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    • Wirtschaftslagebericht der IHK Heilbronn-Franken für das 1. Quartal 2012Regionale Unternehmen sind optimistischTrotz der Euro-Schuldenkrise und dem stark gestiege- junktur am Binnenmarkt. Zudem haben sich die Exportenen Ölpreis befindet sich die Konjunktur im IHK-Bezirk überraschend robust entwickelt. Sorgen bereiten den Un-Heilbronn-Franken weiter auf hohem Niveau. Die Unter- ternehmen allerdings die hohen Preise für Rohstoffe undnehmen beurteilen ihre aktuelle Lage im 1. Quartal 2012 Energie sowie der Fachkräftemangel. Das größte Risiko fürnur geringfügig ungünstiger als im Vorquartal. In der die Konjunktur stellt nach wie vor die noch immer ungelösteIndustrie ist die Lageeinschätzung stabil geblieben. Staatsschuldenkrise im Euroraum dar.Deutlich verbessert hat sich die Stimmung in den bin-nenorientierten Branchen Bau und Einzelhandel. Ledig- Die Beschäftigungspläne der regionalen Unternehmenlich die Dienstleister berichten von einer nachlassen- fallen per saldo zurückhaltender als im Vorquartal aus.den konjunkturellen Dynamik. Mit moderaterem Tempo 23 Prozent (Vorquartal 27 Prozent) der Betriebe planenfortsetzen dürfte sich in den kommenden Monaten das eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl. 11 ProzentBeschäftigungswachstum in der heimischen Wirt- (Vorquartal 7 Prozent) der Unternehmen sehen in denschaft. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Kon- nächsten zwölf Monaten einen Personalabbau vor.junkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken, an der rund350 Unternehmen mit 64.600 Beschäftigten aus dem Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölfgesamten IHK-Bezirk teilgenommen haben. Monate haben sich gegenüber dem Vorquartal wieder ver- bessert. Dies lässt hoffen, dass die Konjunktur schon in den nächsten Monaten wieder an Schwung gewinnenI. Gesamtkonjunktur könnte. 29 Prozent (Vorquartal 20 Prozent) der Unterneh- men gehen von einer eher günstigen GeschäftsentwicklungDie heimischen Unternehmen schätzen den aktuellen aus, 13 Prozent (Vorquartal 14 Prozent) der Betriebe bli-Geschäftsverlauf per saldo etwas weniger günstig als im cken skeptisch in die Zukunft.Vorquartal ein. 47 Prozent (Vorquartal 50 Prozent) der ander Umfrage teilnehmenden Unternehmen bezeichnen dieaktuelle Lage als gut, während 6 Prozent (Vorquartal II. Industrie5 Prozent) der Betriebe mit der Geschäftslage unzufriedensind. Die Industrie, die maßgeblich die regionale Wirtschaftsent- wicklung bestimmt, beurteilt ihre aktuelle GeschäftslageDie Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone hat die Unter- genauso positiv wie im Vorquartal. Wie im 4. Quartal 2011nehmen bisher offenbar nicht nachhaltig verunsichern kön- melden 54 Prozent der Unternehmen eine gute Geschäfts-nen. Es mehren sich die Anzeichen, dass die regionale lage, 7 Prozent der Industriebetriebe sprechen von einemWirtschaft nach der schwächeren Entwicklung in den letz- schlechten Geschäftsverlauf.ten Monaten wieder an Fahrt gewinnt. Auf eine anziehendeKonjunktur deutet auch der Anstieg der Auftragseingänge Im Vergleich zum Vorquartal ist die Zahl der Auftragsein-hin. Die Betriebe profitieren vor allem von der stabilen Kon- gänge aus dem Ausland gestiegen. Es überwiegen nun wieder die positiven Stimmen. Der Gesamtkonjunktur 1/2007-1/2012 seit einem Jahr anhaltende Abwärts- trend dürfte damit gestoppt sein.60 Aktuelle Geschäftslage 1/2012 34 Prozent (Vorquartal 22 Prozent)50 schlecht 6,2% gut 47,2% der Betriebe konnten einen Anstieg40 41,0 bei den Auslandsorders verbuchen.30 19 Prozent (Vorquartal 27 Prozent)20 16,5 der Unternehmen melden einen10 befriedigend 46,6% Rückgang. Auch bei den inländischen 0 Auftragseingängen hat es eine Ver--10 besserung gegeben. 