte Wände, Decken undBöden reflektieren statt dessen den Schall. „Die Folge einer solchen Dauerbelastungdurch Lärm ist oft eine schleichende Hörminderung, vielfach verbunden mit demAuftreten von Tinnitus“, berichtet Dr. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt amDruckkammerzentrum Freiburg. Da das Ohr auch auf Stress sensibel reagiert, werdensomit die Lehrer-Ohren doppelt belastet. Der je nach persönlicher Dispositionauftretende Tinnitus behindert den Lehrer zusätzlich: Er ist im Hören gestört unddeshalb verunsichert.„Lehrkräfte sollten beim Auftreten von Ohrgeräuschen, also Tinnitus, oder auch einerschleichenden Hörminderung diese auf keinen Fall ignorieren, sondern möglichstkompetenten Rat bei einem HNO-Arzt suchen“, so Sümmerer. Eine rechtzeitigeBehandlung kann Langzeitschäden verhüten. „Allerdings ist das Ohr in der Therapieschwierig. Nicht immer helfen durchblutungsfördernde Medikamente, Infusionen undCortison.“ Dann steht mit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) eine weitereBehandlungsmöglichkeit zur Verfügung, die auf Grund ihres anderen Ansatzeszusätzlich eingesetzt werden kann, so der Mediziner. „Hörstörungen sind für Lehrerdoppelt belastend: sie erschweren die Kommunikation wie auch die Konzentration undkönnen bis zur Dienstunfähigkeit führen. Mein Rat ist, dass Lehrer auf ihr Gehörbesonders achten und Hörstörungen nicht auf sich beruhen lassen“, so der Arzt. Dr.Sümmerer legt Wert darauf, dass der Sauerstoff in einer Druckkammer eingeatmetwird. „Nur die Sauerstoff-Überdruckbehandlung ist in ihren Behandlungsergebnissenerforscht und durch eine Reihe von Studien so gut belegt, dass die Beihilfe die Kostender Behandlung erstattet.“Wirkungsvolle Schallschutzmaßnahmen sind Aufgabe der SchulträgerNoch sinnvoller wäre natürlich, die Lehrer hätten keinerlei Lärmbelastung. Das Risikoeiner Tinnitus-Erkrankung durch Stress oder Arbeitsüberlastung bleibt zwar trotzdembestehen. Wichtig ist ein wirkungsvoller Schallschutz bzw. eine Schalldämmung in
    • den Schulen. „Dieser käme meiner Meinung nach auch den Schülern zu Gute, diesich nicht mehr gegenseitig überschreien müssten und dadurch auch entspannterkommunizieren könnten“, so Sümmerer. Eine Chance, die räumliche Situation zuverbessern, biete das gegenwärtige Konjunkturpaket den Gemeinden und Städten.Konrektor und Präventionsbeauftragter Bürchner fordert deshalb dringendraumakustische Maßnahme von den Schulträgern, um die so genannte Nachhallzeit -das ist die Zeit, die ein Geräusch nach Entstehung im Raum bleibt - zu reduzieren. Erweist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass sich Lärm nachweislich aufden Erwerb der Lese- und Schreibkompetenz negativ auswirkt. Ausgerechnet jeneKinder litten so am meisten an der Geräuschkulisse im Unterricht, die ohnehin diegrößten Probleme in der Schule hätten. „Mit Blumen, Regalen und Teppichen alleinekommt man hier nicht weit. Hier sind die Schulträger gefordert, bereits im präventivenSinne dafür Sorge zu tragen, dass Schule nicht zu einem unkalkulierbaren ‚Hörrisiko’wird.“Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktion:Jovin Samuel BürchnerPräventionsbeauftragter Staatliches Schulamt KonstanzTel. 07732 / 9255-15Buerchner@schulsanitaetsdienst.comDr. Hellmuth SümmererLeitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg0761/382018hs@hbo-freiburg.deInformationen zur Hyperbaren Sauerstofftherapiewww.hbo-freiburg.de.
    • VergleichstabelleLärmemissiondB Subjektives Geräuschart Gesundheitliche Folgen Empfinden10 unhörbar Atemgeräusch in 30 cm Entfernung30 sehr leise Flüstern oder Ticken sicherer Bereich eines Weckers40 leise leise Radiomusik mögliche psychische und vegetative Reaktionen60 laut normale Unterhaltung (2 Beginn vegetativer Schäden m)70 sehr laut laute Sprache nervöse Störungen80 sehr laut starker Straßenverkehr deutliche vegetative Schäden90 sehr laut Lastwagen in 5 m Distanz gesundheitsgefährdender Bereich, Beginn von Gehörschäden(Auszug aus der GUV-I 8566, Bundesverband der Unfallkassen)