29 Prozent-20 Erwartete Geschäftslage 1/2012 (Vorquartal 24 Prozent) der Unterneh--30 schlechter 12,7% besser 29,2% men weisen steigende Inlandsorders aus, während 21 Prozent (Vorquartal-40 Aktuelle Geschäftslage 25 Prozent) Einbußen verkraften-50 Erwartete Geschäftslage mussten. Die durchschnittliche Kapa--60 zitätsauslastung der Industriebetriebe 4/06 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 gleichbleibend 58,1% lag im 1. Quartal 2012 bei 84 Prozent Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer (Vorquartal 85 Prozent). Die weitere Urteile der Unternehmen aller Branchen zur aktuellen Geschäftslage sowie zur erwarteten Geschäftslage an. Umsatzentwicklung in den nächsten zwölf Monaten wird günstiger als im
    • einen Rückgang verbuchten. Im Industrie 1/2007-1/2012 Bereich des Straßen- und Tiefbaus 60 Aktuelle Geschäftslage 1/2012 ist eine besonders starke Verbesse- 50 47,0 schlecht 6,9% gut 53,9% rung gegenüber den letzten Monaten 40 festzustellen. Ein Drittel der Unter- 30 nehmen verzeichnete eine steigende 20 Ordertätigkeit, kein Betrieb musste 10 13,9 rückläufige Auftragseingänge hinneh- 0 befriedigend 39,2% men. Auch im Wohnungsbau hat sich die Auftragslage unterstützt von den -10 niedrigen Zinsen und der aus Sorge -20 Erwartete Geschäftslage 1/2012 um die Geldwertstabilität erhöhten -30 schlechter 14,8% besser 28,7% Immobiliennachfrage günstig entwi- -40 ckelt. Hier meldet jeder dritte Betrieb Aktuelle Geschäftslage -50 Erwartete Geschäftslage einen Auftragszuwachs, 13 Prozent -60 klagen über einen Rückgang. Ledig- 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 gleichbleibend 56,5% lich im öffentlichen Hochbau berich- Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer ten 11 Prozent der Betriebe von Urteile der Unternehmen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage und zur steigenden Auftragseingängen, wäh- erwarteten Geschäftslage an. rend ein Drittel über eine sinkende Ordertätigkeit klagt. Die AuslastungVorquartal beurteilt. 43 Prozent der Betriebe kalkulieren mit von Maschinen und Geräten lag im Baugewerbe imeinem Umsatzwachstum, 15 Prozent gehen von einem 1. Quartal 2012 insgesamt bei 78 Prozent.Umsatzrückgang aus. Für die kommenden zwölf Monate ist der Optimismus in derDie Geschäftserwartungen für die nächsten zwölf Monate regionalen Bauwirtschaft gegenüber dem Vorquartal wiederhaben sich erstmals seit einem Jahr wieder verbessert. gestiegen. Ein Viertel der Unternehmen (Vorquartal29 Prozent (Vorquartal 20 Prozent)der Unternehmen erwarten eine Baugewerbe 1/2007-1/2012günstigere Geschäftsentwicklung 70 Aktuelle Geschäftslage 1/2012insgesamt. 15 Prozent (Vorquartal 60 58,317 Prozent) der Betriebe gehen von 50 schlecht 0,0% gut 58,3%einem schlechteren Geschäftsverlauf 40aus. Die Personalplanungen fallen 30hingegen etwas zurückhaltender als 20 16,7 10im Vorquartal aus. 21 Prozent 0 befriedigend 41,7%(Vorquartal 24 Prozent) der Unter- -10nehmen sehen eine Erhöhung ihres Erwartete Geschäftslage 1/2012 -20Personalbestandes vor. Wie im Vor- -30 schlechter 8,3% besser 25,0%quartal ziehen 8 Prozent eine Redu- -40zierung der Beschäftigtenzahl in -50Betracht. Für die nächsten zwölf -60 Aktuelle Geschäftslage Erwartete GeschäftslageMonate planen 80 Prozent der Betrie- -70 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12be mit gleichbleibenden oder steigen- gleichbleibend 66,7%den Inlandsinvestitionen. Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Unternehmen des Baugewerbes zur aktuellen Geschäftslage und zur erwarteten Geschäftslage an.III. Baugewerbe 23 Prozent) rechnet mit einer günstigeren zukünftigen Ge-In der regionalen Bauwirtschaft hat sich die Lagebeurtei- schäftsentwicklung. Nur noch 8 Prozent (Vorquartallung im 1. Quartal 2012 nochmals verbessert. Während 29 Prozent) der Betriebe erwarten eine Eintrübung des58 Prozent (Vorquartal 48 Prozent) der Unternehmen die Geschäftsverlaufs. Die Beschäftigungsaussichten habenaktuelle Geschäftslage für gut halten, bezeichnet kein Be- sich gegenüber dem Vorquartal per saldo etwas ver-trieb (Vorquartal 3 Prozent) den Geschäftsverlauf als schlechtert. 22 Prozent der Betriebe planen Neueinstellun-schlecht. Die Unternehmen berichten überwiegend von gen, 9 Prozent sehen eine Reduzierung des Beschäftigten-einer guten Ertragslage sowie einer gestiegenen Baupro- zahl vor.duktion. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Auf-tragseingänge insgesamt wieder deutlich besser entwickelt.Im gewerblichen Hochbau verzeichneten 58 Prozent der IV. HandelBaubetriebe Auftragszuwächse, während nur 8 Prozent Im Großhandel hat sich das Stimmungsbild auf hohem Anteile der Branchen im IHK-Bezirk in Bezug auf Niveau leicht verschlechtert. Während 51 Prozent sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (zum 30.06.2011) (Vorquartal 58 Prozent) der Großhändler von einem guten 40 % Dienstleistungen (incl. Gastgewerbe und Verkehr) Geschäftsverlauf sprechen, bezeichnen wie im Vorquartal 39 % Industrie (incl. Bergbau, Energie- und Wasserversorgung) 2 Prozent die aktuelle Lage als schlecht. Im Vergleich zum 15 % Handel Vorquartal fällt die Beurteilung des Kaufverhaltens per 5% Baugewerbe saldo ungünstiger aus. 28 Prozent (Vorquartal 37 Prozent) 1% Sonstige der Großhändler halten das Kaufverhalten der Kunden als kauffreudig. 16 Prozent (Vorquartal 12 Prozent) stufen es Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg als zurückhaltend ein. In Bezug auf die weitere Geschäfts-Wirtschaftslagebericht 1. Quartal 2012 Seite 2
    • entwicklung in den nächsten zwölf 1/2007-1/2012 Einzelhandel *Monaten ist der Optimismus erneut 40gestiegen. 36 Prozent der Unterneh- Aktuelle Geschäftslage 1/2012men blicken zuversichtlich auf die 30 23,3 schlecht 13,8% gut 31,0%weitere Entwicklung, nur 8 Prozent 20 17,2schätzen den zukünftigen Geschäfts-verlauf pessimistisch ein. 37 Prozent 10der Betriebe planen eine Erhöhung 0der Beschäftigtenzahl, lediglich befriedigend 55,2% -102 Prozent sehen einen Personalab-bau vor. -20 Erwartete Geschäftslage 1/2012 -30 schlechter 10,0% besser 33,3%Im regionalen Einzelhandel hat sich -40die Lagebeurteilung nach dem Rück- Aktuelle Geschäftslagegang seit Sommer 2011 wieder ver- -50 Erwartete Geschäftslagebessert. 31 Prozent (Vorquartal -60 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/1224 Prozent) der Einzelhändler be- gleichbleibend 56,7%zeichnen den Geschäftsverlauf als * ohne Handel mit Kraftfahrzeugen Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile dergut, während 14 Prozent (Vorquartal Unternehmen des Einzelhandels zur aktuellen Geschäftslage und zur Geschäftserwartung13 Prozent) der Betriebe mit der aktu- an.ellen Lage unzufrieden sind. Günstigwirken sich im Einzelhandel die gute Entwicklung auf dem schäftigungsplanungen fallen hingegen ungünstiger als imArbeitsmarkt und die steigenden Löhne aus. Die Betriebe Vorquartal aus. Während 3 Prozent der Betriebe eine Per-beurteilen das Kaufverhalten der Kunden per saldo besser sonalaufstockung planen, zieht ein Zehntel eine Reduzie-als im Vorquartal. Ein Zehntel der Einzelhändler bezeichnet rung der Beschäftigtenzahl in Betracht.das Kaufverhalten der Kunden als kauffreudig. 53 Prozentstufen es als saisonüblich angemessen ein. 37 Prozent derUnternehmen sprechen von einem zurückhaltenden Kauf- V. Dienstleistungsgewerbeverhalten. Hinsichtlich der weiteren Umsatzentwicklungrechnen 37 Prozent der Betriebe mit einem Wachstum. Nur Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch die regio-jeder zehnte Betrieb erwartet Umsatzeinbußen. Dement- nalen Dienstleister fällt ungünstiger als im Vorquartal aus.sprechend ist bei der Beurteilung des zukünftigen Ge- Ein Drittel (Vorquartal 48 Prozent) der Unternehmen hältschäftsverlaufs in den kommenden zwölf Monaten die Zu- die aktuelle Lage für gut, während 9 Prozent (Vorquartal 2 Prozent) der Betriebe mit dem Dienstleister * 1/2007-1/2012 Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Insbesondere die unternehmensori- 60 Aktuelle Geschäftslage 1/2012 entierten und die IT-Dienstleister 50 schlecht 9,4% gut 32,8% schätzen ihre Geschäftslage nicht 40 mehr so positiv wie im Vorquartal ein. 30 23,4 34 Prozent der Dienstleister mussten 20 19,2 Umsatzeinbußen gegenüber dem 10 Vorjahresquartal hinnehmen. Die 0 befriedigend 57,8% Einschätzung der Ertragslage hat -10 sich per saldo verschlechtert. Beim -20 Erwartete Geschäftslage 1/2012 Auftragsvolumen verbuchten 24 Pro- -30 zent der Unternehmen einen Zu- schlechter 12,9% besser 32,1% -40 wachs, während nur 3 Prozent über -50 Aktuelle Geschäftslage rückläufige Auftragsvolumina berich- -60 Erwartete Geschäftslage ten. Die Beurteilung der Geschäfts- -70 entwicklung insgesamt in den nächs- 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 gleichbleibend 55,0% ten Monaten fällt optimistischer als im * Dienstleistungen ohne Kreditgew erbe und Hotel- und Gaststättengew erbe Vorquartal aus. 32 Prozent der Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Dienstleister zur aktuellen Geschäftslage und zur erwarteten Geschäftslage an. Dienstleister erwarten einen günsti- gen Verlauf. 13 Prozent blicken skep- tisch in die Zukunft. 30 Prozent derversicht gestiegen. Ein Drittel der Unternehmen (Vorquartal Unternehmen ziehen Neueinstellungen in Betracht,16 Prozent) geht von einer günstigen Geschäftsentwicklung 19 Prozent der Dienstleistungsbetriebe planen einen Perso-aus, jeder zehnte Einzelhändler (Vorquartal 11 Prozent) nalabbau.rechnet mit einem schlechteren Geschäftsverlauf. Die Be- HERAUSGEBER AKTUELLLES IHK Heilbronn-Franken Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage können im Internet Ferdinand-Braun-Str. 20 unter dem Stichwort „Konjunktur“ abgerufen werden unter: 74074 Heilbronn www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht Geschäftsbereich Wirtschaft und Politik Mai 2012 KENNZAHLEN PER NEWSLETTER KONTAKT Informationen zu aktuellen Wirtschaftszahlen, zur Konjunkturlage sowie Dorothee Kienzle zu Daten aus der amtlichen Statistik enthält der IHK-Newsletter Referentin Volkswirtschaft „Wirtschaft und Statistik“. Er kann kostenfrei auf der IHK-Homepage, Tel. 07131 9677-135 Rubrik Newsletter abonniert werden: Fax 07131 9677-119 www.heilbronn.ihk.de/newsletter E-Mail: dorothee.kienzle@heilbronn.ihk.deWirtschaftslagebericht 1. Quartal 2012 Seite 3
    • Aktuelle Geschäftslage in ausgewählten Branchen Fahrzeugbau Maschinenbau Elektrotechnik 70,0% Gut 67,4% Gut 36,6% Gut 30,0% Befriedigend 25,6% Befriedigend 48,8% Befriedigend 0,0% Schlecht 7,0% Schlecht 14,6% Schlecht Die Einschätzung der aktuellen Geschäfts- Das Stimmungsbild im heimischen Im Bereich Elektrotechnik hat sich die lage im regionalen Fahrzeugbau hat sich im Maschinenbau hat sich gegenüber dem Einschätzung der konjunkturellen Situation Vergleich zum Vorquartal wieder verbes- Vorquartal nur wenig verändert. 67 Prozent verschlechtert. 37 Prozent der Unterneh- sert. Nach wie vor ist kein Unternehmen mit der Maschinenbauer bezeichnen die men bezeichnen die aktuelle Lage als gut, der aktuellen Lage unzufrieden. 70 Prozent aktuelle Geschäftslage als gut, während während 15 Prozent der Betriebe mit dem (Vorquartal 64 Prozent) der Betriebe 7 Prozent der Unternehmen mit dem Geschäftsverlauf nicht zufrieden sind. Bei bezeichnen den Geschäftsverlauf als gut. Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Bei den den aus- und inländischen Auftragsein- Die Zahl der Auftragseingänge ist allerdings Auftragseingängen hat sich vor allem der gängen überwiegen weiter die negativen per saldo zurückgegangen. 43 Prozent Saldo der Auslandsbestellungen deutlich Stimmen. Jeweils 41 Prozent mussten (Vorquartal 100 Prozent) der Betriebe erhöht. 43 Prozent der Betriebe melden Einbußen bei den In- und Auslandsorders verweisen auf wachsende Inlandorders. steigende Auslandorders, während nur ein hinnehmen. Dennoch kalkulieren Die Hälfte (Vorquartal 100 Prozent) Zehntel von einem Rückgang berichtet. Bei 46 Prozent der Unternehmen in den berichtet von steigenden Auslandsbestel- günstigen Beschäftigungsperspektiven nächsten zwölf Monaten mit einer günsti- lungen. Bei einer stabilen Beschäftigungs- erwarten 29 Prozent der Betriebe eine gute geren Entwicklung. 15 Prozent blicken lage blicken 30 Prozent optimistisch in die zukünftige Entwicklung. 15 Prozent sehen eher pessimistisch in die Zukunft. Zukunft, kein Betrieb ist pessimistisch. pessimistisch in die Zukunft. 22 Prozent planen einen Personalaufbau. Metallerzeugnisse Glasindustrie/Steine- Chemische Industrie verarbeitung 50,0% Gut 50,0% Gut 64,7% Gut 50,0% Befriedigend 50,0% Befriedigend 23,5% Befriedigend 0,0% Schlecht 0,0% Schlecht 11,8% Schlecht Im Bereich Metallerzeugnisse wird die Die wirtschaftliche Lage im Bereich Die chemische Industrie berichtet mit wirtschaftliche Lage im 1. Quartal 2012 Glasindustrie/Steineverarbeitung fällt leichten Abstrichen weiterhin von einer besser als im Vorquartal beurteilt. Die ähnlich wie im Vorquartal aus. Während sehr günstigen Geschäftslage. 65 Prozent Hälfte der Betriebe schätzt den Geschäfts- nach wie vor kein Betrieb mit dem Ge- der Unternehmen sprechen von einer verlauf als gut ein, nach wie vor kein schäftsverlauf unzufrieden ist, spricht jedes guten Geschäftslage. 12 Prozent der Unternehmen äußert sich unzufrieden. zweite Unternehmen von einer guten Betriebe beurteilen den aktuellen Ge- Während sich die Zahl der Inlandsorders Lage. Die Auftragseingänge aus dem In- schäftsverlauf als schlecht. Positiv für die erhöht hat, sind die Auslandsorders per und Ausland sind gestiegen. 63 Prozent weitere Entwicklung ist, dass sich die saldo stabil geblieben. 34 Prozent der der Unternehmen verbuchten einen Auftragslage verbessert hat. 27 Prozent Betriebe konnten einen Anstieg bei den Zuwachs bei den Inlandsorders, der Betriebe verweisen auf steigende ausländischen Auftragseingängen verbu- 42 Prozent melden höhere Auslandorders. Inlandsorders, kein Unternehmen musste chen, 19 Prozent mussten Einbußen Bei leicht positiven Beschäftigungsplänen Einbußen hinnehmen. 24 Prozent der verkraften. 28 Prozent der Unternehmen erwarten 29 Prozent der Betriebe einen Betriebe erwarten einen günstigeren blicken optimistisch in die Zukunft, während günstigen Geschäftsverlauf. Kein Unter- Geschäftsverlauf, kein Unternehmen blickt 19 Prozent skeptisch sind. nehmen zeigt sich skeptisch. pessimistisch in die Zukunft. Ernährungsgewerbe Kreditgewerbe Hotel- und Gaststätten- gewerbe 61,5% Gut 29,0% Gut 40,7% Gut 38,5% Befriedigend 71,0% Befriedigend 59,3% Befriedigend 0,0% Schlecht 0,0% Schlecht 0,0% Schlecht Im Ernährungsgewerbe hat sich die Im regionalen Kreditgewerbe fällt das Die Einschätzung der wirtschaftlichen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal nur Stimmungsbild im Vergleich zum Situation im Hotel- und Gaststättengewer- geringfügig verschlechtert. Nach wie vor 4. Quartal 2011 nicht mehr so günstig aus. bes fällt per saldo weniger positiv als im kein Unternehmen spricht von einer Während 29 Prozent (Vorquartal Vorquartal aus. 41 Prozent der Unterneh- schlechten Lage. 62 Prozent (Vorquartal 47 Prozent) der Unternehmen einen guten men bezeichnen die Geschäftslage als gut, 67 Prozent) der Betriebe beurteilen den Geschäftsverlauf melden, bezeichnet nach kein Betrieb ist mit dem Geschäftsverlauf aktuellen Geschäftsverlauf als gut. Wäh- wie vor kein Betrieb die Geschäftslage als unzufrieden. Bei per saldo gesunkenen rend sich die Inlandsorders per saldo nur schlecht. 65 Prozent der Kreditinstitute Umsätzen ist eine schwächere Ertragslage leicht verbessert haben, ist bei den Aus- berichten von steigenden Einlagen. festzustellen. Die durchschnittliche landsorders ein starker Anstieg zu ver- 54 Prozent verzeichneten eine gestiegene Zimmerauslastung lag bei 54 Prozent. In zeichnen. 56 Prozent melden steigende Kreditnachfrage der Firmenkunden. Bezug auf die weitere Geschäftsentwick- ausländische Auftragseingänge. Während Während ein Zehntel der Kreditinstitute lung kalkulieren 14 Prozent mit einem 7 Prozent der Betriebe eine günstigere eine günstige zukünftige Geschäftsent- günstigen Verlauf. Ein Zehntel blickt weitere Entwicklung erwarten, sehen wicklung erwartet, rechnen 19 Prozent mit skeptisch in die Zukunft. 18 Prozent der 14 Prozent skeptisch in die Zukunft. einem schlechteren Verlauf. Betriebe planen einen Personalaufbau.Wirtschaftslagebericht 1. Quartal 2012 Seite 4